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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1828

        Sikkat al-Khayr (Der Weg des Glücks).

      Südwestliches Äthiopien (Königreich Jimma), dat. 1828/29.. Arabische Handschrift auf Papier. 204 unn. Bll. Mit kleiner schematischer Zeichnung in gelb und rot. Hervorhebungen und Textrahmen in rot. Dunkelgrünes Maroquin um 1890 auf fünf Bünden mit goldgepr. Rückentitel, Steh- und Innenkantenvergoldung sowie Doublüren in grüner Seide, sign. "Fonteney Rel." In zeitgenöss. Leinenschuber. 8vo (162 x 110 mm).. Gebetbuch aus dem südlichen Äthiopien, abgefaßt in einer dem nordafrikanischen Maghribi-Duktus ähnlichen Schrift (Sudani-Duktus?). Islamische Handschriften aus dieser Region sind von großer Seltenheit und gelangen kaum in den europäischen Handel. Die Gebrauchshandschrift ist laut Kolophon datiert; es finden sich die Monats- und Jahresangaben "Muharram 1238" sowie 1244 mit Nennung des Schreibers Sa'id Ibn Muhammad Aman Ibn Shaykh Abram Shaykh. Der Text soll von Mulla 'Ali Ibn Sultan Muhammad al-Quri (Mulla Ali, Sohn des Sultans Mohammed-el-Kari) stammen, einem bedeutenden islamischen Gelehrten, der im Jahr 1605 westlicher Zeitrechnung gestorben ist. Am Schluß eine Kasside des Schreibers. Die schematische Zeichnung bildet das Grab des Propheten in Medina ab. - Die Provenienz des Manuskripts ist belegt: Laut einer französischsprachigen Notiz auf dem Vorsatz und der goldgeprägten Rückenbetitelung des Einbands stammt es aus dem Königreich Jimma, einer Herrschaft in der Region Gibe im südwestlichen Äthiopien. Diese politisch in mehrere Königreiche aufgeteilte Region hatte am Anfang des 19. Jahrhunderts einen bedeutenden islamischen Bevölkerungsanteil. Im Jahre 1830 ist auch König Abba Jiffar I. von Jimma zum Islam konvertiert und hat diesen zur Staatsreligion erhoben. - Der Name des Entdeckers ist auf den Einbandrücken geprägt: der Landschaftsmaler und Forscher Jules Borelli (1852-1941), der als Reisender 1885-88 in Äthiopien unterwegs gewesen ist. Nach dem Reisebericht "Ethiopie meridionale", den Borelli 1890 veröffentlicht hat, war er vom 6. November 1887 bis 30. Mai 1888 in Jimma. Borelli berichtet von vielen Geschenken und Fundstücken, die er mitgebracht hat, darunter auch die vorliegende Handschrift, die er nach der Notiz auf dem Vorsatz vom König persönlich erhalten habe ("trouve chez le Roi de Djimma"). Borelli hat sie nach seiner Rückkehr offenbar einer Verwandten (Ehefrau?), Olga Borelli, geschenkt (vgl. das Exlibris auf dem vorderen Vorsatz), die sie mit einem Pariser Meistereinband versehen ließ (Adolphe oder Ernest Fonteney; Flety 73). - Wenige Bll. mit kleinen, alt restaurierten Ausrissen; etwas fleckig und gebräunt. Der schöne Einband nur am Rücken gering berieben; der Schuber berieben und bestoßen.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Description des monumens musulmans du cabinet de M. le duc de Blacas.

      Paris, Imprimerie Royale, 1828.. 8vo. 2 vols. (4), XV, (1), 400 pp. (4), 488 pp. With 10 engr. plates (2 folding). Contemp. full calf with giltstamped spines. Marbles edges.. First edition of J. T. Reinaud's (1795-1867) rare catalogue of the famous collection of Islamic Art amassed by the French statesman Blacas. Most copies have title changed to "Monumens arabes, persans et turcs". - The French antiquarian and diplomat Pierre Louis Jean Casimir, prince de Blacas d'Aulps (1770-1839) acted as prime minister to Louis XVIII when he succeeded Napoleon in 1814 and later served as French ambassador to the Holy See. Remaining in Rome for many years, he provided Ingres with a commission and became a patron to the German classicist Theodor Panofka. He worked closely with Italian archaeologist Carlo Fea in the excavation of the Roman Forum, supported the orientalist Jean-Francois Champollion and created the "Musee Egyptien" within the Louvre. In 1866, his descendants sold most of his collection to the British Museum, where it remains to this day. - Some browning and staining throughout. Unobtrusive 20th-c. French bookplate of "A. Furby, avocat". The plates show beautiful specimens of Arabic calligraphical art (including many seals). A single copy in the past decades' auction records (1998: Sotheby's, 2,000). - Ibrahim-Hilmy II, 159. Gay 3592 bis (variant title). Brunet IV, 1198. Graesse VI, 72. Querard VII, 513. OCLC 39974885. Not in Arntzen/Rainwater.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Stadt-Eisenbahn. Sonderdruck der amtlichen Veröffentlichungen aus der Zeitschrift für Bauwesen. Hrsg. im Ministerium für Öffentliche Arbeiten. Nebst einem Vorwort. Mit doppelblattgr. Plan, 38 (3 doppelblattgr., 37 gest., 1 Lichtdruck-) Tafeln u. einigen Abb. im Text. Berlin, Ernst & Korn (Wilhelm Ernst), 1886. Folio (53,0 x 34,0 cm). VIII S., 1 Bl., 93 S. Orig.-Halbleinwandband.

      . . Die Berliner Stadteisenbahn zwischen dem Schlesischen Bahnhof u. Charlottenburg geht auf einen Vorschlag von August Orth (1828-1901) aus dem Jahr 1871 zurück u. wurde seit 1872 von der Deutschen Eisenbahnbaugesellschaft vorangetrieben. 1878 wurde die Planung vom Staat übernommen u. durch die Kgl. Direktion der Berliner Stadteisenbahn fortgesetzt. An deren Spitze stand Ernst Dircksen (1830-1899), der die endgültigen Entwürfe u. die Baudurchführung verantwortete. - Das vorliegende Werk stellt die Viadukte u. Brücken, die kleineren Unterführungen sowie alle großen u. kleineren Bahnhöfe ausführlich vor. Die Tafeln zeigen die entsprechenden Ansichten, Grundrisse, Pläne sowie viele Konstruktionsdetails. Die Lichtdrucktafel gibt die Unterführung an der Friedrichstrasse wieder. Berlin Bibliographie C 762, S. 729. - Berger: Bahnhofsbauten I, S. 197ff. (mit zahlr. Abb.). - Verlags-Verzeichnis Ernst & Sohn 1926, S. 117. - Vgl. Röll² II, S. 246f. - Kanten bestoßen, etwas fleckig u. angeschmutzt. Gelenke innen angeplatzt, gelockert. Vereinzelt etwas stockfleckig. 4 Tafeln neu eingehängt, diese u. wenige weitere mit kleinen Randbeschädigungen. 1 Tafel mit kleiner Schabstelle.

      [Bookseller: Antiquariat Meinhard Knigge]
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        A Bibliographical Antiquarian and Picturesque Tour in the Northern Counties of England and in Scotland, 2 Bände/Volumes

      , London 1828. 1. Ausgabe Hartkarton Gebrauchsspuren. Erstausgabe, Original-Ausgabe, kollationiert und vollständig! Text Englisch. 2 Hartkarton-Bände mit montierten Titelschildchen, KOMPLETT, Buchecken etwas bestoßen, nicht ganz sauber, jedoch solide, Buchdeckel bei beiden Büchern beginnen sich langsam an den Gelenken zu lösen, 2. Buch Rücken auf einer Seite komplett gelöst, jedoch Buchblock stabil, Papier nicht ebarbiert. Band/Volume 1: Ansicht von Grey Street (New Castle upon Tyne) als Frontispiz, XV, 436 Seiten + Supplement (XXX Seiten). Mit zahlreichen Kupfern (Ansichten, Portraits, Denkmälerdetails, Faksimiles), mit Seidenpapier geschützt. Band/Volume 2: Portrait von Hugh Stewart als Frontispiz, Seiten 439-1090. Mit zahlreichen Kupfern (Ansichten, Portraits, Denkmälerdetails, Faksimiles), mit Seidenpapier geschützt. Insgesamt kaum stockfleckig und trotz erwähnter Mängel zwei bibliophile und gut erhaltene Bände. Thomas Frognall Dibdin (geb. 1776 in Kalkutta; gest. 1844 in Kensington). Er veröffentlichte "Bibliographical, antiquarian and picturesque tour in France and Germany" (Lond. 1821, 3 Bde.; 3. Aufl. 1838), das Ergebnis neun Monate langer Untersuchungen in den Bibliotheken des Kontinents, und "Bibliographical etc. tour in the northern counties of England and Scotland" (das. 1838, 2 Bde.), beides typographische Prachtwerke, das letztere jedoch an Gehalt und Interesse dem ersteren weit nachstehend. Noch vorher waren sein amüsantes Werk "Bibliophobia, remarks on the present languid and depressed state of literature and the book-trade, by Mercurius Rusticus" (Lond. 1832) und seine "Reminiscences of a literary life" (1836, 2 Bde.) erschienen.------A set of 2 volumes, first and original edition, complete. Simple cardboard bindings. Hinges are fragile and the books will need bookbinder's attention (spine of volume 2 partly detached from book cover). From the library of Holbrook Jackson. Profusely illustrated, some isolated foxing, plates/engravings with protective tissue paper (topographic, portraits, caricatures, facsimiles, building details), over 30 full sized plates. An entertaining travel account by the famous bibliomaniac author Thomas Frognall Dibdin. "First edition of Dibdin's account of his tour of libraries in England and Scotland, a companion to his "Tour in France and Germany" of 1821, "which have long ago experiences the favourable patronage of the public. In labour, anxiety, and cost, these volumes have greatly exceeded all that have gone before them ..." (preface). Written for a wide readership with interests in bibliophily, Dibdin included anecdotes and personal observations; he also cared for his works to be well-produced and adorned with illustrations." 16,5 x 26,5 Cm. 3 Kg.

