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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1795

        bearbeitet von mehreren deutschen Officieren. Redigirt und herausgegeben von Hanns Eggert Willibald von der Lühe. 8 Bände. Leipzig, C. Brüggemann u. O. Wigand u. (ab Bd. 5:) Adorf, Verlags-Bureau, 1833-1841. 8vo. (21,2 x 12,4 cm). Zus. ca. 6.500 S. Marmorierte Pappbände d. Zt. mit Rückenschild u. etwas Rückenvergoldung.

      . . Einzige Ausgabe dieses seinerzeit umfassendsten militärischen Fachlexikons, das sowohl historischen Interessen wie auch aktuellen technischen Entwicklungen zu entsprechen versucht. Es versteht sich vor allem als "kriegsgeschichtliches Wörterbuch" u. enthält neben Biographien u. teilw. umfangreichen Schlacht- u. Belagerungsbeschreibungen auch Artikel zu allen Aspekten der militärischen Technik. Die größeren Lemmata sind mit Monogrammen versehen. Der Mitarbeiterstab bestand aus preussischen u. sächsischen Offizieren, von denen Karl Eduard Poenitz (1795-1858; "Pz.") eindeutig zu identifizieren ist. Weitere Verfasser scheinen Johann Gottfried Hoyer (1767-1848; zahlreiche Artikel zur Artillerie bez. mit "H.") sowie Karl Friedrich Peschel (1793-1852; "P.") zu sein. Ein im Vorwort angekündigtes Verzeichniß der Mitarbeiter scheint nicht erschienen zu sein (ist in vorliegendem Exemplar jedenfalls nicht eingebunden). Zischka S. 72. - Ab Bd. 5 mit abweichendem Einbandpapier, diese Rücken verblaßt. Ecken gering bestoßen, etwas berieben, 1 Rücken mit kleiner Schabstelle. Nur vereinzelt gering stockfleckig. Vorsätze mit Besitzvermerk.

      [Bookseller: Antiquariat Meinhard Knigge]
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        Versuch über die Schwimmblase der Fische. Im Namen der Linneischen Societät zu Leipzig entworfen von Gotthelf Fischer. VORGEBUNDEN: A.: Arvid H. Florman (pres., 1761-1840), Joh. Ol. Lagberg (um 1821): Dissertatio anatomiam sistens Murenae Anguillae L. comparatm et observationibus physiologicis dilucidatam [..]. Lund, Berling 1821. NACHGEBUNDEN: B.: Johannes Christian August Wittzack (1784-1847): De piscium cerebro et systemate nervoso [...], Berlin, Johann Friedrich Starck 1817. UND: C.: Johann Heinrich Eichholtz (1817-?): De piscium etque amphibiorum nudorum lobis opticis atque olfactoriis. Berlin, 1841.

      Leipzig, in Comm. bey Christian Gottlieb Rabenhorst 1795.,. Oktav. Zeitgenössischer Pappband mit marmorierten Bezügen, etwas Rückenvergoldung und Titelrückenschild. 2 Bll., 80 S., mit einer ausfaltbaren Kupfertafel (nach Zeichnung des Verfassers von J. F. Schröter zu Leipzig gestochen). Kollation der Beibindungen: A.: 1 Bl., 20 S., 1 Bl., mit einer mehrfach ausfaltbaren lithographischen Tafel. B.: 30 S., C.: 36 S. - Vorderer Vorsatz mit handschriftlichem Register des Sammelbandes, A. und C. mit altem handschriftlichem Besitzvermerk. Einband etwas berieben und bestossen, Titel von B. etwas stärker gebräunt. Die Abhandlung von Fischer-Waldheim in frischem Zustand.. Erste Ausgabe. - Nicht in Nissen (ZBI). - BMC (Natural History, p. 577.

      [Bookseller: Antiquariat Stefan Wulf]
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        Lesebuch zur Erweiterung der gemeinnützigen Aufklärung unter Staatsmännern und Bürgern in Städten. In einer Samlung theils eigener, theils umgearbeiteter und ausgewählter Aufsätze und Beyspiele, wie die Sitten, das häusliche Glück, die Nationalsicherheit und Nationalehre aufs Neue gegründet werden könnten. Vormahls unter dem Titel: Bürger-Journal, ausgegeben. Erster [bis dritter] Band.

      3 Bände. Leipzig, in Commission der Steinerschen Buchhandlung Winterthur [Bern, in Kommission der Typographischen Gesellschaft] 1795 [1791-1792].. Kl.-8° (17 x 12 cm). (4), a-h, XVI, 686, 1; (2), VIII, 696; (2), VIII, 688, 72 Seiten. Mit 2 Titelvignetten. Dunkelbraune, marmorierte Halblederbände auf vier Bünden mit hellbraunen Rückenschildern, darauf blindgeprägte Fileten, Titel und Bandzahlen in Kranzornamenten, Lederecken und Kiebitzpapierbezügen. Rot gefärbte Schnitte.. Goedeke XII, 101, 9. - Diesch 998. - Kirchner 5830. - Hayn/Got. I, 503. - Killy² V, 252f. - Erste Ausgabe. - Erschien erstmals 1791-92 in Bern als "Bürger-Journal"; diese originalen Titelblätter unserem Exemplar beigebunden. "Der Titel (Schweizer Bürger Journal) war dem Verkauf hinderlich, also entbinde ich das Werk von der Provinziellen Bestimmung - und weyhe es meinem deutschen Vaterlande" (Vorwort von 1795). - Der bedeutende Volksaufklärer und Buchhändler Heinzmann war als Flüchtling von Ulm nach Bern gekommen, wo er versuchte, seine fortschrittlichen Ideen unter dem Berner Patriziat, d.h. das Bürgertum und dem Kleinadel, zu verbreiten. Der Erfolg war recht bescheiden. - Im vorliegenden Falle musste Heinzmann neue Vertriebswege einschlagen, die für sein Oeuvre wichtige und umfangreiche Publikation umtitulieren und den Preis massiv senken (vulgo verramschen), um die liegengebliebenen Bogen loszuwerden. - Heinzmann hat mehrere Zeitschriften mit populären Inhalten herausgegeben. Hätte er nur einen fiktiven Erscheinungsort gewählt, Paris zum Beispiel, die nach Neuigkeiten aus den Hauptstädten begierige Leserschaft hätte ihm seine Publikationen vermutlich aus den Händen gerissen; heute bieten sie -obwohl vielfach mit heißer Feder geschrieben- einen umfassenden Einblick in die Aufklärung in der Provinz. Heinzmann war in Bern Geschäftsführer der Typographischen Gesellschaft und sympathisierte mit der Französischen Revolution, was auch im Bürger-Journal zum Ausdruck kommt; andererseits bekämpfte er den norddeutschen Rationalismus in Gestalt des Buchhändlers und Schriftstellers Nicolai in Berlin. - Während die ersten beiden Bände des Bürger-Journals zahlreiche Themen aus dem Umkreis Familie und Ehe, Kindererziehung, medizinische Einrichtungen und Missbräuche, Bürgerpflichten, Patriotismus, praktische Alltagsfragen der Stadt- und Landbewohner usw. behandeln, ist der dritte Band theologischen, politischen und staatskundlichen Fragen gewidmet. Von besonderem aufklärungsgeschichtlichem Interesse ist der Anhang "Die Welt", in der die Schöpfungsgeschichte und das Verhältnis von Naturwissenschaft und Theologie behandelt wird. - Zusätzlich zur Kollation bei Goedeke enthält jeder Band ein Inhaltsverzeichnis. - Mit Register in Band 3. - Im Band 2 sind die Seiten 289-304 durch 3 Kartons ersetzt. - Kanten und Ecken gering bestoßen. Unteres Kapital von Band 2 mit kleinem Ausbruch. Außengelenk und Lederfalz des Hinterdeckels von Band 3 etwas berieben. Nur ganz vereinzelt minimal stockfleckig. Innendeckel mit Leimschatten. Älterer handschriftlicher Besitzvermerk auf den Vorsätzen. - Sehr gutes Exemplar, auf festem weißem Papier gedruckt und ungewöhnlich schön gebunden. - Selten.

