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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1830

        Plan von Potsdam und Umgegend, mit Benutzung der Gartenpläne des Königl. Garten- Directors Lenne aufgenommen und gezeichnet von W. v. Möllendorf. Plan und Umgebung gestochen von Bimbe

      ca 1830. Stahlstich-Aquatinta, Blatt: ca 73 x 78,5 cm, Darstellung: ca 52,5 x 42,5 cm. Seltenes Souvenirblatt mit einem Stadtplan von Potsdam und 23 kleinen Ansichten im Rand: das Rathaus, der Freundschaftstempel, die Grotte des Neptun, Königliches Schauspielhaus, der maurische Tempel, die Garnisonskirche, Belvedere, das Casino zu Kl. Glienicke, Charlottenhof, das Schloß zu Kl. Glienicke, das Marmorpalais, der Chinesische Turm, die Heilig Geist Kirche, der gothische Turm, das Casino, das Japanische Haus, Antiken Tempel, das Militair Waisenhaus, die Colonade und die Communs, das Königl. Schloss, das Brandenburger Tor, Schloß Sanssouci und das neue Palais. ( Berlin Brandenburg ) / Leicht gebräunt und fleckig, kleine Risse im Rand. A rare map of Potsdam with 23 smaller views in the margins, including the palace od Sanssouci, Belvedere, Brandenburg Gate , ( Berlin ). / Slightly age-toned and stained, small tears in margins.

      [Bookseller: Antiquariat Dasa Pahor]
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        NEUÖTTING/ Oberbayern: Altstadt mit Prozession

      . um 1830, Lithographie, koloriert, selten, 27x29 cm.

      [Bookseller: Antiquariat Murr Bamberg]
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        Handbuch der medicinischen Klinik, Erstausgabe, 8 Bde. (in 11 Bänden), Halbleder-Ausgabe, Berlin 1930 - 1839.

      Berlin, August Rücker, 1830 - 1839.. Braune Original-Halblederbände mit goldgeprägten Rückentiteln. Auf rotem und schwarzem Rückenschild sowie goldgeprägten floralen Ornamentbändern zur Einrahmung der Rückenschilder und an den Kapitalen. Einbanddecken in mehrfarbiger Marmorierung (in zwei Varianten) und mit Lederecken. Frühes, sehr umfassendes Standardwerk zur klinischen Medizin. Moritz Ernst Adolph Naumann (1788 - 1871) lehrte als Professor der Medizin an der Bonner Friedrich-Wilhelms-Universität. Er gehörte unter anderem als Mitglied der Berliner Medicinisch-chirurgischen Gesellschaft und der Leipziger Naturforschenden Gesellschaft an. Bd. I: I. Klasse. Krankheiten des Pneumokardiakalsystems. A. Das einfache entzündliche Fieber und seine Varietäten. B. Rheumatismus. C. Pneumonia. D. Haemoptysis. E. Orrhymenitis thoracica. F. Phleganhymenitis thoracico-jugularis. G. Asthma - Lungenkrampf. H. Phthisis - Lungensucht. Bd. II: I. Adenitis thoracico-jugularis. Krankheiten der in der Brusthöhle und im Halse gelegenen Drüsen. K. Carditis. Entzündliche Herzleiden. L. Neurosis cardiaca. Krampfsucht des Herzens. M. Phthisis cardiaca. Organische Krankheiten des Herzens. N. Eklysis pneumo-cardiaca. Scheintod, vom Pneumokardiakalsysteme ausgehend. O. Angiapathia. Frankheiten des Gefäßsystems. P. Haematopathia. Vom Erkranken des Blutes. Bd. III/1: Q. Haematosepsis. Hineignung des Blutes zur fauligen Zersetzung. R. Thyphus contagiosus. Der ansteckende Typhus. S. Exanthema variolosum. Pockenausschlag. T. Exanthema morbillosum. Masern. U. Exanthema scarlatinosum. Der Scharlach. Bd. III/2: V. Exanthesis miliaris. Der Friesel. W. Porrigo. Der schorfige Abschuppungsausschlag. X. Erysipelas. Die Rose. Y. Dermatopathia generalis. Allgemeine Betrachtung des der Hautaffectionen. Z. Myopathia. Vom Erkranken der Muskeln. Bd. IV/1: Zweite Klasse. Krankheiten des Abdominalsystems. XXVI. Phlegmhymenitis paragastrica. Affectionen der Schleimhaut des oberen, zuführenden Theils des Darmkanals. XXVII. Gastritis. Entzündung des Magens. XXVIII. Enteritis. Entzündung der dünnen Gedärme. Bd. IV/2: XXIX. Colonitis. Die Krankheiten der dicken Gedärme. XXX. Peritonneitis. Entzündung des Bauchfells. Bd. V: XXXI. Hepatopathia. Krankheiten der Leber. XXXII. Splenopathia. Krankheiten der Milz. XXXIII. Pancreatopathia. Krankheiten der Bauchspeicheldrüse. Bd. VI: XXXIV. Nephropatia. Krankheiten der Nieren. XXXV. Urocystopathia. Krankheiten der Harnbl. XXXVI. Urolithiasis. Die Lehre v. d. Harnsteinen. XXXVII. Diabetes. Die Harnruhr. Bd. VII: XXXVIII. Caolopathia. Krankheiten der Ruthe. XXIX. Orchidopathia. Krankheiten der Hoden. Bd. VIII/1: XL. Metropathia. Krankheiten des Fruchthalters. XLI. Oorphoropathia. Krankheiten der Eierstöcke. XLII. Colpopathia. Krankheiten des Scheidenkanales und der äußeren Sexualorhane. XLIII. Mastopathia. Krankheiten d. Brustdrüsen. Bd. VIII/2: XLIV. Emmeniopathia. Störungen der Menstruation. XLV. Der weiße Fluß. Leucorrhoea.. Sehr schönes, gepflegtes Exemplar dieser Halbleder-Ausgabe. Bände allenfalls geringfügig berieben. Bd. 1 mit sehr kleiner Läsion am unteren Kapital (Standspur). Deckel ebenfalls durchweg sauber. Seiten bei einigen Bänden partiell etwas gebräunt bzw. fleckig. In toto schönes repräsentatives Exemplar des einschlägigen Handbuch, das als vollständiges Ensemble sonst kaum noch erhältlich ist. Weitere Fotos auf der Homepage des Antiquariats.

      [Bookseller: Das Konversations-Lexikon - Fachantiquar]
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        Rheinuferansicht mit Zollstelle und St. Martini; im Vgr. Dampfschiff, Zöllner u. Arbeiter.

      . gouachierte u. eiweißgehöhte Aquatinta v. Himely n. Louis Bleuler, 1830, 20,5 x 30 (Bilder zum Artikel auf meiner Homepage, oder bei Anfrage - pictures on my homepage or after request).

      [Bookseller: Antiquariat Norbert Haas]
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        Rheinuferansicht mit Zollstelle und St. Martini; im Vgr. Dampfschiff, Zöllner u. Arbeiter ('Vue De La Ville D'Emmerich, Frontiere Prussienne').

      . Aquatinta v. Himely n. Louis Bleuler, 1830, 22,5 x 30 (Bilder zum Artikel auf meiner Homepage, oder bei Anfrage - pictures on my homepage or after request).

      [Bookseller: Antiquariat Norbert Haas]
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        The Exclusives (3 vols-complete)

      London: Henry Colburn and Richard Bentley, 1830. London: Henry Colburn and Richard Bentley, 1830 In uniform green half leather with green marbled boards, edges and corners bumped and worn, some rubbing to covers. Spines have gilt tooling, edges and joints worn and a little bumped, lacking the leather labels. Internally, green marbled endpapers, book plate to fpds (John Jones), some offsetting, very light sporadic foxing. Vol 1, [2], 312 pp, printed by JL Cox, Great Queen Street, London. Vol 2, [2], 283 pp. Vol 3, [2], 234, printed by Thomas Davison, Whitefriars, London. A lovely set in contemporary bindings. Uncommon!Bury [née Campbell], Lady Charlotte Susan Maria, novelist and diarist. It was probably her financial difficulties which led her to begin writing fiction again in the 1820s. She published Conduct is Fate in 1822, following it by more than a dozen other novels, the last of which, The Two Baronets, was published posthumously in 1864. See ODNB for a full Bio.

      [Bookseller: Madoc Books]
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        Publius Virgilius Maro varietate lectionis et perpetua adnotatione illustratus a Christ. Gottl. Heyne. Editio quarta, curavit Ge.Phil.Eberard. Wagner. Vol. 1 - 5 (vollständig)

