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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1620

        Gesamtausgabe des corpus iuris civilis. Ohne Glosse und die Noten. summariis Dionysii Gothofredi illustrati. Institutiones. Digesta. 1620. CODEX. Authenticae. 1620. CORPUS IURIS CIVILIS IUSTINIANEI UNIVERSUM: in quo PANDECTAE ad exemplar Florentinum fidelissime sunt expressae: CODEX, & CAETERI LIBRI, quos docebit pagina quarta, ex optimarum quarumque Editionum collatione nunc emendatiores prodeunt. Cum summariis, argumentis, epitomis et indicibus DIONYSII GOTHOFREDI.

      Genf (=Genevae), Apud Iohannem Vignon, 1620.. Quart. Titelblatt mit schöner Titelbordüre, 31ungezählte Bll., 144, 1.568 Spalten; Titelblatt mit Bordüre, 7ungez. Bll., 736 Spalten; Ttlbl. mit Bordüre, 4ungez. Bll., 526ungez. Bll.. Zeitgenössischer Scheinslederband mit ornamentaler Blindprägung auf fünf erhabenen Bünden geheftet. Insgesamt prachtvolle Corpus-iuris-civilis-Ausgabe mit Registrierfähnchen.AnStehkanten und Ecken etwas bestoßen.; Insgesamt prachtvolle Corpus-iuris-civilis-Ausgabe mit Registrierfähnchen.AnStehkanten und Ecken etwas bestoßen.. Spangenberg 407.b. Das gesamte Corpus juris civilis, unterteilt in 4 Teile: 1. Institutiones, Digestorum libri L. 2. Codicis Iustiniani libri XII. 3. Authenticae seu Novellae Constitutiones Es handelt sich um die von Denis Godefroi zusammengestellte Ausgabe, die über 2 Jahrhunderte Entscheidungsgrundlage an Gericht, und maßgebliche Rechtsquelle für Wissenschaft und Praxis wurde. Dionysius GOTHOFREDUS (Denis Godefroy) , geboren am 17. Oktober 1549 in Paris, gestorben am 7. September 1622 in Straßburg. Studierte in Löwen bei Pierre Ramus, in Köln und Heidelberg und kehrte nach Paris zurück. Als Hugenotte musste er aus Frankreich fliehen und ließ sich in Genf nieder, wo er 1585 nach dem Weggang von Julius Pacius Professor für römisches Recht wurde. Aus Genf vertrieben, seiner Bibliothek beraubt, kam er 1591 nach Basel und erlangte schließlich in Straßburg eine Professur. Verhandlungen mit der Universität Altdorf als Nachfolger von Donellus und mit Franeker führten zu keinem Erfolg. 1600 folgte er einem Ruf nach Heidelberg, kehrte aber nach wenigen Monaten nach Straßburg zurück. Nachdem er Rufe nach Bourges und Genf abgelehnt hatte, wechselte er 1604 nach Heidelberg, wo er trotz Rufe nach Franeker, Angers und Valence verblieb. Erst der Niedergang Kurfürsts Friedrich im Jahre 1620 zwang ihn, Heidelberg zu verlassen und nach Straßburg zurückzukehren, wo er alsbald 1622 verstarb. Die bedeutendsten Leistungen von Gothofredus, der auch den Institutionenkommentar von Schneidewin 1597 betreute, liegt in der Gesamtausgabe des Corpus juris civilis, welche zuerst in Quart 1583 in Genf erschienen ist. Insgesamt dreierlei Ausgaben des Gothofredus liegen vor: 5mal in Quart mit seinem Kommentar (Littera Gothofrediana) 1583 (1585), 1590, 1602, 1607 und 1624. Dreimal mit der Glosse: 1589, 1604 und 1612 in Folio. Viermal ohne alle Noten: 1587, 1598, 1606 und 1625 in Oktav. Die Ausgaben haben insgesamt in den nächsten zwei Jahrhunderten mehr als 50 Auflagen erlebt unter den Pressen verschiedener Druckereien und unter der Federführung verschiedener Editioren. Spangenberg 319: Erste Ausgabe zusammen mit der Ausgabe Lyon 1583. Werk und Wirken des großen französischen Rechtsgelehrten Dionysius Gothofredus (1549-1622) markieren in der europäischen Rechtsgeschichte den Beginn einer neuen Epoche. Gothofredus' Werk gleicht an Bedeutung dem von Accursius am Ende der Glossatorenzeit und dem von Mommsen im Zeitalter der Pandektistik. Alle drei genannten Gelehrten haben am Corpus iuris civilis gearbeitet, ad dem überragenden spätantiken Gesetzeswerk Kaiser Justinians (482-565), das über diesen großen Zeitraum hinweg Rückgrat und alles überragende Autorität der europäischen Rechtskultur war. Seit der Schule von Bologna Ende des 11. Jahrhunderts und bis hin zur Zeit der Pandektenwissenschaft und der historischen Schule der Rechtswissenschaft von Savigny bildete das Corpus iuris civilis den Urgrund aller juristischen Erkenntnis und in der Bearbeitung dieses Fundaments brachte jede der drei genannten rechtshistorischen Epochen ihre neue Version des Corpus iuris civilis hervor. Littera Bononiensis oder Vulgata heißt die Version, zu der Accursius (um 1185-1263) die große Glosse gebildet hat und die fortan gesetzesgleiche Autorität genossen hat. Die Glossa Magna ist sozusagen der Apparatus criticus zum Gesetzestext. Philologische Erläuterung, juristische Erklärung und Kommentar in einem verkörpert die Arbeit des Accursius das mittelalterliche Corpus iuris civilis. Littera Gothfrediana heißt die Version des Corpus iuris civilis, die Gothofredus nach der Epoche der humanistische Jurisprudenz erstellte und die fortan bis in das 19. Jahrhundert hinein Gültigkeit hatte und Maßstab blieb. Die humanistische Jurisprudenz beendete die mittelalterliche Jurisprudenz, indem sie sich wieder dem Gesetzestext mit textkritischen Arbeiten zuwandte. Diese Epoche führte das philologische Arbeitsmittel in die Jurisprudenz ein. Gothofredus faßte mit seinen Arbeiten die Summe dieser Epoche zusammen und erstellte das Corpus iuris civilis in der Gestalt und nach dem Bedarf der modernen Rechtswissenschaft. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert hatte die Littera Gothofrediana uneingeschränkte Autorität. Gothofredus erstellte drei verschiedene Ausgaben: 1. Die Ausgabe mit der Glosse 2. Die Ausgabe mit den Noten des Gothofredus 3. die reine Textausgabe. Ausgabe 1 konnte sich nicht durchsetzen und erschien letztmalig 1627, während die Ausgaben 2 und 3 Grundbestand jeder juristischen Bibliothek in Europa blieben. Im 19. Jahrhundert übertraf Theodor Mommsen (1817-1903) mit seiner Editio maior der Digesten alle vorangegangenen Arbeiten. Sein Genie brachte zustande, wonach die Rechtsgelehrten seit der Schule von Bologna suchten: die ursprüngliche Textausgabe von Kaiser Justinian. Die Großartigkeit der Epoche der europäischen Rechtswissenschaft, auch "Ius Commune" genannt und zuletzt vom bedeutenden deutschen Rechtshistoriker Helmut Coing (1912-2000) gepflegt und weltweit als Forschungsgegenstand gefördert, wird auch in der Internationalität des Zusammenwirkens der Rechtsgelehrten deutlich: den Anfang machte ein Italiener: Accursius, der in Bologna lehrte. Die Arbeit setzte ein Franzose: Denis Godefroy fort, der überwiegende in Heidelberg lehrte und schließlich vollendete das Werk ein Deutscher: Theodor Mommsen, der in Berlin lehrte. Dionysius Gothofredus (=Denis Godefroy), geboren am 17. Oktober 1549 in Paris, studierte an den Universitäten von Löwen, Köln und Heidelberg Rechtswissenschaften. Als Calvinist sah er sich nach den Ereignissen der Bartholomaeusnacht (23.-24.August 1572) gezwungen, aus Frankreich zu fliehen und ließ sich in Genf nieder, wo er im Jahre 1585 als Nachfolger des Italieners Julius PACIUS den Lehrtsuhl der Pandekten übernahm. Im Jahre 1589 weilte er für kurze Zeit in Savoyen, mußte jedoch unter dem Verlust seiner gesamten Bibliothek wiederum aus Frankreich flüchten und kam nach Basel. Im Jahre 1591 wurde er in Straßburg als Professor der Rechte verpflichtet. Die Universität Altdorf suchte Gothofredus als Nachfolger von Hugo Donellus zu gewinnen, was aber ebenso scheiterte wie ein Werben der Universität Franecker. Im Jahre 1600 kam Gothofredus für einige Monate an die damals berühmte Rechtsfakultät nach Heidelberg, die in den Wirren des französischen Glaubenskrieges auch Donellus (1573-1579) eine Lehrtätigkeit geboten hatte. Die Schule von Bourges und die Reform der juristischen Lehre (mos gallicus) wurden in Heidelberg besonders gepflegt. In diesem Sinne ist das Wirken von Francois Baudouin (=Balduinus) für fünf Jahre (1556-1561) und auch von Julius Pacius (1585-1594) in Heidelberg zu verstehen. Gothofredus setzte diese Tradition auf besonders eindrucksvolle Weise fort. Zunächst kehrte Gothofredus jedoch nach Straßburg zurück und lehnte jetzt einen Ruf nach Bourges (Reformuniversität seit dem grandiosen Lehrerfolg von Andreas Alciat in den Jahren 1529 bis 1533) ab, vermutlich wegen der unsicheren politischen Verhältnisse. Er wollte auch einem Ruf zurück nach Genf nicht Folge leisten. Im Jahre 1604 siedelte Gothofredus endgültig nach Heidelberg über, wo er 16 Jahre lang eine außerordentlich erfolgreiche Lehr- und Publikationstätigkeit entfaltete und europaweit als einer der führenden Rechtsgelehrten, wenn nicht als Professor primarius iurisprudentiae in Europa angesehen wurde. Die vergeblichen Versuche der Universitäten von Franecker, Angers und Valence, ihn von Heidelberg wegzulocken, bezeugen dies. Durch den 30jährigen Krieg und die Niederlage von Kurfürst Friedrich erlebte die Heidelberger Universität einen auszehrenden Niedergang, ab 1625 gar eine Schließung. Seit 1620 waren die Calvinisten in Heidelberg nicht mehr sicher und deshalb floh Gothofredus nach Straßburg zurück, wo er nur zwei Jahre später am 7. September 1622 verstarb. Im Jahre 1583, als Gothofredus sich bereits in Genf aufhielt, erschien erstmals die Ausgabe mit seinen Kommentaren bzw. Noten. Diese Ausgabe erschien insgesam...