      [Bookseller: Antiquariat Otto W. Plocher]
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        Zeitschriften "Nummer 1" circa 650 Stück. Sammlung von ca. 650 Erstlingsnummern. Enthalten sind: 1918. Neue Blätter für Kunst und Dichtung. / Aachener Kunstblätter. 1957/ Ab und zu. Zs.mit Literatur 1983 / Abhandlungen aus dem Gebiete der Sexualforschung. 1918 / Acta Praehistorica et Archaeologica. 1970 / Actio. Eine deutsche Studentenzeitschrift. 1965 / Aeussere, Das., Illustrierte Monatsschrift für weibliche Schönheit und Körperpflege. 1904 / African Nationalist, The. A Journal of the African National Congress of South Africa. 1976 / AKK. Architektur- Kunst- und Kulturgeschichte für Nord- und Westdeutschland. 1990 / Aktion aktion. Monatszeitschrift. 1951 / Aktion, Die. Monatszeitschrift zur Politik & Kultur. 1981 / Akzente. Zs.f. Dichtung. 1954 / Allgemeine Theater-Revue. 1835 / Allgemeine Zeitschrift für Philosophie. 1976 / Alter und Altern. 1960 / ambiance. Gästezeitschrift der führenden Hotels der Schweiz. 1983 / American journal of economics and socologie. 1941 / Amerikanische Rundschau, Die. 1945 / Amtsblatt des Kontrollrats in Deutschland. Ergänzungsblatt Nr. 1. 1981. / Analysen und Prognosen. Über die Welt von Morgen. 1968 / Anarchie. Arbeitskries für anarchistische Philosophie in Berlin. 1969 / Annalen des Königlich sächsischen Oberappelationsgerichts zu Dresden. Herausgegeben durch die Oberappelationsräthe Emil Cuno und Dr. Karl Magnus Pöschmann. 1859 / Annales Universitatis Saraviensis. Philosophie Lettres. 1952 / anno Journal. 1981 / Antares. Französische Hefte f. Kunst, Literatur und Wissenschaft. 1952 / Antike Welt. Zeitschrift für Archäologie und Urgeschichte. 1970 / Antiquariats - Kurier. Das wöchentliche Mitteilungsblatt für alle Antiquariate in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 1995 / Anzeiger für Bücher in plattdeutscher Sprache. [1878] / Arbeit, Die. Zs.f. Gewerkschaftspolitik und Wirtschaftskunde 1924 / Arbeits- und Förderungsgemeinschaft der ukrainischen Wissenschaften e.V.. Mitteilungen. 1965 / Archiv für Druck und Papier. Buchgewerbe, Graphik, Werbung. Internationale graphische Fachzeitschrift. Zweisprachige Ausgabe. Archives for printing Paper 1955 / Archiv für Literatur und Volksdichtung. Im Auftrag des Verbandes deutscher Vereine für Volkskunde. 1949 / Archiv für Schriftkunde. Offizielles Organ des Deutschen Schriftmuseums zu Leipzig. 1914 / archives de sociologie des religions. 1956 / Ariston Magazin. 1985 / arsprototo. Das Magazin der Kulturstiftung der Länder. 2005 / art. Das Kunstmagazin. 1979 / Artist. Kunstmagazin. 1989 / ASIA MAJOR. Neue Folge. Deutsche Zs.f.d.Erforschung von Ost- und Zentralasien. 1944 / Athena. 1946 / Athenaion-Blätter. 1931 / Atlantis. Länder - Völker - Reisen. 1929 / Aufbau. Kulturpolitische Monatsschrift. 1945 / Aus der Buch-Werkstatt. Postille für Buchleser, -händler und andere gute Menschen. [ 1980?] Nr. 1. Camberger Verlag Ulrich Lange. / Aus der Wunderwelt der Natur. 1930 / Ausgabe. Ein Literatur- und Kunstmagazin. 1976 / Autor, Der. Zs der Bühnenautoren und Bühnenverleger. / Autor, Der. Zs.des Schutzverbandes Deutscher Autoren. 1947 / AZ-Magazin. 1982 / B.Traven. Neue B.Traven Mitteilungen. 1978 / backstage. Magazin f. Musik und Kleinkunst. 1980 / Bauen, Wohnen, Siedeln. Zwanglose Buch - und Broschürenfolge. Helfer beim Wohnungsbau und bei der Einrichtung.[1950] / Befreite Venus, Die. [ 1927] / Beiträge zur Strategie und Taktik der internationalen Arbeiterbewegung. 1960 / Berichte über die Verhandlungen des freien deutschen Hochstiftes für Wissenschaften, Künste und allg. Bildung . 1861 / Berlin hört und sieht. Rundfunk. Theater. Kino. 1932 / Berlin im Spiegel. 1958 / Berlin. Die Zs. der deutschen Hauptstadt. 1964 / Berlin-Brandenburg. Eine Schriftenreihe über Geschichte, Kultur und Brauchtum. 1970 / Berliner Anzeiger, Der. 1796 / Berliner Autotip. Für Auto und Verkehr. 1980 / Berliner Hefte für geistiges Leben. 1946 / Berliner Hefte zur Geschichte des literarischen Lebens. 1996 / Berliner Hefte. Zs.f. Kultur und Politik. 1976 / Berliner Manuskripte. 1967 / Berliner Naturschutzblätter. 1957 / Berliner Palette. Wöchentlich mit Veranstaltungsprogramm. 1947 / Berliner Romantik. Eine Vierteljahrsschrift. 1918 / Berliner Wespen. Illustrirtes Humoristische Hochzeitsblatt. 1881 / Berliner Wirtschaft, Die. Mitteilungen der Industrie und Handelskammer zu Berlin. 1987 / Berlinische Notizen. Zs.d.Vereins der Freunde und Förderer des Berlin Museums e.V. 1972 / Berlinische priviligirte Zeitung.Faksimile. 1761 / Biblio. The magazin for collectors of books, manuscripts, and ephemera. 1996 / Bibliografie von unveröffentlichten Arbeiten zu frauenspezifischen Themem: Diplom-, Magister-, Seminar- und Zulassungsarbeiten, Dissertationen und Referate. 1976 / Biblioteca Teatrale. Rivista trimestrale di studi e ricerche sullo spettacolo. 1971 / Bildende Kunst. Zs f Malerei, Grafik, Plastik und Architektur. 1947 / Blätter + Bilder. Zs. für Dichtung, Musik und Malerei. 1959 / Blätter der Carl-Zuckmayer-Gesellschaft. 1975 / Blaue Blätter.[1976] / Bogen 1. Autoren/Texte/Bücher. Verlagszeitung.[1976] / Bollettino in Appendicc ai Rendicentri. 1939. / Börse, Die. Für Galerien, Sammler und Künstler. 1987. / Börsenblatt für den deutschen Buchhandel. Frankfurter Ausgabe. 1984. / BörsenMarktreport. Das endgültige Branchenmagazin. Nummer 0. 1985. / Braille TV. 1985 / Brandenburg. Zeitschrift f Heimatkunde und Heimatpflege. 1914 / Brandenburgische Denkmalpflege. 1992 / Brenner, Der. 1946 / BrennGlas. Materialien aus dem Zettelkasten der Literatur, Kunst und Politik zu Themen der Zeit. 1980 / Breslauer Revue, Die. Wochenschrift für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben Schlesiens. 1919 / Buch Journal. Für Kunden des Buchhandels. 1985 / Buch und Schrift. Jahrbuch des Deutschen Vereins für Buchwesen und Schrifttum. 1927 / Bücher Hirt, Der. 1927 / Bücherkarren, Der. Internationale Literatur im Verlag Volk und Welt Berlin . 1990 / Bücherpost, Die. Anzeiger für Sammler alten Papiers. 1985 / Bücherwurm, Der. Eine Monatsschrift. 1991 / Buchjournal. Für Kunden des Buchhandels. 1985 / Buchwoche. 1991 / Buddhafeld Zeitung. Rajneesh German Newsletter. 1981 / Bühne und Welt. Zs f Theaterwesen , Litteratur und Kunst.[1900] / Bühnenvolksbund, Der. Reichsblätter des BVB. 1925 / Bulletin fuer die Mitglieder der Gesellschaft der Freunde des Leo Baeck Instituts. 1957 / Bulletin. 1970 / Bunte Hund, Der. Das Magazin der Kinderliteratur. 1981 / Büro Praxis Betrieb. Aktuelle Informationen der Deutschen Bank für Selbstständige. 1988 / CADAVA. Schülerzeitung an der Lilienthal-Oberschule (Berlin Lichterfelde West). 1987 / Castrum Peregrini. 1951 / Catholica. Jahrbuch für kontroverstheologie. 1952 / chance. Das Magazin für alle, die über Krebs mehr wissen wollen. 1980 / Chrisma. Das evangelische Magazin. 2000 / Chthonia. Publication semestrielle du centre international de recherche unhistooriques. 1963 / Cibedo. 1978 / Civis.Vierteljahresschrift für freie Bürger in einem freiheitlichen Staat. 1983 / Clinical News. Neurology and Psychatrie. 1998 / Columbus. Quartalszeitschrift in einfacher Sprache. 1978 / Concerto. Das Magazin für alte Musik. 1988 / CORONA. Zweimonatsschrift. 1930 / Corsaren. 1840 / Cosmopolis. Internationale Revue. 1896 u.v.m.

      verschiedene Orte und Verlage aus dem Zeitraum 1795 - 2005.. Sammlung von ca. 650 Erstlingsnummern vorwiegend deutscher Periodica des 19. und 20. Jahrhunderts aus den Gebieten Literatur, Kunst, Politik und Wissenschaft, mit dem zeitlichen Schwerpunkt von ca. 1880 - 1985. Einbezogen sind einige Null- und Letztnummern, Jubiläumsausgaben, Nummern mit Titeländerung, nach Wiederaufnahme oder in neuer Ausstattung; viele Kuriositäten und Raritäten wie kurzlebige Produkte oder Kleinstauflagen, sowie auch private Fest- und Scherzzeitungen, die nie im Handel erschienen. - Eines der frühesten Objekte ist, allerdings als Ausnahme, das 1.Heft von Schillers "Horen" 1795. Wenn kein Einzelheft zu erlangen war, wurden - seltener vorkommend - ganze Viertel- oder Halbjahresbände bzw. vollständige Jahrgänge mit aufgenommen.. Ein Schwerpunkt - Grafische Gestaltung in den 80iger Jahren - konnte jetzt erfolgreich veräußert werden. Auch in Zukunft sind wir bereit thematische Schwerpunkte sep. anzubieten. -- Eine vollständige Liste kann angefordert werden! #Z1

      [Bookseller: Antiquariat Carl Wegner]
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        Hans Kiek-indie-welts Reisen in alle vier Welttheile und den Mond.

      Hamburg, 1795. Gestochener Titel mit ovaler figürlicher Vignette, 281 (falsch 181) Seiten. Karton der Zeit mit handschriftl. Rückenschild der Zeit, 8°. - Hayn/Got. III, 543. - Zweite Ausgabe des satirisch-komischen Romans, jedoch mit dem entzückenden gestochenen Titel, bei dem das Wort "KIEK=INDIE=WELTS" durch ein Figurenalphabet gebildet wird. Rebmann ist bekannt als Revolutionär, Verteidiger der Klubbisten und später Ankläger des Schinderhannes. - "Dieser Roman enthält nicht nur eine beißende Verspottung der deutschen Zustände und der deutschen Reichsverfassung; er ist zugleich einer der typischen utopischen Romane dieser Epoche, der das von jeder Unterdrückung freie Leben glücklicher Menschen in einer Republik darstellt" (Vogt S. 119). - Wie der Jakobineranhänger Rebmann selbst im Epilog bemerkt, habe er sich eine Harlekinsjacke angezogen, um so unbehelligt manche Dinge sagen zu können, die mit einer Amtsmiene nicht zu sagen seien. So verspottet Rebmann die deutschen politischen Verhältnisse und die Reichsverfassung, wiederspiegelt die Ereignisse der Französischen Revolution, deren begeisterter Anhänger er war, verteidigt die Jacobinerherrschaft und geht sogar auf den Negeraufstand in Santo Domingo ein. Der Roman wird auch zu den Wertheriaden gezählt, weil der Held - nach einer wahren Begebenheit - in einer Aufführung des Balletts 'Die Leiden des jungen Werthers' von der Darstellerin der Lotte geboren wird. - Nicht bei Rümann und Lanck/Oehler, diese Ausgabe nicht bei Goedeke V, 547, 4. - Titel und die letzten Blätter leicht stockfleckig und ein wenig gebräunt, die übrigen Seiten beinahe sauber. Der zeitgenössische Kartoneinband mit leichten Knickspuren.

      [Bookseller: Buch & Kunst Antiquariat Flotow GmbH]
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        Wilhelm Meisters Lehrjahre. Ein Roman.

      Berlin, Bey (Bde 2-4 : Bei) Johann Friedrich Unger, 1795-1796.. 4 Bände. 364 S. ; 374 S. ; 37l S. ; 5o7 S., 2 Bl.Anzeigen. Mit 7 (statt 8) gefalt.gestoch. Musikbeilagen mit Kompositionen von J.F.Reichardt. Kl.8vo. Marmor. Pappbde mit goldgepr. Rschild im Stil d.Z.. Goed. V 3, 416. Hagen 14, 3-6. Erste Ausgabe. Titelauflage der Bde 3-6 der " Neuen Schriften ", ohne die Reihentitel. Wie fast immer ohne die Musikbeilage und das Bl.Anzeigen in Bd 4. Die erste Musikbeilage in Bd 2 mit kl.Ausschnitt unten. Musikbeil. 2 ( in Bd 1) doppelt vorhanden. Eine Beilage knapp beschnitten.- Teilw. stockfleckig .bzw.gebräunt, wenige Blatt stärker. Bde 1 u.3 Titelbl.alt gestempelt, Bd 4 Stempel verso.- Hübscher Druck in der Unger-Fraktur, ansprechend gebunden.