      Leipzig / London 1830 - 1841 Hahn / Black, Young & Young. Vollständige Ausgabe in aufwendig hergestelltem, elegantem - wohl französischem oder englischem - Handeinband der Zeit: insgesamt fünf Bände, jeweils echter Halbfranzband (Halbleder / HLdr) gr.8vo im Format 15 x 23,5 cm mit dunkelgrünem Lederrücken, Lederhäubchen, handgestochenem Kopfband, goldgeprägtem Rückentitel, Liniendekoration des Rückens in Goldprägung, Glanz-Ganzsprenkelschnitt, Vorsätze aus Handmarmorpapier, farbigem Zeichenband und Pergamentecken, geheftet auf fünf erhabene Bünde. Fünf Bände mit CLX+698 (2) und eine Tafel (aratrum Romanum, römischer Pflug und seine Einzelteile) / 1044 (2) / 901 und eine Karte (Thyrrhenisches Meer) / 749 (3) / L+528 Seiten, Sprache: Latein. - Aus dem Inhalt: (Band 1:) Bucolica et Georgica - (Band 2:) Aenidis Libri I-VI - (Band 3:) Aenidis Libri VII-XII et Index Notarum - (Band 4:) Carmina minora, quaestiones Virgilanae et notitia literaria - (Band 5:) Orthographia Vergiliana, Index in Heynii notas atque commentarios et conspectus eorum, quae hac editione continentur. - Christian Gottlob Heyne (1729-1812), seit 1763 Professor der Eloquenz und Direktor des philologischen Seminars in Göttingen, gab Vergils Werke mit ausführlichen Kommentaren (vier Bände) erstmals 1767-75 heraus. Georg Philipp Eberhard Wagner (geb. 1794) war gleichfalls Altphilologe und Lehrer an der Kreuzschule zu Dresden. - Erstausgabe, EA, erste Auflage in sehr guter Erhaltung (durchgehend etwa stockfleckig, sonst gut). - "Warum handgebunden? - Die wesentlichsten Vorzüge des guten Handbandes sind: Die einzelnen Druckbögen werden mit der Hand nach dem Schriftspiegel gefalzt. Die Bogenränder werden dadurch zwar ungleich, aber das Satzbild steht gerade. Um infolge der ungleichen Ränder ein späteres zu starkes Beschneiden mit der Maschine zu vermeiden, werden die Bogen einzeln, vorne und unten, mit der Pappschere auf ein Mittelmaß rauh beschnitten. Dadurch wird der Druckrand weitestgehend geschont. Als erste und letzte Lage wird dem Buche zum Schutze eine leere Papierlage hinzugefügt, welche mit einem feinen Leinen- oder echten Japanpapierfalz versehen ist. Geheftet wird der Handband nach sorgfältiger Auswahl des Heftzwirnes auf echten erhabenen oder aufgedrehten flachen Bünden und auf Pergamentriemchen (welche beim Pergamentbande durch den Rücken gezogen werden). Bei Dünndruckpapier werden die Lagen zum Heften leicht vorgeritzt. Ein Einsägen oder gar Einraspeln der Bünde findet nicht statt. Oben wird das Buch beschnitten und erhält nicht nur der Schönheit willen Goldschnitt, sondern diese feine Metallschicht schützt vielmehr die dem Lichte und Staub am meisten ausgesetzte Schnittfläche vor deren schädlichen Einflüssen. Die Deckel werden in einem tiefen Falz angesetzt, mit den Bünden nach außen. Ein Herausreißen aus der Decke ist somit nur unter Zuhilfenahme von Werkzeug möglich. Zum Kapital wird kein schlappes maschinengewebtes Bändchen verwendet, sondern das Kapital wird von Hand mit dem Buchblock umstochen, gibt dadurch dem Rücken einen festen Abschluß und bietet zugleich dem späteren Ledereinschlag ("Häubchen") die Unterlage. Als Einbandmaterial kommen sumachgares, lichtechtes Saffian, Kalbleder, vereinzelt auch Rindsleder, ferner naturelles und weißes Schweinsleder sowie Kalbspergament zur Verwendung. Ein mit der Hand hergestelltes, dazupassendes Überzugpapier sowie Handvergoldung oder Blinddruck am Rücken ergänzen das Werk nach außen. Ein solcher Einband entspricht allen Anforderungen, die an einen Gebrauchsband gestellt werden können." Aus einem alten Prospekt von Richard Hönn, ehemals Handbinderei des Verlages Albert Langen, Werkstatt für feine Buchbinder- und Lederarbeiten in München Buch.

      [Bookseller: Galerie für gegenständliche Kunst]
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        Bruchstücke aus einigen Reisen nach dem südlichen Rußland, in den Jahren 1822 bis 1828. Mit besonderer Rücksicht auf die Nogayen-Tataren am Asowschen Meere. Mit 15 litographierten Abbildungen und einer Karte. Kollationiert

      St. Gallen, In Kommission bei Huber und Comp., 1830,. Neuerer HLWd.-Einband mit grünem Rückenschildchen; goldgeprägte Sachnameschrift; xx, [3], 496 S., [2], kl.-8°. Umfaßt 15 kolor. Litographien davon 1 gefalt. + 1 gefalt. Übersichtskarte. Einband gering berieben; Ecken u. Kanten etwas beschabt. Seiten durchlaufend gering stockfleckig. Abbildungen nur verso stockfleckig. Ansonst gutes u. wohlerhaltenes Exemplar. * Our books are stored in our warehouse, not in the shop. Please notify beforehand, if you want to visit us and see a specific book. Unser ZVAB-Bücher-Bestand befindet sich in unserem Lager am Stadtrand Prags, nicht in unserem Geschäft. Bitte, teilen Sie uns vorher mit wenn Sie uns besuchen möchten und bestimmtes Buch auswählen wollten *.

      [Bookseller: Antikvariát Valentinská]
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        Publius Virgilius Maro varietate lectionis et perpetua adnotatione illustratus a Christ. Gottl. Heyne ... curavit Ge. Phil. Eberard. Wagner.

      Lpz./London, Hahn/Black, Young & Young 1830-33.. Editio Quarta. 5 vols. (cplt.!) gr.-8°. CLX, 698 2); 1 Bl., 1044 (2) u. 1 Taf.; 1 Bl., 901 (1) u. 1 Karte; XVI, 749 (3) S.; L, 528 S. HLdr. d. Zt., Mit Rückengoldpräg. Eckabschn. a. d. Titelbll. ergänzt. Stockfleckig. Enthält: Bd. 1: Bucolica et Georgica. 2. Bd.: Aenidis Libri I-VI. 3. Bd.: Aenidis LibriVII-XII. et Index Notarum. 4. Bd.: Carmoina minora quaestiones virgilanae et notitia literaria. 5. Bd.: Publi Vergili Maronis Opera ad pristinam, quoad eius fieri potuit, orthographiam revocata, cet.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        Tombleson's Ansichten von Tyrol, nach T. Allom's Zeichnungen, und Johanna v. Isser geb. Grossrubatscher's Skizzen.

      London Tombleson, ca. 1830.. 23,5 x 15 cm. 127 S. Mit gestoch. Titel, 45 Stahlstichtafeln und 1 gestoch. Karte von Tirol. Ldr. d. Zt. mit Rsch. und Farbschnitt.. Die hübschen Ansichten zeigen Salzburg, Zenoburg, Rametz, Schenna, Thurnstein, Katzenstein, Fragsburg, Burgstall, Goldrein, Naudersburg, Latsch, Schlandersberg uvm. - Einband berieben, Kapital oben etwas ausgefranst. Teils etwas gebräunt, mit hs. Besitzvermerk. Schönes Exemplar.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        "Würzburg.",

      um 1830.. . Gesamtansicht von Südwesten. Lithographie von Gustav Kraus, um 1830. 25,8 x 41,4 cm. - Glatt und weitgehend sauber; ein nicht das Bild betreffender Riß restauriert. Dekoratives und seltenes Blatt. - Muth, I 69; Pressler 185. - Gustav Kraus fertigte eine lithographische Serie von 23 bayerischen Stadtveduten nach Aquarellen von Heinrich Adam. Sie erschienen erstmals um 1828 bei Lacroix in München, wo der in Passau geborene Kraus auch ansässig war. Bei diesem Blatt handelt es sich wahrscheinlich um ein Exemplar aus einer wenig späteren Auflage, die bei Selb und Zach gedruckt wurden. Es differiert zur Erstausgabe leicht in der figürlichen Staffage des Vordergrundes und im Maß. - Gustav Kraus: Passau 30.8.1804 - 15.11.1852 München. Der Vater war bayerischer Leutnant. Gustav hatte noch 2 Geschwister, Friedrich Wilhelm und Friederika Christina. 1812 wurde der Vater nach Donauwörth versetzt, wo er allerdings 1815 mit 56 Jahren verstarb. Die Mutter zog mit den Kindern nach Rothenburg ob der Tauber, sie lebte jedoch auch nur bis 1817. Ein Onkel nahm sich von nun der Kinder an. 1824 siedelte Gustav Kraus dann nach München über. Nach seinen autodidaktischen Anfängen in Rothenburg besuchte er jetzt die Landschafterklasse in der Akademie der Künste unter Wilhelm von Kobell bis zu deren Schließung im Jahr 1826. Er wurde Mitglied des Münchner Kunstvereins, eine Vereinigung der Künstler, die sich durch die Akademie und den Kronprinzen nicht gefördert fühlten, weil diese, angeführt durch Peter Cornelius, der Historienmalerei den Vorzug gaben. An den jährlichen Ausstellungen des Vereins nahm er mit Städteansichten teil. 1835 war er in der Lage in München ein Grundstück mit Haus zu kaufen, ein Jahr später erhielt er das Münchner Bürgerrecht. Er heiratete die 22-jährige Maria Anna Kunigunda Wanner, woraus der Sohn Joseph Friedrich hervor ging. Bis zu seinem Tod war Gustav Kraus hauptsächlich in den bayerischen Gegenden tätig. - Bildbeschreibung und -analyse: Der Standpunkt des Malers befand sich auf dem Nikolausberg über der Stadt, wohl etwas tiefer als das Käppele. Man sieht die etwas höher liegende Festung als beherrschendes Element des linken Bildteils, die Stadtsilhouette wird durch die zahlreichen Türme bestimmt, die Residenz ist schwach erkennbar. Die von Balthasar Neumann errichtetete Mainkaserne bildet eine einheitliche Front zum Main. Im Vordergrund befinden sich Weinbergsanlagen und 2 Frauen in Tracht. Im Bildaufbau läßt sich eine klare Abtrennung des Vordergrundes erkennen. Die Weinbergsmauern bilden eine klare Trennlinie, was durch die Verschattung des Vordergrundes und der dadurch auftretenden deutlichen hell-dunkel-Linie verstärkt wird. Ähnliches läßt sich in der Münchner Gesamtansicht (Pressler 7) ausmachen. Der Mittelgrund wirkt in diesem Bild eher bescheiden und dunkel, und läßt sich durch die Bastionen um St. Burkard beschreiben. Umso deutlicher dann wieder die Darstellung der eigentlichen Stadt. Der Main setzt eine klare Trennung für das Auge, sodass die Stadt in den eigentlichen Hintergrund gesetzt wird. Vor allem die langgezogene Mainkaserne trägt zu diesem Eindruck bei. Die Hügelkette am Horizont bildet den Schlußpunkt. Die Verarbeitung dieses Bildaufbaus erfolgt, ebenso wie in der Münchner Darstellung, nicht schematisch hintereinander. Die Konstruktionslinien laufen diagonal von der Seite ins Bild und weisen so auf das Zentrum der Stadt um den Dom. Besondere Bedeutung kommt hier der Verwendung von Licht und Schatten zu. Es ist auffällig, wie der Vordergrund und die Festung verschattet sind, während die Stadt und da vor allem der Dom in der Abendsonne erleuchten. - Versucht man diese Konstruktion ein wenig zu interpretieren, so fällt als erstes die starke Ausrichtung auf den Dom aus, auch wenn dieser eher unscheinbar neben der Neubaukirche auftaucht. Der Turm der Universitätskirche ist schließlich der Einzige, der die Hügelkette deutlich durchbricht und in den Himmel hinein ragt. Aber das Licht und die Ausrichtung der Komposition spricht für die hohe Bedeutung, die Kraus dem Dom gegeben hat. Dies könnte darin begründet liegen, dass Kraus die starke Bedeutung der Kirche für die Stadt in ihrer Geschichte und Gegenwart dokumentieren wollte. Ein zweiter Aspekt ist in dieser Komposition herauslesbar. Die dunkle Gestalt der Festung steht drohend über der hellen Stadt. Dieses Spannungsverhältniss war prägend für Würzburg. Denn der Bischof als Landesherr hat jahrhundertelang die Stadt in seinem Knebel gehabt. Die Burg war nicht nur Schutz für die Bürger, sondern auch Gefahr. Kraus hat deshalb wohl bewußt diesen nicht so häufig benutzten Standort für sein Bild ausgewählt. Ihm ist eine Komposition gelungen, die klar strukturiert ist, jedoch nicht langweilt. Sie hat ihm Bildaussagen ermöglicht, die die Charakteristik der Stadt hervorheben.

