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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1799

        Travels in the interior districts of Africa: Performed under the direction and patronage of the African Association, in the years 1795, 1796 and 1797. With an appendix, containing geographical illustrations of Africa.

      London, Selbstverlag, 1799.. Erste Ausg. XXVIII (Vorwort, Inhalt, Subskribenten), 372, XCII S. (Appendix), 1 Bl. Mit gest. Portr., 3 (2 mehrf. gefalt.) gest. Karten, 5 (2 gefalt.) Kupfertafeln u. 2 Bl. gest. Noten. 4°, HLederband des 19. Jahrhunderts mit goldgepr. RTitel und RFileten, Schnitt marmoriert.. Lowndes VII, 1775. DNB XV, 218f. - Privatdruck für den Autor, sehr selten. Mungo Park ist neben James Bruce der bedeutendste englische Afrikaforscher. Auf dieser Reise erforschte er den Lauf des Niger, er setzte sie 1805 fort und drang bis über Timbuktu hinaus vor. - Durchgeh. gebräunt, tls. wasserrandig u. stockfl. Tit. mit unterl. Eckabriss. Die 2 mehrf. gefalt. Karten mit unterl. Falzeinrissen (Karte v. Nordafrika mit rep. Randausrissen). Die S. 367-372 u. I-XIX (Appendix) mit unterl. Randläs. (ohne Textverlust). 1 Bl. "Postscript" u. 2 Bl. Musiknoten am Ende eingebunden.

      [Bookseller: Antiquariat Galerie Joy]
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        The seats of the nobility and gentry, in a collection of the most interesting views.

      London, Boyell, (1799-86).. EA. First edition. Wuer-4°. 85 Bll. Mit gest. Titel u. 84 Kupfertafeln. Roter Maroquin d. Zeit. Mit aufwendige Rücken-u. Deckelvergold. . Goldschnitt. Red contemporary leather. With rich gilt images on spine and boards. Best. u. beschabt. Tls. fl. Schöne Ausgabe. Rubbed and bumped. Partly stained. Very nice copy.. Upcott XXXIII. Lewine S. 672.- Lowndes IV, 2859. Vollständige Folge mit schönen Ansichten britischer Adelssitze, gest. von Watts nach Sandby, Nates, Hearne u.a.

      [Bookseller: Neusser Buch-& Kunst-Antiquariat]
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        Bemerkungen über die natürlichen und inoculirten Blattern, verschiedene Kinderkrankheiten, und sowohl medicinische als diätische Behandlung der Kinder - Von D. Christoph Wilhelm Hufeland, Herzoglich-Weimarischem Hofrath und Leibarzt, auch ordentlichem Lehrer der Medicin zu Jena, Mitdirektor der dasigen medicinisch-chirurgischen Krankenanstalt und der Gesellschaft korrespondirender Aerzte zu Jena, der römisch-kaiserlichen Akademie der Naturforscher, der kurfürstlich-Maynzischen Akademie der Wissenschaften, der Schweiz. Gesellschaft korrespondirender Aerzte, der Brüsseler Akademie, der Sydenham. Gesellschaft zu Halle, und der physikal. zu Jena Mitglied.

      Wien, Mit v. Ghelenschen Schriften, 1799 (Dritte, sehr vermehrte Auflage) - (Der erste Teil erschien erstmals 1789, die um die Kinderkrankheiten vermehrte 2. Auflage 1792.).. Inhalt: 1. Abtheilung: Bemerkungen über die Blatterepidemie und Inoculation zu Weimar im Jahre 1788 (Geschichte der Krankheit, des allgemeinen Gesundheitszustandes und der Witterung während derselben; Beschreibung und Behandlung der künstlichen Blattern; Beschreibung und Behandlung der natürlichen Blattern: Ausbruch, Schwärung, Abtrocknung, Versetzungen und andere Folgen der Krankheit ; Krankheitsgeschichten); 2. Abtheilung: Ueber die wesentlichen Vorzüge der Blatterinoculation, vollkommene und unvollkommene Blattern, Blatternausrottung, und andere dahin ausschlagende Punkte (Einige noch nicht widerlegte Einwürfe gegen die Inoculation - Hofmanns System; Ueber die wesentliche Gutartigkeit inoculirter Pocken; Ueber die Vollkommenheit und Unvollkommenheit der natürlichen und geimpften Pocken, und deren mögliche Ausartung; Ueber die nöthige Vorsicht bey Auswahl des Impfgifts; Beyspiele glücklicher Inoculationen in den ersten Monaten des Lebens; Ueber die Inoculation außer der Epidemie; Ueber die auf die Impfung folgenden Nachkrankheiten und Metastasen); 3. Abtheilung: Ueber die diätische und medicinische Behandlung der Kinder und verschiedene Kinderkrankheiten (Allgemeine Ideen über die Kinderkrankheiten und die wichtigsten Kindermittel: Brechmittel, Laxirmittel, Mildernde Mittel etc., Krampfstillende und narkotische Mittel, Ableitende Mittel und Gegenreitze Äußerliche Mittel; Tödtliche Zufälle der Neugebornen in den ersten vierzehn Tagen des Lebens; Erinnerung an sehr wesentliche, und dennoch sehr vernachlässigte Punkte der physischen Erziehung in der ersten Periode der Kindheit; Bemerkungen über den Keichhusten: Auflösung, Ausleerung, Besänftigung des Reitzes, Stillung des Krampfes, Widerherstellung des Tons und Auslöschung des konvulsivischen Charakters in den Nerven; Etwas über Masern und Scharlachfieber; Periodische Sprachlosigkeit, Herzklopfen, Veitstanz, Würmer; Großer Nutzen narkotischer Mittel in chronischen Augenentzündungen; Geschichte zweyer innern Wasserköpfe; Heilung eines skrophulösen Lippenkrebses; Verschluckung ungewöhnlicher Dinge bey Kindern; Apoplektische Zufälle mit Suffokation bey einem sechsjährigen Kinde); 358 Seiten.(Blattern und Kinderkrankheiten jeweils ca. 180 Seiten). [8°: 12,5 x 20 cm] marmorierter fester Kartonband der Zeit mit goldgeprägtem roten Rückenschild, allseitiger roter Farbschnitt; Einband mit ein wenig inaktivem Wurmfraß, kleiner Oberflächenausriß am Rückenfuß; priv. Bibliothekssignatur auf Rücken; auf Vorsatz Stempel des 19. Jahrhunderts: "Joseph Wolf Med. Cand."; innen sauber und fleckenfrei; insgesamt guter Zustand.. Christoph Wilhelm Hufeland (* Langensalza 1762, + Berlin 1836), einer der bedeutendsten Mediziner und Humanisten seiner Zeit. Aus der Vorrede von Hufeland: Es könnte sehr überflüssig scheinen, noch etwas über die Blattern zu schreiben, über die seit mehr als tausend Jahren so viel geschrieben worden ist. ... Doch wenn wir bedenken, daß dieses schreckliche Uebel trotz der langen Erfahrung noch oft vergebens bekämpft wird ... so wird die Erscheinung dieses Büchleins entschuldigt werden, das nicht eine Abhandlung über die Blattern überhaupt, sondern nur einzelne Bemerkungen über eine besondere Epidemie derselben, die sich besonders auch durch den Einfluß der Influenza auf dieselbe, durch die guten Wirkungen der Zinkblumen, des Opium, des Quecksilbers u.s.w. auszeichnete, enthält. ... Das Publikum erhält hier (in der dritten Auflage) ein Buch mit sehr vielen Zusätzen und Bemerkungen, die mir meine seitdem gemachten Erfahrungen und die Arbeiten anderer verdienter Männer an die Hand gaben. [Privater Kommissionsverkauf, Mwst. nur in Teilbetrag enthalten.]

      [Bookseller: Sanderversand Antiquariat]
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        A Collection of Decrees by the Court of Exchequer in Tithe-Causes, from the usurption to the present time. Carefully extracted from the books of Decrees and Orders of the Court of Exchequer

      London: Printed by Bunney, Thompson, and Co. for the Author... 1799. . London: Printed by Bunney, Thompson, and Co. for the Author... 1799. . First edition, 4 volumes, 8vo. Contemporary calf, cracking to the lower parts of several joints, spines with red and black labels, ends rubbed, one spine end with loss, slight wear to several joints, overall a clean sound set. The Subscriber’s List shows just over 300 sets sold.

      [Bookseller: Bow Windows Bookshop]
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        Rochefoucauld-Liancourt, (F. A.F.) de la.:, Reisen in den Jahren 1795, 1796 und 1797 durch alle an den Seen belegenen Staaten der Nordamerikanischen Republik; imgleichen durch Ober-Canada und das Land der Irokesen. Nebst zuverlässigen Nachrichten von Unter-Canada. Band 1 und 2.

      Hamburg, Hoffmann, 1799. . Band 1. Orig.-Halbledereinband mit marm.Einband u. Ganzrotschnitt, gutes Exemplar. Band 2. Neue fachmännsche Halbleinenbindung mit neuen Vor- und Nachsätzen. 629, 588 S.1.Aufl. (=Neuere Geschichte der See-und Land-Reisen, Neunter und Zehnter Band). Stempel der "Großherzoglichen Bibliothek Neustrelitz" in Band 1.

      [Bookseller: Anti-Quariat]
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        The Practical House Carpenter or Youth's Instructor: Containing a Grat Variety of Useful Designs in Carpentry and Architecture to Which is Added a List of Prices for Materials and Labour, Labour Only and Day Prices

      J. Taylor at the Architectural Library, London 1799 - Collation, v[1], complete with 148 plates, some double page, 22pp. Bound in modern antiquarian style full calf, raised bands, leather title label. Calf light rubbed a few scuf marks, binding dosen't look recent? Binding in very good clean firm condition. Internally, title page repaired without loss, some light persistant spotting or browing. Pages and plates in good condition throughout. A very nice copy, in a very attractive binding. A6 Quarto [Attributes: First Edition; Hard Cover]

      [Bookseller: George Jeffery Books]
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        An die L. Zürcherische Jugend. Von der Gesellschaft auf dem Schwarzen Garten. Auf das Neujahr 1786-1798, 1804-1832 (alles was erschienen).

