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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1620

        "Fragmentum Cartae Vopelianae, cui ex alijs loca pauca adiecta sunt." Mit Stammtafeln der Zähringer, Habsburger usw. recto und verso.

      . Kupferstich nach Caspar Vopelius bei J. ab Heyden, 1620, 22 x 39 cm (Karte) bzw. 46,5 x 56 cm (Einfassungslinie).. Nicht genordete Karte aus "W. Lazius, Austriae Chorographia", Pagina IV, unter Verwendung der Rheinkarte des Caspar Vopelius von ca. 1558. - Zeigt den Rheinlauf von Konstanz bis Rastatt, mit der Nordwestschweiz (Thuner- und Vieraldstättersee), dem Sundgau mit Schlettstadt und dem südlichen Breisgau (Vorderösterreich). Verso elf Embleme von Herrschern, darunter Kaiser Rudolph I. - Mit Rändchen um die Plattenkante, dort geringe Läsuren, geglätteter Mittelbug.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        De Wegh des levens

      . Eerste Boeck. Tweede Boeck. Derde Boeck. Talrijke (ca.31) scherpe volblad gravures. Mogelijk ontbreken er. Titelblad ontbreekt? In "Voorreden" ontbreekt hoekje met klein verlies van minder belangrijke tekst. Blz. 527 tot 530 herstellingen aan randen, zonder belangrijk tekstverlies. 791 Bladz. + Tafel, in8. T'Anwerpen, Hendrik Aertssens, Anno 1620. Oude verstorven half-perkamenten band met 4 nerven. Boven en onder ontbreekt stukje. Zeer zeldzaam!.

      [Bookseller: Degheldere Buchhandlung * Bookshop * Lib]
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        Stato del - la Chiesa

      Stato della Chiesa - Italia centrale 1620 - Carta geografica raffigurante l'Italia centrale, dedicata al Cardinale Giulio Savelli mm 372x433

      [Bookseller: Sergio Trippini]
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        "Eigentliche Abbildung, welcher gestalt Ihr Fürstl. Gn. Wolffgang Wilhelm Pfaltzgraf vor München den 10. Novemb. 1613 empfangen worden". Zehn Darstellungen auf einem Blatt bei Gelegenheit der Vermählung des Pfalzgrafen mit Magdalena, Herzogin von Bayern. Mittelbild der Empfang vor München mit Gesamtansicht der Stadt rechts, links Dachau, darunter gestochene Erklärungen. Links und rechts Szenen der Festlichkeiten.

      . Kupferstich aus den Geschichtsblättern von Franz und Abraham Hogenberg, um 1620, 25,5 x 30 cm.. Maillinger I, 321; Pfister 2583 (mit ausführlicher Beschreibung); Slg. Proebst 1488; Hellwig 413; nicht bei Lentner. - Aus der "Sammlung von Darstellungen geschichtlicher Ereignisse zwischen 1530 und 1630". - Zeigt den Empfang des Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm von Neuburg mit Gefolge vor den Toren Münchens anläßlich seiner Vermählung mit Magdalena von Bayern, den Zug zur Kirche, Hochzeitsbankett und -tanz, Szenen vom Turnier sowie die Abreise aus München. - Gut erhaltenes, interessantes, zeitgenössisches Flugblatt in einem alten Rahmen.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Brief mit eigenh. U. und Empfehlungsformel ("E. L. getreuer Vetter Maximilian").

      München, 9. III. 1620.. ¾ S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse.. An Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656) über eine Anna Purkholzerin, der in einer Geldangelegenheit geholfen werden soll: "Waßan unß Anna unnd Maria Purckholzerin diemittigst Supp: gelassen lassen, das vernemben E. L. ab dem Einschlus hiebei ohnbeschwert mit mehrerm. Wiewollen unnß nun bewust, daß dieselbe ohne daß genaigt, iedem zu dem ienigen, und den Supp.li[canten] was Inen von rechts wegen gebürt, zuuerhelffen, So haben wür doch Inen die gebettene Intercession nit verwaigern wöllen [...]". - Bl. 2 mit kleinen Ausrissen durch Siegelbruch (keine Textberührung); stärker angestaubt, papierbedingt etwas gebräunt und mit kleineren Randläsuren.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        "Insignia Iesuitarum.", das ist, Aller Jesuiten oder Esauiten rechtes, eigentliches und Natürliches, mit Schildt und Helm geziertes Wappen ... .

      1620.. . Einblattdruck mit Kupferstich (14 x 22,7 cm) und dreispaltigem typographischen Text in ornamentaler Bordüre, o. Ort u. Drucker, 1620. 36,5 x 26,2 cm. - Mit einer gleichmäßigen Bräunung, rechte untere Ecke angerissen und hinterlegt, teils schwach knittrig und mit einer schwach gedruckten Textstelle. Für ein Flugblatt sehr gute Erhaltung. - Seltenes protestantisches Propagandablatt gegen die Jesuiten, die als Kriegstreiber dargestellt werden. Papst und Kardinal (A) seien nur die Steigbügelhalter (das Wappen flankierend). Mittig rauft ein Jesuit sich die Haare, das Wappenschild der Jesuiten besteht aus allerlei Kriegsgerät. Den Jesuiten wird unterstellt über ihre Funktion als Beichtväter der Fürsten Einfluss zu nehmen und Reichtümer anzuhäufen. Im Text wird auch eine Homosexualität des römischen Klerus hergeleitet ("Der Römisch Pfaff männigleich...") und der Ablasshandel kritisiert. - Harms, Illustrierte Flugblätter - Kunstsammlungen der Veste Coburg, 52.

      [Bookseller: Antiquariat Tobias Müller]
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        Erphordia. Erdfurt. Plan aus der Vogelschau. Mit Legende 1-41. Das Schmidtstedterthor ohne Außenwerke, hinter dem Peterskloster eine große Außenschanze, mit dem großen Thurm am äußeren Brühlerthore, vor dem Löberthore Schießhaus mit Vogelstange und Scheibenständen; aus der Zeit kurz vor oder im Anfange des Dreißigjährigen Krieges.

      Um 1620.. Kupferstich aus Archontologia bzw. Theatrum Europaeum. 23x31,7. Schöner Abdruck.. Der Plan zeigt die im Anfang des 17.Jh. neu errichteten Bastionen am Petersberg und die Festung Cyriaksburg. (Overmann). Herrmann 424/11.

      [Bookseller: Altstadt Antiquariat Beata Bode]
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        "Oenipons. Insbruck." (Gesamtansicht) //

      um 1620;. (Copper engraving) Kupferstich "von unbekannter Hand." (H. Hammer); 21 x 33 cm; unter Schrägschnittppt.; (siehe: Heinrich Hammer "Alt-Innsbrucker Studien", 1942, Seite 19) //. Gut erhaltenes Blatt. In good state.

      [Bookseller: Antiquariat Kurt Pflugmacher]
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        Rhein Maas / Nordrhein Westfalen / Niederlande Niederrhein Ruhrgebiet

      ca. 1620. Motivmass: 14,5x39,5 Blattmass: 18,8x48,5 Kupferstich franz. Ausgabe Schwarzweiß.

      [Bookseller: Conzen Kunsthandel Düsseldorf GbR]
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        "S. Benno". Halbfigur nach halblinks im ornamentalen Oval des Stadtpatrons von München, als Bischof auf Wolken mit Engelreigen, Mitra und Stab, links ein Putto mit Fisch und Schlüsseln, die Linke zeigt auf eine Gesamtansicht von München, oben das Dreieck der Dreifaltigkeit, im Sockel lateinische Inschrift.

      . Kupferstich von Joh.Gg. Wolffgang nach Joh. Untersteiner, Augsburg, um 1620, 60,5 x 43,5 cm.. Abzug von 1880 von der Originalplatte. - Thieme-Becker Bd. XXXIII, S. 584; erwähnt bei Nagler im Artikel über "Untersteiner". - Durchgehend leicht fleckig, mit feinem Rändchen um die Plattenkante. Kräftiger Abzug.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Consiliorum & Epistolarum Medicinalium. .. Studio et labore Laurentii Scholzii.

      Frankfurt, D. & D. Aubrius, 1620 (Bd. 1) und Hannover, C. Marnium, 1609-19.. 7 Tle. in 5 Bdn. Pergamentbände der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel.; 5. Aufl.. Vollständiges Exemplar der ersten posthum erschienenen und äußerst seltenen Gesamtausgabe der Werke von "einem der angesehensten deutschen Praktiker seiner Zeit" (Hirsch/H. II, 138), der "unter den deutschen Ärzten des 16. Jahrhunderts, welche sich durch Veröffentlichung ihrer Erfahrungen in Handbüchern, Briefen und Consilien hervorthaten, die erste Stelle einnimmt" (Haeser II, 142). - Krivatsy 2812; vgl. Osler 2387 und 2388 (liber quartus und quintus). - "C. war als Schüler des Montanus zeitlebens Anhänger der von Galen beherrschten Schulmedizin und Gegner der neuplatonisch mystischen Schule der Paracelsisten. Er erkannte als einer der ersten die Contagiosität der Pest" (NDB III, 403). - Crato von Krafftheim (1519-1585) studierte zunächst Theologie in Wittenberg, war Hausgenosse Luthers und begann nach Erlangung des Magistergrads 1543 auf Luthers Empfehlung ein Medizinstudium in Leipzig, das er in Padua als Schüler des berühmten Johann Baptist Montanus mit der Promotion abschloß. 1550 wurde er Stadtarzt in seiner Heimatstadt Breslau. "Er setzte sich für die Verbesserung der Apotheken ein und wirkte besonders bei der Pestepidemie von 1554 aufopferungsvoll" (NDB III, 402). "1560 erfolgte seine Berufung als Leibarzt Kaiser Ferdinand I. nach Wien, wo C. v. K. nach dessen Tod Maximilian II. diente, der ihn zum kaiserlichen Rat ernannte und in den erblichen Adelsstand erhob. Nach dessen Tod 1576 aus dem Hofdienst entlassen, war zunächst Arzt in Breslau und 1578-81 erneut am Kaiserhof in Wien tätig" (DBE II, 394). Zum Herausgeber Lorenz Scholz von Rosenau (1562-1599), berühmter schlesischer Arzt und Freund des Autors, siehe Hirsch/H. V 127. - Titel verso je Band mit tektiertem Bibl.-Stempel. Sehr gut erhalten.

