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        Geschichte seiner Zeit: Persi. (2 Büch.), Wandal. (2 Büch.) + Gotische Denkwürdigkeiten (4 Büch.), insges. 8 Büch. in 4 vol. Übers. v. Peter Friedrich Kanngießer (1774 - 1833, vgl. ADB XV 79 f).

      Greifswald in der Akademischen Buchhandlung 1827-1831 in 8vo (21,5 x 13,5 cm).. Einspalt. Textdr. m. 4 Haupt- u. 8 Unter-Titeln. XXXII, 324 pp; 2 nnff, 255, (1) pp; 3 nnff, 162 pp, 1 Bl Zw.-Titel, pp 163-316 pp; VIII, 374 pp (hier ist der 3. U-Titel d. Got. Gesch. - statt am Anfang - zwischen pp 368/9 eingeb.). 4 schlichte schwarze Bibl.-Einbde m. Schildchen, außen fleckig, innen wohlerhalt. u. komplett. - Der Autor ist bis heute - neben Agathias (um 536-582 p.Chr.n.), der zeitl. über Prokopius hinaus weitermacht, ohne ihn im Stil und Inhalt zu erreichen - die wichtigste Quelle zu den Auseinandersetz. d. Völkerwanderungszeit, insbes. zur Geschichte der Perser, Wandalen u. Gothen u. zum Hof- Leben Kaiser Justinians I. (483/527-65 p.Chr.n.), dessen wichtigster Lobredner u. Tadler er ist. - Kanngießer's - Ordinarius in Greifswald - Übersetz., eine monument. Basisarbeit (in erster u. einzig. Auflage), ist bis heute v. epochaler Bedeutung. - Re III Nr. 21 = Re Bu 15/46. - Zu Prokopius noch weiter: RE (1905) XVI 73 (d. Autor ist orthodox. Christ) - WW (1897) X 452/53 - Buchberger (1936) VIII 490 - von Wilpert (1997) II 1220. - Zu Peter Fr. Kanngießer noch ergänzend: Pierer Lexikon (1843) XV 452..

      [Bookseller: Antiquariat Remigius]
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        Abbildungen der Rindvieh- und andern Hausthier-Racen auf den Privatgütern Seiner Majestät des Königs von Württemberg, nach dem Leben gezeichnet und lithographirt von Lorenz Ekeman Allesson. Nebentitel: Abbildungen der Rindvieh- und andern Hausthier-Racen ... Württemberg, nebst angehängter Beschreibung. Fortgesetzt unter der Leitung von August Weckherlin. 1829

      Stuttgart, L?nd 1827 -1834: . Stuttgart, Löflund 1827 -1834. 37 x 47 cm. 2 lithographierte Titel, 24 Seiten Text, 36 kreide- bzw. getönte lithographierte Tafeln von Lorenz Ekeman Allesson nach eigenen Zeichnungen (Tafel 1-8), von G. Küstner nach Allesson (Tafel 9) und von Küstner nach Fr. Wagner (Tafel 10-36). Festeinband, Halbledereinband der Zeit mit Blindprägung und Rückenvergoldung - ADB 41, 373 - Güntz II, 269 - Nissen ZBI 4354 (nur 24 Tafeln) - Einzige Ausgabe. Für die württembergische Viehzucht grundlegendes Werk, in dem der Verfasser seine Vorschläge für die Verbesserung und Veredelung der Rindviehrassen niederlegt. Unter der Direktion Weckherlins in den Jahren 1837 - 1845 erreichte die land- und forstwirtschaftliche Akademie Hohenheim großes Ansehen (ADB). Prachtvolle Darstellungen der verschiedenen Rinderrassen, Tafeln 31-36 Schafe und Ziegen. Rücken oben und unten restauriert; im Text vereinzelt Stockflecken, 4 Tafeln Randeinriss unterlegt, 1 Tafel Eckabriss mit unbedeutendem Bildverlust -

      [Bookseller: Wenner Antiquariat]
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        Italienische Forschungen. (Zur Theorie und Geschichte neuerer Kunstbestrebungen). 3 Bde.

      Berlin, Nicolai, 1827 - 1831.. X. S., 1 Bl., 355, (1) S. u. VIII S., 1 Bl., 420 S., 1 Bl. u. XVI, 242 S. einschließlich 14 S. Register. Moderne marmorierte Ppbde im Stil der Zeit mit goldgeprägtem Rückenschild (stellenweise etwas braunfleckig, in Band 1 gelegentliche Anstreichungen und Randbemerkungen in Bleistift).. Erste Ausgabe.- Band 1 und 2 mit dem Besitzvermerk des Berliner Kunsthistorikers, Philosophen und Herausgebers von Hegels "Ästhetik", Heinrich Gustav Hotho (1802 - 1873). Er zählt zu den "jungen Kunsthistorikern, die seit den 1830er Jahren die Kunstgeschichte als empirische Wissenschaft zu etablieren begannen" (MKL) und sich dabei auf C. F. v. Rumohr "als ihren Ahnherrn beriefen" (MKL). Die gelegentlichen mit Bleistift ausgeführten Anstreichungen und Marginalien in deutscher Kurrentschrift dürften nicht von Hotho stammen - leider!, sondern gehören wohl einer späteren Zeit (um 1900) an.- C. F. v. Rumohr (1785 - 1843) war ein vielseitiger Gelehrter und Künstler: er gilt als "Vater der modernen Kunstgeschichtsschreibung", hat zahlreiche kunsthistorische Untersuchungen und Quellenschriften publiziert, er hat Novellen und einen Roman und mit "Geist der Kochkunst" eine der bedeutendsten gastrosophischen Schriften in Deutschland verfaßt und ihm noch eine "Schule der Höflichkeit" zur Seite gestellt. Rumohr war auch ein nicht untalentierter Künstler, er hat gezeichnet, gemalt und radiert und er war ein bedeutender Mäzen, hat junge Künstler wie Nerly und Horny gefördert hat. Er wurde als "gründlicher Kenner" Italiens und seiner Kunst von Goethe, den Brüdern Humboldt, Schlegel, Tieck, Schelling, Steffens, Platen und Bettina von Arnim etc. geschätzt, mit denen er meistens auch, wie mit zahlreichen deutschrömischen Künstlern befreundet war. Rumohr war, kurz gesagt, eine "wahrhaft epochemachende Erscheinung" (Stark). Seine "Italienischen Forschungen" sind das "Haupt- und Grundwerk" (Schlosser) der modernen, wissenschaftlichen Kunstgeschichte. Er hat sich darin "mit den Grundfragen seines Faches auseinandergesetzt ..., erkenntnistheoretisch und praktisch, als Kritiker und als historischer Philologe" (Schlosser). Rumohrs "quellenkritische Methode" war bahnbrechend in der Kunstgeschichtsschreibung. "Die beiden ersten Kapitel (der 'Italienischen Forschungen'), die fast die Hälfte des ersten Bandes füllen: '1. Haushalt der Kunst' ... und '2. Verhältnis der Kunst zur Schönheit' gehören zu dem Besten und Aufklärendsten, was jemals über diese Dinge gesagt worden ist" (Schlosser). In "Haushalt der Kunst" versucht Rumohr "sich über sein eigenes Begriffswerkzeug klar zu werden", während er in "Verhältnis der Kunst zur Schönheit" seine ästhetische Grundüberzeugung darlegt. "Rumohr hat als erster die Kunstgeschichte aus ihrer literarisch-ästhetischen Vergangenheit zu einer historischen Fachwissenschaft erhoben; er hat ihre Grundlagen festgestellt. ... Von seiner ausgebreiteten Kenntnis des italienischen Denkmälervorrats aus (der überall im Vordergrunde der 'Italienischen Forschungen' steht) sah sich Rumohr vor allem auf die sekundären Quellen, die schriftliche Überlieferung, in Berichten und Urkunden, und deren notwendige Kritik hingewiesen; es ist recht eigentlich die Philologie der neueren Kunstgeschichte, die er begründet hat" (Schlosser). Den nach den beiden theoretischen Einleitungskapiteln folgenden geschichtlichen Darstellungen sind darum jeweils Quellenauszüge beigegeben: 3. Betrachtungen über den Ursprung der neueren Kunst. 4. Ueber den Einfluß der gothischen und lombardischen Einwanderungen auf die Fortpflanzung römisch-altchristlicher Kunstfertigkeiten in der ganzen Ausdehnung Italiens. 5. Zustand der bildenden Künste von Karl des Großen Regierung bis auf Friedrich I. Für Italien das Zeitalter äußerster Entartung. 6. Zwölftes Jahrhundert. Regungen des Geistes, technische Fortschritte bey namhaften Künstlern. 7. Dreizehntes Jahrhundert. Aufschwung des Geistes der italienischen Kunst; rascher Fortschritt in Vortheilen der Darstellung. Einfluß der Byzantiner auf die Entwicklung der italienischen Malerey. 8. Duccio di Buoninsegna und Cimabue. Sieneser und Florentiner. 1250 bis 1300. 9. Ueber Giotto. 10. Ueber die besseren Maler des 14. Jahrhunderts. Zur Mehrung und Berichtigung ihrer Geschichte. 11. Urkundliche Erörterung: Weshalb man den neuen Dom zu Siena unvollendet gelassen und sich begnügt hat, den alten schöner zu schmücken und zu erweitern. Nebst andern Beyträgen zur Geschichte der italienischen Bauhütten. 13. und 14. Jahrhundert. 12. Ueber einige Dunkelheiten und Verwechselungen des 14. und folgenden Jahrhunderts. Alberto di Arnoldo; Piero Chelini; Lorenz da Viterbo; Bernardo Rossellini; Urbano da Cortona; Antonio di Federigo. 13. Entwurf einer Geschichte der umbrisch-toscanischen Kunstschulen, für das 15. Jahrhundert. 14. Die unumgängliche Vielseitigkeit in den Beziehungen, die Hindernisse der Entwickelung, die Ursachen des vorzeitigen Verfalles der neueren Kunst. 15. Ueber Raphael von Urbino und dessen nähere Zeitgenossen. 16. Ueber den gemeinschaftlichen Ursprung der Bauschulen des Mittelalters.- Goed. XVII,1246,87; MKL 332 ff.: J. v. Schlosser: C. F. von Rumohr als Begründer der neueren Kunstforschung. Einleitung zu: Italienische Forschung. Frankfurt/M. 1920.

      [Bookseller: Antiquariat Gabriele Klara]
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        "Cathedrale von Rheims. Angefangen von Robert de Coucy im Jahre 1211, nach dessen Entwurf vollendet im sechzehnten Jahrhundert". Ansicht von Südwesten mit Prozession und reicher Personenstaffage im Vordergrund.

