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8 eigenh. Briefe m. Unterschrift u. ein 2-seitiger eigenh. Lebenslauf.
Salzburg u.a., 6. VI. 1961 bis 8. V. 1962.. Zus. 37 S., 4°.. Sehr persönliche, umfang- und inhaltsreiche Briefe an den Kammerschauspieler, Regisseur und Schriftsteller Philipp von Zeska (1896-1977). - "[...] Als ich Ihnen beim Abschied sagte: Grüßen Sie Ihre Katze' - das war aus Verlegenheit - ich wollte eigentlich sagen verlassen Sie mich noch nicht' - ich war glücklich, als ich Sie abends im Theater sah - und als Sie weggegangen sind - war ich mir ganz bewußt, daß ich Sie liebe - ich war wie eine verwelkte Blume [...]. Ich spielte schlecht und schon im Wagen kamen die ersten Tränen. Zu Hause weinte ich lange. Wenn es möglich gewesen wäre hätte ich Sie angerufen. Aber Sie waren ja sowieso nicht da! [...]" (6. VI. 1961). - "[...] Ich wollte, daß Sie von meiner Liebe wissen - in der Hoffnung, daß Sie das ein bisschen froh und glücklich machen könnte - in Ihrer Einsamkeit - aber ich habe Ihnen doch nicht so viele Probleme damit auferlegen wollen [...]" (27. VI. [1961]). - "Nach ihrer Ausbildung am Schauspielkonservatorium in Prag drehte Lida Baarova mit 17 Jahren ihren ersten Film. Sie nahm auch einige Schallplatten auf. 1934 wurde sie von der Ufa engagiert und drehte 1935 Barcarole. Die männliche Hauptrolle in dieser Produktion spielte Gustav Fröhlich, mit dem Baarova fortan liiert war [...]. Es folgten weitere Filme wie Einer zuviel an Bord (1935), Verräter (1936), Patrioten (1937) und Die Fledermaus (1937) sowie Engagements am Deutschen Theater und an der Volksbühne. Baarova wurde von der deutschen Filmindustrie in der Rolle als exotischer Vamp eingesetzt und verkörperte bis 1938 fast ausschließlich solche Charaktere. Nachdem sie Joseph Goebbels begegnet war, entwickelte sich zwischen beiden eine Liebesaffäre, die auch öffentlich bekannt wurde. Goebbels war bereit, sich wegen Baarova scheiden zu lassen. Erst auf Betreiben von Magda Goebbels beendete ein Machtwort Hitlers das Verhältnis. 1938 erhielt Baarova von Graf von Helldorf Spielverbot und durfte das Dritte Reich nicht verlassen. Die Folge davon war, dass Baarova keine Engagements mehr im Dritten Reich erhielt [...]. 1939 flüchtete Baarova zurück ins Protektorat Böhmen und Mähren [...]. In Prag konnte Baarova wieder spielen und bis Ende des Jahres 1941 hat sie wahrscheinlich die erfolgreichsten Filme ihre Karriere gedreht. Jedoch holte Baarova das Spielverbot von 1938 in Prag Ende 1941 ein. 1942 ging sie nach Italien und drehte dort fünf Filme. 1943 musste Baarova nach Prag zurückkehren. 1945 wurde sie in der Tschechoslowakei wegen Kollaborationsverdachts inhaftiert und nach 18 Monaten aus Mangel an Beweisen wieder freigelassen. Sie emigrierte 1948 mit ihrem Mann über Österreich nach Argentinien, von wo sie aber wieder nach Österreich zurückkehrten. 1956 ließ sie sich von ihrem Ehemann Jan Kopecky scheiden und spielte Theater in Österreich und Deutschland [...]" (Wikipedia). - Beiliegend eine Orig.-Fotografie (Rollenbild). -
      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
Last Found On: 2014-02-21           Check availability:      ZVAB    

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