      [Bookseller: Fontane-Antiquariat Dr.Henning Scheffers]
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        "The whole genuine and complete works of Flavius Josephus, the learned and authentic Jewish historian, and celebrated warrior. Containing, I. the antiquities of the Jews... II. The wars of the Jews with the Romans… III. the book of Josephus against Apion… IV. the martyrdom of the Maccabees. V. the embassy of Philo from the Jews of Alexandria to the emperor Caius Caligula. VI. The life of Flavius Josephus… VII. the testimonies of Josephus concerning our blessed saviour, St. John the Baptist... Also a continuation of the history of the Jews … By George Henry Maynard"

      Baltimore: printed and sold by Pechin & Co., 1795. Baltimore: printed and sold by Pechin & Co.. 1795. "First Baltimore edition, folio, pp. vi, [7]-723 (i.e. 717), [4] subscribers' list; engraved frontispiece, 2 engraved maps, engraved folding plan of Jerusalem, and 56 engraved plates; contemporary full calf, spine and corners with some neat restoration, black morocco label lettered in gilt, brown cloth slipcase with morocco label on spine. & & Several plates misbound and several errors in pagination (but the whole collated complete); leaves B2, H2, G1, 2I1, and 3Q1 with tears, and with occasional minor loss of letters (sense remains clear); plate at Qq1 holed in the blank margin, folding plan with short split at fold, leaves 5T1-2 out of register and with slim margins, frontispiece and last leaf neatly reinserted at an early date; some foxing and occasional moderate dampstaining, primarily on the prelims and terminals. & & In all, a good, sound copy of a rather impressively illustrated 18th century Baltimore folio, with copperplates by many renowned American engravers of the day, including J. K. Allen, A. Anderson, A. Doolittle, A. Godwin, E. Kimpton, P. Maverick, G.H. Maynard, J. Roche, W. Rollinson, B. Tanner, C. Tiebout, and E. Tisdale. & & Mid-19th century ownership inscription on front pastedown of ""J. B, Penington, Dover, Del. Bought at the sale of the books of Henry Stout, Esq."" Penington is likely John Brown Penington (1825-1902), a lawyer and politician from Dover. He served as Attorney General of Delaware and two terms as U. S. Representative from Delaware. Henry Stout (1801-1865) was likely the son of Delaware Governor Jacob Stout. Manuscript poem of 20 lines entitled ""Burial of Moses,"" in pencil, on verso of O1.& & First issued in parts, New York, 1792-1794, and reissued in both Philadelphia and Baltimore, here with a separate leaf of subscribers for Baltimore. OCLC locates only the Georgetown and Goucher College copies; Evans 28910 (citing the Philadelphia edition only); Shipton & Mooney 47470."

      [Bookseller: Rulon-Miller Books]
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        The whole genuine and complete works of Flavius Josephus, the learned and authentic Jewish historian, and celebrated warrior. Containing, I. the antiquities of the Jews. II. The wars of the Jews with the Romans III. the book of Josephus against Apion IV. the martyrdom of the Maccabees. V. the embassy of Philo from the Jews of Alexandria to the emperor Caius Caligula. VI. The life of Flavius Josephus VII. the testimonies of Josephus concerning our blessed saviour, St. John the Baptist. Also a continuation of the history of the Jews By George Henry Maynard

      printed and sold by Pechin & Co., Baltimore 1795 - First Baltimore edition, folio, pp. vi, [7]-723 (i.e. 717), [4] subscribers' list; engraved frontispiece, 2 engraved maps, engraved folding plan of Jerusalem, and 56 engraved plates; contemporary full calf, spine and corners with some neat restoration, black morocco label lettered in gilt, brown cloth slipcase with morocco label on spine. Several plates misbound and several errors in pagination (but the whole collated complete); leaves B2, H2, G1, 2I1, and 3Q1 with tears, and with occasional minor loss of letters (sense remains clear); plate at Qq1 holed in the blank margin, folding plan with short split at fold, leaves 5T1-2 out of register and with slim margins, frontispiece and last leaf neatly reinserted at an early date; some foxing and occasional moderate dampstaining, primarily on the prelims and terminals. In all, a good, sound copy of a rather impressively illustrated 18th century Baltimore folio, with copperplates by many renowned American engravers of the day, including J. K. Allen, A. Anderson, A. Doolittle, A. Godwin, E. Kimpton, P. Maverick, G.H. Maynard, J. Roche, W. Rollinson, B. Tanner, C. Tiebout, and E. Tisdale. Mid-19th century ownership inscription on front pastedown of "J. B, Penington, Dover, Del. Bought at the sale of the books of Henry Stout, Esq." Penington is likely John Brown Penington (1825-1902), a lawyer and politician from Dover. He served as Attorney General of Delaware and two terms as U. S. Representative from Delaware. Henry Stout (1801-1865) was likely the son of Delaware Governor Jacob Stout. Manuscript poem of 20 lines entitled "Burial of Moses," in pencil, on verso of O1.First issued in parts, New York, 1792-1794, and reissued in both Philadelphia and Baltimore, here with a separate leaf of subscribers for Baltimore. OCLC locates only the Georgetown and Goucher College copies; Evans 28910 (citing the Philadelphia edition only); Shipton & Mooney 47470. [Attributes: First Edition; Hard Cover]

      [Bookseller: Rulon-Miller Books (ABAA / ILAB)]
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        Ueber die neuern Gegenstände der Chymie. Stück 4: Vorzüglich über Flußspathsäure und die neuentdeckte Ordnung chymischer Elemente.

      Breslau u.a. Korn, 1795.. (22,5 x 13,5 cm). XII, 132 S. Broschur der Zeit, unaufgeschnitten.. Erste Ausgabe des Werkes, das die allgemeine Formulierung von Richters Gesetz der äquivalenten Proportionen enthält. - Unter dem Titel "Ueber die neuern Gegenstände der Chymie" veröffentlichte er in zwangloser Folge seine selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten. "One of Richter's major works was this series of volumes containing articles on new topics in chemistry" (Cole). - "Unter den großen Förderern der chemischen Wissenschaft ist keiner so sehr verkannt und unterschätzt worden, wie der Entdecker des Gesetzes der Verbindungsgewichte, der Begründer der messenden Chemie, J. B. Richter" (Ostwald in: Bugge, Buch der großen Chemiker), der durch die Mathematisierung der Chemie zum Begründer der modernen Stöchiometrie wurde. - Stellenweise etwas stockfleckig bzw. angestaubt. Letztes Blatt mit hinterlegtem rechten Rand. - DSB 11, 434; Cole 1117 (Bde.1-9); Partington III, 674

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Der Graue Mann. Eine Volksschrift.

      Nürnberg, Raw, 1795.. 1. bis 24. Stück (v. 30) in 4 Bänden. 8°. Halblederbde. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschildern u. Rückenvergoldung (bestossen u. leicht berieben).. WG 803, 43. - Wilpert/Gühring nennt 30 Hefte (die zu Lebzeiten des Autors erschienen). Nach Jung-Stillings Tod erschienen weitere Hefte, (bis zum 42. Stück) der periodischen Volks- und Erbauungsschrift. , Es scheinen verschiedene parallele Auflagen erfolgt zu sein: dem Jung-Stilling-Archiv liegen Exemplare gleichen Datums mit den Schriftzügen "Volksschrift" und "Volcksschrift" vor. - Die Vorsätze bei 3 Bänden mit Namenszug von alter Hand. Vorsätze etwas leimschattig. Durchgehend stockfleckig. - Einbandrücken von Bd. 1 am Kopf mit kl. Fehlstelle.

      [Bookseller: EOS Buchantiquariat Benz]
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        Neue Deutsche Monatsschrift. Herausgegeben von Friedrich Gentz. Hefte 2 bis 12 des ersten (und einzigen) Jahrgangs. S. (93)-338, 1 Bl.; 345 S., 2 Bl.; 369 S., 1 Bl. Mit gestoch. Frontispiz. Gr.-8°. In 11 bedruckten Orig.-Broschuren mit Inhaltsverzeichnissen und Verlegermitteilungen.

      Berlin, Friedrich Vieweg, 1795.. . Bis auf Heft 1 vollständiges Exemplar der Fortsetzung der 'Deutschen Monatsschrift' von Gentz. Unter den Beiträgen: Ueber Taubstummeninstitute, von Bötticher - Wunder, die Wunder nicht sind, von Spalding - Nachlese aus der griechischen Anthologie, von Herder - Warum wir noch keine Geschichte der Deutsche haben, von Herder - Vergleich zwischen Marc Aurel und Friedrich dem Zweyten, von Garve - Ueber die Fähigkeit zu sprechen und zu hören, von Herder - An Berlin, als das Atheniensische Thor gebauet war, von Gleim - Neue Amerikanische Briefe, von Meißner - Ueber den Einfluß der Entdeckung von Amerika auf den Wohlstand und die Cultur des menschlichen Geschlechts, von Gentz - Ueber einige Vorurtheile der Franzosen in Ansehung der Englischen Constitution, von Gentz - Einrichtung der Stadt- und Landschulen, von Rochow - Amerikanische Briefe, von Rochow - Darstellung und Vergleichung einiger politischen Constitutions-Systeme, von Gentz - Ueber die französische Constitution von 1795 - Nachricht und Probe von einer neuen Ausgabe des Froschmäuslers u. v. a. - Die Angabe "3 Bände" im KVK beruht darauf, dass jeweils 4 Monatshefte zu einem Band zusammengefasst wurden. Diese Haupttitel liegen hier - bis auf den im fehlenden 1. Heft - vor. Dazu sind alle Hefttitel mit Inhaltsverzeichnissen und Verlegeradresse vorhanden. Das Kupfer ist eine Nachlieferung für den 2. Band der 'Deutschen Monatsschrift' von 1794. - Mit umfangreichen Verlagsprospekten, teils in kleinerem Format, von Hammerich, Altona; Andreae, Frankfurt; Crusius, Leipzig; Heinsius, Leipzig; Leo, Leipzig; Hoffmann, Hamburg; Kummer, Leipzig; Nicolovius, Königsberg; Göschen, Leipzig; Unger, Berlin; Rein, Leipzig; Ettinger, Gotha; Fromman, Züllichau; Fleischer, Leipzig; Hartknoch, Riga; Aue, Köthen; Schulbuchhandlung Braunschweig; Stettinsche Buchhandlung, Ulm u. a. Solch eine umfangreiche Sammlung von zeitgenössischem Werbematerial ist ungewöhnlich, da dies beim Binden meist vernichtet wurde. - Unbeschnitten im Orig.-Lieferungszustand. - Diesch 1185. Kirchner 1745. Günther/Volgina/Seifert (Herder) 945-947.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Eigenh. Brief mit U. ("W. Tischbein").

      Neapel, 17. III. 1795.. 2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo.. Schöner Brief aus Tischbeins Amtszeit als Direktor der Kunstakademie in Neapel (1789 bis 1799) an den (namentlich nicht genannten) Kunstsammler und Kunsthändler Johann Friedrich Frauenholz (1758-1822) in Nürnberg: "Ich danke Ihnen für Ihren so freundlichen Brief, der so voll von Sachen ist die ich wünsche. Die Auslegung von der überschikten Zeichnung ist sehr gelehrt. ich kann aber nicht entscheiden in wie weit Sie recht haben. Das Mädgen hatt abgeschnittene Hare. und komt sehr selden auf Vasen vor, nur auf historischen Vorstellungen. Das was sie in der Handt hatt, gleicht an einen Braden Spieß [links neben dem Text eine erläuternde kleine Zeichnung] von unser Zeit. Der Jüngling hatt eine Binde oder Gürdel in der Hant. Der Gedanke das Sie eine volkomenere Auslegung in teutscher Sprache von meinen herausgegebenen Zeichnungen der Grihischen waßen [Griechischen Vasen] machen wollen, gefält mir sehr. Den das ist mein wunsch das es meinen Landesleiten zunuzen sey. Den für die habe ich mir diese Mühe gegeben [...]". Für dieses Vorhaben sei er sehr gerne bereit, seine Originalbücher zur Verfügung zu stellen, jedoch unter einer Bedingung: "[...] Nur eines bitte ich den Ritter Hamilton zuschonen, und viel mer seine gedanken zu loben. Den er sagt selbst in der vorrede, er sey kein gelehrter, sondern er gebe nur Stof, damit die Gelehrte besser darüber schreiben [...] Seine Samlung vasen kostet ihn jezo fürtzigtausend Ducati. Und wie selten ist ein mann von solchem guterm geschmack! und er hatt woher Kendnis die manchen Künstler fehlen [...]". - Mit kleinen Randläsuren.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Das neue graue Ungeheuer. Herausgegeben von einem Freund der Menschheit. (d. i. Andreas Georg Friedrich Rebmann). Stücke 1-10 (alles Erschienene) in 10 Orig.-Broschuren (Rücken beschabt).