      [Bookseller: Antiquariat Clement]
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        1. Über die Springmäuse oder die Arten der Gattung Dipus. 2. Ueber die Ratten mit platten Stacheln. 3. Die Werke von Marcgrave und Piso über die Naturgeschichte Brasiliens, ? Teile II bis IV.

      Berlin, 1828. 1818/19 und 1826. Sammelband mit verschiedenen biologischen Arbeiten, meist aus den Abhandlungen der Preussischen Akademie der Wissenschaften. 1. mit 10 kolorierten Lithographien, davon 2 doppelblattgr. 2. mit zwei kolor. Kupfern auf 1 gefalt. Tafel. Gr.-8vo. (ca. 24 x 20 cm). Halbleder der Zeit mit dekorativer Rückenvergoldung und Buntschnitt. Wechselnde Paginierung, da aus unterschiedlichen Bänden der "Abhandlungen" oder Einzelpublikationen zusammengestellt.. Rückentitel: "Naturhistorish. Miscellanien". - Der Band enthält zusätzlich: 4. Siebold, Carl Theodor. Beiträge zur Naturgeschichte der wirbellosen Thiere. Über Medusa, Cyclops, Loligo, Gregarina und Xenos. Mit 3 Kupfertafeln. Danzig, 1839. 5. Link, (Heinrich Friedrich). Ueber die ältere Geschichte der Hülsenfrüchte, Futterkräuter und Gemüsgewächse. Berlin, 1818/19. 6. Lichtenstein, (Martin Hinrich). Erläuterungen der Nachrichten des Franc. Hernandez von den vierfüssigen Thieren Neuspaniens. Berlin, 1827. 7. Ehrenberg, C. G. (Christian Gottfried). Beitrag zur Characteristik der nordafrikanischen Wüsten. Berlin, 1827. 8. Reinwardt, C. G. C. (Caspar Georg Carl). Über den Charakter der Vegetation auf den Inseln des Indischen Archipels. Berlin, 1828. 9. Roemer, Ferdinand. De Astartarum genere et speciebus, quae e Saxis Jurassicis atque Cretaceis proveniunt. Dissertation, Berlin, Sittenfeld, ohne Jahr. Mit 1 gefalt. Lithogr. Tafel. 10. Mohl, Hugo. Ueber den Bau des Cycadeen-Stammes und sein Verhältniss zu dem Stamme der Coniferen und Baumfarn. München, 1832. Mit 3 lithogr. Tafeln. 11. Ehrenberg, C. G. Über den Cynocephalus und den Sphinx der Ägyptier und über das Wechselverhältniss des Affen und Menschen. Berlin, 1834. Mit 4 gefalt. Lithogr. Tafeln. 12. Marx, K. F. H. Zum Andenken an Johann Friedrich Blumenbach. Eine Gedächtnis-Rede. Göttingen, 1840. 13. Goeppert, Heinrich Robert. De Coniferarum structura anatomica. Bratislava, 1841. Mit 2 gefalt. Tafeln. 14. Göppert, H. R. Über den Bau der Balanophoren so wie über das Vorkommen von Wachs in ihnen und in andern Pflanzen. Mit 3 Steindrucktafeln. - Die Reihenfolge der Artikel entspricht nicht der hier vorgenommenen Nummerierung. - Zu 1.: ADB 18, 556 f. Nissen, ZBI 2505. Lichtensteins Arbeit über die Familie der Dipodidae mit 10 hervorragenden Illustrationen von F. A. Schmidt. - Gut erhaltener Sammelband mit seltenen botanischen und zoologischen Arbeiten bekannter Forscher. Einband leicht berieben und fleckig, das vordere Gelenk oben ca. 2 cm aufgeplatzt, die Lederecken beschabt. Innen nur stellenweise etwas braunfleckig, darunter die Tafel zu 2. und die 4 Tafeln zu 11. Die Tafeln zu 1. bis auf wenige kleine Flecken sauber. Einzelne Beiträge am oberen Rand eng beschnitten.

      [Bookseller: Antiquariat Dr. Wolfgang Wanzke]
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        PUNCTUATION PERSONIFIED: or Pointing Made Easy

      London, John Harris, inscribed 1828.: . London, John Harris, inscribed 1828.. Third or fourth edition, circa 1828, 180 x 110 mm, 7 x 4 1/8 inches, pink printed card wraps, round John Harris device on lower cover, list of 58 titles in Harris' Cabinet of Amusement and Instruction inside lower cover, title page and 16 numbered pages printed 1 side only. Each has an enchanting half page hand coloured engraving. Each punctuation mark is represented by a little person with a very large head: Counsellor Comma, Ensign Semicolon, with the scenery fully drawn also. Verse text beneath neatly explains the usage. Contents disbound from covers, covers discoloured, corners slightly worn, lower edge of upper cover badly soiled and worn (imprint legible), corners well worn on lower cover, 45 mm (1¾") split at tail of spine, neat inscription dated February 1828 on inside of upper cover, pale browning to insides of covers, title page thumbed in fore-edge and lower margin, small pale stain to text on page 1, no loss, tiny brown stain to upper edge of 3 leaves, tiny closed tear repaired neatly to lower edge of page 11, occasional very pale soiling to lower margins, lower margin corner missing on page 16, neatly repaired with old paper, very slight creasing to opposite lower corner. A good plus complete copy of a scarce delightful little instructional item (disbound as noted). First published in 1824 (see Moon 829). According to Moon the third edition had 57 titles inside lower cover, so ours with 58 is possibly a fourth edition. Illustrated in Oppenheimer Catalogue plate LXVIII, and see Oppenheimer 2122, 2123 and 2124. MORE IMAGES ATTACHED TO THIS LISTING.

      [Bookseller: Roger Middleton]
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        De l'orthomorphie, par rapport a l'espece humaine, ou recherches anatomico-pathologiques.

      Paris, Gabon, 1828.. 2 Text-Bände und 1 Atlas-Band. 8° und 4°. 77 (2 gefaltete, 56 lithographierte, 21 gestochene) Tafeln, (3 Bl.), IX, 382 S. - (2 Bl.), 402 S. - 114 S. Halblederband der Zeit mit Rückenvergoldung (Textbände) und Halblederband im Stil der Zeit mit 2 Rückenschildern und Rückenvergoldung unter Verwendung der Original-Deckel (diese etwas fleckig).; 1. Seltene erste Ausgabe einer bahnbrechenden orthopädischen Arbeit. - Garrison/Morton 4315; Wellcome II, 447; Waller 2347 (nur Atlas); Goldschmid 130: "Interessantes, für die Entwicklung der Orthopädie wichtiges Werk aus der großen Zeit der französischen Chirurgie, reich mit Tafeln ausgestattet. Diese zeigen zum Teil Bildnisse - meist Gipsabgüsse - von Verkrümmungen der Wirbelsäule, teils das zugehörige mazerierte Knochenpräparat; ferner eine große Anzahl von Bildern, welche Turnapparate, Turnübungen, Stützapparate und Anstaltseinrichtung darstellen." - "Delpech, Professor of Surgery at Montpellier, published a comprehensive treatise on deformities of the bones and joints. He established the tuberculous nature of Pott's disease. Delpech did more than any other man toward the development of orthopaedics in France" (G./M.). - Taf. num. 1-78, dabei 58 in der Numerierung ausgelassen und auch nicht im Text beschrieben. - Text-Bände vereinzelt minimal stockfleckig, Textseiten des breitrandigen Tafelbandes teils gering braunfleckig, Tafeln nahezu fleckenfrei. Insgesamt sehr gut erhalten.

      [Bookseller: Antiquariat im Hufelandhaus GmbH vorm. L]
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        Künstlermappe. Radierungen. Der Kunstverein. 'Der Verein der Kunstfreunde in Preussen seinen Mitgliedern'.

      (Berlin), 1828-1836.. Gestochener Titel, 47 Tafeln mit Original-Radierungen. Groß-Folio, 36 x 51 cm. Original-Halblederband mit Lederecken, goldgeprägtem Titel, Emblem und Rückenvergoldung.. Die seltene, umfangreiche Künstlermappe besteht aus einzelnen Jahresgaben des Preussischen Kunstvereins. Die großformatigen Original-Radierungen entstanden zwischen 1828 und 1836. Unter den Künstlern befinden sich u.a. folgende Namen, Kramsta, Daege, Henning, Begas, Kolbe, Hübner, Sohn, Krüger etc. (gestochen von Treter, Berger, Caspar, Otto, C. Funke, Herzberg, Eichens). Die Tafeln illustrieren Sagen, Märchen und Genrebilder der Zeit. Der vielfältige Formenschatz rekrutiert sich zumeist aus Klassizismus und Romantik. - Der Einband ist leicht berieben, am Leder beschabt, im Leinenrand mit kleinem Einriß. Wenige Tafeln gering stock- oder fingerfleckig. Vorsatz mit Stempel. - Sehr seltene, gut erhaltene Künstlermappe.

      [Bookseller: Antiquariat Mertens & Pomplun]
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        Vollständige Anweisung zur Öhlmahlerei für Künstler und Kunstfreunde. Aus dem Franz. übersetzt von C. F. Prange. Nebst einem Anhang über die geheimnißvolle Kunst, alte Gemählde zu restauriren.

      Halle, Hemmerde und Schwetschke, 1828.. 8°. XVI, 496 S. Mit 7 doppelblattgroßen Kupfertafeln. Moderner Pappband im Stil der Zeit.. Erste deutsche Ausgabe. - Bouvier (1766-1836), Direktor der "Ecole des figures" in Genf, galt als hervorragender Miniaturenmaler. In seinem bedeutenden und damals weit verbreiteten Werk beschreibt er vorwiegend die Bereitung von Farben, Lacken, Ölen und Firnissen. - Einige Blätter mit kleinem braunem Fleck im weißen Rand. Stellenweise mit Bleistiftanstreichungen. Insgesamt wohlerhaltenes Exemplar. - Engelmann, Bibl. mech.-techn. 49; Schießl 482

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Monstra animalium duplicia per anatomen indagata habito respectu ad physiologiam medicinam forensem et artem obstetriciam.

