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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1830

        Denkwürdigkeiten von Sir Hudson Lowe, Gouverneur von St. Helena, über Napoleons Gefangenschaft und Tod.

      2 Teile in 1 Band. Stuttgart, bei Carl Hoffmann. 1830.. Kl.-8° (16,5 x 10,5 cm). Titel, 296; (4 Seiten Zwischentitel), 297-480 Seiten. Etwas späterer Pappband mit dunkelbraunen Achatmarmorpapierbezügen, Rückenschild und goldgeprägtem Ledersupralibros.. Einzige Ausgabe, im Jahr des französischen Originals erschienen. - Sehr selten, seit 1950 kein Exemplar im Handel für uns nachweisbar. - Bezugspapier des schlichten, aber guten Pappbands stellenweise etwas berieben. Etwas gebräunt, stellenweise am Rand leicht finger- und braunfleckig. Oberer Schnitt angestaubt und mit kaum merklichem Wasserrand. Papier gelegentlich etwas schwach, einige kleine produktionsbedingte Fehlstellen im Rand (ohne Buchstabenverlust). - Insgesamt gutes Exemplar mit einem schönen gelben Ledersupralibros der Michahellesschen Bibliothek und einem weiteren Jugendstilexlibris auf dem Innendeckel. - Beide Titelblätter mit sauberen zeitgenössischen Buchhandelsstempeln der Schulzeschen Buchhandlung in Oldenburg. - Zur Verunglimpfung von Hudson Lowe, Gouverneurs von St. Helena und "Kerkermeister" Napoleons, fingierte Memoiren. Mit großer Sicherheit den beiden kaisertreuen Autoren Vidal und Signol zuzuweisen. Schon der scharfe Ton im Vorworts des "französischen Herausgebers" macht die verfälschende Intention des Buchs deutlich: "Der üblen Laune und der finstern Menschenfeindschaft eines Mannes" seien "diese Bruchstücke ... entschlüpft", Zeugnisse "jener fürchterlichen Hirnwuth, mit welcher er über seinen Gefangenen herfällt [...] Wir zweifeln ... jetzt nicht mehr daran, daß der Gouverneur von St. Helena den Auftrag hatte, Napoleon langsam zu Tode zu martern, und daß er diesen Auftrag auch ausführte". Die durchsichtige Absicht, mit der das Bändchen publiziert worden war, löste schon kurz nach Erscheinen Widerspruch und Zweifel an dessen Authentizität aus; vgl. exemplarisch die Rezension in der Allg. Literaturzeitung aus dem Jahre 1831 (Band 3, 365 f.): " Unter der Menge echter und unechter Memoiren, womit uns seit einigen Jahren die literärische Industrie Frankreichs beschenkt, ist das Sir Hudson Lowe zugeschriebene Memorial eines der misslungensten Producte. Man sieht es demselben gleich an, daß es apocryph ist..." Der Rezensent kommt in seiner Darlegung zu dem Schluß, "Sir H.L. habe dieses Memorial nicht geschrieben, oder aber er sey seit seiner Gefangenwärterschaft in den Zustand der Geisteszerrüttung verfallen, und befindet sich nicht auf Ceylon [wohin er abkommandiert war], sondern in Bedlam" und vermutet sogar eine Verfasserschaft Las Cases, "mit dessen Memorial das hier in Rede stehende Buch so sehr einerley Absicht verräth". Nicht zuletzt der publizistische Erfolg von Las Cases hatte Lowes Ansehen in der europäischen Öffentlichkeit ramponiert. Das vorliegende Werk bildet gewissermaßen die als "Anti-Memorial" camouflierte Fortsetzung dieser Polemik gegen Lowe und die "Männer des Wiener Congresses", wurde aber fälschlicherweise nicht selten (sogar in den späteren Neuausgaben) kritiklos als authentisches Zeitdokument gelesen - eine schöne wirkungsgeschichtliche Ironie. Der ästhetische Eifer, den die beiden literarisch geübten Autoren (der Dramendichter Signol starb noch im selben Jahr bei einem Duell, dokumentiert von Alexandre Dumas; ein Jahr zuvor hatte er passenderweise eine "Apologie du duel" verfaßt) auf die Ein- und vor allem die Umarbeitung wirklicher Details und "Denkwürdigkeiten" verwendet haben, ist beträchtlich und gibt der Publikation ihre besondere Würze. Sie reicht von der "Ungefähren Berechnung der jährlichen Ausgaben für den General Bonaparte" (Enten Stücke 8, Zuckerhüte Stücke 2) über die peinliche Darlegungen der ergriffenen scharfen "Sicherheitsmaßregeln und Verordnungen", Schilderungen der "Ratzenjagd", "schmutziger Wäsche" (der der Frau von Bertrand namentlich) bis hin zu den häufigen Selbstcharakteristiken Lowes, der "die scheußliche Bleifarbe meines Gesichts und die gräßliche Zusammenziehung meiner Muskeln" voller Jähzorn im Spiegel betrachtet, wohl wissend, daß der Kaiser seine "unheilbrigende, abstoßende, widerliche Fratze [...] sein boshaftes Katzengesicht" verabscheute und ihm "garstige Säfte" sowie eine delikate "Mischung aus Blödsinn und Arglist [...] Bosheit, Argwohn, Furcht", überhaupt "alle Laster der kleinen italienischen Staaten" unterstellte: "Man sollte ihn nach Goa schicken!" - die letzten Zitate übrigens aus dem ergiebigen Sonderkapitel "Urtheile und Ausdrücke Napoleons gegen mich". - Das Werk gewährt einen tiefen Blick in die intrikate Geschichte der bonapartistischen Memorabilien-Literatur, die maßgeblich zu dem heute immer noch wirkungsmächtigen Napoleon-Mythos beigetragen hat. - Goethe las sogleich nach Erscheinen die französische Ausgabe ("Überhaupt ist es mir angenehm, über Napoleon die entgegengesetztesten Meinungen zu hören", MA XIX, 637), und in Heines "Ideen" wird Hudson Lowe gar zum Widersacher alles Guten: "...große Erinnerung an die Taten des weltlichen Heilands, der gelitten unter Hudson Lowe, wie es geschrieben steht in den Evangelien Las Cases, O'Meara und Antommarchi" (Schriften ed. Briegleb II, 276) - und in den Apokryphen Vidal und Signol, dürfen wir hinzufügen. - Zur frühen "Enttarnung" vgl. Querard, La France litteraire (1838) IX, 136; Les supercheries litteraires devoilees (1845) II, 315, auf die sich auch Tulard, Bibliogr. Critique 921, beruft. - De Manne, Ouvr. Pseud. (1862), No. 1844. - Nicht bei Fromm, Vicaire und Kircheisen.

      [Bookseller: Antiquariat Otto W. Plocher]
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        Prächtiges Panorama über den Rhein von Pfaffenberg aus, rechts Ehrenbreitstein und Blick auf Moselmündung.

      . Altgouachierte Aquatinta von Ruff nach Ditzler bei Eisen, Köln, um 1830, 9 x 52 cm.. Das dekorative und gut erhaltene Blatt hat lediglich im unteren weißen Rand einen restaurierten Einriß.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Theoretisch-praktisches Handbuch der Chirurgie, mit Einschluss der syphilitischen und Augen-Krankheiten. Unter Mitwirkung eines Vereins von Aerzten und Wundärzten herausgegeben.

      Berlin und Wien, T.C.F. Enslin und Carl Gerold, 1830-1836.. 17 Bände + 1 Registerband. 8°. Mit lithographiertem Porträt des Herausgebers. Pappbände der Zeit mit handschriftlichen Rückentiteln.. Wellcome IV, 594. - Waller 8334 (ohne den Registerband). - Hirsch-H. IV, 931 (nennt irrig 19 Bände). - Einzige Auflage des ersten historisch ausgerichteten Wörterbuchs der Chirurgie. Unter den Mitarbeitern ist vor allem Johann Friedrich Dieffenbach hervorzuheben, von dem 32 Beiträge, darunter "Chirurgia curtorum", stammen. - Durchwegs sauberes, wohlerhaltenes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
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        Essai sur le Principe de Population?3me edition française, trés-augmentée.

      Genève: Abraham Cherbuliez, 1830. 4 volumes, octavo, original printed paper covers, entirely uncut and unopened, xxixpp + 434pp; (2) + 420pp; (2) + 384pp; (2) + 381pp, spines darkened, some wear to extremities, an excellent copy. Not in Kress or GoldsmithThird edition in French translated from the fifth English edition of 1817 by Pierre Prevost and his son G.Prevost. Previous French editions were published in 1809 and 1823.

      [Bookseller: Hamish Riley-Smith Rare Books]
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        Briefe eines Verstorbenen. Ein fragmentarisches Tagebuch aus England, Wales, Irland und Frankreich, geschrieben in den Jahren 1828 und 1829 (ab Band 3: ... aus Deutschland, Holland und England, geschrieben in den Jahren 1826, 1827 und 1828). 4 Bände in 2. Mit 9 (2 lithogr., 2 kolor., 1 gefalt.) Kupfertafeln. Halblederbde um 1880 (ein Rücken mit kleiner, restaurierter Läsur) mit Rückentitel und Filetenvergoldung.