      [Bookseller: Azo-Antiquariat]
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        Gregorii Sayri angli monachi Benedictini opera theologica. Moralis doctriane quae ad conscientiae directionem et solamen pertinet, Thesaurus plenissimus, quatuor tomis distinctus. Novißimam hanc editionem recensuit, & castigavit Leander de S. Martino. Tomus I-III (v.4) in 1 Band.

      Douai, Baltazar Beller, 1620,. Folio. Mit 1 gest. Druckermarke u. einigen Holzschn.-Vignetten. Titel v. T. I in Rot u. Schwarz. 8 Bl., 318 S., 17 Bl.; 6 Bl., 642 S., 30 Bl.; 27 Bl., 187 S. Ldr. d. Zeit auf 5 Bünden m. etw. Blindprägung. Ziselierter Goldschnitt.. Gregory Sayer von der Congregation zu Casma lebte etw. 1560-1602. - Tomus I: De scaramentis in communi. Tomus II: De Censuris Ecclesiasticis. Tomus III: Flores consiliorum Doctoris Navarri. (Martinus ab Azpilcueta). Tomus IV: Clavis regia Sacerdotum (separatim est impressus - separat erschienen, liegt nicht vor). - Leder stark berieben, am Rücken brüchig u. m. Fehlstellen. 1 Schließband fehlt. Zeigenöss. Besitzvermerk auf Titel u. Bandtitel. Einige Bl. gebräunt, vereinzelte Fleckchen.

      [Bookseller: Antiquariat Düwal]
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        [NOVUM ORGANUM] INSTAURATIO MAGNA

      [London] Londini: Apud Joannem Billium, 1620. [London] Londini: Apud Joannem Billium, 1620. First edition. Second issue with e3 cancelled and previously blank e4 printed with errata and colophon, omitting Norton's name. Folio volume (pages 280 x 184 mm) in an attractive modern binding. Collation of a complete copy: [10], 172, 181-360; 36, [37-38] p. Signatures: [-]; [par.]4; A-C6; D-Ss4; Tt6; a-e4. This copy lacking the first blank and the engraved title page, which has been provided in high quality facsimile (but retaining blank at c4). In addition, the first five leaves are inserted from another first edition copy (with the correct jug watermark). Fortunately, the leaves marry well and the text throughout is generally in excellent condition. Text in Latin.& & "Novum Organum" forms the core of Bacon's "Instauratio," where Bacon proposes a new inductive method of reasoning, critical to the development of the scientific method and to the general advancement of human thought. Bacon writes "...in fact I mean to open up and lay down a new and certain pathway from the perceptions of the senses themselves to the mind." Bacon was one of the first people to challenge the methods of inquiry that had been developed by the Ancient Greeks, and is generally viewed as the inventor of empiricism. (Indeed, the title page of the work, depicting a galleon travelling through the Pillars of Hercules - from the Mediterranean, the home of the Greeks, to the relatively undiscovered Atlantic, illustrates Bacon';s intellectual ambitions perfectly.)& & Bacon was not just a formidable philosopher, but also served as Attorney General and Lord Chancellor of England and was the first scientist to receive a knighthood. His works would have a wide influence on figures as varying as Thomas Browne, Isaac Newton, Leibnitz, and John Stewart Mill. "Where else in the literature before Bacon does one come across a stripped-down natural-historical programme of such enormous scope and scrupulous precision, and designed to serve as the basis for a complete reconstruction of human knowledge..." (The Oxford Frances Bacon) STC 1162. Pforzheimer App. 1. PMM 119.

      [Bookseller: Whitmore Rare Books]
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        "Alsatia Landgraviatus cum Suntgoia & Brisgoia".

      . Altkol. Kupferstich von Mercator, um 1620, 39 x 79 cm (von 2 Platten gedruckt).. Die nicht genordete Karte zeigt von links den Rheinlauf ab Basel bis Straßburg und bis Annweiler und Kaltenhausen auf der rechten Seite; das Elsass oben, der Schwarzwald unten. Mit schöner kolorierten Titelkartusche rechts und kleiner Rollwerkskartusche am linken unteren Rand.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Pindarou Periodos ; Pindari Olympia, Pythia, Nemea, Istmia / Johannes Benedictus ad metri rationem, variorum exemplarium fidem, scholiastae ad verisimiles coniecturas directionem, totum authorem innumeris mendis repurgavit ; metaphrasi recognita, latina paraphrasi addita, poeticis & obscuris phrasibus graeca prosa declaratis ; denique adiectis rerum & verborum brevibus & sufficientibus commentarijs, arduum eiusdem sensus explanavit

      Saumur P. Piedius (Salmurii ex txpiis Petri Piedii), 1620.. Editio Purissima, cum Indice locupletissimo. [16], 756, [56] S. mit Holzschnittdruckermarke, sowie zahlreichen Zierstücken und Initialen. Ganzpergamenteinband der Zeit (am unteren Kapital mit Fehlstelle). Ebert II, 16864; Graesse IV 294/295; Schweiger I, 235; Brunet III, 513; Brunet und Schweiger loben diese von Johannes Benedictus (deutscher Gelehrter, Mediziner und Professor an der Akademie zu Saumur) besorgte Ausgabe "bonne edition", vor allem den erweiterten Anmerkungsapparat. Gutes, wenngleich etwas fleckiges Exemplar des seltenen und gesuchten Druckes, jedoch vereinzelte Lagen knapp mit halbem Buchstabenverlust beschnitten.

      [Bookseller: Antiquariat Michael Solder]
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        VIA VITAE AETERNAE

      Antwerpiae, Martini Nutij, 1620. Fort volume in / 8 reliure postérieure en demi - maroquin à coins, dos à nerfs à fleurons et titre dorés, tranches rouges, 7 f., 875 p., 10 f., 32 planches par Böetium A. (Boëce) de Bolswert. Ouvrage en excellent état, avec de rares rousseurs et un tampon de bibliothèque. Schelte BOLSWERT (Bolsward, vers 1586 - Anvers, 1659). Brunet col.577. Large 8vo in later half binding, ribbed spine with gilt fleuron & title, red edges, [7], 875 p., [10], 32 plates engraved by Boetium. A bright copy with scarce foxing, library stamp on blank. relié Bon état

      [Bookseller: Livres Anciens Lucas Philippe]
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        The History of Don-Quichote [Don Quixote]

      London: Blount, 1620 - Two volumes. Small quarto. Fine period-style limp vellum, yapp edges, green silk ties, by Bernard Middleton. Engraved title-pages. DON QUIXOTE IN ENGLISH. Without the blank after engraved title in vol. I, several rules and headlines shaved, tear to upper outer corner sig. P7 in vol. II with loss of two letters. Occasional mark or minor stains. A very good, fresh copy. First complete edition in English of Don Quixote, a founding work of modern literature and the first canonical novel. The 1620 edition comprises the second edition of Part I (first printed in 1612 and of the greatest rarity), here somewhat revised, and the first edition of Part II. The turn of the 17th century was a pivotal moment in intellectual and literary history. In the span of two decades, three of the greatest works of Western literature were produced: Shakespeare?s plays, the King James Bible, and Don Quixote. ?Don Quixote is one of those universal works which are read by all ages at all times, and there are very few who have not at one time or another felt themselves to be Don Quixote confronting the windmills or Sancho Panza at the inn? (PMM 111). The two parts of Don Quixote were first published in Spanish in 1605 and 1615. Part II, commonly considered the greater and more mature of the two, was written while Cervantes was at the peak of his powers. In The Western Canon, Harold Bloom notes, ?in part two, which I prefer, knight and squire alike have to sustain a new self-consciousness . . . to know that you are a character in an ongoing book is not always a help in your adventures. Surrounded by readers of their earlier debacles, Don Quixote and Sancho nevertheless remain uninhibited. Sancho actually gains in zest, and there is an even greater closeness in friendship between the two characters. . . . What happens to Cervantes in this part moves me most, because his relation to his own writing changes. He is facing toward death, and something of him will die with Don Quixote, while something else, perhaps deeper, will live on in Sancho Panza.? This first English edition was translated by Thomas Shelton, who used the Spanish edition published in Brussels in 1607. ?The signs of haste in the translation, which took Shelton only forty days, do not hide his verve [and] command of Spanish? (ODNB). ?Shelton?s view of [the translator?s] function was ampler and nobler than the hidebound grammarian. He appeals to the pure lover of literature, and as a man of letters he survives? (Fitzmaurice-Kelly). A set of first Spanish editions of Don Quixote would now command millions of dollars. This lovely example of the first complete edition in English is a most desirable alternative. This is an unusually appealing copy of this enduring classic, a book, when found, is usually badly flawed. Provenance: Tobias Rodgers, his sale, Christie?s, 25 June 1980, lot 123. STC 4916-4917. Pforzheimer 140. Printing and the Mind of Man 111 (citing the Spanish first edition). [Attributes: First Edition; Hard Cover]

      [Bookseller: 19th Century Rare Book & Photograph Shop]
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        "Fragmentum Cartae Vopelianae, cui ex alijs loca pauca adiecta sunt." Mit Stammtafeln der Zähringer, Habsburger usw. recto und verso.

      . Kupferstich nach Caspar Vopelius bei J. ab Heyden, 1620, 22 x 39 cm (Karte) bzw. 46,5 x 56 cm (Einfassungslinie).. Nicht genordete Karte aus "W. Lazius, Austriae Chorographia", Pagina IV, unter Verwendung der Rheinkarte des Caspar Vopelius von ca. 1558. - Zeigt den Rheinlauf von Konstanz bis Rastatt, mit der Nordwestschweiz (Thuner- und Vieraldstättersee), dem Sundgau mit Schlettstadt und dem südlichen Breisgau (Vorderösterreich). Verso elf Embleme von Herrschern, darunter Kaiser Rudolph I. - Mit Rändchen um die Plattenkante, dort geringe Läsuren, geglätteter Mittelbug.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        De Wegh des levens

      . Eerste Boeck. Tweede Boeck. Derde Boeck. Talrijke (ca.31) scherpe volblad gravures. Mogelijk ontbreken er. Titelblad ontbreekt? In "Voorreden" ontbreekt hoekje met klein verlies van minder belangrijke tekst. Blz. 527 tot 530 herstellingen aan randen, zonder belangrijk tekstverlies. 791 Bladz. + Tafel, in8. T'Anwerpen, Hendrik Aertssens, Anno 1620. Oude verstorven half-perkamenten band met 4 nerven. Boven en onder ontbreekt stukje. Zeer zeldzaam!.

      [Bookseller: Degheldere Buchhandlung * Bookshop * Lib]
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        Stato del - la Chiesa

      Stato della Chiesa - Italia centrale 1620 - Carta geografica raffigurante l'Italia centrale, dedicata al Cardinale Giulio Savelli mm 372x433

      [Bookseller: Sergio Trippini]
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        "Eigentliche Abbildung, welcher gestalt Ihr Fürstl. Gn. Wolffgang Wilhelm Pfaltzgraf vor München den 10. Novemb. 1613 empfangen worden". Zehn Darstellungen auf einem Blatt bei Gelegenheit der Vermählung des Pfalzgrafen mit Magdalena, Herzogin von Bayern. Mittelbild der Empfang vor München mit Gesamtansicht der Stadt rechts, links Dachau, darunter gestochene Erklärungen. Links und rechts Szenen der Festlichkeiten.