      . Lithographie auf China von Simon Quaglio nach Domenico Quaglio, dat. "1827 u. 28", 50,5 x 66 cm.. Nicht bei Trost. - Bei Trost ist ein Gemälde verzeichnet (Nr. 204) welches 1833 datiert ist. Der Blickwinkel ist leicht variiert, ebenso ist die Staffage etwas verändert. - Tadellos erhaltenes Kapitalblatt!

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Historiettes, or Tales of continetal life. By the author of "The Englisch in Italy." In three volumes.

      London, Saunders and Otley, 1827.. 3 Bde. 8°. XII S., 1 Bl., 333 S., 1 w. Bl. ; 1 w. Bl., Titelbl., 352 S., 1 w. Bl.;1 w. Bl., Titelbl., 316 S., 1 w. Bl. HLdr.-Bde. der Zeit mit Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.. Erstausgabe. - I: Introduction. - The Regicides's Family. - A Week at Tours. - II: Introduction. - The Fall of Bern. - III. Peregrinatory Introduction. - The German Lottery. - The Rhine. - The Castle of the Convent Lake. - L'Envoi. - (Vorsätze und jeweils erste Seiten etwas stockfleckig).

      [Bookseller: Biblion Antiquariat Leonidas Sakellaridi]
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        Troisieme quatuor pour 2 Violons, Alte & Violoncelle des Quatuors. Composes et dedies a Son Altesse Monseigneur de Prince Nicolas de Galitzin, Lieutnant Colonel de la Garde de Sa Majeste Imperle de toutes les Russies OEuvre 130. Propriete de l'Editeur. - No. 870 en Partition, 871 Part. sep. - Pr. F 4,,15x Arg. de Conv. 3,,30 [B-Dur]

      Vienne, chez Math.s Artaria. Kohlmarkt No. 258 (1827). Einzelstimmen in 4 Heften.. Folio. Titel, (2) Ss. (leer), S. 2-15, (1) S. (leer) ; 13 Ss., (1) S. (leer) ; 11 Ss., (1) S. (leer) ; 11 Ss, (1) S. (leer). Titel und Noten gest. (Pl.-Nr. M.A.871.). Auch bei Kinsky/H. ist nur ein Titel angeführt. Titel mit Stecherangabe: "Ecrit et piquure par A. Kurka". Geheftet; ohne Einbände, in mod. Kassette. Erstausgabe. Dieses Quartett - das dritte für Galitzin - beendete Beethoven zunächst Ende des Jahres 1825. Die 6 Sätze erlebten bei der Uraufführung im März 1826 ein geteiltes Echo: die Mittelsätze fanden begeisterte Zustimmung, der erste Satz wurde als sehr sperrig empfunden, und der Schlusssatz, die Fuge, erntete weitgehend Unverständnis. Der Herausgeber, Artaria, regte über den 2. Geiger des Schuppanzigh-Quartetts, Karl Holz, an, Beethoven möge einen anderen Schlusssatz komponieren. Holz, der sich zu einem vertrauten Mitarbeiter des Komponisten entwickelt hatte, brachte Beethoven dazu, diesen neuen Finalsatz zu schreiben und die Fuge unter separater Opuszahl getrennt zu veröffentlichen (op. 133). Im Herbst 1826 lag das Quartett in seiner neuen Gestalt vor, der neue Schlusssatz war im Dezember desselben Jahres schon aufgeführt worden, und die vollständige weite Fassung hob das Schuppanzigh-Quartett im April 1827 aus der Taufe. Schnitt mit Grünfärbung. Auf Titel die Preisangabe für den Stimmensatz rot unterstrichen. Durchgehend leicht gebräunt und etwas fingerfleckig. Alle vier Hefte mit handschr. Paginierung, die sich wohl auf einen alten Sammelband bezieht. Wenige Anfügungen (Fingersatz) in Blei. Kinsky/Halm S. 395; Dorfmüller S. 18, 233, 350; Hirsch IV, 403; Slg. Hoboken 2, 516; Kat. München 268; BHB C 130/7..

      [Bookseller: Antiquariat Büchel-Baur]
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        [Pläne und Ansichten der k. k. Haupt und Residenz Stadt Wien].

      [Wien, 1827].. 10 lithographierte und kolorierte Pläne mit jeweils 14 Randansichten als Umrahmung. Zeitgenössisch auf Leinen aufgezogen, rückseitig jeweils mit kalligraphischem Titel versehen. Je 510:625 mm. Gefaltet in marmoriertem Pappschuber der Zeit mit goldgepr. Rückentitel. Gr.-4to.. Die vollständige Folge aller 9 Bezirkspläne und der historischen Übersichtskarte aus der gesuchten Serie mit den dekorativen Randveduten. Wie immer fehlen die beiden zusätzlichen, leicht abweichend gestalteten Pläne der Stadt Wien mit den Ansichten der Wirkungsstätten der "vorzüglichsten Handelsleute und Geschäftsmänner". Die vorliegenden, die heutigen Bezirke I-IX umfassenden Pläne zählen mit ihren ganz in der Tradition der Wiener Vedutenmalerei stehenden Randansichten von bemerkenswerten Plätzen, Gebäuden und Monumenten zu den schönsten Belegen des biedermeierlichen Wien überhaupt. - Die Blätter durchwegs fleckenfrei, ungebräunt und mit umlaufenden weißen Rand um die Einfassungslinie, das zeitgenössische Originalkolorit sauber und farbfrisch erhalten. - Nebehay/Wagner III, 775, 1-10. Gilhofer Kat. 132 (Topographie Österreichs), 132 (10 Bll. wie vorliegend). Slg. Eckl 772 (ebenfalls 10 Bll.).

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. 55 Bände.

      Stuttgart und Tübingen, Cotta, 1827-1834,. Gr.-8vo. Mit 1 Kupfertaf. u. eingen gefalteteten Tabellen. Unbeschnittene, nicht aufgeschnittene Interimsbrosch. (Bd. 31 sowie 50-55 beschnitten, letzere m. Blauschnitt).. Goedeke IV, 3, 14. - Hagen 24. - Erste Ausgabe in Groß-Oktav. "Vom Verlag Cotta veranstaltete Ausgabe von C1 in Oktav, für die der Text von C1 (Taschenausgabe) von Göttling, in geringerem Maße von Goethe noch einmal überprüft wurde." (Hagen, S. 89). Diente als Textgrundlage für die Weimarer Sophienausgabe. - Ohne die Bände 56-60, die erst 8 Jahre später erschienen sowie 2 Ergänzungsbände (Tafeln zur Optik u. Farbenlehre sowie Register von Musculus). - Ab Band 41 Nebentitel: Goethe's nachgelassene Werke. 1.-15. Band. - Rücken meist fleckig, teils m. kl. Fehlstellen. Im Text nur ganz vereinzelt fleckig, vorwiegend sauber. Breitrandiges Ex. auf frischem Papier, geeignet für private Einbindung oder einzelnes Aufschneiden und Benutzung der reizvollen Auslieferungen. Bd. 31 ergänzt (Stempel auf Titel).

      [Bookseller: Antiquariat Düwal]
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        Eigenh. Brief mit U.

      Weinhaus [d. i. Wien-Währing], 30. VIII. [1827].. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.. Wohl an Clemens Wenzel Fürst von Metternich-Winneburg (1773-1859): "Ich schicke Ihnen hier, Mein Fürst, das erwähnte Blatt des Constitutionel. Ich wünsche, daß es Ihren Erwartungen entsprechen möge. Was die darin vorkommende Anekdote betrifft, so scheint sie allerdings auf mich gemünzt zu seyn. Daß sie rein erlogen ist, werden Sie, ohne meine Versicherung, erkennen [...] Ob ich gleich Villele's Versuch, die Censur wieder einzuführen, nicht tadeln kann, so entgeht mir doch dadurch eine große Quelle von Unterhaltung und Belustigung. Denn die französischen Journale sind nun auf einmal so langweilig geworden, daß es kaum mehr der Mühe lohnt, sie anzusehen [...]. - Jean Baptiste Villele (1773-1854) war im Dezember 1820 in das Ministerium Richelieus berufen und nach dessen Sturz im Dezember 1821 in dem neuen Ultraministerium zum Finanzminister und Premierminister ernannt worden; die Zensur war im März 1820 wiedereingeführt worden.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Untersuchungen über die Geschichte der Harzburg und den vermeinten Götzen Krodo. [Mit Anhang:] Urkunden-Beilagen und Anhänge zu [den] Untersuchungen. - [ANGEBUNDEN:] Ueber den vermeinten Götzen Krodo zur Harzburg. Eine historische Untersuchung. Mit lithographirten Abbildungen. Erstausg.

      Halberstadt, H. Vogler, 1827.. 2 Bll. (2 versch.Titel), XXVIII, 303, 65 S. / VIII, 168 S., 1 Bl., u. 2 Taf. (kmpl.), 8°, Neues marmoriertes Halbleinen. Im ersten Buch untersucht der Wernigeroder Historiker u. Archivar Christian Heinrich Delius (1778-1840) die Geschichte der Harzburg bei Goslar, von welcher heute nurnoch einige Ruinen vorhanden sind. Das zweite Werk, quasi ein eigenständiger Anhang zu ersterem, widmet sich ganz dem (vermeintlichen) germanischen bzw. sächsischen Gott "Krodo", dessen Geschichte "durch den Wahn der Schriftsteller seit dem letzten Jahrzehnd des 15. Jahrhunderts" eng mit der Harzburg verflochten wurde. "Nirgends zeigt sich eine Andeutung, eine Spur des Gottes Krodo; der Altar zu Goslar, ist als sein Eigenthum nicht nachgewiesen; die Urkunden aus den Kriegen der Sachsen sind sehr späte Fälschung und Betrug; die etymologische Ableitung einzelner Ortsnamen von ihm ist leere, erbärmliche Spielerei [...] Es hat nie einen wirklichen Abgott Krodo gegeben." (S.109) - Am Ende gibt Delius auch ein Verzeichnis von 91 Werken, in denen Krodo angesprochen wird. - Besitzervermerk; Papier leicht grau u. unbeschnitten, dadurch etwas angerändert; 4 Blatt mit Wurmgang unter Verlust von Buchstaben u. Wortteilen; sonst ein gutes Expl.