      München, Franckh (1 u. 2) und Stuttgart, Hallberger (3 u. 4), 1830-1831.. . Alle Bände des Erstlingswerks in erster Ausgabe, so recht selten. Als die ersten beiden Bände dieser geistreichen und witzigen Reisebeschreibung herausgekommen waren, bezeichnete Goethe sie als "... das beste Buch, das neuerdings erschienen ist". Es begründete Pücklers Ruhm als Reiseschriftsteller. Anlass der Reise waren die misslichen finanziellen Verhältnisse, in die er durch die Anlage der Muskauer Parklandschaft geraten war und die in seinen Kreisen als Verarmung gelten mussten. Pückler vereinbarte mit seiner Frau Lucie die Scheidung - das Paar blieb verbunden bis zu Lucies Tod 1854 - um Hermann die Möglichkeit zu geben, in England eine reiche Partie zu finden, mit deren Geld das Parkprojekt beendet und dort eine Ehe zu dritt geführt werden könne. In 48 langen, tagebuchartigen Briefen hat Pückler von der Reise berichtet. Diese Briefe wurden - unter Streichung der allzu freizügigen Berichte über seine erotischen Abenteuer - Grundlage für das Werk. War die Reise in Bezug auf eine reiche Heirat ergebnislos, so sind doch die Briefe "in Form und Inhalt eines der charmantesten Beispiele der deutschen Briefliteratur, weniger wegen ihres privaten Gehalts als vielmehr aufgrund der schriftstellerischen Kraft, mit der Pückler die Landschaft Englands und Irlands wie auch die sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse dort festhält" (KNLL). Pückler macht kein Hehl aus seiner liberalen Gesinnung. Schon mit dem Titel des Buchs spielt er auf die Untätigkeit an, zu der er in Deutschland verurteilt war. Und trotz aller klaren Kritik an der englischen Klassengesellschaft und der Doppelbödigkeit des dortigen Standesdünkels vergleicht er immer wieder die bürgerlich-freie Gesellschaft der Insel mit dem lähmenden Zwangssystem in Deutschland. So schildert er z. B. ausführlich die Lebensverhältnisse eines Gastwirts und bewundert, wie frei dieser und andere ihre Existenz genießen können, "Könige im Schoose ihrer Häuslichkeit ... die nimmer durch schwere Sendschreiben unhöflicher Behörden belästigt werden, welche bis in die Wohnstube und Schlafkammer Alles regieren wollen ... Glückliche, die frei von Eingriffen in ihren Beutel, frei von Unwürdigkeiten für ihre Person, frei von unnützen Plackereien ihre Macht fühlen lassen wollender Büreaukraten, frei von der Aussaugung unersättlicher Staatsblutigel sind, und dabei als unumschränkte Herren in ihrem Eigenthume, nur den Gesetzen zu folgen brauchen, die sie selbst mit geben helfen - wenn man bedenkt, sage ich, so muß man gestehen, daß England ein gesegnetes Land ist, wenn auch kein vollkommenes" (Band I, S. 147). Unter den Illustrationen sind vor allem 2 handkolorierte Kaspertheaterdarstellungen hervorzuheben. - Exlibris Wilhelm Herzog zu Braunschweig. Bis auf Titel und Tafeln kaum stockfleckig, wie sonst meist. Gutes Exemplar. - Goed. XIV 717, 444. Engelmann 1251. Borst 1613.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Briefe eines Verstorbenen. Ein fragmentarisches Tagebuch aus England, Wales, Irland und Frankreich, geschrieben in den Jahren 1828 und 1829 (ab Band 3: ...aus Deutschland, Holland und England, geschrieben in den Jahren 1826, 1827 und 1828). 4 Bände.

      München, Franckh (Bände 1 u. 2), Stuttgart, Hallberger (3 u. 4), 1830 - 1831.. Kl-8°. XVI, 324 SS., 6 Bll. (Anzeigen); XIV, 397 SS.; XXX, 420 SS.; VIII, 423 SS., mit 4 Frontispizia (2 Lithographien, 2 in Stahlstich), 4 (2 kolorierten) lith. Tafeln und 1 gef. Plan Etwas spätere Halb-Lederbände mit Rückenvergoldung und Rückenschild. Goed. XIV 717, 444; Engelmann 1251; Borst 1613. - Erste Ausgabe der anonym herausgegebenen Reisebeschreibungen, die den literarischen Ruhm des Schriftstellers und Weltreisenden Fürst Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau (1785 - 1871) begründeten und in kurzer Zeit in Deutschland, England und Frankreich zu Bestsellern wurden. - Die Tafeln mit zwei kolorierten Szenen aus dem Kaspertheater, einer Ansicht und einem Plan von Warwick Castle etc. - Die hübschen Einbände leicht berieben und wenig bestoßen, gering gebräunt und stellenweise leicht stockfleckig, sonst sauber. Schönes, dekoratives Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Thomas Rezek]
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        Historia delle guerre civili di Francia

      Palermo, Lorenzo Dato, 1830.. 13 Teile in 3 Bänden. 216 S., 214 S., 216 S., 216 S.; 219 S., 216 S., 207 S., 208 S.; 216 S., 214 S., 215 S., 216 S., 134 S. Kl.8°, goldgeprägte Halblederbände der Zeit.. A. d. R.: Biblioteca Classica Italiana. - In 3 hübschen Halblederbänden der Zeit mit schönen Rückengoldprägungen, heller Ganzgelbschnitt. - Henrico Caterino Davila (1576-1631) was a historian of the French wars of religion. Born in Padua, his parents named him after the King and Queen of France, and he early made favourable impressions on Caterina de' Medici and on Henri, Duke of Vendome. His most formative experience came when he witnessed the political and religious crises in France, and met many of the political and cultural leaders of the time, including Montaigne. Returning to Italy in 1599, he spent much of the remainder of his life in trouble, meeting an unfortunate death after a road-rage incident. His "Storia delle guerre civili di Francia" (1634) covered the period from 1559 to1598 and was immensely successful.In Italienisch. - Die Kanten und Ecken etwas beschabt, die Rücken teils etwas verfärbt oder gedunkelt, Innen zahlreiche Stempel der Bibliothek Mastrojanni, Palermo sowie handschriftliche Buntstifteintragungen aus der Feder einer der Familie Mastrojanni, etwas gebräunt. In Italienisch. Aus dem Privatbesitz der Familie Mastrojanni. - Rar.

      [Bookseller: Versandantiquariat Riepenhausen]
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        Des habitudes secretes ou des maladies produites par l'onanisme chez les femmes. Troisieme edition corrigee.

      Paris, Audin, 1830.. 8°, circa 22 x 14,5 cm. Titel, 321 SS., 1 Bl., 4 Lithographien Halb-Leder um 1930 mit Rückenvergoldung (originale Broschur eingebunden). Dritte, nun mit 4 Tafeln in Lithographie ausgestattete Ausgabe des erstmals 1825 erschienenen Werkes über die Selbstbefriedigung bei jungen Mädchen, ihre Veranlassungen und Folgen (Hysterie, Demenz etc.) und Massnahmen, die man dagegen ergreifen kann. Während die Onanie junger Burschen im 18. und frühen 19. Jahrhundert geradezu obsessiv abgehandelt wurde, fiel die weibliche Masturbation offenbar unter ein Tabu, das nicht einmal von medizinischer Seite so explizit und detailliert ausgesprochen werden konnte. Roziers Werk dürfte eine der ersten Untersuchungen sein. Er beschreibt ausführlich die speziellen erotischen Bedürfnisse der Frauen (im Gegensatz zu Männern), schildert Symptome exzessiver Beschäftigung mit sich selbst bei Mädchen und gibt Ratschläge für Mütter. Eine Tafel zeigt eine Onanistin, die offenbar in ihren heimlichen Gewohnheiten ertappt und an einen Stuhl gefesselt wurde. - Gut erhalten, wenig fleckig, die originale Broschur angestaubt, unbeschnitten. - Complete, uncut, original wrapper dusty. With 4 plates showing nasty girls and what can become of them when following to often their secret habits.

      [Bookseller: Antiquariat Thomas Rezek]
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        The Fossil Remains of the Animal Kingdom;

      London, Whitaker & Co., [1830].. HARDBACK, original printed beige cloth spine relaid, with brown paper covered boards, folding frontispiece, folding 'Table of the Geological Formations, in the order of their Superposition; as arranged by M. Al. De Humboldt', pages: [ii], 544, plates 49, 140mm x 220mm (5.5" x 8.75"), spine and covers marked and worn, lacking front end-papers, some spotting of varying degrees, offsetting of some plates, excepting covers, a very fine copy. 1Kg. This is a heavy item and will incur additional postage.

      [Bookseller: Baldwin's Scientific Books]
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        "S. Johann von Nepomuk". Hüftbild nach halbrechts des Brückenheiligen in einer Altararchitektur mit Säulen, im Chorhemd mit Hermelinkappa und Birett, in der Rechten Kruzifix und Märtyrerpalme, seitlich Ganzfiguren der hl. Johanna bzw. hl. Rosalia, oben Brustbild Jesu, unten Szene im Palast mit Nepomuk vor König Wenzel, darunter die Inschrift.