      . 42 Neujahrsblätter in 1 Bd. 22x19,5 cm. Je 8-16 S. Mit 16 (davon 1 kolor.) Kupfern, 2 (davon 1 kolor.) Plänen in Aquatinta, 25 (davon 1 gefalt.) Kupfern in Aquatinta und 24 (davon 23 in Aquatinta) Vignetten. Pp.-Bd. der Zeit mit Papierrückenschild.. Vollständige Reihe (von 1799-1803 sind wegen der unruhigen Zeiten keine Blätter erschienen) der Neujahrsblätter. - Zürcher Neujahrsblätter, Verlag Hans Rohr, 1971, S. 79 ff: "Nach der Brun'schen Staatsverfassung von 1336 wurden die Schärer und Bader, die damaligen Betreuer des Medizinalwesens, der Zunft zur Schmieden zugewiesen, denen auch die Kannengiesser, Glockner, Spengler, und Waffenschmiede angehörten. ... Aus diesem Zunftverband lösten sich die Schärer und Bader um 1491 und gründeten eine eigene gesellige Vereinigung ..."zum Schwarzen Garten". Eine wissenschaftliche Tätigkeit der Gesellschaft setzte erst mit dem Zuzug eigentlicher Aerzte ein. Die heutige "Gesellschaft der Aerzte des Kts. Zürich" ist aus dieser Vereinigung hervorgegangen. ... Die frühen Blätter sind von einer Kommission betreut, der die Chirurgen Burkhardt und Meyer und die Spitalärzte Locher und Vicarius Meyer angehörten. Hervorstechend ist die Folge zum Thema "Heilbäder und Mineralwässer der Schweiz" mit schönen Ansichtskupfern. Die Publikationen dieser Gesellschaft sind aber kaum mehr zu finden." - Das Thema 1786-1794 war "Anatomie für Kinder", die dazugehörigen Kupfer meist von Schellenberg gestochen, die meisten Texte von Dr. Ludwig Meyer verfasst. Das Thema 1808-1832 war "Heilbäder und Mineralwässer der Schweiz". Jedes Stück mit je einem schönen Ansichtskupfer in Aquatinta und einer dem Text vorausgestellten gestochenen Vignette. Die Kupfer und Vignetten bis und mit 1827 von Franz Hegi gestochen, die ersten Blätter nach Zeichnungen von Martin Usteri. Die Texte zumeist von Kirchenrat L. Meyer (1782-1852). - 1.-16. Stück: 16 (davon 1 kolor.) Kupfer; 17. Stück: 1 kolor. Plan (in Aquatinta) des verschütteten Tales durch den Bergsturz von Goldau; 18.-42. Stück: 25 (davon 1 gefalt.) Kupfer in Aquatinta und 24 (davon 23 in Aquatinta) Vignetten und 1 gestoch. Karte (anstelle einer Vignette). - (Kanten etwas berieben. Einige Tafelränder leicht stockfleckig). - Im Ganzen ein gutes Exemplar.

      [Bookseller: Biblion Antiquariat Leonidas Sakellaridi]
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        Munimenta Antiqua; or Observations on Antient Castles

      G Nicol 1799. 167 plates, (2 coloured, with 3 coloured views), 4 Volumes bound as 2. In contemporary full long grain red morocco by Staggemeir & Welcher(with their blue paper label to fpd Vol1), corners and edges bumped and worn, decorative blind tooling, also some edge gilt tooling. Spines, raised bands, decorative blind tooling, titles in gilt, some wear along joints, edges bumped and worn. Internally, gilt tooling along board edges, decorative gilt cabling to turn-ins, all edges gilt, bookplates of Edward Henry Scott and Sir AE Richardson to fpds, some light offsetting, but generally a very good copy. Vol 1, contains vol 1 & 2, half title, frontis, [4], [1], (ii-xxxii), [1], 2-345 pp, [1], [3] index, [1], [4] index, [2] pl list, [1] errata. [1], 29 plates (some folding), 1 vignette. Half title, frontis, 1801, G7W Nichol, [4], [1], (ii-iv), [1], 2-289 pp, [1], [2] index, [9] index, [2] pl list,[1] errata, 37 pls (some folding, 2 pls coloured showing 3 images), printed by W Bulmer and Co, Cleveland-row, St James's. Vol 2, contains vol 2 & 3, half title, frontis, 1804, [4], [1], (ii-vi), [1], 2-270 pp, [2] index, [8] index, [2] pl list, 41 pls (some folding and huge). Frontis, 1806, [4], [1], (ii-vi), [4], [1], 2-279 pp, [1], [12] index, [4], [1], 2-35 pp, [1], [10], index, [1], advert, [1], [1] index, [1], [2] l list, 60 pls. Contains the Appendix Containing the Answers to M.P.L. Dutens, in reply to his 2nd, 3rd, and 4th publications on the Subject of his Invention of the Arch, 1806. (Lowndes 1273. Avery AH42A59. Allibone 1030. Brunet 662). (34kg packed!). King, writer and antiquary, whose Munimenta antiqua is typical of his somewhat idiosyncratic approach to antiquarian studies but nevertheless makes a strong case for architectural history and the close analysis of form and style (if less successfully effected). King argued that antiquarianism was a science and that antiquarian research should therefore be conducted in accordance with scientific models of measurement and comparison rather than being concerned with picturesque views. Though many of his contemporaries were contemptuous of his 'foolish theories' (the Monthly Review was particularly critical of his obsession with concealed entrances and secret passages) his work was widely cited, and influenced, for example, George Chalmer's Caledonia (1810); the plans and plates are generally recognized to have had some lasting value. See ODNB.

      [Bookseller: Madoc Books]
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        Melchior Striegel. Ein heroisches Gedicht. Für Freunde der Freyheit und Gleichheit. Neue verbesserte Ausgabe. O. O. [Leipzig, Göschen] 1799. 8°. 275 S. Mit 6 Kupfertafeln von W. Jury nach H. Ramberg. Lederband d. Zt.

      . . Goedeke IV/1, 204, 10. - Rümann 904. - Zweite Ausgabe, gegenüber der ersten um 2 Gesänge u. die Illustrationen erweitert. - Satire auf die franz. Revolution in Knittelversen ("virtuose Handhabung des Reims" W. Kriegleder in: LL IX, 303) mit zahlr. "Kommentaren" in Prosa. Die Handlung ist von Paris nach "Schöpsenheim" verlegt (Schöps = Schaf) mit Anspielung auf zahlr. Zeitgenossen. - "Einige Illustrationen zu Ratschkys Epos gehören [ ] mit ihren drastischen Szenen u. ihrem niederdeutschen Humor zu Rambergs Meisterleistungen" (Lanck./Oehler 3, 69; Abb. 132f.) - Das "Freiheitslied" in Rot und Blau auf weißem Grund (= Farben der Tricolore) "nach der Orthographie Herrn Wunderholds". - Druck in Antiqua. - Einband beschabt und bestoßen. Vergoldung des Rückentitels erneuert: Gelenk oben mit Riss. Stockfleckig, teilw. stärker. Stellenw. Unterstreichungen mit Bleistift.

      [Bookseller: Antiquariat Halkyone]
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        Fantasieen auf einer Reise durch Gegenden des Friedens, von E. P. v. B.

      Hannover, Helwing, 1799.. X S., 2 Bl., 398 S. (Neuer) Roter Halbleinenband (Handeinband) nach historischen Vorbildern mit goldgeprägtem Rückentitel, Buchdeckel in mehrfarbiger Marmorierung und mit Leinenecken. Mit ganzseitiger Kupfer-Illustration als Frontispiz. Reisebericht des aus der Grafschaft Ysenburg stammenden Theologen, Pädagogen und Schriftstellers Johann Ludwig Ewald (1748 - 1822) über eine Reise, die Ewald - vermutlich im Frühjahr 1798 - mit einem befreundeten Arzt und dessen Familie durch Norddeutschland, unter anderem durch Hamburg und Lübeck, unternahm. Ewald, von 1781 an als Generalsuperintendent in Lippe-Detmold, später als badischer Kirchenrat in Karlsruhe tätig, machte sich als Bildungsreformer in der Tradition Pestalozzis und Aufklärer einen Namen. Seinen Reisebericht beendete er mit einer Zukunftsvivion, welche das friedliche Zusammenleben der Nationen, die Ächtung von Angriffskriegen und die Aufhebung von Handelsbeschränkungen vorsah.. Namenszug von alter Hand (Sophie Eleonore Buchwaldt, d. i. Georgine Sophie Louise Eleonora von Buchwaldt, 1806 - 1899) auf Titelblatt-Rückseite. Kleiner Tintenfleck auf Titelblatt; die letzten beiden Seiten mit kleinem Randfleck. Sonst tadelloses Exemplar des in der Original-Ausgabe sonst nicht mehr erhältlichen Werkes, in schönem Handeinband; Seiten sauber und fleckenfrei. Weitere Fotos auf der Homepage des Antiquariats (bitte Art.-Nr. auf der Angebotsseite in das Suchfeld eingeben).

      [Bookseller: Das Konversations-Lexikon - Fachantiquar]
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        Bemerkungen auf einer Reise in die südlichen Statthalterschaften des Russischen Reichs in den Jahren 1793 und 1794. Mit colorierten Kupfern. 2 Bände.

      Leipzig, Martini, 1799 - 1801.. Quarto (25 x 20 cm). XXXII, 516 + XXIV, 525 (2) Seiten. Mit zus. 27 teils kol. Textabb. und 25 (statt 52) kolorierte und teils gefaltete Kupfertafeln. Halblederbände des späteren 19. Jhrhunderts mit Rückentitel (Kanten und Ecken leicht berieben).. *Junk, Rara, 45. Cox I, 199. Abbey, Travel, 222 Anm. Lipperheide Kaa 17. Hiler 683. Nissen 3064. - Erste Ausgabe des berühmten Werkes zur letzten Reise von Pallas nach Rußland. - Es fehlen die 3 Karten sowie die Kupfertafeln im zweiten Band. Die 25 kolorierten Kupfertafeln in Band I sind vollständig vorhanden. - Insgesamt in recht guter Erhaltung, erstes Titelblatt gebräunt, sonst recht sauber. [weitere Fotos auf Anfrage verfügbar].

      [Bookseller: Antiquariat Braun]
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        Histoire abregee des Insectes, dans laquelle ces Animaux sont ranges suivant un ordre methodique.

      1799. Nouvelle edition, revue, corrigee, & augmentee d'un Supplement considerable. Paris, Calixte-Volland, Remont, An VII (1799). 2 volumes. 4to (245 x 190mm). pp. xxviii, 556, with 1 folded table and 10 engraved handcoloured folded plates; pp. 744, with 12 handcoloured folded engraved plates. Contemporary calf, covers with gilt ornamented borders, gilt ornamented spines with 2 black labels and gilt lettering (volume one ends of spine a bit chipped). Second edition, coloured issue. The title of the first edition (1762) mentions that the insects were collected in the Paris area "...des insectes qui se trouvent aux environs de Paris...", a fact which was omitted in the title of the second edition. "... Geoffroy published a work on the insects of the Paris area in which he used new criteria of classification: absence or presence, number, form and texture of the wings; and distribution of the various orders according to the number of tarsomeres in the tarsi. The latter criterion attracted the attention of Linnaeus, who often quoted Geoffroy." (D.B.S. V, pp. 355). The plates are finely hand-coloured. An attractively bound copy. Nissen ZBI, 1522...