      [Bookseller: Antiquariat im Hufelandhaus GmbH vorm. L]
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        Statuta criminalia et civilia Riperiae.

      (Salodii, apud Bernard. Lantonum 1620/21).. 4°. 15 Bll. 1 w. Bl., 111 S., 15 Bll., 1 w. Bl.; 80 S., 1 Bl. Mit Initialen Manuskripteinband. Hinterdeckel mit einer anderen Handschrift restaur. Letzte Bll. braunfleckig. Alter Stempel a. d. ersten Bl.. Expl. ohne Titelbl. aber mit wdh. Kollophon. Bogensign. a-d4 A-O4 a-b4 c2 d6 A-K4 - Salo is a town at the bay on Lake Garda.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        Der Schuber mit dem Titel '1. Artillerie Compagnie' enthält zwei gebundene schmale Bändchen und neun Faszikel mit höchst informativen, teils beeindruckend illustrierten, Aufzeichnungen zur Reform der Organisation und Ausbildung der Artillerie während der Regierung des Kurfürsten Maximilian IV. Joseph (1756 - 1825) und mit Reglementen aus der Napoleonischen Ära. Die einzelnen Abhandlungen sind von verschiedenen Händen gut lesbar geschrieben.

      - Zum Kontext der Entstehung der Handschriften: 1620 wurde in Bayern der 'Hofkriegsrat' gegründet, der bis zum Reformjahr 1799 bestand. In diesem Jahr trat Kurfürst Maximilian IV. Joseph (1756-1825) im zweiten Koalitionskrieg die Nachfolge des verstorbenen Kurfürsten Karl-Theodor von Pfalz-Bayern an. Er ernannte Maximilian Joseph von Montgelas (1759-1838) zu seinem leitenden Minister, der zügig Pläne für Reformen in Bayern ausarbeitete. Vor allem die Armee befand sich in desolatem Zustand, der Ausbildungsstand der Soldaten war mangelhaft, weshalb sich der Kurfürst besonders auf den Aufbau eines zeitgemäßen Heeres konzentrierte. Die Armee wurde nach französischem Vorbild von den Generälen Deroy, Wrede und Triva modernisiert und war bald die fortschrittlichste Truppe des deutschen Raumes, in der zuerst die Prügelstrafe abgeschafft wurde. Um 1800 gab es ein Oberstes Kriegskollegium, das im 3. Faszikel erwähnt wird. Seit 1801 waren der Kriegsrat beziehungsweise der Kriegsökonomierat die obersten militärischen Kommandobehörden Bayerns, 1804 folgte die Umbenennung in 'Geheimes Kriegsbureau'. Nachdem der Kurfürst 1806 als Maximilian I. Joseph zum König von Bayern gekrönt worden war, wurde die Armee in 'Armee des Königreichs Bayern' umbenannt. In dieser hier kurz umrissenen Reformphase um 1800 entstanden die meisten der in diesem Schuber enthaltenen Schriften. An der Militärakademie München wurden zu dieser Zeit Vorlesungen von einem Professor für Zeichen- und Kriegsbaukunst gehalten. Mit diesen guten zeitgenössischen Ausbildungsmöglichkeiten lässt sich möglicherweise erklären, weshalb die präzisen lavierten Zeichnungen zur Kriegstechnik innerhalb eines Faszikels dieses Konvolutes ein so hohes Niveau erreichen. Bei einigen der enthaltenen Schriften handelt es sich, das legen Titel und Inhalt nahe, um Lehrtexte oder Unterrichtsmitschriften, wohl von Kursen an der Militärakademie. Die enthaltenen französischen Texte sind vor allem Kopien von Reglements mit Anordnungen und Verhaltensregeln für die Armee der Französischen Republik und der Rheinarmee. Im Einzelnen enthält der Schuber folgende Texte: 1- 'Eintheilung des Feld Geschütz bey Infanterie und Cavallerie und sonstige Placierung'. Blauer Pappband mit Titelschild, 28 nicht nummerierte Seiten, der Text ist nach der Einleitung in 30 Paragraphen gegliedert. Die letzte Seite mit mehreren Einträgen: 'Ingolstadt, den 1. May 1793 Von Chur-falzbayr. Grafen von Rumford (unleserlich) Artillerie Regiments Commando' und von zweiter Hand der Namenszug 'Hallberg OberstL(eutnant)', wahrscheinlich Karl Theodor Freiherr zu Hallberg (1752 - 1840), der bis zum Kommandeur der Bayrischen Armee avancierte. Erst 1792 war Rumford zum 'Proprietaire' des Artillerieregiments ernannt worden, nachdem er seit 1790 zahlreiche Reformen des Heerwesens in Gang gebracht hatte. Der Amerikaner Sir Benjamin Thompson, Reichsgraf von Rumford (1753-1814), war in England, Deutschland und Frankreich als Offizier, Politiker und Forscher tätig. Er führte viel beachtete Experimente zur Sprengkraft von Schießpulver, zur Geschwindigkeit von Artilleriegeschossen, zur Verbesserung von Schusswaffen und für ein wirkungsvolles Kommunikationssystem zwischen Schiffen durch. 1784 wurde er in München Adjudant und Kammerherr und erhielt den Auftrag zur Reorganisation der bayerischen Armee. Mit seinen sozialreformerischen Konzepten verbesserte er vor allem die Lebensverhältnisse der Soldaten, er ließ Armenküchen einrichten und erfand die "Rumfordsuppe", eine kostengünstige Kartoffelsuppe. Der Verzehr von Kartoffeln war vorher in der Bevölkerung kaum üblich gewesen. Auf seine Vorschläge ging auch die Anlage des Englischen Gartens als Münchner Volkspark zurück. 1788 erhielt Benjamin Thompson das Amt des Kriegsministers, zwei Jahre später wurde er zum Grafen Rumford ernannt. Als der Kurfürst Maximilian IV. Joseph 1798 während des Zweiten Koalitionskrieges aus München floh, gelang es Rumford - er war zu dieser Zeit Vorsitzender des Staatsrates - d [Attributes: Soft Cover]

      [Bookseller: Antiquariat Elvira Tasbach]
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        Rudimenta linguae Arabicae. Accedunt eiusdem praxis grammatica; & consilium de studio Arabico feliciter instituendo.

      Leiden, ex typographia auctoris, 1620.. (16), 184, (56) SS. Mit Druckermarke auf dem Titel. Moderner Halbpergamentband. 8vo.. Seltene erste Ausgabe. - "The work opens with the well known 'Consilium de studio arabico feliciter instituendo' here published for the first time. At the end is given a 'Catalogus librorum arabicorum', compiled by Erpenius and Coddaeus, and listing most of the work concerned with Arabic published so far. It is one of the sources for the alleged Koran printed in Venice ca. 1520" (Smitskamp). - Der berühmte Orientalist Thomas Erpenius (1584-1624) war der wichtigste Vermittler für die wissenschaftliche Erforschung der Literatur und Sprache des Nahen Ostens im ausklingenden Humanismus, dem "das Studium der orientalischen Sprachen seine Wiedergeburt verdankt. Er legte selbst eine Druckerei mit hebräischen, arabischen, syrischen, äthiopischen und türkischen Lettern an" (ADB VI, 329) und schrieb damit auch ein Kapitel der Typographiegeschichte. Noch bis ins 19. Jahrhundert bildeten seine in zahlreichen Auflagen erschienenen Werke die Grundlage des arabischen Sprachunterrichts. - Auch in buchtechnischer Hinsicht sind die "Rudimenta" bemerkenswert, da sie nach dem Vorbild der arabischen Handschriften und Druckerzeugnisse von rechts nach links aufzuschlagen und zu lesen sind. - Mit wenigen Unterstreichungen und einigen Marginalien in lateinischer und arabischer Sprache. Wasserrandig, gebräunt, fleckig. - Aus dem Besitz des Danziger Lutheraners Nathanael Dilger (1604-1679) mit datiertem Kaufvermerk von 1625 auf dem Titel. - Graesse II, 499. Hoefer XVI, 309. Schnurrer 55. Smitskamp 88. ADB VI, 329. Vgl. Ebert 6914. Gay 3400. Brunet 1050 (spätere Ausg.).