      [Bookseller: Antiquariat Tobias Müller]
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        Atlas des Königreichs Sachsen in 26 Karten mit topographisch - statistischen Beilagen, zum Gebrauche für alle Geschäftsmänner und Reisende. 4 " Hefte " in einem Band. Komplett

      Leipzig. F. W. Godesche, Meißen, für Lithographisches Institut Pönicke & Sohn. 1830 / 31 ). 30 x 39 cm, 26 grenzkolor. lithogr. Karten je Heft ein Deckblatt, 46 S. erläuternder Text. Späterer rote Lwd. mit Goldschrift auf Rücken. ( Einband tadellos ) Textseiten sehr fleckig. Einige Karten fleckig, einige fingerfleckig, manche nur am Rand fleckig. Ganz wenige Rändeinrisse alt hinterklebt. Feste Bindung. Insgesamt gutes Exmplar. Inhalt : 1.Dresden Ober Lausitz, 2.Dresden, 3.Pirna, 4.Bischofswerda, 5.Radeberg, 6.Hain, 7.Oschatz / 8.Meissen, 9.Colditz Waldheim 10.Leisnig, 11.Nossen, 12.Freiberg, 13.Chemnitz, 14.Annaberg, / 15.Leipzig Glauchau, 16.Leipzig, 17.Pegau, 18.Wurzen, 19.Borna, 20.Grimma, 21.Rochlitz u. Penig, / 22.Zwickau, 23.Plauen, 24.Oelsnitz, 25.Glauchau Waldenburg Lösnitz, 26.I.Oberlausitz, 27.II.sächs. Ober Lausitz.. Zustand im Preis berücksichtigt, 11

      [Bookseller: Antiquariat & Bücherstube Eilert]
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        Eigenh. Brief mit U. ("AVHumboldt").

      O. O., [wohl um 1830].. 1 S. Gr.-8vo.. Über den Goldpreis an einen befreundeten Bankier: "Darf ich Sie, mein theurer, vieljähriger Freund, noch vor meiner baldigen Abreise nach Teplitz (in 28 Stunden) um Ihre Meinung bitten, ob das Gold im Verhältniß zum Silber im Steigen ist. Von 1817 bis 1823 ist das Gold sehr regelmäßig von 15,236 bis 15,996 gestiegen, was man dem Ausprägen des englischen Goldes zuschrieb (Hofmann Lehre vom Gelde, S. 109). Wie ist es seitdem? Ich wünschte zu wissen, ob die Zunahme der Goldproduktion im Ural und Nord America sich im Verhältniß der Metalle spüren lassen, ob Gold seit 1825, wo das Gold des Ural erst wichtig wird, im Preise sinkt, da es häufiger wird. Ich glaube nein [...]". - Ein Eckchen mit Tesafilm befestigt; rückseitig unbedeutende Spuren ehemaliger Montage; stellenweise leicht fleckig.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Landschaft-Studien für geübtere Zeichner. 1s Heft Motive zu Albumsblättern Nr. 1-6.

      Carlsruhe, J. Veith, o. J. (ca. 1830-1840).. 3 lose Lithographie-Tafelblätter. Folio (ca. 41,8x30,5 cm, Orig.-Broschur-Mappe, Format der Tafelbl. ca. 30x40,7 cm.. Leider nur 3 Blätter von 6, es liegen folgende Nummern vor: No. 1, No. 2 und No. 6. Es erschien ev. noch eine 2. Mappe, wir konnten aber nicht einmal diese erste irgendwo nachweisen! Kaspar Obach war Landschaftsmaler und Lithograph, (geb. 1807 Zürich, gest. 15. 2. 1868 (laut Wintterlin: 1865) Stuttgart)), Schüler von H. Füßli. Seit 1825 in Stuttgart Lehrer an der Lithographischen Anstalt. Sie Thieme Becker, Nagler, Kstlerlex., X (J. [!] O.). - 3 hübsch getönte Lithographie-Landschaftsansichten wohl aus dem badischem Raum. Selten! Die Lithos an den Rändern etwas gebräunt, teils leichter stockfleckig, die Mappe mit einigen leichteren Randläsuren, am Rücken etwas eingerissen, schwach gebräunt, verso Rest eines Ölfarbenklecks der aber nicht auf die Tafelblätter abfärbt.

      [Bookseller: Versandantiquariat Riepenhausen]
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        Histoire Naturelle, Botanique. Französischsprachige Handschrift auf Velin.

      (Paris, Ca. 1830).. (38,5 x 29 cm). 31 nn. Bll. Mit zweifarbig kalligraphiertem Titel (mit aquarelliertem Blumen-Bouquet) und 15 ganzseitigen Pflanzenaquarellen. Roter Halbmaroquinband der Zeit mit dreiseitigem Goldschnitt, goldgeprägtem Monogramm "AM" auf dem Vorderdeckel sowie goldgeprägtem Wappen "Congregation de Notre-Dame, Monastere dit des Oiseaux" auf dem Hinterdeckel.. Prachtvoll illustrierte botanische Handschrift mit kalligraphischen Beschreibungen nach dem Linneschen System, aus der Bibliothek der Pariser Eliteschule "Ecole des oiseaux". - Die überaus fein ausgeführten ganzseitigen Aquarelle zeigen: Bolet comestible - Steinpilz / Herrenpilz; Avoine - Hafer; Lis du Japon - Japanische Lilie; Glaieul - Gladiole; Aristoloche siphon - Aristoloche (Pfeifenblume); Phytolacca - Kermesbeere; Belles de nuit - Wunderblume; Phlox - Flammenblume; Azalees - Azaleen; Cineraire - Cinerarie (Aschenblume); Symphorine - Schneebeere; Astrance - Sterndolde; Camelia - Kamelie; Fuchsia - Fuchsie; Euphorbe epineuse - Stachelige Euphorbie (Wolfsmilch). Das Titelblatt mit einer sauberen Bleistiftzeichnung, die Rousseau zeigt, der mit Hilfe einer Lupe eine Pflanze betrachtet. - Über die Verfasserin konnte nichts in Erfahrung gebracht werden, sie könnte allerdings Nonne der "Congregation de Notre-Dame, Monastere dit des Oiseaux" gewesen sein (siehe Supralibros). - Einband leicht berieben und bestoßen, sonst nahezu fleckenfrei und wohlerhalten

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Thirty-six etchings of Irish Antiquities.

      [Privately printed] 1830.. Unpublished. 4°. Title, index, 36 plates (orig.-etchings). Half calf. Some foxing.. Rare! - "Only fifteen Copies printed"! Etchings from drawings by D. Gurney, Dr. Hooker, Jos. Woods. - Die Taf. zeigen frühe Monumente u. Ruinen in Irland: St. Boyne's Cross, Monaster Boyce; Lesser Cross; Cross in the Church-yard of Castle Dermot; Lid of a Coffin at Castle Dermot; Strongbow's Monument; New Grange Cave; Cromlech at Drumboe; Glendalough; Devenish; Church at Kilmallock; Cashel; Killaloe; Quin Abbey Church; Abbey at Askeyton; Trim Castle u.v.a. - Eines von nur 15 gedruckten Exemplaren.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        Ansicht des Doms vom Marktplatz aus.

      . Altgouachierte Lithographie, rechts unten in der Platte sign. "Leon. Hess", um 1830, 30 x 40,5 cm.. Der Dom in seinem Zustand von 1828 bis 1870 mit der Mollerschen Kuppel auf dem Ostvierungsturm. - Auf getuschte Einfassungslinie geschnitten und alt in reiche Linienumrandung montiert. Herrliches, farbfrisches Altkolorit.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Brief mit eigenh. U. ("Madame").