      Leipzig, L. Voss, 1828-1836.. 2 Teile in 1 Band. 4°. 15 Kupfertafeln, X, 142 S. - VIII, 234 S. Marmorierter Pappband im Stil der Zeit mit Rückenschild.. Erste Ausgabe dieser Spezialmonographie über doppelleibige Mißgeburten. - Hirsch/H. I, 336; Schwalbe, Doppelbildungen 115, 238, 251, 263, 270 und 289. - Wohl die erste Publikation, die in der Morphologie der Missbildungen ausschließlich die sogenannten Doppelbildungen abhandelt. Schwabe zufolge sind darunter Körper zu verstehen, welche mindestens eine teilweise Verdopplung der Körperachsen aufweisen. Die nach Zeichnungen des Verfassers von Schröter gestochenen Tafeln mit Darstellung zahlreicher Mißbildungen. - Hans Karl Leopold Barkow (1798-1873) legte bereits 1821 eine Dissertation zu diesem Thema vor. 1822 wurde er Prosector und Privatdozent in Greifswald. 1826 erfolgte seine Berufung als außerordentlicher Professor und Prosector an die Universität von Breslau, wo er bis zu seinem Tode blieb. Seine Arbeiten sind "größtentheils mit vielen und vortrefflichen Abbildungen versehen und wurden demzufolge in selbstloser Hingabe an die Wissenschaft ohne Aussicht auf materiellen Gewinn veröffentlicht" (H./H.). - Titel mit Bibl.-Stempel und Abgabevermerk.

      [Bookseller: Antiquariat im Hufelandhaus GmbH vorm. L]
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        Sämmtliche Werke. 41 Bändchen in 21 gebunden.

      Wien / Leipzig; Pichler / Liebeskind. 1828 ( (- 1829)). 10 x 13,5 cm, Halbleinen / Pappeinband - Alle Bände berieben, Papier etwas braunfleckig. Handschriftliche Rückenschildchen (bei einigen Bänden verkehrt herum aufgeklebt). Namenseintrag. Enthält: Band 1 + 2: Leonore. Band 3 + 4 + 5: Agathokles. BAnd 6 + 7: Die Grafen von Hohenberg. Band 8 f e h l t. Band 9 + 10: Die Nebenbuhler. Band 11 + 12 + 13 + 14: Frauenwürde. Band 15 + 16 + 17: Die Belagerung Wiens. Band 18 + 19 + 20: Die Schweden in Prag. Band 21: Idyllen. Band 22 + 23: Gedichte. Band 24 + 25: Prosaische Aufsätze. Band 26 + 27 + 28: Dramatische Dichtungen. Band 29 + 30 + 31 + 33 : Kleine Erzählungen. - Band 34, Kleine Erzählungen, vierter Teil, f e h l t - . Bände 34 + 35 + 36, Kleine Erzählungen, 6. 7. 8. Teil f e h l e n. Band 37 + 38: Kleine Erzählungen. Band 39: Kleine Erzählungen, elfter Teil f e h l t. Band 40: Kleine Erzählungen. Band 41: f e h l t. Band 42: Die Wiedereroberung von Ofen. Band 43: Die Wiedereroberung von Ofen. Band 44: f e h l t. Band 45: Henriette von England. Band 46 + 47 + 48 + 49: Friedrich der Streitbare..

      [Bookseller: Krull GmbH - Versandantiquariat -]
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        Letter signed.

      Alger, 18. XII. 1828.. Large 4to. 2 pp. Together with a contemporary transcription into French.. To the Crown prosecutor of Algeria, describing a case of child murder under the law of Sharia.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Die chronischen Krankheiten, ihre eigenthümliche Natur und homöopathische Heilung. Teile 1-4 in 3 Bänden.

      Dresden und Leipzig, Arnold, 1828-30.. 8°. VI, 241 SS.; 1 Bl., 362 SS., 1 Bl.; 312 SS.; 2 Bll., 407 SS., 1 Bl. Unif. Hldr.d.Zt. mit Rvg. und goldgepr. Rückenschildern (stärker beschabt, Kapitale und Ecken bestoßen).. Schmidt 13. Tischner 350, Nr.18.- Erste Ausgabe, komplett in vier Teilen (ein fünfter Teil erschien erst zur 2. Ausgabe).- Hahnemann (1755 Meißen - 1843 Paris) "begann 1775 das Studium der Medizin, ging 1777 nach Wien, war sodann für einige Zeit in Siebenbürgen als Hausarzt und Bibliothekar tätig und wurde im Sommer 1779 in Erlangen zum Dr. med. promoviert. Es folgten etliche Jahre eines unsteten Lebens auf der Suche nach einer auskömmlichen Praxis. 1793 wurde H. in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt. 1805 ließ er sich als Arzt in Torgau nieder, 1811 in Leipzig. Wichtigstes Antriebsmoment für sein wissenschaftliches Leben war die kritische Auseinandersetzung mit der traditionellen Medizin, der er mit dem Organon der rationellen Heilkunde, das zu seinen Lebzeiten noch vier weitere Auflagen erfuhr, 1810 sein neues System der Homöopathie entgegensetzte. Am Anfang stand 1790 sein berühmter Selbstversuch mit Chinin, zu dem er sich durch die Übersetzung und Bearbeitung der Materia medica von William Cullen veranlaßt sah. Sein daraus abgeleiteter Grundsatz "Similia similibus" wurde erstmals 1796 in Christoph Wilhelm Hufelands Journal veröffentlicht. Die neue Lehre besagte, daß Krankheiten nicht, wie bisher, durch "allopathische" Mittel (contraria contrariis) zu behandeln seien, sondern durch Medikamente, die am Gesunden Symptome erzeugen, die der zu behandelnden Krankheit ähnlich sind. Die Arzneien, die am Gesunden zu prüfen sind, wirken H. zufolge nicht materiell, sondern dynamisch auf die ebenfalls dynamische Lebenskraft ein; ihre Wirkkraft wird durch schrittweises Verdünnen (sogenanntes Potenzieren) erhöht. 1812 habilitierte sich H. in Leipzig und gewann seine ersten Anhänger, die sich schon bald in die heute noch bestehenden Fraktionen der "klassischen" und "naturwissenschaftlich-kritischen" Homöopathen spalteten. Die Vertreter der Universitätsmedizin lehnten H.s neue Heilmethode durchweg radikal ab. Konflikte mit den Leipziger Apothekern wegen unerlaubter Arzneidispensation ließen H. 1821 nach Köthen übersiedeln, wo er unter dem Schutz des Herzogs Ferdinand von Anhalt-Köthen eine weitverzweigte homöopathische Praxis betrieb. Hier veröffentlichte er 1828 die ersten drei Teile seines Werkes 'Die chronischen Krankheiten, ihre eigenthümliche Natur und homöopathische Heilung', in dem er die Lehre von den sogenannten psorischen Krankheiten entwickelte. Während der Choleraepidemie, die 1831/32 weite Teile Europas heimsuchte, gewannen seine Empfehlungen zur Prophylaxe und Therapie große Popularität" (Saur, DBE).- Nur vereinzelt etwas stockfleckig, sonst ein gutes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Meindl & Sulzmann OG]
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        Die Gauckeltasche, oder vollständiger Unterricht in den unterhaltendsten Taschenspieler- und Karten-Künsten und andern Belustigungen aus der natürlichen Magie, nebst Belehrung über Geheimschrift, Magnetismus und Somnambulismus. 3. verbesserte und vermehrte Auflage.

      München, Lindauer, (Ca. 1828).. (18,5 x 11,5 cm). XVI, 407 S. Mit 4 lithographierten Tafeln. Bedruckte Original-Broschur, unbeschnitten.. Letzte unter diesem Titel erschienene Ausgabe, erstmals 1791 veröffentlicht. - Mit Abschnitten über Muskaten- und Becherspiele, Belustigungen die auf Täuschung und Geschwindigkeit beruhen, Belustigungen deren Täuschung auf besonderen Vorrichtungen beruhen, Unterhaltungen über den Magnetismus, Belustigungen mit Karten, Arithmetische Belustigungen und einem Anhang über Kryptographie und Dechiffrierkunst. Die Kupfer zeigen verschiedene Zaubertricks und -geräte. - Eckartshausen (1752-1803) beschäftigte sich mit alchemistischen, mystischen, physikalischen und arithmologischen Studien und beeinflusste mit seinen Schriften u.a. Jung-Stillung, Sailer, Novalis und Herder. - Text leicht stockfleckig. Einband etwas und Rücken stärker braunfleckig. Anfang und Ende mit leichten Eselsohren, sonst gut erhalten. - Selten

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Dramatic Works of J.W. Goethe Containing the Second Edition of Faust

      Alexandre Mesnier 1828. Hardcover Book Condition: Very Good. Alexandre Mesnier, Paris 1828. Second Edition. 4 Volumes including a biography of Goethe by Albert Stapfer. Translated into French. Contains what is apparently the Second Edition of the French Translation of Faust. No comparable copies of this edition could be found anywhere online at the time of listing. A rare early printing of Goethe's works including Faust with the errata present. Original binding. Leather spine over marbled boards. Gold lettering at the spine. Book Condition: Very Good, books are tight and square, shelf wear at the edges, tight spines, clean pages, minor foxing.

      [Bookseller: 1st Editions and Antiquarian Books]
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        Medical Flora; Or, Manual of the Medical Botany of the United States of North America.,

      Atkinson and Alexander, Philadelphia 1828 + 1830. - [8], xii, 268 + 276 pp. + 100 wood-engraved plates printed in green, 268 und 276 S. mit 100 (grün gedruckte) Holzschnitttafeln, Sprache: de Gewicht in Gramm: 750 8°, Ganzleder der Zeit mit Rückentitel auf Lederrückenschild, Einbände leicht berieben und bestoßen, Rücken mit Lesefalten, Buchblock von Band 2 angebrochen, Innendeckel mit Exlibris, Papier gering stock- oder braunfleckig, wenige Tafeln mit kleinem Einriss, Tafel 69 doppelt vorhanden, dafür fehlt Tafel 68, (leather, little rubbed and bumped, paper foxy, block of Volume 2 broken, some plates slighltly damaged, plate 69 double, plate 68 is missing), [Attributes: Hard Cover]

      [Bookseller: Antiquariat Silvanus]
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        Six Quartiers de Paris.