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Psalmi Magnificum Quatuor Antiphonis Ad Vesperas Octo Vocib. Una cum Basso ad Organum Decantandi. [Cantus Secundi Di Chori and Tenor Secundi Chori parts]

      Rome Luca Antonio Soldi 1620. 2 volumes. Small quarto. Contemporary carta rustica wrappers. Cantus secundi Di Chori: 1f. (r. title, v. dedication to Michaeli Angelo Tonto S.R.E. Cardionali Amplissimo), 3-34 pp. printed music, 1f. (r. Alli Lettori, v. index). Tenor Secundi Chori: 1f. (r. title, v. dedication), 3- 31 printed music with index to lower portion of p. 31, [i] "Alli Lettori" pp. Titles printed within woodcut borders with woodcut device. Music printed typographically in diamond-head notation. Decorative woodcut initials throughout. With early ownership signature to titles and early manuscript titling to wrappers. Wrappers somewhat worn, reinforced at spine, with some worming. Some wear and browning; occasional small stains; edges chipped; some signatures split; several tears repaired; many leaves repaired at inner margins; edges to title of Cantus part torn with minor loss, with some repairs; title and three following leaves to Tenor part with some worming, just affecting text and notation; some additional worming throughout.. First (and only) Edition. Gaspari II, p. 317. RISM T225 (no copies in the U.S. or Great Britain). "Tarditi's most interesting works are those in his collection of 1620. This consists of music for double choir - five psalms and a Magnificat for voices alone and nine psalms, a Magnificat and four Marian antiphons in the concertato style with instrumental accompaniment; together with G.F. Anerio's Il teatro armonico spirituale (1619), this last-named group of 14 works affords the earliest instance of the use of obbligato instruments in works by Roman composers... Tarditi's works do not reveal the identification with the content of the text and the representation of emotions which characterize the genuine monodic style: they are at once typical of an age of transition and of the Roman tradition." Klaus Fischer in Grove online

      [Bookseller: J & J Lubrano Music Antiquarians]
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        Staats- und Sitten-Lehren, sam(m)t einer wesentlichen Ab(b)ildung der unterschiedlichen Gemühts-Beschaffenheiten, auß dem Lateinischen ins Hochteutsche übersetzet. Frankfurt a. M., J. D. Friedgen für M. Hermsdorff, 1698. 12°. 11 Bll., 448 S., mit gestoch. Frontispiz, Prgt. d. Zt. mit hs. Rtitel.

      . . VD17 23:652309E (nur 1 Ex. in Wolfenbüttel) - Estreicher XVI, 312 - Ueberweg IV, 1325: "Fredro (1620-1697) gehörte zu den populärsten politischen Publizisten der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Lange Zeit galt er als kritikloser Apologet der polnischen politischen Wirklichkeit ... weil er sich für die vollständige Erhaltung der Adelsrepublik einsetzte. Fredro begründet die Nützlichkeit des Privilegs des 'liberum veto', mit dem ein einziger Abgeordneter die Beschlüsse des gesamten Sejm ausser Kraft setzen konnte." - Zweite deutsche Ausgabe (erstmals 1684).- Vorsatz u. Front. verso gestempelt, nur gering gebräunt od. braunfleckig, Ebd. etw. fleckig, insges. gutes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        Newe, volstendige Braunschweigische und Lüneburgische Chronica darin eigentlich nach einander beschrieben, ... vermehret und biß auff jetziges 1620. Jahr ausgeführet, durch Heinrich Meybaum. 4 Teile in einem Band.

      Magdeburg, A. Kirchner. 1620. Mit 6 Stadtansichten in Textholzschnitten, 2 Porträts und zahlreichen Wappenholzschnitten (davon 1 ganzseitiger). Privater Halblederband des 20. Jahrhunderts mit goldgeprägtem Rückentitel, 8 Bll., 612 S., 11 Bll.. BL German 1601-1700, B 2436. Loewe 442. ADB 3, 552. Angebunden eine Handschrift: "Provheceyung von Anno 1616 (1610 ?) biß zum ende des 1623 Jhars" (2 Blätter mit 3 Seiten Text und einem kleinen Fragment auf Seite 4). Eine undatierte Übertragung des Manuskripts in Schreibmaschinenschrift durch Bischof Müller, Magdeburg, liegt bei. - Einige Fehler und Sprünge in der Paginierung, jedoch vollständiges Exemplar. Die Ansichten zeigen Hildesheim (2 x), Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Göttingen. Titelblatt in Rot und Schwarz, mit kleinem Ausriß am unteren Rand und überklebtem Einriß am Falz. Papier gebräunt, stellenweise etwas fleckig. Fragmente der alten Vorsätze mit handschr. Besitzervermerken (u. a. Kaufeintrag von 1621) auf den Innendeckel montiert. Blatt 2 des Manuskripts mit Textverlust durch Eckabrisse, mit dünner Schutzfolie überzogen.

      [Bookseller: Antiquariat Dr. Wolfgang Wanzke]
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        Schlüssel zur Mechanica / Das ist: Gründliche Beschreibung der Vier Haupt Instrumenten der Machination, als deß Hebels / Betriebs / Schrauben / Kloben. In einem Gespräch / zwischen einem Ingenier und Mechanico, verfasset / und mit 137. Figuren vorgestellet... Und an den Tag gegeben Durch... Ober=Ingenier, Martin Stier. Mit gest. Titel von V. Sommer nach G. A. Böckler u. 137 Textholzschnitten. Nürnberg, P. Fürst, Gedruckt daselbst bey Christoff Gerhard, (1661). 4to. (19,9 x 15,5 cm). 3 Bll., 368 S., 8 Bll. Register. Pergamentband d. Zt.

      . . Erste Ausgabe, posthum herausgegeben von Jungenickels Schüler, dem österr. Ingenieur-Offizier Martin Stier (ca. 1620-1669). - Lt. dessen Zueignung war Jungenickel Handwerker u. Glaser, bevor er 1610 als wandernder Geselle in Prag zum Militär gezwungen u. beim Aldringischen Regiment (Regiment des Johann Graf von Aldringen) gedient hat (1630 in der Schlacht bei Mantua als Ingenieur). 1631 war er Batterie-Meister in der Armee von Johann Georg I. von Sachsen, im Januar 1654 ist er gestorben. Seine Herkunft aus dem Handwerk beeinflusste auch das vorliegende Werk, in dem ein Dialog zwischen einem Mechaniker, in welchem unschwer Jungenickel selbst zu erkennen ist, u. einem studierten Ingenieur wiedergegeben wird. Dieser gewinnt ständig neue Einsichten aus den Antworten des Mechanikus. "Das Werk war zu seiner Zeit geschätzt und wird in anderen Lehrbüchern der Mechanik lobend erwähnt. Noch das Zedlersche Lexikon... empfiehlt Jungnickels Buch als eine leichtfaßliche Einführung 'Maschinen zu beurteilen und zu erfinden'" (Stöcklein: Leitbilder der Technik S. 14). In der Dialogform geht Jungenickel auf Nikolaus von Kues u. Walther Hermann Rivius zurück. - Spiegel mit Kaufvermerk "Straßburg 1668", Vorsatz mit Gedichteintrag, unterzeichnet von Johann Fürst, datiert 1668. VD 17 3:302614S. - Roberts/Trent S. 180. - Jöcher/Adelung II, Sp. 2352. - Hampe: Fürst S. 122. - Libri rari S. 150. - Gutes, teilw. etwas gebräuntes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Meinhard Knigge]
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        1. Grundtlicher Bericht Vom Christenlichen Sabbath / sampt etlichen Zügnussen / was hiervon glehrt und geprediget unsere frommen Alten: Durch Hans Jacob Breitinger / Diener der Kilchen Zürych; - 2. Grundtlicher Bericht Ob ein Sect lenger oder minder wäre als hundert jahr: Deßgleichen Was der alte und newe Glaub: auch wo er vor der Reformation gewesen: Gestelt nit allein denen / so verfolget werden / zu gefallen und Trost / sondern auch zuo guotem vilen verfolgeren selbs / welche sich unwüssend an der wahren Kilchen vergreiffend: Durch Johann Jacob Breitinger / Diener der Kilchen zuo Zürych; - 3. Der LI. [51.] Psalm / Oder Kleine Psalter: In Siben Predigten / an dem Bättag / wie er in allen vier Pfarrkirchen zu Basel Monatlich gehalten wirdt / In der Pfarr S. Leonhard / aufgelegt: Sampt beygefügten 2. Predigten / deren eine am Fast: und Bättag : die andere aber / alß ein vorbereitung auff den Bättag / gehalten worden / Durch [..] Johann Groß / Pfarr. daselbsten; - 4. Kurtzer und einfaeltiger / aber Schrifftmessiger Bericht / Von der Gnadenwahl der Kinder Gottes zum ewigen leben: Gestellet durch Laurentium Klimpkium, Diener des Worts Gottes zu Fischbach in Schlesien.

