viaLibri Requires Cookies CLICK HERE TO HIDE THIS NOTICE

Recently found by viaLibri....

Die Predil-Bahn. Handschriftliche Dokumentation zum Bau der Bahn.
ohne Ortsangabe (ev. Wien), 1874.. 32 S.; 7 S.; 8 S.; 12 S.; 6 S., 1 statistisches Doppelblatt, 1 gefaltetes statistisches Blatt, 1 Eisenbahnlinien-Faltkarte (wohl gedruckt aber mit handschriftlichen Eintragungen). DIN A-4, 2 Teile mit Fadenheftung, meist lose und gelockert.. Interessantes handschriftliches Dossier zum Bau der sog. Predil-Bahn, die allerdings nicht gebaut wurde. Aus dem Besitz eines K.u.K.-Eisenbahndirektors der auch in die Planungen involviert war, dessen Namen wir aber leider nicht entziffern können. Bereits kurz nach der Errichtung der Linie Wien-Semmering-Triest (1857) entstand der Wunsch, auch die nördlichen Länder(Böhmen, Mähren, Schlesien) mit dem österreichischen Seehafen Triest zu verbinden. Bayern hatte bereits im Jahre 1851 sein Interesse an Triest klar bekundet. Im Jahre 1865 beschäftigte sich der österreichische Ministerrat mit folgenden zwei Projekten: dem Bau einer Bahn von Tarvis über Udine nach Triest("Udine-Bahn") und der Streckenführung von Tarvis über Predil nach Triest ("Predil-Bahn"). Angesichts der mangelhaften Nutzung der Geleise der "Südbahn-Gesellschaft" war in den Bereichen Görz/Monfalcone-Triest der Abschluß eines "Mitbenutzungs-Vertrages" vorgesehen. Nach dem Verlust Venetiens im Jahr 1866 war jedoch klar, daß die "Udine-Bahn" für Österreich nur eine Linie von internationaler Bedeutung darstellen könne. Heute stellt diese "Udine-Bahn" , bzw. "Pontebbana" ( heute ist das die Hochleistungs-Strecke) das Bindeglied zwischen Linz (Wien) -Salzburg und Triest/Venedig dar. Ursprünglich schien die "k.k.priv. Kronprinz Rudolfbahn-Gesellschaft" gemäß ihrer Konzessions-Urkunde von 1866 dazu berufen zu sein, die "Predil-Bahn" herzustellen. Doch die Anlage eines "Predil-Tunnels" (ca. 9 km) war letzten Endes eine gewagte Groß-Unternehmung, die nur vom Staat hätte durchgeführt werden können. Der erste große Alpentunnel Österreichs soll erst bis 1884 in Form des "Arlberg-Tunnels"(10,2 km) hergestellt werden. - Der erste 32 Seiten umfassende Teil behandelt die genauere Beschreibung der geplanten Trasse, Ein 2. Teil (7 beschriebene Seiten) von anderer Hand geschrieben, gibt nähere Auskünfte übder den Frachtenverkehr, mit zahlreichen statistischen Aufführungen. Ein 3. Teil (8 Seiten beschrieben und ev. von einem M. M. von Wehlis unterschriebenes) Dokument scheint nochmal Vor- und Nachteile aufzuführen (leider schwer lesbar, teils stärker braun- und sporspurig, mit leichterem Mäusefraß, allerdings ohne wesentlichen Textverlust). Ein 4. Teil (wiederum von anderer Hand) ist betitelt mit: Gemarkungen (?) zum Projekt der Bozen-Meran-Bahn... (12 beschrieben Seiten), weitere 6 beschriebene Seiten zum Thema, von anderer Hand. - Sehr seltenes Dokument! Unikat! - Teils wasserrandig und stärker gebräunt, mit Randläsuren, an den Rücken der Fadenbindungen meist etwas rissig und locker, vereinzelt sporfleckig. Der Faltplan in den Faltungen etwas rissig.
      [Bookseller: Versandantiquariat Riepenhausen]
Last Found On: 2014-05-02           Check availability:      ZVAB    

LINK TO THIS PAGE: www.vialibri.net/years/items/570830/1874-die-predil-bahn-handschriftliche-dokumentation-zum

Browse more rare books from the year 1874


      Home     Wants Manager     Library Search     561 Years   Links     Contact      Search Help      Terms of Service     


Copyright © 2017 viaLibri™ Limited. All rights reserved.