      Rom, 17. III. 1830.. 1 S. 4to.. An "ma chere fille", wohl ihre Enkelin Charlotte, mit Familiennachrichten: "[...] J'ai appris avec bien de la peine les mauvaises nouvelles que vous me donnez de la sante de Julie [Charlottes Mutter, Gemahlin von Joseph Bonaparte] et de Louis [Charlottes Gemahl]. J'aime a croire que vos esperances de l'entier retablissement des malades se sont deja realisees; dans tous les cas je vous prie de me tenir au courant de leur etat [...] engagez les de se menager et faites leur mes tendres complimens ainsi qu'a Napoleon [der spätere Kaiser Napoleon III.]. Le cardinal [ihr Stiefbruder Kardinal Fesch] est beaucoup mieux, il a deja commence a sortir [...] Zenaide [d. i. Charlottes Schwester] et ses enfans se portent bien [...]". - Papierbedingt leicht gebräunt und mit kleinen Randläsuren; ein kleines Loch durch Tintenfraß alt hinterlegt; sehr selten.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Album de douze sujets composes et lithographies par A. Deveria.

      Paris, Ch. Motte, 1830.. Titelblatt und 10 v. 12 ganzs. Lithographien, gr.- 4°, ohne Einband.. Dekorative Darstellungen mit englischer Untertitelung - (zum Teil zweisprachig engl./franz.) von der Genesung, dem Kartenlegen, dem Harfespielen u.v.a. - Tadellos sauber und mit dem Blindstempel von "C. Motte - Paris - London". -

      [Bookseller: Antiquariat Nikolaus Struck]
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        Pascal s Provinzialbriefe über die Moral und Politik der Jeuiten

      - EDA. Reimer, Bln., 1830. XXII/371 S., orig. Karton der Zeit. (etwas fleckig/NaU.) Übersetzt durch J. J. G. Hartmann [Attributes: Soft Cover]

      [Bookseller: Celler Versandantiquariat]
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        "Hauptansicht von Carlsbad". Gesamtansicht von einer Anhöhe, umgeben von 12 Teilansichten und Szenen.

      . Lithographie mit Tonplatte von J. Lochner, gedruckt bei Franieck, Elbogen, um 1830, 37,5 x 51,5 cm.. Die hübschen Ansichten zeigen verschiedene Brunnen und Bäder, Sprudel und Quellen, den Mühlbad-Platz sowie die alte und neue Wiese. Die Ansichten sind umrahmt von floralen, grün-grau gedruckten Ornamenten. - Im unteren Rand sorgfältig geschlossener Einriss, sonst wohl erhaltenes, seltenes Souvenirblatt.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Blick auf die Stadt vom Hafen aus, im Vordergrund rechts die Moschee mit dem hohen Minarett, im Hintergrund das Ida-Gebirge. Mit zahlreichen Segelbooten und -schiffen, Ruderbooten und einem Dampfschiff auf dem Meer.

      . Gouache, um 1830, 38 x 56,5 cm.. Alt auf getuschte Einfassungslinie geschnitten und auf dunkelgrünen Karton montiert.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Denkwürdigkeiten von Sir Hudson Lowe, Gouverneur von St. Helena, über Napoleons Gefangenschaft und Tod.

      2 Teile in 1 Band. Stuttgart, bei Carl Hoffmann. 1830.. Kl.-8° (16,5 x 10,5 cm). Titel, 296; (4 Seiten Zwischentitel), 297-480 Seiten. Etwas späterer Pappband mit dunkelbraunen Achatmarmorpapierbezügen, Rückenschild und goldgeprägtem Ledersupralibros.. Einzige Ausgabe, im Jahr des französischen Originals erschienen. - Sehr selten, seit 1950 kein Exemplar im Handel für uns nachweisbar. - Bezugspapier des schlichten, aber guten Pappbands stellenweise etwas berieben. Etwas gebräunt, stellenweise am Rand leicht finger- und braunfleckig. Oberer Schnitt angestaubt und mit kaum merklichem Wasserrand. Papier gelegentlich etwas schwach, einige kleine produktionsbedingte Fehlstellen im Rand (ohne Buchstabenverlust). - Insgesamt gutes Exemplar mit einem schönen gelben Ledersupralibros der Michahellesschen Bibliothek und einem weiteren Jugendstilexlibris auf dem Innendeckel. - Beide Titelblätter mit sauberen zeitgenössischen Buchhandelsstempeln der Schulzeschen Buchhandlung in Oldenburg. - Zur Verunglimpfung von Hudson Lowe, Gouverneurs von St. Helena und "Kerkermeister" Napoleons, fingierte Memoiren. Mit großer Sicherheit den beiden kaisertreuen Autoren Vidal und Signol zuzuweisen. Schon der scharfe Ton im Vorworts des "französischen Herausgebers" macht die verfälschende Intention des Buchs deutlich: "Der üblen Laune und der finstern Menschenfeindschaft eines Mannes" seien "diese Bruchstücke ... entschlüpft", Zeugnisse "jener fürchterlichen Hirnwuth, mit welcher er über seinen Gefangenen herfällt [...] Wir zweifeln ... jetzt nicht mehr daran, daß der Gouverneur von St. Helena den Auftrag hatte, Napoleon langsam zu Tode zu martern, und daß er diesen Auftrag auch ausführte". Die durchsichtige Absicht, mit der das Bändchen publiziert worden war, löste schon kurz nach Erscheinen Widerspruch und Zweifel an dessen Authentizität aus; vgl. exemplarisch die Rezension in der Allg. Literaturzeitung aus dem Jahre 1831 (Band 3, 365 f.): " Unter der Menge echter und unechter Memoiren, womit uns seit einigen Jahren die literärische Industrie Frankreichs beschenkt, ist das Sir Hudson Lowe zugeschriebene Memorial eines der misslungensten Producte. Man sieht es demselben gleich an, daß es apocryph ist..." Der Rezensent kommt in seiner Darlegung zu dem Schluß, "Sir H.L. habe dieses Memorial nicht geschrieben, oder aber er sey seit seiner Gefangenwärterschaft in den Zustand der Geisteszerrüttung verfallen, und befindet sich nicht auf Ceylon [wohin er abkommandiert war], sondern in Bedlam" und vermutet sogar eine Verfasserschaft Las Cases, "mit dessen Memorial das hier in Rede stehende Buch so sehr einerley Absicht verräth". Nicht zuletzt der publizistische Erfolg von Las Cases hatte Lowes Ansehen in der europäischen Öffentlichkeit ramponiert. Das vorliegende Werk bildet gewissermaßen die als "Anti-Memorial" camouflierte Fortsetzung dieser Polemik gegen Lowe und die "Männer des Wiener Congresses", wurde aber fälschlicherweise nicht selten (sogar in den späteren Neuausgaben) kritiklos als authentisches Zeitdokument gelesen - eine schöne wirkungsgeschichtliche Ironie. Der ästhetische Eifer, den die beiden literarisch geübten Autoren (der Dramendichter Signol starb noch im selben Jahr bei einem Duell, dokumentiert von Alexandre Dumas; ein Jahr zuvor hatte er passenderweise eine "Apologie du duel" verfaßt) auf die Ein- und vor allem die Umarbeitung wirklicher Details und "Denkwürdigkeiten" verwendet haben, ist beträchtlich und gibt der Publikation ihre besondere Würze. Sie reicht von der "Ungefähren Berechnung der jährlichen Ausgaben für den General Bonaparte" (Enten Stücke 8, Zuckerhüte Stücke 2) über die peinliche Darlegungen der ergriffenen scharfen "Sicherheitsmaßregeln und Verordnungen", Schilderungen der "Ratzenjagd", "schmutziger Wäsche" (der der Frau von Bertrand namentlich) bis hin zu den häufigen Selbstcharakteristiken Lowes, der "die scheußliche Bleifarbe meines Gesichts und die gräßliche Zusammenziehung meiner Muskeln" voller Jähzorn im Spiegel betrachtet, wohl wissend, daß der Kaiser seine "unheilbrigende, abstoßende, widerliche Fratze [...] sein boshaftes Katzengesicht" verabscheute und ihm "garstige Säfte" sowie eine delikate "Mischung aus Blödsinn und Arglist [...] Bosheit, Argwohn, Furcht", überhaupt "alle Laster der kleinen italienischen Staaten" unterstellte: "Man sollte ihn nach Goa schicken!" - die letzten Zitate übrigens aus dem ergiebigen Sonderkapitel "Urtheile und Ausdrücke Napoleons gegen mich". - Das Werk gewährt einen tiefen Blick in die intrikate Geschichte der bonapartistischen Memorabilien-Literatur, die maßgeblich zu dem heute immer noch wirkungsmächtigen Napoleon-Mythos beigetragen hat. - Goethe las sogleich nach Erscheinen die französische Ausgabe ("Überhaupt ist es mir angenehm, über Napoleon die entgegengesetztesten Meinungen zu hören", MA XIX, 637), und in Heines "Ideen" wird Hudson Lowe gar zum Widersacher alles Guten: "...große Erinnerung an die Taten des weltlichen Heilands, der gelitten unter Hudson Lowe, wie es geschrieben steht in den Evangelien Las Cases, O'Meara und Antommarchi" (Schriften ed. Briegleb II, 276) - und in den Apokryphen Vidal und Signol, dürfen wir hinzufügen. - Zur frühen "Enttarnung" vgl. Querard, La France litteraire (1838) IX, 136; Les supercheries litteraires devoilees (1845) II, 315, auf die sich auch Tulard, Bibliogr. Critique 921, beruft. - De Manne, Ouvr. Pseud. (1862), No. 1844. - Nicht bei Fromm, Vicaire und Kircheisen.

      [Bookseller: Antiquariat Otto W. Plocher]
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        Prächtiges Panorama über den Rhein von Pfaffenberg aus, rechts Ehrenbreitstein und Blick auf Moselmündung.