      [Bookseller: Versandantiquariat Hans-Jürgen Lange]
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        Leabhuir an Tsean Tiomna & an Tiomna Nuadh (Holy Bible)

      Dublin: G & J Grierson & M Keene for the British & Foreign Bible Society 1827 - VG HB in original black/gilt cloth boards, all edges red. Occasional very light foxing. 1,306pp. Text in Irish Gaelic. Excellent condition for its age, clean & tight with no inscriptions. [Attributes: Hard Cover]

      [Bookseller: Cheshire Book Centre]
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        Alma Mater; or Seven Years at the University of Cambridge, by a Trinity Man,

      First Edition, 2 vols, half title, vii, 324; half title, 272pp octavo, fine unsophisticated copy in original boards with paper labels, light wear to spine extremities, a remarkable survival, London, Black, Young and Young, 1827. * * FURTHER PHOTOGRAPHS SENT ON REQUEST * "John Martin Frederick Wright offers a lively account of Cambridge University in "Alma Mater; Or, Seven Years at the University of Cambridge". Published anonymously in 1827, Wright's two-volume work captures the triumphs and tribulations of undergraduate life at Cambridge, based upon his own years as an aspiring mathematician at Trinity College. This second volume covers Wright's last two undergraduate years and experiences as a private tutor, together with copies of examinations and lists of scholarships available at all the colleges. Wright dedicated his career as a writer and private tutor to helping students succeed at university, and Alma Mater is designed to offer parents and aspiring students insight into the preparations, intellectual as well as financial, necessary for achievement. A spirited defence of Cambridge traditions in the face of broader educational reforms, Alma Mater also brings to life a period of intense intellectual activity in British mathematics."

      [Bookseller: Jeffrey Stern Antiquarian Bookseller]
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        Grand Quatuor En Ut dieze mineur pour deux Violons Alto et Violoncelle compose et dedie a Son Excellence Monsieur Le Baron de Stutterheim OEuvre 131. No. 2628 - Propriete des Editeurs - Pr : 4 fl 30 xr. [cis-Moll]

      Mayence, chez les fils de B. Schott a Paris, rue de Bourbon No. 17, a Anvers, chez A. Schott (1827). Einzelstimmen in 4 Heften.. Folio. Titel, (1) S. (leer), 13 Ss., (1) S. (leer); (1) S. (leer), S. 2-13, (1) S. (leer); (1) S. (leer), S. 2-13, (1) S. (leer); (1) S. (leer), S. 2-13, (1) S. (leer). Titel in Lithographie, Noten gest. (Pl.-Nr. 2628). Geheftet; ohne Einbände, in mod. Kassette. Erstausgabe (Mainzer Ausgabe); Variante mit 1 Titel (so wohl auch Hirsch). Kinski / Halm kennen die Preisangabe nicht, Hoboken führt sie auf, bezeichnet sie aber nicht - wie der Katalog des Beethovenhauses Bonn - als späteren Abzug. Dorfmüller (S.351) schließt aus der Pariser Adresse, dass die Partitur später als die Stimmen im gleichen Jahr gedruckt wurde. Schon während der Arbeit an op. 130 trug Beethoven sich mit Plänen für ein oder zwei weitere Streichquartette. "Das cis-Moll-Quartett unterscheidet sich von den vorangegangenen durch ein völlig anderes Verhältnis von Kontinuität und Diskontinuität. Äußerlich ist es in sieben Sätze unterteilt, aber alles deutet darauf hin, dass diese Einteilung eher praktische als inhaltliche Bedeutung hat; im Autograph hatte Beethoven die Sätze noch nicht nummeriert. Das Quartett ist eigentlich eine Folge langer und kurzer Abschnitte, die so ineinander fließen, dass man sie nicht mehr als getrennte Teile des Werkes wahrnimmt. Die Ebenen der Gesamtkomposition und des Einzelsatzes fallen mehr oder weniger zusammen; Kontraste oder Entsprechungen innerhalb der Sätze sind kaum noch von Kontrasten oder Entsprechungen zwischen den Sätzen zu unterscheiden. So entsteht ein raffiniertes Wechselspiel musikalischer Abschnitte, die einander überlagern wie längere und kürzere Wellen, ein Spiel, das zugleich zielgerichtet und ziellos wirkt. Dieses Quartett klingt deshalb wie eine vierzigminütige Improvisation, bei der aber nie der Eindruck von Beliebigkeit entsteht" (Caeyers S. 740). Zur Aufführung gelangte es erst nach Beethovens Tod: 1828 wurde es vom Müller-Quartett zum erstem Mal der Öffentlichkeit präsentiert. S: 11 / Violine I mit montiertem Papierstreifen auf dem unteren Rand. Er enthält handschriftlich die Takte 167-194; danach folgen fast 3 Takte Pause, was ein Umblättern erleichtert im Gegensatz zu der Stelle, an der die Seite im Original umbricht (von Takt 166 zu 167). Durchgehend leicht gebräunt und etwas fingerfleckig. Wenige Einfügungen in Blei. Alle vier Hefte mit handschr. Paginierung, die sich wohl auf einen alten Sammelband bezieht. Kinsky/Halm S. 399; Dorfmüller S. 18, 233, 351; Hirsch IV, 405; vgl. Slg. Hoboken 2, 518 (4 Titel); vgl. BHB Schorn 80b (4 Titel); nicht in Kat. München..

      [Bookseller: Antiquariat Büchel-Baur]
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        Trabzon, History, book edited 1827, scarce

      Trabzon, ,. Please read german text.

      [Bookseller: Hammelburger Antiquariat]
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        Der Rheinische Weinbau in theoretischer und praktischer Beziehung bearbeitet von Joh. Metzger.

      Heidelberg: August Oßwald, 1827.. XVI, 260 S. mit 17 Steintafeln und einer großen Untersuchungstabelle verschiedener Weinberge im Rheinthale. 8° (20cm), Pappband, geb. mit buntgemustertem Papier kaschiert.. Zustand: Gut, Einbanddeckel rundgelegen und beschabt (teilw. abgeschabt, siehe Foto), Ecken bestossen. Frakturschrift. Papier alters- und qualitätsbedingt gebräunt und braunfleckig, besonders die ausklappbaren Tafeln. Produktionsfehler im Anhang (Empfehlungswerthe Schriften): S.255/256 falsch paginiert (343/344) - Von Joh. Metzger, Universitätsgärtner in Heidelberg; ordentlichem Mitgliede der Gesellschaft für Naturwissenschaft und Heilkunde zu Heidelberg; ordentlichem und correspondirendem Mitgliede der Königl. Hannöversch. Landwirthschaftsgesellschaft; Ehrenmitglied des Königl. Preußisch. Gartenvereins; corresponirendem Mitgliede der Wetterauischen Gesellschaft für die gesammte Naturkunde und des Großherzogl. Badischen landwirthschaftlichen Vereins.

      [Bookseller: antiquariat-exlibris / Eibelstadt - Eber]
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        Anweisung zu Erhaltung der Dämme bei Stromergießungen und Eisgängen.

      Grimma, Göschen-Beyer, 1827.. (20,5 x 12,5 cm). XII, 195 S. Mit 13 (11 farbigen bzw. kolorierten) gefalteten Kupfertafeln. Pappband der Zeit.. Erste Ausgabe. - U.a. mit Kapiteln über die erforderlichen Baumaterialien und -geräte, Vorkehrungen gegen Hochwasser und Eisgänge, Dammwachen, Wachhäuser und Vorkehrungen gegen Eisaufbruch sowie einem Anhang über Warnsignale mit Flaggen oder Laternen und die Sprengung von Eis. Die hübschen Tafeln zeigen Dammprofile, Schleusen, Befestigungstechniken, Werkzeuge etc. - Wagner war königlich sächsischer Wasserbaudirektor. - Stempel auf Titel. Papierbedingt gering gebräunt, stellenweise etwas braunfleckig, sonst gut erhalten

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Chronik der Herzoglichen Residenz- und Hauptstadt Altenburg vom Jahre 1801 bis zum Jahre 1825, nach amtlichen Nachrichten bearbeitet und herausgegeben. Erster Band (alles !), enthaltend die Jahre 1801 bis 1813.

      Altenburg, Schnuphase, 1827.. X, 2 Blatt, 211 Seiten, geglätteter Kalbslederband der Zeit mit reicher Rückenvergoldung und Deckelbordüren, dreiseitiger Goldschnitt, Seidenvorsätze, 20,5 x 11 cm,. Innen teils etwas stockfleckig, schön gebunden.

      [Bookseller: Antiquariat H. Carlsen]
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        Catholicism in Austria; Or, An Epitome of the Austrian...

      1827. Dal Pozzo, Ferdinando, Comte [1768-1843]. Catholicism in Austria; Or, An Epitome of the Austrian Ecclesiastical Law; With a Dissertation Upon the Rights and Duties of the English Government, With Respect to the Catholics of Ireland. London: John Murray, 1827. xx, 252 pp. Octavo (8-3/4" x 5-1/2"). Contemporary three-quarter morocco over marbled boards, marbled edges and endpapers, rebacked retaining original spine with gilt title and raised bands, hinges mended. Moderate rubbing to boards edges with some wear to corners. Early owner signature to head of title page, interior otherwise fresh. * Only edition. Dal Pozzo was a lawyer and former First President of the Imperial Court at Genoa. In this book he offers a cautious assessment of the arguments that resulted in the Catholic Relief Bill, or Catholic Emancipation Bill, of 1829. He advocated "a middle course between continued restrictions and immediate emancipation" that would curtail the Church's "ultramontane pretensions" and exclude monks and Jesuits. OCLC locates 24 copies, none in law libraries. British Museum Catalogue (Compact Edition) 20:830..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Dramatische Dichtungen. Nebst einer Abhandlung über die Shakspearo-Manie. 2 Bände. XVI, 400 S.; 2 Bl., 384 S. Schöne, bibliophile genarbte Halblederbde um 1900 (bedruckte Orig.-Broschuren beigebunden) mit Rückentitel und Rückenvergoldung.

      Frankfurt, Joh. Christ. Hermann, 1827.. . Erste Ausgabe der ersten Veröffentlichung Grabbes. Der Leipziger Buchhändler Kettenbeil, der gerade die Frankfurter Buchhandlung übernommen hatte, trug Grabbe die Veröffentlichung der gesamten Berliner Jugendproduktion an. Da auch einige angesehene Journale ausgezeichnete Kritiken veröffentlichten, genoß Grabbe zum ersten Mal die öffentliche Anerkennung, die seinem Lebensweg eine weniger tragische Richtung hätte geben können. Die Sammlung enthält neben dem Erstdruck von "Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" den "Herzog Theodor von Gothland", "Mario und Sulla", "Ueber Shakspearo-Manie u. a. - Gelegentlich etwas fleckig. Sehr schönes Exemplar. - Goed. VIII 637, 1. Borst 1522.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Catalogus artificum sive architecti statuarii sculptores pictores caelatores et scalptores Graecorum et Romanorum, literarum ordine dispositi.