      [Bookseller: Antiquariaat Junk]
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        Geometrie descriptive. Lecons donnees aux Ecoles normales, l'an 3 de la Republique.

      Paris, Baudouin, An VII (1799).. (26,5 x 20 cm). VII, 132 S. Mit 25 gefalteten Kupfertafeln. Dekorativer moderner Halblederband im Stil der Zeit.. Erste Ausgabe. - "Monge's important contribution is known from his 'Geometrie descriptive'... Monge should be considered the true creator of descriptive geometry, for it was he who elegantly and methodically converted the group of graphical procedures used by practitioners into a general uniform technique based on simple and rigorous geometric reasoning and methods. Within a few years this new discipline was being taught in french scientific and technical schools and had spread to several other Continental countries" (DSB). - Monge (1746-1818) "gilt heute als eigentlicher Begründer der darstellenden und der Differentialgeometrie und auch als wesentlicher Anreger der projektiven Geometrie, die von seinen Schülern Carnot, Poncelet, Brianchon u.a. ausgebaut wurde. Die darstellende Geometrie... erhob er in den Rang einer systematischen und eigenständigen mathematischen Disziplin" (Lexikon bedeutender Mathematiker). - Stellenweise gering stockfleckig, gebräunt bzw. angestaubt, sonst wohlerhalten. - DSB 9, 469

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Beschreibung merkwürdiger Höhlen. Ein Beitrag zur physikalischen Geschichte der Erde.

      Leipzig, Breitkopf & Härtel, 1799.. XVI, 294 Seiten, marmorierter Pappband der Zeit, 8° ( 20,5 x 12,5 cm ). Beschrieben werden insgesamt 50 Höhlen u.a.: Höhle zu Castleton in der Grafschaft Derbyshire - Eldenhöhle bei Castleton - Poolshöhle - Höhle bei Kiemels-House - Mortimers Höhle - Höhle bei Slains - Höhle bei Dunbar - Robin Leiths Höhle - Fingals Höhle auf der Insel Staffa - Baars Höhle in Süder-Island Ganghöhle in Wester-Island - Höhle in Neu-Spanien - Höhle zu Dondon auf der Insel Hispaniola - Coles Höhle zu Barbados - Höhlen bei Murom in Rußland - Höhle bei Kungur in Sibirien - Knochenhöhlen in Ägypten - Höhle der Sibylle am Averner See - Grotta di Posilippo bei Neapel - Hundshöhle bei Neapel - Schlangengrotte bei Civita Vechia - Große Höhlen zu Alcantara bei Lissabon - Höhlen bei Sassenage Die Hexenhöhle bei Ganges in den Sevennen - Die Pilatushöhle in den Schweizer Alpen - Bruderbalm i der Schweiz - Glarner Höhle - Höhlen des Westerwaldes - Das Drachenloh im Hessen-Darmstädtischen - Höhle bei Bredewinde in der Oberpfalz - Höhle bei Ribar - Eishöhle bei Scelicze an dem Carpathischen Gebirge - Lungerhöhle daselbst - Das Hörselloch bei Eisenach - Das Zieselloch im Koburgischen. ( Ohne die auf dem Titelblatt vermerkten 10 Kupfertafeln, die offenbar in einem separaten Bande erschienen sind ). Der Einband berieben, Ecken und Kanten bestoßen, innen einige Besitzvermerke und Bibliotheksstempel " Königl. Thier.Arzn.Schule ", Seiten teils etwas stock- oder braunfleckig. - sehr selten - ( Gewicht 300 Gramm ) ( Pic erhältlich / webimage available ).

      [Bookseller: Buchhandlung & Antiquariat Friederichsen]
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        Munimenta Antiqua; or Observations on Antient Castles

      Pall-Mall, London: G Nicol, 1799 167 plates, (2 coloured, with 3 coloured views), 4 Volumes bound as 2. In contemporary full long grain red morocco by Staggemeir & Welcher(with their blue paper label to fpd Vol1), corners and edges bumped and worn, decorative blind tooling, also some edge gilt tooling. Spines, raised bands, decorative blind tooling, titles in gilt, some wear along joints, edges bumped and worn. Internally, gilt tooling along board edges, decorative gilt cabling to turn-ins, all edges gilt, bookplates of Edward Henry Scott and Sir AE Richardson to fpds, some light offsetting, but generally a very good copy. Vol 1, contains vol 1 & 2, half title, frontis, [4], [1], (ii-xxxii), [1], 2-345 pp, [1], [3] index, [1], [4] index, [2] pl list, [1] errata. [1], 29 plates (some folding), 1 vignette. Half title, frontis, 1801, G7W Nichol, [4], [1], (ii-iv), [1], 2-289 pp, [1], [2] index, [9] index, [2] pl list,[1] errata, 37 pls (some folding, 2 pls coloured showing 3 images), printed by W Bulmer and Co, Cleveland-row, St James's. Vol 2, contains vol 2 & 3, half title, frontis, 1804, [4], [1], (ii-vi), [1], 2-270 pp, [2] index, [8] index, [2] pl list, 41 pls (some folding and huge). Frontis, 1806, [4], [1], (ii-vi), [4], [1], 2-279 pp, [1], [12] index, [4], [1], 2-35 pp, [1], [10], index, [1], advert, [1], [1] index, [1], [2] l list, 60 pls. Contains the Appendix Containing the Answers to M.P.L. Dutens, in reply to his 2nd, 3rd, and 4th publications on the Subject of his Invention of the Arch, 1806. (Lowndes 1273. Avery AH42A59. Allibone 1030. Brunet 662). (34kg packed!). King, writer and antiquary, whose Munimenta antiqua is typical of his somewhat idiosyncratic approach to antiquarian studies but nevertheless makes a strong case for architectural history and the close analysis of form and style (if less successfully effected). King argued that antiquarianism was a science and that antiquarian research should therefore be conducted in accordance with scientific models of measurement and comparison rather than being concerned with picturesque views. Though many of his contemporaries were contemptuous of his ‘foolish theories’ (the Monthly Review was particularly critical of his obsession with concealed entrances and secret passages) his work was widely cited, and influenced, for example, George Chalmer's Caledonia (1810); the plans and plates are generally recognized to have had some lasting value. See ODNB.

      [Bookseller: Madoc Books]
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        XXX Gesänge mit Begleitung des Pianoforte.

      Leipzig, Breitkopf u. Härtel, 1799. 100 Seiten mit Musiknoten einschl. gestoch. Reihentitel mit figürl. Vignette von W. Böhm nach Kininger. Halbleinen der Zeit, Qu.4°. Erste Ausgabe - Köchel 911; Haberkamp 409. - Innerhalb der 17 Bände "Oeuvres complettes" als Band 5 erschienen. Insgesamt 20 der Lieder sind hier erstmals abgedruckt. - Oeuvres complettes, V. - Einige Blätter vereinzelt stockfleckig, sonst wohlerhaltenes Exemplar.

      [Bookseller: Buch & Kunst Antiquariat Flotow GmbH]
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        Lehre vom richtigen Verhältnis zu den Schöpfungswerken und die durch öffentliche Einführung derselben allein zu bewürkende allgemeine Menschenbeglückung. Last uns besser werden! - so wirds besser seyn.

      1799. Kein Einband! Nur drei von acht Kupfern verfügbar, Notenblatt von Mozart fehlend. Bestoßene und gerissene Seiten. 633 Seiten.

      [Bookseller: JSM-Auktionen]
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        Missale Romanum, ex decreto Sacrosancti Concilii Tridentini restitutum S. Pii V. Pontif. Maximi jussu editum Clementis VIII. et Urbani VIII. Auctoritate recognitum; in quo Missae novissimae dispositae.

      Ex Ducali Campidonensi Typographeo: ( Kempten ) 1799.. Ganzledereinband d. Zt. über Holzdeckeln m. 2 intakten Messingschließen und Rotschnitt. Klein-Folio, 22 Bll., 542 S., CXXII,, mit einer Titelblattvignette in Kupferstich, 11 ganzseitigen Kupfertafeln (davon 1 beidseitig bedruckt), ca. 20 Kopf- u. Schlußvignetten, sowie ca. 400 Initialen in Holzschnitt., Text in rot und schwarz.,. Beigebunden: Missae Propriae Sanctorum metropolitanae ecclesiae et Archi-Dioecesis Salzburgensis ... Hieronymi Josephi ..., Salzburg Mayer 1802, 23 S.; zusätzlich an den entsprechenen Stellen mit eingebunden, meist 2-seitigen Messtexten zu neu eingeführten Festtagen, wie: 20. Dezember Petrus Canisius (1865), 9. Februar Cyrillus ( Weger, 1883), 14. Februar Titus, 18. März Cyrillus (Weger 1883), 14 April Justinus ( Brixen, Weger 1883), 28. April Paul v. Kreuz (Weger), 24. Mai Mariae Virginis, 28. Mai Augustinus (Weger 1883), 5. Juni Bonifazius, 27. Juni Virgilius, 5. Juli Cyrill u. Method (Kempten, Kösel 1880), Seliger Andreas ( Anderl ) von Rinn (Brixen, Weger 1815 (doppelt vorhanden)), 14. November Josaphat (Weger, 1883), 17. November Florinus , Missa in Festo ... Cordis Jesu (Weger), Missa ... Cassiani (Brixen, Weger 1814). - nur einige wenige Seiten m. Benutzungsspuren. Insgesamt sehr gut erhalten, sauber und Stempel oder Besitzeinträge. Lediglich der Einband an den Ecken u. Kanten berieben.

      [Bookseller: Antiquariat Gallus GmbH]
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        Reise eines neuen Schildbürgers oder Freymüthige Bemerkungen über Chemnitz von Rebmann dem Jüngern. Erstes Heft. (Nebentitel:) Dämonion, oder das Reich des Lasters und der Thorheit. Eine Zeitschrift, dem Genius der Wahrheit gewidmet von Rebmann dem Jüngern. Ein Begleiter des neuen grauen Ungeheuers. Erstes Heft. EA.