      . Kupferstich aus den Geschichtsblättern von Franz und Abraham Hogenberg, um 1620, 25,5 x 30 cm.. Maillinger I, 321; Pfister 2583 (mit ausführlicher Beschreibung); Slg. Proebst 1488; Hellwig 413; nicht bei Lentner. - Aus der "Sammlung von Darstellungen geschichtlicher Ereignisse zwischen 1530 und 1630". - Zeigt den Empfang des Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm von Neuburg mit Gefolge vor den Toren Münchens anläßlich seiner Vermählung mit Magdalena von Bayern, den Zug zur Kirche, Hochzeitsbankett und -tanz, Szenen vom Turnier sowie die Abreise aus München. - Gut erhaltenes, interessantes, zeitgenössisches Flugblatt in einem alten Rahmen.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Brief mit eigenh. U. und Empfehlungsformel ("E. L. getreuer Vetter Maximilian").

      München, 9. III. 1620.. ¾ S. auf Doppelblatt. Folio. Mit Adresse.. An Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656) über eine Anna Purkholzerin, der in einer Geldangelegenheit geholfen werden soll: "Waßan unß Anna unnd Maria Purckholzerin diemittigst Supp: gelassen lassen, das vernemben E. L. ab dem Einschlus hiebei ohnbeschwert mit mehrerm. Wiewollen unnß nun bewust, daß dieselbe ohne daß genaigt, iedem zu dem ienigen, und den Supp.li[canten] was Inen von rechts wegen gebürt, zuuerhelffen, So haben wür doch Inen die gebettene Intercession nit verwaigern wöllen [...]". - Bl. 2 mit kleinen Ausrissen durch Siegelbruch (keine Textberührung); stärker angestaubt, papierbedingt etwas gebräunt und mit kleineren Randläsuren.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        "Insignia Iesuitarum.", das ist, Aller Jesuiten oder Esauiten rechtes, eigentliches und Natürliches, mit Schildt und Helm geziertes Wappen ... .

      1620.. . Einblattdruck mit Kupferstich (14 x 22,7 cm) und dreispaltigem typographischen Text in ornamentaler Bordüre, o. Ort u. Drucker, 1620. 36,5 x 26,2 cm. - Mit einer gleichmäßigen Bräunung, rechte untere Ecke angerissen und hinterlegt, teils schwach knittrig und mit einer schwach gedruckten Textstelle. Für ein Flugblatt sehr gute Erhaltung. - Seltenes protestantisches Propagandablatt gegen die Jesuiten, die als Kriegstreiber dargestellt werden. Papst und Kardinal (A) seien nur die Steigbügelhalter (das Wappen flankierend). Mittig rauft ein Jesuit sich die Haare, das Wappenschild der Jesuiten besteht aus allerlei Kriegsgerät. Den Jesuiten wird unterstellt über ihre Funktion als Beichtväter der Fürsten Einfluss zu nehmen und Reichtümer anzuhäufen. Im Text wird auch eine Homosexualität des römischen Klerus hergeleitet ("Der Römisch Pfaff männigleich...") und der Ablasshandel kritisiert. - Harms, Illustrierte Flugblätter - Kunstsammlungen der Veste Coburg, 52.

      [Bookseller: Antiquariat Tobias Müller]
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        Erphordia. Erdfurt. Plan aus der Vogelschau. Mit Legende 1-41. Das Schmidtstedterthor ohne Außenwerke, hinter dem Peterskloster eine große Außenschanze, mit dem großen Thurm am äußeren Brühlerthore, vor dem Löberthore Schießhaus mit Vogelstange und Scheibenständen; aus der Zeit kurz vor oder im Anfange des Dreißigjährigen Krieges.

      Um 1620.. Kupferstich aus Archontologia bzw. Theatrum Europaeum. 23x31,7. Schöner Abdruck.. Der Plan zeigt die im Anfang des 17.Jh. neu errichteten Bastionen am Petersberg und die Festung Cyriaksburg. (Overmann). Herrmann 424/11.

      [Bookseller: Altstadt Antiquariat Beata Bode]
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        "Oenipons. Insbruck." (Gesamtansicht) //

      um 1620;. (Copper engraving) Kupferstich "von unbekannter Hand." (H. Hammer); 21 x 33 cm; unter Schrägschnittppt.; (siehe: Heinrich Hammer "Alt-Innsbrucker Studien", 1942, Seite 19) //. Gut erhaltenes Blatt. In good state.

      [Bookseller: Antiquariat Kurt Pflugmacher]
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        Rhein Maas / Nordrhein Westfalen / Niederlande Niederrhein Ruhrgebiet

      ca. 1620. Motivmass: 14,5x39,5 Blattmass: 18,8x48,5 Kupferstich franz. Ausgabe Schwarzweiß.

      [Bookseller: Conzen Kunsthandel Düsseldorf GbR]
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        "S. Benno". Halbfigur nach halblinks im ornamentalen Oval des Stadtpatrons von München, als Bischof auf Wolken mit Engelreigen, Mitra und Stab, links ein Putto mit Fisch und Schlüsseln, die Linke zeigt auf eine Gesamtansicht von München, oben das Dreieck der Dreifaltigkeit, im Sockel lateinische Inschrift.

      . Kupferstich von Joh.Gg. Wolffgang nach Joh. Untersteiner, Augsburg, um 1620, 60,5 x 43,5 cm.. Abzug von 1880 von der Originalplatte. - Thieme-Becker Bd. XXXIII, S. 584; erwähnt bei Nagler im Artikel über "Untersteiner". - Durchgehend leicht fleckig, mit feinem Rändchen um die Plattenkante. Kräftiger Abzug.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Consiliorum & Epistolarum Medicinalium. .. Studio et labore Laurentii Scholzii.

      Frankfurt, D. & D. Aubrius, 1620 (Bd. 1) und Hannover, C. Marnium, 1609-19.. 7 Tle. in 5 Bdn. Pergamentbände der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel.; 5. Aufl.. Vollständiges Exemplar der ersten posthum erschienenen und äußerst seltenen Gesamtausgabe der Werke von "einem der angesehensten deutschen Praktiker seiner Zeit" (Hirsch/H. II, 138), der "unter den deutschen Ärzten des 16. Jahrhunderts, welche sich durch Veröffentlichung ihrer Erfahrungen in Handbüchern, Briefen und Consilien hervorthaten, die erste Stelle einnimmt" (Haeser II, 142). - Krivatsy 2812; vgl. Osler 2387 und 2388 (liber quartus und quintus). - "C. war als Schüler des Montanus zeitlebens Anhänger der von Galen beherrschten Schulmedizin und Gegner der neuplatonisch mystischen Schule der Paracelsisten. Er erkannte als einer der ersten die Contagiosität der Pest" (NDB III, 403). - Crato von Krafftheim (1519-1585) studierte zunächst Theologie in Wittenberg, war Hausgenosse Luthers und begann nach Erlangung des Magistergrads 1543 auf Luthers Empfehlung ein Medizinstudium in Leipzig, das er in Padua als Schüler des berühmten Johann Baptist Montanus mit der Promotion abschloß. 1550 wurde er Stadtarzt in seiner Heimatstadt Breslau. "Er setzte sich für die Verbesserung der Apotheken ein und wirkte besonders bei der Pestepidemie von 1554 aufopferungsvoll" (NDB III, 402). "1560 erfolgte seine Berufung als Leibarzt Kaiser Ferdinand I. nach Wien, wo C. v. K. nach dessen Tod Maximilian II. diente, der ihn zum kaiserlichen Rat ernannte und in den erblichen Adelsstand erhob. Nach dessen Tod 1576 aus dem Hofdienst entlassen, war zunächst Arzt in Breslau und 1578-81 erneut am Kaiserhof in Wien tätig" (DBE II, 394). Zum Herausgeber Lorenz Scholz von Rosenau (1562-1599), berühmter schlesischer Arzt und Freund des Autors, siehe Hirsch/H. V 127. - Titel verso je Band mit tektiertem Bibl.-Stempel. Sehr gut erhalten.

      [Bookseller: Antiquariat im Hufelandhaus GmbH vorm. L]
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        Statuta criminalia et civilia Riperiae.

      (Salodii, apud Bernard. Lantonum 1620/21).. 4°. 15 Bll. 1 w. Bl., 111 S., 15 Bll., 1 w. Bl.; 80 S., 1 Bl. Mit Initialen Manuskripteinband. Hinterdeckel mit einer anderen Handschrift restaur. Letzte Bll. braunfleckig. Alter Stempel a. d. ersten Bl.. Expl. ohne Titelbl. aber mit wdh. Kollophon. Bogensign. a-d4 A-O4 a-b4 c2 d6 A-K4 - Salo is a town at the bay on Lake Garda.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        Der Schuber mit dem Titel '1. Artillerie Compagnie' enthält zwei gebundene schmale Bändchen und neun Faszikel mit höchst informativen, teils beeindruckend illustrierten, Aufzeichnungen zur Reform der Organisation und Ausbildung der Artillerie während der Regierung des Kurfürsten Maximilian IV. Joseph (1756 - 1825) und mit Reglementen aus der Napoleonischen Ära. Die einzelnen Abhandlungen sind von verschiedenen Händen gut lesbar geschrieben.