      Dresden & Leipzig (Dresdae et Lipsiae), Libraria Arnoldia, 1827.. Octavo. Pp. xvi, 488. Plus 3 large folding tables tipped-in at end. Contemporary annotations in a very neat hand to first paste-down, few minute annotations in same hand elsewhere; small, neat, faded private stamp to bottom of title. Hardcover, bound in handsome contemporary half cloth and patterned boards, paper bit rubbed along extremities, gilt-blocked decorative spine, all edges dyed red. In fine condition. A lovely copy. ~ First edition. See Jacques-Charles Brunet: "Nouvelles recherches bibliographiques" (Paris, 1834), which refers to the 1828 edition. Karl Julius Sillig (1801-1855) was a German classicist and Karl August Böttiger's (1760-1835) pupil and editor. Sillig's "Dictionary of the Artists of Antiquity: Architects, carvers, engravers, modellers, painters, sculptors, statuaries, and workers in bronze, gold, ivory, and silver (...)", translated from the Latin original by the Rev. H. W. Williams, was published in London in 1836 and again in 1837. His "Catalogus artificium" was much influential in its time and is considered his most important work. See also William Smith: "Dictionary of Greek and Roman Biography and Mythology". Scarce..

      [Bookseller: Librarium of The Hague]
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        An Illustrated Introduction to Lamarck's Conchology; contained in his Histoire Naturelle des Animaux sans Vertebres ...

      1827. London, Longman ..., 1827. 4to. pp. iv, 47, with 22 fine handcoloured plates. Publisher's gilt cloth. Nissen ZBI, 994. A beautifully produced work, which popularized the Lamarckian system in England. An unusually clean copy, 2 plates Latin names added in neat pen-writing.

      [Bookseller: Antiquariaat Junk]
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        Monographies de Mammalogie, ou description de quelques genres de Mammiferes, dont les especes ont ete observees dans les differens musees de l'Europe. Ouvrage accompagne de planches d'Osteologie, pouvant servir de suite et de complement aux Notices sur les animaux vivans, publiees par M. le baron G. Cuvier, dans ses Recherches sur les ossemens fossiles.

      1827. Paris, G. Dufour & d'Ocagne, 1827-1841. 4to (270 x 195 mm). 2 volumes, comprising 17 parts, bound in one. pp. (4), xxxii, 268, (4, publisher's catalogue); (4), 392, with 71 (many folded) engraved plates. Later black half morocco, gilt lettered spine, gilt upper edges. A complete set of all the 17 part of Temminck's rare work on mammals. The fine lithographed plates show a.o. numerous bats, orang-outangs and other mammals. Temminck was the first director of the Leyden Natural History Museum. His special interests were birds and mammals and he wrote a number of important ornithological works, such as a continuation to Buffon's 'Planches enluminees'. Nissen ZBI, 4085..

      [Bookseller: Antiquariaat Junk]
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        Tractado Pratico e Compendiario das Aguas dos Rios [Bound with]...

      1827. Two Rare Portuguese Treatises Almeida e Sousa de Lobao, Manuel de [1745-1817]. Tractado Pratico e Compendiario das Aguas, Dos Rios Publicos, Fontes Publicas, Ribeiros, E Nascentes Dellas. Obra Apurada, Em que se Adopta o Mais Racionavel da Legislacao Romana; Cortado o que Hoje he Reprovado Pelo uso Moderno das Nacoes. Com Dous Indices, Hum dos Capitulos, Outro das Conclusoes Mais Notaveis. E com Duas Dissertacoes Analogas: 1. Sobre as Aguas Pluviaes; 2. Sobre as Aguas Subterraneas. Lisbon: Na Impressao Regia, 1827. xxix, 244 pp. [Bound with] Almeida e Sousa de Lobao, Manuel de. Tractado Pratico das Avaliacoes, E dos Damnos. Lisbon: Na Impressao Regia, 1826. 231 pp. Quarto (7-1/2" x 5"). Contemporary tree calf, lettering pieces and gilt ornaments to spine, speckled edges. Light rubbing to extremities, corners bumped and lightly worn. Light toning to text, somewhat darker in places. Light pencil scribbled to front free endpaper, small later owner stamp to title page of Aguas, interior otherwise clean. A handsome volume. * Aguas: first edition; Avaliacoes: only edition. These treatises on water law and the law of valuations and damages were quite respected and cited often by jurists in Portugal, it's colonies and Brazil and Brazil. Aguas was reprinted in 1911. Both titles are rare. KVK locates a handful of all editions of both titles worldwide, none in North America. OCLC locates 2 copies of Aguas in North America (at Yale Law School and UC-Berkeley Law School), 1 copy of Avaliacoes, at Harvard Law School. Neither title in the British Museum Catalogue..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Eigenh. Briefentwurf.

      O. O., 30. XII. 1827.. 20 SS. auf gehefteten gefalt. Doppelbll., halbbrüchig beschrieben. 4to.. An Philip Henry, 4th Earl Stanhope (1781-1855, nachmals Pflegschafter Kaspar Hausers), über die politische Situation in Europa nach der Schlacht bei Navarino, die zur griechischen Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich führte. Gentz, durchaus kein Philhellene, sieht die Bedeutung des Schlachtausgangs für das Kräftegleichgewicht in Europa voraus und beklagt die Rollen, welche die politischen Kräfte der Großmächte gegenwärtig spielen. Dem deutschlandbegeisterten Engländer schreibt Gentz in deutscher Sprache, setzt den Brief hier aber nur als Konzept auf, da er die Reinschrift wegen seiner für Ungeübte womöglich schwer lesbaren Hand einem Sekretär überlassen will: "[...] Ich laße diesen Brief durch eine fremde, aber vollkommen sichre Hand schreiben, weil ich einmal weiß, daß deutsche Briefe Ihnen die liebsten sind, und doch besorge, daß Sie meine Hand mit etwas mehr Anstrengung als eine Kanzley-Schrift lesen möchten [...] Sie kehren, Mein Verehrter Lord, in einem höchst entscheidenden Augenblicke in Ihr Vaterland zurück. Nach allem, was sich in den letzten vier oder sechs Wochen in England zugetragen hat, scheint mir eine Ministerial-Revoluzion unvermeidlich. Die öffentliche Meynung spricht sich täglich stärker und drohender über das Attentat von Navarin, den Traktat von London, und die ganze verderbliche Politik, die diesen Traktat erzeugt hat, aus [...] Das alles hat in den letzten vier Wochen eine andre Gestalt angenommen. Ihre Minister hatten sich geschmeichelt, daß Oesterreich durch seinen Einfluß in Constantinopel die Türken zum Nachgeben bewegen, und daß ihnen dies einen Ausgang aus dem Labyrinth, in welches sie sich durch ein grundfalsches und verderbliches System verwickelt hatten, bereiten würde. Diese Aussicht schlug fehl. Obgleich unser Cabinet, mit altgewohnter Treue und Ehrlichkeit alle seine Kräfte anstrengte, um den letzten Bruch zu hintertreiben, so war doch, seit der Katastrophe von Navarin, und bey dem fortdauernden höchst unklugen und feindlichen Benehmen der drey Gesandten, nach dieser Katastrophe, jeder Versuch bey der Pforte fruchtlos. [...] Die französische Regierung ist die verachtetste, und die verächtlichste die es heute in Europa giebt. Hierüber sind alle Parteyen einig. Wie diese im Todeskampf begriffne, elende Regierung die Türkisch-Griechische Sache behandelt hat - wird man dereinst den Geschichtsschreibern kaum glauben [...] Für Rußland allein haben England und Frankreich gearbeitet, für Rußland allein den unseligen Tripel-Traktat unterzeichnet, für Rußland allein bey Navarin die Türkische Seemacht vertilgt [...] Der Weg nach der Hauptstadt des Türkischen Reiches ist jetzt dem Russen auf allen Seiten geöfnet [...] Und das alles setzt England für das lächerlichste aller Hirngespinste, für die sogenannte Befreyung der unwürdigsten Rebellen, die je die Sonne beschienen hat, aufs Spiel! It cannot be [...]". - Konzept mit zahlreichen eigenh. Einschüben, Strichen und Umarbeitungen. Am 1. Bl. recto Publikationsvermerk von fremder Hand (um 1870); eine von Gentz im Entwurf nicht ausgefüllte Zitatstelle mit editorischem Bleistiftvermerk "Die Stelle fehlt". - Hochcharakteristisches Dokument der Beurteilung der europäischen Situation in der Geburtsstunde des modernen Griechenland: Einer der talentiertesten europäischen Staatsdenker seiner Zeit beweist großes Geschick in der Abschätzung der politischen Folgen für die Großmächte; zugleich zeigt Gentz, "den alten und neuen Griechen zeitlebens nicht gewogen" (Bertsch, Prokesch von Osten, S. 77), seine Beschränkung hinsichtlich einer zukunftsweisenden Beurteilung der griechischen Sache. - In normalisierter Schreibweise abgedruckt in: Schlesier, Gustav v. (Hrsg.). Schriften von Friedrich von Gentz. Ein Denkmal. Bd. V (1840), S. 138-146.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Eigenh. Brief mit U.

