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Heinrich Kley: Das Hotel Feldberger Hof (Originalzeichnung)
1906 - Aquarell und Deckwei├č ├╝ber Bleistift auf Karton 27 x 38,5 cm Links unten signiert Verso Nachlassstempel Provenienz: Nachlass Heinrich Kley Das Hotel Feldberger Hof wird 1864 gegr├╝ndet. 15 Jahre sp├Ąter ├╝bernimmt Carl Mayer den Betrieb und erweitert ihn – beg├╝nstigt durch eine verbesserte Stra├čenanbindung und den Aufschwung des Skisports – in den kommenden Jahren bedeutend. 1906 erfolgt der Umbau im gro├čen Stil durch das renommierte Karlsruher Architekturb├╝ro Curjel & Moser. Der f├╝r seine topographischen Ansichten bekannte Karlsruher K├╝nstler Heinrich Kley arbeitet in den Jahren um 1900 wiederholt f├╝r Curjel & Moser. Seine Spezialit├Ąt sind stimmungsvolle Aquarelle, in denen Architektur und Landschaft als harmonische Einheit erscheinen. Diese wurden durch die Hofkunsthandlung Velten als hochwertige Ansichtskarten reproduziert und verkauft. Anzunehmen ist, dass auch unser Aquarell f├╝r die Vervielf├Ąltigung als Ansichtskarte gedacht war, mit der f├╝r das neue Luxushotel geworben wurde bzw. werden sollte. BIOGRAFIE: Heinrich Kley (1863 Karlsruhe - 1945 M├╝nchen). Nach Beendigung des Studiums an der Karlsruher Kunstschule 1885 ist Heinrich Kley darum bem├╝ht, sich im Kunstleben seiner badischen Heimatstadt zu etablieren. Zwar erh├Ąlt er immer wieder Auftr├Ąge von ortsans├Ąssigen Privatpersonen, Beh├Ârden sowie Unternehmen, engagiert sich in der lokalen K├╝nstlerschaft und nimmt an Ausstellungen teil, doch bleiben gr├Â├čere Erfolge letztlich aus. Diese stellen sich erst nach 1900 ein, als das Unternehmen Krupp in Essen auf Kleys F├Ąhigkeiten als Schilderer topographischer Sujets aufmerksam wird. Durch die Verbindung von zeichnerischer Pr├Ązision und koloristischem Feingef├╝hl gelingt es ihm, die spezifischen atmosph├Ąrischen Stimmungen in der Welt der Gu├čstahlfabriken, H├╝ttenwerke und Schiffswerften einzufangen. Seine um impressionistische Elemente bereicherte realistische Kunstauffassung ├╝berzeugt bald auch andere gro├če Unternehmen, so dass Kley innerhalb weniger Jahre den Ruf eines erstrangigen und vielbesch├Ąftigten Industriemalers genie├čt. Der breiten ├ľffentlichkeit wird Kley durch die Mitarbeit an den Zeitschriften Simplicissimus und Jugend bekannt, die ihn 1909 zum Umzug nach M├╝nchen bewegen. Bis zum Ersten Weltkrieg ver├Âffentlichen sie hunderte seiner humoristischen, satirischen und grotesken Federzeichnungen. Themen der Gesellschaftspolitik, des technischen Fortschritts sowie des Verh├Ąltnisses zwischen Mann und Frau erfasst er mit phantasiereichen Bildideen, psychologischem Einf├╝hlungsverm├Âgen und unverwechselbarer Virtuosit├Ąt. Mit gleicher K├Ânnerschaft charakterisiert er menschliche Verhaltensweisen durch Mensch-Tier-Vergleiche pointiert und unterhaltsam. Obwohl es nach dem Ersten Weltkrieg ruhig um den von Schicksalsschl├Ągen getroffenen K├╝nstler wird, erfahren seine Federzeichnungen eine erstaunliche Rezeption in den USA. In den sp├Ąten 1930er Jahren wird Walt Disney auf sie aufmerksam und nutzt sie fortan als wichtige Inspirationsquelle f├╝r seine Zeichentrickfilme. So lebt Kleys Kunst in den Figuren von „Dumbo“, „Fantasia“ und „Dschungelbuch“ weiter und begeistert weltweit ein Millionenpublikum. [Attributes: Signed Copy]
      [Bookseller: Kunkel Fine Art]
Last Found On: 2017-05-02           Check availability:      ZVAB    

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