      1. Getruckt zuo Zürich / bey Johann Ruodolff Wolffen [Wolf] 1620; 2. Getruckt Bey Joh. Ruodolff Wolffen [Joh. Rudolf Wolf] 1620; 3. Getruckt zu Basel / Durch Johann Jacob Genath 1621; 4. Herborn in der Graffschafft Nassaw [Grafschaft Nassau] Catzenelnbogen / ec., [Christoff od.Christoph Rab] 1610.. Kl.-8° (15.7 x 10 x 4.7 cm). 14 (st. 15) Bll., 188 SS., (2 Bll. blanko)+104 SS.+8 Bll., 144 SS.+156 [recte: 173] (+1) SS. Titel 1, 2 u. 4 in Rot und Schwarz, 4 mit gest. Druckermarke in Holzschnitt, einige Zierinitialen u. Zierstücke wohl in Metallschnitt. In Perg. gefasster Ppbd. d.Zt (Deckel ziegelrot, weisser Rücken alt ergänzt; Einband etwas fleckig, berieben, bestossen u. knittrig; Vorderdeckel etwas gelockert und mit kleiner, schmaler Fehlstelle). Alle vier Titel als Erste Ausgabe. Vord. fl.Bl. u. vorletztes Bl. der Vorrede von 'Sabbath' fehlen, dessen Titel auf altes Trägerblatt aufgezogen u. 1 Bl. mit alter marginaler Reparaturstelle. Titel von 'Sabbath' u. 2 Seiten von 'Gnadenwahl' mit marginalen, weitere ca. 2 Seiten u. hintere 2 fl.Bll. u. Vorsatz mit etwas Tintenkritzeleien (wenig gravierend). Seiten gelegentlich etwas feuchtigkeits- u. tintenfleckig, vereinzelt geringer Randzerfall, unterschiedlich etwas gebräunt ('Psalter' mehr), 'Sabbath' im Schriftsatz stellenweise mit unterschiedlichen Abklatschen und Durchschlägen von zu viel Druckfarbe (wenig störend), 1 Bl. mit Eckausriss (Text nur sehr wenig tangiert). Alters- und Gebrauchsspuren, zeitgenöss. Besitzervermerk a. Vorsatz. Gesamthaft grossenteils sauberes, recht ordentliches Exemplar.. Sehr seltene Erstausgaben und für die noch relativ junge reformierte Kirche bedeutende und frühe Schriften. Besonders hervorgehoben sei dabei Breitingers 'Christlicher Sabbath'; diese Ausgabe findet sich so nicht in den dem KVK angeschlossenen Schweizer Bibliotheken (wohl aber in der British Library) und der Titel gar nicht im VD17. -- Johann Jakob Breitinger (Zürich 1575-1645 ibid.), Pfarrer und Politiker. Pfarrer in Zumikon 1597, Albisrieden 1601, Professor der Logik am Collegium humanitatis in Zürich, erster Pfarrer am Grossmünster (Antistes) Oktober 1613. "1619 regte er zum erstenmal die Feier eines Fast- und Betttages in Zürich an. Seine hohe Meinung vom Rechte der Kirche neben dem Staat offenbarte sich in seiner politischen Betätigung, welche so rege war, dass man von einer zeitweiligen Nebenregierung Breitingers sprechen konnte." (HBLS). Abgesehen von seinem starken politischen Engagement für die Sache der Reformierten, war Breitinger in religiösen Fragen ein ausgeprägter Moralist und theologisch ein Vertreter der Prädestinationslehre in der Tradition Calvins. Seine "Stärke war jedoch die pastorale, kirchenorganisatorische und politische Tätigkeit. Aus puritanischem Rigorismus forderte er 1624 mit Erfolg das Verbot aller Formen des Theaters. Die kirchlichen Feiertage wurden 1619 auf Weihnacht, Ostern und Pfingsten reduziert; dafür fanden in unregelmässigen Abständen Buss- und Bettage statt. Breitinger sorgte für die Aus- und Weiterbildung der Pfarrer sowie für eine strenge Kontrolle ihrer Amtsführung. Zur Förderung der Bildung der Landbevölkerung verfasste er 1637 eine Landschulordnung. [..] Unter Breitinger gelangten die Wesenszüge der zwinglianisch-calvinistischen Zürcher Kirche zu vollster Ausprägung. Er selbst verband in seiner Person ideologische Entschlossenheit, oft brüskierende Impulsivität, strenge Selbstdisziplin und das Bedürfnis nach kollektiver Disziplinierung mit persönlicher Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Humor." (H. Meyer, in: HLS). Relativ ausführlich s. Emil Egli, in: Hauck, Bd. 3, 1897, pp. 372-375. "Seit Bullinger ist Breitinger der erste namhafte, überhaupt einer der bedeutendsten Vorsteher der Kirche Zürich. Er hat der Reformationskirche die Gestalt gegeben, die sie im ganzen bis in die neuere Zeit bewahrt hat." (p. 372). Vgl. auch K. Dändliker, Geschichte der Stadt und des Kantons Zürich, 2, 1910, bes. p. 409 ff. -- Johann Gross (1581-1630), Bürger der Stadt Basel, Pfarrer zu St. Margrethen bei Basel 1604, zu St. Elisabethen in Basel 1607, zu St. Peter ibid. 1611, auch Professor der Theologie seit 1610 (HBLS, nicht mehr in HLS). -- Über Laurentius Klimpkius (latinisiert, dt. Lorenz Klimke gem. Eintrag Herzog-August-Bibliothek, Wolfenbüttel) ist ausser der Angabe im Titel nichts beizubringen (nicht in ADB und nicht bei Hauck 1901/1909/1913). --- Breitingers Schriften sind auch typographisch bemerkenswert als in schöner Type und relativ grossem Schriftgrad gesetzte und sehr ansprechend gestaltete Druckwerke. Die Offizin Wolf, Nachfolgerin der von den Gebrüdern Escher betriebenen Offizin Froschauer und von 1595 bis 1607 alleinige Inhaberin des Zürcher Druckprivilegs, war aktiv von 1591-1626; 1626 wurde sie dann vom Goldschmied Johann oder Hans Jakob Bodmer käuflich erworben (P. Leemann-van Elck: Druck, Verlag, Buchhandel im Kanton Zürich. Zürich 1950, p. 23 f. u. p. 27). -- Besitzervermerk 'Johannis Caspari Stollij Tigurini. 165[0?]', i.e. zeittypisch latinisierter Name Stollius von Johann Caspar Stoll od. Stoller in/von Zürich (nicht in HBLS u. HLS).

      [Bookseller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel]
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        Tractatus de Fideiussoribus: In Quo Tota Fideiussionum, Satisdationum.

      1620. Mauro, Pirro [16th/17th c.]. Tractatus de Fideiussoribus: In Quo Tota Fideiussionum, Satisdationum, & Cautionum Materia Latissime Explicatur. Omnibus tam in Scholis, Quam in Foro Versantibus Valde Utilis, & Necessarius. Opus Novum, Et Satis Dilucidatum, Discussum, Declaratum, Ornatumque. Cum Suis Argumentis, Numeris, Summariis, Ac Indice Copioso, & Locupleti. Quibus Addita Fuit Eiusdem Authoris, Quaedam Brevis Explicatio ad Materias de Solutionibus, Oblationibus, & Retentionibus Utilas, & Notatu Digna, & Scitu Necessaria. Venice: Ex Typographica Officina Io. Baptistae Ciotti, 1620. 645 (i.e., 637), 139, [23] pp. Main text in parallel columns. De Solutionibus has separate title page and pagination. Quarto (8-1/2" x 6"). Later marbled boards, hand-lettered title label to spine, speckled edges, endpapers renewed. Light rubbing to extremities, corners bumped, backstrip just starting to detach near head, partial crack between front free endpaper and title page. Large woodcut printer device to title page, woodcut head-pieces and decorated initials. Later owner bookplate to front pastedown, early underlining in a few places, interior otherwise clean. A nice copy of a scarce title. * First edition. Mauro's treatise discusses obligations, suretyship and guaranty in Roman law. Although little is know about its reception history, it appears to have enjoyed a moderate degree of success; another Venetian edition was published in 1622. Publications in Frankfurt and Nuremberg followed in 1631 and 1640. Not in Roberts or the British Museum Catalogue..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        (Erzbischof von Bremen, Fürstbischof von Lübeck; Gottorf 1579 - 1634 Altkloster bei Buxtehude). Hs. Brief mit eh. Unterschrift an Hans Georg Zepper (Amtmann zu Ottersberg, Domherr zu Lübeck). 'Schloß Vörden (?) den 18 February 1620'. 1 Seite und hs. Adressfeld auf Doppelblatt. Gefaltet.

      1620. . Johann Friedrich schreibt, er sei in 'glaubwürdige erfahrung' gekommen, dass 'hin und wieder bey den Kirchen anverwandte dienern und guetern allerhandt Unrichtigkeit, mißbrauch, mangel und excesse fürgehen' und befiehlt Zepper, ausführlich zu berichten, wie es seines 'orts in solchen Kirchen, mit den predigern Schul: Unnd andern Kirchendienern auch deren qualiteten leben Unnd wandel' bestellt sei, damit er als Erzbischof 'alles zu gebuerenden richtigkeit zubefürdern' vermag.- Etwas braunfleckig. Siegel wurde entfernt.

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        'Corsica Isola, olim Cyrnvs - All' Ill:mo et Reu:mo mio Sig.r et Pron. Col.mo il Sig.r Card. Ben.to Giustiniano. - Gio Antonio Maginj':.

      . Kupferstich v. Giovanni Antonio Magini aus Italia Di Gio: Ant. Magini ... b. Sebastiano Bonomi in Bologna, 1620, 34 x 44,8 (Bilder zum Artikel auf meiner Homepage, oder bei Anfrage - pictures on my homepage or after request). Cervoni, Image de la Corse. 120 cartes de la Corse des origines a 1831, Nr. 25 u. Farbabb. S. 54 f., Nr. 25; Cremonini, L' Italia nelle vedute e carte geografiche dal 1493 al 1894 libri di viaggi e atlanti, S. 19 ff., Nr. 15, 9. - Zeigt die französische Mittelmeerinsel Korsika. - Oben links barocke Titelkartusche; oben rechts Meilenzeigerkartusche; unten links große dekorative Kartusche mit Dedikation von Giovanni Antonio Magini an Card. Ben. Giustiniano; um die Insel 2 Meeresungeheuer u. 1 Segelschiff. - Die Karte links genordet.