      - Zum Kontext der Entstehung der Handschriften: 1620 wurde in Bayern der 'Hofkriegsrat' gegründet, der bis zum Reformjahr 1799 bestand. In diesem Jahr trat Kurfürst Maximilian IV. Joseph (1756-1825) im zweiten Koalitionskrieg die Nachfolge des verstorbenen Kurfürsten Karl-Theodor von Pfalz-Bayern an. Er ernannte Maximilian Joseph von Montgelas (1759-1838) zu seinem leitenden Minister, der zügig Pläne für Reformen in Bayern ausarbeitete. Vor allem die Armee befand sich in desolatem Zustand, der Ausbildungsstand der Soldaten war mangelhaft, weshalb sich der Kurfürst besonders auf den Aufbau eines zeitgemäßen Heeres konzentrierte. Die Armee wurde nach französischem Vorbild von den Generälen Deroy, Wrede und Triva modernisiert und war bald die fortschrittlichste Truppe des deutschen Raumes, in der zuerst die Prügelstrafe abgeschafft wurde. Um 1800 gab es ein Oberstes Kriegskollegium, das im 3. Faszikel erwähnt wird. Seit 1801 waren der Kriegsrat beziehungsweise der Kriegsökonomierat die obersten militärischen Kommandobehörden Bayerns, 1804 folgte die Umbenennung in 'Geheimes Kriegsbureau'. Nachdem der Kurfürst 1806 als Maximilian I. Joseph zum König von Bayern gekrönt worden war, wurde die Armee in 'Armee des Königreichs Bayern' umbenannt. In dieser hier kurz umrissenen Reformphase um 1800 entstanden die meisten der in diesem Schuber enthaltenen Schriften. An der Militärakademie München wurden zu dieser Zeit Vorlesungen von einem Professor für Zeichen- und Kriegsbaukunst gehalten. Mit diesen guten zeitgenössischen Ausbildungsmöglichkeiten lässt sich möglicherweise erklären, weshalb die präzisen lavierten Zeichnungen zur Kriegstechnik innerhalb eines Faszikels dieses Konvolutes ein so hohes Niveau erreichen. Bei einigen der enthaltenen Schriften handelt es sich, das legen Titel und Inhalt nahe, um Lehrtexte oder Unterrichtsmitschriften, wohl von Kursen an der Militärakademie. Die enthaltenen französischen Texte sind vor allem Kopien von Reglements mit Anordnungen und Verhaltensregeln für die Armee der Französischen Republik und der Rheinarmee. Im Einzelnen enthält der Schuber folgende Texte: 1- 'Eintheilung des Feld Geschütz bey Infanterie und Cavallerie und sonstige Placierung'. Blauer Pappband mit Titelschild, 28 nicht nummerierte Seiten, der Text ist nach der Einleitung in 30 Paragraphen gegliedert. Die letzte Seite mit mehreren Einträgen: 'Ingolstadt, den 1. May 1793 Von Chur-falzbayr. Grafen von Rumford (unleserlich) Artillerie Regiments Commando' und von zweiter Hand der Namenszug 'Hallberg OberstL(eutnant)', wahrscheinlich Karl Theodor Freiherr zu Hallberg (1752 - 1840), der bis zum Kommandeur der Bayrischen Armee avancierte. Erst 1792 war Rumford zum 'Proprietaire' des Artillerieregiments ernannt worden, nachdem er seit 1790 zahlreiche Reformen des Heerwesens in Gang gebracht hatte. Der Amerikaner Sir Benjamin Thompson, Reichsgraf von Rumford (1753-1814), war in England, Deutschland und Frankreich als Offizier, Politiker und Forscher tätig. Er führte viel beachtete Experimente zur Sprengkraft von Schießpulver, zur Geschwindigkeit von Artilleriegeschossen, zur Verbesserung von Schusswaffen und für ein wirkungsvolles Kommunikationssystem zwischen Schiffen durch. 1784 wurde er in München Adjudant und Kammerherr und erhielt den Auftrag zur Reorganisation der bayerischen Armee. Mit seinen sozialreformerischen Konzepten verbesserte er vor allem die Lebensverhältnisse der Soldaten, er ließ Armenküchen einrichten und erfand die "Rumfordsuppe", eine kostengünstige Kartoffelsuppe. Der Verzehr von Kartoffeln war vorher in der Bevölkerung kaum üblich gewesen. Auf seine Vorschläge ging auch die Anlage des Englischen Gartens als Münchner Volkspark zurück. 1788 erhielt Benjamin Thompson das Amt des Kriegsministers, zwei Jahre später wurde er zum Grafen Rumford ernannt. Als der Kurfürst Maximilian IV. Joseph 1798 während des Zweiten Koalitionskrieges aus München floh, gelang es Rumford - er war zu dieser Zeit Vorsitzender des Staatsrates - d [Attributes: Soft Cover]

      [Bookseller: Antiquariat Elvira Tasbach]
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        Rudimenta linguae Arabicae. Accedunt eiusdem praxis grammatica; & consilium de studio Arabico feliciter instituendo.

      Leiden, ex typographia auctoris, 1620.. (16), 184, (56) SS. Mit Druckermarke auf dem Titel. Moderner Halbpergamentband. 8vo.. Seltene erste Ausgabe. - "The work opens with the well known 'Consilium de studio arabico feliciter instituendo' here published for the first time. At the end is given a 'Catalogus librorum arabicorum', compiled by Erpenius and Coddaeus, and listing most of the work concerned with Arabic published so far. It is one of the sources for the alleged Koran printed in Venice ca. 1520" (Smitskamp). - Der berühmte Orientalist Thomas Erpenius (1584-1624) war der wichtigste Vermittler für die wissenschaftliche Erforschung der Literatur und Sprache des Nahen Ostens im ausklingenden Humanismus, dem "das Studium der orientalischen Sprachen seine Wiedergeburt verdankt. Er legte selbst eine Druckerei mit hebräischen, arabischen, syrischen, äthiopischen und türkischen Lettern an" (ADB VI, 329) und schrieb damit auch ein Kapitel der Typographiegeschichte. Noch bis ins 19. Jahrhundert bildeten seine in zahlreichen Auflagen erschienenen Werke die Grundlage des arabischen Sprachunterrichts. - Auch in buchtechnischer Hinsicht sind die "Rudimenta" bemerkenswert, da sie nach dem Vorbild der arabischen Handschriften und Druckerzeugnisse von rechts nach links aufzuschlagen und zu lesen sind. - Mit wenigen Unterstreichungen und einigen Marginalien in lateinischer und arabischer Sprache. Wasserrandig, gebräunt, fleckig. - Aus dem Besitz des Danziger Lutheraners Nathanael Dilger (1604-1679) mit datiertem Kaufvermerk von 1625 auf dem Titel. - Graesse II, 499. Hoefer XVI, 309. Schnurrer 55. Smitskamp 88. ADB VI, 329. Vgl. Ebert 6914. Gay 3400. Brunet 1050 (spätere Ausg.).

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Psalmi Magnificum Quatuor Antiphonis Ad Vesperas Octo Vocib. Una cum Basso ad Organum Decantandi. [Cantus Secundi Di Chori and Tenor Secundi Chori parts]

      Rome Luca Antonio Soldi 1620. 2 volumes. Small quarto. Contemporary carta rustica wrappers. Cantus secundi Di Chori: 1f. (r. title, v. dedication to Michaeli Angelo Tonto S.R.E. Cardionali Amplissimo), 3-34 pp. printed music, 1f. (r. Alli Lettori, v. index). Tenor Secundi Chori: 1f. (r. title, v. dedication), 3- 31 printed music with index to lower portion of p. 31, [i] "Alli Lettori" pp. Titles printed within woodcut borders with woodcut device. Music printed typographically in diamond-head notation. Decorative woodcut initials throughout. With early ownership signature to titles and early manuscript titling to wrappers. Wrappers somewhat worn, reinforced at spine, with some worming. Some wear and browning; occasional small stains; edges chipped; some signatures split; several tears repaired; many leaves repaired at inner margins; edges to title of Cantus part torn with minor loss, with some repairs; title and three following leaves to Tenor part with some worming, just affecting text and notation; some additional worming throughout.. First (and only) Edition. Gaspari II, p. 317. RISM T225 (no copies in the U.S. or Great Britain). "Tarditi's most interesting works are those in his collection of 1620. This consists of music for double choir - five psalms and a Magnificat for voices alone and nine psalms, a Magnificat and four Marian antiphons in the concertato style with instrumental accompaniment; together with G.F. Anerio's Il teatro armonico spirituale (1619), this last-named group of 14 works affords the earliest instance of the use of obbligato instruments in works by Roman composers... Tarditi's works do not reveal the identification with the content of the text and the representation of emotions which characterize the genuine monodic style: they are at once typical of an age of transition and of the Roman tradition." Klaus Fischer in Grove online

      [Bookseller: J & J Lubrano Music Antiquarians]
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        Staats- und Sitten-Lehren, sam(m)t einer wesentlichen Ab(b)ildung der unterschiedlichen Gemühts-Beschaffenheiten, auß dem Lateinischen ins Hochteutsche übersetzet. Frankfurt a. M., J. D. Friedgen für M. Hermsdorff, 1698. 12°. 11 Bll., 448 S., mit gestoch. Frontispiz, Prgt. d. Zt. mit hs. Rtitel.

      . . VD17 23:652309E (nur 1 Ex. in Wolfenbüttel) - Estreicher XVI, 312 - Ueberweg IV, 1325: "Fredro (1620-1697) gehörte zu den populärsten politischen Publizisten der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Lange Zeit galt er als kritikloser Apologet der polnischen politischen Wirklichkeit ... weil er sich für die vollständige Erhaltung der Adelsrepublik einsetzte. Fredro begründet die Nützlichkeit des Privilegs des 'liberum veto', mit dem ein einziger Abgeordneter die Beschlüsse des gesamten Sejm ausser Kraft setzen konnte." - Zweite deutsche Ausgabe (erstmals 1684).- Vorsatz u. Front. verso gestempelt, nur gering gebräunt od. braunfleckig, Ebd. etw. fleckig, insges. gutes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        Newe, volstendige Braunschweigische und Lüneburgische Chronica darin eigentlich nach einander beschrieben, ... vermehret und biß auff jetziges 1620. Jahr ausgeführet, durch Heinrich Meybaum. 4 Teile in einem Band.

      Magdeburg, A. Kirchner. 1620. Mit 6 Stadtansichten in Textholzschnitten, 2 Porträts und zahlreichen Wappenholzschnitten (davon 1 ganzseitiger). Privater Halblederband des 20. Jahrhunderts mit goldgeprägtem Rückentitel, 8 Bll., 612 S., 11 Bll.. BL German 1601-1700, B 2436. Loewe 442. ADB 3, 552. Angebunden eine Handschrift: "Provheceyung von Anno 1616 (1610 ?) biß zum ende des 1623 Jhars" (2 Blätter mit 3 Seiten Text und einem kleinen Fragment auf Seite 4). Eine undatierte Übertragung des Manuskripts in Schreibmaschinenschrift durch Bischof Müller, Magdeburg, liegt bei. - Einige Fehler und Sprünge in der Paginierung, jedoch vollständiges Exemplar. Die Ansichten zeigen Hildesheim (2 x), Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Göttingen. Titelblatt in Rot und Schwarz, mit kleinem Ausriß am unteren Rand und überklebtem Einriß am Falz. Papier gebräunt, stellenweise etwas fleckig. Fragmente der alten Vorsätze mit handschr. Besitzervermerken (u. a. Kaufeintrag von 1621) auf den Innendeckel montiert. Blatt 2 des Manuskripts mit Textverlust durch Eckabrisse, mit dünner Schutzfolie überzogen.

      [Bookseller: Antiquariat Dr. Wolfgang Wanzke]
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        Schlüssel zur Mechanica / Das ist: Gründliche Beschreibung der Vier Haupt Instrumenten der Machination, als deß Hebels / Betriebs / Schrauben / Kloben. In einem Gespräch / zwischen einem Ingenier und Mechanico, verfasset / und mit 137. Figuren vorgestellet... Und an den Tag gegeben Durch... Ober=Ingenier, Martin Stier. Mit gest. Titel von V. Sommer nach G. A. Böckler u. 137 Textholzschnitten. Nürnberg, P. Fürst, Gedruckt daselbst bey Christoff Gerhard, (1661). 4to. (19,9 x 15,5 cm). 3 Bll., 368 S., 8 Bll. Register. Pergamentband d. Zt.