      Paris, Delpech, 1828.. circa 25,8 x 36,5 cm. Coloured lith. title-page and 6 coloured lith. plates Full cloth with label on front cover (about 1920). Rare suite of 6 caricatures of the typical scenes and people in six parts of Paris: Le Marais, Quartier St. Denis, Quartier de la Bourse, Chaussee d'Antin, Faubourg St. Honore, Le Faubourg St. Germain. - Only the title with marginal browning, plates fine and in nice bright colour.

      [Bookseller: Antiquariat Thomas Rezek]
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        Badenweiler 1862 (Deckeltit.). O. O. u. Dr., 1862. Quer kl. 4°. Mit 14 lithogr. Tafeln, illustr. OPpd.

      . . Seltenes Album mit original Lithographien von Francois-Louis (Fritz) von Niederhäusern (1828-1888), einem Schüler von Alexandre Calame in Genf.- Die skizzenbuchartigen Tafeln zeigen Ansichten v. Badenweiler u. Umgebung sowie gesellschaftlichen Ereignissen; die Tafeln meist vom Künstler in der Platte signiert u. französ. beschriftet.- Tls. etw. braunfleckig, Ebd. etw. berieben.- Vorsatz mit Widmung des Künstlers an: "a Monsieur Alfred Koechlin".# L'exemplaire dedicace a "Monsieur Alfred Koechlin".- Sometimes a little brown spotting, binding slightly rubbed.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        A catalogue raisonne of the select collection of engravings of an amateur. Mit 1 gest. Frontispiz, 1 rad. Titelvignette und zahlr. Orig. -Stahlstichen (von H. G. Cruikshank u. a.), sämtl. auf aufgewalztem China sowie reichem Buchschmuck.

      London 1828.. Dunkelgrüner Maroquinband d. Zt. (sign. F. Bedford) mit reicher RVerg., goldgepr. dreifachen Deckel- und zweifachen Stehkantenfileten sowie reicher Innenkantenverg. und GGoldschnitt. Gr.-4to. 2 Bll., III, 279, XII S. - Erste Ausgabe. - Die aufwendig gedruckte Monographie enthält kurze biographische Angaben zu den einzelnen Künstlern sowie Beschreibungen der Arbeiten aus der Sammlung. - Tlw. stockfl., Einband stellenw. leicht berieben, VGelenk fachgerecht restauriert. Insges. schönes, breitrandiges Exemplar. -.

      [Bookseller: Ketterer Kunst GmbH vorm. F. Dörling Gmb]
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        Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Unter des durchlauchtigsten deutschen Bundes schützenden Privilegien.

      Stuttgart u. Tübingen, Cotta, 1828-1835.. 55 Bände und 1 Bd Register von Musculus in 29 Bdn uniform gebunden sowie 1 Bd Supplement: Goethes Leben. Mit 4 gefalt. Tafeln u. 1 lith. Tafel. Kl.8vo (13,6 x 9 cm). Rotbraune, leicht genarbte HLederbde im Stil d.Z. mit grünem goldgepr. Leder-RSchild und Zierleisten a.d. Rücken, marmor. Deckelbezug mit lederverstärkten Ecken (signiert: Butz, Säckingen).. Goed. IV/3 11-13. WG 141. Hagen23.- Sog. Kleinoktavausgabe (wie meist ohne die erst 1842 publizierten 5 Folgebände, aber mit "Musculus"-Registerband !). Bde 41-55 mit Nebentitel: Nachgelassene Werke 1 -15. - Teils stockfl., einige (Titel-)Bll. u. Lagen stärker, wenige Bll. wasserrandig, vereinzelt Blei-Anstr. (Bd 12 Buntstift-Unterstr.). Ein Haupt- u. Nebentitel m. Bibl.-St. (überklebt). Bd 34 doppelt eingebunden. - Ausnehmend dekorative Reihe in überaus stabilen, sehr geschmackvollen Handeinbänden (um 1960) .- Dabei: Heinrich Döring. Goethes Leben.2.ergänzte Auflage (Supplement zu Goethes Leben). X, 1 Bl., 530 S.u. 72 S.Anhang (EA). Mit 1 gefalt.Kupfertafel. Kl.8vo. Marmor. Pappbd d.Z.m. RSch. (Gelenke u.Kapit. etwas beschabt). Weimar, Hoffmann, 1833.- Erste umfassende Biographie Goethes (EA 1828, Hirzel S.157) als "Supplement" zur Ausgabe letzter Hand im gleichen Format. Mit dem Handschr.-Faksimile (Erstdruck!) von Goethes Gedicht "Zum Beginnen, zum Vollenden.."(Weimar 1826). Dörings Biographie enthält auch eine 70seitige Goethe-Bibliographie.

      [Bookseller: Fontane-Antiquariat Dr.Henning Scheffers]
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        Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Mit 1 Kupfertafel und 5 Falttafeln.

      Stuttgart und Tübingen, Cotta 1828-1835.. 55 Bde (von 60) und Registerbd. (Musculus) in 28 Bdn. Leinenbände der Zeit mit Rückenschildchen. (Die Einbände etwas berieben, innen teils gering stockfleckig). Insgesamt wohlerhaltene Ausgabe.. Die Bände 1-40 noch von Goethe selbst vorbereitet, Bde. 41-55 der "Nachgelassenen Werke" von ihm vorgezeichnet und auf den Handschriften beruhend. Wie meist fehlen auch hier die Bände 56-60. Die Bände 1-40 liegen hier im Neudruck vor, die Bände 41 ff. in der ersten Ausgabe.

      [Bookseller: Antiquariat und Buchhandlung zum Wetzste]
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        Rom / Italien Veduta dei Grandi Avanzi delle Terme ...

      1828. Motivmass: 48,4x57,3 Blattmass: 55,0x78,0 Kupferstich Koloriert.

      [Bookseller: Conzen Kunsthandel Düsseldorf GbR]
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        Memoiren des Herzogs von Rovigo, als Beiträge zur Geschichte des Kaisers Napoleon.

      Leipzig, Verlag von A. Bossange 1828;. EA; 8 Bände in 4 Büchern; ca 17x11 cm; VIII, 436; (2) 441; (2) 406; (2) 382; (2) 272; (2) 394; (2) 394; (2) 379 Seiten; Kartoneinbände d. Zt. mit handgeschr. Rückenschild (Einbände etwas bestoßen, Name auf Vorsatz, Stempel auf Titelrückseiten; Seiten teils etwas gebräunt bzw. gering stockfleckig); EA;.

      [Bookseller: Antiquariat Hilbert Kadgien]
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        Gesammelte Schriften. Herausgegeben von Ludwig Tieck.

      Berlin, Gedruckt und verlegt bei G. Reimer. 1828.. 3 Bände. 8°. 1 Bl., CXXXIX, 1 S., 336 S.; 2 Bl., 340 S.; 2 Bl., 364 S. Pappbände der Zeit mit ockerfarbenen Bezugspapieren und etwas späteren roten handschriftlichen Rückentiteln. Buchblock im Schnitt grün eingefärbt.. Goedeke IV/I, 793, 147. - Schulte-Strathaus 194, 21. - Erste Ausgabe der ersten Werkausgabe. Mit der umfangreichen Einleitung von Ludwig Tieck. 36 Jahre nach dem frühen Tode von Lenz erschienen, der zu diesem Zeitpunkte praktisch vergessen war. Lenz (1751 - 1792) stand u.a. auch im Briefwechsel mit Johann Kaspar Lavater, der ihn in seinen philosophisch-religiösen Schriften stilistisch, zusammen mit Herder zum Vorbild nahm. Als seine Freundschaft mit Goethe 1776 in Weimar ein abruptes Ende findet, zerschlagen sich seine beruflichen Hoffnungen, und er beginnt ein rastloses Wanderleben, das ihn mehrfach in die Schweiz führt. Lavater beherbergt ihn an der Spiegelgasse 11 und nimmt ihn zu einer Tagung der Helvetischen Gesellschaft in Schinznach mit. In seiner Zürcher Zeit schreibt Lenz seine letzten Dichtungen. Während eines Aufenthalts in Winterthur beim Genieapostel Christoph Kaufmann (1753-1795), der den Begriff "Sturm und Drang" prägte, bricht bei Lenz eine psychische Krankheit aus. Kaufmann schickt Lenz ins Elsass zu Pfarrer Oberlin, dessen Aufzeichnungen später Georg Büchner für seine Prosaschrift Lenz verwenden wird. 1781 zieht Lenz nach Moskau wo er sich als Hauslehrer durchschlägt. Am 1792 wird Lenz tot in einer Strasse Moskaus aufgefunden. - Mit handschriftlichem Besitzvermerk der deutschen Schriftstellerin "Caroline Bernstein" (1797 - 1838) auf den Vorsätzen. Sehr sauberes Exemplar. Einbände mässig bestossen.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
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        Eigenh. Brief mit Paraphe "J. J.". Ohne Ort und Jahr [Berlin um 1897]. 8°. 1 Seite. Doppelblatt.

      . . An den Schriftsteller und Lebensfreund Herman Grimm (1828-1901): "Lieber Herman die mir vom Autor übersandte Tennyson-Biographie interessiert Dich vielleicht. Anbei Orchester-Übung-Billete für Dich und Gustchen [...]". "Gustchen" ist Herman Grimms jüngere Schwester "Auguste". Joachim komponierte zu der Tragödie "Demetrius" von Grimm ein Orchesterwerk (opus 6). Möglicherweise bezieht sich darauf die Einladung zur Probe. - Dabei: [Hallam Tennyson:] Alfred Lord Tennyson. A Memoir by his Son. 2 Vols. London 1897. Gr.-8°. XXIV, 516 und VIII, 551 Seiten. Mit zahlr. Tafeln. Grüne Orig.-Leinenbände. Vorsatzblatt Band 1 mit eigenh. Namenszug von Joseph Joachim. - Joachim pflegte eine enge Beziehung nach England, hielt sich jährlich mehrere Wochen in London und Umgebung auf. Neben den Schriftstellern Dickens und Carlyle zählte auch Alfred Tennyson zu seinem Freundeskreis. Er komponierte "Rain, rain and sun, Merlin's Song" nach einem Gedicht dieses letztgenannten Lyrikers. - Die beiden Bücher mit geringen Alters- und Lagerspuren. Innen teils unaufgeschnitten.