      [Bookseller: Antiquariat Norbert Haas]
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        "Einzug des Herzogs Maximilian I. in Prag nach dem Sieg auf dem Weißen Berg 1620" originales Ölgemälde auf Leinwand ca. 35x88cm; unten rechts bezeichnet "K.Th.v P"

      . [Maße im Rahmen 58x111cm.] Eine acht-seitige Expertise von Dr. Horst G. Ludwig, welche die Echtheit des Gemäldes bestätigt, liegt vor und ist am Ende der Abbildungen angefügt. Das Gutachten wird dem Käufer natürlich im Original mitgegeben..

      [Bookseller: Antiquariat Niederbayern]
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        Sleidanus-Veri et ad nostra, Geschichte, anno 1625

      Sleidanus-Veri et ad nostra, ,. Sleidanus, Johannes. Veri et ad nostra tempora usque continuati. Das ist/ Wahrhafftige Beschreibung allerley fürnemer Händel/ so sich in Glaubens und anderen Weltlichen Sachen/ bey Regirung der Großmächtigsten und unüberwindlichsten Keyseren/ Caroli V., Ferdinand I., Maximilian II., Rudolph II. Und Matthiae I. Sowohl inn- als auch außerhalb des H. Röm. Reichs Teutscher Nation/ biß auf das 1620. Jahr nach Christi Geburt/ begeben und zugetragen (.....). : Erster und anderer Theil der Historischen Continuation. (1624 und 1625). Dritter und vierter Teil 1625. Jetztmals aber mit dem rechten lateinischen Original conferiert und verbessert/ mit nützlichen Marginalien gezieret/ auch biß auff unsere Zeit auß vielen fürtrefflichen Historicis ec. continuirt. Andere umb viel mehr verbesserte Edition. 4 Teile in 2 Bänden. Straßburg, Christoph von der Heyden 1625. 2°. Titel, 19 Bl., 824 Sp., 6 Bl. Register; Titel, 1 Bl. 396 Sp. 3 Bl. Register, 1 Bl.; Titel, 1Bl. 386 Sp., 3 Bl. Register; Titel1664 Sp. 14 nn. S. Register, Titel, 604 Spalten, 6 nn. S. Register. Mit illustrierten Titeln und 24 ganzseitigen Portraits und 1 Abb. im Text in Kupferstich. Hldrbde. d.Zt., berieben und bestoßen.Fehlstellen an den Buchrücken. Bei dem ersten Band Einrisse am Buchrücken und Fehlstellen auf den Buchdeckeln fachgerecht restauriert. [Johannes Sleidanus 1506 - 1556 ( Geburtsname Philipson, geb. in Schleiden) war Diplomat und Geschichtsschreiber. Dabei galt seine besondere Aufmerksamkeit entfremdeter Religionsgruppen, wobei er versuchte zu vermitteln. Angestellt u.a. beim Schmalkaldischen Bund schrieb er auch eine Geschichte der Reformation. Wegen seiner Arbeitsweise, dem intensiven Quellenstudium und den daraus gezogenen wertneutralen Schlüssen, wird er heute zu den frühen modernen Historikern gezählt. - Titel fingerfleckig und 2 Flecken, mit alt geklebtem Einriss und Knickfalte. Die Spaltenzählung im 3. Teil nicht durchgängig , teilweise ungenau bzw. Seitenzählung, der Text aber in sich komplett. Einige unbedeutende Ausrisse.].

      [Bookseller: Hammelburger Antiquariat]
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        Herologia Anglica: hoc est, clarissimorum et doctissimorum aliqout Anglorum qui florverunt ab anno Cristi MD usq(ue) ad presentem annum MDCXX. Vivae effigies, vitae et elogia: duobus tomis. 2 Tle. in 1 Bd. Mit gest. Titel mit breitem architekton. und figürl. Rahmen (mit kl. Ansicht von London sowie kl. Karte von England), 2 Kupfertafeln und 65 blattgr. gest. Porträts.

      Arnheim, C. de Passe und Janssonius 1620.. Spät. Ldr. mit RSch. Folio. 7 (st. 10) Bll., 240 S., 1 Bl. - Erste Ausgabe des seltenen Porträtwerkes, gestochen von den Kindern des Crispin de Passe, Magdalene und Willem. "The most trustworthy series of English portraits published up to that time" (Hind). - Dargestellt sind Heinrich VIII., Th. Morus, Fr. Drake, O. Cromwell u. a. - Fehlen von den Vorstücken 3 Bll. (5-7). Tlw. leicht fingerfl., Titel und einige Bll. mit kl. Randeinriß, tlw. mit geringer Nagelspur im w. Rand. Einbd. mit leichten Gebrauchsspuren, VDeckel und erste Lage gelöst. - First edition. With engr. title (containing small view of London and a little map of England), 2 copperplates and 65 fullpage engr. portraits. Later calf with label. - Lacking leaf 5-7 of the prelims. Slight fingerstaining in places, title and few leaves with small marginal tear. Binding used, first quire and front cover detached..

      [Bookseller: Ketterer Kunst GmbH vorm. F. Dörling Gmb]
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        Storia Fiorentina.

      O.O. [Italien], o.J. [c. 1620-1640].. Anonyme Abschrift (mehrere Hände), 4 (von 5) Bände, spätere Halbpergamentbände mit geprägten Rückenschildern (19. Jh.). Ital. Handschrift auf Papier, c. 25,5 x 19,5 x 19 cm. 1 Bl., 831 S., 1 Bl.; 1 Bl., 758 S., 1 Bl., 1 Bl., 1016 S., 2 Bll.; 1 Bl., 796 S., 1 Bl. Bde. außen leicht angestaubt und bestoßen, innen teils etwas braunfleckig, einige wenige Seiten leicht wasserrandig, mit Eckfehlstellen oder Tintenfraß. Insgesamt frischer, guter bis sehr guter Zustand.. Der erste Band (Bücher 1-4) des aus 16 Büchern bestehenden Werkes fehlt. Vorhanden sind die Bücher 5-16 in 4 Bänden (II: Bücher 5-8; III: Bücher 9-10; IV: Bücher 11-13; V: Bücher 14-16). - Varchi, ein berühmter Florentiner Dichter und Historiker hatte von Großherzog Cosimo I. de' Medici den Auftrag erhalten, eine Geschichte von Florenz zu schreiben. Das Werk, das Varchi vorlegte umfasst die Zeit von 1527 bis 1538. Der Erstdruck erfolgte jedoch erst gut zwei Jahrhunderte später, im Jahr 1721; in Gelehrtenkreisen kursierten jedoch bereits zuvor Abschriften des Werkes. So früh sehr selten!

      [Bookseller: Versandantiquariat manuscryptum - Dr. In]
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        Praxis Episcopalis, Ea Quae Officium Et Potestatem Episcopi Concernunt Continens. In Qua Varia Summorum Pont. decreta ad usum Ecclesiastici necessaria ex probatis exemplaribus exerpta referentur.

      Venetiis Petrus Dusinellum, 1620.. 1 weisses Bl., 356 S. 5 nn. Bll. 4° flexibler Ganzpergamenteinband der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel.. Anleitung für alle Anforderungen des bischhöflichen Dienstes. Nachdruck (2. Auflage?) der Erstausgabe 1613 (ebenfalls Venedig) in wohlerhaltenem breitrandigem Exemplar und dem schönen, typisch venetianischen Druckbild.

      [Bookseller: Antiquariat Michael Solder]
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        Augerii Gislenii Busbequii Legationis Turc.Epistolae IV. In quibus Mores, et res a Turcis per septennium gestae explicantur eiusdem De Re Militari contra Turcam consilium, & Solimanni Turc.Imp. legatio ad Ferd.I.Imp.Rom.

      München, Sadeler für Berg, 1620.. [Illustrationen von Raphael Sadeler] 541 SS., 26 Bll. Mit 1 gest.Karte, 1 gest. Porträtund gest.Druckermarke. Es fehlen das gest. Frontispiz und das Titelblatt, sowie 2 gest.Porträts. und die Ansicht von Konstantinopel. 12 x 8 cm, Pergamentband der Zeit. Alter Namenseintrag (1683) am Vorerdeckel, die ersten Bll. mit kleinen Randausbrüchen, schriftl. Eintrag von alter Hand am Nachsatz..

