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"Gens de Paris. Boulevard de Gand Fleur des Pois."Modisch gekleideter Mann in Frack, mit Spazierstock und Zylinder.
. Pinsel in Schwarz, Aquarell, über Bleistift, mit zarter Bleistiftlinie umrandet, um 1845, auf Velin, links unten signiert "Gavarni". 23,5:16 cm. Mit leichten Werkstattspuren, linke untere Ecke ergänzt. Literatur: E. u. J. de Goncourt, Gavarni. Der Mensch und das Werk. 2 Bde. Berlin 1918, Abb. Bd. 1, Seite 115. Illustration zu dem Werk: Le Diable a Paris, J. Hetzel, 1845.. Mit den Brüdern de Goncourt, seine ersten und bis heute wichtigsten Biographen, war Gavarni eng befreundet. Gavarni, der zu den Meistern der Lithographie des 19. Jahrhunderts zählt, entschloß sich erst 1825 zur künstlerischen Laufbahn. Davor hatte er bei einem Mechaniker und dann bei einem Maschineningenieur eine Lehre absolviert. 1824 hatte er bereits Unterricht bei J. Adam (tätig um 1820/25) im Kupferstechen erhalten. 1824/25 ging er nach Bordeaux, anschließend begab er sich für drei Jahre auf Wanderschaft durch die Pyrenäen. Nach seiner Rückkehr nach Paris 1828 begann er autodidaktisch auf geistreich-ironische Weise das Pariser Leben der Salons, der Bälle und des Theaters zu erfassen. Diese ersten, jetzt mit "Gavarni" signierten Blätter fanden rasch Anerkennung. Die bekanntesten Magazine und Modezeitschriften warben ihn als Illustrator an. Ab 1837 arbeitete er für das Satireblatt "Le Charivari", das zwischen 1832 und 1837 herausgegeben wurde und durch das er internationale Bekanntheit erlangte. Für diese Zeitschrift, aber auch den Figaro und die zweite "Caricature" schuf er die berühmtesten Folgen. Ab 1831 war er auch literarisch tätig. Ein Aufenthalt in London 1847-1851 brachten eine bedeutende motivische Erweiterung: Er zeigt sich jetzt nicht mehr als "Chronist" der mondän-eleganten Welt, sondern als Anhänger der sogenannten "Arme-Leute-Malerei" mit ihrer realistischen und nicht idealisierenden Absicht. Es entstanden zahlreiche Blätter, die das Leben der Armen auf vielfältige Weise thematisierten. Der Tod seines Sohnes und zunehmende Krankheiten führten zum Rückzug von der Umwelt und letztendlich auch von der künstlerischen Arbeit. In den letzten Jahren entstanden keine Zeichnungen mehr und nur wenige Aquarelle. Größere Kollektionen von Handzeichnungen und Aquarellen bewahren der Louvre und das Museum in Brest.
      [Bookseller: Galerie Joseph Fach GmbH]
Last Found On: 2014-07-29           Check availability:      ZVAB    

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