      . Altkol. Lithographie bei W. Hoffmann, Prag, um 1830, 38 x 26,5 cm.. Im Randbereich leicht gebräunt und mit mehreren Wurmlöchlein. Kräftiges Altkolorit! Im zeitgenössischen Originalrahmen.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Quatuor pour deux Violons, Viola et Violoncelle compose et dedie a Son Altesse la Prince regnant de Lobkowitz Duc de Raudnitz OEuv. 74 - Propriete des Editeurs - Pr. 1 Thlr.8Gr. ["Harfenquartett" / Es-Dur]

      Leipsic, Chez Breitkopf & Härtel (um 1830?). Einzelstimmen in 4 Heften.. Folio. Titel, (1) S. (leer), S. 3-11, (1) S. (leer); 7 Ss. (1) S. (leer); 7 Ss. (1) S. (leer); 7 Ss. (1) S. (leer). Titel und Noten gest. (Pl.-Nr. 1609). Auch bei Kinsky/Halm nur ein Titel. Geheftet; ohne Einbände, in mod. Kassette. Späterer Abzug der deutschen Erstausgabe (geänderter Preis; mit Korrekturen); die erste Partiturausgabe erschien 1833. Das "Harfenquartett" - die Bezeichnung stammt nicht vom Komponisten und bezieht sich auf die Pizzicati im ersten Satz -, 1809 entstanden, wird häufig als Ausfluss von Beethovens intensiver Beschäftigung mit Albrechtsbergers Kontrapunktlehre gesehen. Sein ehemaliger Lehrer war - wie auch Haydn - 1809 gestorben, und nun galt er, Beethoven, als wichtigster Repräsentant der der deutsch-österreichischen Musiktradition. In der Folge beschäftigte er sich intensiv mit den Werken seiner Vorgänger, und die "heroische" Attitüde wurde durch eine eher besinnlich-lyrische Grundhaltung abgelöst. Diese Phase in Beethovens schaffen wird durch op. 74 eingeleitet. "Das Streichquartett in Es-Dur op. 74 gilt als eingängiges und konservatives Stück. Doch es markiert einen Wendepunkt in Beethovens Werk und trägt den Keim zu etwas neuem in sich. Deshalb könnte man es ebenso gut prophetisch nennen" (Caeyers S. 445). Viola- und Violoncello-Stimme außen und tls. unten knapp beschnitten. Titel mit Verlagsstempel, Schnitt mit Grünfärbung. Durchgehend leicht gebräunt und etwas fingerfleckig. Alle vier Hefte mit handschr. Paginierung, die sich wohl auf einen alten Sammelband bezieht. BHB C 240/11,4; vgl. Kinsky/Halm S. 198..

      [Bookseller: Antiquariat Büchel-Baur]
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        Mit hoher Präsidial-Bewilligung wird T. V. Schatral heute die Ehre haben sich mit mechanischen Tafel-Künsten zu produzieren.

      O. O., um 1830.. Flugblatt (Wandanschlag). Mit Holzschnittbordüre. 4to (155:189 mm).. Sehr seltene Ankündigung des biographisch nicht nachweisbaren "Tafelkünstlers" (Zauberkünstlers) T. v. Schatral, welcher verspricht, "die höchste Gewandtheit mit den neuesten Kartenkünsten [zu] zeigen, viele Changierungen mit Gelstücken, Eyern, Uhren, Ringen, Kugeln etc. mehrere Verwandlungen, einen Handschuh in 2 Kinder, aus einer Kugel 12 Zwanziger, aus drei Blumen drei Karten, ein Kleinod aus einem Becher in 12 Becher, das Ey auf den Stab, die künstliche Dose, der magische Tänzer, der neu erfundene Eyersack aus Spanien, der kleine Jäger zeigt die Karte, der Bote aus Lisabon, die verschwindende Kugel. Da aber das Gebiet der natürlichen Magie zu ausgedehnte Gränzen hat, und mir sehr vielartige Kunststücke zu Gebote stehen, so gestattet der enge Raum dieses Blattes nicht alle seine Künste namhaft anzuführen, sondern er begnügt sich blos zu sagen, daß er mit einen angenehmen Unterhaltung seine Aufwartung machen kann [...] Nach Beendigung des Vortrages kann nach gütigem Belieben jedes edle gute Herz ihn mit einer freigebigen Spende erfreuen [...]". - Die freigelassenen Felder für "Ort der Production" und Beginnzeit unausgefüllt. Ränder mit minimalen Läsuren (links und rechts schmal hinterlegt).

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Dresden gegen Morgen

      Dresden E. Arnold, Um 1830.. Aquarellierte Umrißradierung. 15,5 x 22,5. In handpoliertem vergoldeten Rahmen.. Elbansicht mit Frauenkirche und Katholischer Hofkirche links. Im Hintergrund die Elbbrücke. Vorn zahlreiche Personenstaffage. Aus einer Ansichtenfolge von Dresden und Umgebung, die bei Arnold erschien. Bis an den Bildrand beschnitten und mit einer schwarzen Tuscheinfassungslinie versehen. Auf altes Papier montiert.

      [Bookseller: Magdeburger Antiquariat]
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        Hystoire et Cronicque du Petit Jehan de Saintre.

      Paris, Firmin Didot, 1830.. 24,5 x 15,5 cm, 1 f. (titre)- 7 p. -(1)-1f. (titre repete) ccclix ff. -(2 ff n ch) - 36 p. Vicaire mentionne un f. de faux-titre absent ici semble-t-il. Demi-maroquin a grain long bleu nuit a coins, dos a 5 nerfs, caissons ornes et dores [Bauzonnet], etui borde, couv. ill., ill. et lettrines mises en coul. a la main. Ex-libris F. Van Antwerpen. Rares rousseurs.. Tirage a 200 ex. colories a la main. Vicaire, IV,154-155. Emballages soignes, expedition rapide. Photographies originales du livre visibles sur librairie-solstices .

      [Bookseller: Deroeux / Solstices rare books]
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        Die Großherzogliche Haupt- und Residenz-Stadt Weimar, nach ihrer Geschichte und ihren gegenwärtigen gesammten Verhältnissen dargestellt. Ein Handbuch für Heimische und Fremde; XXVIII+304 Seiten mit 12 Kupferstichen (Vorsatzkupfer mehrfach gefaltet und

      . ausfaltbar) von und nach A.Glaeser; originaler Kartonband (17,5x10,5cm) Friedrich Wilhelm Andreä Erfurt 1830 [Der äußerst seltene Band in guter Erhaltung, lediglich der Einband mit bestoßenen ecken und Kanten, einige Seiten am unteren rechten Rand etwas braunfleckig sowie der Kupferstich von Wielands Haus.].

      [Bookseller: Antiquariat Niederbayern]
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        Ludwig I. König von Bayern im Familienkreise. Bei Betrachtung eines Gemädes, welches den Einzug des Königs Otto in Nauplia vorstellt..

      München, Hanfstaengl, 1830 (ca.). Lithographie auf aufgewalztem China von G. Bodmer, componiert von D. Monten. 79 x 55,5 cm Blattgröße. - Zeigt das Familienportrait der bayerischen Königsfamilie bei der Betrachtung des Gemädes, welches den Einzug des Königs Otto in Nauplia vorstellt. Dargestellt sind im Bild von links nach rechts der Großherzog und die Großherzogin von Hessen-Darmstadt, Prinz Luitpold von Bayern, König Ludwig I. von Bayern, Kronprinz Max von Bayern, Prinzessin Alexandra, Königin Marie von Bayern, Prinz Adalbert, Prinzessin Adelgunde und Prinzessin Hildegunde. - Mit schmalem weissen Rand, alt montiert. In sauberer Erhaltung.

      [Bookseller: Buch & Kunst Antiquariat Flotow GmbH]
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        Eigenhändig geschriebener Brief. Mit Monogramm.

      (um 1830).. 18x11,5 cm. (wohl erhalten). Auflage:0. Louis Hector Berlioz (* 11. Dezember 1803 in La Cote-Saint-Andre, Departement Isere; + 8. März 1869 in Paris), französischer Komponist und Musikkritiker. An den Komponisten und Musikverleger Antonio Pacini anlässlich Rückgabe der Partituren von Bellinis Operns "Il Pirata" und "La Straniera" (1827 und 1829). In dritter Person geschrieben. Beigelegt eine Briefmarke.

      [Bookseller: AEGIS Buch - und Kunstantiquariat]
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        TA., Dom,.

      . kol. Lithographie m. Tonplatte v. Mathieu ( Figures par Bayot) b. Lemercier in Paris, um 1830, 40,7 x 30,5 (H).

      [Bookseller: Antiquariat Nikolaus Struck]
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        Zwei Druckbogen mit je 6 Ansichten aus dem Schwetzinger Schloßpark.

