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Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken nebst Nachträgen und Anhang: unter welchen Voraussetzungen darf eine für geisteskrank erachtete Person gegen ihren Willen in einer Heilanstalt festgehalten werden
Leipzig Mutze, 1903.. 21 x 14cm, Halbleder, goldgeprägter Rückentitel, alter Namenszug auf Titel, erste Seiten oben mit Resten alter Feuchtigkeitsflecken; XV, 1 Bl., 516 S., 2 Bl. Verlagsanzeigen. extrem selten! Angeblich soll die Familie gleich die Auflage aufgekauft haben, um sie aus dem Verkehr zu ziehen. Schreber (1842-1911) war Senatspräsident beim Königlichen Oberlandesgericht Dresden und Sohn von Daniel Gottlob Moritz Schreber, dem Autor der weitverbreiteten "Ärztlichen Zimmergymnastik" und (Mit-) "Erfinder" der Schrebergärten. Dieses Buch gehört zu den wenigen Autobiographien eines wahnkranken Menschen (Schreber war bis zu seinem Tode in der Anstalt Dösen bei Leipzig untergebracht). Es veranlaßte Sigmund Freud zu seiner eigenen Veröffentlichung zum Problem der Paranoia (Psychoanalytische Bemerkungen über einen autobiographisch beschriebenen Fall von Paranoia; 1911). Elias Canetti hat ihm zwei Kapitel in "Masse und Macht" gewidmet. In jüngster Zeit ist viel zu der Frage publiziert worden, ob der Sohn wegen der Erziehungsmethoden des Vaters wahnkrank geworden sei (Schatzman, Die Angst vor dem Vater 1974; Israels, Schreber, Vater und Sohn 1989; Niederland, The Schreber Case 1974). NORMAN F157
      [Bookseller: Versandantiquariat Am Osning]
Last Found On: 2014-05-04           Check availability:      ZVAB    

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