      [Bookseller: Antiquariat Halkyone]
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        Histoire de la Republique de Venise. Hier 28 Bände in 7 Büchern komplett !

      Stuttgart, Charles Hoffmann, 1828.. . 8°, zusammen ca. 3580 Seiten, betitelte OPbd. der Zeit mit Goldprg. - Einbände ber. und best. sonst guter Zustand - 1828. Auf Französisch ! c55004

      [Bookseller: Antiquariat Ehbrecht]
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        Ischel. Gezeichnet und geschrieben von Thomas Ender in Wien.

      [Wien, Strauss 1828].. qu.-4°. Gest. Tit. m. gr. Titelillustr., 12 Orig.-Radierungen. (Blattgr. 23 x 33, Bildausschn. 11 x 17 cm.). Pbd. d. Zt. m. goldgeprägt. Rankenbordüre auf beiden Deckeln. Rückensch. Einbd. leicht fleckif. Stellenw. im w. Rd. schwach gebräunt.. Nebehay-W. 162 - Komplette Ausgabe! Die Tafeln zeigen: Titelvignette (Blick aus einem Fenster auf die Traunbrücke); Ruheplatz der Gräfinn Potocka; Die gedeckte Brücke bey Ischel; Das Pfannhaus von Ischel; Die Aussicht vom Kalvarien-Berge; Ischel Stromabwaerts; Ischel vom Postbühel; Friedhof-Kapelle von Ischel; Aussicht vom Hofschmiedhaus; Ischel Stromaufwaerts; Ruine von Wildenstein bei Ischel; Aussicht von Elisenruhe bei Ischel; Erste Station auf dem Kalvarienberg.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        Ueber die Vorzüge einer verbesserten Bauart von Eisenbahnen vor den schiffbaren Kanälen, mit besonderer Beziehung auf die vorgeschlagene Verbindung der Donau und des Rheins.

      München, Lentner, 1828.. (20 x 12 cm). VIII, 76 (richtig 80) (1) S. Bedruckter Original-Kartonband.. Einzige Ausgabe der seltenen Streitschrift gegen den projektierten Bau des Main-Donau-Kanals. Hier rechnet Baader, der für eine Eisenbahnverbindung zwischen Main und Donau eintritt, den "kanalbaulustigen Herren" die immensen Kosten vor und resümiert, dass für Bayern nichts gewonnen wäre, "außer dem eitlen Ruhme, Bayern einen Kanal gegeben und ein scheinbar großartiges Werk ausgeführt zu haben". - Baader (1763-1835), Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Direktor des Maschinen- und Bergbaues ebendort, gehört zu den frühesten Pionieren im deutschen Eisenbahnwesen. Er war es, der bereits 1814 für den Bau einer Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth eintrat und der 1825 - 9 Jahre vor Inbetriebnahme der ersten deutschen Eisenbahn - im Park von Nymphenburg die erste Eisenbahn im Maßstab 1:1 aufstellen ließ. - Hinterer Einbanddeckel mit zwei braunen Flecken, sonst sehr sauber und sehr gut erhalten

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Tien stukjes uit de Gedichtjes voor kinderen door mr. H. van Alphen. Op muzijk gebragt voor den zang en piano forte. XXXVI werk

      . Leiden : (Chr. Fr. Ruppes Witwe) (Den Haag : J.J., van Rooy), [1828?]. - 19 S. Quer-4to. Gestochen. Signiert vom Witwe Ruppe und J.P. Rayers.. RISM R 3134: nur 3 Expl. nachgewiesen (einschl. dieses Exemplar).

      [Bookseller: Musikantiquariat Paul van Kuik]
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        Taschen-Conversations-Lexikon oder encyclopädisches Handwörterbuch zum Behufe der Conversation und Lektüre für alle Stände Herausgegeben von einer Gesellschaft Gelehrten, 24 Bände in 12 Büchern - Erstausgabe

      Augsburg, 1828-1835 In Commission der Jos. Wolff'schen Buchhandung, F.G.E. Sollmann ab Band 7: Albrecht Wolfhart'sche Buchdruckerey ab Band 13: J.A. Schlosser's Buch- und Kunsthandlung. Komplette Erstausgabe des Taschen-Conversations-Lexikons. Sehr selten. Format 12,5 x 10 cm. In Original-Pappbänden der Zeit mit rotem Rückenschildchen, dezenten Goldprägungen sowie dreiseitigem Gelbschnitt. Der Gelbschnitt & die Deckel sind sehr gut erhalten. Kanten & Rücken berieben, Ecken teilweise stärker bestoßen. Die Rückenkanten ohne den häufig anzutreffenden Fehlstellen, lediglich eine hat einen ganz minimalen Einriß. Auch innen sind die Bücher noch beeindruckend. Keine fehlenden oder losen Textseiten sowie kein unangenehmer Geruch. Buchblock noch fest. Nur vereinzelt fleckig, keine Unterstreichungen. Seiten teils leicht gebräunt, einige mit dem typischen Büttenpapier-Abschluß (Schrift nicht betroffen). Der Vorsatz von Band 1 trägt einen handschriftlichen Vermerk. Erwähnenswert sind einzig einige Fehlstellen am Rand. Die Schrift ist davon bei drei Seiten betroffen (einmal fehlen einige Buchstaben und zweimal die unterste Zeile). Das Titelblatt bei Band 13 fehlt fast komplett.. Zusätzliche Bilder & ausführlichere Informationen zu dieser Ausgabe finden Sie auf unserem eigenen Internetauftritt - Kategorie: Früheste Ausgaben bis 1880 > Allgemeinlexikon, sonstige Verlage

      [Bookseller: Lexikon und Enzyklopädie]
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        Zwei handgezeichnete Karten von hohen Offizieren und Kartographen der französischen Armee, die beide am 5. November 1757 an der Schlacht von Roßbach teilgenommen hatten. 1. M. de Beville, präzise Karte in Federzeichnung (36,5 x 61,3 cm) mit aufklappbarer kleinerer Karte (17,3 x 18,5 cm) und umfangreichen Erläuterungen auf festem Papier, mehrfach gefaltet und rückseitig bezeichnet (Bataille a Rosback par Beville). 2. Carlet de la Roziere, ebenso präzise Karte in Federzeichnung, koloriert (32,8 x 53 cm), auf dünnerem Papier, mehrfach gefaltet, rückseitig bezeichnet (Bataille de Rosback par La Roziere).