      . 2 Bl. Lithographien von Faure nach Graimberg bei Lemercier, um 1830, je ca. 28 x 24 cm.. Die 12 Ansichten (je ca. 6,5 x 10 cm) zeigen neben einer Gesamtansicht und dem Schloß von der Ostseite die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus dem Schloßpark (Moschee, Tempel der Waldbotanik, Minerva- und Apollotempel, Wasserkastell, Hirschbassin u.a.). Die Bildunterschriften in französisch und deutsch. - Seltene, unzerschnittene Druckbögen, breitrandig und nur gering fleckig.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Die Bäder Böhmens und deren Umgebungen, Kunike, ca. 1830, 40 Ans

      Die Bäder Böhmens und deren Umgebungen, ,y sc. Die Bäder Böhmens und deren Umgebungen, Kunike, ca. 1830, 40 Ansichten. Kunike, Friedrich Adolf. Die Bäder Böhmens und deren Umgebungen. Karlsbad, Töplitz, Franzensbrunn, Marienbad und Bilin. 40 lithographierte Ansichten. Quer-folio (30x40 cm.), Lose in Bogen in 10 bedruckten blauen Original-Lieferungsumschlägen, in blauer Leinwandkasette. Wien, Kunike, ca. 1830. Nebenhay-Wagner, Nr. 337 (mit nur 39 Ansichten). Sehr seltene und dekorative Folge des berühmten Wiener Lithographen Friedrich Adolf Kunike (1777-1838) Komplett äußerst selten. http://www.worldcat.org/oclc/79234019 Titel: Die Bäder Böhmens und deren Umgebungen. Karlsbad, Töplitz, Franzensbrunn, Marienb. u. Bilin, Verfasser: Adolph Friedrich Kunike; Franz Wolf Verlag: Wien Die Bäder Böhmens und deren Umgebungen. Karlsbad, Töplitz, Franzensbrunn, Marienb. u. Bilin, Comprises t.p. on blue paper and 40 lithographs by Franz Wolf after A. F. Kunike, showing views of the various spas. Edited circa anno 1830. Very scarce and complete set..

      [Bookseller: Hammelburger Antiquariat]
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        "Sächsisch Militair", No. I - IV. Vier Bilderbogen mit je vier Darstellungen. Insgesamt 16 Darstellungen auf vier Blättern.

      . Altkol. Lithographien, um 1830, je ca. 15 x 17 cm (Einzeldarstellung) bzw. je ca. 35 x 41 cm (Blattgröße).. Vorhanden: Blatt I. Generallieutenant nebst (3) Adjutanten (alle zu Pferde); Garde-Reiter-Regiment (1 Offizier, 10 Reiter, alle mit Raupenhelmen); Garde Division (4 Offiziere, 1 Trommler, dazu Mannschaften, alle mit Bärenfellmützen); Erstes Linien-Infanterie-Regiment (1 Offizier, 1 Trommler, 5 Infanteristen beim Bajonettangriff). Blatt II. Leib-Infanterie-Regiment (Offizier zu Pferde, 12 Infanteristen); Zweites Reiter-Regiment (7 Kavalleristen, Attacke reitend); Zweites-Linien-Infanterie-Regiment (3 Offiziere, 1 Infanterist); Erstes Reiter-Regiment (1 Offizier, 3 Trompeter, 2 Kavalleristen, alle zu Pferde). Blatt III. Drittes Linien-Infanterie-Regiment (1 Offizier, 1 Musiker mit Schellenbaum, 3 Infanteristen); Reitenden Artillerie und Train (1 Offizier und 2 Artilleristen zu Pferde); Fuß-Artillerie-Regiment (Offizier und 3 Mannschaften neben Mörser); Halb-Brigade leichte Infanterie (1 Offizier, 1 Trompeter, 4 Infanteristen, schießend im Gelände). Blatt IV. Ingenieur Corps und Garnison Division (1 Offizier, 4 Pioniere mit Kahn am Flußufer); Chirurgen (2 Chirurgen und 1 Soldat versorgen 1 Verwundeten); Cavallerie Interims-Uniform (1 Offizier zu Pferde, 3 Kavalleristen zu Fuß, in grauen Uniformen); Cadetten-Corps (2 Offiziere, 2 Kadetten). - Jeweils geglättete Längsfalte, geringe Randläsuren.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Brief mit eigenh. U. ("F MB").

      Berlin, 9. IV. 1830.. 4 SS. auf Doppelblatt. 4to.. Via seinen Freund und Librettisten Carl Klingemann (1798-1862) an den Orientalisten und Sanskritisten Friedrich Rosen (1805-1837) in London mit einer heftigen Klage über die Berliner samt deren Benehmen Künstlern gegenüber: "[...] Wie denn alles in der Welt anders kommt als man es hofft, fürchtet und berechnet, so auch mein Aufenthalt hier. Ich hatte mir eine fortdauernde Vereinigung ein beständiges Zusammenleben mit meinen nächsten Freunden in der Familie fortwährend Fröhlichkeit und Lust und manche Veränderungen zu finden gedacht, statt dessen habe ich wohl noch nie einen Winter so still hingebracht wie diesen, und wenn auch zum Theil die gewünschten Veränderungen eingetreten sind, so ist doch auch Manches vergangen auf dessen Beständigkeit ich fest gehofft hatte. Von den vielen Freunden die ich im Haus zu finden hoffte habe ich viele anders, viele gar nicht angetroffen; Ritz hat sich ganz zurückgezogen, theils in Folge von Kränklichkeit, und da er unter keiner Bedingung den Meinigen Beleidigung zufügen darf, so habe ich die Sache weder leimen wollen noch können, auch Droysen zieht sich nach und nach zurück. Alpe [!?] Heydemann waren [!] den ganzen Winter in Stettin wo er am Gymnasium eine Lehrerstelle bekleidete, und ist erst vor einigen Tagen zurückgekehrt, um hier am Friedrich Wilhelms Gymnasium weiter zu arbeiten. All dies war mir so unerwartet, daß es mich eine Zeit lang verstimmte [...]".

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        7 Streichquartette, Sammelband mit: [Op. 12]. Grand Quatuor concertant pour deux Violons, Alto et Violoncelle ( Leipzig, Paris Frederic Hofmeister, Simon Richault [PN] 1515 [1830] ) ...

      Leipzig, Paris, Breitkopf & Härtel; Hofmeister, Richault,. (.../ [Op. 13]. Quatuor pour deux Violons, Viola et Violoncelle ( Leipzig, Breitkopf & Härtel [PN 4980] [1830] ) / [Op. 44]. Trois Grands Quatuors [Subtitle]: pour Deux Violons, Alto et Basse composes et dedies A Son Altesse Royale Monseigneur Le Prince Royal De Suede... Oeuv. 44. No. I + No. II + No. III. ( Leipzig, Breitkopf & Härtel [PNs 6022, 6023, 6024] [1839] ) / (Op. 80 ): Quartett für 2 Violinen, Bratsche und Violoncell. ( = No. 8 der nachgelassenen Werke ) ( Leipzig, Breitkopf & Härtel (PN 8116) ( 1847 ) / [Op. 81] Andante, Scherzo, Capriccio u. Fuge für 2 Violinen, Bratsche und Violoncell. Stimmen. No. 9 der nachgelassenen Werke. ( Leipzig, Breitkopf & Härtel (PN 8143)[1850].) ( Aus dem Druckvermerk: *Von den in diesem Hefte enthaltenen Stücken stehen nur das Andante und Scherzo in näherem Zusammenhang, da sie Theile eines unvollendeten Quartetts aus dem letzten Lebensjahre des Componisten sind. Das Capriccio wurde im Jahre 1843 und die Fuge im Jahre 1827 componirt*. In zusammen 4 Bände gegliedert, das gestochene Titelblatt zum Grand Quatuor pour deux Violons ( Opus 12 ) findet sich vorn im Band *Viola*, die übrigen ersten Teile der anderen Quartette mit den Titelblättern im Band *1 mo Violine*. Der 1. Band ( 1. Violine ) mit 9, 13, 13, 13, 15, 15, 13 gestochenen Notenseiten. Der 2. Band ( 2. Violine ) mit 9, 9, 11, 11, 13, 11, 11 gestochenen Notenseiten. Der 3. Band ( Viola ) mit 9, 10, 11, 11, 13, 11, 10 gestochenen Notenseiten. Der 4. Band ( Violoncello ) mit 7, 8, 9, 11, 13, 11, 10 gestochenen Notenseiten. Die Bände jeweils in Halbleinen mit marmorierten Buchdeckeln, 4° ( 33 x 26,5 cm ). Jeweils mit Titelschildchen wie: *Mendelssohn 7 Streich-Quartette Viola - 1 mo Violine - 2 do Violine - Violoncello. Zusammen in einer Halbleinenkassette mit goldgeprägtem Rückentitel *Mendelssohn 7 Streichquartette*. . Die Kassette etwas bestoßen, berieben, die marmorierten Bezugspapiere etwas ausgeblichen. Die 4 einzelnen Bände mit jeweils einem schönen alten Exlibris von Wilhelm Merton auf dem Innendeckel vorn. der Band *Viola* auf dem Titelblatt mit altem Besitzstempel *Magasin de Musique Th. Henkel, Francfort a/M ) sowie auf dem Vorsatz ( wie auch in den anderen Bänden *E. Ladenburg, Frankfurt a/M*. Seiten teils gering fleckig, finger- oder stockfleckig ( teils etwas stärker fingerfleckig zur unteren rechten Ecke hin ), insgesamt aber von guter Erhaltung. >>>Wilhelm Merton (bis 1856: William Moses, 1856 - 1899: William Merton) ( Geboren am 14. Mai 1848 in Frankfurt am Main; gestorben am 15. Dezember 1916 in Berlin ) war ein bedeutender, einflussreicher deutscher Unternehmer, Sozialpolitiker und Philanthrop. Das Wilhelm Merton-Zentrum an der Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe-Universität wurde nach ihm benannt.<<< - sehr selten - ( Zusammen 4 Bände in einer Kassette ) ( Gesamtgewicht ca. 3100 Gramm ) ( Pic erhältlich // webimage available ).

      [Bookseller: Buchhandlung & Antiquariat Friederichsen]
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        Naturhistorische Alpenreise.

