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Versuch einer geordneten Theorie der Tonsetzkunst zum Selbstunterricht.
Mainz, Schotts Söhne, 1824.. 2., durchaus umgearbeitete Auflage. 3 Bände (von 4). 8vo. 2 Bll., XLIII, 270 S., 47 beigebundene (leere) Bll. (davon 3 mit handschriftlichen Notizen); 1 Bl., VI, 311 S., 44 (leere) Bll.; 1 Bl., VI, 170 S., 47 (leere) Bll. Mit gestochenem Porträt von Schalck nach Müller mit faksimilierter Handschriftensignatur, 1 Falttabelle und 50 gestochenen mehrfach gefalteten Notentafeln auf Tafelseiten. Halblederbände d. Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel auf Rückenschild, bestoßen, Kapitale teilweise abgestoßen, Lederbezug am Rücken und an den Gelenken etwas brüchig.. Weber (Freinsheim 1779 - Kreuznach 1839) war Rechtsanwalt, Richter, Musiker und Musiktheoretiker. Seine Theorie der Tonsetzkunst erschien zuerst 1817-21 und brachte einschlägige methodische Neuerungen. "So führt er zum erstenmal zur Akkordbezeichnung (deutsche) Buchstaben ein [...]. Auch bezeichnete W. die Dreiklänge und die Septimenakkorde auf den Stufen der Tonleiter durch große und kleine (römische) Zahlen [...], was sofort von F. Schneider angenommen und Gemeingut wurde." (Riemann, Musik-Lexikon (8. Aufl.) 1216). - Enthält zur "Theorie des reinen Satzes" in Bd. 1: Allgemeine Musiklehre [Einführung]. Tonreihen, als solche betrachtet. Harmonieenlehre. Bd. 2: Tonart. Modulation. Harmonieenschritte. Modulatorische Gestaltung der Tonstücke. Bd. 3: Auflösung. Durchgang. Andere harmoniefremde Töne. - Aus der Sammlung Erich Itor und Frida Kahn mit Sammlungsstempel auf den Titeln. Der Komponist Erich Itor Kahn, 1905-1955, stammte aus Rimbach im Odenwald, lebte lange in Frankfurt, wo er unter anderem als Konzertpianist bei Radio Frankfurt wirkte. Er floh vor den Nazis in die USA. Kahns eigene Kompositionen waren der Zwölftonmusik der Schönberg-Schule verpflichtet. Adorno rühmte die materialgerechte Präzision und Vertrautheit Kahns mit der Ästhetik der Avantgarde. - Der handschriftliche Eintrag in Bd. 1 aus dem 19. Jahrhundert, in schöner deutscher Kursive, ist betitelt "Anmerkung zum XVII [Paragraph] aus der 3ten Auflage" und beginnt mit Erläuterungen zu den verschiedenen Bedeutungen des Wortes "chromatisch" und enthält einige Notenbeispiele. - Vorsätze leimschattig, durchgängig schwach stock- bzw. braunfleckig, ganz vereinzelt mit wenigen handschriftlichen Anmerkungen im Text; eine Notentafel im Rand angestaubt und dort mit Läsuren. Titelblatt von Bd. 2 mit kleinem hinterlegtem Loch. Titel der Bände 1 & 3 mit weiterem Namenszug "Wichmann" (= der Komponist Hermann Wichmann? (1824-1905)) und recto bzw. verso mit Motivstempel (Prunkvase). Titel von Band 3 zusätzlich mit Namensstempel "Wichmann" und Titel von Band 1 mit Prägestempel eines Züricher Musikantiquariats.
      [Bookseller: Antiquariat C. Rinnelt]
Last Found On: 2014-02-10           Check availability:      ZVAB    

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