      . . Zu den Kartographen: 1. Beville "avait ete officier superieure du genie militaire sous le marechal de Broglie, et avait leve plusieurs plans des campagnes d'Allemagne, pendant la guerre de sept ans" (F. Galeron, Stat. de l'arrond. de Falaise, Band II, 1828, S. 428). Mehrere seiner Karten wurden gedruckt, so zum Beispiel der 'Plan de la bataille de Sandershausen pres Cassel 1758' (Dok. 48.0 - Digitales Archiv Marburg, Wilhelmshöher Kriegskarten, 24 - 26). Der Vergleich der Schrift auf der vorliegenden Karte mit einem Autographen von Beville (einsehbar in der Bibliothek des Heeres im Chateau de Vincennes in Paris) ergab, dass es sich mit großer Sicherheit bei der Karte um ein Werk von der Hand Bevilles handelt. 2. Carlet de la Roziere (1733 - 1808) stammt aus einer hochadligen Familie von Militärs. Er diente, wie Beville, im Siebenjährigen Krieg unter Marchal de Broglie und nahm wie jener an der Schlacht von Roßbach teil. Als er wenig später in preussische Gefangenschaft geriet, kommentierte Friedrich II. das Ereignis folgendermaßen: "Je desirais vous envoyer a l'armee francaise; mais lorsqu'on a pris un officier aussi distingue que vous, on le garde le plus long-temps possible; j'ai des raisons pour que vous ne soyez pas echange dans les circonstances presentes; ainsi vous resterez avec nous sous votre parole." (zit. nach: Dict. Universel, historique, critique et bibliographique, Band 15, 1811, S. 325). Neben seiner militärischen Ausbildung erhielt La Roziere eine Ausbildung als Kartograph an der Ecole du genie de Mezieres und reiste mit dem Abbe de la Caille 1752 nach Ostindien. Das 'Depot de la Guerre' im Chateau in Vincennes verwahrt eine Reihe unpublizierter Arbeiten von ihm, einige seiner Karten wurden gedruckt und dienen u. a. zur Illustration seiner veröffentlichten Feldzugberichte. Der historische Hintergrund: Zu Beginn des Jahres 1757 sah sich Friedrich II. in einen Mehrfrontenkrieg verwickelt. Zum einen kämpften seine Truppen im Süden und Südosten gegen die Österreicher und (wegen seinem Angriff auf das neutrale Kursachsen) eine Reichsarmee. Zum anderen waren durch die russischen und schwedischen Einfälle die Nord- und Ostflanke Preußens angegriffen. Als nun auch Frankreich als Garantiemacht des Westfälischen Friedens gegen Preußen ins Feld zog, schien Friedrich eingekesselt. Frankreich suchte Hannover als Faustpfand gegen die Engländer zu gewinnen. Dies gelang, als sich die Observationsarmee, bestehend aus den mit Großbritannien, Hannover und Preußen verbündeteten Staaten, den Franzosen in der Schlacht von Hastenbeck (26.7.1757) geschlagen geben musste. Nun schien der Weg für Österreich und Frankreich in das preußische Kernland frei. Als nun eine zweite französisch-österreichische Armee zusammen mit Reichstruppen unter dem Oberbefehl des Marschalls Joseph Friedrich, Herzog zu Sachsen-Hildburghausen, drohte, in Richtung Leipzig vorzudringen, eilte Friedrich diesen entgegen. Die vereinte Armee vermied daraufhin den direkten Kontakt mit den Preußen und verzichtete auf den weiteren Vorstoß nach Sachsen, zog sich letztlich in den Raum Mücheln zurück, nicht ahnend, dass Friedrich mit seinen Truppen bei Naumburg bereits die Saale überquert und zwischen Bedra und Roßbach Quartier bezogen hatte. Dort wartete er auf den entscheidenden Moment der Schlacht. Die vereinte frz.- österr. Armee hatte keine genauen Kenntnisse von den Stellungen der Preußen. In einem großem Schwenk suchte sie daher die Preußen zu umgehen. Dafür teilte sie sich in fünf Kolonnen auf. Friedrich und seine Generäle hatten jedoch in Erwartung feindlicher Aktionen selbst bereits Marsch- und Gefechtsbereitschaft hergestellt. Die Artillerie bezog vorzeitig Stellung, die Kavallerie unter Seydlitz eilte den Feinden entgegen. Gerade die, einer modernen Auftragstaktik entsprechenden, Aktionen der einzelnen preußischen Generale machten diese schnellen, präzisen und disziplinierten Bewegungen im Feld möglich. Der Ablauf sei an dieser Stelle kurz zitiert: "In fünf Marschsäulen - die Kavallerie als Vorhut voraus - marschierte die verbündete Armee zur Schlacht auf. Noch ehe sie sich entfalten konnte, griff das preußische Heer, nachdem General Friedrich Wilhelm von Seydlitz bereits ihre Vorhut zersprengt hatte, überraschend an. Große Teile der Reichsarmee hielten diesem Anprall nicht stand und fluteten, Gewehre und Ausrüstung wegwerfend, zurück. Einigen Regimentern gelang es jedoch, sich zu formieren. Ihr Widerstand brach zusammen, als die inzwischen wieder gesammelte preußische Reiterei unter Führung von Seydlitz zur Attacke in die rechte Flanke ansetzte. Um 17.30 Uhr wälzten sich Franzosen und Reichsarmee in wilder Flucht nach Pettstädt und von da gegen Freiburg." (Grochler "Die Kriege Friedrichs II.", S. 95). Seydlitz war frontal in die Kolonne der Reichsarmee geritten und hatte diese in helle Aufregung versetzt. Friedrich nahm mit all seinen Truppen und Geschützen diese nicht aufgestellte rechte Flanke unter Beschuß, ohne selbst in die Gefahr einer offenen Feldschlacht zu geraten. Die Verlustzahlen sprechen für den Erfolg dieser Taktik. Verzeichneten die Reichstruppen und Franzosen etwa 10.000 Mann als gefangen, verletzt oder gefallen, so zählten die preußischen Truppen insgesamt 548 Mann Verlust. Der Volksmund quittierte Friedrichs Sieg mit zahlreichen Versen, wie: "Und kommt der große Friederich, und klopft nur auf die Hosen, dann läuft die ganze Reichsarmee, Panduren und Franzosen." Die beiden vorliegenden Karten spiegeln die Überraschung und den hohen Stellenwert dieses Sieges in kartographischer Form wieder. Sowohl Beville als auch Carlet de la Roziere zollen durch die Genauigkeit und Exaktheit ihrer Darstellung den Ereignissen des 4. und 5. November 1757 ihren Respekt. Doch liegen die Schwerpunkte ihrer Darstellungen in je unterschiedlichen Aspekten. Beville schildert durch minutiöse Bewegungsdarstellungen sowie deren Erklärungen im beigefügten Text eine detaillierte taktische Analyse, die sich in 44 Punkte gliedert. Die Zeichnung ist so genau, daß sogar die einzelnen fliehenden Einheiten eingezeichnet sind. Carlet de la Roziere dagegen zeichnet zwar in den teilweise kolorierten Truppendarstellungen ebenfalls die Bewegungen während der Schlacht nach, dies jedoch "nur" in 13 Teilschritten. Sein Augenmerk liegt mehr in der detaillierten und exakten Darstellung des Geländes. So sind auch die kleinsten Dörfer und Siedlungen, Fluren und Feldgrenzen, Höhenunterschiede, Waldungen, Wege- und Straßennetze eingezeichnet. Während also Beville die schmerzliche Niederlage der Franzosen durch präzise Strategie- und Taktikanalyse zu erklären sucht, rückt La Roziere die topographischen Besonderheiten in den Fokus. Beide Karten zusammen gesehen zeigen das Erfolgsgeheimnis der Preußen an diesem 5. November 1757: "Flexibilität in der Operationsführung und das Reagieren auf Lage, Gelände und Kräfteverhältnis." (Familienverband der Familie von Seydlitz, "Die Schlacht von Roßbach"). Zustand: Von wenigen Randläsuren abgesehen wohlerhalten.

      [Bookseller: Antiquariat Elvira Tasbach]
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        Eigenh. Brief mit U.

      Berlin, 5. IV. 1828.. 3 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).. Hochinteressanter Brief an den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) in Wien: "Hier wäre ich denn angelangt und bin Gott Lob gesund, obwohl ich in Prag nicht ganz wohl war, weshalb ich einige Tage dort verweilte. Bis jetzt gefällt mir Prag weit besser als das prächtige Berlin mit seinen großartigen Gebäuden und blauen Soldaten. Dort ist es lebendig und doch ein bißchen Treiben in den Straßen, auch findet man viel Noblesse, die sich gerne der bürgerlichen Welt und auf Promenaden zeigt, hier ist es todt, schroff, abgemessen und wenn man doch einen mit aller Gewalt zur Mittheilung bringt, und er sein bisschen Gelehrsamkeit, Witz, etc. zu Werke gebracht, und sich auf die höflichste Art empfohlen hat, so ist es mir zu Muthe als hätte ich ein Glas warmes Wasser getrunken. An Luxus in den Straßen geputzte Damen oder Equipagen ist nicht zu denken, denn bey den anderthalb Adeligen welche hier sind gehört es zum Ton sich gar nie zu zeigen als im Theater. Der Mittelstand ist gebildet, arm, und die Musik ist ihnen fremd, die ist bey ihnen das fünfte Rad am Wagen, während sie bei uns das zweite ist, also wie Forti sagt: tausend Jahre zurück. Die Spontinischen Opern sind stark besucht, aber nicht die Musik sondern Spontini selbst, der Lärm, u. der äußere Glanz. Morgen werde ich Cortez hören. Als ich Spontini die erste Visite machte, erboßte er sich so sehr über die Zerstückelung seiner Vestallinn in Wien, und machte sich darüber daß er bey uns in einer Woche zwey erste Akte von Opern und das Geheimnis zum Ballet sehen mußte [...] auf eine so beißende Art lustig, daß ich ihm in's Gesicht geschlagen, wenn er Unrecht hätte. Mein Rollen Verzeichnis behagte ihm nicht, weil ich seine Opern nicht singe, denn alles übrige gehört nach seiner Meinung zur kleinen Oper. Unglücklicher Weise ist Blum auf drei Monate nach Petersburg gereiset und nun wissen sie nicht und wo einen Don Juan, Fernando, Pistofolus etz. hernehmen. Spontini meinte, ich könnte ihnen die Mühe und mir das Warten ersparen, wenn ich mich auf 10 Jahre engagiren ließe; ich ersuchte um Bedenkzeit, und bedenke noch immer [...] Hier brauche ich des Tags 3 bis 4 Thlr. und esse kaum so gut als beim Löwen in der Krugerstr. Bei dem ersten Restaurateur kostet das Gedeck einen Dukaten und man speiset wie im Schwan um f. 4 W. W. Das Sprichwort: wir hätten bald Wein getrunken, bewährt sich wohl nicht immer; denn gesessen wird hier unmenschlich. Die Weinstuben, die hier weit häufiger sind als bei uns die Kaffeehäuser, sind den ganzen Tag voll, und ich begreife nicht wo die Leute die vielen Thlr. hernehmen den theuren Wein, wo die mindeste Bouteille 36 x C. M. kostet, schon am Morgen trinken zu können [...]". - Preisinger debütierte 1823 am Theater am Kärntnertor in Wien. 1828 gab er ein erfolgreiches Gastspiel an der Hofoper in Berlin, unternahm eine Tournee durch Deutschland und Frankreich und trat von 1828 bis 1832 in Graz, seit 1832 am Theater in der Josefstadt auf, wo er auch Regie führte. - Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        4 teilige "Karte vom Preussischen Staate mit den angrenzenden Ländern Nord Teutschlands".

      . 4 grenzkol. Kupferstiche mit gestoch. Umrandung, 1828, je ca. 39 x 58 cm.. Sehr selten. Zusammengesetzt ergibt sich eine Karte von ca. 78 x 116 cm. Sie umfaßt das Gebiet im Norden zwischen Jütland und Tilsit, im Westen Gröningen bis Saarlouis, im Osten Warschau, im Norden Olmütz. Mit Stempel u. Bibl. Marken, guter Zustand.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg. Zweyter Theil: Der Traunkreis. Mit einem Register, welches zugleich das topographische und geneologische Lexikon ist und der kreiskarte versehen

      Linz Bey Joh. Christ. Quandt, Kastner's sel. Eidam 1828,. 487 S., 8°, OLn. mit rotem Rückenschildchen. XIV + 487 S. + XXXIII (Register) + 1 Blatt (Eingekommene Berichtigungen). Mit 1 gestochenen Karte und 3 mehrfach gefalteten Tabellen. Kleiner Ovalstempel am Titelblatt unten. Hier eine sehr saubere und gute Ausgabe mit der zweifach gefalteten, gestochenen Karte.

      [Bookseller: Buchhandlung W. Neugebauer GmbH]
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        Sammlung architektonischer Entwürfe enthaltend theils Werke, welche ausgeführt sind, theils Gegenstände, deren Ausführung beabsichtigt wurde

      Wittich Berlin 1828. PP, 77 von 78 Tafeln, Nr. 35 fehlt, Tafeln teilw. gelöst, stockfleckig, knickspurig. titel mit Klebeband geklebt, Besitzstempel und Vermerke. Ein guter Buchbinder wäre angebracht..