      . . Erste Ausgabe, posthum herausgegeben von Jungenickels Schüler, dem österr. Ingenieur-Offizier Martin Stier (ca. 1620-1669). - Lt. dessen Zueignung war Jungenickel Handwerker u. Glaser, bevor er 1610 als wandernder Geselle in Prag zum Militär gezwungen u. beim Aldringischen Regiment (Regiment des Johann Graf von Aldringen) gedient hat (1630 in der Schlacht bei Mantua als Ingenieur). 1631 war er Batterie-Meister in der Armee von Johann Georg I. von Sachsen, im Januar 1654 ist er gestorben. Seine Herkunft aus dem Handwerk beeinflusste auch das vorliegende Werk, in dem ein Dialog zwischen einem Mechaniker, in welchem unschwer Jungenickel selbst zu erkennen ist, u. einem studierten Ingenieur wiedergegeben wird. Dieser gewinnt ständig neue Einsichten aus den Antworten des Mechanikus. "Das Werk war zu seiner Zeit geschätzt und wird in anderen Lehrbüchern der Mechanik lobend erwähnt. Noch das Zedlersche Lexikon... empfiehlt Jungnickels Buch als eine leichtfaßliche Einführung 'Maschinen zu beurteilen und zu erfinden'" (Stöcklein: Leitbilder der Technik S. 14). In der Dialogform geht Jungenickel auf Nikolaus von Kues u. Walther Hermann Rivius zurück. - Spiegel mit Kaufvermerk "Straßburg 1668", Vorsatz mit Gedichteintrag, unterzeichnet von Johann Fürst, datiert 1668. VD 17 3:302614S. - Roberts/Trent S. 180. - Jöcher/Adelung II, Sp. 2352. - Hampe: Fürst S. 122. - Libri rari S. 150. - Gutes, teilw. etwas gebräuntes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Meinhard Knigge]
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        1. Grundtlicher Bericht Vom Christenlichen Sabbath / sampt etlichen Zügnussen / was hiervon glehrt und geprediget unsere frommen Alten: Durch Hans Jacob Breitinger / Diener der Kilchen Zürych; - 2. Grundtlicher Bericht Ob ein Sect lenger oder minder wäre als hundert jahr: Deßgleichen Was der alte und newe Glaub: auch wo er vor der Reformation gewesen: Gestelt nit allein denen / so verfolget werden / zu gefallen und Trost / sondern auch zuo guotem vilen verfolgeren selbs / welche sich unwüssend an der wahren Kilchen vergreiffend: Durch Johann Jacob Breitinger / Diener der Kilchen zuo Zürych; - 3. Der LI. [51.] Psalm / Oder Kleine Psalter: In Siben Predigten / an dem Bättag / wie er in allen vier Pfarrkirchen zu Basel Monatlich gehalten wirdt / In der Pfarr S. Leonhard / aufgelegt: Sampt beygefügten 2. Predigten / deren eine am Fast: und Bättag : die andere aber / alß ein vorbereitung auff den Bättag / gehalten worden / Durch [..] Johann Groß / Pfarr. daselbsten; - 4. Kurtzer und einfaeltiger / aber Schrifftmessiger Bericht / Von der Gnadenwahl der Kinder Gottes zum ewigen leben: Gestellet durch Laurentium Klimpkium, Diener des Worts Gottes zu Fischbach in Schlesien.

      1. Getruckt zuo Zürich / bey Johann Ruodolff Wolffen [Wolf] 1620; 2. Getruckt Bey Joh. Ruodolff Wolffen [Joh. Rudolf Wolf] 1620; 3. Getruckt zu Basel / Durch Johann Jacob Genath 1621; 4. Herborn in der Graffschafft Nassaw [Grafschaft Nassau] Catzenelnbogen / ec., [Christoff od.Christoph Rab] 1610.. Kl.-8° (15.7 x 10 x 4.7 cm). 14 (st. 15) Bll., 188 SS., (2 Bll. blanko)+104 SS.+8 Bll., 144 SS.+156 [recte: 173] (+1) SS. Titel 1, 2 u. 4 in Rot und Schwarz, 4 mit gest. Druckermarke in Holzschnitt, einige Zierinitialen u. Zierstücke wohl in Metallschnitt. In Perg. gefasster Ppbd. d.Zt (Deckel ziegelrot, weisser Rücken alt ergänzt; Einband etwas fleckig, berieben, bestossen u. knittrig; Vorderdeckel etwas gelockert und mit kleiner, schmaler Fehlstelle). Alle vier Titel als Erste Ausgabe. Vord. fl.Bl. u. vorletztes Bl. der Vorrede von 'Sabbath' fehlen, dessen Titel auf altes Trägerblatt aufgezogen u. 1 Bl. mit alter marginaler Reparaturstelle. Titel von 'Sabbath' u. 2 Seiten von 'Gnadenwahl' mit marginalen, weitere ca. 2 Seiten u. hintere 2 fl.Bll. u. Vorsatz mit etwas Tintenkritzeleien (wenig gravierend). Seiten gelegentlich etwas feuchtigkeits- u. tintenfleckig, vereinzelt geringer Randzerfall, unterschiedlich etwas gebräunt ('Psalter' mehr), 'Sabbath' im Schriftsatz stellenweise mit unterschiedlichen Abklatschen und Durchschlägen von zu viel Druckfarbe (wenig störend), 1 Bl. mit Eckausriss (Text nur sehr wenig tangiert). Alters- und Gebrauchsspuren, zeitgenöss. Besitzervermerk a. Vorsatz. Gesamthaft grossenteils sauberes, recht ordentliches Exemplar.. Sehr seltene Erstausgaben und für die noch relativ junge reformierte Kirche bedeutende und frühe Schriften. Besonders hervorgehoben sei dabei Breitingers 'Christlicher Sabbath'; diese Ausgabe findet sich so nicht in den dem KVK angeschlossenen Schweizer Bibliotheken (wohl aber in der British Library) und der Titel gar nicht im VD17. -- Johann Jakob Breitinger (Zürich 1575-1645 ibid.), Pfarrer und Politiker. Pfarrer in Zumikon 1597, Albisrieden 1601, Professor der Logik am Collegium humanitatis in Zürich, erster Pfarrer am Grossmünster (Antistes) Oktober 1613. "1619 regte er zum erstenmal die Feier eines Fast- und Betttages in Zürich an. Seine hohe Meinung vom Rechte der Kirche neben dem Staat offenbarte sich in seiner politischen Betätigung, welche so rege war, dass man von einer zeitweiligen Nebenregierung Breitingers sprechen konnte." (HBLS). Abgesehen von seinem starken politischen Engagement für die Sache der Reformierten, war Breitinger in religiösen Fragen ein ausgeprägter Moralist und theologisch ein Vertreter der Prädestinationslehre in der Tradition Calvins. Seine "Stärke war jedoch die pastorale, kirchenorganisatorische und politische Tätigkeit. Aus puritanischem Rigorismus forderte er 1624 mit Erfolg das Verbot aller Formen des Theaters. Die kirchlichen Feiertage wurden 1619 auf Weihnacht, Ostern und Pfingsten reduziert; dafür fanden in unregelmässigen Abständen Buss- und Bettage statt. Breitinger sorgte für die Aus- und Weiterbildung der Pfarrer sowie für eine strenge Kontrolle ihrer Amtsführung. Zur Förderung der Bildung der Landbevölkerung verfasste er 1637 eine Landschulordnung. [..] Unter Breitinger gelangten die Wesenszüge der zwinglianisch-calvinistischen Zürcher Kirche zu vollster Ausprägung. Er selbst verband in seiner Person ideologische Entschlossenheit, oft brüskierende Impulsivität, strenge Selbstdisziplin und das Bedürfnis nach kollektiver Disziplinierung mit persönlicher Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Humor." (H. Meyer, in: HLS). Relativ ausführlich s. Emil Egli, in: Hauck, Bd. 3, 1897, pp. 372-375. "Seit Bullinger ist Breitinger der erste namhafte, überhaupt einer der bedeutendsten Vorsteher der Kirche Zürich. Er hat der Reformationskirche die Gestalt gegeben, die sie im ganzen bis in die neuere Zeit bewahrt hat." (p. 372). Vgl. auch K. Dändliker, Geschichte der Stadt und des Kantons Zürich, 2, 1910, bes. p. 409 ff. -- Johann Gross (1581-1630), Bürger der Stadt Basel, Pfarrer zu St. Margrethen bei Basel 1604, zu St. Elisabethen in Basel 1607, zu St. Peter ibid. 1611, auch Professor der Theologie seit 1610 (HBLS, nicht mehr in HLS). -- Über Laurentius Klimpkius (latinisiert, dt. Lorenz Klimke gem. Eintrag Herzog-August-Bibliothek, Wolfenbüttel) ist ausser der Angabe im Titel nichts beizubringen (nicht in ADB und nicht bei Hauck 1901/1909/1913). --- Breitingers Schriften sind auch typographisch bemerkenswert als in schöner Type und relativ grossem Schriftgrad gesetzte und sehr ansprechend gestaltete Druckwerke. Die Offizin Wolf, Nachfolgerin der von den Gebrüdern Escher betriebenen Offizin Froschauer und von 1595 bis 1607 alleinige Inhaberin des Zürcher Druckprivilegs, war aktiv von 1591-1626; 1626 wurde sie dann vom Goldschmied Johann oder Hans Jakob Bodmer käuflich erworben (P. Leemann-van Elck: Druck, Verlag, Buchhandel im Kanton Zürich. Zürich 1950, p. 23 f. u. p. 27). -- Besitzervermerk 'Johannis Caspari Stollij Tigurini. 165[0?]', i.e. zeittypisch latinisierter Name Stollius von Johann Caspar Stoll od. Stoller in/von Zürich (nicht in HBLS u. HLS).

      [Bookseller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel]
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        Tractatus de Fideiussoribus: In Quo Tota Fideiussionum, Satisdationum.