      Solothurn, bey J. Amiet-Lutiger / Leipzig in Commission bey Friedrich Fleischer, 1830,. in-8vo, XVI + 1 Bl. + 378 S., 1 gest. Frontisp. nach Friedrich Dietler, 1 gest. Titel mit Vignette nach Martin Disteli, 16 (davon 5 gef.) Kupfertafeln (Profilansichten), 2 gef. kolorierte Karten und 9 neue gef. Tabellen berechneter Höhenunterschiede, Ex-Libris 'Arnold Schmuziger', Halb-Lederband (Anfangs XX. Jhd.) Rücken mit Vergoldung, orangefarbenes Rückenschild, orig. Buchdeckel, gelber Schnitt.. Erste Ausgabe eines der Hauptwerke der frühen alpinen Literatur und erste Gletscherüberquerung mit Darstellungen von Martin Disteli. Schönes Exemplar. Klassiker der geologischen und alpinen Literatur. Der berühmte Frontispiz-Kupferstich stellt eine Kletterei der Expedition an der Bärenwand im Aufstieg von der Stufensteinalp auf dem Weg ins Rottal dar (gestochen nach Fr. Dieter), und ist eine der frühesten, wenn nicht sogar die früheste Darstellung einer Bergbesteigung in den Schweizer Alpen. Er wurde ebenso wie die Vignette (Rast auf dem Rottalgletscher) von Disteli auch als Aquarell ausgeführt (vgl. Abb. in Leitess, Noseda, Wiebel 1977 S. 32). "Das Werk ist eines der wichtigsten Bücher zur Naturgeschichte und Struktur der Alpen in der frühen Fachliteratur. Charakteristisch für den Text ist die Mischung aus naturwissenschaftlicher Exaktheit und Terminologie und pathetischer Ergriffenheit angesichts der Naturphänomene. Wissenschaftsgeschichtlich bedeutsam sind die tabellarischen Darstellungen und die Alpenprofile" (Wiebel).Hugi's "Naturhistorische Alpenreise" gehört neben Christ's "Pflanzenleben", Heer's "Urwelt der Schweiz" und Tschudi's "Tierleben der Alpenwelt" zu den vier klassischen Hauptwerken der Schweiz. Franz Joseph Hugi, Geologe, verschaffte sich einen grossen Ruf durch kühne Erforschungen von bis dahin für unzugänglich gehaltenen Gletscherregionen, so 1828 und 1829 im Gebiete der Jungfrau und des Finsteraarhorns.Als Naturforscher drang er in jene Gletschergebiete des Berner Oberlandes ein, deren erste nähere Durchforschung das Werk der Familie Meyer gewesen war und die während 15 Jahren niemand mehr betreten hatte. Hugi war vielleicht der erste Reisende, der (zum Zweck geologischer Untersuchungen) das Rotthal bei Lauterbrunnen gründlich und bis in seinen Hintergrund durchforschte und während dreier aufeinander folgender Jahre (1827-1829) voll anerkennenswerter Ausdauer mit wissenschaftlich geschulten Gehilfen und starken Kolonnen von Führern und Trägern versuchte, die Jungfrau von dieser abschreckend erscheinenden Seite aus zu ersteigen, ein Unterfangen, dem angesichts der übrigen, der Durchführung sich entgegenstellenden natürlichen Schwierigkeiten und dem Widerwillen der Führer gegen das Unternehmen, ein Erfolg versagt bleiben mußte.Mit vorliegendem Werk lenkte Hugi die Aufmerksamkeit der für Forschungen dieser Art empfänglichen Kreise wieder auf das Alpengebiet des Berner Oberlandes. Er war der erste Tourist, der es gewagt hatte, die Gletscher im Winter zu begehen, ja der sogar dort wochenlang unter den schwierigsten Verhältnissen ausharrte.'F.J. Hügi est un savant suisse, geologue, glaciologue et paleontologue, contemporain de Desor et Agassiz. Il enseigne les sciences naturelles a l'ecole cantonale de Solothurn (Soleure). Il realise de nombreuses explorations dans les Alpes bernoises, dont une tentative poussee au Finsteraarhorn en 1828; l'annee suivante lors d'une nouvelle tentative, ses guides J. Leuthold et J. Wahren parviennent les premiers au sommet (Hugi s'etant foule le pied, dut rester en retrait). Il fonde en 1833 la Societe soleuroise des sciences naturelles et est nomme docteur honoris causa de l'universite de Berne. L'ouvrage in-8° est illustre d'un frontispice, d'une vignette de titre, de 2 cartes, 16 planches (panoramas au trait et coupes geologiques) et 9 tableaux hors-texte' (Perret, Regards sur les Alpes, 100 livres d'exception, 1515-1908. Notice 51). Reliure en d.-cuir (debut XXeme), dos orne or avec piece de titre orange, plats cartonnees originales d'epoque. Bel exemplaire. First edition. Frontispiece after Friedrich Dietler, a title vignette after Martin Disteli, two maps, 16 plates of mountains in sideviews and nine tables of height differences. 8vo, contemporary dark sprinkled calf, orange title label, yellow edges. The frontispiece shows the crossing of the Rottal glacier. This is one of the first, if not the first, representation of a glacier crossing in the Swiss Alps, making this one of the most important books on the natural history and structure of the Alps in early literature. The work is a mixture of scientific precision and emotional pathos. The tables and profiles are important for the history of science. The frontispiece and title vignette are by Martin Disteli, the renowned Swiss artist and caricaturist. Fine binding, spine renewed early 20th c. Please notify before visiting to see a book. Prices are excl. VAT/TVA (only Switzerland) & postage. HBLS IV/315; Poggendorff I/1156; Lonchamp 1561; Wäber BSL III/65 und 136; de Beer 178, 181, 544; Perret 2293; "Zwei Expeditionen auf den Rottalgletscher", hrsg. vom Kunstmuseum Olten, 1985; Perret, Regards sur les Alpes, p. 151. Notice 51.

      [Bookseller: Harteveld Rare Books Ltd.]
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        Naturhistorische Alpenreise. Vorgelegt der Naturforschenden Gesellschaft in Solothurn von ihrem Vorsteher.

      Solothurn, bei Amiet-Lutiger, Leipzig, in Commission bei Friedrich Fleischer 1830.. 8°. Frontispiz und gestochener Titel von R. Rahn nach Dietler, Vignette von H. Meyer nach Martin Disteli, XVI S., 1 n.n. Bl. Abbildungsverzeichnis und Fehler, 378 S., 9 gefaltete Tabellen, 2 gefaltete kolorierte Kärtchen und 16 Tafeln mit Profilansichten. Halblederband der Zeit mit rotem goldgeprägtem Rückenschild und wenig Rückenvergoldung, die lithographierten Originalumschläge mit eingebunden.. Lonchamp 1561. - Wäber 65. - Der Geologe und Alpenforscher Hugi (1796-1855), Gründer des Naturhistorischen Museums in Solothurn, war einer der ersten, der die Region der Jungfrau im Berner Oberland bestiegen und vermessen hat (s. HBLS). - Das berühmte Bild auf dem Frontispiz stellt eine Kletterszene an der Bärenwand im Aufstieg von der Stufensteinalp zum Rottal dar und gilt als eines der ältesten Kletterbilder in der alpinen Literatur. - Die seltenen Illustrationen auf dem Vorder- und Hinterdeckel der Originalbroschur zeigen die Schutzhütte auf dem Unteraargletscher und die Alpenkette von Solothurn. - Eine Ecke stärker bestossen. Stellenweise etwas stockfleckig. Titel mit gelöschtem Bibliotheksstempel.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
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        Fräulein von Gerstorff [aus Prenzlau], Original Aquarell einer jungen adligen Dame aus der Familie von Gerstorff [Gersdorff], die eine Zeit lang wohl auf Gut Trampe lebte.

      [um 1830-1850],. Rückseitige mit Bleistift so bezeichnet. 31,3 x 30,8 cm (Rahmen), im zeitgenössischen Original-Rahmen, nicht ausgerahmt.. Das Gut Trampe, ein altes Rittergut, gehörte den Familien von Sparr und von der Schulenburg. - Provenienz: aus altem Adelsbesitz; Privatbesitz Norddeutschland.

      [Bookseller: Stader Kunst-Buch-Kabinett]
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        Aigen

      . Aussicht von der Kanzel bei Aigen gegen den Wazmann und Untersberg. Kolorierte Lithographie aus Adam / Hellmuth "Ansichten der Stadt Salzburg und ihrer malerischen Umgebungen" München Hermann um 1830, 20 x 31 cm - wir garantieren für die Echtheit. Nebehay-W. 2 / 20.- Zeigt im Vordergrund das Gebiet v. Aigen u. Elsbethen bis zum Schloß Goldenstein.

      [Bookseller: Kunsthandlung Johannes Müller]
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        Eigenh. Brief mit U. ("Niebuhr").

      O. O., 6. VII. 1830.. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).. An einen Professor Walter, der augenscheinlich eine seiner Arbeiten begutachtet und manche Frage an ihn gestellt hatte, die hier nun beantwortet wird: "[...] Die abweichenden Jahreszahlen sind auch kein Druckfehler sondern gehen aus einer chronologischen Arbeit hervor die am Schluß des Bandes stehen wird: die Vorrede soll auf Sie verweisen [...] Um noch über die zugesandten Bogen eins zu bemerken: was bey dem agrarischen Rechte weggelassen ist [...] kommt als Beylage: es gehörte wohl nicht in den Körper des Werkes [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit einem kleinen Ausschnitt auf Bl. 2 durch Siegelbruch (dieses wohlerhalten).