      Altona, Aloys Schirach und Comp. (Stück 1; d. i. Erfurt, Vollmer) und Upsala, Gustav Erichson (d. i. Erfurt, später Altona, Vollmer), 1795-1797.. . Äußerst seltenes, vollständiges Exemplar des kämpferischen Journals, von dem wir im Auktionshandel seit 1950 nur Einzelhefte nachweisen können. Die Bände 2-4 in 2. Auflage, sonst erste Ausgabe. "Aufsätze [in der 2. Auflage] mit andern zu vertauschen, erlaubt mir ... weder die Zeit, noch die Billigkeit gegen die ersten Käufer, ich suche daher blos durch Noten zu berichtigen, was ich gerne theils ganz weggelassen, theils umgeändert hätte" (Vorwort von Band 2). "Vom 'Neuen grauen Ungeheuer' erscheinen zwischen Ende 1794 und Anfang 1797 in unregelmäßiger Folge 10 Hefte. Rebmann ist für die Hefte 1-5 Herausgeber und Redakteur, auch Verfasser der meisten Beiträge. Die Zeitschrift erscheint anonym und mit fingierter Verlagsangabe. Ihr Verleger ist Vollmer, als Verlagsort ist daher für H. 1-5 Erfurt anzunehmen. Die meisten dieser Hefte wurden geheim und ohne Zensur bei Kramer in Erfurt gedruckt. Die Verlagsgesellschaft wird in H. 5 (S. 139) zwar als der verantwortliche Verlag genannt, doch ist sie zu dieser Zeit lediglich eine juristische Fiktion" (Kawa S. 648 ff. mit den Kennzeichen der Nachdrucke und sehr ausführlicher Inhaltsangabe der ersten 5 Hefte). Als in Erfurt gegen das 'Neue graue Ungeheuer' und seinen Verleger/Herausgeber/Redakteur ermittelt wurde - vermutlich auf Betreiben des Buchhändlers und Konkurrenten Keyser - flüchtete Rebmann nach Altona (angeblich London) und später nach Paris. Die radikale Zeitschrift beginnt mit dem Beitrag 'Wekherlin. Eine Urne auf ein Grab' und enthält ferner Beiträge über die Teilung Polens, über französische Emigranten in Deutschland, Revolutionslieder, Berichte und Beiträge aus Frankreich sowie zahlreiche radikal-republikanische sowie kritisch-satirische Beiträge. Laut Kawa erschienen die Hefte 6-10 nach Vollmers Übersiedlung in der Altonaer Verlagsgesellschaft. Vollmer gilt als Herausgeber unter Beteiligung Wilhelm v. Schütz' und Friedrich Bechtolds. Von Rebmann stammt noch ein Artikel in Heft 10, S. 55-98 'Ein Abend in Paris'. Unter den umfangreichen Verlagsanzeigen auch die der Verlagsgesellschaft Altona und von Vollmer in Erfurt. - Bis auf Band 1 unbeschnittenes Exemplar aus der Großherzoglichen Bibliothek Neustrelitz. - Kawa 103 (erwähnt einige der hier vorhandenen Bl. Inhaltsangabe nicht). Diesch 1245 und Kirchner 1748 (geben irrig 18 Hefte an). Hocks/Schmidt S. 45. Knigge 88.21 und 88.22. Jestädt, Vollmer, 86, 88-89, 149-151und 206. - Beigegeben: (Schütz, Friedrich Wilhelm v.). Niedersächsischer Merkur als Einleitung zum neuen grauen Ungeheuer. 96 S. (die S. 65-80 und die beiden Musikbeilagen liegen in guter Kopie bei). Orig.-Broschur. Altona 1797. - Jestädt, Vollmer, 189. - Derselbe: Neuer Niedersächsischer Merkur als Beylage zum Neuen Grauen Ungeheuer. 'Erstes Heft' (alles). 168 S. Orig.-Broschur. Upsala (d. i. Hamburg) 1797. (Beide Diesch 1245). - Das letztere Heft sehr radikal; u. a. mit einem Kommentar zu Kants 'Ewigem Frieden', 'Über die Schwere fürstlicher Personen', juristische Schandurteile, patriotisch-bürgerliche Gedichte und Lieder u. a. Die beiden Beilagen waren zwar separat erschienen und das 'Neue graue Ungeheuer' ist mit 10 Bänden in sich komplett, trotzdem wurde am Ende des 10. Bandes ein Inhaltsverzeichnis über alle Bände beigefügt, das die erste Beilage als 'Einleitung' unter I. stellt, unter II. das l. Heft des Neuen grauen Ungeheuers usw. und schließlich unter XII. als "Beilage" den 'Neuen Nieders. Merkur'. Diese Reihe haben wir hier wiederhergestellt, zumal die direkte Fortsetzung des 'Ungeheuers', das 'Kameleon' mit dem Vortitel 'Neues graues Ungeheuer, Dreyzehntes Heft' erschien (siehe die nächste Nummer). - Ebenfalls unbeschnitten in den Orig.-Broschuren. - Jestädt, Vollmer, 207.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Innerkrain oder der Adelsberger Kreis.

      Graz, Miller, 1795.. Kupferstichkarte von Chr. Junker nach Jos. Karl Kindermann, Bildausschnitt 50 x 59 cm, Blattgr. 55 x 64 cm. Austria Picta 32.2, Atlantes Austriaci Mil/Kind A/11, Dörflinger, Österreichische Karten des 18. Jahrhunderts, 110ff "ein Regionalkartenwerk von europäischem Rang". Zeigt die Innerkrain von Idria [Idrija] und Oberlaibach [Vrhnika] im Norden über Adelsberg [Postojna] bis ins nördliche Istrien mit Mitterburg [Pazin], Berschetz [Brsec] und Lauran [Lovran] sowie dem Gebiet um Duino-Aurisina in Friaul; Zeigt die Innerkrain von Idria [Idrija] und Oberlaibach [Vrhnika] im Norden über Adelsberg [Postojna] bis ins nördliche Istrien mit Mitterburg [Pazin], Berschetz [Brsec] und Lauran [Lovran] sowie dem Gebiet um Duino-Aurisina in Friaul; zwischen 1789 und 1797 erschienen in Graz 12 Karten die häufig als "Atlas von Innerösterreich" bezeichnet werden. "Welches Ansehen und welchen Wert der Atlas von Innerösterreich besaß, zeigt sich auch darin, daß Napoleon bei seinem Aufenthalt in Graz 1797 Kindermann zu sich rufen ließ, um den Auto der Karten, die ihm bei seinem Vorstoß durch Krain und Kärnten durch die Steiermark so großen Nutzen gebracht hatten, kennenzulernen. Bei dieser Unterredung soll Bonaparte sehr erstaunt gewesen sein, "daß diese Karten nur die Frucht einer Privatunternehmung sey", also ohne staatlichen Auftrag oder wenigstens Förderung zustande gekommen seien." (Dörflinger, p. 114); breitrandig, etwas fleckig, sonst von guter Erhaltung.

      [Bookseller: Antiquariat Clemens Paulusch GmbH]
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        Anfangsgründe der Wundarzneykunst. Bd. 1-5 u. 7. Mit insges. 41 Kupfertafeln.

      Göttingen, Dieterich 1795-1804.. Mischauflage: 1. - 3. Aufl. 8°. Ppbde. d. Zt. - berieben, innen fest und sauber, bzw. fleckenfrei.. 1. Abt.: Von den allgemeinen Krankheiten. Von den allgemeinen Entzündungen; II. Abt. Von den besonderen Krankheiten. Bd. 2 Von den Krankheiten des Kopfs. 3. Von den Krankheiten der Augen; 4. Von den Krankheiten des Mundes; 5./7. Von den Krankheiten des Unterleibes; --- ohne Bd. 6!

      [Bookseller: Antiquariat K. Schöneborn]
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        Handschriftliche Sammlung von Herrnhuter-Poesien.