      (Chemnitz?), o. Dr., 1799.. 8 Bll., 70 S.. Kl.8°. Pappbd d. Z. mit Kleisterpapierbezug und Rückenschild.. Kanten und Ecken etwas berieben. Eine Fortsetzung ist für mich nicht nachweisbar. Nicht bei Kawa, Diesch, Goedeke, Kosch, Holzmann/Bohatta oder Eymer. KVK gibt ohne weitere Nachweise Chemnitz als Druckort an, was verständlich machen würde, dass der Titel von größter Seltenheit ist, denn den Chemnitzern müßte es höchst wichtig gewesen sein, einige unangenehme Wahrheiten über sich und ihre Stadt nicht verbreitet zu wissen. "Sollte der Genius Seines Aufenthaltsortes < i. e. Chemnitz> etwa diese Wahrheiten im Umlaufe hindern oder unterdrücken, so hat Er <d. i. der Türmer der S. Jacobs Kirche> ja die beste Gelegenheit, dieselben durch Seine nächtliche Posaune bekannt zu machen und zu befördern". (Dedikation) Der deutsche Jakobiner Rebmann (1768-1824), wenn denn dieser Titel tatsächlich von ihm stammen sollte, läßt keinen Aspekt des politischen, kulturellen und sonstigen öffentlichen Lebens aus, um seine Sottisen zu versprühen: einen selten dummen Bürgermeister; ein Schulwesen, das nur dem Namen nach existiert; das Provinz-Schmierentheater; das Ausflugslokal, dem er eine wechselnde Belegschaft junger Damen empfiehlt, weil die Wirtstochter von der Syphilis entstellt ist; die Ehefrau eines Ratsherrn, deren Geilheit sie zur öffentlichen Person macht etc. Der Verfasser nennt sich zwar "Rebmann der Jüngere", relativiert aber sogleich: Sollte "mein Nahmen Ihm etwa nicht geschwind beyfallen, so strenge Er (...) Seinen Verstandesbehälter nicht weiter an (...)". (Dedikation). Im 1. Kapitel ("Der Autor giebt sich zu erkennen") spielt er auf den "Erasmus Schleicher" (1789) und den "Paul Ysop" (1792) des Karl Gottlob Cramer (bei beiden Titeln anonym) an, wobei aber unklar bleibt, ob hinter deren Ironisierung nicht doch mehr als ein Kompliment und eine Anregung stecken. Gleiches gilt für die Anspielung auf Rebmanns "Empfindsame Reise nach Schilda" (1793) und "Hans Kiekindiwelts Reisen" (1795, anonym). In der Dedikation nennt der Verfasser sich explizit einen "Schildbürger", was ein Hinweis auf Johann Gottlob Schulz (Die neuen Schildbürger. 1791) sein könnte, den Rebmann zum Anlaß seiner "Empfindsamen Reise nach Schilda" nahm (vgl. Kawa, S. 627). Wenn der Verfasser die Stadt Chemnitz betreten will, wird er von einem "Thorschließer" um Geld gefragt: "wie der leibhaftige Knochenmann, mit schlotternden Knien und zitternden Bewegungen stand er vor uns, und ich würde ihn, wenn er auf allen Vieren gekrochen wäre, wozu er auch schon viel Neigung zu haben schien, eher für einen angezogenen Windhund als für einen Soldaten gehalten haben" (S. 14). Des Verfassers Parteinahme für die Armen und Gedemütigten, hier wie im ganzen Büchlein präsent, scheint auf Rebmann hinzuweisen, ebenso ist der Vergleich der Schildwache mit einem Hund vielleicht ein Seitenhieb auf Friedrich Wilhelm Schütz, mit dem er sich als Herausgeber nach Erscheinen des 1. Heftes der "Schildwache" (1796) entzweite. Andererseits läßt das Büchlein eine dezidierte politische Perspektive vermissen, es ist eine Satire ohne einen politischen Fokus, was gegen Rebmann als Verfasser spricht; dies wiederum mag resultieren aus Rebmanns Resignation über die Entwicklungen der französischen Revolution wie die deutschen Verhältnisse, zudem begann Rebmann zu dieser Zeit mit dem Aufbau einer bürgerlichen Karriere als Richter, wozu eine Jakobiner-Schrift schwerlich gepasst hätte. Rebmann hatte schon 1792 satirisch über eine Stadt geschrieben: "Briefe über Erlangen" (Kawa 4.1 und 4.2), ausgelöst durch seine Relegation von der dortigen Universität (vgl. Kawa 501) im Jahr 1790; eine solche persönliche Motivation ist bei Chemnitz jedoch nicht vorhanden, mir jedenfalls nicht bekannt. Der Verfasser schließt mit der fröhlichen Drohung, die er allerdings nicht einlöst: "Wir sehen uns wieder!" Kurz: Die Autorenschaft ist mir ein Rätsel.

      [Bookseller: Antiquariat am Moritzberg]
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        DAS DEUTSCHE BUNDESHEER. In characteristischen Gruppen entworfen und gezeichnet in Verbindung mehrerer Kuenstler von H.A. Eckert in Muenchen.

      In-4 gr., volume in cartonato ottocentesco con tit. ms. al piatto (sciupato), contenuto in una scatola in tela moderna. L'opera è costituita da una stupenda raccolta di 64 tavv., applicate su fogli di carta forte con didascalia e timbro a secco dell'editore. Sono litografie colorate a mano, composte e disegnate dal vero da Dietrich Monten. Ogni tavola rappresenta militari in uniforme da combattimento o da riposo, in gruppi caratteristici a piedi o a cavallo, appartenenti alle seguenti regioni della Confederazione tedesca: "Wuertemberg" (30 tavv.) - "Bayern" (1 tav.) - "Baden" (19 su 21 tavv.) - "Hessen Darmstadt" (9 su 16 tavv.) - "Hessen (Kassel)" (5 su 20 tavv.). Cfr. Colas,I,935 - Benezit,VII, p. 500 per il pittore di battaglie e litografo Dietrich Monten (1799-1843) - Monod "Le prix des estampes",II, p. 130. Nel ns. esemplare aloni di umidità (più o meno pesanti) al marg. inf. bianco dei fogli che però non intaccano le bellissime incisioni.

      [Bookseller: Libreria Antiquaria Malavasi]
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        Figures de l'Histoire romaine, accompagnees d'un precis historique au bas de chaque estampe.

      O.A. [wohl: Paris, S. de Mirys 1799 oder Leblanc 1800].. 4° (29 x 23 cm). 1 Bl. (1. Lieferungstitel mit 'Nota: Cet Ouvrage est impimee sur papier velin' ), 94 (wohl v. 120) gest. Tfn. mit Vignetten (Sujets ca. 9 x 12.2 cm) und darunter angefügtem gest. Text, dazwischen 4 div. weitere Lieferungstitel (zus. 5, wohl v. urspr. 8 bzw. tot. 10). HLdr. d.Zt. (berieben, bestossen u. etwas fleckig) mit vergold. Rückentitel. Bindung unterschiedlich etwas gelockert, einige Lagen mit Heftfaden nachträglich reparaturmässig eingebunden. Vorsätze etwas angeschmutzt, Seiten unterschiedlich etwas stock- und fingerfleckig (vordere Lagen mehr, generell eher marginal und Darstellungen wenig tangierend), vereinzelt marginal etwas angestaubt. Alters- u. Gebrauchsspuren, alter Besitzervermerk a. Vorsatz. Gesamthaft recht ordentliches Exemplar.. Texte en francais / in Französisch. - Nicht bei Cohen und nicht bei Vicaire. Graesse nennt den vorliegenden Titel unter 'Mirys', gibt als Datum 'Paris, An VIII (1799)' und erwähnt anfügend noch ein vorgängiges Werk: "Il y a 15 livraisons de 12 estampes chacune [..]. Mr. de Mirys a publie dans le meme format les 3 premieres livraisons de l'histoire des empereurs." - Hier vollständig vorhanden sind die Lieferungen 1-6 mit den Lieferungstiteln 1-3 und 5-6; Lief. 7 fehlt, es folgt die Lief. 8 (cpl. bis Tf. 96), danach noch in ungeordneter Reihenfolge 10 (v. 12) Tfn. der Lief. 10 (fehlen die Nrn. 112 u. 113). - Vgl. den Französ. VK ABES für ein Exemplar der Bibliotheque PARIS-INHA [i.e. Institut national d'histoire de l'art] enthaltend 4 div. Lieferungen, mit Anmerkung: "Notes : 4 livraisons sur les 25 annoncees, 15 seulement ayant paru, selon Brunet. 'L'ouvrage entier sera compose de 300 estampes et d'un frontispice... Chaque livraison composee de 12 estampes... Les estampes peuvent s'adapter aux editions de l' histoire romaine de Rollin, de l' abbe de Vertot et autres...'; Origine de la notice : OCLC". Die Bayerische Staatsbibliothek München listet ein Exemplar '[Paris], [Leblanc] 1800 (1 Bl., 120 Ill.)'. - Die Lieferungstitel sind hauptsächlich eine Einladung zur Subskription: (u.a.) "On souscrit actuellement a Paris, au Palais-Royal, passage de Richelieu, No. 2, au premier, chez M. de Mirys, Secretaire d'Education de Leurs AA. SS. les Ducs de Valois & de Montpensier, enfans de Monseigneur le Duc de Chartres. [..] La majeure partie de la Famille Royale a honore cet Ouvrage de sa souscription. Ces Estampes peuvent s'adapter aux editions de l'Histoire Romaine de Rollin, de l'Abbe de Vertot, & autres." - Die Kupferstiche (von pl. 1 'Origine de Romulus', bis pl. 120 'Suite de la guerre des Esclaves, An de Rome 618') sind von verschiedenen Stechern schön, differenziert und fein ausgeführt, alle in kräftigen Abzügen gedruckt nach Vorlagen von S. D. de Mirys (Polen 1742-1810 Frankreich) : peintre (gouaches), miniaturiste et graveur au burin. [..] Il vint a Paris en 1769 et etudia chez Vien de 1771 a 1775. Il representa des scenes de l'histoire romaine pour les enfants du duc d'Orleans. (Benezit). -- Alter Besitzervermerk in violetter Tinte: 'Madame Blanchon'.

      [Bookseller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel]
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        The Life of Samuel Johnson, LL.D. Comprehending An Account of His Studies And Numerous Works, in chronlogical order; a series of his epistolary correspondence and conversations with many eminent persons; and various pieces of his composition, never before published: the whole exhibiting a view of literature and literary men in Great-Britian, for near half a century, during which he flourished. In four volumes.