      1620. Mauro, Pirro [16th/17th c.]. Tractatus de Fideiussoribus: In Quo Tota Fideiussionum, Satisdationum, & Cautionum Materia Latissime Explicatur. Omnibus tam in Scholis, Quam in Foro Versantibus Valde Utilis, & Necessarius. Opus Novum, Et Satis Dilucidatum, Discussum, Declaratum, Ornatumque. Cum Suis Argumentis, Numeris, Summariis, Ac Indice Copioso, & Locupleti. Quibus Addita Fuit Eiusdem Authoris, Quaedam Brevis Explicatio ad Materias de Solutionibus, Oblationibus, & Retentionibus Utilas, & Notatu Digna, & Scitu Necessaria. Venice: Ex Typographica Officina Io. Baptistae Ciotti, 1620. 645 (i.e., 637), 139, [23] pp. Main text in parallel columns. De Solutionibus has separate title page and pagination. Quarto (8-1/2" x 6"). Later marbled boards, hand-lettered title label to spine, speckled edges, endpapers renewed. Light rubbing to extremities, corners bumped, backstrip just starting to detach near head, partial crack between front free endpaper and title page. Large woodcut printer device to title page, woodcut head-pieces and decorated initials. Later owner bookplate to front pastedown, early underlining in a few places, interior otherwise clean. A nice copy of a scarce title. * First edition. Mauro's treatise discusses obligations, suretyship and guaranty in Roman law. Although little is know about its reception history, it appears to have enjoyed a moderate degree of success; another Venetian edition was published in 1622. Publications in Frankfurt and Nuremberg followed in 1631 and 1640. Not in Roberts or the British Museum Catalogue..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        (Erzbischof von Bremen, Fürstbischof von Lübeck; Gottorf 1579 - 1634 Altkloster bei Buxtehude). Hs. Brief mit eh. Unterschrift an Hans Georg Zepper (Amtmann zu Ottersberg, Domherr zu Lübeck). 'Schloß Vörden (?) den 18 February 1620'. 1 Seite und hs. Adressfeld auf Doppelblatt. Gefaltet.

      1620. . Johann Friedrich schreibt, er sei in 'glaubwürdige erfahrung' gekommen, dass 'hin und wieder bey den Kirchen anverwandte dienern und guetern allerhandt Unrichtigkeit, mißbrauch, mangel und excesse fürgehen' und befiehlt Zepper, ausführlich zu berichten, wie es seines 'orts in solchen Kirchen, mit den predigern Schul: Unnd andern Kirchendienern auch deren qualiteten leben Unnd wandel' bestellt sei, damit er als Erzbischof 'alles zu gebuerenden richtigkeit zubefürdern' vermag.- Etwas braunfleckig. Siegel wurde entfernt.

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        'Corsica Isola, olim Cyrnvs - All' Ill:mo et Reu:mo mio Sig.r et Pron. Col.mo il Sig.r Card. Ben.to Giustiniano. - Gio Antonio Maginj':.

      . Kupferstich v. Giovanni Antonio Magini aus Italia Di Gio: Ant. Magini ... b. Sebastiano Bonomi in Bologna, 1620, 34 x 44,8 (Bilder zum Artikel auf meiner Homepage, oder bei Anfrage - pictures on my homepage or after request). Cervoni, Image de la Corse. 120 cartes de la Corse des origines a 1831, Nr. 25 u. Farbabb. S. 54 f., Nr. 25; Cremonini, L' Italia nelle vedute e carte geografiche dal 1493 al 1894 libri di viaggi e atlanti, S. 19 ff., Nr. 15, 9. - Zeigt die französische Mittelmeerinsel Korsika. - Oben links barocke Titelkartusche; oben rechts Meilenzeigerkartusche; unten links große dekorative Kartusche mit Dedikation von Giovanni Antonio Magini an Card. Ben. Giustiniano; um die Insel 2 Meeresungeheuer u. 1 Segelschiff. - Die Karte links genordet.

      [Bookseller: Antiquariat Norbert Haas]
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        "Einzug des Herzogs Maximilian I. in Prag nach dem Sieg auf dem Weißen Berg 1620" originales Ölgemälde auf Leinwand ca. 35x88cm; unten rechts bezeichnet "K.Th.v P"

      . [Maße im Rahmen 58x111cm.] Eine acht-seitige Expertise von Dr. Horst G. Ludwig, welche die Echtheit des Gemäldes bestätigt, liegt vor und ist am Ende der Abbildungen angefügt. Das Gutachten wird dem Käufer natürlich im Original mitgegeben..

      [Bookseller: Antiquariat Niederbayern]
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        Sleidanus-Veri et ad nostra, Geschichte, anno 1625

      Sleidanus-Veri et ad nostra, ,. Sleidanus, Johannes. Veri et ad nostra tempora usque continuati. Das ist/ Wahrhafftige Beschreibung allerley fürnemer Händel/ so sich in Glaubens und anderen Weltlichen Sachen/ bey Regirung der Großmächtigsten und unüberwindlichsten Keyseren/ Caroli V., Ferdinand I., Maximilian II., Rudolph II. Und Matthiae I. Sowohl inn- als auch außerhalb des H. Röm. Reichs Teutscher Nation/ biß auf das 1620. Jahr nach Christi Geburt/ begeben und zugetragen (.....). : Erster und anderer Theil der Historischen Continuation. (1624 und 1625). Dritter und vierter Teil 1625. Jetztmals aber mit dem rechten lateinischen Original conferiert und verbessert/ mit nützlichen Marginalien gezieret/ auch biß auff unsere Zeit auß vielen fürtrefflichen Historicis ec. continuirt. Andere umb viel mehr verbesserte Edition. 4 Teile in 2 Bänden. Straßburg, Christoph von der Heyden 1625. 2°. Titel, 19 Bl., 824 Sp., 6 Bl. Register; Titel, 1 Bl. 396 Sp. 3 Bl. Register, 1 Bl.; Titel, 1Bl. 386 Sp., 3 Bl. Register; Titel1664 Sp. 14 nn. S. Register, Titel, 604 Spalten, 6 nn. S. Register. Mit illustrierten Titeln und 24 ganzseitigen Portraits und 1 Abb. im Text in Kupferstich. Hldrbde. d.Zt., berieben und bestoßen.Fehlstellen an den Buchrücken. Bei dem ersten Band Einrisse am Buchrücken und Fehlstellen auf den Buchdeckeln fachgerecht restauriert. [Johannes Sleidanus 1506 - 1556 ( Geburtsname Philipson, geb. in Schleiden) war Diplomat und Geschichtsschreiber. Dabei galt seine besondere Aufmerksamkeit entfremdeter Religionsgruppen, wobei er versuchte zu vermitteln. Angestellt u.a. beim Schmalkaldischen Bund schrieb er auch eine Geschichte der Reformation. Wegen seiner Arbeitsweise, dem intensiven Quellenstudium und den daraus gezogenen wertneutralen Schlüssen, wird er heute zu den frühen modernen Historikern gezählt. - Titel fingerfleckig und 2 Flecken, mit alt geklebtem Einriss und Knickfalte. Die Spaltenzählung im 3. Teil nicht durchgängig , teilweise ungenau bzw. Seitenzählung, der Text aber in sich komplett. Einige unbedeutende Ausrisse.].

      [Bookseller: Hammelburger Antiquariat]
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        Herologia Anglica: hoc est, clarissimorum et doctissimorum aliqout Anglorum qui florverunt ab anno Cristi MD usq(ue) ad presentem annum MDCXX. Vivae effigies, vitae et elogia: duobus tomis. 2 Tle. in 1 Bd. Mit gest. Titel mit breitem architekton. und figürl. Rahmen (mit kl. Ansicht von London sowie kl. Karte von England), 2 Kupfertafeln und 65 blattgr. gest. Porträts.

      Arnheim, C. de Passe und Janssonius 1620.. Spät. Ldr. mit RSch. Folio. 7 (st. 10) Bll., 240 S., 1 Bl. - Erste Ausgabe des seltenen Porträtwerkes, gestochen von den Kindern des Crispin de Passe, Magdalene und Willem. "The most trustworthy series of English portraits published up to that time" (Hind). - Dargestellt sind Heinrich VIII., Th. Morus, Fr. Drake, O. Cromwell u. a. - Fehlen von den Vorstücken 3 Bll. (5-7). Tlw. leicht fingerfl., Titel und einige Bll. mit kl. Randeinriß, tlw. mit geringer Nagelspur im w. Rand. Einbd. mit leichten Gebrauchsspuren, VDeckel und erste Lage gelöst. - First edition. With engr. title (containing small view of London and a little map of England), 2 copperplates and 65 fullpage engr. portraits. Later calf with label. - Lacking leaf 5-7 of the prelims. Slight fingerstaining in places, title and few leaves with small marginal tear. Binding used, first quire and front cover detached..

      [Bookseller: Ketterer Kunst GmbH vorm. F. Dörling Gmb]
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        Storia Fiorentina.

      O.O. [Italien], o.J. [c. 1620-1640].. Anonyme Abschrift (mehrere Hände), 4 (von 5) Bände, spätere Halbpergamentbände mit geprägten Rückenschildern (19. Jh.). Ital. Handschrift auf Papier, c. 25,5 x 19,5 x 19 cm. 1 Bl., 831 S., 1 Bl.; 1 Bl., 758 S., 1 Bl., 1 Bl., 1016 S., 2 Bll.; 1 Bl., 796 S., 1 Bl. Bde. außen leicht angestaubt und bestoßen, innen teils etwas braunfleckig, einige wenige Seiten leicht wasserrandig, mit Eckfehlstellen oder Tintenfraß. Insgesamt frischer, guter bis sehr guter Zustand.. Der erste Band (Bücher 1-4) des aus 16 Büchern bestehenden Werkes fehlt. Vorhanden sind die Bücher 5-16 in 4 Bänden (II: Bücher 5-8; III: Bücher 9-10; IV: Bücher 11-13; V: Bücher 14-16). - Varchi, ein berühmter Florentiner Dichter und Historiker hatte von Großherzog Cosimo I. de' Medici den Auftrag erhalten, eine Geschichte von Florenz zu schreiben. Das Werk, das Varchi vorlegte umfasst die Zeit von 1527 bis 1538. Der Erstdruck erfolgte jedoch erst gut zwei Jahrhunderte später, im Jahr 1721; in Gelehrtenkreisen kursierten jedoch bereits zuvor Abschriften des Werkes. So früh sehr selten!

      [Bookseller: Versandantiquariat manuscryptum - Dr. In]
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        Praxis Episcopalis, Ea Quae Officium Et Potestatem Episcopi Concernunt Continens. In Qua Varia Summorum Pont. decreta ad usum Ecclesiastici necessaria ex probatis exemplaribus exerpta referentur.

      Venetiis Petrus Dusinellum, 1620.. 1 weisses Bl., 356 S. 5 nn. Bll. 4° flexibler Ganzpergamenteinband der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel.. Anleitung für alle Anforderungen des bischhöflichen Dienstes. Nachdruck (2. Auflage?) der Erstausgabe 1613 (ebenfalls Venedig) in wohlerhaltenem breitrandigem Exemplar und dem schönen, typisch venetianischen Druckbild.

      [Bookseller: Antiquariat Michael Solder]
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        Augerii Gislenii Busbequii Legationis Turc.Epistolae IV. In quibus Mores, et res a Turcis per septennium gestae explicantur eiusdem De Re Militari contra Turcam consilium, & Solimanni Turc.Imp. legatio ad Ferd.I.Imp.Rom.