      . Altgouachierte Aquatinta von Ruff nach Ditzler bei Eisen, Köln, um 1830, 9 x 52 cm.. Das dekorative und gut erhaltene Blatt hat lediglich im unteren weißen Rand einen restaurierten Einriß.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Theoretisch-praktisches Handbuch der Chirurgie, mit Einschluss der syphilitischen und Augen-Krankheiten. Unter Mitwirkung eines Vereins von Aerzten und Wundärzten herausgegeben.

      Berlin und Wien, T.C.F. Enslin und Carl Gerold, 1830-1836.. 17 Bände + 1 Registerband. 8°. Mit lithographiertem Porträt des Herausgebers. Pappbände der Zeit mit handschriftlichen Rückentiteln.. Wellcome IV, 594. - Waller 8334 (ohne den Registerband). - Hirsch-H. IV, 931 (nennt irrig 19 Bände). - Einzige Auflage des ersten historisch ausgerichteten Wörterbuchs der Chirurgie. Unter den Mitarbeitern ist vor allem Johann Friedrich Dieffenbach hervorzuheben, von dem 32 Beiträge, darunter "Chirurgia curtorum", stammen. - Durchwegs sauberes, wohlerhaltenes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
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        Essai sur le Principe de Population?3me edition française, trés-augmentée.

      Genève: Abraham Cherbuliez, 1830. 4 volumes, octavo, original printed paper covers, entirely uncut and unopened, xxixpp + 434pp; (2) + 420pp; (2) + 384pp; (2) + 381pp, spines darkened, some wear to extremities, an excellent copy. Not in Kress or GoldsmithThird edition in French translated from the fifth English edition of 1817 by Pierre Prevost and his son G.Prevost. Previous French editions were published in 1809 and 1823.

      [Bookseller: Hamish Riley-Smith Rare Books]
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        Briefe eines Verstorbenen. Ein fragmentarisches Tagebuch aus England, Wales, Irland und Frankreich, geschrieben in den Jahren 1828 und 1829 (ab Band 3: ... aus Deutschland, Holland und England, geschrieben in den Jahren 1826, 1827 und 1828). 4 Bände in 2. Mit 9 (2 lithogr., 2 kolor., 1 gefalt.) Kupfertafeln. Halblederbde um 1880 (ein Rücken mit kleiner, restaurierter Läsur) mit Rückentitel und Filetenvergoldung.

      München, Franckh (1 u. 2) und Stuttgart, Hallberger (3 u. 4), 1830-1831.. . Alle Bände des Erstlingswerks in erster Ausgabe, so recht selten. Als die ersten beiden Bände dieser geistreichen und witzigen Reisebeschreibung herausgekommen waren, bezeichnete Goethe sie als "... das beste Buch, das neuerdings erschienen ist". Es begründete Pücklers Ruhm als Reiseschriftsteller. Anlass der Reise waren die misslichen finanziellen Verhältnisse, in die er durch die Anlage der Muskauer Parklandschaft geraten war und die in seinen Kreisen als Verarmung gelten mussten. Pückler vereinbarte mit seiner Frau Lucie die Scheidung - das Paar blieb verbunden bis zu Lucies Tod 1854 - um Hermann die Möglichkeit zu geben, in England eine reiche Partie zu finden, mit deren Geld das Parkprojekt beendet und dort eine Ehe zu dritt geführt werden könne. In 48 langen, tagebuchartigen Briefen hat Pückler von der Reise berichtet. Diese Briefe wurden - unter Streichung der allzu freizügigen Berichte über seine erotischen Abenteuer - Grundlage für das Werk. War die Reise in Bezug auf eine reiche Heirat ergebnislos, so sind doch die Briefe "in Form und Inhalt eines der charmantesten Beispiele der deutschen Briefliteratur, weniger wegen ihres privaten Gehalts als vielmehr aufgrund der schriftstellerischen Kraft, mit der Pückler die Landschaft Englands und Irlands wie auch die sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse dort festhält" (KNLL). Pückler macht kein Hehl aus seiner liberalen Gesinnung. Schon mit dem Titel des Buchs spielt er auf die Untätigkeit an, zu der er in Deutschland verurteilt war. Und trotz aller klaren Kritik an der englischen Klassengesellschaft und der Doppelbödigkeit des dortigen Standesdünkels vergleicht er immer wieder die bürgerlich-freie Gesellschaft der Insel mit dem lähmenden Zwangssystem in Deutschland. So schildert er z. B. ausführlich die Lebensverhältnisse eines Gastwirts und bewundert, wie frei dieser und andere ihre Existenz genießen können, "Könige im Schoose ihrer Häuslichkeit ... die nimmer durch schwere Sendschreiben unhöflicher Behörden belästigt werden, welche bis in die Wohnstube und Schlafkammer Alles regieren wollen ... Glückliche, die frei von Eingriffen in ihren Beutel, frei von Unwürdigkeiten für ihre Person, frei von unnützen Plackereien ihre Macht fühlen lassen wollender Büreaukraten, frei von der Aussaugung unersättlicher Staatsblutigel sind, und dabei als unumschränkte Herren in ihrem Eigenthume, nur den Gesetzen zu folgen brauchen, die sie selbst mit geben helfen - wenn man bedenkt, sage ich, so muß man gestehen, daß England ein gesegnetes Land ist, wenn auch kein vollkommenes" (Band I, S. 147). Unter den Illustrationen sind vor allem 2 handkolorierte Kaspertheaterdarstellungen hervorzuheben. - Exlibris Wilhelm Herzog zu Braunschweig. Bis auf Titel und Tafeln kaum stockfleckig, wie sonst meist. Gutes Exemplar. - Goed. XIV 717, 444. Engelmann 1251. Borst 1613.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Briefe eines Verstorbenen. Ein fragmentarisches Tagebuch aus England, Wales, Irland und Frankreich, geschrieben in den Jahren 1828 und 1829 (ab Band 3: ...aus Deutschland, Holland und England, geschrieben in den Jahren 1826, 1827 und 1828). 4 Bände.

      München, Franckh (Bände 1 u. 2), Stuttgart, Hallberger (3 u. 4), 1830 - 1831.. Kl-8°. XVI, 324 SS., 6 Bll. (Anzeigen); XIV, 397 SS.; XXX, 420 SS.; VIII, 423 SS., mit 4 Frontispizia (2 Lithographien, 2 in Stahlstich), 4 (2 kolorierten) lith. Tafeln und 1 gef. Plan Etwas spätere Halb-Lederbände mit Rückenvergoldung und Rückenschild. Goed. XIV 717, 444; Engelmann 1251; Borst 1613. - Erste Ausgabe der anonym herausgegebenen Reisebeschreibungen, die den literarischen Ruhm des Schriftstellers und Weltreisenden Fürst Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau (1785 - 1871) begründeten und in kurzer Zeit in Deutschland, England und Frankreich zu Bestsellern wurden. - Die Tafeln mit zwei kolorierten Szenen aus dem Kaspertheater, einer Ansicht und einem Plan von Warwick Castle etc. - Die hübschen Einbände leicht berieben und wenig bestoßen, gering gebräunt und stellenweise leicht stockfleckig, sonst sauber. Schönes, dekoratives Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Thomas Rezek]
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        Historia delle guerre civili di Francia

      Palermo, Lorenzo Dato, 1830.. 13 Teile in 3 Bänden. 216 S., 214 S., 216 S., 216 S.; 219 S., 216 S., 207 S., 208 S.; 216 S., 214 S., 215 S., 216 S., 134 S. Kl.8°, goldgeprägte Halblederbände der Zeit.. A. d. R.: Biblioteca Classica Italiana. - In 3 hübschen Halblederbänden der Zeit mit schönen Rückengoldprägungen, heller Ganzgelbschnitt. - Henrico Caterino Davila (1576-1631) was a historian of the French wars of religion. Born in Padua, his parents named him after the King and Queen of France, and he early made favourable impressions on Caterina de' Medici and on Henri, Duke of Vendome. His most formative experience came when he witnessed the political and religious crises in France, and met many of the political and cultural leaders of the time, including Montaigne. Returning to Italy in 1599, he spent much of the remainder of his life in trouble, meeting an unfortunate death after a road-rage incident. His "Storia delle guerre civili di Francia" (1634) covered the period from 1559 to1598 and was immensely successful.In Italienisch. - Die Kanten und Ecken etwas beschabt, die Rücken teils etwas verfärbt oder gedunkelt, Innen zahlreiche Stempel der Bibliothek Mastrojanni, Palermo sowie handschriftliche Buntstifteintragungen aus der Feder einer der Familie Mastrojanni, etwas gebräunt. In Italienisch. Aus dem Privatbesitz der Familie Mastrojanni. - Rar.

      [Bookseller: Versandantiquariat Riepenhausen]
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        Des habitudes secretes ou des maladies produites par l'onanisme chez les femmes. Troisieme edition corrigee.

      Paris, Audin, 1830.. 8°, circa 22 x 14,5 cm. Titel, 321 SS., 1 Bl., 4 Lithographien Halb-Leder um 1930 mit Rückenvergoldung (originale Broschur eingebunden). Dritte, nun mit 4 Tafeln in Lithographie ausgestattete Ausgabe des erstmals 1825 erschienenen Werkes über die Selbstbefriedigung bei jungen Mädchen, ihre Veranlassungen und Folgen (Hysterie, Demenz etc.) und Massnahmen, die man dagegen ergreifen kann. Während die Onanie junger Burschen im 18. und frühen 19. Jahrhundert geradezu obsessiv abgehandelt wurde, fiel die weibliche Masturbation offenbar unter ein Tabu, das nicht einmal von medizinischer Seite so explizit und detailliert ausgesprochen werden konnte. Roziers Werk dürfte eine der ersten Untersuchungen sein. Er beschreibt ausführlich die speziellen erotischen Bedürfnisse der Frauen (im Gegensatz zu Männern), schildert Symptome exzessiver Beschäftigung mit sich selbst bei Mädchen und gibt Ratschläge für Mütter. Eine Tafel zeigt eine Onanistin, die offenbar in ihren heimlichen Gewohnheiten ertappt und an einen Stuhl gefesselt wurde. - Gut erhalten, wenig fleckig, die originale Broschur angestaubt, unbeschnitten. - Complete, uncut, original wrapper dusty. With 4 plates showing nasty girls and what can become of them when following to often their secret habits.