      London, Dilly, 1799.. 4 Bde. XXXI + 1 + 452, 490, 475, 514 S. Priv. HLd. der Zeit.. 3. revised and augmented Edition. In engl. Sprache. Es fehlt das Frontispiz (Porträt). Die beiden gefalteten Faksimiles sind vorhanden (Bd. 3 und 4). Pottle 82: 1. Malone Edition. - Besitzsign. a. V., Ebd. m. Gbrsp., R. von Bd. 4 angebrochen, Seiten leicht gebräunt, etw. stockfleckig. - Signature of former owner on endpapers, cover with signs of use, pages slightly browned, some foxing. - Die maßgebliche englische Ausgabe! - S. Johnson (1709 -1784) wohl Englands größter Literat: Dichter, Essaist, Biograph sowie Kritiker. Ab 1737 lebte er in London und schlug sich mehr schlecht als recht durch für "The Gentleman's Magazine". Zwischen 1747 und 1755 schrieb er an seinem wohl bekanntesten Werk "A Dictionary of the English Language". Ab 1762 erhielt er ein jährliche Pension des engl. Regierung, sodaß sich seine Geldsorgen etwas hoben. Johnson's Ruhm ist zum Teil auf den Erfolg von Boswells Biographie zurückzuführen. Man muß jedoch wissen, daß Boswell Johnson erst getroffen hat, nachdem sich J. etabliert hatte. Deshalb ist Johnson in Boswells Buch eher als ruppige aber liebenswerte Person der oberen Kreise beschrieben, denn als der arme um alles kämpfende Schriftsteller, den er den größten Teil seines Lebens war.

      [Bookseller: Antiquariat Weinek]
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        Eigenh. Brief mit U. ("Dorothea S.").

      O. O., 1. IV. o. J.. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).. An Elisabeth Malß: "[W]ie leid thut es mir daß Ihr lieber Besuch mich gestern nicht traf! Sonnabend zwischen 3 u 5 ist eine Kirchenstunde, die ich selten und nur gezwungen versäume - aber hätte ich ahnden können daß Sie gerade diese Zeit wählen würden, ich wäre dennoch recht gern zu Hause geblieben um Sie zu sehen; ohnehin geschieht dies jetzt leider recht selten. - Unsre liebe Kranke hat sich sehr gefreut mit Ihren hübschen Gaben, sie dankt Ihnen freundlichst. Gestern Abend wollte der Arzt keine Spur von Besserung oder Aenderung finden, mir aber kömmt sie demungeachtet etwas kräftiger u heiterer vor. Ich bin begierig zu erfahren wie Sie sie gefunden haben? Gehen Sie doch ja in diesem fatalen rauhen Wetter nicht viel aus [...]". - Die Tochter des Philosophen Moses Mendelssohn, in erster Ehe mit dem Bankier Simon Veit verheiratet und Mutter zweier (von insgesamt vier) Söhne hatte in den Salons ihrer Freundinnen Henriette Herz und Rahel Levin Friedrich Schlegel kennen gelernt, mit dem sie nach ihrer Scheidung (1799) in Jena und Paris lebte. 1804 diesen ehelichend und 1808 gemeinsam zum Katholizismus konvertierend, lebte das Paar seit 1809 mehrere Jahre in Wien, wo man u. a. mit Karoline Pichler und zeitweilig auch Joseph von Eichendorff verkehrte. Nach Schlegels Tod erhielt sie auf Vermittlung Metternichs vom österreichischen Kaiser eine Rente und lebte seit 1830 bei ihrem Sohn, dem Maler Philipp Veit, in Frankfurt a. M. Von der Adressatin ist nur eine Portraitzeichnung von Peter von Cornlius a. d. J. 1811 überliefert. - Alt auf Trägerpapier montiert.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        [K 516]. Grand Quintetto per due Violini due Viole e Violoncello... No. [2]. [Parts]

      Vienna Artaria et Comp. [PN 315] [1799]. Folio. Disbound. [1] (title), 9; 8; 1f. (blank), 9; 1f. (blank), 7; 1f. (blank), 7 pp. Engraved. Slightly worn, soiled and foxed.. First Edition, 5th issue. Haberkamp Text p. 285. BUC p. 708. RISM M5990 (no copies recorded in the U.S.). "This is the most famous of the quintets. Its very special key, its dramatic power, its combination of tragedy and tenderness have assured it a unique place in the chamber-music repertoire. Together with the great G-minor Symphony, K. 550 (completed July 25, 1788), it constitutes the most personal music, perhaps, that Mozart ever wrote." Zaslaw & Cowdery, eds.: The Compleat Mozart A Guide to the Musical Works, p. 255.

      [Bookseller: J & J Lubrano Music Antiquarians]
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        Magie für gesellschaftliches Vergnügen, und zur Minderung des Glaubens an Schwarzkünstler, Wahrsager, Hexen und Gespenster

      Grätz, Christian Friedrich Trötscher, 1799.. 3. Aufl. XXIV, 262 Seiten, 8°, Obr.. späterer lainh.Einband berieben und Fehlstellen, ersten Seiten mit deutlichen Abnützungsspuren der unteren rechten Ecke, durchgehend fleckig

      [Bookseller: Antiquariat Deinbacher]
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        Reise des Capitain Samuel Brunt nach Kaklogallinien und in den Mond. Nach dem Englischen des Swift frei übersetzt (von Johann Friedrich Kinderling). -

      Bln.: Karl August Nicolai, Sohn 1799.. 158 Ss., 1 Bl. Kl.8°. Schlichte Pp. des 19. Jhs. mit Kleisterpapierbezug (Kapitale u. Kanten etw. berieben u. beschabt).. ERSTE AUSGABE dieser Übersetzung. - Die englische Originalausgabe der Gulliveriade erschien unter dem Titel 'A Voyage To Cacklogallinia: With a Description of the Religion, Policy, Customs and Manners, of that Country. By Captain Samuel Brunt', London 1727; die erste deutsche Ausgabe erschien 1735, die zweite 1736 und die dritte Auflage 1751. - "This is a satire on the 'South Sea Bubble', and an imitation of 'Gulliver's Travels'." (Teerink 1222). - "Der Held der Erzählung rettet sich nach allerhand glücklich überstandenen Fährlichkeiten aus einem Schiffbruch an die Küste eines unbekannten Landes: Cacklogallinia, das von einem menschlich gearteten und sprachbegabten Hühnervolke bewohnt wird. Die Caklogallinier planen unter anderm eine Expedition nach dem Monde. Die Möglichkeit eines Fluges dorthin wird von allen Seiten eingehend erwogen. Nach genügenden Vorbereitungen wird die Reise endlich ausgeführt, wobei Brunt in einer Sänfte mitgenommen wird. Die Verhältnisse gestalten sich günstig: die Luft erweist sich nicht als zu dünn, die Kälte als erträglich, und die Anziehungskraft der Erde nimmt mit der Entfernung stark ab. Bei dieser Gelegenheit kramt der unbekannte Verfasser sein ganzes astronomisches Wissen aus. Der Mond selbst ist von den Schatten und Seelen Verstorbener bewohnt." (C. von Klinckowstroem: Luftfahrten in der Literatur, in: Zeitschrift für Bücherfreunde. NF III,259, zit. nach Kaldewey's Lese-Cabinett XV,437). - "Dieß kleine satirisch-moralische Gemälde in der Form einer erdichteten Reisebeschreibung ist gewiß nicht allein in Beziehung auf besondere Zeiten geschrieben. Es werden hier solche Verirrungen des menschlichen Geistes und Herzens angegriffen, welche zu allen Zeiten Statt fanden, und noch in Zukunft wahrscheinlich keine von den kleineren Uebeln der Menschen bleiben werden." (Vorrede). - Johann Friedrich Kinderling (1775-?), Lehrer am grauen Kloster in Berlin, später Prediger in der Uckermark und Pastor in Teltow bei Berlin. - Vgl. Bloch2 3087 (Ausgabe von 1735, die jedoch nicht von J.F. Kinderling übersetzt wurde). - Vgl. Faber du Faur 1829 (Ausgabe von 1751). - Goedeke VII,414,22,4. - Holzmann/Bohatta III,11460 (datiert auf 1800). - Schneider/Sotscheck 2527. - Titel u. Vorrede etw. fingerfleckig, Bundsteg tls. etw. wasserrandig, nur vereinzelte Stockfleckchen.

      [Bookseller: Antiquariat Das Bücherhaus]
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        La science de l&#146;homme de mer, ou, Principes d'arithmétique, de géométrie, d'astronomie & de méchanique dont l'application est nécessaire et utile à l'art de la marine.

      Imprimé chez P.L. Chauvet à la Rochelle; et se vend à Paris chez Barrois l&#146;ainé An 8 /1800 1799 - FIRST EDITION, with 3 folding engraved plates, small woodcut Liberty cap at end of text, paperflaw in lower marging of 1 leaf with an old repair, in another causing a few letters to be blurred, pp. [ii], xiv, 611, [3], 8vo, modern dark red morocco backed marbled boards, good Romme (1744-1805) was, according to NBG, one of the scientists who contributed most to the progress of navigation in the 18th century. He studied in Paris, where he became friendly with Lalande, who procured for him the professorship of mathematics and navigation at Rochefort. He produced a steady stream of textbooks, of which this is one - and a rare one, with only 2 copies located in WorldCat, Cambridge and BNF. Bound before the text here are 2 catalogues of the bookseller Barrois: the first, of 20 pages, is of scientific books, the second of 16 pages, is general. The catalogues have a few tears, &c.

      [Bookseller: Blackwell's Rare Books ABA ILAB BA]
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        Geheime Briefschaften aus dem Portefeuille der bey Rastadt ermordeten fränkischen Gesandtschaft. Voll wichtiger Aufschlüsse über mehrere der interessantesten Ereignisse unsrer Tage. 2 Bände. Titel, 254 S.; 270 S., 1 Bl. Pappbde d. Z. mit handschriftl. Deckeltitel.