      Wien, 23. I. 1827.. 2½ SS. auf 2 Bll. 4to.. An Franz Xaver von Peball, den Verweser des Kommunitäts-Radwerks Nr. VI in Vordernberg (Steiermark), mit einer sehr ausführlichen Schilderung der Witterungsverhältnisse und über Angelegenheiten des Finanzhaushalts: "[...] Den Entwurf zur Einlage in der Berg Sache werden Sie durch meine Hausfrau erhalten haben, ich arbeite izt an die Einbegleutung für Se Majestät und werde die Sache gewiß hier bestens Einleiten. Am 10. ist also die licitation. Wer gehet hin daß weiß ich nicht - denn man Schrieb mir noch nichts darüber - Die Deputirten müssen so lange sitzen bleiben bis sie die Herrschaft verstanden haben - ich kann vor 13-14 nicht von hier abgehen - allein seyen sie Versichert daß da wo es zu handeln anlömmt ich nicht säume - folglich daß ich gleich daseyn werde um bei den zu treffenden Vorkehrungen zu wirken. Die zwey nöthigsten Gegenstände sind - zuerst das abgängige Geld für den Erlag des Drittels zusammen zu bringen ich sollte glauben, daß in Leoben und selbst in Vo[r]dernberg noch so manches stecket, und es wäre gut wenn schon izt vorläufig sich darum umgesehen würde; die weiteren Erlage zu verzögern werden wir ferner Zeit um Raten Verlängerung Einkommen, so daß der Tilgungsfond es decken wird. Der zweite Punkt ist die Besetzung der Beamten [...]". - Erzherzog Johann, der 1822 das Vordernberger Radgewerk Nr. 2 erworben hatte, sollte bis zum Ende des Jahrzehnts die anderen ortsansässigen Radmeister vom Eintritt in eine "Bergunion" überzeugen, deren Gründungsvertrag heute als eigentliches Gründungsdokument der Oesterreichisch-Alpine Montangesellschaft (ÖAMG) gilt, aus der im vergangenen Jahrhundert die Vereinigten Österreichischen Eisen- und Stahlwerke (VÖEST) und später die Voestalpine AG hervorgehen sollte. - Die Tinte stärker durchschlagend, sonst sehr wohlerhalten.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Storia delle campagne e degli assedj degl' Italiani in Spagna dal MDCCCVIII (1808) al MDCCCXIII (1813). Vol. 1 - 6 von [?].

      Florenz: Antonio Carboni, 1827.. In -8, sei volumi in mezza pelle bruno avec titoli di dorso in oro, anche i numeri dei volumi ed un poco dell'ornamento. 378/407/515/452/526/419 pag. Con vignette di titolo per ogni vol. I volumi 1/3/4/5 con una mappa piegata di incisione. Le legature un poco frigate, i canti un poco dannegiati. Le pagine macchiati e non tagliato, con alcuni piege e stracciate. Una segnatura dell possessore sulla pagine di titolo dei vol. 1 e 2. I vol. 1/2/3 con una toppa d'acqua di 1-3 cm sulle margine di sotto. Insieme, buon esemplare. -- 8°. Sechs uniforme braune Originalhalblederbände mit goldgeprägten Rückentiteln und Bandnummern sowie etwas Verzierung. 378 / 407 / 515 / 452 / 526 / 419 Seiten mit jeweils einer Titelvignette. Die Bände 1/3/4/5 mit jeweils einer mehrfach gefalteten Kupferstichkarte versehen, diese zum Teil mit einem kleinen 1-2cm Riss am Kartenrand. Die Einbände sind etwas berieben, die Ecken bestoßen. Die Seiten durchgängig braunfleckig und unbeschnitten, wodurch einige Knicke und kleine Randeinrisse vorkommen. Eine handschriftliche Signatur eines Vorbesitzers befindet sich in den Bänden 1 und 2 auf der Titelseite. In den Bänden 1/2 und 3 befindet sich durchgängig am unteren Seitenrand zum Innengelenk hin ein 1-3cm Wasserfleck. Collationiert. Insgesamt durchaus gutes Exemplar.. #M09600

      [Bookseller: Antiquariat Carl Wegner]
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        [Op. 130]. Troisieme Partition du Quatuor pour 2 Violons, Alte & Violoncelle. [Full score]

      Vienne chez Maths. Artaria [PN M.A. 870] [1827]. Folio. Newly bound in quarter dark red morocco with marbled boards, black leather label gilt to spine. 1f. (half title, verso blank), [1] (title incorporating crown above a stippled circle), [2] (blank), 3-67, [1] (blank) pp. Engraved. With handstamp of J.J. Ewer [London] to foot of half- title. A very little minor staining to upper blank margins. A fine copy overall, with clear, strong impression and wide margins.. First Edition, rarely found with the half-title. Kinsky-Halm p. 395. Dorfmüller-Weinhold p. 233. Hoboken 2, 515. Hirsch IV, 402. "It is hard to resist the conviction, dangerous as superlatives must always be, that as a masterpiece of the sonata type of construction, the opening movement of this last and most mature of the Galitzin Quartets is unrivalled and unique, not only in Beethoven but possibly in all quartet literature." Mason: The Quartets of Beethoven p. 208.

      [Bookseller: J & J Lubrano Music Antiquarians]
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        Eigenh. Brief mit U. ("John Lindley").

      [London], "Hort[icultural] Soc[iety]", 17. IV. 1827.. 1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso.. An den schottischen Journalisten William Jerdan (1782-1869), von 1817 bis 1850 Chefredakteur der "Literary Gazette": "The Society intends to substitute a fete at their Garden for the usual annual dinner at the Freemasons Hall. It will be well done and some time in June will be the time. We should be glad if you would notice the probability of the occurrence in the L.G. Of course our object is among other things to give the Ladies an opportunity of doing something more than looking at our fine things [...]". - Leicht angestaubt; kleine Randeinrisse; Spuren alter Faltung. Mit Siegelresten und kl. Einriß durch Siegelbruch am Gegenblatt.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        [Op. 130]. Troisieme Quatuor pour 2 Violons, Alte & Violoncelle... [Subtitle]: dedies a Son Altesse Monseigneur le Prince Nicolas de Galitzin.[Set of parts]

      Vienne Maths. Artaria [PN] 871 [1827]. Folio. 1f. (title), [i] (blank), 2-15, [i] (blank); 13, [i] (blank); 11, [i] (blank), 11, [i] (blank). Disbound. Slight dampstaining to upper inner corner of viola part and to outer margins, just affecting printed area of violoncello part. A very good, fresh, wide-margined copy overall.. First Edition. Kinsky p. 394. Beethoven Beiträge p. 233. Thayer 255. Hoboken 2, 516. Title reproduced in Bory: Beethoven, p. 208. This, the third of the quartets dedicated to Prince Galitzin, was composed in 1825. "The event that was personally important to Beethoven at this time was the first performance of his Quartet in B-flat, his "Leibquartett" as it [was] once called in the Conversation Books... The performance took place on March 21, 1826... [Matthias Artaria] had purchased the publishing rights of the Quartett and after the performance he went to Beethoven with the suggestion that he write a new finale and that the fugue be published as an independent piece... Beethoven complied, and the original finale was subsequently published as Op. 133." Thayer-Forbes: Beethoven, pp. 974-975.

      [Bookseller: J & J Lubrano Music Antiquarians]
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        Todesurtheil, welches von dem Magistrate der Kaiserl. Königl. Haupt- und Residenz-Stadt Wien, über die mit dem Severin v. J****, fälschlich Graf v. J**** wegen meuchlerischen Raubmordes abgeführte Criminaluntersuchung geschöpfet, und in Folge der von den hohen und höchsten Justiz-Behörden herabgelangten Bestätigung heute den 30. August 1827 mit dem Strange vollzogen worden ist.

      [Wien, o. Dr., 1827].. (4) SS. (Doppelblatt). Gr.-4to.. Amtliche Urteilsveröffentlichung über den polnischen Edelmann Severin von Jaroszinsky (Jaroschinski, 1793-1827), der in Wien über seine Verhältnisse lebte (insbesondere war er Therese Krones zugetan, einer Volksschauspielerin zweifelhaften Rufes, deren Gunst ständige teure Geschenke vonnöten machte) und zur Finanzierung seines aufwendigen Lebensstils seinen alten Mathematikprofessor Johann Konrad Blank erstach und dessen Obligationsscheine verkaufte. Schon drei Tage nach der Tat wurde er verhaftet und schließlich nach langer gerichtlicher Untersuchung am 30. August 1827 bei der Spinnerin am Kreuz gehenkt - ein spektakuläres Großereignis, das 20.000 Schaulustige angezogen haben soll. - Etwas gebräunt; minimale Einrisse in den alten Bugfalten. - Zum aufseheneregenden Fall des Raubmörders Jaroszynski vgl. Edelsbacher/Seyrl, Wiener Kriminal-Chronik. 200 Jahre Kriminalistik und Kriminalität in Wien, Wien, 1993, S. 22-25.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        LJUBLJANA : Grundriss der Haupt-Stadt Laibach im Königreiche Illyrien

      1827. Kupferstich, Darstellung: 56 x 43 cm. Stadtplan mit Index. Gering gebräunt, leichte Faltspuren. City map. Slightly age-toned, soft folds.

      [Bookseller: Antiquariat Dasa Pahor]
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        Examen de la Constitucion de Don Pedro, Y de Los Derechos del Infante.

      1827. [Portugal]. [Bordigne, Comte de]. Examen de la Constitucion de Don Pedro, Y de Los Derechos del Infante Don Muguel. Dedicado a Los Portugueses Fieles. Paris: [s.n.]. 1827. 195 pp. Octavo (8-1/2" x 5-1/2"). Original plain publisher wrappers, untrimmed edges. Some edgewear, light rubbing to wraps, moderate wear to spine, binding lightly cocked. Light browning to near top-edges of a few leaves at beginning of text, interior otherwise fresh. * This is a Spanish translation of Bordigne's Examen de la Constitution de Don Pedre, et des Droits de Don Miguel (1827). Also published as part one of his Legitimite Portugaise (1827), it examines the Portuguese succession in 1826-27. This was a case that raised several questions of legitimacy, constitutionality and nationality. In 1807 Napoleon compelled the Portuguese monarchy to flee to its colony of Brazil, which then became, by decree, the capital of the United Kingdom of Portugal, Brazil, and the Algarve. In 1816 Joao VI returned to Portugal and demoted Brazil to colonial status. His eldest son, Pedro I, remain in Brazil, sided with its independence movement and declared himself emperor when independence was achieved. Pedro ruled Brazil until 1831, then abdicated to return to Portugal to help his daughter achieve the throne. Pedro I of Brazil became King of Portugal as Pedro IV (1826). Since no one wanted to re-establish the union of Portugal and Brazil Pedro abdicated the Portuguese throne in favor of his daughter Maria II da Gloria, then seven years old. Pedro's brother Miguel was to act as Regent and marry Maria when she came of age. Miguel instead proclaimed himself king and repudiated the liberal constitution granted by Joao VI. Maria was forced into exile. Her father Pedro returned from Brazil, and from the Azores waged a successful campaign against Miguel, who was defeated and exiled in 1834. This Spanish edition is not in the British Museum Catalogue, which lists editions in French and Portuguese. KVK locates 7 copies, all in Europe, OCLC locates 1 (at the Catholic University of America)..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. 40 Bände und 1 Bd. Inhalts- u. Namen-Verzeichnisse in 22 Bänden.