      [Bookseller: Antiquariat Redivivus Reinhard Hanausch]
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        Brief mit eigenhändiger Unterschrift und Empfehlungsformel sowie persönlichem Lacksiegel

      27.01.71. 2 SS. auf 2 Bll., c. 32,5 × 19,5 cm, Ränder gebräunt, leicht angeschmutzt. Historisch höchst bedeutsamer Brief des preußischen Regierungschefs an den Generalgouverneur von Königsberg, Herzog Ernst Bogislaw von Croy (1620-1684, Bischof von Cammin, Statthalter des Herzogtums Preußen). - Schwerin führte damals mit Croy einen intensiven Briefwechsel, der zu den zentralen Quellen der preußischen Staatswerdung unter dem Großen Kurfürsten gehört, da er Hintergründe vermittelt, die in den offiziellen politischen Dokumenten jener Zeit nicht durchscheinen. Der vorliegende Brief ist der Geschichtswissenschaft bereits bekannt (vgl. z.B. das wörtliche Zitat einer Passage des Briefes bei: Leopold von Orlich, Geschichte des preussischen Staates im siebzehnten Jahrhundert mit besonderer Beziehung auf das Leben Friedrich Wilhelm's des Großen Kurfürsten. Aus archivalischen Quellen und aus vielen noch ungekannten Original-Handschriften, I, Berlin 1838, S. 350), ist aber, wie der Rest des Briefwechsels, wohl im Zuge der Wirren des Zweiten Weltkrieges verlorengegangen. - Der geschichtlich hochinteressante Brief ist eine Momentaufnahme aus einer Krisenzeit Preußens, die der Große Kurfürst, mit Unterstützung hervorragender Staatsmänner vom Formate Schwerins glorreich überstand: Die dauerhafte Loslösung und Souveränität Preußens gegenüber Polen in der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg sowie - im Innern - die Durchsetzung der fürstlichen Autorität gegenüber den renitenten preußischen Landständen, die ihre Macht erproben wollten, indem sie ihrem Landesherrn finanzielle, militärische und politische Unterstzützung verweigerten. Kurfürst Friedrich Wilhelm konnte sich durch sein autoritäres Verhalten gegenüber den Ständen behaupten, was sich bereits in diesem Brief abzeichnet. Von weitreichender Bedeutung war dabei die Affäre Kalckstein, die ebenfalls im Brief Schwerins thematisiert wird. Christian Ludwig von Kalckstein (1630-1672) war ein zwar verdienter preußischer Militär und Staatsmann, der aber aufgrund seines ausgeprägten Machtbewusstseins und seiner Intriganz zum gefährlichen Gegner des Kurfürsten avancierte, der an Kalckstein ein Exempel statuieren musste. Nachdem Kalckstein aufgrund aufwieglerischer Aktivitäten erstmals wegen Hochverrats verurteilt worden war, sich aber durch Zahlung einer hohen Geldstrafen die Freiheit hatte erkaufen und sich nach Polen hatte zurückziehen können, intrigierte er von dort aus gegen den preußischen Kurfürsten. Er zog große Teile des polnischen Adels und den König Micha? Korybut Wi?niowiecki auf seine Seite und schürte auch bei den preußischen Ständen Unmut gegenüber ihrem Landesherrn. Der Kurfürst ließ Kalckstein daraufhin durch seinen Gesandten Eusebius von Brandt Ende 1670 aus Warschau entführen. In preußischer Gefangenschaft gelang es Kalckstein zunächst, das gegen ihn laufende Verfahren durch Taktieren, unter Verweis auf angebliche Geheiminformation, zu verzögern - Schwerin durchschaute Kalcksteins Hinhaltetechnik bereits zu Anfang des Jahres 1671, wie der vorliegende Brief verdeutlicht - doch verlor der Kurfürst rasch die Geduld, ließ den Verräter im Frühjahr 1671 foltern und im Folgejahr schließlich per Gerichtsbeschluss hinrichten. Die Reaktion auf das heftige Vorgehen das Kurfürsten war Empörung und Entsetzen, sowohl von Seiten der preußischen Stände wie seitens Polens. Der Kurfürst konnte sich indes durchsetzen: Der polnische Gesandte Opatzki, dessen Mission im vorliegenden Brief angesprochen wird, konnte beschwichtigt und das belastete Verhältnis Preußens zu Polen durch die wenig später zugestandene Militärhilfe wiederhergestellt werden. Der zuvor widerspenstige preußische Adel, durch das gnadenlose Vorgehen gegen Kalckstein eingeschüchtert, wagte es andererseits nun nicht mehr, sich der autoritären Politik des Kurfürsten ernsthaft entgegenzusetzen. - Schwerin bestätigt im vorliegenden Brief zunächst den Empfang von Croys vorangegangenem Schreiben und äußert seine Zweifel an der Existenz der von Kalckstein versprochenen Geheiminformationen ("... dass Kalckstein das geruhmbte Secretum Seiner Churfürstlichen Durchlaucht zubringen könne; Ich halte mal davor, das es nichts als Windt sein werde..."). Außerdem sei der Kurfürst über die Haltung der preußischen Stände sehr verärgert ("sehr übel zufrieden") und Schwerin selbst - der seinem Landesherrn immer wieder als mäßigende Kraft zu einer liberalen Politik gegenüber den Ständen gedrängt hatte - sah aufgrund deren Renitenz nun keinen Ausweg mehr, als diesen Steuererhöhungen aufzuerlegen ("und weis ich wahrhaftig itzo kein Mittel mehr, die lengst gehabte Resolution wegen Aufschlags auf den Huben [= Hufe; alte Maßeinheit für Grundbesitz; gemeint ist hier eine Art Grundsteuer] zu verhindern; wan sie sich nicht wollen rathen lassen, so müssen sie hernachmals auch empfinden was darauf erfolgen wird."). Des weiteren bringt der Regierungspräsident seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der polnische Gesandte [Albert Opatzki], der derzeit am kurfürstlichen Hof weile, zufrieden abreisen möge ("...er werde mit guthen contentement wieder von hier zihen..."). - Otto Freiherr von Schwerin (1616-1679) wurde als zweiter Sohn des Schlosshauptmanns von Ueckermünde auf dem Gut Wittstock (Wysoka Gryfi?ska) in Pommern geboren. Nach Studien in Stettin und Greifswald trat er zu Königsberg in den Dienst des brandenburgischen Kurfürsten. Seine Sporen verdiente er sich in diplomatischen Missionen während der Endphase des Dreißigjährigen Krieges wie auch in Verhandlungen mit den preußischen Landständen. Die Früchte seiner herausragenden politisch-diplomatischen Leistungen erntete er frühzeitig durch die Ernennung zum Hofmeister der Kurfürstin Luise Henriette von Oranien sowie durch die kaiserliche Erhebung in den Reichsfreiherrnstand. Das außergewöhnliche Talent Schwerins zeigte sich auch in der Folgezeit, als er das preußische Finanzwesen und - als General-Postdirektor - auch das Postwesen reformierte. Eine diplomatische Glanzleistung waren Schwerins Verhandlungen mit Polen, die Preußen zur Erlangung der Souveränität führten. Der Kurfürst ernannte Schwerin daraufhin zum Ersten Minister und Oberpräsidenten des Geheimen Rates und aller Zivilbehörden wie auch zum Erzieher des Kurprinzen. Otto von Schwerin wurde damit während der 1660er Jahre zum wohl einflussreichsten brandenburgischen Staatsmann, der die Politik des Großen Kurfürsten wesentlich mitgestaltete und damit auch entscheidend zur Ausbildung und Formierung der späteren Weltmacht Preußen beitrug.

      [Bookseller: Versandantiquariat manuscryptum - Dr. In]
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        Singularia Juris, ex Celeberrimorum Jureconsultorum et Imprimis...

      1620. A Seventeenth-Century Dutch "Casebook" Hoogh [Hoogh, or Hooghe], Nicolaas van der [c. 1580-1624]. Singularia Juris, Ex Celeberrimorum Jureconsultorum et Imprimis Recentium Practicorum Scriptione Deprompta. Nunc Primum Typis Excusa. Antwerp: Apud Guilielmum a Tongris, 1620. [xxviii], 263, [40] pp. Octavo (6-1/2" x 4-1/2"). Contemporary limp vellum, early hand-lettered title to spine. Faint early manuscript annotations to covers, light soiling and some shelfwear, front pastedown partially detached, rear pastedown loose, opening rear hinge. Light browning to text, struck-through early owner signature to title page, early annotations to margins in a few places, extensive annotations to rear endleaves. An appealing copy of a scarce title. * Only edition. Hoogh was a doctor juris and an advocate of the High Court of Mechelin, an influential tribunal. Like a modern casebook, Hoogh's book is a collection of cases arranged to demonstrate general legal principles. It cites numerous medieval and Renaissance authors. OCLC locates 4 copies, all in the Netherlands. Other copy located in the Robbins Collection at UC-Berkeley and Harvard Law school. Dekkers, Bibliotheca Belgica Juridica 83..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Les Commentaires de M.P. Andre Matthiolus medicin Senois sur les six livres de Pedacius Dioscoride Anazarbeen, de la matiere Medecinale. Traduits de Latin en Francois par M. Antoine du

      1620. Pinet: Et illustrez de nouveau, d'un bon nombre de figures... Lyon, Pierre Rigaud, 1620. Folio pp. (116), 606, (33), with woodcut portrait of Mattioli on title and last leaf, 1 full-page woodcut of Mattioli and 1478 woodcuts in the text. Later half vellum, speckled boards. Nissen BBI, 1312. This translation by Pinet was first published in 1561 and was for a long time the most popular herbal in France. Several editions appeared between 1561 and 1680. Some light waterstaining to right upper corner..

      [Bookseller: Antiquariaat Junk]
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        Theatre des Principales Villes de Tout L'Univers

      ca 1620. Kolorierter Kupferstich, Darstellung: 22,5 x 35,5 cm. Wunderschönes Titelblatt aus dem 6. Band der französischen Ausgabe von 'Civitates Orbis Terrarum' von Georg Braun und Frans Hogenberg, mit kräftigem Altkolorit. Mit Portraits, Personifikationen und Kriegszenen. Insgesamt gut erhalten. Title page from Volume 6 of the Franch edition of 'Civitates Orbis Terrarum' by Georg Braun and Frans Hogenberg. With beautiful vivid original coloring. With personifications, portraits and war scenes. In a good condition.

      [Bookseller: Antiquariat Dasa Pahor]
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        Il Solimano Tragedia.