      Plittersdorf (d. i. Erfurt, Wilhelm Hennings), 1799-1800.. . Erste Ausgabe. Am 18. April 1799 wurden die drei französischen Gesandten auf der Rückreise vom Rastadter Kongress von Szeklerhusaren überfallen und die Gesandten Bonnier und Roberjot ermordet. Einerseits vermutete man, dass Napoleon diesen Anschlag veranlasst habe, um die Friedensverhandlungen hinauszuzögern und Zeit für seinen Staatsstreich am 9. November (18. Brumaire) zu gewinnen, andererseits hielt man Österreichs Außenminister Thugut für verantwortlich. Die Seiten 95-130 im ersten Band ("Geheimste Briefe") in verschlüsselter Form. Es ist möglich, dass Albrecht aus Kreisen deutscher Jakobiner oder auch durch in Hamburg tätige französische Spione genauere Informationen über den Vorfall erhielt. Das Buch wirft Napoleon Verrat an den Ideen der Revolution vor. Die Schrift hat jedoch auch romanhafte Züge, indem Politik und Liebeshändel vermischt werden. In den Verlagsanzeigen wird fast nur auf Schriften Albrechts hingewiesen. O. Tschirch, Geschichte der öffentlichen Meinung in Preußen, 1933, schreibt: "Ich möchte den gewandten Vielschreiber Albrecht, damals in Altona, in dessen Art die Flugschrift geschrieben ist ... für den Verfasser halten" (Band 1, S. 411). Dennoch wird auch H. C. Schiede als Verfasser genannt oder die Theorie vertreten, dass jeder Band von einem anderen Autor stamme. Selten mit beiden Bänden! - Titel mit gekröntem Initialstempel "E. L. v. G. P." Stockfleckig. - Weller, Druckorte, S. 179. Kaminski, Hennings, 29. Nicht bei Goedeke.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        'Partie De La France ou se trouvent distingues Les Departements I de la Haute Loira II de la Lozere III. de l'Herault IV de l'Ardeche V du Gard VI de la Drome VII de Vaucluse VIII des Bouches du Rhone IX. des Hautes Alpes X des Basses Alpes XI du Var XII des Alpes Maritime - Venise Chez la Societe Chalcografique 1799':.

      . Altkolorierter Kupferstich b. Societa Calcografia in Venedig, dat. 1799, 50 x 67,5 (Bilder zum Artikel auf meiner Homepage, oder bei Anfrage - pictures on my homepage or after request). Bibliographisch nicht nachweisbar! - Diese sehr seltene Karte gehört zu einem nie beendetem Projekt der "Societa Calcografia", ein Zusammenschluß der beiden venezianischen Verleger des 18. Jahrhundert Antonio Zatta und Giuseppe Antonio Remondini. - Das Projekt ist nie beendet worden und die Karten in keiner uns bekannten Bibliographie aufgeführt. - Oben rechts in Manuskript "N. XIV." - Die Karte zeigt Südfrankreich mit den genannten Departements mit der Küste von Genua bis Perpignan. - Unten rechts altkolorierte Titelkartusche. - Oben rechts Erklärungen. - Am unteren Kartenrand Meilenzeiger. - Extrem seltener Einblattdruck! This very rare map belongs to a never finished project for the atlas of the so called Societa Calcografia, a simple commercial trade realized by the two main Venetian publishers of the XVIII century, Antonio Zatta and Giuseppe Antonio Remondini. As already stated, the project was never finished for no atlas containing these maps has ever been listed in any bibliography. Very likely, then, the maps have been sold individually, or maybe as part of smaller, custom collections. The maps of the collection derive from Paolo and Francesco Santini's plates, used by Remondini in his 1782/4 "Atlas Universelle" and from the plates of Antonio Zatta's "Nuovo Atlante" published in 1796. Santini's maps have been beautifully enriched, using the system of small, masked plates which can be perceived through the platemarks on the paper, with great cartouches according to the classical style of Zatta and have been probably engraved by the members of his staff, Pasquali, Zuliani and Pitteri. The cartouches bear very often historical descriptions and maybe the maps have been realized to depict the great geographic changes of the peninsula during the Napoleonic period. In our opinion, the two publishers worked together to the realization of the project until Antonio Zatta died (1804), and the complete atlas was never finished because Giuseppe Antonio Remondini also died in 1811.

      [Bookseller: Antiquariat Norbert Haas]
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        Schriftstück mit eigenh. U. ("Laplace").

      O. O., 22. XI. 1799.. ½ S. auf Doppelblatt. 4to.. Als Innenminister der Republik: "Bon a tirer au nombre de trois mille exemplaires pareils au dernier modele. Ce 1er frimaire an 8" ("Druckfertig in einer Auflage von 3000 Exemplaren gleich dem letzten Modell. Zum 1. Frimaire im Jahre 8"). - Laplace war kurz nach Napoleons Staatsstreich vom 18. Brumaire VIII Innenminister geworden, versah dieses Amt "jedoch so schlecht, daß er schon nach sechs Wochen durch einen Bruder Napoleons, Lucien, ersetzt wurde. Zum Trost machte ihn Napoleon zum Mitglied des relativ einflußlosen Senats" (Wikipedia). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Ministere de l'Interieur und gedr. Vignette; leichte Gebrauchsspuren und einige kleine stecknadelkopfgroße Durchstiche.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Medicinische Ephemeriden von Berlin. Erster Band, 1. - 4. Heft (so komplett).

      Naucksche Buchhandlung, Berlin 1799 - 1800.. 17 x 11,5 cm. Brauner Pappband der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel auf orangem Schild. Bibliotheksexemplar der Humboldt-Universität zu Berlin, zwei Schilder auf dem Buchrücken ( ca. 2,5 x 2 cm) und dem hinteren Einbanddeckel (ca. 10 x 4 cm) wurden entfernt, Bezugspapier in diesen Bereichen schadhaft. Oberes Kapital mit kleinerer Fehlstelle (ca. 1,5 x 1 cm). Heft 1: (10), 213 Seiten mit 5 teils mehrseitigen, teils ausklappbaren Tabellen. / Heft 2: 1Bll., 126 Seiten / Heft 3: 1 Bll., 134 Seiten / Heft 4: 1 Bll., 126 Seiten. Zwei Bibliotheksstempel sowie kleinere Datumsstempel und Vermerk "ausgesondert". Die ausklappbare Tabelle IV des ersten Teiles im Falz hinterlegt. Kleine vereinzelte Korrekturen in Tinte (einzelne Buchstaben) auf den Seiten 118 - 122. Papier nur leicht braunrandig, Bindung intakt. Gutes, collationiertes Exemplar.. Dieser, seiner Exzellenz, des Herrn Grafen von Schulenburg gewidmete Band enthält neben verschiedenen Krankheitsbildern und Todesursachen auch die Krankheitsgeschichte Friedrich Wilhelms II., verfasst von seinem Leibchirurgen. Weitere Themen: Gerichtliche Arzneikunde, Obduktionsberichte, die Wetterlage 1799 - 1800 und deren Einfluss auf die Gesundheit, Medizinische Polizei, Influenza, Mortalitätslisten, Nachricht vom Hebammeninstitut zu Königsberg, Viehsterben, Mittel gegen den Bandwurm, Koltun (Weichselzopfkrankheit) u.a. #FL0946

      [Bookseller: Antiquariat Carl Wegner]
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        Les veillees du Tasse. Manuscrit inedit, mis au jour par Compagnoni, et traduit de l'Italien par J[ean]-F[rancois] Mimaut.

      Paris, Crapelet für Maradan, an 8 [= 1799].. LVIII, (2), 221, (1) SS. Halblederband der Zeit mit goldgepr. graublauem Rückenschildchen und Rückenvergoldung. 8vo.. Erste Ausgabe der Tasso zugeschriebenen "Veglie", herausgegeben von Giuseppe Compagnoni (1754-1833), der von Melzi als eigentlicher Verfasser bezeichnet wird. Die Handschrift, so schreibt er im Vorwort, sei 1794 in Ferrara in den Trümmern eines alten Gebäudes entdeckt worden. Das italienische Original erschient hier im zweisprachigen Druck mit Mimauts französischer Übertragung auf der gegenüberliegenden Seite. Noch vor dem Text steht eine "Notice sur la vie du Tasse", laut Vorwort des Übersetzers verfaßt von "un litterateur estimable". Erst vier Jahre später sollte eine Edition in Italien erscheinen (Mailand, 1803); 1804 erschien - wiederum zweisprachig in Paris - eine illustrierte Ausgabe. - Ecken und Kanten etwas bestoßen; gegen Ende stellenweise unbedeutender Wasserrand, sonst sauberes, wohlerhaltenes Exemplar. Selten; seit 1950 kein Exemplar im Handel nachgewiesen.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Zustand des alten u. neuen Aegyptens in Ansehung seiner Einwohner, der Handlung, des Ackerbaus Aus dem Französ. Mit Zusätzen u. Verbess. v. Joh. Gottlob Schneider (1750-1822).

      Wien bei Anton Pichler 1799 in 12mo (17,5 x 11 cm). Nur Bd I (von 3).. Einschl. Tit.: 4 ungez. Bl., 358 pp u. Pyramiden-Faltplan. Zeitgenöss. marmor. Hblbd mit goldgepr. Rücken nebst Rschild, Vorsätze aus geblümtem Tunkepapier nebst rad. aristokr. Exlibris (Ex Bibliotheca Ladislai Victoris de Kiss = Kovalocz et in Horocz) u. handschriftlich genau so vollzog., insges. wohlerh. - Die franz. EA der Reiseessays in Briefform erschien Paris 1785 in 3 vol. 1786 erschien in Berlin die dtsche EA (weitere Aufl. folgten 1788 u. 1799). Im letzten Jahr kam eine Wiener Ausg. in 3 Vol. hinzu, wovon hier nur Bd I vorliegt. Die vielen wissenschaftlichen Anm. aus dem reichen Fundus der antiken Autoren machen Wert u. Reiz des Savary-Schneider aus. Bd I ist in sich abgeschlossen. In 25 Briefen - der erste datiert "Alexandria, den 14.7.1777" - wird alles zu Alexandria u. Cairo nebst Umgebung gebracht, was sich in konkreto dem Reisenden in den Weg stellt u. was aus der Fülle der Geschichte hierzu zu sagen ist. Die Fakten 'erschlagen' u. man fragt sich immer wieder, von wo der Autor alles herholt - wirkl. über die Maßen informativ! - Übersetzer u. Redactor ist Philologe u. Bibliothekar, zunächst an der Uni in Frkf./Oder u. danach in Breslau (ADB XXXII 125 ff - DBE IX 56 - DBI -1998- VII 3156). - BSB-AK XLIV 338 (mit allen 3 vol.) - Re III Nr. 310. - Alle nachfolgenden Zitate weisen andere Ausgaben aus: Brunet V 154 - Engelm. I 169 - Cox I 386 - Gay p 112 Nr. 1622 - Ibr.-Hilmy II 214..

      [Bookseller: Antiquariat Remigius]
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        1- Analyse des ouvrages de J.J. Rousseau de Geneve, et de M. Court de Gebelin, Auteur du 'Monde Primitif' ; Par un solitaire. Geneve, Barthelemy Chirol et a Paris et Veuve Duchesne, 1785. 235 p. 2- Examen des systemes de J.J. Rousseau de Geneve, et de M. Court de Gebelin, Auteur du 'Monde Primitif' ; Pour servir de suite a l'Analyse de leurs ouvrages. Par un solitaire. Geneve, Barthelemy Chirol et a Paris et Veuve Duchesne, 1786. 231 p.