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Hernani, ou l'honneur castillan, drame, represente sur le Theatre francais le 25 fevrier 1830.

      Paris, Mame et Delaunay-Vallee, 1830.. In-8, cartonnage vert maroquine de l'epoque, dos orne de filets dores, piece de titre de maroquin rouge, (4), vii, (1), 154 p., non rogne. Edition originale de premier tirage qui fut mise en vente le 8 mars 1830, au lendemain de la bataille de la creation. "Le premier drame romantique ; une date dans l'histoire du theatre et de la litterature francaise". (Carteret I, 399. Vicaire, IV, 251. 'En Francais dans le texte', n° 244). Coiffes legerement frottees, quelques rousseurs. Bon exemplaire, non rogne..

      [Bookseller: Librairie Hatchuel]
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        Nouveau Plan Routier de la Ville de Paris. Revu et corrige en 1830. Orne de ses Principaux Monuments. Plan en gravure sur cuivre.

      Paris, Chez le Roi, Libraire, Portail du Louvre, vis-a-vis laTue du Coq. et chez les Principaux Libraires et Marchands d'Estampe, 1830.. Une planche pliee dans une reliure de cartonnage avec une etiquette illustree. 90 x 73 cm.. Le plan est en bon etat. Un plie en milieu de la planche est legeremet damage. La planche est partiellement brunie. La cartonage avec des usures. Avec une table Alphabetique de Renvois des Rues. Avec un supplement a la table des Renvois. Division de la ville de Paris. Les "fontieres" sont colorees par main. Le plan est encadre par 28 monuments en images de Paris: Vue du Pont du Jardin du Roi; Vue de la Place royale; Vue de l'Eglise de Notre Dame; Vue de L'Eglise St. Genevieve; Vue de l'Ecole Militaire; Vue du Palais du Corps Legistatif; Vue de la Place Vendome; Vue de la Fontaine des Innocents; Theatre de la Colonnade du Louvre; Vue des Tuileries par le Carousel; Vue des Tuileries par le Jardin; Vue de la Porte St.Martin; Vue du Pont Neuf par le Pont des Arts; Vue de la Porte St.Denis; Vue de l'Hotel de Ville; Vue du Palais Royal; Vue du Palais de la Justice; Vue du Palais de la Bourse; Vue du Palais des Pair; Vue du Palais des beaux Arts; Vue du Theatre de l'Odeon; Vue du Chateau d'eau; Vue de l'Observatoire Royal; Vue de l'Hotel des Invalides; Vue de L'Eglise St.Sulpice; Vue du Cabinert d'Histoire Naturelle; Vue de la Place Louis Quinze.// Kupferstichplan insgesamt in gutem Zustand. Das Blatt ist im Mittelknick teilweise eingerissen. Der mit Gebrauchsspuren versehrte Einband, in dem der Plan eingeklebt ist, hat ein illustr. Schildchen. Plan teilweise gebräunt.

      [Bookseller: Antiquariat Karel Marel]
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        Portrait. Brustfigur nach halbrechts. Unten mit Schridft "Bolivar, dessine d'apres nature a Bogota par Krepper". Lithographie von (Joseph) Albrier.

      Gedruckt im Lithographischen Verlag Senefelder, ohne Jahr (ca. 1830).. Bildformat: 260 x 235 mm. Blattgröße: 515 x 343 mm.. *Bolivar war ein südamerikanischer Führer, Unabhängigkeitskämpfer und verehrter Nationalheld (geb. 1783 in Caracas, Venzuela). Er starb 1830 in Kolumbienkurz vor seinem Antritt ins Exil an Tuberkulose. Bolivar gilt heute als einer der einflussreichsten Politiker in der Geschichte des südamerikanischen Kontinents. - Äußerst seltenes und großformatiges graphisches Bildnis, ich konnte weltweit nur ein einziges bekanntes Exemplar nachweisen in der Collection Michel Hennin No. 14518 (heute in der Bibliotheque Nationale de France, dort mit einer Zuschreibung des Erscheinungsjahres auf 1830). Nicht bei Diepenbroick und anderen Porträtverzeichnissen. - Der französische Künstler Joseph Albrier (1791-1863) ist eigentlich eher als Geschichts- und Porträtmaler bekannt, graphische Blätter von ihm sind sonst nicht erwähnt (siehe Nagler I, S. 45 und Thieme-Becker). - Ausdrucksstark und lebensecht wirkendes Bildnis, es zeigt Bolivar als junger Mann im Alter von ca. 30 Jahren mit entschlossenem Gesichtsausdruck. Wohl eines der schönsten Bolivar-Portraits. - Etwas gebräunt, ansonsten sehr gut erhaltenes breitrandiges Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Braun]
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        Ansicht des "Grand Hotel de belle Vue" mit der Ruine der Godesburg rechts und Blick flussaufwärts über den Rhein auf das Siebengebirge

      Lithographie von Anton W?h, K?um 1830: . Lithographie von Anton Wünsch, Köln um 1830. 7.5x43.3 cm. - Anton Wünsch (1800 - 1833) gründete 1817 in Köln eine lithographische Anstalt. Diese Darstellung weder in Nagler noch in Merlo aufgelistet.Zu Werbezwecken im Auftrag des Hotel-Eigentümers gedruckte Ansicht. Auf der Rückseite mit Verzierung aufgedruckter Text "Georg Hüttner-Fuchs Eigenthümer des grossen Gasthofes zur Schönen Aussicht in Godesberg" in drei Sprachen: deutsch, englisch und französisch, ebenfalls rückseitig Auflistung der Sehenswürdigkeiten von Godesberg (1 - 11) und Bonn mit seinen Umgebungen (1 - 8,4). Das Blatt war zur vierfachen Einfaltung gedacht, diese alte Faltung wurde geglättet. Blätter dieser Art, die als Geschäftskarten- und prospekte gedacht waren und an Gäste und Interessenten ausgegebenen wurden, sind heute wenig im Handel.

      [Bookseller: Wenner Antiquariat]
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        Eigenhändiger, 4-seitiger Brief vom Mai 1830 in französischer Sprache.

      1830.. 4 Seiten, 23,5 x 19 cm.. An einen namentlich nicht genannten Adressaten ("Monsieur et respectable ami")

      [Bookseller: Antiquariat Mertens & Pomplun]
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        "Plan des Gartens zu Biederstein von Ihrer Majestät der verwittweten Königinn Caroline von Bayern". 6 Ansichten aus dem Garten von Biederstein und dem Englischen Garten mit den dazugehörigen Gebäuden.

      . 6 kol. Lithographien von Joseph Hayler, um 1830, von 13,5 x 14 bis 13 x 23,5 cm, Gesamtgröße ca. 39 x 53 cm.. Slg. Proebst 677; nicht bei Lentner. - Die Ansichten zeigen Lusthaus, Obelisk, Blumenhaus, Bogenbrücke, Wasserfall sowie einen schönen Blick nach München vom Kleinhesseloher See aus. Die hübsch kolorierten Ansichten sind einzeln (ohne den Plan und 2 Schloßansichten) auf einen Bogen Büttenpapier montiert, mit dem (verkleinerten) Titel beschriftet und gerahmt. Dekoratives Ensemble.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Beschreibung und Geschichte der königlichen Schlösser und Lustgärten von Würzburg, Aschaffenburg, Veitshöchheim, Werneck und Bad Brückenau.

      Würzburg, Bauer, 1830.. 21 x 13,5 cm. 1 Bl., VIII, 124 S. Mit 4 lithogr. Tafeln von S. Hesselbach. Spät. HLdr.. Pfeiffer 1790; nicht bei Pfister u. Lentner. - Neben der Geschichte des Baus und der Beschreibung der Anlagen auch biographische Notizen und Lebensgeschichten zu Fürst Johann Philipp von Schönborn, Friedrich Karl von Schönborn, Joh. Balthasar Neumann und Kurfürst Johann Suicard von Kronenberg. Außerdem werden die Gärten Schönbusch und Schönthal beschrieben. - Die hübschen Ansichten der Würzburger Residenz, Schloss zu Aschaffenburg, königliches Schlösschen im Schönbusch und von Bad Brückenau. Mit gedruckter Widmung an "Ihre verwittwete Majestät Caroline Königin von Bayern". - Einband leicht berieben. Etwas stockfleckig und wasserrandig. - Selten!

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Caroline Königin von Bayern.

      1830 (ca.). Portraitlithographie von R. Theer nach Johann Emder. 26 x 21 cm Bildgröße / 48 x 32 cm Blattgröße. - Karoline Friederike Wilhelmine, Prinzessin von Baden (1776-1841), seit 1806 die erste Königin des Königreichs Bayern und Gemahlin Maximilian Joseph von der Pfalz-Zweibrücken, des Nachmahligen Kurfürsten und später Königs von Bayern. - Seltenes Portrait, auf dem vollen Blatt, im weissen Rand etwas stockfleckig, der Bildteil jedoch kaum betroffen.

      [Bookseller: Buch & Kunst Antiquariat Flotow GmbH]
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        Neues A. B. C. Bilder Buch für die fleissigen Kinder.