      [Bookseller: Antiquariat Thomas Rezek]
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        The Fossil Remains of the Animal Kingdom;

      London, Whitaker & Co., [1830].. HARDBACK, original printed beige cloth spine relaid, with brown paper covered boards, folding frontispiece, folding 'Table of the Geological Formations, in the order of their Superposition; as arranged by M. Al. De Humboldt', pages: [ii], 544, plates 49, 140mm x 220mm (5.5" x 8.75"), spine and covers marked and worn, lacking front end-papers, some spotting of varying degrees, offsetting of some plates, excepting covers, a very fine copy. 1Kg. This is a heavy item and will incur additional postage.

      [Bookseller: Baldwin's Scientific Books]
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        "S. Johann von Nepomuk". Hüftbild nach halbrechts des Brückenheiligen in einer Altararchitektur mit Säulen, im Chorhemd mit Hermelinkappa und Birett, in der Rechten Kruzifix und Märtyrerpalme, seitlich Ganzfiguren der hl. Johanna bzw. hl. Rosalia, oben Brustbild Jesu, unten Szene im Palast mit Nepomuk vor König Wenzel, darunter die Inschrift.

      . Altkol. Lithographie bei W. Hoffmann, Prag, um 1830, 38 x 26,5 cm.. Im Randbereich leicht gebräunt und mit mehreren Wurmlöchlein. Kräftiges Altkolorit! Im zeitgenössischen Originalrahmen.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Quatuor pour deux Violons, Viola et Violoncelle compose et dedie a Son Altesse la Prince regnant de Lobkowitz Duc de Raudnitz OEuv. 74 - Propriete des Editeurs - Pr. 1 Thlr.8Gr. ["Harfenquartett" / Es-Dur]

      Leipsic, Chez Breitkopf & Härtel (um 1830?). Einzelstimmen in 4 Heften.. Folio. Titel, (1) S. (leer), S. 3-11, (1) S. (leer); 7 Ss. (1) S. (leer); 7 Ss. (1) S. (leer); 7 Ss. (1) S. (leer). Titel und Noten gest. (Pl.-Nr. 1609). Auch bei Kinsky/Halm nur ein Titel. Geheftet; ohne Einbände, in mod. Kassette. Späterer Abzug der deutschen Erstausgabe (geänderter Preis; mit Korrekturen); die erste Partiturausgabe erschien 1833. Das "Harfenquartett" - die Bezeichnung stammt nicht vom Komponisten und bezieht sich auf die Pizzicati im ersten Satz -, 1809 entstanden, wird häufig als Ausfluss von Beethovens intensiver Beschäftigung mit Albrechtsbergers Kontrapunktlehre gesehen. Sein ehemaliger Lehrer war - wie auch Haydn - 1809 gestorben, und nun galt er, Beethoven, als wichtigster Repräsentant der der deutsch-österreichischen Musiktradition. In der Folge beschäftigte er sich intensiv mit den Werken seiner Vorgänger, und die "heroische" Attitüde wurde durch eine eher besinnlich-lyrische Grundhaltung abgelöst. Diese Phase in Beethovens schaffen wird durch op. 74 eingeleitet. "Das Streichquartett in Es-Dur op. 74 gilt als eingängiges und konservatives Stück. Doch es markiert einen Wendepunkt in Beethovens Werk und trägt den Keim zu etwas neuem in sich. Deshalb könnte man es ebenso gut prophetisch nennen" (Caeyers S. 445). Viola- und Violoncello-Stimme außen und tls. unten knapp beschnitten. Titel mit Verlagsstempel, Schnitt mit Grünfärbung. Durchgehend leicht gebräunt und etwas fingerfleckig. Alle vier Hefte mit handschr. Paginierung, die sich wohl auf einen alten Sammelband bezieht. BHB C 240/11,4; vgl. Kinsky/Halm S. 198..

      [Bookseller: Antiquariat Büchel-Baur]
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        Mit hoher Präsidial-Bewilligung wird T. V. Schatral heute die Ehre haben sich mit mechanischen Tafel-Künsten zu produzieren.

      O. O., um 1830.. Flugblatt (Wandanschlag). Mit Holzschnittbordüre. 4to (155:189 mm).. Sehr seltene Ankündigung des biographisch nicht nachweisbaren "Tafelkünstlers" (Zauberkünstlers) T. v. Schatral, welcher verspricht, "die höchste Gewandtheit mit den neuesten Kartenkünsten [zu] zeigen, viele Changierungen mit Gelstücken, Eyern, Uhren, Ringen, Kugeln etc. mehrere Verwandlungen, einen Handschuh in 2 Kinder, aus einer Kugel 12 Zwanziger, aus drei Blumen drei Karten, ein Kleinod aus einem Becher in 12 Becher, das Ey auf den Stab, die künstliche Dose, der magische Tänzer, der neu erfundene Eyersack aus Spanien, der kleine Jäger zeigt die Karte, der Bote aus Lisabon, die verschwindende Kugel. Da aber das Gebiet der natürlichen Magie zu ausgedehnte Gränzen hat, und mir sehr vielartige Kunststücke zu Gebote stehen, so gestattet der enge Raum dieses Blattes nicht alle seine Künste namhaft anzuführen, sondern er begnügt sich blos zu sagen, daß er mit einen angenehmen Unterhaltung seine Aufwartung machen kann [...] Nach Beendigung des Vortrages kann nach gütigem Belieben jedes edle gute Herz ihn mit einer freigebigen Spende erfreuen [...]". - Die freigelassenen Felder für "Ort der Production" und Beginnzeit unausgefüllt. Ränder mit minimalen Läsuren (links und rechts schmal hinterlegt).

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Dresden gegen Morgen

      Dresden E. Arnold, Um 1830.. Aquarellierte Umrißradierung. 15,5 x 22,5. In handpoliertem vergoldeten Rahmen.. Elbansicht mit Frauenkirche und Katholischer Hofkirche links. Im Hintergrund die Elbbrücke. Vorn zahlreiche Personenstaffage. Aus einer Ansichtenfolge von Dresden und Umgebung, die bei Arnold erschien. Bis an den Bildrand beschnitten und mit einer schwarzen Tuscheinfassungslinie versehen. Auf altes Papier montiert.

      [Bookseller: Magdeburger Antiquariat]
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        Hystoire et Cronicque du Petit Jehan de Saintre.

      Paris, Firmin Didot, 1830.. 24,5 x 15,5 cm, 1 f. (titre)- 7 p. -(1)-1f. (titre repete) ccclix ff. -(2 ff n ch) - 36 p. Vicaire mentionne un f. de faux-titre absent ici semble-t-il. Demi-maroquin a grain long bleu nuit a coins, dos a 5 nerfs, caissons ornes et dores [Bauzonnet], etui borde, couv. ill., ill. et lettrines mises en coul. a la main. Ex-libris F. Van Antwerpen. Rares rousseurs.. Tirage a 200 ex. colories a la main. Vicaire, IV,154-155. Emballages soignes, expedition rapide. Photographies originales du livre visibles sur librairie-solstices .

      [Bookseller: Deroeux / Solstices rare books]
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        Die Großherzogliche Haupt- und Residenz-Stadt Weimar, nach ihrer Geschichte und ihren gegenwärtigen gesammten Verhältnissen dargestellt. Ein Handbuch für Heimische und Fremde; XXVIII+304 Seiten mit 12 Kupferstichen (Vorsatzkupfer mehrfach gefaltet und

      . ausfaltbar) von und nach A.Glaeser; originaler Kartonband (17,5x10,5cm) Friedrich Wilhelm Andreä Erfurt 1830 [Der äußerst seltene Band in guter Erhaltung, lediglich der Einband mit bestoßenen ecken und Kanten, einige Seiten am unteren rechten Rand etwas braunfleckig sowie der Kupferstich von Wielands Haus.].

      [Bookseller: Antiquariat Niederbayern]
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        Ludwig I. König von Bayern im Familienkreise. Bei Betrachtung eines Gemädes, welches den Einzug des Königs Otto in Nauplia vorstellt..

      München, Hanfstaengl, 1830 (ca.). Lithographie auf aufgewalztem China von G. Bodmer, componiert von D. Monten. 79 x 55,5 cm Blattgröße. - Zeigt das Familienportrait der bayerischen Königsfamilie bei der Betrachtung des Gemädes, welches den Einzug des Königs Otto in Nauplia vorstellt. Dargestellt sind im Bild von links nach rechts der Großherzog und die Großherzogin von Hessen-Darmstadt, Prinz Luitpold von Bayern, König Ludwig I. von Bayern, Kronprinz Max von Bayern, Prinzessin Alexandra, Königin Marie von Bayern, Prinz Adalbert, Prinzessin Adelgunde und Prinzessin Hildegunde. - Mit schmalem weissen Rand, alt montiert. In sauberer Erhaltung.

      [Bookseller: Buch & Kunst Antiquariat Flotow GmbH]
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        Eigenhändig geschriebener Brief. Mit Monogramm.

      (um 1830).. 18x11,5 cm. (wohl erhalten). Auflage:0. Louis Hector Berlioz (* 11. Dezember 1803 in La Cote-Saint-Andre, Departement Isere; + 8. März 1869 in Paris), französischer Komponist und Musikkritiker. An den Komponisten und Musikverleger Antonio Pacini anlässlich Rückgabe der Partituren von Bellinis Operns "Il Pirata" und "La Straniera" (1827 und 1829). In dritter Person geschrieben. Beigelegt eine Briefmarke.