      . 2 ouvrages relies en un volume in-8, demi-veau de l'epoque, dos lisse orne d'un decor de palette, filet ondule et petit fer special repete, piece de titre de veau vert, tranches mouchetees (petit accroc a la coif. sup.). Edition originale de deux ouvrages. Analyse des doctrines de Rousseau et de Court de Gebelin a travers leurs oeuvres. Pour Rousseau, a travers les deux 'Discours', pour Court de Gebelin : 'Les Devoir' et 'Le Monde primitif'. Dans le second ouvrage ('Examen des systemes'), l'auteur se defend de mener une refutation des deux auteurs, mais revendique un examen contradictoire et approfondi de leur "systeme" sur les questions de "perfectibilite de l'espece humaine" (II, p. 9), de l'origine de l'Homme et de l'influence de la societe sur son developpement. (Conlon, 'Ouvrages relatifs a J.J. Rousseau', n° 695 et 724. France litteraire, V, 114. Leblanc, n° 158 et 159). De la bibliotheque d'H. Chatelain, avec sa petite signature ex-libris datee de 1799. Tres bon exemplaire, tres bien relie..

      [Bookseller: Librairie Hatchuel]
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        Das neue Paris. Vom Bürger Mercier. Übersetzt vom Bürger C(arl) F(riedrich) Cramer. 2 Teile in 1 Band. XLIV, 220 S.; Titel, 264 S. Schlichter Pappbd d. Z. (berieben, Kanten stärker) mit Rückenschild um 1820.

      Braunschweig, Friedrich Vieweg, 1799.. . Seltene erste deutsche Ausgabe. Während Mercier im 'Tableau' die "anarchische Vielfalt der Riesenstadt" Paris beschrieb, blickte er hier auf die Ereignisse der Französischen Revolution zurück. Entstanden ist eine Sammlung von Aufsätzen und Berichten zur politischen, Sitten- und Sozialgeschichte der Revolution und des revolutionären Paris. Die deutsche Übersetzung durch Carl Friedrich Cramer (1752-1807) ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Cramer, Mitglied des Göttinger Hains, später Professor für griechische und orientalische Sprachen in Kiel, war 1794 wegen des Bekenntnisses zur Französischen Revolution seines Amtes enthoben worden und nach Paris emigriert, wo er als Buchhändler, Übersetzer und Schriftsteller tätig war und das deutsche Publikum fortan mit Berichten aus der französischen Hauptstadt versorgte. Er war mit Mercier eng befreundet und kannte das nachrevolutionäre Paris aus eigener Anschauung. Dadurch gewinnen seine Anmerkungen zu Merciers Texten eine besondere Qualität. Im "Vorbericht" Merciers ist auch ein kleiner Aufsatz Cramers über "Mercier" (deutsch und französisch) abgedruckt. - Vorsatz mit Besitzerstempel. Etwas stockfleckig, in der unteren Ecke kleiner, schwacher Wasserrand. Ein Blatt mit Tintenklecks im weißen Rand. Nur drei Exemplare seit 1950 auf deutschen Auktionen. - Goed. IV 1, 1091, 36. Fromm 17391. Nicht bei Borst.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Musen-Almanach für das Jahr 1800. Herausgegeben von Schiller.

      Tübingen, in der J.G. Cotta'schen Buchhandlung. (1799).. 12°. 7 Bl., 264 S., 1 Bl., VIII S. Mit fünf Kupfern von Goettger nach H. Meyer (Die Schwestern Lesbos). Illustrierte Originalbroschur nach H. Meyer.. Goedeke V, 208, 6. - Marcuse 172. - Borst 875. - Der letzte von Schillers Musen-Almanachen. Mit Erstdrucken von Schiller, u.a. "Das Lied von der Glocke", von Matthisson u.a. - Frustriert von "dem Zudrange von so vielem Mittelmässigen und Schlechten" (Schiller) musste der Herausgeber um so mehr selbst schreiben, und so wurde das Projekt der Musenalmanache aufgegeben. - Schönes Exemplar in der Originalbroschur.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
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        Hamburgischer gemeinnütziger Allmanach (bzw. ab 1812:) Gemeinnütziger Almanach auf das Jahr 1799-1829. 31 Almanache.

      Hamburg, Carl Wilh. Meyn bzw. Friedrich Hermann Nestler, 1799-1829,. 8vo. Mit Holzschn.-Titelvignetten. Titel u. Kalender in Rot u. Schwarz. Je 16 nn. Bl. Brosch., teils mit Umschlag.. Lückenlose Reihe der Almanache von 1799 bis 1829. Beiliegend: 1 Almanach ohne Titelbl. - Durchgehend gebräunt, teils stockfleckig, Ecken verknickt. Namensstempel auf einigen Titelbl.

      [Bookseller: Antiquariat Düwal]
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        Kst.- Karte, b. J. Walch, "Der Schwaebische Kreis nebst den oesterreichischen Besitzungen in Schwaben".

      . mit altem Grenzkolorit,, dat. 1799, 47,8 x 54. Seltene Karte bei Joh. Walch. Mit einfacher Kartusche oben links, oben rechts Erklärungsfeld, unten rechts kleine Nebenkarte des Fürstentums Lichtenstein. Zeigt die österreichsichen Besitzungen in Süddeutschland.

      [Bookseller: Antiquariat Nikolaus Struck]
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        Arabien und Syrien in historischer, geographischer, wissenschaftlicher, artistischer, naturgeschichtlicher, merkantilischer, religiöser, sittlicher und politischer Hinsicht.

      Berlin und Leipzig, Verlagshandlung der neuen compendiösen Bibliothek, 1799.. XVI, 512 SS. Mit gest. Titelvign., gefalt. Kupferstichkarte und 4 Kupfertafeln. Marmorierter Pappband der Zeit. 8vo.. Erste Ausgabe. - Die Karte von Syrien, die Tafeln mit arabischen Trachten und Hausgeräten und Ansichten von Haleb, Mekka und Medina, die Vignette (als eigenes Kupfer auf dem Titel gezählt) mit dem Berg Sinai. - Etwas gebräunt. Aus der Schulbibliothek des Jesuitenkollegiums Kalksburg bei Wien mit entspr. Signaturschildchen am vorderen Innendeckel. - Holzmann/Bohatta I, 2892. Hamberger/Meusel XXII/1, 216. Nicht bei Macro, Atabey oder Blackmer.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Voyage sentimental, suivi des lettres d'Yorick a Elisa... en anglais et en francais.

      3 tomes. Ornee de six Figures d'apres Monsiau [en reduction]. Paris/Amsterdam, Chez Dufour, successeur de Defer de Maisonneuve [1799],. kl.-12°, XXXII,207, (IV),225, (IV),275 S., Ganzlederbde. der Zeit mit Titel- und Rückenvergoldung. - Nouvelle Edition, dont la traduction francaise a ete entierement revue et corrigee sur le texte anglais - Sander 1,1853 (f. Duodez-Format) - mit Exlibris von S. E. Mr. le Duc de Dalberg (= Emmerich Joseph von Dalberg [1773-1833]) - mit vereinzelten Braunflecken, 1 Seite in Band 1 mit Bundstiftanstreichungen, Einbände berieben, Rückenkanten brüchig, Kapitale mit Fehlstellen

      [Bookseller: Antiquariat Josef Müller (Versandantiqua]
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        [Op. 12]. Tre Sonate Per il Clavicembalo o Forte-Piano [Subtitle]: con un Violino Composte, e Dedicate al Sigr. Antonio Salieri primo Maestro di Capella della Corte Imperiale di Vienna &c. &c. ... Opera 12

      Vienna Artaria e Comp. [PN] 793 [1799]. 2 volumes. Oblong folio. Piano part bound in modern full green cloth boards with black leather label gilt to spine; violin part bound in matching full green cloth wrappers. [1] (title), 2-52; [1] (blank), 2-21, [1] (blank) pp. Engraved throughout. Printed price overwritten in manuscript ("5"). Early ownership signature of "Pachler" and the number "37" in manuscript to recto of first leaf of both parts. Title somewhat foxed and soiled, with some wear to edges; minor foxing throughout, heavier to some leaves; small portions of paper lacking to lower margin of pp. 29/30. Quite a good, wide-margined copy overall.. First Edition. Rare. Kinsky-Halm p. 28. Dorfmüller-Weinhold p. 209. Hirsch IV, 249. Schneider Catalogue 289, 81. Hoboken 2, 54. The ownership signature to both parts is intriguing, as the name "Pachler" is closely associated with both Beethoven and Schubert; Schubert, in fact, dedicated his set of 4 songs, op. 106, to the pianist Marie Pachler. From comparisons to documents held at the Gesellschaft der Musikfreunde in Vienna and the Steiermärkisches Landesarchiv in Graz, it is likely that the signature on the present score is that of Karl Pachler, Marie Pachler's husband. "Karl Pachler (b. Graz, 4 November 1789; d. Graz, 22 October 1850) was a lawyer and brewer. His wife, Marie Leopoldine, nee Koschak (b. Graz, 2 February 1794; d. Graz, 10 April 1855), whom he had married in 1816, was a very cultured person and an exceptionally fine pianist. Beethoven, whose acquaintance she made at Vöslau, Lower Austria, in 1817, wrote to her: 'I have not found anyone who performs my compositions as well as you do, and I am not excluding our famous pianonists [sic], who are merely technical automatons or show-offs. You are the true nurturer of my spiritual children.' She met him once more in 1823, on which occasion he wrote for her a two-bar farewell, 'Das Schöne zu dem Guten'." Clive: Schubert and his World A Biographical Dictionary, pp. 146-147.

      [Bookseller: J & J Lubrano Music Antiquarians]
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        A. C. Gaspari. Neuer methodischer Schul Atlas entworfen von F[ranz] L[udwig] Güssefeld . Erster Cursus. Mit 15 Karten im Format 21 cm x 26 cm.

      Weimar, Comptoirs, 1799.. 21 x 26 cm. 15 Karten und 4 Blatt. ISBN: Keine. Original Halbledereinband / Half leather. 3 echte Bünde. Lederecken. No jacket. Noch gutes Exemplar mit den üblichen kleiner Mängeln. Innen vereinzelt fingerfleckig oder braunfleckig. Innengelenke gebrochen. Einzelne Seiten teilweise mit Randeinrissen. Karten aber gut. Vereinzelt Eintragungen von alter Hand. Einband an Sich berieben, Ecken besossen und aufgequollen, Rücken Leder teilweise gelöst. Auf Wusch senden wir Ihnen gerne einige Scans zu. x. Auflage.. * Versandfertig innerhalb von 20 Stunden! Zum Inhalt: Karte 1: Oestliche Hemisphäre / Karte 2: Westliche Hemisphäre / Karte 3: Europa / Kate IV Deutschland / Karte 5 / Helvetien / Karte 6: Italien / Karte 7: Frankreich / Karte 8: Spanien und Portugal / Karte 9: Großbritanien und Irland / Karte 10: Die vereinigten Niederlande / Karte 11: Dänemark Norwegen und Schweden / Karte 12. Rußland / Karte 13 Preußen / Karte 14: Ungarn und Galizien / Karte XV Türkei. GF. (MGT).