      Wien, Jos. Feichtenberger, 1830 (ca.). Kolor. gestoch. Titel, kolor. gestoch. Frontispiz (als Vorderdeckel- u. Rückdeckelillustration), 12 Seiten mit 25 halbseitige kolor. Kupfern. Rotes Halbleinen der Zeit, 8°. - Sehr seltenes figürliches ABC-Bilderbuch aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert, auf festen Kartonblättern. Der gestochene Titel zeigt vier Mädchen in einem Park im geselligen Beisammensein an einem von Blumen bewachsenen Haag, das Frontispiz zeigt eine Familie in ihrem Garten, dabei die Eltern unter einer Laube sitzend und ihre beiden Kinder beim Spielen mit Puppenwagen und Schaukelpferd. Die Bilderszenen für die 25 Buchstaben des Alphabets haben jeweils ein Wort aus dem Alphabet als Motto und zeigen dabei einen Gegenstand aus der Alltagswelt des Kindes, der thematisiert bzw.dargestellt ist, z. B. für Apfel, Blumenstrauß, Cymbel, Dampfmaschine, .Fischfang, Uhr etc. - Alle Illustrationen in vorzüglichem Kolorit. - Vermutlich zwei Blätter mit fünf Szenen stammen aus etwas späterer Zeit, jedoch auch diese Szenen in fast identisch schönem Kolorit. In durchweg sauberer bzw. vorzüglicher Erhaltung.

      [Bookseller: Buch & Kunst Antiquariat Flotow GmbH]
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        'Erinnerung an Salzbrunn'.

      . Lithographie v. Hackert b. Eduard Pelz in Breslau, um 1830, 30 x 37 (Bilder zum Artikel auf meiner Homepage, oder bei Anfrage - pictures on my homepage or after request). Souvenirblatt mit 13 Ansichten. - Mittig Galerie zu Salzbrunn umgeben von Ansichten von Heuscheuer, Wiesenhaus, Wiesenbad, Bolkenhain, Bolzenschloß, Kiensburg, Charlottenbrunn, Friedrichsbrunnen zu Altwasser, Fuchs-Stollen, Adersbach, Schloß Fürstenstein u. Alte Burg zu Fürstenstein.

      [Bookseller: Antiquariat Norbert Haas]
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        Autograph letter signed to Nassau William Senior

      St Leonards: , 1830. Autograph letter signed to Nassau William Senior. St Leonards December 7th 1830Octavo, 11.3 x 18.7 cm, 3 pages + integral address leaf, preserved in a cloth box.Unpublished letter from Malthus from St Leonards, where he was convalescing, to the economist Nassau William Senior (1790-1864) confirming receipt of Senior?s pamphlet, Malthus?s delight with the preface "you have taken quite a correct view of the subject and placed it in the most striking light"; that he has written to John Wishaw praising the preface. Malthus adds that "I do not think I saw the Lectures before. They are very good but some points are a little doubtful, and on one in particular which is a very important one I cannot agree with you".

      [Bookseller: Hamish Riley-Smith Rare Books]
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        Kalender für 1830 / Calendar for 1830

      1830. 7 x 22 cm. Hübscher Kalender für das Jahr 1830 mit 12 Stahlstich-Ansichten (je 5,5 x 5,5 cm) auf 12 Blättern: Mainz, Delft, Augsburg, Ulm, Antwerpen, München, Augsburg, 3 Ansichten von Wien und 2 von Nürnberg. Gering gebräunt und fleckig, sonst gut erhalten. Interesting small calender with 12 small views (each 5,5 x 5,5 cm) auf 12 sheets: Mainz, Delft, Augsburg, Ulm, Antwerpen, München, Augsburg, 3 views of Wien and 2 of Nürnberg. Slightly age-toned, otherwise in a good condition.

      [Bookseller: Antiquariat Dasa Pahor]
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        (Description des) monumens de Rhodes.

      (Bruxelles, A. Colinez, 1830).. Quer-folio. 73 von 75 (dv. 7 farbige) Tafeln + 1 zusätzliche (nicht zum Werk gehörende) Tafel. Neuer Halbpergamentband im Stile der Zeit.. Nur Tafelband ohne Titelblatt. - Zu Beginn etwas fingerfleckig. Das Blatt mit dem Tafelverzeichnis mit alt hinterlegtem Papierverlust (ohne Textverlust).

      [Bookseller: EOS Buchantiquariat Benz]
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        An illuminated Ottoman Qur'an manuscript.

      Turkey, c. 1830.. 8vo (90 x 135 mm). Original brown morocco with flap, gilt stamped central medallions decorated with floral motifs, borders with cloud bands in gold and red.. Illuminated Arabic manuscript on paper, 301 leaves plus 4 fly-leaves, complete. 15 lines per page, written in a neat naskhi script in black ink with diacritics in red, margins ruled in gold. Gold discs between verses, floral roundels in blue, red and gold as section markers, opening double-page frontispiece with floral illumination in colours and gold, the text within cloud bands in gold. - First leaf a little smudged and with small tear, otherwise clean and well preserved in an appealing contemporary binding.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Die vollkommene und ganze Preßfreiheit nach ihrer sittlichen, rechtlichen und politischen Nothwendigkeit ... und nach ihrer völligen Zeitgemäßheit dargestellt in ehrerbietigster Petition an die Hohe deutsche Bundesversammlung. VIII, 160 S. Moderner Pappbd, die bedruckten Orig.-Umschläge sind beigebunden.

      Freiburg, Gebrüder Groos, 1830.. . Seltene erste Ausgabe der politischen Agitationsschrift für die Pressefreiheit, mit der Welcker seine öffentliche politische Tätigkeit begann. Nachdem die Pressefreiheit in Baden errungen war (1832), gründete er zusammen mit Karl v. Rotteck das liberale Blatt 'Der Freisinnige', das jedoch schon am 19. Juli desselben Jahres durch Bundesbeschluss unterdrückt wurde. Auch die Pressefreiheit wurde auf Verfügung des von Preußen und Österreich geleiteten Bundestages kassiert. Als Welcker gegen diese Verfügungen auftrat, wurde er von seinem Lehramt (Professur für Rechtswissenschaft) suspendiert. Als überzeugter Liberaler entfaltete er trotz vielfacher Angriffe gegen ihn und trotz wiederholter Rückschläge in seiner Laufbahn "eine nie ermüdende und vielfach erfolgreiche Tätigkeit für die Entwicklung des gesamten Staatswesens in freiheitlichem Sinne. Immer wieder nahm er während voller achtzehn Jahre den Kampf gegen die Censur auf" (ADB). - Unbeschnitten, Titel verso gestempelt. Etwas gebräunt und leicht fleckig. Die Originalumschläge am Rand und im Falz restauriert, gebräunt. - Slg Friedlaender S. 30. ADB XLI 664. Nicht bei Borst.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Aventures de Robinson Crusoe', illustre'de 26 grandes Lithograhies Tres-Soignees par Coppin. Traduction Nouvelle

      Librairie Louis Janet, Paris, 1830.. Jahreszahl geschätzt, 386 Seiten. Gr. 8°, Halbleder Goldprägeschrift und Rückenillustration, mit schönen Bünden, ferner Goldschnitt umlaufend, mit 26 colorierten Lithographien jeweils mit einer pergamentierten Vorsatzseite. Schönes und gutes Exemplar, dem Alter entsprechende kleinere Gebrauchgsspuren, Seiten leicht fleckig. Einige wenige Seiten leicht locker und minimal aus dem Buchschnitt erhoben, Binbdung aber fest. Einige Vorlageblätter der Illustrationen gebräunt. W18

      [Bookseller: ABC Versandantiquariat]
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        Todtentanz, gemalt zu Bern um 1515-1520, lithographiert [von Bergmann] nach den getreuen Copien des berühmten Kunstmalers Wilhelm Stettler. La Danse des morts peinte a Berne dans les annees 1515 a 1520 par Nicolas Manuel....

      [Bern], [R. Haag & Co], ca.1830. 35 x 45 cm, lithogr. Orig.-Deckel, lithogr. Titelbaltt, 1 Bl. lithogr. Künstlerportrait, 2 Bl. Vorbericht, Erläuterungen, 1 lithogr. Bl. (Verse zu den Tafeln), 24 Taf. m Umrisslithographien, Lose Blatt in neuer Mappe, Papierbedingt etwas gebräunt, einige Blätter mit kleinen Randläsuren, schönes Exemplar. Preis in CHF: 990. Sehr seltene Folge des berühmten Berner Totentanzes des Niklaus Manuel Deutsch (ca. 1484-1530). Die Umfassungsmauer mit den Fresken um das ehm. Dominikaner-Kloster (heute Französischen Kirche) wurden bereits 1660 abgerissen. Die Gouachen des Malers Albrecht Kauw (1616- 1681), schuf um 1649 die Goauchen nach dem Original. Diese sind im Historischen Museum Bern beeindruckend inszeniert. Der Maler Wilhelm Stettler (ca.1643-1708) kopierte in kleinerem Format die Bilder von Kauw. Nach diesen hat Sigmund Wagner (1759-1835) die Lithographien hergestellt.

      [Bookseller: Antiquariat Peter Petrej]
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        Le Juste Milieu. Fait plaisir a tout le monde.