      [Bookseller: Buchhandlung und Antiquariat Lutz Heimha]
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        Utrecht / Niederlande Vue de la ville d'Utrecht

      1828. Motivmass: 20,0x30,0 Blattmass: 32,2x45,2 Aquatinta Altkoloriert.

      [Bookseller: Conzen Kunsthandel Düsseldorf GbR]
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        Huldreich Zwingli's Werke. Erste vollständige Ausgabe durch Melchior Schuler und Jos. Schultheß. 8 Bände (gebunden in 11 Teilbänden - komplett). Band 1-2: Deutsche Schriften. - Band 3-6: Lateinische Schriften. - Band 7-8: Epistola.

      Zürich, Verlag Schultheß, 1828 - 1842.. Zus. ca. 5800 Seiten. Format 24 x 15 cm. Pappbände der Zeit mit Rückenschildern.. *Die erste vollständige Ausgabe von Zwinglis Werken ist über einen Zeitraum von fast 15 Jahren erschienen und liegt hier vollständig vor. - Einbände an den Kanten beschabt, Ecken und Kapitale bestoßen, ansonsten ordentlich. Innen meist mit mäßiger papierbedingter Altersbräunung. - Beigabe: Mörikofer: Ulrich Zwingli nach urkundlichen Quellen. 2 Bände. Leipzig. 1867-1869. 351 + 527 Seiten. Schlichte Halbleinenbände der Zeit Unaufgeschnitten, mäßige Gebrauchsspuren)

      [Bookseller: Antiquariat Braun]
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        Ausflug an den Niederrhein und nach Belgien im Jahr 1828. Theil 1und 2 [in 1 Band]. Leipzig, F. A. Brockhaus 1831. Kl.-8°. 2 Bl., 316 S. und 2 Bl., 319 S. Mit gest. Frontispizvignette von Gottschick nach Oedenthal. Hellblauer Pappband mit Kupferstichillustration von und nach Opitz, handschriftl. Rückentitel.

      . . Goedeke X, 27, 26 - Erste Ausgabe. - Johanna Schopenhauer, Mutter des Philosophen Arthur, schuf in Weimar einen gesellschaftlichen Mittelpunkt. 1828 wechselte sie ihren Wohnsitz nach Bonn und kehrte erst 1837 auf Wunsch des Großherzogs nach Sachsen, Jena, zurück. - Breitrandiges Exemplar. - Einband angestaubt. Vorderdeckel im Oberrand mit Schabspuren, Ecken bestoßen.

      [Bookseller: Antiquariat Halkyone]
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        Flora Javae nec non insularum adjacentium ... adjutore J.B. Fischer.

      1828. Bruxellis, J. Frank, 1828 (-1851). 10 parts, preserved in 4 folding boxes. Folio (448 x 285mm). With 1 frontispiece and 238 lithographed plates of which 224 beautifully handcoloured. Original printed wrappers, some with repair, preserved in recent red half calf folding boxes, spines with gilt lines and lettering. A magnificent work on the flora of the Dutch East Indies. Karl Ludwig Blume (1796-1862) was a German born Dutch botanist who travelled and worked in Java, where he was the first director of the Buitenzorg Botanic Garden and later became director of the Leiden Rijksherbarium. The present work is the only major flora of the Dutch East Indies of the 19th century, continuing Rumpf's pioneering work. The copy is without the 'Planches inedites' i.e. 23 plates which were published posthumously between 1862 and 1897, and are mostly not present. There is some foxing and slight staining, however confined to the text. Provenace: On first printed wrapper 'Monsieur Decaisne de la part de C.L. Blume'. Joseph Decaisne (1807-1882) was a famous botanist attached to the Paris Museum national d'Histoire naturelle. Stafleu & Cowan 563; Nissen BBI, 174..

      [Bookseller: Antiquariaat Junk]
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        Voyage en Perse, fait en 1812 et 1813. Troisieme edition.

      Paris, Masson & Yonet, 1828.. 2 Bde. (4), XI, (1), XXV, (26)-264, (2) SS. (4), 259, (1) SS. Mit 2 kol. gest. Frontispizen und 6 kol. Kupfertafeln. Halblederbände der Zeit mit doppelten goldgepr. Rückenschildchen. Marmorvorsätze. 8vo.. Dritte Ausgabe. - "Gab aufgrund seines dreijährigen Persien-Aufenthaltes eine lebendige Darstellung" (Henze). - Mit schönen Kostümdarstellungen. Einband an Ecken und Kapitalen fachmännisch restauriert. Gelegentlich unbedeutend braunfleckig. - Hage Chahine 1413. Wilson 62. Graesse II, 435. Vgl. Howgego II, G2 (1. und 2. Ausg.). Schwab 144. Colas 901. Lipperheide Lc 9. Hiler 249 (jeweils die 2. Ausg. 1825). Henze II, 97. Diba Collection S. 180 (EA).

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Geographisch-statistische und historische Charte von Guyana.

      Weimar, Verlag des geographischen Instituts, 1828. Grenzkolorierte Kupferkarte. 49 x 62 cm Blattgröße. - Seltene Spezialkarte von Guyana, dabei das britische, niederländische und französische Guyana in Grenzkolorit eingefasst. Die in Kupfer gestochene und blattmittige Karte (28x33 cm) mit ausführlicher umrandeter Beschreibung über Umfang, Namen, Lage, Größe, natürliche Beschaffenheit, Einwohner, Einteilung, Kultur des Bodens, Kunstfleiß, Handel; sowie der Geschichte von Britisch-, Niederländisch- und Französisch-Guyana. - Sauber.

      [Bookseller: Buch & Kunst Antiquariat Flotow GmbH]
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        Theatervorhang für das Königliche Theater in Hannover, 1828

      1828. Radierung auf Papier, unten links in der Darstellung signiert und datiert: "JH. Ramberg: fect: 1828", unterhalb der Darstellung bezeichnet: "Der Vorhang des Königl. Schauspielhauses zu Hannover, gemalt im Jahre 1789 von J H Ramberg.", Darstellung: 41,3 x 51,5 cm, Papier: 45,5 x 64 cm. Professionell unter säurefreiem Museumspassepartout montiert.. Ein halbes Jahr nach seiner Rückkehr aus England begann Johann Heinrich Ramberg 1789 mit der Arbeit an dem Vorhang für das Königliche Theater seiner Heimatstadt Hannover. England hatte den "Freund und Mitbruder in Apoll und den Grazien", wie Schiller ihn nannte, zu großem Ruhm verholfen. Die Protektion König George III. öffnete ihm die meisten Türen und so war er neben Angelika Kauffmann der einzige ausländische Künstler, der sich an John Boydells berühmter Shakespeare-Galerie beteiligen durfte. Am 4. Juni 1789 wurde der Vorhang schließlich eingeweiht und avancierte umgehend zu einem gefeierten und oft kopierten Bild. Unsere vorliegende, großformatige und 1828 von Ramberg geschaffene Radierung ist Ausdruck dieser Begeisterung. Als Motto wählte er ein Ovid-Zitat, das er auf dem Obelisken unterhalb des Profilbildnisses George III. platzierte: "Didicisse fideliter artes emollit mores nec sinit esse feros" (Die Künste treulich gelernt zu haben, schafft Sitten und lässt sie nicht verwildern). Ganz in diesem Sinne sieht man Apoll auf dem Sonnenwagen herbeischweben, an seiner Seite Melpomene und Thalia, die Musen der tragischen und komischen Dichtung. Unter dem Wagen und gleichsam von ihm überrollt sieht man einen "Wilden" mit seinem Sohn, was verdeutlicht, dass das Licht der Künste, das Apoll bringt, alles andere vertreibt. Im Hintergrund erkennt man den Bau eines antiken Theaters als ewige Wirkungsstätte der Kunst. Apoll zum zentralen Motiv eines Theatervorhanges zu machen, war gegen Ende des 18. Jahrhunderts recht konventionell und entsprach den Erwartungen. Doch Ramberg variiert dieses Motiv auf seine eigene Weise, die eines gewissen Witzes nicht entbehrt. Diesen hatte er in England von Meistern wie William Hogarth oder James Gillray gelernt und er schleicht sich auch in seinem späteren Werk immer wieder in seine Bilder ein, so klassisch ernst sie auch sein mögen. Im vorliegenden Fall ist dies zum Beispiel die "wilde Familie" am unteren Bildrand. Steigt Apoll sonst zu seinen Musen herab, so erwarten ihn hier nur ein Vater mit seinem Sohn, die unter einer Wildscheinschwarte Schutz suchen. Ob sie von der unerwarteten Bekehrung zur Kunst begeistert sein sollen, scheinen sie selbst noch nicht zu wissen. Doch auch die gesamte Komposition verwundert, ist doch nicht etwa Apoll das Zentrum des Bildes, sondern das weiße Pferd, das als Hommage an das Sachsenross im hannoverschen Wappen zu verstehen ist. Dass dieses Pferd dann noch im Begriff ist, Christus gleich, die sündige Schlange zu zertreten, mag eine Ehrung des Auftraggebers sein, entbehrt aber auch nicht einer gewissen Komik, die diese ganz eigenartige Bildfindung Rambergs so besonders macht.

      [Bookseller: H. W. Fichter Kunsthandel e.K.]
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        Goennerschaft - aus dem englischen uebersetzt von Louise Marezoll - Erster Theil + Zweiter Theil

      Frankfurt am Main : Joh. David Sauerlaender 1828. 357; 372 Halbleder - Zustand: Befriediigend bis Gut min. gebräunt, durchgehend eher gering braunfleckig (Innen); Besitzerstempel; Kleiner Schrifteintrag auf dem Deckblatt; Innenband min. an den Außenrändern angerissen; Einband Außen hat leichte Gebrauchsspuren; Ist etwas bestoßen-berieben, aber altersmäßig betrachtet eher ordentlich erhalten.

      [Bookseller: Gebrauchtbücherlogistik Hans Jörg Lauter]
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        Cromwell. Drame.