      [Bookseller: AEGIS Buch - und Kunstantiquariat]
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        TA., Dom,.

      . kol. Lithographie m. Tonplatte v. Mathieu ( Figures par Bayot) b. Lemercier in Paris, um 1830, 40,7 x 30,5 (H).

      [Bookseller: Antiquariat Nikolaus Struck]
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        Zwei Druckbogen mit je 6 Ansichten aus dem Schwetzinger Schloßpark.

      . 2 Bl. Lithographien von Faure nach Graimberg bei Lemercier, um 1830, je ca. 28 x 24 cm.. Die 12 Ansichten (je ca. 6,5 x 10 cm) zeigen neben einer Gesamtansicht und dem Schloß von der Ostseite die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus dem Schloßpark (Moschee, Tempel der Waldbotanik, Minerva- und Apollotempel, Wasserkastell, Hirschbassin u.a.). Die Bildunterschriften in französisch und deutsch. - Seltene, unzerschnittene Druckbögen, breitrandig und nur gering fleckig.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Die Bäder Böhmens und deren Umgebungen, Kunike, ca. 1830, 40 Ans

      Die Bäder Böhmens und deren Umgebungen, ,y sc. Die Bäder Böhmens und deren Umgebungen, Kunike, ca. 1830, 40 Ansichten. Kunike, Friedrich Adolf. Die Bäder Böhmens und deren Umgebungen. Karlsbad, Töplitz, Franzensbrunn, Marienbad und Bilin. 40 lithographierte Ansichten. Quer-folio (30x40 cm.), Lose in Bogen in 10 bedruckten blauen Original-Lieferungsumschlägen, in blauer Leinwandkasette. Wien, Kunike, ca. 1830. Nebenhay-Wagner, Nr. 337 (mit nur 39 Ansichten). Sehr seltene und dekorative Folge des berühmten Wiener Lithographen Friedrich Adolf Kunike (1777-1838) Komplett äußerst selten. http://www.worldcat.org/oclc/79234019 Titel: Die Bäder Böhmens und deren Umgebungen. Karlsbad, Töplitz, Franzensbrunn, Marienb. u. Bilin, Verfasser: Adolph Friedrich Kunike; Franz Wolf Verlag: Wien Die Bäder Böhmens und deren Umgebungen. Karlsbad, Töplitz, Franzensbrunn, Marienb. u. Bilin, Comprises t.p. on blue paper and 40 lithographs by Franz Wolf after A. F. Kunike, showing views of the various spas. Edited circa anno 1830. Very scarce and complete set..

      [Bookseller: Hammelburger Antiquariat]
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        "Sächsisch Militair", No. I - IV. Vier Bilderbogen mit je vier Darstellungen. Insgesamt 16 Darstellungen auf vier Blättern.

      . Altkol. Lithographien, um 1830, je ca. 15 x 17 cm (Einzeldarstellung) bzw. je ca. 35 x 41 cm (Blattgröße).. Vorhanden: Blatt I. Generallieutenant nebst (3) Adjutanten (alle zu Pferde); Garde-Reiter-Regiment (1 Offizier, 10 Reiter, alle mit Raupenhelmen); Garde Division (4 Offiziere, 1 Trommler, dazu Mannschaften, alle mit Bärenfellmützen); Erstes Linien-Infanterie-Regiment (1 Offizier, 1 Trommler, 5 Infanteristen beim Bajonettangriff). Blatt II. Leib-Infanterie-Regiment (Offizier zu Pferde, 12 Infanteristen); Zweites Reiter-Regiment (7 Kavalleristen, Attacke reitend); Zweites-Linien-Infanterie-Regiment (3 Offiziere, 1 Infanterist); Erstes Reiter-Regiment (1 Offizier, 3 Trompeter, 2 Kavalleristen, alle zu Pferde). Blatt III. Drittes Linien-Infanterie-Regiment (1 Offizier, 1 Musiker mit Schellenbaum, 3 Infanteristen); Reitenden Artillerie und Train (1 Offizier und 2 Artilleristen zu Pferde); Fuß-Artillerie-Regiment (Offizier und 3 Mannschaften neben Mörser); Halb-Brigade leichte Infanterie (1 Offizier, 1 Trompeter, 4 Infanteristen, schießend im Gelände). Blatt IV. Ingenieur Corps und Garnison Division (1 Offizier, 4 Pioniere mit Kahn am Flußufer); Chirurgen (2 Chirurgen und 1 Soldat versorgen 1 Verwundeten); Cavallerie Interims-Uniform (1 Offizier zu Pferde, 3 Kavalleristen zu Fuß, in grauen Uniformen); Cadetten-Corps (2 Offiziere, 2 Kadetten). - Jeweils geglättete Längsfalte, geringe Randläsuren.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Brief mit eigenh. U. ("F MB").

      Berlin, 9. IV. 1830.. 4 SS. auf Doppelblatt. 4to.. Via seinen Freund und Librettisten Carl Klingemann (1798-1862) an den Orientalisten und Sanskritisten Friedrich Rosen (1805-1837) in London mit einer heftigen Klage über die Berliner samt deren Benehmen Künstlern gegenüber: "[...] Wie denn alles in der Welt anders kommt als man es hofft, fürchtet und berechnet, so auch mein Aufenthalt hier. Ich hatte mir eine fortdauernde Vereinigung ein beständiges Zusammenleben mit meinen nächsten Freunden in der Familie fortwährend Fröhlichkeit und Lust und manche Veränderungen zu finden gedacht, statt dessen habe ich wohl noch nie einen Winter so still hingebracht wie diesen, und wenn auch zum Theil die gewünschten Veränderungen eingetreten sind, so ist doch auch Manches vergangen auf dessen Beständigkeit ich fest gehofft hatte. Von den vielen Freunden die ich im Haus zu finden hoffte habe ich viele anders, viele gar nicht angetroffen; Ritz hat sich ganz zurückgezogen, theils in Folge von Kränklichkeit, und da er unter keiner Bedingung den Meinigen Beleidigung zufügen darf, so habe ich die Sache weder leimen wollen noch können, auch Droysen zieht sich nach und nach zurück. Alpe [!?] Heydemann waren [!] den ganzen Winter in Stettin wo er am Gymnasium eine Lehrerstelle bekleidete, und ist erst vor einigen Tagen zurückgekehrt, um hier am Friedrich Wilhelms Gymnasium weiter zu arbeiten. All dies war mir so unerwartet, daß es mich eine Zeit lang verstimmte [...]".

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        7 Streichquartette, Sammelband mit: [Op. 12]. Grand Quatuor concertant pour deux Violons, Alto et Violoncelle ( Leipzig, Paris Frederic Hofmeister, Simon Richault [PN] 1515 [1830] ) ...

      Leipzig, Paris, Breitkopf & Härtel; Hofmeister, Richault,. (.../ [Op. 13]. Quatuor pour deux Violons, Viola et Violoncelle ( Leipzig, Breitkopf & Härtel [PN 4980] [1830] ) / [Op. 44]. Trois Grands Quatuors [Subtitle]: pour Deux Violons, Alto et Basse composes et dedies A Son Altesse Royale Monseigneur Le Prince Royal De Suede... Oeuv. 44. No. I + No. II + No. III. ( Leipzig, Breitkopf & Härtel [PNs 6022, 6023, 6024] [1839] ) / (Op. 80 ): Quartett für 2 Violinen, Bratsche und Violoncell. ( = No. 8 der nachgelassenen Werke ) ( Leipzig, Breitkopf & Härtel (PN 8116) ( 1847 ) / [Op. 81] Andante, Scherzo, Capriccio u. Fuge für 2 Violinen, Bratsche und Violoncell. Stimmen. No. 9 der nachgelassenen Werke. ( Leipzig, Breitkopf & Härtel (PN 8143)[1850].) ( Aus dem Druckvermerk: *Von den in diesem Hefte enthaltenen Stücken stehen nur das Andante und Scherzo in näherem Zusammenhang, da sie Theile eines unvollendeten Quartetts aus dem letzten Lebensjahre des Componisten sind. Das Capriccio wurde im Jahre 1843 und die Fuge im Jahre 1827 componirt*. In zusammen 4 Bände gegliedert, das gestochene Titelblatt zum Grand Quatuor pour deux Violons ( Opus 12 ) findet sich vorn im Band *Viola*, die übrigen ersten Teile der anderen Quartette mit den Titelblättern im Band *1 mo Violine*. Der 1. Band ( 1. Violine ) mit 9, 13, 13, 13, 15, 15, 13 gestochenen Notenseiten. Der 2. Band ( 2. Violine ) mit 9, 9, 11, 11, 13, 11, 11 gestochenen Notenseiten. Der 3. Band ( Viola ) mit 9, 10, 11, 11, 13, 11, 10 gestochenen Notenseiten. Der 4. Band ( Violoncello ) mit 7, 8, 9, 11, 13, 11, 10 gestochenen Notenseiten. Die Bände jeweils in Halbleinen mit marmorierten Buchdeckeln, 4° ( 33 x 26,5 cm ). Jeweils mit Titelschildchen wie: *Mendelssohn 7 Streich-Quartette Viola - 1 mo Violine - 2 do Violine - Violoncello. Zusammen in einer Halbleinenkassette mit goldgeprägtem Rückentitel *Mendelssohn 7 Streichquartette*. . Die Kassette etwas bestoßen, berieben, die marmorierten Bezugspapiere etwas ausgeblichen. Die 4 einzelnen Bände mit jeweils einem schönen alten Exlibris von Wilhelm Merton auf dem Innendeckel vorn. der Band *Viola* auf dem Titelblatt mit altem Besitzstempel *Magasin de Musique Th. Henkel, Francfort a/M ) sowie auf dem Vorsatz ( wie auch in den anderen Bänden *E. Ladenburg, Frankfurt a/M*. Seiten teils gering fleckig, finger- oder stockfleckig ( teils etwas stärker fingerfleckig zur unteren rechten Ecke hin ), insgesamt aber von guter Erhaltung. >>>Wilhelm Merton (bis 1856: William Moses, 1856 - 1899: William Merton) ( Geboren am 14. Mai 1848 in Frankfurt am Main; gestorben am 15. Dezember 1916 in Berlin ) war ein bedeutender, einflussreicher deutscher Unternehmer, Sozialpolitiker und Philanthrop. Das Wilhelm Merton-Zentrum an der Frankfurter Johann-Wolfgang-Goethe-Universität wurde nach ihm benannt.<<< - sehr selten - ( Zusammen 4 Bände in einer Kassette ) ( Gesamtgewicht ca. 3100 Gramm ) ( Pic erhältlich // webimage available ).