      [Bookseller: Umbras Kuriositätenkabinett]
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        Papiere aus Lyndaminens Brieftasche.

      "Cöln, bei Peter Hammer", 1799.. circa 13,5 x 9,3 cm. Gest. Titel, kolor. gest. Frontisp., gest. Portrait in Rötel, 12 (statt 13?) kolor. Kupfertafeln und 1 gef. grenzkolor. Kupferstichkarte, 120 S., S. (125)-264, 1 Bl., S. 265-276 (ohne die S. 77-80) Marmoriertes Leder d. Zt. mit Rücken- und Deckelvergoldung. Hayn-G. VI, 27: "Aeusserst selten!"; Bilder-Lexikon II, 46: "Ungemeine Seltenheit der deutschen erotischen Literatur." Kurioses, erotisches Werk, wohl zum grössten Teil ein Nachdruck des praktisch unauffindbaren Titels "Amors experimental-physikalisches Taschenbuch" von 1798. Enthält erotische Anekdoten, zweifelhafte Ratschläge zu Geschlechtskrankheiten und einen "Auszug aus meinen Reisen durchs gelobte Land" mit einer Karte in Form eines Frauenleibes. Die teils sehr expliziten kolorierten Kupfer stammen von Heinrich Müller, der wohl auch der Herausgeber des Werkes ist. Die gefaltete Tafel zeigt ein Paar in Behandlung mit der "Stimulations-Maschiene"; das Kupfer zum Monat August fehlt leider ebenso wie zwei Blatt der Lage B. - Nur leicht gebräunt und wenig fleckig, der hübsche Einband am unteren Kapital bestossen, sonst dekorativ. - Aus Gründen schärferer Zensur sind deutsche Erotica wesentlich seltener als französische Werke dieser Art.

      [Bookseller: Antiquariat Thomas Rezek]
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        Die Zauberlaterne (als Bilderrätsel). Schlußstück zu Hans Kiekindiwelts Reisen und zu Ludwig Wagehals mit 6 Kupfern. (2. Titel:) Die Zauberlaterne oder der Wanderer aus der Hölle. 296 S. Mit Frontispiz, gestoch. Titel mit Rebus und 4 halbseitigen gestoch. skurrilen Kupfern auf schwarzem Grund sowie einem ganzseit. Kupfer. Kleisterpapier-Pappbd d. Z. (Gelenke berieben).

      Leipzig und Gera, Wilhelm Heinsius, 1799.. . Erste Ausgabe der geistreichen Satiren mit zahlreichen Anspielungen auf die politischen Verhältnisse der Zeit (im Antiquariat oft hartnäckig Georg Friedrich Rebmann zugeordnet). Dieser hatte zwar eine 'Zauberlaterne' als Schlussstück seiner früheren o. g. Romane angekündigt und der Verleger hatte schon die Kupfer dafür stechen lassen, als Rebmann Kreisrichter in Mainz wurde und nun nicht mehr dazu geneigt war. "Aus Gefälligkeit lieferte Spangenberg (1771-1849; Oberlausitzer Forstmeister) zu den vorhandenen Kupfern den Text; geistreiche witzsprudelnde Essays in unverkennbarer Nachahmung Jean Pauls" (Berend in: Zs. für Bücherfreunde NF, Jg IV, 2, S. 380 ff.). Die Kupfer (5 auf Tafeln im Text, ein Frontispiz, eine Titelvignette) seltsam und kurios anmutend: Das Frontispiz zeigt ein Monstrum mit menschlichem, runzligem Antlitz, dekoriert mit Orden und gekleidet in Halskrause und Hermelin, das mit seinen Krallen Europa hält; über einer Öffnung aus dem schwarzen Himmel fallen unter Blitzen Insignien von weltlicher und kirchlicher Herrschaft sowie von Literatur und Gesellschaftsleben wie aus einer Büchse der Pandora hinab. Der Titel ist gestaltet wie ein Rebus: der bocksfüßige Teufel zeigt auf den Globus und hält in der anderen Hand eine Laterne, die in einem Lichtkranz ein Inferno menschlicher Leiber und Untiere projiziert. Die Textkupfer im Rund auf schwarzem Grund gedruckt, so dass der Eindruck der Projektion wie durch eine Laterna Magica entsteht. Im ersten Rund möglicherweise Goethe an der Seite Luzifers in der Hölle der Verdammten. - Etwas gebräunt bzw. stockfleckig. Die Kupfer infolge der starken Schwärzungen teils etwas durchschlagend. Unterschiedlich gebräunt oder stockfleckig, sonst gutes und breitrandiges Exemplar. - Kawa 619a (ohne Jahreszahl und ohne Kenntnis von Spangenberg). Vgl. Goed. V 547, 6, 12 (irrtümlich 1797), Hayn/G. III 78 u. 543; VIII 611 sowie Rümann (18. Jahrh.) 906.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Phantasien über die Kunst, für Freunde der Kunst. Herausgegeben (und mitverfaßt) von Ludwig Tieck.

      Hamburg, Friedrich Perthes, 1799.. IV Seiten Vorwort, 283 Seiten und Schönes Halbleder der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel. Vorsätze etwas stockfleckig, sonst sehr gut erhalten.. Wackenroder erlebte diese Publikation nicht mehr, sie sollte eine Fortsetzung des Werkes "Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders sein". Ludwig Tieck hat daher das Werk herausgebracht und mitverfasst und schreibt im Vorwort über Wackenroder': Von jeher war es sein Wunsch für die Kunst zu leben zu können, seine schönste Hoffnung war, einst unter den Künstlern genannt zu werden, wenn ihm das letzere vesagt wird, so wird ihn doch gewiß Niemand, der ihn kannte, nur einigen Sinnen für seine edle und liebenswürdige Originalität hatte, und der seinie innige Liebe für alle Kunst achtete, jemals vergessen können." Goedeke VI, 47,6 und VI, 36,37.

      [Bookseller: J.J. Heckenhauer e.K.]
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        Receuil de Cartes Geographiques, pour la Description de l'Indostan ... Revues par le C. Buache, membre de l'Institut.

      Paris, chez Poignee, an VIII (1799 / 1800).. Gr.-4°. Mit 11 (3 grenzkol.) Kupferkarten. 1 Bl., 39 (recte 37) SS. Marmor. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rsch. (gering fleckig, Kanten u. Ecken etw. beschabt, Rücken mit wenigen unbedeutenden Wurmspuren).. Vgl. Kretschmer-D.-W. II, 663 f. and Lister, Antique Maps and their Cartographers 106.- Erste französische Ausgabe, die Karten revidiert von Jean Nicholas Buache. Mit dem Nebentitel "Atlas pour la Description de l'Indostan". Die engl. Originalausgabe erschien in London 1783 bei Brown unter dem Titel "Memoir of a Map of Hindoostan". James Rennell (1742-1830) ,"The Father of Indian Surveying" (Gole "Early Maps of India"), war Topograph der East India Company 1764-1777, sowie Leiter der Vermessung von Bengalen 1767-1777. "... Seine erste Anstellung war die eines 'assistant Draughtsman or Surveyor' bei A. Dalrymple auf einer Fahrt der East India Company von Madras zu den Philippinen 1762-63. 1764 wurde R. in Kalkutta dem Gouverneur empfohlen und als Ingenieuroffizier der Bengalischen Armee zum 'Surveyor of the New Lands' ernannt. Seine erste Aufgabe war die Untersuchung der Flüsse von Bengalen nach schiffbaren Wasserläufen, um Kalkutta mit dem Ganges zu verbinden. 1765 erteilte im Gouverneur R. Clive den Auftrag, eine Übersichtskarte von Bengalen herzustellen, und 1767 kehrte Clive mit einer frühen Fassung von R.s Karten nach England zurück. Nach seiner Ernennung zum 'Surveyor-General' 1767 bestand R.s Arbeit hauptsächl. in der Kompilation von Karten nach Aufnahmen seiner Assistenten. Sein Ruf als Topograph gründet sich auf seine MS-Karten von Bengalen sowie seine Gewässeraufnahmen ... 1777 trat R. im Rang eines Majors in den Ruhestand, um geograph. Forschungen in England nachzugehen ... 1781 wurde R. Mitglied der Royal Society, 1791 erhielt er die Copley-Medaille. Obwohl ohne offizielle Anstellung, war R. während seines 52-jährigen Ruhestandes bei der East India Company Ratgeber in allen geographischen Fragen" (Kretschmer-D.-W.).- Innendeckel mit Bibl.-Schildchen, Titel u. Karten mit Bibl.-Stempel. Papier leicht gebräunt u. stellenweise stockfleckig. Die Karten tls. stock- und braunfleckig, Ränder tlw. gebräunt u. angestaubt, eine Karte verso tintenfleckig, einige Randeinrisse alt hinterlegt.

      [Bookseller: Antiquariat Meindl & Sulzmann OG]
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        Geheime Geschichte der Rastadter Friedensverhandlungen (6 Bände in 7)

      ("Germanien") Zürich, Orell, Gessner, Füssli & Co., 1799.. in Verbindung mit den Staatshändeln dieser Zeit. Von einem Schweizer. XL, 578 Seiten; 6 Blatt 260 Seiten: 600 Seiten; 279 Seiten: 424 Seiten: 324, 128 Seiten; 264 Seiten, Halblederbände mit reicher Rückenvergoldung, 21,5 x 13,5 cm,. Einbände leicht berieben, innen teils leicht gebräunt, sonst in schöner Erhaltung. Chronik des Rastatter Kongresse von 1797 bis 1799, der die Bestimmungen des Friedens von Campo Formio (1797) für das Reichsgebiet regeln sollte. Im Wesentlichen sollte die Abtretung des linksrheinischen Gebietes an Frankreich und damit verbundene Entschädigungen festgeschrieben werden. Der Kongress wurde 1799 mit Ausbruch des 2. Koalitionskrieges ergebnislos abgebrochen und eindete in einem Eklat, als zwei französische Gesandte bei ihrer Abreise ermordet wurden. Haller nahm als Gesandter der Schweiz an den Verhandlungen teil.

      [Bookseller: Antiquariat H. Carlsen]
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