      Stuttgart u. Tübingen, Cotta, 1827-1830,. Kl.-8vo. Mit 2 Falttabellen. Schwarze Pp. d. Zeit m. goldgeprägt. rotem Rückenschild. Rotschnitt.. Hagen 23 C1. - Goedeke IV/3, 11-12. - Die Kleinoktav- oder sogenannte Taschenausgabe mit allen zu Goethes Lebzeiten erschienenen Bänden. Erschlossen durch das unverzichtliche Register von Musculus u. Riemer im Nachdruck (Leipzig 1977). - Kanten etw. berieben u. bestoßen. Bis auf einzelne kl. Fleckchen im Text sehr sauber u. gut. Schöne, einheitlich gebundene Reihe.

      [Bookseller: Antiquariat Düwal]
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        Napoleon In the Other World: a Narrative Written by Himself and Found Near his Tomb in the Island of St. Helena.

      London: Henry Colburn. 1827 - 8vo. 406 pp., Very Good, Quarter Calf on Grey Boards (not original binding), stains, rubbing, & edge wear on boards; head and tail of spine rubbed and chipped; small tears, some losses, and staining on end papers and in text block; binding slightly loose; staining on edges of text block; shelf wear. Provenance: John Ruyle, and other previous owner's signature on end paper. Illustrated. First Edition. [Attributes: First Edition; Hard Cover]

      [Bookseller: Wittenborn Art Books]
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        Haarlocke bzw. Haarbüschel, heimlich abgeschnitten an Beethovens Totenbett. In gefaltetem Papierkuvert.

      [Wien, Mittags, 27. III. 1827].. . Eine der wenigen Haarproben Beethovens mit nachvollziehbarer Provenienz. Der Sänger Ludwig Cramolini (1805-84), aus dessen Besitz die Haare stammen, hat Erinnerungen an Beethoven hinterlassen, in denen er das Abenteuer seiner Haarakquisition erzählt: "Leider war es so, wie wir dachten, denn Montag, am 26. März, nachmittags 5 Uhr, starb der größte und genialste Musiker seiner und aller Zeit, um in seinen Werken für diejenigen, die Sinn für Großes und Edles haben, ewig fortzuleben. Am 27., nach der Probe von A. Müllers Operette 'Die erste Zusammenkunft' fuhr ich, eine kleine Scheere in der Tasche, in Beethovens Wohnung, wo ich Schindler fand, der bereits eine große Menge von Neugierigen abwies, die Beethoven sehen wollten, mich aber passieren ließ. Da stand ich nun vor der bedeckten Leiche, die nach damaliger Sitte auf langen über Stühle gelegten Brettern ruhte. Ich lüftete in Gegenwart eines alten Weibes, ich glaube Beethovens Wirtschafterin, die Decke, schnitt Beethoven rasch eine Partie Haare ab und wollte mich rasch entfernen. Da trat Schindler ein. Ich sank an seine Brust, weinte und sagte ihm, daß ich mir und Nanette Schechner (Sängerin am Hofoperntheater in Wien) zum ewigen Andenken von Beethovens Haupt Haare abgeschnitten. Schindler gebärdete sich wie unsinnig, wollte die Haare zurück haben, sprach von Frechheit, und zwar an der Leiche des großen Beethoven, was mich dermaßen alterierte und empörte, daß ich ihm sagte, er möge mir ins Vorzimmer folgen, damit ich ihm fern von dem göttlichen Meister antworten könne, hier hielt ich es für ein Verbrechen. Vergebens wartete ich eine geraume Zeit auf Schindler. Er kam nicht, und so fuhr ich wieder nach Hause und gab später Nanette Schechner von den Haaren, die sehr glücklich darüber war. Noch jetzt bin ich im Besitz von einem Teil meines Raubes, wie ihn Schindler nannte. Schindler habe ich lange Zeit gemieden und ignoriert, bis er sich bei irgendeiner Gelegenheit mir nahte und sagte: Es täte ihm leid, mich so hart behandelt zu haben, aber er wäre durch den Tod Beethovens dermaßen in Aufregung gewesen und namentlich von vielen angegangen worden, ihnen Haare von Beethoven zu geben. Ich verzieh ihm gern, und wir wurden später wieder die alten. Schindler hat unbestreitbar große Verdienste um Beethoven. Er war der einzige, der mit einer Riesengeduld die Launen des großen Mannes ertrug. Er war aber auch unendlich eitel auf die Freundschaft Beethovens und nannte sich sogar auf seiner Visitenkarte 'Ami de Beethoven', wodurch er sich wirklich lächerlich machte. Ich verzeihe ihm die Schwäche gern, denn ich kann mir denken, daß man dazu kommt, wenn man täglich, ja in letzter Zeit stündlich um einen so großen Mann lebte. Noch am selben Nachmittag eilte ich, trotzdem ich abends in der 'weißen Frau' zu singen hatte, zu Anschütz, ihn bittend, an Beethovens Grab zu sprechen. Anschütz gefiel die Idee." - Von größtem Interesse ist auch das Kuvert, in dem die Haare ihre Aufbewahrung gefunden haben. Es handelt sich um einen mehrfach gefalteten kleinen Papierbogen (ca. 115 x 100 mm), der außen doppelt in Bleistift mit "Beethoven" beschriftet ist, innen, ebenfalls in Bleistift, einen Entwurf für die Folge von Beethovens Leichenzug enthält, wohl von der Hand von Anton Schindler oder Stephan von Breuning, welche die Vorkehrungen für Beethovens Beerdigung im nahen Währinger Friedhof trafen: "1. Führer mit Stab. | 2. 8 Kinder 2 Mädchen mit Kerzen 2 Mädch[en] | mit Bl[umen] Körbchen worin Blumen und Früchte | 2 Knab[en] mit Kerzen 2 Kinder mit Heu- | gabeln u. Sensen mit Blumen. | [...] Spr.- Alt u. Bss [...]". Dieses frühe Dokument zu Beethovens Leichenzug war bisher völlig unbekannt. Die Beisetzung auf dem Währinger Ortsfriedhof fand am 29. März unter großer Anteilnahme der Wiener Bevölkerung statt. Ungefähr 20.000 Personen sollen am Trauerzug teilgenommen haben. Die von Franz Grillparzer verfasste Grabrede sprach der Schauspieler Heinrich Anschütz. Ein Aquarell von Franz Xaver Stöber (Bonn, Beethovenhaus) zeigt den Leichenzug, an dessen Beginn in der Tat ein "Führer mit Stab" zu erkennen ist. Ihm folgen Posaunisten und Sänger, dann die Kinder und darauf der Katafalk.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Handbuch für Holztransport und Flosswesen zum Gebrauche für Forstmänner und Holzhändler und für solche, die es werden wollen. 2 Textbände und Tafelband in 3 Bänden.

      Karlsruhe, Müller, 1827-28.. (20,5 x 12,5 und 29,5 x 42,5 cm). XX, 391 S./ XX, 639 S. Mit lithographiertem Titel und 35 doppelblattgroßen lithographierten Tafeln. Moderne Halblederbände im Stil der Zeit (2) und Halblederband der Zeit (1).. Einzige Ausgabe seines seltenen Hauptwerkes in einem vollständigen Exemplar. - Die Tafeln zeigen u.a. das Schlagen des Holzes, die Verarbeitung der Stämme beim Schiffs-, Wehr-, Brücken- und Hausbau, den Transport auf Schlitten und Wagen sowie von losen Stämmen auf Flüssen. Den größten Umfang nimmt jedoch der Floßbau und seine Details ein. - Jägerschmid (1774-1863), Kameralist und Sekretär der badischen Rentkammer in Karlsruhe sowie Forstmeister in Gernsbach, wurde durch sein obiges Handbuch in ganz Deutschland bekannt. - Vorsätze etwas fleckig und angestaubt. Erster Textband stockfleckig und anfangs etwas wasserfleckig. Atlasband nur minimal stockfleckig und gering bestoßen. Insgesamt gut erhalten. - Mantel I, 403

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Le petit producteur Francais. I- Petit tableau des forces productives de la France depuis 1814. II- Le Petit proprietaire francais. III- Le Petit fabricant francais. IV- Le Petit commercant francais. V- L'Ouvrier francais. VI- L'Ouvriere francaise.

      Paris, Bachelier, 1827-1828.. 6 tomes reunis en 2 volumes in-16, plein veau fauve racine, dos lisses ornes de filets et roulettes dores, tranches mouchetees, filet dore sur les coupes (qqs pet. epidermures). Edition a la date de l'originale. Vaste panorama du potentiel commercial et industriel francais precede par un volume de statistique, plaidoyer pour le libre echange et synthese de sa grande oeuvre : 'Forces productives et commerciales de la France'. Charles Dupin composa cet ouvrage dans un ambitieux projet de formation technique ouvriere, appuye sur son "cours normal pour les ouvriers" au Conservatoire des arts et metiers. (Coquelin & Guillaumin, I, 623). Bel exemplaire, frais, bien relie..

      [Bookseller: Librairie Hatchuel]
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        Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. [Großoktavausgabe]. 60 Bücher in 30 Bänden. Mit 1 gest. Porträt nach Chodowiecki, 1 Kupfertafel , 5 gefalt. Beilagen und einigen Textholzschnitten.