      [Bookseller: Buchhandlung & Antiquariat Friederichsen]
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        Naturhistorische Alpenreise.

      Solothurn, bey J. Amiet-Lutiger / Leipzig in Commission bey Friedrich Fleischer, 1830,. in-8vo, XVI + 1 Bl. + 378 S., 1 gest. Frontisp. nach Friedrich Dietler, 1 gest. Titel mit Vignette nach Martin Disteli, 16 (davon 5 gef.) Kupfertafeln (Profilansichten), 2 gef. kolorierte Karten und 9 neue gef. Tabellen berechneter Höhenunterschiede, Ex-Libris 'Arnold Schmuziger', Halb-Lederband (Anfangs XX. Jhd.) Rücken mit Vergoldung, orangefarbenes Rückenschild, orig. Buchdeckel, gelber Schnitt.. Erste Ausgabe eines der Hauptwerke der frühen alpinen Literatur und erste Gletscherüberquerung mit Darstellungen von Martin Disteli. Schönes Exemplar. Klassiker der geologischen und alpinen Literatur. Der berühmte Frontispiz-Kupferstich stellt eine Kletterei der Expedition an der Bärenwand im Aufstieg von der Stufensteinalp auf dem Weg ins Rottal dar (gestochen nach Fr. Dieter), und ist eine der frühesten, wenn nicht sogar die früheste Darstellung einer Bergbesteigung in den Schweizer Alpen. Er wurde ebenso wie die Vignette (Rast auf dem Rottalgletscher) von Disteli auch als Aquarell ausgeführt (vgl. Abb. in Leitess, Noseda, Wiebel 1977 S. 32). "Das Werk ist eines der wichtigsten Bücher zur Naturgeschichte und Struktur der Alpen in der frühen Fachliteratur. Charakteristisch für den Text ist die Mischung aus naturwissenschaftlicher Exaktheit und Terminologie und pathetischer Ergriffenheit angesichts der Naturphänomene. Wissenschaftsgeschichtlich bedeutsam sind die tabellarischen Darstellungen und die Alpenprofile" (Wiebel).Hugi's "Naturhistorische Alpenreise" gehört neben Christ's "Pflanzenleben", Heer's "Urwelt der Schweiz" und Tschudi's "Tierleben der Alpenwelt" zu den vier klassischen Hauptwerken der Schweiz. Franz Joseph Hugi, Geologe, verschaffte sich einen grossen Ruf durch kühne Erforschungen von bis dahin für unzugänglich gehaltenen Gletscherregionen, so 1828 und 1829 im Gebiete der Jungfrau und des Finsteraarhorns.Als Naturforscher drang er in jene Gletschergebiete des Berner Oberlandes ein, deren erste nähere Durchforschung das Werk der Familie Meyer gewesen war und die während 15 Jahren niemand mehr betreten hatte. Hugi war vielleicht der erste Reisende, der (zum Zweck geologischer Untersuchungen) das Rotthal bei Lauterbrunnen gründlich und bis in seinen Hintergrund durchforschte und während dreier aufeinander folgender Jahre (1827-1829) voll anerkennenswerter Ausdauer mit wissenschaftlich geschulten Gehilfen und starken Kolonnen von Führern und Trägern versuchte, die Jungfrau von dieser abschreckend erscheinenden Seite aus zu ersteigen, ein Unterfangen, dem angesichts der übrigen, der Durchführung sich entgegenstellenden natürlichen Schwierigkeiten und dem Widerwillen der Führer gegen das Unternehmen, ein Erfolg versagt bleiben mußte.Mit vorliegendem Werk lenkte Hugi die Aufmerksamkeit der für Forschungen dieser Art empfänglichen Kreise wieder auf das Alpengebiet des Berner Oberlandes. Er war der erste Tourist, der es gewagt hatte, die Gletscher im Winter zu begehen, ja der sogar dort wochenlang unter den schwierigsten Verhältnissen ausharrte.'F.J. Hügi est un savant suisse, geologue, glaciologue et paleontologue, contemporain de Desor et Agassiz. Il enseigne les sciences naturelles a l'ecole cantonale de Solothurn (Soleure). Il realise de nombreuses explorations dans les Alpes bernoises, dont une tentative poussee au Finsteraarhorn en 1828; l'annee suivante lors d'une nouvelle tentative, ses guides J. Leuthold et J. Wahren parviennent les premiers au sommet (Hugi s'etant foule le pied, dut rester en retrait). Il fonde en 1833 la Societe soleuroise des sciences naturelles et est nomme docteur honoris causa de l'universite de Berne. L'ouvrage in-8° est illustre d'un frontispice, d'une vignette de titre, de 2 cartes, 16 planches (panoramas au trait et coupes geologiques) et 9 tableaux hors-texte' (Perret, Regards sur les Alpes, 100 livres d'exception, 1515-1908. Notice 51). Reliure en d.-cuir (debut XXeme), dos orne or avec piece de titre orange, plats cartonnees originales d'epoque. Bel exemplaire. First edition. Frontispiece after Friedrich Dietler, a title vignette after Martin Disteli, two maps, 16 plates of mountains in sideviews and nine tables of height differences. 8vo, contemporary dark sprinkled calf, orange title label, yellow edges. The frontispiece shows the crossing of the Rottal glacier. This is one of the first, if not the first, representation of a glacier crossing in the Swiss Alps, making this one of the most important books on the natural history and structure of the Alps in early literature. The work is a mixture of scientific precision and emotional pathos. The tables and profiles are important for the history of science. The frontispiece and title vignette are by Martin Disteli, the renowned Swiss artist and caricaturist. Fine binding, spine renewed early 20th c. Please notify before visiting to see a book. Prices are excl. VAT/TVA (only Switzerland) & postage. HBLS IV/315; Poggendorff I/1156; Lonchamp 1561; Wäber BSL III/65 und 136; de Beer 178, 181, 544; Perret 2293; "Zwei Expeditionen auf den Rottalgletscher", hrsg. vom Kunstmuseum Olten, 1985; Perret, Regards sur les Alpes, p. 151. Notice 51.

      [Bookseller: Harteveld Rare Books Ltd.]
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        Naturhistorische Alpenreise. Vorgelegt der Naturforschenden Gesellschaft in Solothurn von ihrem Vorsteher.

      Solothurn, bei Amiet-Lutiger, Leipzig, in Commission bei Friedrich Fleischer 1830.. 8°. Frontispiz und gestochener Titel von R. Rahn nach Dietler, Vignette von H. Meyer nach Martin Disteli, XVI S., 1 n.n. Bl. Abbildungsverzeichnis und Fehler, 378 S., 9 gefaltete Tabellen, 2 gefaltete kolorierte Kärtchen und 16 Tafeln mit Profilansichten. Halblederband der Zeit mit rotem goldgeprägtem Rückenschild und wenig Rückenvergoldung, die lithographierten Originalumschläge mit eingebunden.. Lonchamp 1561. - Wäber 65. - Der Geologe und Alpenforscher Hugi (1796-1855), Gründer des Naturhistorischen Museums in Solothurn, war einer der ersten, der die Region der Jungfrau im Berner Oberland bestiegen und vermessen hat (s. HBLS). - Das berühmte Bild auf dem Frontispiz stellt eine Kletterszene an der Bärenwand im Aufstieg von der Stufensteinalp zum Rottal dar und gilt als eines der ältesten Kletterbilder in der alpinen Literatur. - Die seltenen Illustrationen auf dem Vorder- und Hinterdeckel der Originalbroschur zeigen die Schutzhütte auf dem Unteraargletscher und die Alpenkette von Solothurn. - Eine Ecke stärker bestossen. Stellenweise etwas stockfleckig. Titel mit gelöschtem Bibliotheksstempel.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
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        Fräulein von Gerstorff [aus Prenzlau], Original Aquarell einer jungen adligen Dame aus der Familie von Gerstorff [Gersdorff], die eine Zeit lang wohl auf Gut Trampe lebte.

      [um 1830-1850],. Rückseitige mit Bleistift so bezeichnet. 31,3 x 30,8 cm (Rahmen), im zeitgenössischen Original-Rahmen, nicht ausgerahmt.. Das Gut Trampe, ein altes Rittergut, gehörte den Familien von Sparr und von der Schulenburg. - Provenienz: aus altem Adelsbesitz; Privatbesitz Norddeutschland.

      [Bookseller: Stader Kunst-Buch-Kabinett]
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        Aigen

      . Aussicht von der Kanzel bei Aigen gegen den Wazmann und Untersberg. Kolorierte Lithographie aus Adam / Hellmuth "Ansichten der Stadt Salzburg und ihrer malerischen Umgebungen" München Hermann um 1830, 20 x 31 cm - wir garantieren für die Echtheit. Nebehay-W. 2 / 20.- Zeigt im Vordergrund das Gebiet v. Aigen u. Elsbethen bis zum Schloß Goldenstein.

      [Bookseller: Kunsthandlung Johannes Müller]
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