      Um 1830.. 8 [von 12] Lithographien. 12,6 x 9,6 cm. Blattgrösse 30 x 23 cm. 8 Tafeln mit kolorierten, eiweissgehöhten Farblithographien. Eingelegt in den Orig.-Umschlag mit lithographisch illustriertem Deckel.. Seltene Folge dieser eindeutig erotischen und anti-monarchistischen Lithographien. Sie erschien auch mit dem Untertitel "Galerie des ministres de la monarchie de Juillet". Dargestellt sind der König der Juli-Monarchie Louis-Philippe und seine Minister bei sexuellen Spielen. Hier in der nicht dokumentierten farbigen Ausführung. Jede Lithographie in einen Rahmen gesetzt, betitelt und mit einem Kommentar untertitelt. Der Umschlag zeigt eine Frau auf einem Bett mit weit gespreizten Beinen, die einen Geistlichen und einen weiteren Mann masturbiert. Selbstverständlich wurde die Folge beschlagnahmt und 1833 verboten. Die Blätter wurden bei einer Grafikhändlerin, einer gewissen Colette, entdeckt, und brachten ihr neben einer Geldstrafe 6 Monate Haft ein. Hinterdeckel des Umschlags erneuert. Der Orig.-Vorderdeckel etwas angeschmutzt, mit Knickspuren und hinterlegten Läsuren. Die Tafeln etwas angestaubt, am Rand fleckig mit kleinen Läsuren. Verbreitet kleine Stockflecken, teils auch im Motiv. Drujon S. 215. Galitzin 112 (nur "tirage en noir" und schon dort: "Tres rare").

      [Bookseller: Antiquariat Ars Amandi]
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        Grundriß und Ansichten der k.k. privilegirten ersten Eisenbahn von Budweis bis Mauthausen zur Verbindung der Moldau mit der Donau, hierdurch der Donau mit der Elbe, sonach des schwarzen Meeres mit der Nordsee durch den Continent.

      Ohne Ort, (Ca. 1830).. (52 x 63 cm). Kupferstichkarte, eingerahmt von 10 meist technischen Ansichten. Modern gerahmt in schlichtem goldfarbenem Rahmen.. Sehr seltener Einblattdruck über die, von Gerstner gebaute, zweite öffentliche Eisenbahnlinie auf dem europäischen Festland. - Die Karte mit der Strecke wird umrahmt von Kupfern u.a. mit Querschnitten durch den Schienenaufbau z.B. bei einer Abgrabung und einem Damm; mit der Seitenansicht einer Brücke; dem Grundriss eines Ausweichplatzes; Seiten- und Hinteransichten von drei verschiedenen Eisenbahnwagen sowie einer hübschen Ansicht eines Salztransports mit der Eisenbahn. - Mit der Umsetzung des bereits 1808 genehmigten Eisenbahnprojekts wird 1820 Franz Anton von Gerstner, der Sohn Franz Josef von Gerstners, betraut. Er gibt dazu seine Professur für Vermessungswesen zurück und unternimmt eine Reise nach Großbritannien zum Studium des Kanal- und Eisenbahnwesens. 1824 beantragt er die Konzession für den Bau- und Betrieb einer Holz- und Eisenbahn von Budweis nach Mauthausen, die hier vorgestellt wird. 1825 wird die k.k. privilegierte erste Eisenbahn-Gesellschaft als AG gegründet. - Mehrfach gefaltet und in den Fälzen meist mit hinterlegten Einrissen. Mit zwei größeren schwachen braunen Flecken. Insgesamt gut erhalten

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Vues des etablissements missionnaires fondes par la communaute evangelique des Freres-Unis. 4 handkolorierte Aquatinta-Radierungen nach L. Stobwasser.

      Basle, Birman & Fils au profit des missions evangeliques [um 1830].. . Johann Hürlimann (1793 Riedikon-Uster - 1850 Paris): Vue de Gracehill dans l'Ile d'Antigoa aux Indes occidentales (25,7 x 35,1 cm); Vue de Gracebay dans l'Ile d'Antigoa aux Indes occidentales (25,7 x 33,5 cm); Vue de Cedarhall dans l'Ile d'Antigoa aux Indes occidentales (25,6 x 33,7cm). Alle Blätter In der Platte signiert "Hürliman" und unterhalb der Darstellung bezeichnet. - Hürlimann stach vorwiegend Ansichten und Stadtpanoramen. - Franz Hegi (1774 Lausanne - 1850 Zürich): Vue de L'Etablissement des missions a St. Johns dans l'Ile d'Antigoa aux Indes occidentales (24,9 x 33 cm. In der Platte signiert "F.Hegi" und unterhalb der Darstellung bezeichnet). - Hegi war seit 1796 für den Maler und Verleger Birmann tätig. - Versandkosten auf Anfrage. -- 4 hand-coloured aquatints after L. Stobwasser. Perfect condition.

      [Bookseller: Kunstantiquariat Joachim Lührs]
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        Das Corpus Juris Civilis, in's Deutsche übersetzt von einem Vereine Rechtsgelehrter und herausgegeben von Dr. Carl Ed. Otto, Dr. Bruno Schilling, Professoren der Rechte an der Universität Leipzig, und Dr. Carl Friedrich Ferdinand Sintenis, als Redactoren. [Band I-IV: Pandekten od. Digesten; V-VI: Codex; VII: Novellen, Edikte, Constitutionen].

      Leipzig, Verlag von Carl Focke 1830-1833.. 7 Bände (cpl.). Gr.-8° (23.5 x 15 cm). Interims-Pp. d.Zt.(etwas berieben u. fleckig, Ecken u. Kapitale unterschiedlich etwas bestossen) mit hs. Rückenschildern (diese unterschiedlich etwas beschabt). Erste (deutsche Gesamt-) Ausgabe / Originalausgabe dieser Bearbeitung. Seiten durchgehend stockfleckig, unbeschnitten, jedoch aufgeschnitten u. vollrandig. Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft sehr ordentliches Exemplar.. Band 6 mit Register für die Bände 1 bis 6, Band 7 mit sep. Register. - Graesse nur für die 2. Auflage 1830-1839. Allgemein dazu vgl. H. Kaspers et al., Vom Sachsenspiegel zum Code Napoleon. Köln 1961, p. 96 f(f), sowie in gutfasslicher Darstellung in: Proverbia iuris in lingua latina, Lemma 'Corpus Iuris Civilis' (http://www.proverbia-iuris.de/corpus-iuris-civilis/ ). - In der vorliegenden Form der vollständigen ersten Auflage auch in den Bibliotheken des KVK kaum auszumachen. - Zu den heute als Arbeitsgrundlagen bevorzugten Ausgaben des 'CIC' s. Gero Dolezalek, Arbeitsmittel zu Digestenexegesen in Leipziger Bibliotheken, 2001, Erster Teil: Literaturführer (in: Literaturführer und Bibliotheksführer Universität Leipzig; online): "Als massgebliche Textausgabe für das sogenannte 'Corpus iuris civilis' benutzen wir heutzutage: Corpus iuris civilis, editio stereotypa, Berlin: Weidmann Verlag, drei Bände. Die letzte Auflage, in der noch irgendwelche Veränderungen zur Vorauflage stattgefunden hatten, erschien 1911. Seither wird bloss immer diese alte Auflage unverändert wieder nachgedruckt." Diese Version beruht auf Bearbeitungen von Krüger u. Mommsen (Institutiones u. Digesta, sowie Codex Iustinianus), bzw. Schoell u. Kroll (Novellae). Zum vorliegenden Werk merkt Dolezalek an: "Alte deutsche Übersetzung, mit teilweise etwas abweichender Zählung der Textstücke: Otto, Sintenis, Schilling usw. [...] Neue deutsche Übersetzung: bisher nur für Institutiones und für Digesta Buch 1-35." - "Es ist eine auffallende Erscheinung, dass bis jetzt eine Uebersetzung der Justinianeischen Gesetzbücher noch nicht vorhanden ist, da dieselben doch von allen Werken des Alterthums, nächst der Bibel, am frühesten und weitesten durch Deutschland, wie durch das übrige civilisirte Europa, verbreitet worden, und von allen andern schriftlichen Denkmälern der Alten, gewiss mit sehr wenigen Ausnahmen, mehr oder minder zahlreichen Uebersetzungen in deutscher Sprache, wie in denen aller übrigen gebildeten europäischen Völker und zu allen Zeiten erschienen sind. [..] Ich glaube die Hauptursache davon, dass man bisher noch keine Uebersetzung der Justinianeischen Gesetzbücher hat (denn die ältern Bearbeitungen und Auszüge einzelner Theile u.s.w. sind hierher nicht zu rechnen), darin zu finden, dass man den Nutzen derselben verkannt hat. [..] Ohne die grösste und innigste Ueberzeugung von dem so vielfachen als grossen Nutzen, den eine Uebersetzung des Corpus Juris gewähren kann, würde es mir nie eingefallen sein, den Plan zu einer solchen zu fassen und zu entwerfen, und die Arbeit anfänglich allein zu beginnen. Allein meine Ueberzeugung gewann nach dem Beginn der Arbeit erst recht den wahren Grund, und ich muss gestehen, dass, wiewohl ich an dem Gewinn für die Wissenschaft, welcher durch eine Uebersetzung hervorgebracht werden kann, nie auch nur einen Augenblick gezweifelt hatte, ich denselben doch erst, nachdem ich mehrere Bücher der Pandecten übersetzt und bearbeitet hatte, recht eigentlich kennen lernte." (C. F. F. Sintenis, in Bd. I, Vorrede, p. VII f.). -- NETTOGEWICHT 7.8 kg

      [Bookseller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel]
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