      Paris, Ambroise Dupont et Cie, 1828.. In-8, demi- veau violine glace de l'epoque, dos romantique orne d'un decor de filets, palettes et fer ajoure repete, dores et a froid (decor leg. passe, quelques accrocs), (6), lxiv, 476 p., rousseurs, parfois soutenues. Edition originale precedee de la celebre preface-manifeste dans laquelle Hugo renverse les conventions classiques heritees du XVIIe siecle pour assigner au drame romantique la mission de fournir "une peinture totale de la nature". (Carteret, I, 398. Escoffier, n°698. Vicaire, IV, 243). Ex-libris de la famille Lebaudy au Chateau de Rosny, a la devise "La solitude" (ca. 1880). Construit par Sully a la fin du XVIe siecle, le chateau devint la propriete de la duchesse de Berry en 1828, puis de banquiers anglais en 1836, avant d'etre rachete par l'homme politique et industriel Paul Lebaudy..

      [Bookseller: Librairie Hatchuel]
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        "Erlangen". Gesamtansicht von Norden von einer Anhöhe aus, rechts ein Paar mit Kind.

      . Altkol. Lithographie von Gustav Kraus nach Heinrich Adam bei Selb, um 1828, 25,5 x 41 cm.. Pressler 171/I; Maillinger II, 1487; Lentner 7680. - Aus der um 1828 erschienenen Folge großformatiger Ansichten bayerischer Städte. -Breitrandig und wohl erhalten. Schönes Altkolorit.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Gesamtansicht von Norden über den Main auf die Stadt recht, in der Mitte ein Jäger mit Hund.

      . Kol. Lithographie von Gustav Kraus nach Heinrich Adam bei J. Selb, um 1828, 25 x 41,5 cm.. Pressler 183. - Aus der 1829 erschienenen Folge "22 Ansichten bayerischer Städte". Breitrandig und sehr gut erhalten, in feinem, älteren Kolorit. Gerahmt. Dekorativ und selten!

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Über Entwicklungsgeschichte der Thiere. Beobachtung und Reflexion.

      1828. Königsberg, Gebrüder Bornträger, 1828. 2 volumes. 4to (243 x 215mm). pp. xxii, (2, Verbesserungen), 271, (1); (4), 315, (1), with 1 fold. table and 7 (4 handcoloured) engraved plates and a few diagrams in the text. Contemporary marbled boards. First edition of the 'foundation treatise on the embryology of the higher animals' (Horblit 9a). "Continuing the work of his friend and collaborator Christian Heinrich Pander (to whom the 'Über Entwicklungsgeschichte der Thiere' is dedicated), Baer observed the formation of the germ layers and established the germ layer theory. He described the way in which the layers formed various organs by tubulation, and he emphasized that the development of the embryo is from the apparently homogeneous to the obviously heterogeneous. In this he finally refuted the long held and much discussed theory that embryonic parts might be preformed in the egg. The publication of this book provided a solid basis for the further systematic study of the mammalian development" (Grolier 'Medicine' p. 215). Without the supplement to volume 2 published after Baer's death in 1888 by Ludwig Stieda. Some occasional minor foxing. Provenance: Old stamp of Dr. Jules Barrois, Lille on titles and 2 other leaves. PMM 288b, Norman 101; Horblit 9a..

      [Bookseller: Antiquariaat Junk]
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        Handarbeitende Mutter mit ihren Kindern hinter einem Sonnenschirm. Feder und Tuschpinsel.

      . 9,7 x 9,4 cm. Unten (unleserlich) bezeichnet und datiert: "1828".. Feine Arbeit aus einer kleinen Sammlung von Portraitstudien, die der Füger-Schüler in Gasthöfen und Parks anfertigte. Der hoch angesehene Miniaturenmaler Richter wurde nach 1832 Professor an der Wiener Akademie.

      [Bookseller: Kunstantiquariat Joachim Lührs]
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        Ueber die Sprache. (Motto:) Rede, daß ich dich sehe! 4 Bl., 360 S. Halblederbd d. Z. mit Rückentitel und verblasster Filetenvergoldung.

      Heidelberg, C. F. Winter, 1828.. . Außerordentlich seltene erste Ausgabe dieser bedeutenden Schrift des erst vor kurzem wiederentdeckten Autors, in der von der Sprache als untrüglichem Indikator der Gebrechen von Zeit und Gesellschaft die Rede ist. Als erster hatte Walter Benjamin auf Jochmann hingewiesen und begeistert geschrieben: "Eine Darstellung, der es gelänge, die Kontinuität des revolutionären Gedankens von Forster bis Jochmann aufzuzeigen, würde den Vorkämpfern des deutschen Bürgertums die Schuld abstatten, die seine heutigen Nachfahren insolvent findet ... Wer die sprachliche Gestalt des ... Essays in sich aufnimmt, den wird es wenig erstaunen, daß sein Autor nichts, was er veröffentlichte, gezeichnet hat ... Der Zukunft, von welcher er in prophetischen Worten spricht, wendet er gleichsam den Rücken, und sein Seherblick entzündet sich an den immer tiefer ins Vergangene hinschwindenden Gipfeln der früheren heroischen Menschengeschlechter und ihrer Poesie ... Jochmann erkennt, daß der Fortschritt des Menschengeschlechts mit den Rückschritten mehrerer Tugenden, vor allem aber mit dem Rückschritt der poetischen Kunst, auf das engste verbunden ist". Die fehlende Wahrnehmung Jochmanns in der Öffentlichkeit mag auch daran liegen, dass dieser, wie Benjamin sagte, "den Zeitgenossen aus dem Wege gegangen (ist)". So hat z. B. nicht einmal sein Freund und Nachlassverwalter Zschokke etwas vom Erscheinen dieses Hauptwerks Jochmanns zur Ostermesse 1828 erfahren. Selbst Eckardt weiß 1881 (in der ADB Band 14) noch nichts von der Autorschaft Jochmanns. "Jochmanns Buch handelt vom Zustand der deutschen Sprache, aber es meint den miserablen Zustand der deutschen Verhältnisse ... Die Mängel der deutschen Sprache erklärt Jochmann als Mängel ihrer Rede, als solches aber sind sie Folgen des Mangels an öffentlichem Leben, des unentwickelten deutschen Gesellschaftslebens, eines Bürgertums, das noch zu keiner gesellschaftlich-öffentlichen Selbstgestaltung gekommen ist. 'Das öffentliche Leben der Deutschen geht in Schreibstuben und Paradeplätzen vor' ... Der Sprachzustand ist ein politischer Zustand, wenn Jochmann das Deutsche als eine Sprache definiert, 'in der man kaum leise denken, geschweige denn laut zu schreiben versteht'" (Haufe, Die unzeitige Wahrheit, S. 335). Jochmann war Balte wie Jakob Michael Reinhold Lenz. Er wurde 1789 in Pernau am Rigaer Meerbusen geboren, Schule und Studium führten ihn nach Riga, Leipzig, Heidelberg, Göttingen und Lausanne. In Riga wurde er Advokat, floh vor den Napoleonischen Truppen nach England, kehrte kurz nach Riga zurück, um es für immer zu verlassen und auf Reisen durch Deutschland, die Schweiz und Südfrankreich Heilung für seine körperlichen Leiden zu suchen. Auf der Reise zu Samuel Hahnemann starb Jochmann 1830 an einem offenbar nicht erkannten Lungenleiden in Naumburg. "Nicht viel mehr als solche Eckdaten sind über sein Leben bekannt, kein Porträt überliefert uns eine Vorstellung von seiner Gestalt, seine Grabstätte wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. Anonym hat er die meisten seiner Schriften veröffentlicht - ein Unbekannter und Unzugänglicher, ist er leidend an sich und der Welt echolos durch seine Zeit hindurchgegangen. Und doch scheint er als ein Zeitgenosse zu uns zu sprechen, mit dem Ton vernunftorientierter politischer Sehnsucht und wissender, melancholischer Skepsis" (Haufe). Das Manuskript des Buches ist nicht erhalten. Da spätere Auszüge von Zschokke und Neudrucke erhebliche Abweichungen zur Erstausgabe aufweisen, kommt dieser eine besondere Bedeutung für die Textkritik zu. - Nicht störend stockfleckig. Breitrandig und im ersten Einband. - Goed. XV 148, 3. Jochmann-Bibliogr. S. 285, I.a. Haufe S. 335. Nicht in der Sammlung Borst.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Eigenh. Brief mit U.

      Dresden, 24. XI. 1828.. 1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).. An den Schriftsteller und Dramaturgen Joseph Schreyvogel (1768-1832): "Ich benutze die Gelegenheit, und wo [?] Mlle. Gley, eins der ersten Mitglieder des hiesigen Theaters nach Wien reiset, meinen Namen in Ihr Gedächtniß[!] zurück zu rufen. Die junge sehr talentvolle Künstlerin wünscht vornehmlich zweierlei durch Ihre gütige Hülfe zu erreichen. Erstens: Mlle. Müller in einigen großen und vorzüglichen Rollen zu sehen und von dieser wahren Künstlerin zu lernen: und zweitens: hofft sie selbst in einigen Rollen in Wien auftreten zu dürfen. Von Ihrer Liebe zur Kunst so wie von Ihrer Gefälligkeit und Humanität bin ich überzeugt, daß Sie, geehrter Herr, Ihr gern zur Erfüllung dieser Wünsche verhelfen werden. Wie oft wünsche ich mich wieder nach Wien hin um einmal wieder eine große Freude, einen ächten[!] Kunstgenuß in Ihrem vortreflichen[!] Theater zu erleben [...]". - Schreyvogel war viele Jahre Hoftheatersekretär und Dramaturg der vereinigten k. k. Hoftheater. "Mit Werken von Schiller und Goethe, Bearbeitungen Shakespeares und spanischer Klassiker sowie Aufführungen von Dramen Franz Grillparzers und Eduard von Bauernfelds führte er das Wiener Burgtheater zu einer ersten Blüte und begründete dessen typischen Bühnenstil" (DBE). - Mit kl. unbed. Randläsuren und -einrissen.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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