viaLibri Requires Cookies CLICK HERE TO HIDE THIS NOTICE

Recently found by viaLibri....

Hans Veit Schnorr von Carolsfeld(1764-1841). Porträt Anton Ernst Klausing
- Hans Veit Schnorr von Carolsfeld (1764 Schneeberg (Sachsen)-Leipzig 1841). Porträt des Altertumsforschers Anton Ernst Klausing (1729-1803). 1797 . Radierung auf Papier, Professionell unter säurefreiem Museumspassepartout montiert. -- Beschreibung: -- Radierung auf Papier, Professionell unter säurefreiem Museumspassepartout montiert. oben in der Druckplatte bezeichnet: "Anton Ernst Klausing Professor der Alterthümer u. Philosophie zu Leipzig.", unten vom Künstler signiert und datiert: "Schnorr v. Kxxx pinx. et fe. 1797. No 89", darunter: "Meinem Freunde unten: Lehrer C. C. H. Rost.". -- Größe/Size: -- Papiermaß: 25,6 x 19,5 cm. -- Zustand: -- Insgesamt gut, im Rand leicht fleckig. -- Weitere Beschreibung: -- Dargestellt ist der Altertumsforscher Anton Ernst Klausing (1729-1803), der seit 1763 Professor der geistlichen Altertümer in Leipzig war. Zuvor hatte er sich als Sprachlehrer in Venedig und als Übersetzer historischer Schriften aus dem Englischen betätigt. Bekannt war seine griechische und römische Götterlehre, [Versuch einer mythologischen Dactyliothec für Schulen. Oder Einleitung in die griechische und römische Götterlehre zur Erläuterung der classischen Schriftsteller, und Denkmäler der Kunst auf antiken geschnittenen Steinen. Leipzig 1781.] die 1781 bei Carl Christian Heinrich Rost in Leipzig erschien. Diesem wiederum ist das Bildnis des Gelehrten gewidmet, das der ebenfalls in Leipzig tätige Schnorr von Carolsfeld angefertigt hat. Rost, der von 1742-1898 lebte, war Kaufmann und Kunsthändler und handelte unter anderem mit Gipsabgüssen eigener Produktion nach antiken Plastiken. An diesen Abgüssen hat Schnorr, der lange zwischen Jura und Kunst geschwankt hatte, seine Kenntnis der antiken Kunst erweitert. Er hat sie auch in Radierungen festgehalten und veröffentlicht. Wenn dem Verleger Rost das Blatt nicht nur als Freund sondern zugleich als Lehrer gewidmet ist, verdeutlicht dies die große Wertschätzung, die Schnorr auch den kunsttheoretischen Schriften Rosts, die heute kaum mehr bekannt sind, entgegenbrachte. [Rost bearbeitete beispielsweise die ersten 5 Bände der deutschen Übersetzung von Michael Hubers "Handbuch fuer Kunstliebhaber und Sammler ueber die vornehmsten Kupferstecher und ihre Werke".] Die ungewöhnliche, an antike Gemmen erinnernde reliefartige Darstellung der Putti, die einen Palmbaum pflanzen, ist nicht nur als sprechendes Attribut für den porträtierten Altertumsforscher zu verstehen, sondern greift weiter: Im Bekenntnis zum antiken Humanismus, in der Idee einer lebendigen Kulturtradition, symbolisiert durch den immergrünenden Palmbaum, kommen alle Drei - der Dargestellte, der Künstler und der Empfänger des Blattes - zu einem imaginären Bund zusammen. [Attributes: Signed Copy]
      [Bookseller: H. W. Fichter Kunsthandel e.K.]
Last Found On: 2015-12-15           Check availability:      ZVAB    

LINK TO THIS PAGE: www.vialibri.net/years/items/1032933/1764-hans-veit-schnorr-von-carolsfeld1764-1841

Browse more rare books from the year 1764


      Home     Wants Manager     Library Search     561 Years   Links     Contact      Search Help      Terms of Service     


Copyright © 2017 viaLibri™ Limited. All rights reserved.