      München, Sadeler für Berg, 1620.. [Illustrationen von Raphael Sadeler] 541 SS., 26 Bll. Mit 1 gest.Karte, 1 gest. Porträtund gest.Druckermarke. Es fehlen das gest. Frontispiz und das Titelblatt, sowie 2 gest.Porträts. und die Ansicht von Konstantinopel. 12 x 8 cm, Pergamentband der Zeit. Alter Namenseintrag (1683) am Vorerdeckel, die ersten Bll. mit kleinen Randausbrüchen, schriftl. Eintrag von alter Hand am Nachsatz..

      [Bookseller: Antiquariat Redivivus Reinhard Hanausch]
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        Brief mit eigenhändiger Unterschrift und Empfehlungsformel sowie persönlichem Lacksiegel

      27.01.71. 2 SS. auf 2 Bll., c. 32,5 × 19,5 cm, Ränder gebräunt, leicht angeschmutzt. Historisch höchst bedeutsamer Brief des preußischen Regierungschefs an den Generalgouverneur von Königsberg, Herzog Ernst Bogislaw von Croy (1620-1684, Bischof von Cammin, Statthalter des Herzogtums Preußen). - Schwerin führte damals mit Croy einen intensiven Briefwechsel, der zu den zentralen Quellen der preußischen Staatswerdung unter dem Großen Kurfürsten gehört, da er Hintergründe vermittelt, die in den offiziellen politischen Dokumenten jener Zeit nicht durchscheinen. Der vorliegende Brief ist der Geschichtswissenschaft bereits bekannt (vgl. z.B. das wörtliche Zitat einer Passage des Briefes bei: Leopold von Orlich, Geschichte des preussischen Staates im siebzehnten Jahrhundert mit besonderer Beziehung auf das Leben Friedrich Wilhelm's des Großen Kurfürsten. Aus archivalischen Quellen und aus vielen noch ungekannten Original-Handschriften, I, Berlin 1838, S. 350), ist aber, wie der Rest des Briefwechsels, wohl im Zuge der Wirren des Zweiten Weltkrieges verlorengegangen. - Der geschichtlich hochinteressante Brief ist eine Momentaufnahme aus einer Krisenzeit Preußens, die der Große Kurfürst, mit Unterstützung hervorragender Staatsmänner vom Formate Schwerins glorreich überstand: Die dauerhafte Loslösung und Souveränität Preußens gegenüber Polen in der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg sowie - im Innern - die Durchsetzung der fürstlichen Autorität gegenüber den renitenten preußischen Landständen, die ihre Macht erproben wollten, indem sie ihrem Landesherrn finanzielle, militärische und politische Unterstzützung verweigerten. Kurfürst Friedrich Wilhelm konnte sich durch sein autoritäres Verhalten gegenüber den Ständen behaupten, was sich bereits in diesem Brief abzeichnet. Von weitreichender Bedeutung war dabei die Affäre Kalckstein, die ebenfalls im Brief Schwerins thematisiert wird. Christian Ludwig von Kalckstein (1630-1672) war ein zwar verdienter preußischer Militär und Staatsmann, der aber aufgrund seines ausgeprägten Machtbewusstseins und seiner Intriganz zum gefährlichen Gegner des Kurfürsten avancierte, der an Kalckstein ein Exempel statuieren musste. Nachdem Kalckstein aufgrund aufwieglerischer Aktivitäten erstmals wegen Hochverrats verurteilt worden war, sich aber durch Zahlung einer hohen Geldstrafen die Freiheit hatte erkaufen und sich nach Polen hatte zurückziehen können, intrigierte er von dort aus gegen den preußischen Kurfürsten. Er zog große Teile des polnischen Adels und den König Micha? Korybut Wi?niowiecki auf seine Seite und schürte auch bei den preußischen Ständen Unmut gegenüber ihrem Landesherrn. Der Kurfürst ließ Kalckstein daraufhin durch seinen Gesandten Eusebius von Brandt Ende 1670 aus Warschau entführen. In preußischer Gefangenschaft gelang es Kalckstein zunächst, das gegen ihn laufende Verfahren durch Taktieren, unter Verweis auf angebliche Geheiminformation, zu verzögern - Schwerin durchschaute Kalcksteins Hinhaltetechnik bereits zu Anfang des Jahres 1671, wie der vorliegende Brief verdeutlicht - doch verlor der Kurfürst rasch die Geduld, ließ den Verräter im Frühjahr 1671 foltern und im Folgejahr schließlich per Gerichtsbeschluss hinrichten. Die Reaktion auf das heftige Vorgehen das Kurfürsten war Empörung und Entsetzen, sowohl von Seiten der preußischen Stände wie seitens Polens. Der Kurfürst konnte sich indes durchsetzen: Der polnische Gesandte Opatzki, dessen Mission im vorliegenden Brief angesprochen wird, konnte beschwichtigt und das belastete Verhältnis Preußens zu Polen durch die wenig später zugestandene Militärhilfe wiederhergestellt werden. Der zuvor widerspenstige preußische Adel, durch das gnadenlose Vorgehen gegen Kalckstein eingeschüchtert, wagte es andererseits nun nicht mehr, sich der autoritären Politik des Kurfürsten ernsthaft entgegenzusetzen. - Schwerin bestätigt im vorliegenden Brief zunächst den Empfang von Croys vorangegangenem Schreiben und äußert seine Zweifel an der Existenz der von Kalckstein versprochenen Geheiminformationen ("... dass Kalckstein das geruhmbte Secretum Seiner Churfürstlichen Durchlaucht zubringen könne; Ich halte mal davor, das es nichts als Windt sein werde..."). Außerdem sei der Kurfürst über die Haltung der preußischen Stände sehr verärgert ("sehr übel zufrieden") und Schwerin selbst - der seinem Landesherrn immer wieder als mäßigende Kraft zu einer liberalen Politik gegenüber den Ständen gedrängt hatte - sah aufgrund deren Renitenz nun keinen Ausweg mehr, als diesen Steuererhöhungen aufzuerlegen ("und weis ich wahrhaftig itzo kein Mittel mehr, die lengst gehabte Resolution wegen Aufschlags auf den Huben [= Hufe; alte Maßeinheit für Grundbesitz; gemeint ist hier eine Art Grundsteuer] zu verhindern; wan sie sich nicht wollen rathen lassen, so müssen sie hernachmals auch empfinden was darauf erfolgen wird."). Des weiteren bringt der Regierungspräsident seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der polnische Gesandte [Albert Opatzki], der derzeit am kurfürstlichen Hof weile, zufrieden abreisen möge ("...er werde mit guthen contentement wieder von hier zihen..."). - Otto Freiherr von Schwerin (1616-1679) wurde als zweiter Sohn des Schlosshauptmanns von Ueckermünde auf dem Gut Wittstock (Wysoka Gryfi?ska) in Pommern geboren. Nach Studien in Stettin und Greifswald trat er zu Königsberg in den Dienst des brandenburgischen Kurfürsten. Seine Sporen verdiente er sich in diplomatischen Missionen während der Endphase des Dreißigjährigen Krieges wie auch in Verhandlungen mit den preußischen Landständen. Die Früchte seiner herausragenden politisch-diplomatischen Leistungen erntete er frühzeitig durch die Ernennung zum Hofmeister der Kurfürstin Luise Henriette von Oranien sowie durch die kaiserliche Erhebung in den Reichsfreiherrnstand. Das außergewöhnliche Talent Schwerins zeigte sich auch in der Folgezeit, als er das preußische Finanzwesen und - als General-Postdirektor - auch das Postwesen reformierte. Eine diplomatische Glanzleistung waren Schwerins Verhandlungen mit Polen, die Preußen zur Erlangung der Souveränität führten. Der Kurfürst ernannte Schwerin daraufhin zum Ersten Minister und Oberpräsidenten des Geheimen Rates und aller Zivilbehörden wie auch zum Erzieher des Kurprinzen. Otto von Schwerin wurde damit während der 1660er Jahre zum wohl einflussreichsten brandenburgischen Staatsmann, der die Politik des Großen Kurfürsten wesentlich mitgestaltete und damit auch entscheidend zur Ausbildung und Formierung der späteren Weltmacht Preußen beitrug.

      [Bookseller: Versandantiquariat manuscryptum - Dr. In]
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        Singularia Juris, ex Celeberrimorum Jureconsultorum et Imprimis...

      1620. A Seventeenth-Century Dutch "Casebook" Hoogh [Hoogh, or Hooghe], Nicolaas van der [c. 1580-1624]. Singularia Juris, Ex Celeberrimorum Jureconsultorum et Imprimis Recentium Practicorum Scriptione Deprompta. Nunc Primum Typis Excusa. Antwerp: Apud Guilielmum a Tongris, 1620. [xxviii], 263, [40] pp. Octavo (6-1/2" x 4-1/2"). Contemporary limp vellum, early hand-lettered title to spine. Faint early manuscript annotations to covers, light soiling and some shelfwear, front pastedown partially detached, rear pastedown loose, opening rear hinge. Light browning to text, struck-through early owner signature to title page, early annotations to margins in a few places, extensive annotations to rear endleaves. An appealing copy of a scarce title. * Only edition. Hoogh was a doctor juris and an advocate of the High Court of Mechelin, an influential tribunal. Like a modern casebook, Hoogh's book is a collection of cases arranged to demonstrate general legal principles. It cites numerous medieval and Renaissance authors. OCLC locates 4 copies, all in the Netherlands. Other copy located in the Robbins Collection at UC-Berkeley and Harvard Law school. Dekkers, Bibliotheca Belgica Juridica 83..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Les Commentaires de M.P. Andre Matthiolus medicin Senois sur les six livres de Pedacius Dioscoride Anazarbeen, de la matiere Medecinale. Traduits de Latin en Francois par M. Antoine du

      1620. Pinet: Et illustrez de nouveau, d'un bon nombre de figures... Lyon, Pierre Rigaud, 1620. Folio pp. (116), 606, (33), with woodcut portrait of Mattioli on title and last leaf, 1 full-page woodcut of Mattioli and 1478 woodcuts in the text. Later half vellum, speckled boards. Nissen BBI, 1312. This translation by Pinet was first published in 1561 and was for a long time the most popular herbal in France. Several editions appeared between 1561 and 1680. Some light waterstaining to right upper corner..

      [Bookseller: Antiquariaat Junk]
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        Theatre des Principales Villes de Tout L'Univers

      ca 1620. Kolorierter Kupferstich, Darstellung: 22,5 x 35,5 cm. Wunderschönes Titelblatt aus dem 6. Band der französischen Ausgabe von 'Civitates Orbis Terrarum' von Georg Braun und Frans Hogenberg, mit kräftigem Altkolorit. Mit Portraits, Personifikationen und Kriegszenen. Insgesamt gut erhalten. Title page from Volume 6 of the Franch edition of 'Civitates Orbis Terrarum' by Georg Braun and Frans Hogenberg. With beautiful vivid original coloring. With personifications, portraits and war scenes. In a good condition.