      Stuttgart und Tübingen, Cotta 1827 - 1842.. Gr.8°. Marmorierte Halblederbände der Zeit mit je 2 farbigen Rückenschildern und etwas Rückenvergoldung. Groß Oktav. Allseitiger Gelbschnitt und Lesebändchen. Einbände in leicht variierender Färbung. Ecken etwas bestoßen. - 2 Bll. (in Bd. XV) gelöst, 1 Titel mit kl. Knickspur. Einbände teilweise leicht berieben; ca. 10 Rücken mit kl. Knickspur, dadurch einige Rückenschilde mit kleineren Fehlstellen; Bde 5/6, 7/8 u. 27/28 mit je ca. 5 cm Fraß am Außengelenk, Bd. 33/34 mit hälftiger stärkerer Fraßspur im Außengelenk, Bd. 55 mit 4 cm angeplatztem Lederbezug am Außengelenk. - Einfaches Ex Libris in den Innendeckeln - Überwiegend fleckenfreies, vollständiges und trotz der hier aufgeführten Mängel insgesamt ein richtig gutes Exemplar der Großoktavausgabe. -- Well-preserved copy of the rare large octave edition. With 1 engr. portrait after Chodowiecki, 1copper plate, 5 folding additions and several woodcuts in the text. Contemp. marbled half calf with 2 lbels in colors and some gilt spine. Comprises those 40 vols. of works prepared by Goethe himself as well as the following 20 vols of posthumous works. The portrait of Goethe, engr. after Chodowiecki in vol. LVI, presumably originates from the separately supplied series of engravings from the last Goethe edition published at the artist's lifetime (cf. Hagen 24d). - Mostly stainless, well-preserved and complete copy from the large octave edition.. Hagen 24 und 24 a. - Goedeke IV/3, 14 C. -- Umfaßt die 40 Bände der von Goethe selbst noch vorbereiteten Werke sowie die anschließenden 20 Bände der nachgelassenen Werke. - Das Inhaltsverzeichnis und Namensverzeichnis von Chr. Th. Musculus und Riemer am Ende von Band LV. Band LI mit einer Kupfertafel zur Geologie und Band LV mit einigen Holzschnitten zur Optik. Das nach Chodowiecki gestochene Porträt Goethes in Band. LVI wohl aus der zur Goethe-Ausgabe letzter Hand sep. gelieferten Folge von Kupferstichen (vgl. Hagen 24d). #Vitri3

      [Bookseller: Antiquariat Carl Wegner]
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        Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. 55 Bände

      Stuttgart u. Tübingen, Cotta, 1827 (-1833). Mit 53 (st. 55) Kupfertafeln als Frontispiz u.a. von H. Ramberg, M. Retzsch, L. F. v. Carolsfeld, P. C. Geissler u.a., 1 geolog. Kupfertafel u. 5 Falttabellen. Halbleder der Zeit mit Rückenvergoldung u. goldgepr. Rückenschilden; Grünschnitt, Kl.8°. - Goed. IV/3, 11-14; Hagen 23, C 1 u. 24c (zur Kupferstich-Sammlung); Slg. Dorn 14 u. 1446; Slg. Kippenberg 342; Hoffmeister (zu Ramberg) S. 51; Hirschberg (zu Retzsch) 210. - Die "Ausgabe letzter Hand" in der sogenannten "Taschen- oder Kleinoktav-Ausgabe", hier in der besonderen, in jedem Band mit einem Frontispiz-Kupfer ausgestatteten seltenen Ausgabe; diese Kupfertafeln sind laut Hagen als "spätere Zugabe" separat von Fr. Fleischer in Leipzig geliefert worden. Darunter u.a. die Kupfertafeln zu "Faust", "Götz v. Berlichingen", "Iphigenie auf Tauris", "Goethe's Leben", "Benvenuto Cellini", "Römisches Carneval", "Reineke Fuchs", "Wilhelm Meister's Wanderjahre", zur "Italienischen Reise" und "Campagne von Mainz". Goethe hat die Bände 1 bis 40 unter Mitwirkung von Göttling, Eckermann und Riemer noch selbst sorgfältig vorbereitet und betreut, während die Bände 41 bis 55, "Goethe's nachgelassene Werke" enthaltend, nach Goethe's Vorgaben von seinen Nachlaßverwaltern Eckermann, Riemer und Kanzler von Müller bearbeitet und herausgegeben worden sind. Erst 1842 wurden die Nachlaßbände 56 bis 60 herausgegeben, die jedoch meist auf schon früher publizierten Werksammlungen von 1836/37 bzw. von 1840 beruhen. Die Bände 41 bis 55 mit dem zusätzlichen Nebentitel "Goethe's nachgelassene Werke.". - Dekoratives, überwiegend sauberes Exemplar, nur wenig stockfleckig. Die Bände 3 und 17 ohne die Kupfer, Bd. 17 in zeitgenössischem goldverziertem Halbleder kaum abweichend gebunden.

      [Bookseller: Buch & Kunst Antiquariat Flotow GmbH]
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        Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. 55 Bände, 1 Supplement und 1 Bd. Inhalts- u. Namen-Verzeichnisse in 50 Bänden.

      Stuttgart u. Tübingen, Cotta, 1827-1835,. Kl.-8vo. Mit 33 gest. Frontisp. (gest. v. Schwerdgeburth meist nach Ramberg), 1 Kupfertaf., 5 Falttabellen u. 1 gef. Faksimile. Pp. d. Zeit. Farbschnitt.. Hagen 23, 23a u. 24e. - Goedeke IV/3, 11-13. - Band 1-40 der Kleinoktav- oder sogenannten Taschenausgabe erschienen zu Goethes Lebzeiten, Band 41-55 mit dem Nebentitel "Nachgelassene Werke" sind hier abweichend gebunden. Supplement-Band: Goethe's Leben von Heinrich Döring. Erschlossen durch das (häufig fehlende) Register von Musculus u. Riemer. Es erschienen noch weitere 5 Bde. Nachlaß u. 2 weitere Suppl. - Einbände berieben, teils m. Abplatzungen des Überzugspapiers. Band 2 abweichend in Hldr. m. RSchild. Teils Namen auf Vorsatz. Nur gelegentlich etw. stockfleckig. Die meisten Bände hier mit den beigebundenen reizvollen Kupferstichen.

      [Bookseller: Antiquariat Düwal]
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        Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Band 1 - 55 (v. 60) u. MUSCULUS, CARL THEODOR. Inhalts- und Namen-Verzeichnisse über sämmtliche Goethe'sche Werke nach der Ausgabe letzter Hand und dem Nachlasse verfertigt unter Mitwirkung (von Friedrich Wilhelm) Riemer. Zus. in 28 Bänden.

      Stuttgart, J. G. Cotta, 1827 - 1833 u. 1835.. Klein-Oktav-Ausgabe mit 1 Kupfertafel und 5 gefalteten Tabellen; Musculus: VIII, 301, (1) S., 1 Bl. Verlagsanzeige. Halblederbände der Zeit mit Rückenvergoldung und goldgeprägten Rückenschildern (1 Einband ähnlich nachgebunden; Rückenschilder berieben, Ecken teilweise leicht bestoßen und beschabt, wenige Deckel mit kleiner, oberflächlicher Läsur der Deckelbezüge, Vorsätze etwas leimschattig, 1 Band mit handschriftlichem Besitzvermerk auf dem Titel, wenige Fehlstellen im Papier schon in der Zeit ausgebessert, wenige Blätter wegen Papierfehler mit zu kurzem weißen unteren Rand (kein Textverlust!), insgesamt nur vereinzelt etwas braunfleckig; Musculus anfangs etwas braunrandig u. stellenweise leicht braunfleckig).. Goethes Werke in der "Ausgabe letzter Hand" liegen hier in der "Taschen- oder Klein-Oktav-Ausgabe" vor.- Die Bände 1 bis 40 sind von Goethe selbst vorbereitet und betreut worden und erscheinen hier bis auf Band 12 und 38 im ersten Druck C 1 vor; Band 12 stammt aus dem Doppeldruck C 2 beta, Band 38 aus dem 3. Satz von C1, aus C 2 beta. Die Bände 41 bis 55, "Goethe's nachgelassende Werke" enthaltend, wurden von Goethe vorgezeichnet und - soweit noch ungedruckt - auf den Handschriften beruhend, die allerdings eine Bearbeitung durch die Nachlaßverwalter Johann Peter Eckermann, Friedrich Wilhelm Riemer und Kanzler Friedrich v. Müller eine Bearbeitung erfuhren. Die Auflage der Kleinoktav-Ausgabe betrug 12 - 16000 Exemplare auf Druckpapier, 500 - 600 auf Velin (s. Fischer 1693). "Dieses größte editorische Unternehmen Goethes übertrifft die vorangegangenen Werkausgaben nicht nur an Umfang, sondern auch an Intensität und Sorgfalt der Vorbereitung und Durchführung, es besitzt eine besondere Signifikanz für eine bestimmte Periode in Goethes Leben." (Hagen).- Mit dem "Musculus" oder Registerband über die Bände 1 - 55 in erster Auflage. Dieser Band war nötig geworden, "da in der Ausgabe der Goethe'schen Werke letzter Hand und in dem Nachlasse das Zusammengehörige nicht immer zusammengestellt werden konnte, wodurch das Aufsuchen oft sehr erschwert ist". Der sog. "Musculus" umfaßt ein alphabetisches "Inhalts-Verzeichniß über die 55 Bände" und ein "Alphabetisches Namen-Verzeichniss der in Goethes Werken, Ausgabe 1827 - 1833, LV Bände in Sedez (besser Klein-Oktav) erwähnten Personen ingleichen einiger Schriften von anonymen Verfassern".- Am Ende eine für die Zeit des exzessiven Nachdrucks typische Verlagsanzeige: "Erniedrigter Preis von Goethe's sämmtlichen Werke ... in groß Octav. Um dem frech eindringenden Nachdruck ... entgegen zu wirken, zeigen wir hiermit an: daß wir uns entschlossen haben, die Oktav-Ausgabe für einige Zeit zu einem bedeutend erniedrigten Preise abzulassen, und zwar: Die Ausgabe auf Velinpapier für 90 fl. - anstatt früher 125 fl. 24 kr. ... Die Ausgabe auf Druckpapier für 60 fl. - anstatt früher 79 fl. 12 kr....". Auf der Anzeige werden die 55 Bände als "vollständige Ausgabe" bezeichnet; "der Inhalt der Bände 56 - 60 (die erste 1842 erschienen sind!) beruht größtenteils ... auf der von Eckermann besorgten Ausgabe: Goethe's sämmtliche Werke in vierzig Bänden" (Hagen 1990), Stuttgart, Cotta, 1840.- Hagen 23 u. 23a; Fischer (Cotta) 1693, 1769, 1868 u. 1957 (Band 1 - 40)

      [Bookseller: Antiquariat Gabriele Klara]
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        Sämmtliche Werke. 60 Bände in 30 Bänden.

      Stuttgart und Tübingen, Cotta, 1827-1830,. 12mo. Mit 9 lithograph. Taf. Jeweils ca. 230-430 S. Dunkelgrünes Hldr. d. Zeit m. dezenter Rückenvergoldung. Marmorierte Überzugs- u. floral ornamentierte Vorsatzpapiere, Rotschnitt.. Goedeke IV/1, 737, 123. WG² 86. - Zweite Gesamtausgabe in 3 Abteilungen: Zur schönen Literatur und Kunst (20 Teile). Zur Religion und Theologie. (18 T.). Zur Philosophie und Geschichte (22 T.). - Hrsg. v. Caroline Herder, Johann Gottfried Müller, Johannes Müller u.a. - An den Kapitalen teils geringfügig abgegriffen. In 2 Bänden wenige Seiten angeknickt. Sehr schöne, dekorative Ausgabe von würdiger Erscheinung, auch innen sauber und wohlerhalten.