      Ohne Ort [Herrnhut] um 1795.. Manuskript in Buchform. 44 nicht numerierte Seiten, davon 40 in sauberer deutscher Schrift beschrieben. 8° (18 x 11 cm). Zwei geheftete Lagen mit zeitgenössischem Umschlag aus schönem, rot-ockergelb gestreiften Buntpapier.. Handschriftliche, von einem ungenannten Mitglied der Herrnhuter Brüder-Unität angelegte Sammlung von Gedichten, Gesängen, Casualpoesien und Epicedien prominenter Verfasser aus dem Kreis der Gemeinde, darunter eine nicht publizierte Dichtung des ersten Labrador-Missionars Jens Haven bei seiner Ankunft auf Neufundland am 3. September 1764. - Das Bändchen enthält Trauergesänge und Epicedien, so etwa "zum Abschied der lieben Anne Dorel Boettgern" (von Marianne von Watteville / Renate Eleonora Reichel / Justine von Watteville / Apolone Matschin), "Bruder Josephs Meditation bey dem Heimgang seines lieben Bruders Heinrich von Brüning", "Auf Spangenbergs Heimgang zu Seinem Oberhirten Christo Jesu am 18ten Herbstmonath 1792" und "Zum Begräbniß-Liebesmahl unsers sel. Bruders Paul Eugenius Layriz am 15ten Aug. 1788"; ferner Festgedichte "zum Jubel Fest d. 17ten Juny 1772" und "zum 22ten April 1788" und den "Herzens Gesang einer Christlichen Dienst Magd aus dem Lande Oestreich". - Vom besonderem Interesse sind zwei längere Gedichte: "Ein Lied des Bruders Alberdini" (Johann B. Albertini, 1769-1831, neben Samuel Okeley der beste Freund Friedrich Schleiermachers auf dem Pädagogium in Niesky, später Bischof der Brüdergemeinde). Das Gedicht mit seinen 13 Strophen stellte eine leichte Abwandlung des bekannten Liedes von Ernst Gottlieb Woltersdorf dar (aus dessen 'Sämtliche Neue Lieder oder Evangelische Psalmen', Berlin 1767); es war in den zeitgenössischen Gesangbüchern der Brüder-Gemeine nicht enthalten und wurde erst 1870 in den Liederschatz aufgenommen. - Das zweite, zweiseitige Gedicht ist ein Stoßgebet, das "Bruder Haven auf der Labrador Küste gemacht bey der Ersten Bekantschafft mit den Eskimos". Haven, der vorher die grönländische Mission begleitet hatte, war 1764 im Auftrag der Brüder-Synode zu einer Rekognoszierungsreise nach Labrador aufgebrochen und in dem weitgehend unerschlossenen Land, einem wahrhaften 'Ultima Thule', auf die ersten 'Eskimos' bzw. Inuit getroffen. Sein Gebet illustriert die Stimmung, in der er sich vor der Ankunft auf Labrador befunden hat: "Guter Gott und Heiland! / Sag, was mach ich doch / hier auf diesem Eiland / dießem finstern Loch / da mit falschen Glantze / Neben Sonnen stehn / und auf deinen Pflantzen / giftge Dämpfe wehn". Haven erbittet die Hilfe Gottes und erkennt dessen weise Leitung an: "An deinen Liebesfaden / führtest du mich fort / bis daher aus Gnaden / bis an diesen Ort". Er will nun nicht mehr zagen und zaudern: "Beten weinen denken / das ermüdet nur / u. vermehrt das Kränken / hätt ich nicht die Spur". Das Gedicht schließt mit einer Bitte für das Gelingen der Mission und den unvergleichlichen Zeilen: "Denck o Herr der Heiden / die mein Auge sucht / schaffe durch dein Leiden / unter Ihnen Frucht / O du Geist du treuer / gehe du voran / mache du erst Feuer / Blasen will ich dann". - Das Gebet findet sich in stilistisch deutlich abweichender Form, aber mit durchaus ähnlicher Grundstimmung, in Havens Tagebuch von der Rekognoszierungsfahrt (im Archiv der Brüder-Unität); es ist wohl für den Vortrag in der Gemeinde sprachlich geglättet worden. - Frau Dr. Thea Olsthoorn, Nijmegen, verdanken wir den Hinweis, daß Jens Haven das Gedicht in großer Verzweiflung schrieb, weil es ihm nicht gelang von Neufundland nach Labrador zu kommen. Der Kapitän, der grosse Angst vor den Inuit hatte, weigerte sich, dorthin zu fahren und war nicht umzustimmen. Jens wurde dabei bewußt, daß er versaeumt hatte, vorher das Los zu fragen, ob er mit diesem Schiff fahren solle: eine reizende Entstehungsgeschichte, die wiederum herrnhutisches Bewußtsein spiegelt. - Dank Havens gründlicher Kenntnisse der Inuit-Sprache war der Kontakt zu den Inuit erfreulich; die Begegnungen gestalteten sich dermaßen aussichtsreich, daß 1765 und 1770 weitere Erkungungsreisen nach Labrador folgten. Sie mündeten 1771 in die Errichtung der ersten Missionssiedlung 'Nain'. - Umschlag leicht angestaubt, Hinterdeckel etwas fleckig. Der Bezug des schmalen Rückens mit kleinen Fehlstellen. - Der Text etwas gebräunt und gering angestaubt. - Gutes Exemplar. - Außergewöhnliche, unikale Sammlung, die zugleich einen tiefen Einblick in das gemeindeinterne Leben der Brüder in Herrnhut und deren Missionsarbeit in entlegensten Weltteilen bietet.

      [Bookseller: Antiquariat Kretzer - www.bibliotheca-th]
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        Nouvel Atlas portatif destine principalement pour l'instruction de la jeunesse d'apres la Geographie moderne de l'Abbe Delacroix. Rev., corr. et augmente avec la division de la France en Departemens par le citoyen (C.F. de) Lamarche Geographe, successeur du cit(oyen) Fortin.

      Paris: Lamarche, An III = 1795.. Kl.-Folio, 9 S. (gestoch. Text) u. 53 doppelblattgr. Karten. Mod. HLdr. (Exemplar mit Gebrauchsspuren, doch in passabler Erhaltung, einige wenige zeitgenöss. Randbemerkungen, im breiten Rand gelegentlich wasserrandig).. * Phillips 3528; Lex. Gesch. d. Kartographie II,676f.; vgl. Tooley S. 541 (1. Ausg. 1748); Sponberg-Pedley: Bel et Utile p. 231 (not mentioning this edition!). Mit hübschem gestoch. Titel m. breiter allegor. Bordüre sowie von Putten gehaltener Weltkarte (Barrier sc.). Lamarche hatte die Karten für diesen Jugendatlas von Robert de Vaugondy übernommen, korrigiert u. seine Verlagsadresse hinzugefügt. Die Kartenstecher: Dien, Dussy, Arrivet, Blondeau. Die Karten meist breitrandig, häufig datiert 1795 oder An III, zeigen mehrere Weltkarten (differenziert nach Religionen, Hautfarbe, Figur der Menschen, z.B. visages plats, yeux ovales, visages d'ours), Kirchengeschichte (2), weiterhin Kontinente, europäische u. außereurop. Länder, jeweils mit hübscher Rokoko-Kartusche. Der Atlas vermittelt das Bild der im späten 18. Jh. bekannten Welt, meist mit leichtem Grenzkolorit der Karten. Didier Robert de Vaugondy (1723-1786) veröffentlichte seine ersten Karten bereits mit 19 Jahren. Gemeinsam mit seinem Vater schuf er den "Atlas portatif". Trotz beträchtlicher Auflagenhöhen und staatlicher Zuschüsse hatte R. de V. mit erheblichen Finanzproblemen zu kämpfen: 1778 verkaufte er seinen Fundus an J. Fortin, einen Globen-. und Instrumentenbauer, dessen Geschäft dann 1784 an C. F. de La Marche (Delamarche) überging. Von diesem wurden die Karten der Familie R. de V. bis weit ins 19. Jahrhundert verkauft. Uncommon edition of this attractive atlas containing i.a. one world map in double hemisphere and 3 thematic world maps, 5 maps relating to the Americas, 7 to France, 6 to Germany, 5 to Asia, 4 to the Holy Land, 3 to Africa. Address in the engraved atlas title changed into "Revu, corrige et augmente avec la division de la France en departemens par le Cit(oyen) Lamarche Geographe successeur du Cit(oyen) Fortin ingenieur mecanicien pour les globes et spheres. L'An III de la Republique Francaise, 1795."

      [Bookseller: Antiquariat Ruthild Jäger]
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        Die Horen, eine Monatsschrift. Herausgegeben von Schiller.

      Tübingen, In der J.G. Cotta'schen Buchhandlung. 1795-1797.. 36 Stücke in 12 Bänden, gebunden in 6 Bänden. 8°. Mit einer mehrfach gefalteten gestochenen Tafel und einer Musikbeilage im Notendruck. Pappbände der Zeit mit Marmorpapierbezügen, schwarzen goldgeprägten Titelschildern, roten goldgeprägten Bandschildern und etwas Rückenvergoldung.. Goedeke V, 192 - 198. - Kippenberg 500. - Trömel/Marcuse 148-152 und 157-159. - Hagen 600. - Diesch 1242. - Erste Ausgabe. - Vollständiges Exemplar mit allen Vortitel- und Titelblättern, dem Subskribentenverzeichnis, den Corrigendablättern und den Verlagsanzeigen, die bei Marcuse nicht erwähnt sind. - Die erste und wichtigste Zeitschrift der Weimarer Klassik und eine der wichtigsten Zeitschriften der deutschen Geistesgeschichte. Ein "imponiertendes Dokument klassischen Denkens in der Vereinigung der gegensätzlichen grossen Geister der Zeit, die sich der Idee eines harmonischen Menschentums und in dem Gegensatz zur zweckgerichteten Aufklärungsphilosophie verbunden wussten."(Paul Raabe). - Schiller, angewidert von der politischen Entwicklung in Frankreich, schuf sich mit den Horen ein Forum der ästhetischen Auseinandersetzung mit der Geschichte, sei es durch die Formensprache der Klassik oder der Schilderung historischer Zusammenhänge, weit weg von der Tagespolitik. Programmatisch dazu seine Erstveröffentlichung "Ueber die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reyhe von Briefen". Dazu lud er rund 50 Autoren ein, die 77 Originalbeiträge lieferten. Goethe, der auch Mitglied des Redaktionsauschusses war, veröffentliche die Erstdrucke von "Benvenuto Cellini", "Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter", ein Teil der "Römischen Elegien", die gedruckten Erinnerungen an seine Schweizer Reise "Briefe auf einer Reise nach dem Gotthard", "das Mährchen" u.a. Von Herder wurden 20 Beiträge abgedruckt, weitere Beiträge von Fichte, Engel, Wilhelm und Alexander von Humboldt, Schlegel, Pfeffel, Voss, Heinrich Meyer, selbst von Hölderlin wurden die beiden Gedichte "Der Wanderer" und "Die Eichbäume" abgedruckt. - Exemplar laut Hagen im ersten Druck für die Stücke 1 und 2. - Rücken an den Kapitalen leicht berieben. Papier des ersten Jahrganges "stückweise" verschieden gebräunt. Im Schnitt leicht stockfleckig. - Schöne Reihe in einheitlich gebundenen guten Pappbänden.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
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        Leben, von ihm selbst beschrieben. 3 Bände. VIII, 518 S.; VI, 504 S.; 560 S. Mit 3 gestochenen Titelvignetten und 3 Titelkupfern von H. Lips. Hübsche Halblederbde d. Z. mit 2 farbigen Rückenschildern und Filetenvergoldung.

      Zürich, Füßli u. Co., 1795-1797.. . Erste Ausgabe. "Mit lebensvollen Bildern ausgestattete Kleinmalerei" (Westphal) des ehemaligen Benediktinermönchs Bronner (1758-1850), der nach seiner Flucht aus dem Kloster Heiligenkreuz im Verlag seines Freundes Salomon Geßner in Zürich Unterschlupf fand. "In der Tat gehört diese Selbstbiographie zu den reizvollsten Werken dieser Art, die wir aus dem 18. Jahrhundert besitzen ... Das Gemälde, das Bronner vom Klosterleben des 18. Jahrhunderts entwirft ... läßt den damaligen Tiefstand des religiösen Lebens in diesen Kreisen mit erschreckender Deutlichkeit erkennen ... Reizend spiegeln sich (dagegen) die Zustände in den kleinen schwäbischen Städten, und auf das Treiben der Freimaurer und Illuminaten, in deren Kreisen Bronner heimisch war, fällt manch bezeichnendes Licht. Die politischen und philosophischen Ideale, mit denen er hier vertraut wurde, fachten in ihm zugleich jene Begeisterung für die französische Revolution an, die ihn zu einer Reise nach Frankreich veranlaßte. Wie der lebensfremde Schwärmer hier gründlich abgekühlt wurde und an der Guillotine recht noch vorbeistreifte, ist höchst unterhaltend und spannend zu lesen" (Klaiber). - Schönes Exemplar; Vorzugsausgabe auf festem Schreibpapier. Kleine zeitgenöss. handschriftl. Signaturschildchen. - Goed. IV 1, 104, 36a. Klaiber S. 90 f. Westphal S. 111 (nur spätere Ausgabe). Borst 726.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Industry and Idleness." Fleiss und Faulheit. Folge von 12 Ansichten auf 12 Blättern

      Kupferstich von Thomas Cook nach William Hogarth 1795 - 1796: . Kupferstich von Thomas Cook nach William Hogarth 1795 - 1796. 29x30 cm. ca. je Darstellung. Zusammen - Hogarth Kat. Berlin 88 - 99 vgl. - Paulson 168 - 179 vgl. - O'Connell, London 1.13,1.16,1.27,5.96. - Die Darstellungen zeigen in Gegenüberstellung den Werdegang eines faulen und eines fleißigen Lehrlings. Blatt 1 zeigt beide Lehrlinge am Webstuhl. Die folgenden Blätter stellen dar: der fleißige Lehrling andächtig beim Gottesdienst in der Kirche, der faule Lehrling beteiligt sich während dieser Zeit an Glücksspielen auf dem Friedhof; der Fleißige wird von seinem Meister, der ihm vertraut, befördert, der Faule verlässt den Meister und geht zur See; der Fleißige heiratet die Tochter des Lehrherrn während der Faule seine Zeit mit einer Prostituierten verbringt; der Fleißige kommt zu Reichtum und wird Sheriff von London, der Faule wird für seine Verbrechen festgenommen; der Faule steht, von seinen Komplizen beschuldigt vor dem Fleißigen, der das Amt des Alderman ausübt; Hinrichtung des Faulen auf dem Schafott zu Tyburn und Triumphzug des Fleissigen als Mayor of London.Thomas Cook (um 1744 - 1818) "machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher" (Thieme/Becker VII, 348) dessen vollständiges Werk er nachgestochen in der Größe der Originale herausgab.Schöne breitrandige Drucke, lediglich Blatt 1 im Papierrand leicht angeschmutzt und 1 geglättete Falte.