      Florenz, Pietro Cecconcelli, 1620.. Illustrierter gest. Titel v. Jacques Callot, (10), 162, (2) SS. Mit 5 gefaltenten, radierten Tafeln von Callot und der Druckermarke in Holzschnitt. Flexibler Pergamentband d. Zt. 4to.. Erste Ausgabe. "Das Cosimo II., Großherzog von Toscana, gewidmete Stück [über die Ermordung des jungen Mustapha durch seinen Vater, den türkischen Sultan Soliman II. (1596-1666)] war ein großer Bucherfolg; bis 1636 wurde es sechsmal verlegt [...] Die künstlerische Bedeutung des Werks liegt vor allem in seiner zügigen Dramatik, der differenzierten Charakterisierung, dem kunstvollen Versmaß und nicht zuletzt in den lyrischen Partien [...]" (KLL 24, 10938). "Tragedia in cinque atti, una delle piu importanti ed interessanti del secolo XVII, assai ricercata per la bella veste tipografica" (Libr. Vinciana). - Die prachtvollen Radierungen zählen zu den schönsten Theater- und Ballettillustrationen Callots, sie wurden nach Bühnenentwürfen seines Tutors und Kollegen Giulio Parigi, einem Architekten und Bühnenbildner am Hofe Cosimos II. geschaffen. Beide waren damals ausschließlich für den Großherzog tätig; Callot perfektionierte in dieser Zeit seine Radiertechnik. Es ist dies eines seiner letzten Bücher für die Medici; nach dem Tod Cosimos II. 1621 kehrte er in seine Geburtsstadt Nancy zurück. Die ersten vier Tafeln folgen ziemlich genau den Zeichnungen Parigis, die letzte Darstellung mit der brennenden Stadt Aleppo zeigt mit der Feuersbrunst in phantastischen Ausmaßen hingegen seine eigenen Vorstellungen über die Möglichkeiten der Bühne. - Rücken leicht lädiert, ohne die Bindebänder. Etwas stockfleckig. Eine Tafel gewaschen und mit restauriertem Braunfleck, vier Textbll. mit sauber restaurierten Rissen. Im ganzen jedoch ansprechendes Exemplar. - Brunet I, 1089. Cicognara 1086. Ebert 2725. Gamba 1536. Kat. d. Ornamentstichslg. Bln. 4112. Libreria Vinciana 3870. Slg. Schäfer, Cat. Sotheby's 8.12.1994, lot 38 (6000 USD). Lieure 363-368.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Syntagma. Tragoediae Latinae. In tres partes distinctum.

      Paris, Billaine 1620.. gr.-8°. 8 Bll., 188, 315, 559 S. 82 S. (Index). Mit Titelvign. Tit. in Rot u. Schwarz. Pgmt. d. Zt. Mit hs. Rückentit., Rü. restaur. Eckbriss a. Tit. u. Schlußbl. unterlegt.. Martin DELRIO (Del Rio), Jesuit, vielseitiger Gelehrter, (1551 in Antwerpen als Sohn spanischer Eltern - 1608 in Löwen), studierte die Rechte, Philosophie und alte und neue Sprachen in Paris, Douai, Löwen und Salamanca und promovierte 1574 in Salamanca. In seiner juristischen Laufbahn rückte er auf bis zum Vizekanzler und Generalprokurator von Brabant. 1580 trat er in Valladolid dem Jesuitenorden bei und lehrte nach den theologischen Studien und der Priesterweihe als Professor in Douai, in Lüttich, Löwen, Graz und Salamanca.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        Series of six copper engravings of floral bouquets in vases.

      1620. [Paris, 1620s]. 245 x 175 mm. Half calf, gilt spine with floral ornaments and red gilt lettered label, marbled boards. An extremely rare suite of very beautiful bouquets in ornamental vases with grotesques, based on an equally rare group of larger prints by Jean Theodor de Bry. The vases are depicted surrounded by insects and other small animals, on a table-top. The plates are numbered lower left from 1 to 6 and the first engraving is signed on the table top in front to the left: 'I. Messager, excudit' and to the right 'I. Pictet Incidit'. The other plates are signed to the left 'I Messager. ex.' (or with minor variations). Each plate has a ribbon below the vase with a Latin inscription. The inscriptions, on the theme of transience, comprise a emblematic text in hexameters based on the six Latin declensions of the word 'Flos', or flower, and involve punning and word play. They translate as follows: 1. The Flower as a mirror of life: no sooner does it flower than it withers with a breath. 6. The quickly changing image of the Flower warns us of the swift passage of time. 3. The tender youth is like a Flower with advancing years. 4. Displaying the Flower [of youth] at the same time he bears the fruit [of maturity]. 2. Oh Flower, thus flowering in the youthful summer. 5. Follow the Flower's lead to a virtuous life. The change in order accords with the original series after which this set has been copied, with the images in reverse. The originals were a series of six larger prints by Jan Theodor de Bry (Liege 1561 - 1623 Frankfurt), produced in Frankfurt-am-Main about 1604 and titled Polyptoton de Flore (The many-sidedness of the Flower). Both the de Bry and the Messager suites are extremely rare. An incomplete set by Messager is in the Bibliotheque Nationale in Paris. Some marginal staining and some glue stains from previous binding, old ms. numbering from a larger collection of bound engravings from which this has at some time been extracted. Literature: Gavin D.R. Bridson and James J. J. White, Plant, animal & anatomical illustration in art & science, Winchester and Detroit 1990, n. C65; Desire Guilmard, Les maitres ornamanistes.... Paris 1880-81, p. 42 n. 25; Marie-Louise Hairs, Les peintres flamands de fleurs au XVIIe sciecle, Paris 1955, pp. 19-20 (ed. Brussel 1985, p. 27); Literature on the series of De Bry after Kemperer: Die Sprache der Bilder - Realität und Bedeutung in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts, Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig 1978, p. 103; F.W.H. Hollstein, Dutch and Flemish Etchings, Engravings and Woodcuts ca. 1450-1700, Amsterdam 1949 ff; vol. IV, p. 43 nos 451-456 with 2 illustrations; vol. IX, p. 234; Claus Nissen, Die botanische Buchillustration, Stuttgart 1951 (reprinted 1966), vol. I, p. 68; Kurt Wettengl in exhibition catalogue Georg Flegel 1566-1638 - Stilleben, Historisches Museum, Frankfurt am Main 1993, pp. 212-214 with 6 illustrations.

      [Bookseller: Antiquariaat Junk]
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        I. Lotus Urbana. II. Lagopus peregrina. III. Lagopus Maior. Altkolor. Kupferstich von Besler aus 'Hortus Eystettensis', um 1620. 47,5 x 39,5 cm. (Blattgröße: 53 x 43,5 cm). Unter Passepartout.

      1620. . Zarte Blütengewächse in blassblau, gelb und malve.- Verso ohne Text.

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Lilium Montanum maximum polyanthos variegatum. (Vielblütige, gefleckte Türkenbund-Lilie mit Zwiebel). Altkolor. Kupferstich von B. Besler aus 'Hortus Eystettensis', um 1620. 46 x 35 cm.

      1620. .

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Lysimachia Iutea Pannonica maior (Quirl-Felberich, Punktierter Gilbweiderich). Kolor. Kupferstich von B. Besler aus 'Hortus Eystettensis', um 1620. 50 x 40 cm. Schön gerahmt.

      1620. . Quirl-Felberich-Blüten orangegelb koloriert. Links und rechts mit rot bzw. rosa kolorierten Blüten: Lysimachia Galericulata (Sumpf-Ziest), Lysimachia altera Matthisli flore rubescente (Blut-Weiderich).

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        I. Teucrium Uerum. II. Thlaspi Cappadocicum flore incarnat. III. Thlaspi Cappadocicum flore salbo. Kolor. Kupferstich von Besler aus 'Hortus Eystettensis', um 1620. 48 x 40 cm. (Blattgröße 55 x 42 cm). Unter Passepartout.

      1620. . Links eine blasslila und rechts eine rote feinblättrige volle Blüte, in der Mitte ein pinkfarben blühendes Pflänzchen. Der Salbei-Gamander flankiert von der Schleifenblume.

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Narcissus Orientalis maior polyanthostotus albus (Narzisse mit weiß-blauer Blüte). Kolor. Kupferstich von B.Besler aus 'Hortus Eystettensis', um 1620. 50 x 40 cm.

      1620. . Rechts und links ebenfalls Narzissen mit weiß-blauer Blüte samt Zwiebel: Narcissus Orientalis mediustotus albus polyanthos und Narcissus Orientalis polyanthos minortotus albus.- Das weiße Kolorit der Blüten leicht ins blau, lila, grün gehend.

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Leontopetalon (Löwentrapp). Altkolor. Kupferstich von B. Besler aus 'Hortus Eystettensis', um 1620. 50 x 40 cm.

      1620. . Etwas kleiner links und rechts auf dem Blatt: Bellis minor flore caeruleo (echte Kugelblume), Polium Alpinum flore luteo (Bergsteinkraut).-

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Illustris Viri Iacobi Augusti Thuani ... Historiam Sui Temporis anno Domini 1534 usque ad annum 1607 Libri CXXXVIII: Quorum LXXX priores multo quam antehac auctiores, reliqui vero LVIII nunc primum prodeunt ... Bde. 1 und 2 (von 5) in 1 Bd.

