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Gart der gesuntheit. zü latin Ortus sanitatis. von allerley Thieren, Vöglen, Vischen oder Mörwundern, vnd Edlem gstein, daruß gezogen von den natürlichen Meistern, was dem menschen zü seiner gesundtheit dienet, mit höchstem fleisß durch sücht, corrigiert, vnd gebessert. ltem ein neüw Register, in welchem man den gantzen inhalt diß büchs (als in einem spiegel) sicht. Zeygt klärlich an die artzneyen (zü allerley kranckheiten, nach ordnung des A.B.C.) gewisß vnd on arbeit zefinden, in welchem theil diß büchs, in welchem capitel, vnnd bey welchem büchstaben (neben der geschrifft gesetzt) ein yegliche artzney gefunden werd. Das erst theil von den Thieren. Das ander theil von den Vöglen. Das drit theil von den Vischen. Das vierd theil vom Edlen g
Straßburg, Beck. 1529 - Ca. 29,5 x 19,2 cm. [140 (statt) 143] Bl. Gotische Type, 2 Spalten. Mit ca. 400 teils wiederholten Holzschnitten. Modernes Halbpergament unter Verwendung von älterer Papiermakulatur. Drei Blätter (s4, y5 und z6) auf altem Papier faksimiliert. Offenbar vollständig gewaschen, dennoch leicht gebräunt, teils fingerfleckig, teils wasserrandig (erste Bl. stärker). Einige Bl. mit deutlichen verbliebenen Spuren von ausgewaschenen (Tinten-?) flecken, an einer Stelle mit Verlust von 6 Buchstaben (Kopie anbei). Die letzten Blätter mit ausfasernder oberer Ecke. VD16 H 5125. Ritter, Repertoire bibliogr. Nr. 1205 (unter Hortus Sanitatis). Schreiber, Kräuterbücher S. XXVlll. Der „Hortus sanitatis", ein lateinisches Kräuterbuch, wurde erstmals 1491 in Mainz von Jacob Meydenbach gedruckt. Das Werk ist in fünf Abschnitte gegliedert: »De Herbis«, »De Animalibus« (Landtiere), »De Avibus« (Vögel und andere flugfähige Tiere), »De Piscibus« (Wassertiere) und als letzter Teil »De Lapidibus« (Edelsteine, Erze und Mineralien). Hier vorliegend eine von zwei Straßburger Ausgaben des Jahres 1529 (die andere bei Grüninger), welche den Kräuterbuchteil beiseite lassen und lediglich die Teile zwei bis fünf drucken. „Reinhard Beck übernahm 1511 die Pryssche Offizin, und er und Grüninger scheinen die alten, dem letzteren gehörenden Stöcke unter sich geteilt zu haben. Grüninger behielt nur diejenigen, die er zu Neuauflagen von Brunschwigs Destillierbuch brauchte, während Beck mit den übrigen und den Prysschen Bildern seine verschiedenen Hortus-Ausgaben druckte . Wahrscheinlich hatte bei der Teilung der Holzstöcke zwischen Beck und Grüninger ein Abkommen stattgefunden, denn so lange der alte Beck lebte, scheinen sich beide nicht in die Quere gekommen zu sein. Das änderte sich aber, als Balthasar Beck die väterliche Druckerei übernahm. Dieser druckte 1529 den Gart der Gesuntheit (also den zweiten Teil mit den Tieren usw.) mit den Prysschen Stöcken, von denen jedoch mehr als ein Viertel durch Alter zugrunde gegangen war." (Schreiber zitiert nach Ritter). Sehr seltener Straßburger Druck, lediglich zwei Exemplare im Jahrbuch der AP 1950-2016 (1956 und 1983) !
      [Bookseller: Antiquariat Peter Fritzen]
Last Found On: 2018-02-09           Check availability:      ZVAB    

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