      [Bookseller: Wenner Antiquariat]
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        Reise von Mainz nach Kölln im Frühjahr 1794, in Briefen. Nebst Beilagen, die Franzosen in Deutschland, den D. Bahrdt in Marschlinz und den Pater Simplicianus Haan in Kölln betreffend. 274 S., 1 Bl. Druckfehler. Halbleinenbd um 1900 mit handschriftl. Rückenschild.

      Kölln, Peter Hammer (d. i. Rostock, K. C. Stiller), 1795.. . Sehr seltene einzige Ausgabe. "Wichtiger Beitrag zur Litt. über den berüchtigten Theologen und Abentheurer Carl Friedrich Bahrdt, der auf's Heftigste angegriffen wird" (Hayn/G.). Beschreibt u. a. den Zustand von Mainz nach der Belagerung durch die Franzosen und der ebenso fatalen Plünderung durch die verbündeten Armeen, die erste Buchdruckerei des Johann Sorgeloch von Gänsefleisch zu Guttenberg, viel über gesellschaftliche Skandale, insbesondere über Karl Bahrdt, seine ausschweifende Lebensweise, seine alles verdrehende Lebensbeschreibung und einige entlarvende Briefe von ihm und Konrektor Heres. Die Beilagen enthalten einen Abdruck des u. a. von Blau und Forster unterzeichneten 'Unterricht für die Gemeine-Versammlungen' von 1793, eine Ansprache über die Vorteile der Municipalität für die Bürger, Briefe von Maus und einen detaillierten "Küchenzettel" Bahrdts, wie sein Tisch besorgt werden solle. Am Schluss die Haan'sche Abhandlung 'Kein Protestant kann seelig werden'. - Gebräunt, teils stärker stockfleckig - Goed. IV 1, 813 z (Bahrdt). Walther, Peter Hammer, 260. Weller, FD, S 161. Hayn/G. VI 405. Jacob/Majewski 232 ("übles Pasquill" gegen Bahrdt; nennt nicht das Blatt Druckfehler).

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Die Gebirge des Königreichs Würtemberg, in besonderer Beziehung auf Halurgie. Mit Anmerkungen und Beilagen von Prof. D[r. Gustav] Schübler. Mit 4 kolor. geognostischen Faltkupfern, 1 lithogr. Tafel u. 1 gefalt. gest. Tafel. Stuttgart u. Tübingen, J. G. Cotta, 1826. 8vo. (19,4 x 11,4 cm). XX, 326 S., 1 Bl. Druckfehler. Marmorierter Pappband d. Zt. mit rotem Rückenschild.

      . . Einzige Ausgabe. - Erstlingswerk des Begründers der württembergischen Geologie F. A. von Alberti (1795-1878), der 1834 in seinen "Beiträge zu einer Monographie des Bunten Sandsteins..." den Begriff "Trias" geprägt hat. Vorliegende Publikation kann als Vorarbeit dazu angesehen werden. Ausgehend von seiner Tätigkeit als Salinenverwalter in Wilhelmshall beschreibt er die das Steinsalz umgebenden Kalksteinformationen, ihre unterschiedlichen Ausprägungen, Lagerung sowie die enthaltenen Fossilien. Im 5. Abschnitt gibt er eine "Systematische Einreihung der vorgetragenen Gebirgsarten in die großen Formationen unserer Erde". - Der Tübinger Professor Gustav Schübler (1787-1834) hat zu dem Werk Anmerkungen sowie 9 Beilagen beigesteuert (S. 271-326), die nahezu seine gesamten geologischen u. paläontologischen Untersuchungen enthalten, darunter auch eine kurze Beschreibung versteinerter Krebse (dazu die lithogr. Tafel). Fischer: Cotta 1596 (Aufl. 530 Ex.). - NDB I, S. 140f. - Poggendorff I, Sp. 23. - DSB I, S. 95. - Reichardt I, S. 3. - Vgl. ADB XXXII, S. 639f. u. Poggendorff II, S. 853ff. (zu Schübler). - Ecken etwas bestoßen, Rücken mit kleiner Schabstelle. Vereinzelt leicht fleckig. 1 Tafel mit hinterlegtem Einriß. S. 235 mit längerer handschriftl. Anmerkung.

      [Bookseller: Antiquariat Meinhard Knigge]
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        Wiener Kalender [Miniaturkalender] auf das Schalt-Jahr 1796 nebst hohen Geburten ... und Goldmünztabellen

      Wien Sebast. Hartl 1795. 62 n.n. S., im Miniatur-Format 7,3 x 3 cm, in Orig-Lederschuber mit alleseitiger geprägter Gold-Ornamentik, Büchlein in rosa Seide, an Rändern mit Pailletten bestickt, 3-seitiger Goldschnitt. Titelkupfer plus 12 monatl. Kupfer. Auf vord. Innendeckel ist Taschenspiegel eingearbeitet, nach hint. Vorsatz ein goldgefärbtes Täschchen. 2-Farbendruck schwarz und rot. +++ Gewicht 30g. +++ Schuber leicht beschabt an 2 Stellen, sowie einer Fehlstelle aan einem der 4 Verschlussränder (2x12mm), Schuber ansonsten frisch und sehr gut. Büchlein: 7 der 38 Pailetten fehlen, sonst sehr gut erh. Goldschnitt nicht verblasst. Seiten sauber u. frisch, Bindung fest. +++ Aus Nichtraucherhaushalt. +++ Inhalt: 6 S. Geneologischer Abriss der K.u.K--Monarchie , wohl als Spickzettel für die Gespräche der höheren Gesellschaft gedacht. Sodann Liste der Monate mit je einem Kupfer, mit Jahresfesten und Heiligennamen, Symbolen f. die Mondphasen u. dem Mondstand in den 12 Tierkreiszeichen. Liste der Sonnen- und Mondfinsternisse. Liste der Postbeförderungen. Umrechnungstabellen von Souveraigns d'Or, kaiserl. Dukaten u. holländ. Dukaten jeweils in Gulden und Kreuzer. +++ Druck- und herstellungstechnische Meisterleistung. Eine äußerst seltene Kostbarkeit, in altersgemäß hervorragendem Zustand. +++ Weitere Fotos auf Anfrage unter: m.fruth.hotmail.de Hardcover Buch. Sehr gut

      [Bookseller: Magister Michalis Versandantiquariat]
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        Musen-Almanach für das Jahr 1796. Herausgegeben von Schiller.

      Neustrelitz, bei dem Hofbuchhändler Michaelis. (1795).. 12°. 13 Bl., 260 S., 2 Bl. Mit gestochenem Frontispiz von Fr. Bolt und 8 gefalteten Musikbeilagen von J.F. Reichardt. Illustrierte Originalbroschur in neuerem Schuber.. Goedeke V, 198, 2. - Marcuse 153. - Borst 769. - Kippenberg 552. - Der erste von Schillers Musen-Almanachen. - Mit 24 Beiträgen von Schiller, Hölderlin "Der Gott der Jugend", Goethe (7), Sophie Merau, A.W. Schlegel u.a. - Rücken mit grösseren Fehlstellen. Frontispiz und Titel leicht fingerfleckig. Einige Blätter mit Eselsohren.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
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        Phaenomene und Sympathie in der Natur, nebst dem Wunderbaren Geheimniß, Wunden ohne Berührung vermöge des Vitriol nach K. Digby blos sympathetisch zu heilen.

      Coburg, bey den Meusslischen Leseinstitut, 1795.. Gestochener Titel, 5 Bl., 316 Seiten, 1 Bl. Pappband der Zeit (Kanten beschabt, Deckel angestaubt und etwas fleckig).. *Einzige Ausgabe. "Sympathie" ist Motto und roter Faden des Werkes. "Sympathie", das heißt Verbindung und geheime Zusammenhänge hinten den Dingen und Geschehnissen der Natur. Dies war das zentrale Thema der Romantik, eine Auffassung die im mechanistisch-wissenschaftlichen Weltbild keinen Platz mehr hatte, aber heute wieder zunehmend Beachtung findet. Der Verfasser berichtet von wundersamen Heilungen und erstaunlichen Phaenomenen und sucht Antworten in der Philosophie von Sokrates, Leibniz, Kant u.a. resp. im Denken der romantischen Naturphilosophie. - Titelblatt mit kleinem altem Stempel. Einband mit Alters- und Gebrauchsspuren, innen sauber und gut erhalten.

      [Bookseller: Antiquariat Braun]
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        Reports of Cases Argued and Ruled at Nisi Prius, In the Courts...

      1795. Espinasse, Isaac [1758-1834], Reporter. Reports of Cases Argued and Ruled at Nisi Prius, In the Courts of King's Bench, And Common Pleas, From Easter Term 33 George III.--To Hilary Term 34 George III with some Additional Cases, Of an Earlier Period. London, Printed; Baltimore: Re-printed by Clayland, Dobbin & Co. for Keatinge's Book-Store, 1795. viii, 127, xii pp. Octavo (8" x 5"). Contemporary sheep, blind rules to boards, lettering piece and blind fillets to spine. Light rubbing to extremities, early owner signature (Metcalf) to rear board, offsetting to margins of endleaves. Toning to text, faint dampstaining to lower margin of text, light browning in places, foxing to a few leaves. Early owner annotation (noting that Wm. Ramsay bought this book from the estate of George A. Grayson) to front free endpaper, interior otherwise clean. * First American edition. Along with those of Peake and Campbell, Espinasse's reports inspired the new books on evidence that began to appear in the early nineteenth century. "In the nisi prius reports of Peake, Espinasse, and Campbell, centering around the quarter century from 1790 to 1815, there are probably more rulings upon evidence than in all prior reports of two centuries... As soon as nisi prius reports multiplied and became available to all, the circuits must be reconciled, the rulings once made and recorded must be followed, and these precedents must be open to the entire profession to be invoked.": Holdsworth, A History of English Law XIII:515. Not in Cohen. Evans, American Bibliography 28636..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Die Horen 1795. Eine Monatsschrift.

