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Faust. Zweiter Teil. Mit fünfhundertundzehn Lithographien und elf Radierungen von Max Slevogt.
Berlin, Bruno Cassirer 1926 - 1927.. 34 x 46 cm. 2 Bl., Titelbl., 460, (4) S., OLdr., eingebunden die OBroschuren der vier Einzellieferungen. Papier nur teilweise sehr leicht stockfl., die Broschuren stärker. Einband an einigen winzigen Stellen minim. berieben. Insgesamt hervorragend erhaltenes, nahezu tadelloses Exemplar. In einer neuen Halbleder-Kassette. Schauer I.214 u. II.84. Eyssen S. 146 - 147.. * Eins von 250 Exemplaren, in allen Colophonen der vier Teillieferungen (jeweils den hinteren Umschlag-Innenklappen) numeriert, im ersten Colophon signiert. - Auf kräftiges, handgeschöpftes Bütten gedruckt. Unser Exemplar im handgebundenen Vorzugseinband: Rotes Maroquin auf fünf unechten Bünden, mit schlichter Filetenvergoldung auf den Buchdeckeln, goldgepr. Deckel- u. Rückentiteln u. Kopfgoldschnitt. Das Buch ruht in einer von Roland Meuter gefertigten, farblich passenden Halbmaroquin-Kassette (das Leder teils minimal verblaßt), mit goldgepr. Rückentitel, Rohleinenüberzug u. Velourleder-Innenausstattung. - In jeglicher Hinsicht, vor allem, was Buchgröße, Illustrationen u. Aufwand betrifft, eine wahrlich monumentale Ausgabe, vielleicht die größte buchkünstlerische Huldigung, die Goethes "Faust" jemals zuteil geworden ist. Auch in diesem Werk bilden der leichte Satz aus einer nicht näher benannten Kursiv mit Slevogts Illustrationen eine äußerst harmonische, spielerische Einheit. Mit diesem seinem illustratorischen "Testament" hat Slevogt endgültig - nach den Illustrationen zur "Zauberflöte" - den Höhepunkt seiner Illustrationskunst erreicht. Dabei zeigt er sich auch hier völlig befreit von aller Rücksichtnahme gegenüber traditionellen, buchgestalterischen Forderungen, seine Illustrationen umrahmen als Arabesken und illustrative Girlanden den Text, spielen in die Textblöcke hinein mit Szenendarstellungen, in denen Slevogt wiederum seine "Meisterschaft im Festhalten von Bewegung" beweist, "in denen es darum geht, dramatische Zuspitzung zu fixieren (...) Ein Werk, das immer wieder zum Blättern und Betrachten verlockt, ein 'Bilderbuch' für Erwachsene... (Eyssen). - "Slevogt ließ sich gewiß tief beeindrucken von geschehnisreichen Stoffen. Der Kern seines Werkes, das ins Aquarell, ins Ölgemälde und in die Wandmalerei seine Ausläufer trieb, war die Bilderzählung für's Buch (...) Max Slevogt, der lebenssprühende Illustrator war im Grunde ein Maler, der des literarischen Geschehens (...) bedurfte. Aus kostbarsten Gesteinen wußte er einen schier unversieglichen Quell, ja eine Sturzflut sinnfälligen Geschehens herauszuschlagen." (Schauer, S. 214).
      [Bookseller: Antiquariat Matthias Loidl]
Last Found On: 2014-09-26           Check availability:      ZVAB    

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