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Philosoph (1889 - 1976): Eigenh. Brief mit U. ("Ma. Heidegger") auf der Rückseite eines Porträt-Fotos (Original-Abzug). Freiburg / Breisgau, 4. X. 1953. Kl.-8° (12,5 x 8 cm). 1 S. eng beschrieben.
- Auf der Rückseite eines privaten ORIGINAL- FOTOS, das etwas unscharf Heidegger mit weißer Kappe u. Trachtenjacke zeigt. - An Edda Martin, die Frau und Mitarbeiterin seines ehemaligen Schülers, Professor Gottfried Martin. Heidegger dankt für Glückwünsche und Buchgeschenk zu seinem 64. Geburtstag (am 26. Sept.) und empfiehlt die Arbeit eines Schülers für die von Martin herausgegebenen Kant-Studien: "Frbg. [Freiburg] 4. Okt. 53. // Liebe Frau Martin! / Ihre Glückwünsche und das Geschenk haben mich sehr erfreut. Zwar besitze ich die Briefe schon (von Herrn Obermüller geschenkt, welches Exemplar ich meinem Bruder [Fritz H.] bringe, der daran das gleiche Interesse hat). Meine Frau und ich haben schöne Wochen der Arbeit und Erholung auf der Hütte verbracht. / Sagen Sie bitte Ihrem Mann, daß im Sommer ein sehr begabter Grieche, der vor einigen Semestern 1 ½ Jahre bei mir im Seminar war, mit einer sehr guten Arbeit bei Funk promoviert hat, eine Arbeit die ich für die Beihefte der neu erstehenden Kantstudien für sehr geeignet halte. Falls die Einreichung möglich sein sollte, bitte ich um kurze Nachricht nach Meßkirch (Kreis Stockach) wo ich in der nächsten Zeit arbeite. / Mit frischen [? nur dieses Wort ist ein wenig verwischt] Grüßen von uns für Sie beide / Ihr Ma Heidegger" - // - Fritz Heidegger (1894-1980) galt seinerzeit als der beste Kenner der Schriften seines fünf Jahre älteren Bruders. - "Meine Frau": Elfride Heidegger, geb. Petri (1893-1992). - Die "Hütte" ist die berühmte, 1922 erbaute Hütte in Todtnauberg (Südschwarzwald). - Der Baden-Württembergische Landkreis Stockach wurde 1973 aufgelöst. Meßkirch, die Heimatstadt Heideggers liegt heute im Landkreis Sigmaringen. - // - Gottfried Martin (1901-1972) studierte zunächst Chemie, Physik und Mathematik und erst später Philosophie. Nach zwischenzeitlicher Arbeit in der Industrie promovierte er 1934 bei Heidegger in Freiburg mit dem Thema "Arithmetik und Kombinatorik bei Kant". Seine Habilitationsschrift über Wilhelm von Ockham wurde u. a. von dem Kölner Philosophieprofessor Artur Schneider, welcher wiederum 1913 in Freiburg Heideggers Doktorvater gewesen war, positiv beurteilt. Gottfried Martin lehrte ab 1943 an den Universitäten Jena und Köln. Zur Zeit unserer Karte (1953 bis 1958) war er Professor an der Universität Mainz und gab ebenfalls ab 1953 gab er die Kant-Studien heraus, die er mit Paul Menzer wieder begründet hatte. 1969 wurde er Erster Vorsitzender der Kant-Gesellschaft. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550
      [Bookseller: Antiquariat Richard Husslein]
Last Found On: 2015-12-19           Check availability:      ZVAB    

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