      Tübingen, J.G. Cotta, 1795.. (1. Jg.). 1.-2. Band (von 4), 1.-6. Stück (von 12), in 1 Bd. 8°. Neuer Pgt.-Bd. mit Rückenschilder, etwas Rückenvergoldung und Ganzrotschnitt. In Schuber.. Erstausgabe des 1. und 2. Bandes der berühmten Monatschrift, die in 3 Jahrgängen bis 1797 in 12 Bänden in 36 Stücken erschien. - Paul Raabe: "Ein imponierendes Dokument klassichen Denkens in der Vereinigung der gegensätzlichen grossen Geister der Zeit, die sich der Idee eines harmonischen Menschentums und in dem Gegensatz zur zweckgerichteten Aufklärungsphilosophie verbunden wussten ..." - Mit Erstdrucken von Goethe "Epistel", "Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten" (1.-3. Teil von 5), "Litterarischer Sanscülottismus", von Schiller "Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen" und die Fortsetzung "Die schmelzende Schönheit", "Merkwürdige Belagerung der Stadt Antwerpen in den Jahren 1584 und 1585", von Fichte "Ueber Belebung und Erhöhung des reinen Interesse für Wahrheit", von J.H. Meyer "Ideen zu einer künftigen Geschichte der Kunst", von W. von Humboldt "Ueber den Geschlechtsunterschied und dessen Einfluss auf die organische Natur", "Ueber die männliche und weibliche Form" (2 Teile), von Herder "Das eigene Schicksal", von A.W. Schlegel "Dante's Hölle" (1. und 2. Teil von 3), von J.J. Engel "Entzückung des Las Casas, oder Quellen der Seelenruhe", von K.L. Woltmann "Beitrag zu einer Geschichte des französischen Nationalcharakters", von Weisshuhn "Das Spiel in strengster Bedeutung", von A. Humboldt "Die Lebenskraft oder der Rhodische Genius. Eine Erzählung", von Chr.G. Körner "Ueber Charakterdarstellung in der Musik", von Dalberg "Kunstschulen", von J.H. Voss "Weihe der Schönheit" und "Sängerlohn". - Nur wenige Seiten stockfleckig oder gebräunt.

      [Bookseller: Biblion Antiquariat Leonidas Sakellaridi]
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        Letter signed by the Government commissioner of Clichy (France).

      Clichy, "25 pluviose", c. 1795.. Folio. 2 pp.. Providing 25 horses for Clichy in relation to the law issued on September 4, which concerns the perquisition of 40,000 horses. - Somewhat spotty and brown-soiled.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Theoretisch-practische Abhandlung über die Besserung der Mühlräder...

      Nürnberg, Raspe, 1795.. 8°. XXIV, 176 (4) XIV S. Mit 1 gefalteten Tabelle und 3 gefalteten Kupfertafeln. Moderner Pappband im Stil der Zeit.. Einzige Ausgabe dieses seltenen Werkes über Theorie und Praxis der Wasserräder. - Parrot (1767-1852), Professor für Physik in Dorpat und Mitbegründer der dortigen Universität, ging 1826 als Mitglied der Akademie der Wissenschaften nach St. Petersburg. Er beschreibt hier die verschiedenen Konstruktionen wie ober- und unterschlägig sowie ein Stoßrad. Die Tafeln zeigen die verschiedenen Konstruktionen und die Lagerung der Räder. - Titel verso gestempelt, sonst nahezu fleckenfrei. - Poggendorff II, 365 Only edition. Scarce treatise to the theorie and practice of mill wheels. - Stamp to title, else a clean and fine copy. Recent boards in old style

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Melanges militaires, litteraires, et sentimentaires. Band 1-20 in erster Ausgabe.

      Dresden, Wien , Walther; Leopoldberg, 1795.. ( Erscheinungszeitraum 1795 - 1797: Hier die ersten 20 Bände in erster Ausgabe vorliegend * A mon refuge sur le Leopoldberg pres de Vienne, et se vent a Dresde chez les Freres Walther* . Die Bände jeweils in Ohldr mit goldgeprägtem schmalen Einbandrücken mit 3 farbigen, goldgeprägten Rückenschildchen ( mit Angabe von: Titel *Melanges Militaires* - Bandnummer - Verlagsort und Erscheinungsjahr *Vienna 1795 - 1797* ), 8° ( 17 x 10,5 cm ). Band 1: *Prejuges Militaires* mit 261 Seiten, 1 Blatt, 1 gefaltetem Kupferstich *De Manoeuvres* sowie 1 großen ausfaltbaren Tabelle. / Band 2: *Fantaisies Militaires* mit 230 Seiten, 1 Blatt und 11 teils mehrfach gefalteten Kupferstichen ( die Kupfer zeigen: de l'Habillement - Campement - Ordre de Bataille ( 8 Kupferstiche ) - Des Fortifications. / Band 3: *Memoires sur les campagnes du prince Louis de Bade en Hongrie et sur le Rhin : T.1* mit 229 Seiten. / Band 4: *Memoires sur les campagnes du prince Louis de Bade en Hongrie et sur le Rhin : T.2* mit 232 Seiten. / Band 5: *Memoires sur les campagnes faites en Hongrie, au service de l'empereur par le comte des Bussy-Rabutin* mit 159 Seiten. / Band 6: *Memoires sur la guerre des turcs depuis 1726 jusqu'en 1739 et sur les deux Marechaux de Lacy ; et memoire sur le roi de Prusse, Frederic II.* mit 160 Seiten. / Band 7: *Instruction de sa majeste le roi de Prusse : contenant les ordes secrets, en 1778, Espedies aux Officiers de son Armee....* mit 226 Seiten, 1 Blatt und 1 ausfaltbarem Kupferstich. / Band 8: *Coup-d'oeil sur Beloeil et sur une grande partie des jardins de l'Europe : T.1* mit 179 Seiten . / Band 9: *Coup-d'oeil sur Beloeil et sur une grande partie des jardins de l'Europe : T.2 * mit 180 Seiten. / Band 10: * Discours sur la Profession des Armes u.a. mit 283 Seiten. / Band 11: * Lettres a Eulalie* mit 129 Seiten, 1 Blatt. / Band 12: *Mes ecarts ou ma tete en liberte...T. 1* mit 368 Seiten. / Band 13: *Mes ecarts ou ma tete en liberte...T.2.* mit 531 Seiten. / Band 14: *Mon journal de la guerre de sept ans : Campagne de 1757 et 1758* mit 195 Seiten und einer gefalteten Tabelle. / Band 15: *Mon journal de la guerre de sept ans : Campagne de 1759 et 1760* mit 196 Seiten. / Band 16: *Mon journal de la guerre de sept ans : Campagne de 1760, 1761 et 1762* mit 164 Seiten. / Band 17: *Mon journal de la guerre de sept mois ou de Baviere en 1778 et de celle sept jours aux Pays-Bas en 1784* mit 131 Seiten / Band 18: *Pieces de theatre* mit 292 Seiten. / Band 19: *Memoires sur les grands generaux* mit 264 Seiten. / Band 20: *Supplement a mes ecorts : et portraits* mit 256 Seiten. Die Bände jeweils mit montiertem alten Wappen-Exlibris Liechtensteinianis vorn auf dem Innendeckel sowie jeweils mit Lesebändchen und gestochenen Titelblattvignetten nebst einigen Vignetten im Text und floral gemusterten Vorsatzpapieren. Insgesamt von schöner, dekorativer Erhaltung und so offenbar vollständig. Einige Einbände etwas berieben, gering fleckig, Ecken und Kanten teils bestoßen - innen einige Notizen mit Bleistift ( entfernbar ) auf dem Vorsatz, wenige Seiten gering stockfleckig, desgleichen einige Tafeln. Zusammen 20 Bände ( in dieser Ausgabe so offenbar vollständig, vergleiche hierzu auch den Eintrag der Staatsbibliothek Berlin im KVK. weitere Bände bis zum Band 33/34 sind offenbar ab 1801 - bis zum Jahre 1811 erschienen, diese liegen hier nicht vor ). - von hoher Seltenheit - .( Gesamtgewicht ca. 5000 Gramm ) >>>Charles Joseph (auch Charles-Joseph) Fürst de Ligne (* 23. Mai 1735 in Brüssel; gestorben am 13. Dezember 1814 in Wien) war ein Offizier und Diplomat in österreichischen Diensten und Schriftsteller.<<< ( Pic erhältlich // webimage available ).

      [Bookseller: Buchhandlung & Antiquariat Friederichsen]
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        Kunst in Kupfer zu stechen, zu Radiren und zu Aezen, in schwarzer Kunst und punktirter Manier zu arbeiten. Ehemals durch Abraham Bosse etwas davon hrsg., jetzo aber ganz neu bearbeitet und mit den neuesten Erfindungen der heutigen Künstler beschrieben. Band 1 (von 3).

      München und Altdorf, bei J.C. Monath und J.F. Kußler, 1795.. XXII, 552 Seiten und 19 Kupfertafeln. Dekorativer Halblederband der Zeit mit Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.. *Erste Ausgabe des seltenen, umfassenden Handbuchs zur Kupferstecherkunst. Der vorliegende erste Band umfasst den Hauptteil und den Kernbereich der Kupferstecherkunst. - Nach einem historischen Abriß und einem Verzeichnis der wichtigsten Kupferstecher werden im ersten Kapitel die Grundkenntnisse des Stechens, der Instrumente und Materialien behandelt. Die weiteren Kapitel sind ausführlich dem Kupferstich im Mezzotinto gewidmet, desweiteren der Ätz- und Radierkunst und dem Punktierverfahren, die in allen technischen und künstlerischen Belangen ausführlich beschrieben werden. - Die kürzeren Bände 2 und 3 (hier nicht vorhanden) behandeln verwandte Aufgaben, z.B. nach Zeichnungsmanier zu arbeiten, in Marmor und Glas zu radiren und zu äzen etc. sowie im dritten Band den Druckvorgang nebst einer Beschreibung der Kupferdruckerpresse und dazugehöriger Instrumente. - Sehr gut erhalten, in dekorativem Einband.

      [Bookseller: Antiquariat Braun]
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        Compendio cronológico de la Historia de España, desde los tiempos mas remotos hasta nuestros días.

      - Madrid, Imprenta Real (y Mateo Repullés el tomo VII), 1795-1803, 7 tomos, 17,5 x 12 cm., pasta española de época, tejuelos, portada grabada + 1 h. + XIV + 358 págs. + 1 h. = 2 h. + 24 + 220 págs. = 14 + 322 págs. = 12 + 636 págs. = 9 h. + 614 págs. = 8 h. + 588 págs. + 2 h. = 16 + 534 págs.

      [Bookseller: Librería Anticuaria Antonio Mateos]
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        Karte von dem Königreiche Spanien / Nach Lopez Neu verzeichnet herausgegeben von Franz Ioh. Ios. von Reilly. Gestochen von F. Müller. Flächen- und grenzkolor. Kupferstichkarte.