      Orleans (Aurelianae) / Genf (Genevae), Apud Petrum de la Roviere 1620.. Folio. 16 nn.Bll., 810 S., 25 nn.Bll. (Index), 992 S., 7 nn.Bll. (Index). Mit Titelvignetten in Holzschnitt und gest. Zierleisten. Pergamentbd. auf 5 Bünden (fleckig)., fester Einband. Eine der wichtigsten Quellen zur Geschichte Frankreichs im Zeitalter der Renaissance und der Hugenottenkriege in der verbesserten und erweiterten Ausgabe von Thous annalistischer Geschichtserzählung der Jahre 1534-1607. - Obwohl das monumentale Werk alle europäischen Staaten und das osmanische Reichn berücksichtigt, ist es vorallem eine Geschichte Frankreichs. Besonders für die Zeit der Religionskriege stellen die "Historiarum sui temporis libri" eines der wichtigsten erzählenden Werke dar. Das Buch des Katholiken Thou wurde von der römischen Inquisition ob seiner gallikanischen Tendenz auf den index gesetzt. - Vorsatz mit Besitzervermerk, durchgehend stockfleckig, einige Bll. mit Feuchtigkeitsspur, stellenweise Anstreichungen mit Tinte. Bankverbindung in Deutschland vorhanden.

      [Bookseller: Buch + Kunst + hommagerie Sabine Koitka]
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        Ins Ceilan/Sri Lanka, map, anno 1620, french Text on verso

      Ins Ceilan/Sri Lanka, ,1620. Coppermap, edited by Mercator Hondius, french edition, anno 1620, size of the leaf: 45 x 55 cm., of the map: 34 x 50 cm., some restored cracs on margins and on the centerfold please look to the fotos..

      [Bookseller: Hammelburger Antiquariat]
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        RECUEIL DE PLUSIEURS MACHINES MILITAIRES, ET FEUX ARTIFICIELS POUR LA GUERRE, ET RECREATION

      Au Pont-a-Mousson, Charles Marchant, 1620.. Avec l'Alphabet de Tritemius, par laquelle chacun qui scait escrire, peut promptement composer congruement en latin. Aussi le moyen d'escrire la nuict a son amy absent. De la diligence de Jean Appier, dit Hanzelet, calcographe et de François Thybourel, Me. chyrurg.n. FIRST EDITION 1620, French text. Small 4to, approximately 190 x 135 mm, 7½ x 5¼ inches, 6 parts only of 7, each with separate pagination, register and title page, PART 7 IS LACKING (title page and 5 unnumbered pages at the end of the volume on 'writing by night'), ALSO LACKING ARE 24 PRELIMINARY PAGES (12 leaves) INCLUDING ENGRAVED GENERAL TITLE PAGE. ALSO LACKING IS SIGNATURE (E) IN THE FIRST PART (pages 33-40). ALL THE OTHER PARTS ARE COMPLETE. The book starts on first page of Chapter I (page 17 signature C1), pages: 17-32, 41-88; (1)-39, (1); (1)-24; (1)-112; (1)-40; [56], collation: a, A-L4 (-a, A-B4); A-E4; A-C4; A-O4; *2, A-E4; *2, A-H4 (-G3 [G3v is blank]-4 and H1-4 [4 is blank]); contains 97 of 101 interesting engraved illustrations in the text (the missing 4 illustrations are in the missing signature E, of the first part), many signed by Jean Hanzelet, 1 printed upside down, bound in contemporary limp vellum, remains of old hand lettering to spine. Vellum stained and wrinkled, a small chip and a crack across spine, remains of old paper label at tail of spine, pages lightly age-browned throughout, brown stain to 1 page just affecting part of 1 illustration, text easily legible, small chip to 1 lower margin. A good copy of a scarce firework and military item (lacking pages as noted). Jean Appier (1596-1647) who took the name of Hanzelet was born in Lorraine and educated by his father, an engineer who was employed by Duke Charles III to direct the new fortifications at Nancy. Jean became a skilled engraver and printer. Francois Thybourel who worked on this book with him was a physician, mathematician and poet. The book describes all kinds of military equipment, engines and exploding devices, including fireworks, military and recreational. Part 4 deals with fire-balls burning under water, poisonous smoke balls, fire-lances and incendiary arrows. See: Cockle, A Bibliography of Military Books up to 1642, listing 5 parts only; Brunet, Volume I, 358; Chris Philip, Bibliography of Firework Books, A140.1 (lacking 2 signatures in the first part): "Appier's influence on subsequent pyrotechnic works is immense"; MORE IMAGES ATTACHED TO THIS LISTING, ALL ZOOMABLE. FURTHER IMAGES ON REQUEST. POSTAGE AT COST.

      [Bookseller: Roger Middleton]
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        Prognosticon, Oder Weissagung auff diese jetzige Zeit/ darinn vermeldet/ wie Gott der Allmechtige die gantze Welt/ ihrer Sünde wegen daheim suchen wolle mit allerley Plagen und Straffen . Und was alßdann auff diese Verstörung vor ein Herrschafft unnd Königreich erfolgen: Was man ins künfftig/ von Anno 1620. 1621. 1622. 1623. 1624. biß zu ende des 1625. Jahrs/ zugewarten habe . / An eine Christliche Catholische Gemein in Teutschlandt Geschrieben von mir Unwürdigen/ durch zeugnuß des H. Geistes.

      O. O. und Dr., 1620. - 22 S. HPrgt. 4°. VD17 14:002955L. Nicht bei Hohenemser, Sammlungen Freytag und Zum Jungen. - Plaustrarius (hier auf dem Titel: "Plaustarius") stammte aus Kaiserslautern und war evangelischer Theologe. - Gering gebräunt, Titel gestempelt (ausgeschiedene Dublette der LB Dresden). Bitte beachten Sie: Wir sind bis 12.01.2014 im Urlaub, der Versand kann erst ab 13.01.2014 erfolgen! - Please note: As we are in holidays your order can't be shipped before 13/01/2014!

      [Bookseller: Antiquariat Turszynski]
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        Prognoseon Practicarum Libri II + De Febribus Tractatus + De Melancholia Tractatus + De Lue Venerea. Unito con: ALTOMARE, Antonio - Omnia, quae hucusque in lucem prodierunt, Opera, nunc primum in unum collecta?

      Venezia, Bolzetta, 1620 (il primo, poi Polo e Bolzetta); Lugduni, Apud Guillielmum Rovillium, 1586. 1620 Un volume in folio, c.nn. 2, p. 233(3); c.nn. 4, p. 172; p. 44; p. 30 (le opere di Sassonia); c.nn. 14, p. 645(1) (le opere di Altomare). Bei frontespizi con marchio tipografico. Nell'opera di Altomare,che include anche due scritti di gastronomia sul vino e sulla manna, testatine e capilettera xilografici. Ottimo esemplare. Legatura seicentesca in pergamena con unghie. Tagli colorati.

      [Bookseller: Studio Bibliografico Marisa Meroni]
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        Novae Italiae delineatio.

      Amsterdam, 1620 circa. Incisione in rame all'acquaforte, colore d'epoca, cm 39 x 50, 8 (alla lastra) più margini bianchi. Titolo in alto a destra, entro cartiglio costituito da tavola sorretta da figure allegoriche con sottostante la ?Lupa Italia? che allatta Romolo e Remo; in basso a destra, entro altro cartiglio con i busti di Romolo e Remo, due scale grafiche di miglia italiane e germaniche; nel mare ci sono navi e vascelli e la testa emergente di un mostro marino. Carta con reticolato e con margine graduato su tutto il perimetro. Testo francese al verso. Tutti gli elementi della carta derivano dalla ?Italia Nuova? del Magini del 1608. La carta conobbe molte ristampe, tra cui quelle realizzate da J. Jansonium e inserite nei più diffusi atlanti olandesi della prima metà del 1600, tra cui quello dei Blaew; tra queste se ne segnala una datata 1641, con scale grafiche in basso a sinistra e con l'inserimento, in basso a destra, di otto stemmi degli stati più importanti. La carta è peraltro identica a quella fiancheggiata complessivamente da dodici vedute di città, da otto riquadri con costumi italiani e da otto stemmi che la rendono ricca di sfarzo e molto decorativa. Un lieve ingiallimento della brachetta centrale, peraltro in bella impressione, a pieni margini e in ottima conservazione.

      [Bookseller: Studio Bibliografico Botteghina D'arte G]
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        Il Solimano Tragedia. [Opera libretto]

      Firenze: Pietro Cecconcelli. [1620]. Quarto. Early quarter vellum with marbled boards, brown leather spine label lettered and decorated in gilt. 1f. (pictorial title including the arms of the Medici engraved by Jacques Callot), 1f. (dedication to the Grand Duke of Tuscany, Cosimo II), 2ff. ("Lettera del Sor. Giovambatista Strozzi all'Autore"), [v] (letters to Ottavio Rinuccini, Andrea Salvadori, Niccolo Strozzi, and Gabriello Chiabrera), [i] (cast list), pp. 3-31, [i] (blank), 41-162, 1f. (recto errata, verso colophon). With occasional decorative initials and woodcut head- and tailpieces.& & Binding slightly worn, rubbed and bumped. Some foxing and browning, mostly minor; title slightly worn, stained and foxed; worming to inner lower blank margins; pp. 33-40 misnumberedd 41-48 and p. 89 misnumbered 98. Lacking the five engraved plates depicting scenes from the opera. . First Edition. Sartori 22249. Allacci 729-730. Schaal 861. Wotquenne p. 132.& & ll Solimano, a tragic opera in five acts, was first performed in Florence in 1619. & & "One of the earliest Turkish operas was written in 1619 by the Italian Prospero Bonarelli..., whose Il Solimano... became the blueprint for many eponymous operas and for other operas that employed elements of its plot. Solimano is representative of a group of operas that mix political intrigue with interpersonal drama and articulate questions related to political power through the staging of family conflict." Berman: German Literature on the Middle East: Discourses and Practices, 1000-1989, p. 115.

      [Bookseller: J & J Lubrano Music Antiquarians LLC]
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