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Zurlaubiana - Sammlung Zurlauben. Regesten und Register zu den Acta Helvetica, Gallica, Germanica, Hispanica, Sabaudica etc. necnon genealogica stemmatis Zur-Laubiani. Serien 1 -17. Je Serie (4 Bde. u. 1 Registerband). 1- 17 Bd. 1-143, insg. 68 Textbde. u. 17 Registerbde). Bearbeitet von Urs Amacher, Kurt-Werner Maier, Josef Schenker, Rainer Stöckli.
8°, ca. 27000 S., Bd.1-40 u. Registerbd. 1,2,4,5 Brosch.; Bd.41-118 u. Registerbd. 3, 6-14 Kart.; Bd.119-143 u. Registerbd. 15-17 OLwd., Bd. 1-80 Rücken beschienen, sonst tadell. Neupreis 7650.-. Alles was bisher erschienen ist. Die Sammlung Zurlauben, kurz "Zurlaubiana" genannt besteht aus einer rund 8'000 Titel umfassenden Privatbibliothek und einer Sammlung von über 50'000 historischen Akten aus dem Besitz der Zuger Familie Zurlauben, die eine einzigartige Quellensammlung zur Geschichte der frühen Neuzeit darstellen. Die Familie Zurlauben verfügte im 16., 17. und 18. Jahrhundert über grossen politischen und gesellschaftlichen Einfluss im Kanton Zug. Die bis heute erhaltene Sammlung geht vor allem auf den letzten männlichen Nachkommen der Familie zurück: Generalleutnant Beat Fidel Zurlauben (1720-1799). Neben seiner Karriere als Offizier in französischen Diensten betätigte sich Beat Fidel Zurlauben als Historiker, militärwissenschaftlicher Schriftsteller und emsiger Sammler von Büchern und Akten aller Art. Auf Grund einer drastischen Kürzung seiner französischen Pension verkaufte Beat Fidel Zurlauben seine wertvolle Bibliothek im Jahr 1795 an das Kloster St. Blasien im Schwarzwald. Der neue Besitzer liess die Bücher aber vorerst in Zug. Als Beat Fidel Zurlauben 1799 starb, wurde die frisch eingesetzte Helvetische Regierung auf die umfangreiche Bibliothek aufmerksam. Mit der Begründung, dass diese für die vaterländische Geschichte wichtige Sammlung nicht ins Ausland abgehen dürfe, beschlagnahmte der Bildungsminister Philipp Albert Stapfer die ehemalige Bibliothek Zurlaubens. Das Kloster St. Blasien musste sich mit einer finanziellen Entschädigung zufrieden geben. 1803 wurde die Sammlung nach Aarau gebracht, wo man sie zur Grundlage einer Schweizer Nationalbibliothek machen wollte. Nach dem Ende der Helvetischen Republik im Jahr 1803 kaufte der Kanton Aargau die Sammlung Zurlauben. Mit der "Zurlaubiana" als Grundstock beginnt die Geschichte der Kantonsbibliothek. Das Kernstück dieser Aktensammlung bilden die so genannten "Acta Helvetica", 186 Sammelbände mit rund 35'000 Einzeldokumenten. Die einzelnen Bände der "Acta Helvetica" hat Beat Fidel Zurlauben ohne chronologische oder thematische Struktur zusammengestellt und binden lassen, was eine ergiebige Nutzung des wertvollen Quellenmaterials lange Zeit verhindert hat. Seit 1973 werden diese Dokumente im Rahmen eines langfristigen Editionsprojekts bearbeitet und mit umfangreichen Orts- und Personenregistern versehen. Bis dato (stand 2007) sind im Rahmen dieses Projekts 143 der 186 "Acta Helvetica"-Bände in Form von 68 gedruckten Text- und 17 Registerbänden herausgegeben und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Ab Bd. 144 sind die Texte online zugänglich.
      [Bookseller: Antiquariat Peter Petrej]
Last Found On: 2013-04-03           Check availability:      antiquariat.de    

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