      [Bookseller: Antiquariat Dasa Pahor]
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        Il Solimano Tragedia.

      Florenz, Pietro Cecconcelli, 1620.. Illustrierter gest. Titel v. Jacques Callot, (10), 162, (2) SS. Mit 5 gefaltenten, radierten Tafeln von Callot und der Druckermarke in Holzschnitt. Flexibler Pergamentband d. Zt. 4to.. Erste Ausgabe. "Das Cosimo II., Großherzog von Toscana, gewidmete Stück [über die Ermordung des jungen Mustapha durch seinen Vater, den türkischen Sultan Soliman II. (1596-1666)] war ein großer Bucherfolg; bis 1636 wurde es sechsmal verlegt [...] Die künstlerische Bedeutung des Werks liegt vor allem in seiner zügigen Dramatik, der differenzierten Charakterisierung, dem kunstvollen Versmaß und nicht zuletzt in den lyrischen Partien [...]" (KLL 24, 10938). "Tragedia in cinque atti, una delle piu importanti ed interessanti del secolo XVII, assai ricercata per la bella veste tipografica" (Libr. Vinciana). - Die prachtvollen Radierungen zählen zu den schönsten Theater- und Ballettillustrationen Callots, sie wurden nach Bühnenentwürfen seines Tutors und Kollegen Giulio Parigi, einem Architekten und Bühnenbildner am Hofe Cosimos II. geschaffen. Beide waren damals ausschließlich für den Großherzog tätig; Callot perfektionierte in dieser Zeit seine Radiertechnik. Es ist dies eines seiner letzten Bücher für die Medici; nach dem Tod Cosimos II. 1621 kehrte er in seine Geburtsstadt Nancy zurück. Die ersten vier Tafeln folgen ziemlich genau den Zeichnungen Parigis, die letzte Darstellung mit der brennenden Stadt Aleppo zeigt mit der Feuersbrunst in phantastischen Ausmaßen hingegen seine eigenen Vorstellungen über die Möglichkeiten der Bühne. - Rücken leicht lädiert, ohne die Bindebänder. Etwas stockfleckig. Eine Tafel gewaschen und mit restauriertem Braunfleck, vier Textbll. mit sauber restaurierten Rissen. Im ganzen jedoch ansprechendes Exemplar. - Brunet I, 1089. Cicognara 1086. Ebert 2725. Gamba 1536. Kat. d. Ornamentstichslg. Bln. 4112. Libreria Vinciana 3870. Slg. Schäfer, Cat. Sotheby's 8.12.1994, lot 38 (6000 USD). Lieure 363-368.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Syntagma. Tragoediae Latinae. In tres partes distinctum.

      Paris, Billaine 1620.. gr.-8°. 8 Bll., 188, 315, 559 S. 82 S. (Index). Mit Titelvign. Tit. in Rot u. Schwarz. Pgmt. d. Zt. Mit hs. Rückentit., Rü. restaur. Eckbriss a. Tit. u. Schlußbl. unterlegt.. Martin DELRIO (Del Rio), Jesuit, vielseitiger Gelehrter, (1551 in Antwerpen als Sohn spanischer Eltern - 1608 in Löwen), studierte die Rechte, Philosophie und alte und neue Sprachen in Paris, Douai, Löwen und Salamanca und promovierte 1574 in Salamanca. In seiner juristischen Laufbahn rückte er auf bis zum Vizekanzler und Generalprokurator von Brabant. 1580 trat er in Valladolid dem Jesuitenorden bei und lehrte nach den theologischen Studien und der Priesterweihe als Professor in Douai, in Lüttich, Löwen, Graz und Salamanca.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        Series of six copper engravings of floral bouquets in vases.

      1620. [Paris, 1620s]. 245 x 175 mm. Half calf, gilt spine with floral ornaments and red gilt lettered label, marbled boards. An extremely rare suite of very beautiful bouquets in ornamental vases with grotesques, based on an equally rare group of larger prints by Jean Theodor de Bry. The vases are depicted surrounded by insects and other small animals, on a table-top. The plates are numbered lower left from 1 to 6 and the first engraving is signed on the table top in front to the left: 'I. Messager, excudit' and to the right 'I. Pictet Incidit'. The other plates are signed to the left 'I Messager. ex.' (or with minor variations). Each plate has a ribbon below the vase with a Latin inscription. The inscriptions, on the theme of transience, comprise a emblematic text in hexameters based on the six Latin declensions of the word 'Flos', or flower, and involve punning and word play. They translate as follows: 1. The Flower as a mirror of life: no sooner does it flower than it withers with a breath. 6. The quickly changing image of the Flower warns us of the swift passage of time. 3. The tender youth is like a Flower with advancing years. 4. Displaying the Flower [of youth] at the same time he bears the fruit [of maturity]. 2. Oh Flower, thus flowering in the youthful summer. 5. Follow the Flower's lead to a virtuous life. The change in order accords with the original series after which this set has been copied, with the images in reverse. The originals were a series of six larger prints by Jan Theodor de Bry (Liege 1561 - 1623 Frankfurt), produced in Frankfurt-am-Main about 1604 and titled Polyptoton de Flore (The many-sidedness of the Flower). Both the de Bry and the Messager suites are extremely rare. An incomplete set by Messager is in the Bibliotheque Nationale in Paris. Some marginal staining and some glue stains from previous binding, old ms. numbering from a larger collection of bound engravings from which this has at some time been extracted. Literature: Gavin D.R. Bridson and James J. J. White, Plant, animal & anatomical illustration in art & science, Winchester and Detroit 1990, n. C65; Desire Guilmard, Les maitres ornamanistes.... Paris 1880-81, p. 42 n. 25; Marie-Louise Hairs, Les peintres flamands de fleurs au XVIIe sciecle, Paris 1955, pp. 19-20 (ed. Brussel 1985, p. 27); Literature on the series of De Bry after Kemperer: Die Sprache der Bilder - Realität und Bedeutung in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts, Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig 1978, p. 103; F.W.H. Hollstein, Dutch and Flemish Etchings, Engravings and Woodcuts ca. 1450-1700, Amsterdam 1949 ff; vol. IV, p. 43 nos 451-456 with 2 illustrations; vol. IX, p. 234; Claus Nissen, Die botanische Buchillustration, Stuttgart 1951 (reprinted 1966), vol. I, p. 68; Kurt Wettengl in exhibition catalogue Georg Flegel 1566-1638 - Stilleben, Historisches Museum, Frankfurt am Main 1993, pp. 212-214 with 6 illustrations.

      [Bookseller: Antiquariaat Junk]
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        I. Lotus Urbana. II. Lagopus peregrina. III. Lagopus Maior. Altkolor. Kupferstich von Besler aus 'Hortus Eystettensis', um 1620. 47,5 x 39,5 cm. (Blattgröße: 53 x 43,5 cm). Unter Passepartout.

      1620. . Zarte Blütengewächse in blassblau, gelb und malve.- Verso ohne Text.

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Lilium Montanum maximum polyanthos variegatum. (Vielblütige, gefleckte Türkenbund-Lilie mit Zwiebel). Altkolor. Kupferstich von B. Besler aus 'Hortus Eystettensis', um 1620. 46 x 35 cm.

      1620. .

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Lysimachia Iutea Pannonica maior (Quirl-Felberich, Punktierter Gilbweiderich). Kolor. Kupferstich von B. Besler aus 'Hortus Eystettensis', um 1620. 50 x 40 cm. Schön gerahmt.

      1620. . Quirl-Felberich-Blüten orangegelb koloriert. Links und rechts mit rot bzw. rosa kolorierten Blüten: Lysimachia Galericulata (Sumpf-Ziest), Lysimachia altera Matthisli flore rubescente (Blut-Weiderich).

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        I. Teucrium Uerum. II. Thlaspi Cappadocicum flore incarnat. III. Thlaspi Cappadocicum flore salbo. Kolor. Kupferstich von Besler aus 'Hortus Eystettensis', um 1620. 48 x 40 cm. (Blattgröße 55 x 42 cm). Unter Passepartout.

      1620. . Links eine blasslila und rechts eine rote feinblättrige volle Blüte, in der Mitte ein pinkfarben blühendes Pflänzchen. Der Salbei-Gamander flankiert von der Schleifenblume.

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Narcissus Orientalis maior polyanthostotus albus (Narzisse mit weiß-blauer Blüte). Kolor. Kupferstich von B.Besler aus 'Hortus Eystettensis', um 1620. 50 x 40 cm.

      1620. . Rechts und links ebenfalls Narzissen mit weiß-blauer Blüte samt Zwiebel: Narcissus Orientalis mediustotus albus polyanthos und Narcissus Orientalis polyanthos minortotus albus.- Das weiße Kolorit der Blüten leicht ins blau, lila, grün gehend.

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Leontopetalon (Löwentrapp). Altkolor. Kupferstich von B. Besler aus 'Hortus Eystettensis', um 1620. 50 x 40 cm.

      1620. . Etwas kleiner links und rechts auf dem Blatt: Bellis minor flore caeruleo (echte Kugelblume), Polium Alpinum flore luteo (Bergsteinkraut).-

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Illustris Viri Iacobi Augusti Thuani ... Historiam Sui Temporis anno Domini 1534 usque ad annum 1607 Libri CXXXVIII: Quorum LXXX priores multo quam antehac auctiores, reliqui vero LVIII nunc primum prodeunt ... Bde. 1 und 2 (von 5) in 1 Bd.

      Orleans (Aurelianae) / Genf (Genevae), Apud Petrum de la Roviere 1620.. Folio. 16 nn.Bll., 810 S., 25 nn.Bll. (Index), 992 S., 7 nn.Bll. (Index). Mit Titelvignetten in Holzschnitt und gest. Zierleisten. Pergamentbd. auf 5 Bünden (fleckig)., fester Einband. Eine der wichtigsten Quellen zur Geschichte Frankreichs im Zeitalter der Renaissance und der Hugenottenkriege in der verbesserten und erweiterten Ausgabe von Thous annalistischer Geschichtserzählung der Jahre 1534-1607. - Obwohl das monumentale Werk alle europäischen Staaten und das osmanische Reichn berücksichtigt, ist es vorallem eine Geschichte Frankreichs. Besonders für die Zeit der Religionskriege stellen die "Historiarum sui temporis libri" eines der wichtigsten erzählenden Werke dar. Das Buch des Katholiken Thou wurde von der römischen Inquisition ob seiner gallikanischen Tendenz auf den index gesetzt. - Vorsatz mit Besitzervermerk, durchgehend stockfleckig, einige Bll. mit Feuchtigkeitsspur, stellenweise Anstreichungen mit Tinte. Bankverbindung in Deutschland vorhanden.

      [Bookseller: Buch + Kunst + hommagerie Sabine Koitka]
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