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Divinarum Novi Testamenti, sive Christi Filii Dei, Novi Testamenti Mediatoris, Apparitionum Lbri Tres. Quorum Primus Illam, Quae In Particulari Iudicio omnibus dicitur apparere: Alter Sacramentales, quibus sub peregrinis speciebus aliquando conspicitur: Tertius Impersonales, in quibus sub alienis personis exhibetur, explicat.
Coloniae Agrippinae [Köln], Cholinus. 1603 - Ca. 20 x 15 cm. [16] Bl., 324 [i.e. 326] S. Zeitgenössisches Ganzpergament mit handschriftlichem Rückentitel, beide Deckel mit teils entfernter, oxydierter Vergoldung. Auf dem Vorderdeckel 1603 datiert. Reste von Schließbändchen. Einband fleckig, bestoßen und gewellt. Deckel mit Einschnitten (Entfernung der Goldstreifen?). Papier etwas gebräunt, Schnitt teilweise mit Stoßspur im oberen Rand. Titel mit Bibliotheks-Stempel und handschriftlichem Besitzvermerk. Bibliotheks-Exlibris. Handschriftliche Widmung auf Vorsatz. VD1712:122013D. De Backer/S. VIII, 17. Eine von zwei kollationsgleichen Titelvarianten desselben Jahres (die andere VD17 12:122015U). Posthum erschienenes Werk des Würzburger Theologieprofessors (1546-1601), der 1561 in den Orden der Gesellschaft Jesu eingetreten war. Nachdem er seit 1574 in den Kollegien zu Trier und Mainz Lehrer gewesen war, wurde er 1590 als Professor der Theologie nach Würzburg berufen. „Hier wirkte er bis zu seinem Tode als Lehrer und Prediger mit großem Erfolge und gewann die Hochschätzung des Fürstbischofs Julius Als Schriftsteller hat er eine große Zahl von Büchern veröffentlicht, welche drei Richtungen angehören. Die eine umfaßt das Gebiet der Geistererscheinungen und Visionen aller Art, wie sie sich im alten und neuen Testamente als Engel, Teufel, unter eigener und fremder Gestalt, als Seelen Verstorbener darstellen, sowie die dem Tode vorhergehenden Schreckbilder. Eine zweite Classe seiner Schriften befaßt sich mit den besessenen Personen und Orten, sowie deren Exorcismus. Diese Schriften liefern eine so eingehende Behandlung des Thema, daß er als einer der fruchtbarsten Schriftsteller für die Cultur des Aberglaubens und der verkehrten Mystik erscheint. Im Zusammenhange damit stehen theils in diesen, theils in besonderen Schriften Erörterungen über den Cultus der Heiligen, die Fürbitte für Verstorbene und das Fegefeuer. Die dritte Classe von Werken gehört der Theologie im engeren Sinne." Johann Friedrich von Schulte in ADB 38 (1894), S. 238. Exemplar aus der ehemaligen Bibliothek der Redemptoristen, deren Sitz einige Jahre Trier war. Zur Ausbildung ihres Priesternachwuchses eröffnete der Orden 1861 ein Seminar mit Hochschule, das nach einer durch den Kulturkampf bedingten Schließung (1872) im Jahr 1898 in Trier als Seminar und Hochschule wiedereröffnet wurde. 1902 zog die Hochschule nach (Honnef) Geistingen um. Der Lehrbetrieb wurde im Jahre 1996 eingestellt, die Bibliothek aufgelöst und zum Teil verkauft. Vorliegendes Exemplar trägt den alten Bibliotheksstempel auf dem Titelblatt, den neuen Stempel aus Hennef verso Titel und das Bibliotheks-Exlibris mit dem Veräusserungsstempel auf dem vorderen Spiegel. Auf dem vorderen fliegenden Vorsatz mit siebenzeiliger Widmung eines Jesuiten "Rütgerus", datiert 29. Mai 1603 an einen Prälaten Martinus in Neustadt (Weinstraße?). In sich sehr homogener Band mit 1603 als Jahr des Drucks, der Widmung und der Einbanddatierung.
      [Bookseller: Antiquariat Peter Fritzen]
Last Found On: 2018-02-15           Check availability:      ZVAB    

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