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Österreichische Plakatkunst.
28,5 x 40 cm. 10 ungez. Bll. (Titelei), 124 S. (die einseitig bedruckten Bll. der Paginierung folgend zusammengeklebt, dadurch 2 Bll. = 2 Ss.). Mit 1 (v. 21) Farbtaf. (diese m. 3 weiteren Farbauszügen) u. 159 (v. 176) mont. Textabb. (dav. 6 farb. u. 12 lose). In 6 klammergeheft. Blöcken ohne Umschlag. Schmutztitel angestaubt u. m. Lichtspuren, durch die schlechte Papierqualität stark gebräunt u. z. Tl. randrissig, Text abgegriffen u. z.Tl. fingerfl., mehrf. gestemp. (?Dr. Mascha, Wien, 13/9, Wambachergasse 14?), 1 Umschlag m. dem Stempel ?Verein der Plakatfreunde E.V.? [Berlin]. Die letzten Korrekturfahnen des bis heute grundlegenden Werks, in dem erstmals die Entwicklung dieser neuen Kunstform in Österreich-Ungarn dargestellt wurde. Dieses Werk stellt die Grundlage aller späteren Publikationen zum Thema dar und ist mittlerweile selbst zu einem ebenso raren Sammlerobjekt geworden. Schließlich erschien es aufgrund der Kriegszeit in einer kleinen Auflage von lediglich 230 Exemplaren (200 Exemplaren als Leinenausgabe u. 30 Ex. als nummerierte Vorzugausgabe, in Leder gebunden und auf Japanpapier gedruckt). Vorliegender Korrekturabzug ist auf einem schlechteren Papier gedruckt als die spätere Druckausgabe des Werkes. Durchgehend mit Verbesserungen und Anstreichungen durch die Hand des Verfassers (mit Tinte und Rotstift). Die Tafeln - mit Ausnahme der Tafel 17 ?Schiele, Egon. Shaw oder die Ironie, Vorlesung Egon Friedell? ? sind der vorliegenden Korrekturfahne nicht beigegeben. Das Schiele-Plakat mit 3 Farbauszügen in Beilage (mit denen im Zusammendruck alle vorkommenden Farben wiedergegeben werden können. In Platte: ?Bestimmt Rot? ?Bestimmt Schwarz?). Die Abbildungen, die in der Buchausgabe in den Text gedruckt waren, sind hier montiert. 17 sind leider nicht vorhanden. Die Korrekturen wurden weitgehend übernommen wie ein Vergleich mit einem Exemplar der späteren Druckausgabe ergeben hat. - Ottokar Mascha (1852-1929) war der erste, der sich in Österreich nicht nur als qualifizierter Sammler, sondern auch als kenntnisreicher Publizist mit dem Thema ?Plakat? beschäftigte. M. war zunächst in Prag und dann ab 1897 in Wien als Rechtsanwalt tätig. Als es 1912 zur Gründung der ?Wiener Bibliophilen-Gesellschaft? kam, war Mascha unter dem Vorsitzenden, dem damaligen Leiter des Hofburgtheaters Hugo Thimig, als ?Schatzmeister? Mitglied des Vorstandes. 1912 stellte Mascha einen bedeutenden Teil seiner Sammlung für die damals viel beachtete, erste repräsentative Plakat-Ausstellung Österreichs in der Wiener Secession zur Verfügung und lieferte einen fundierten Beitrag für den Katalog der Schau. 1917 schenkte M. einen Großteil seiner Plakatsammlung der damaligen Kaiserlichen Hofbibliothek und schuf damit den Anstoß und die Grundlagen für die bedeutende Plakatsammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Durch die wirtschaftlichen Probleme der Kriegs- und Nachkriegszeit sah sich M. nach und nach genötigt, die noch bei ihm verbliebenen Teile seiner Sammlungen über den Kunstmarkt zu veräußern. (vgl. dazu Denscher, Bernhard. Der Plakatsammler Ottokar Mascha). - DIESES OBJEKT UNTERLIEGT DER DIFFERENZBESTEUERUNG.
      [Bookseller: Antiquariat Löcker]
Last Found On: 2017-02-21           Check availability:      booklooker.de    

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