      [Bookseller: Antiquariat Düwal]
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        Dokumentenkonvolut

      Schwelm, Hagen, u.a., 2. März 1827- 31. Dezember 1846.. Deutsche Handschriften auf Papier, 74 S. auf 77 Bll., unterschiedliche Format (meist c. 20x16,5 bzw. c. 35 x 21 cm). Teils etwas angeschmutzt, teils mit kleineren Fehlstellen, Falt- und Knickspuren.. Das Konvolut besteht hauptsächlich aus Korrespondenz des Land- und Stadtgerichts von Schwelm (Lkr. Ennepe-Ruhr, Regbez. Arnsberg, Nordrhein-Westfalen) bezüglich der Ablieferung von Personenstands-Registern der jüdischen Gemeinden im Gerichtsbezirk Schwelm. Laut obrigkeitlicher Verordnung mussten seit 1821 Duplikate von Kirchenbüchern bei den Gerichten abgeliefert werden, von denen auch die jüdischen Gemeinden betroffen waren. Für die Register-Führung der jüdischen Gemeinde der Stadt Schwelm war der Bürgermeister zuständig, für die ländlichen jüdischen Gemeinden der Landrat zu Hagen. Dementsprechend besteht der Großteil des Konvoluts aus Briefen des Bürgermeisters von Schwelm und des Landrats von Hagen sowie aus Aufzeichnungen des Land- und Stadtgerichts Schwelm, hauptsächlich mit Bezug auf die Einlieferung der Register aus verschiedenen Jahren bzw. auf Versäumnisse derselben. Umfangreich ist bspw. die Zahl der Briefe, die sich auf die fehlenden Register der Jahre 1819-1821 beziehen. Dieser Fall zog weite Kreise und beschäftigte das Gericht bis 1830, da hierfür niemand die Verantwortung übernehmen wollte. Das Gericht ermahnte beständig den Bürgermeister, der jedoch den Prediger Schneider in der Pflicht sah. Schneider wiederum wies dies zurück, da "die Register der Israeliten-Gemeine nie von mir geführt sind" Die entsprechende Listen über Geburts-, Trauungs- und Sterbefälle hätte er zum Buchbinder gegeben und die Rechnung an den Vorsteher der jüdischen Gemeide, Herz Joseph geleitet. Dieser hätte sich jedoch geweigert zu bezahlen und außerdem "auch nicht die geringste Anzeige von Veränderungen in der Gemeine zu machen für nöthig erachtet". Damit hätte aber er, Schneider, seine Schuldigkeit getan ("Mich den Juden aber aufzudrängen, hielt ich übrigens nicht für meine Pflicht"). Daraufhin wendete sich das Gericht an den Landrat zu Hagen, der aufklärte, dass der Bürgermeister die Familien-Register der Juden erst seit 1822 führte, davor aber der Pfarrer Schneider zuständig gewesen wäre. - Ab 1833 liegen mehr oder weniger regelmäßige Rückmeldungen des Bürgermeisters über die Veränderungen in der ihm unterstehenden jüdischen Gemeinde Schwelm vor. In vielen Jahren scheint es jedoch kaum demographische Entwicklungen unter den Juden zu Schwelm gegeben zu haben. So gab es 1837 bis 1844 wohl keine Trauungen oder Scheidungen. Zu 1845 hingegen wird die Trauung des Fleischers Marcus Herz mit Pauline Löwenstein, Tochter des verstorbenen Fleischers Joseph Löwenstein vermeldet. In der wohl sehr versprengten ländlichen jüdischen Population ("Juden auf dem platten Land"), über die der Landrat von Hagen rechenschaftspflichtig war, waren die Veränderungen noch überschaubarer. Im Erstbericht von 1829 vermeldet Landrat Gerstein sogar, dass ihm in seinem Bezirk keine Juden bekannt seien. Trotzdem scheinen in der Folgezeit auch dort Juden lokalisiert worden zu sein, denn ab 1835 liefern Gerstein und sein Nachfolger Vincke entsprechende Register-Informationen ein. Im Berichtszeitraum von 1835 bis 1845 scheint es jedoch fast keine Trauungen, Scheidungen oder Todesfälle gegeben zu haben. Für das Jahr 1838 ist von einer Geburt die Rede und für das Jahr 1845 von einer weiteren, die diesmal auch namentlich bezeugt ist (Caroline Barmen wurde am 10. Juni 1845 als Tochter des Metzgers David Barmen und seiner Gattin Gudula Cahn zu Langerfeld geboren). - Die jüdische Gemeinde zu Schwelm scheint nie besonders groß gewesen zu sein. Erstmalig bezeugt sind Juden zu Schwelm im Jahr 1602, im Verlauf des 18. Jahrhunderts stieg die Zahl der zu Schwelm bezeugten Juden von 24 auf 38, im Jahr 1819 als in Schwelm die erste Synagoge entstand, lebten dort neun Familien und auch gegen Ende des 19. Jahrhunderts (1895) zählte die jüdische Gemeinde in Schwelm nur 55 Personen. - Das Konvolut enthält eine Reihe von Autographen von mehr oder weniger bedeutenden westfälischen Persönlichkeiten. Neben dem häufig unterzeichnenden Theodor Sternenberg (1783-1852), einflussreicher Patrizier, Fabrikant und Bürgermeister von Schwelm, sind die beiden Landräte von Hagen, Gerstein und Vincke zu nennen. Friedrich Gerstein (1780-1836) war ein renommierter Jurist und Verwaltungsbeamter. Noch bedeutender war sein Nachfolger Georg von Vincke (1811-1875), ein führender rheinisch-westfälischer Politiker, Abgeordneter im preußischen Parlament und der Frankfurter Nationalversammlung sowie ein wichtiger Widersacher von Bismarck, mit dem er sich sogar ein Pistolenduell lieferte.

      [Bookseller: Versandantiquariat manuscryptum - Dr. In]
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        Panorama vom Rigi Berg. Illuminirtes Exemplar. Exemplaire enlummine.

      Zürich, H. Keller, 1827.. Kolor. Federlithographie von Johann Jakob Scheuermann nach Heinrich Keller. 19 x 95 cm.. Panorama in kart. Orig.-Umschlag.

      [Bookseller: EOS Buchantiquariat Benz]
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        Vues d?Italie et de Sicile, dessinées d?après nature par A. E. Michallon, Ancien Pensionnaire du Roi a l'École de Rome; et litographiées par M M. Villeneuve, Deroi et Renoux.

      Paris, Lami - Denozan, 1827 In folio, front. con fregio tipografico, (2) di ?Notice sur A. E. Michallon?. Seguono 20 tavole non numerate, finemente litografate, impresse su papier du Chine applicata su carta e protette da fogli di velina; sotto la parte figurata di ciascuna tavola, il titolo, nonché le indicazioni degli artisti e dello stabilimento litografico Villain. Legatura coeva in mezza pelle e carta marmorizzata marrone, dorso liscio decorato con filetti e fregetti impressi in oro. Il bel volume, in edizione originale, consiste in una pregevole raccolta di litografie; le stampe, raffiguranti paesaggi e vedute dell?Italia centrale e meridionale, sono state eseguite da ottimi artisti della prima metà dell?Ottocento, sui disegni di Michallon, eseguiti dal vero. Le stampe del volume, caratterizzate da uno stile classico ma attento al pittoresco, talora con inserimento di graziose figurine, hanno tutte (ad eccezione delle ultime tre) taglio orizzontale, e sono di varie dimensioni; l?impressione su carta di Cina permette al segno litografico di essere apprezzabile per la chiarezza e la morbidezza. I titoli delle tavole sono: Cloitre d?un couvent près de Rome; Fabrique du Poussin; Lac d?Albano; Grotta Ferrata; Bords du Lac Némi; Villa Comti a Frascati; Grotte de Neptune a Tivoli; Cascatelles de Tivoli; Vue prise a Tivoli; Près de Subiacco; Environs de Terni; Le pont de Narni; Ruines du theatre de Taormine; Forges d?Amalfi; Sorrente; Vendangens de Naples; Dans le Golfe de Naples; Près de Caprée; Environs de Castellammare; Arpinum; Grotta Ferrata. Achille - Etna Michallon (Parigi 1796 - 1822), figlio di uno scultore, si impose a soli sedici anni come pittore al Salon Parigino del 1812. Nel 1817, vinse il Grand Prix con un paesaggio storico e partì per l?Italia dove visse come ?Pensionnaire dell?École de France?. Morto in giovane età, è ricordato come maestro del più grande Corot. Esemplare lievissime fioriture ai margini di alcune tavole, peraltro in ampi margini e in assai buono stato di conservazione. (Cfr. Cremonini, Dante, ?L?Italia nelle vedute e carte geografiche dal 1493 al 1894?, Modena 1991, p. 174, num. 108).

      [Bookseller: Studio Bibliografico Botteghina D'arte G]
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        Galerie francaise de femmes celebres par leurs talens, leur rang ou leur beaute. Portraits en pied, dessines par M. Lante, la plupart d'apres des originaux inedits; graves par M. Gatine, et colories; avec des notices biographiques et des remarques sur les habillemens.

      A Paris, Chez l'editeur 1827.. Quart (35 x 25,5 cm), Leinenband der Zeit mit Deckelvergoldung und Marmorschnitt, (4) S., 35 Textblätter und 36 altkolorierte Kupferstiche. Rücken aufgehellt, Einband minimal fleckig, Textblätter, Tafeln und Seidenhemdchen mitunter minimal stockfleckig - schönes, kräftiges Kolorit - Es fehlt das Textblatt zu Mademoiselle de Limeuil. - insgesamt schönes, repräsentatives Exemplar - Portraits von Heloise, Hermengarde, Laure de Noves, Isabeau de Baviere, Michelle de Vitry, Marie D'Anjou, Agnes Sorel, Marie d'Angleterre, Anne de Boulen, Fille d'Honneur, Louise de Savoie, La Duchesse d'Estampes, Dame de la cour de Francois I., Jeune personne du temps de Francois I., la Belle Feronniere, la Belle Paule, Catherine de Medicis, Elisabeth, fille de Henri II., Marie Stuart, Marguerite de France, Gabrielle d'Estrees, Marquise de Verneuil, Eleonore Galigai, Marion de Lorme, Madame de Grignan, Marie-Therese d'Autriche, Mademoiselle dela Valliere, Mademoiselle de Fontanges, Madame de Maintenon, Duchesse de Bourgogne, Duchesse du Maine, Mademoiselle d'Orleans, la Camargo, Sophie Arnould, Mademoiselle de Limeuil

      [Bookseller: Antiquariat Dr. Wolfgang Rieger]
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