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Antiquitatum et Annalium Trevirensium libri XXV.
Lüttich, Hovius 1671.. 2 Bände (in 1). Folio (37,5 x 24 cm). 14 Blatt, 626 Seiten, 13 Blatt (ohne das weiße Blatt Nnnn2); 4 Blatt, 566 Seiten, 25 Blatt, 43 (recte 49) Seiten, 1 weißes Blatt. Mit gestochenem Frontispiz, 2 doppelblattgroßen Kupferstichen, einer dblgr. Karte mit Panoramaansicht von Trier, 13 Textkupfern, davon 2 ganzseitig, 2 Textholzschnitten und 3 Druckermarken. Zeitgenössischer blindgeprägter Schweinslederband über Holzdeckeln mit Pergament-Rückenschild und zwei intakten Metallschliessen. Einband angestaubt, vorderes Aussengelenk unten ca. 8 cm eingerissen. Titel mit altem handschriftlichem Besitzvermerk, Exlibris und handschriftlicher Besitzvermerk auf dem vorderen Innendeckel.. De Backer/Sommervogel II, 221. NDB II, 639, Hellwig, Mittelrhein 48 (mit Abb. der Karte). Zweite Auflage (eine Titelauflage der ersten aus dem Vorjahr, das Kolophon von Teil 2 ist noch 1670 datiert). Älteste und bis heute unübertroffene Gesamtdarstellung der Trierer Geschichte, begonnen von Trierer Jesuit Christoph Brouwer (1559-1617), fortgeführt von Jacob Masen (1606-81). Das Manuskript Brouwers war schon 1591 fertiggestellt, die Veröffentlichung scheiterte aber an Differenzen mit dem Erzbischof Johann von Schönenberg. Schließlich sollte das Buch 1626 in Köln erscheinen, aber auch diesmal war es ein Trierer Erzbischof der es verhinderte. Christoph von Sötern lies wegen seines unseligen Streites mit der Abtei St. Maximin um deren Reichsunmittelbarkeit die bereits gedruckten Bögen beschlagnahmen, später wurden sie als Altpapier verkauft. Lange galt die Auflage als vernichtet, bis man aus geretteten Bögen, handschriftlich ergänzt, eine fast vollständige Ausgabe rekonstruieren konnte. Jakob Masen erweiterte das Werk dann um den Zeitraum 1600-1652. "Eine annalistisch-chronologische, heute noch wertvolle Darstellung der Geschichte des Trierischen Erzstifts." (NDB), "opus immortale" (Hontheim). Mit der Karte des Erzbistums, der Gesamtansicht von Trier, der Ansicht der Porta Nigra als Simeonskirche und zwei Ansichten der Igeler Säule. Die Textkupfer zeigen u.a. eine Ansicht der Barbarathermen, des Erzbischöflichen Palastes, des Amphitheaters, eines Maximiner Sarkophages, einer Hypokaustenheizung, Neumagener Steindenkmäler (u.a. Bibliothek) der Römerbrücke und des Heiligen Rocks. Ca. 12 weitere Seiten mit Münzen. Titelblatt mit 1722 datiertem handschriftlichen Besitzeintrag von Christoph Heinrich Freiherr von Greiffenclau zu Vollraths (* 21.3.1672 5. Juli 1727), aus einem der einflußreichsten und weitverzweigtesten Geschlechter in den geistlichen Erzbistümern und Fürstentümern des alten Reiches. Die Familie stellte je einen Kurfürst-Erzbischof von Trier und Mainz sowie zwei Fürstbischöfe von Würzburg. Die Greiffenclaus gelten zudem als die älteste Familie Europas, die Weinbau betreibt. Aufsehen erregte zuletzt Erwein Graf Matuschka-Greiffenclau der 1997 stilgemäß mit silberner Pistole den Freitod aufgrund eines Konkursantrags wählte. Christoph Heinrich Freiherr von Greiffenclau, der Vorbesitzer des Buches, war der Sohn des kurmainzischen Geheimrates und Reichsfreiherrn Georg Philipp Freiherr von Greiffenclau zu Vollraths (1620-1689, aus zweiter Ehe mit Anna Margaretha von Buseck) und 1687-1726 Domherr zu Trier, 1681 Domherr zu Würzburg, 1703 Propst des Ritterstifts St. Burkard zu Würzburg sowie 1713-1717 Domherr zu Bamberg. Sein Bruder Franz Friedrich von Greiffenclau zu Vollraths (1666-1729) war ebenfalls in die geistliche Laufbahn gelangt und war 1681 Domherr zu Bamberg, 1715-1718 und 1723-1726 Domherr zu Würzburg, Chorherr zu St. Burkard in Würzburg, wogegen anders sein Bruder Johann Erwein Freiherr von Greiffenclau zu Vollraths Burggraf zu Friedberg (1663-1727) mit zahlreichen Ämtern im Rheingau und der Wetterau war. Sein Stiefbruder Johann Philipp von Greiffenclau zu Vollraths (1652-1719, aus der ersten Ehe des Vaters mit Rosina von Oberstein), war von 1699 bis zu seinem Tode Fürstbischof von Würzburg und damit auch Herzog in Franken.
      [Bookseller: Antiquariat Peter Fritzen]
Last Found On: 2014-12-15           Check availability:      ZVAB    

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