      Wien, von Reilly'sches Landkarten und Kunstwerke Verschleiss Komptoir, 1795.. 86 : 62cm (Blatformat) bzw. 68 : 54,5 cm (Kartenformat). Mit Mittelfalz längs.. Die Karte zeigt außer Spanien auch Portugal, die Baleareninseln Ibiza, Mallorca und Menorca, die nordafrikanische Küste Algeriens und Marokkos, einen schmalen Teil Südfrankreichs: Gascogne und Languedoc mit Golf von Biskaya sowie Teile des Mittelmeers und die Küstenlinie des Atlantiks. - Im w. Rand vereinzelt etw. stockfleckig. Sonst gutes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Lutz-Peter Kreussel]
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        L'Agence temporaire des Poids et Mesures, aux citoyens redacteurs de la Feuille du Cultivateur, en reponse a des Objections contre la Nomenclature des Mesures nouvelles, inserees dans le N°38 de ce journal.

      Paris, Imprimerie de la Republique, Thermidor an III [1795].. In-8, broche, 20 p. en cahiers non rognes. Edition originale de ce document signe par Legendre, Gattey et Coquebert. Les representants de l'Agence temporaire des poids et mesure, qui remplace l'Academie des Sciences supprimee en aout 1793, defendent les nouvelles unites de mesures, le passage au systeme decimal, la loi du 18 germinal dans ses "dispositions sages et bienfaisantes" et la nouvelle nomenclature. Les auteurs repondent a un article critique publie dans la "Feuille du Cultivateur" qui demandait a ce que les anciennes designations soient preservees. Bon exemplaire, tres frais, non rogne, tel que paru..

      [Bookseller: Librairie Hatchuel]
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        Neues Journal der Physik + Vollständiges Register über Grens Neues Journal der Physik. Mit Anmrkungen von.... 4 Bände. Mit zahlreichen gefalt. Kupfern.

      Leipzig, Joh. Ambr. Barth, 1795 - 1800,. HLDr.der Zeit mit Lederecken u. rotem Rüuckenschild; [7], 456 S., [2]; [7], 514 S., [2]; [7], 481 S., [1]; [9], 475 S., [3]; iv, [1], 100 S., 8° Rückenschildchen. Einbände gering berieben u. abgegriffen; Kanten u. Ecken leicht beschabt. Mehrfach gestempelt, alte Besitzersignaturen; ExLibris auf Vorsatzplatz. Seiten gering altersgebräunt/-fleckig. Ansonst gut erhaltenes Exemplar. * Our books are stored in our warehouse, not in the shop. Please notify beforehand, if you want to visit us and see a specific book. Unser ZVAB-Bücher-Bestand befindet sich in unserem Lager am Stadtrand Prags, nicht in unserem Geschäft. Bitte, teilen Sie uns vorher mit wenn Sie uns besuchen möchten und bestimmtes Buch auswählen wollten *.

      [Bookseller: Antikvariát Valentinská]
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        Über thierische Elektricität und Reizbarkeit. Ein Beytrag zu den neuesten Entdeckungen über diese Gegenstände.

      Leipzig: Crusius, 1795.. X 398 S. Blauer Pappband d. Zt. mit handschriftlichem Rückenschild, leicht berieben.. 1. Ausgabe der seltenen Abhandlung zum Galvanismus. - Vereinzelt gering stockfleckig. - Gutes Exemplar. - Poggendorff II 425; Ronalds 395; Hirsch-H. IV 582.

      [Bookseller: Antiquariat Scheppler & Müller]
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        Ueber die Wuth. Eine Preisschrift. Aus dem Französischen

      Tübingen, Heerbrandt, 1795.. 17 x 10cm, mod. Pappband mit marmoriertem Deckelbezug und Rückentitel, XVI, 180 S.. Le Roux (1730-1792) war "Chirurgien-Major" am großen Spital zu Dijon und hatte für diese Schrift (Dissertation sur la rage, 1783) den ersten Preis der königlichen Gesellschaft der Medizin zu Paris erhalten. Der Übersetzer beschreibt im Vorwort ausführlich, wie es zu dieser Preisfrage gekommen war und erwähnt die zahlreichen anderen eingegangenen Beiträge zum Thema, die zusammen mit der Arbeit von Leroux veröffentlicht worden waren

      [Bookseller: Versandantiquariat Am Osning]
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        Stammbuch des Superintendenten Karl Friedrich Ferdinand Tiebel mit rund 200 Eintragungen.

      Halle, Lenzen (Priegnitz), Magdeburg, Kloster Berge bei Magdeburg, Hillersleben u. a., 1795 bis um 1800.. 1 Bl., 229 [recte 219] pag. SS. (31/32 doppelt vergeben; es fehlen 87/88, 143-146, 187-190 und 223/224), 3 Bll. Mit 9 teils ganzseitigen aquarellierten Federzeichnungen, 6 (4 lavierten) Federzeichnungen, Seidenstickerei und 2 Schattenrissen. Lederband der Zeit mit Rückenschildchen, Rücken- und Deckelvergoldung mit Monogramm "K.F.F.T." am Vorder- und "K 1795 B" am Hinterdeckel. In Pappumschlag der Zeit und in Pappschuber. Qu.-8vo.. Das mit schönen, teils auch künstlerisch und ikonographisch bemerkenswerten Miniaturen ausgestattete Stammbuch ist durch seine Provenienz aus dem Freundes- und Bekanntenkreis des "Turnvaters" Jahn von besonderer Bedeutung, zumal es Einblicke in die bislang wenig bekannte frühe Studienzeit Jahns gewährt. Der Stammbucheigner, Karl Friedrich Ferdinand Tiebel (1778-1835), Superintendent und Oberprediger in Nauen, gehörte zum engen Freundeskreis des "Turnvaters" Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852). Jahns Vater war Pfarrer in Lanz in der Westpriegnitz, wo Jahn auch geboren wurde; der Vater von Tiebel, Christian Friedrich (1738-1809), war Prediger im Nachbarort Lenzen. Er und seine Ehefrau sind am Anfang des Stammbuchs in zwei Schattenrissen portraitiert (erst nach dem Tod der Mutter 1831 hinzugefügt). Die Familien Jahn und Tiebel verband offenbar eine lebenslange Freundschaft; die Söhne sind miteinander aufgewachsen und haben, wie aus Jahns Eintrag hervorgeht, die ersten Studienjahre miteinander verbracht. Offenbar waren, wie aus einem Brief Jahns aus dem Jahre 1816 hervorgeht, beide Familien sogar recht nah miteinander verwandt: "[...] Superintendent Tiebel von Nauen ist ein naher Anverwandter von mir, und was mehr gilt als Blutsverwandtschaft, mein Jugendfreund von hohen Schulen her" (zit. n. Meyer, Die Briefe Friedrich Ludwig Jahns, Leipzig 1913, S. 86). Der Beitrag Jahns gehört zu einer besonderen Abteilung des Stammbuchs, in den sich mehrere Kommilitonen Tiebels eingetragen haben (SS. 16-29); vorangestellt sind ein Deckblatt und eine Miniatur mit der Darstellung des "Schusters Sauer in Halle", der für den Verleih von Pferden in schlechtem Zustand unrühmliche Bekanntheit erlangt hat. Offenbar haben auch die Studenten um Tiebel und Jahn mit Sauer schlechte Erfahrungen gemacht. Jahns Eintrag, datiert "Halle d. 24ten des August 1798" und mit einem Zitat von Kosegarten eingeleitet, betont zunächst in üblicher Weise die enge Freundschaft mit dem Stammbucheigner, fährt dann aber mit einer "Erinnerung an unser akademisches Leben" fort, die im Juni 1797 einsetzt. Jahn berichtet über gemeinsame Wanderungen um den Giebichenstein bei Halle (dort sollte er sich später zeitweise in eine Höhle zurückziehen, heute als "Jahnhöhle" bekannt, von Jahn hier "Kaninchenhöhle" genannt). Auf zweieinhalb Seiten faßt Jahn sodann gemeinsame Reiseerlebnisse zusammen, eine "kleine Fahrt zum Petersberg", eine Reise nach Thüringen vom 20. bis 27. August 1797, einen Besuch in Eisleben mit Besichtigung des Lutherhauses und eine Harz-Wanderung. Im Bericht zur Thüringenreise wird auch Goethe in einem kurzen Seitenhieb erwähnt: "Goethe spielt Großhaus Weimar", in Anspielung auf seine in diesem Jahr erfolgte Anstellung als Bibliothekar an der Bibliothek der Herzogin Anna Amalia. Der Eintrag schließt mit den Zeilen: "In Wahrheit lieber Tiebel, wir können sagen, wir LEBTEN in Halle. Ohne Reideburg, den Tempel der Roheit, und hunnische Sauffeste lebten wir glücklich, ohne verderbliche Verbindungen hatten wir Freunde. - Wir lernten einsehen, daß unser Glück nicht im Vielbesizzen besteht, sondern in der Genügsamkeit, im weisen Gebrauch des Erworbenen, und im frohen Streben nach erreichbaren Geistern. Ewig dein Freund Jahn". Der Vater Jahns, Alexander Friedrich Jahn, seine Mutter, Dorothea Sophie (geborene Schultze), und eine Cousine Tiebels mit Namen M. E. Jahn haben sich ebenfalls eingetragen (alle Lanz, 26. IV. 1798). Die meisten der weiteren Beiträge stammen von Hallenser Studenten. Bekannte Personen sind u. a. Charlotte von Heyden, die spätere Frau des Generalfeldmarschalls Wilhelm von Krauseneck, und der Philhellene Wilhelm Boldemann. Die reizvollsten der Miniaturen stammen von Carl Wilhelm Herschel, der seit 1795 "Universitätszeichenmeister" in Halle war (Eintrag vom 10. IX. 1798). - Die in der Paginierung fehlenden Seiten (s. o.) wurden wohl übersprungen; für fehlende Blätter gibt es keine Anhaltspunkte (im Index der Einträge am Schluß sind diese Seiten nicht aufgeführt). Eine Zeichnung lose beiliegend. Stellenweise ein wenig fingerfleckig, geringe Gebrauchsspuren; Umschlag und Schuber jeweils stärker beschabt und lädiert.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Abdallah. Eine Erzählung. Berlin u. Leipzig, C. A. Nicolai 1795. 8°. 3 Bll., 356 S., 3 Bll (d. 2 le.w.)., mit gest. Frontispiz, mod. Hldr. mit Rtit.

      . . Goedeke VI, 34, 7 - Haym 35 - Deneke 998.- Erste Ausgabe, selten.- Bedeutendes Jugendwerk von Tieck. "Schauerroman, der Elemente eines moralphilosophischen Staatsromans mit solchen einer empfindsamen Liebesgeschichte kombiniert" (E. Ribbart).- Titel mit kl. beriebener, dünner Stelle mit Loch, tls. etw. braunfleckig, sonst gutes Ex.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        Der Erdmuthe Hülfreichinn Unterricht für Hausmütter in ihren Geschäften, welche in der Küche, im Garten, im Viehstalle und im Geflügelhofe zu besorgen haben; nebst dem was ihnen vom Spinnen, der Weberey, von Zurichtung der Bette und Wäsche zu wissen notthwendig ist. Ein Gegenstück zum Erdmann Hülfreich.

      Wien, im Verlage bey Aloys Doll, Buchhändler im deutschen Hause, 1795.. Erste Ausgabe! Originalausgabe. Mit einem kolorierten Holzschnitt-Frontispiz, einer Holzschnitt-Titelvignette und einer Holzschnitt-Vignette am Anfang des I. Kapitels. 4 Blätter, 150 Seiten (nummeriert bis 149), 1 Blatt. Insgesamt also 160 Seiten und somit komplett, auch was die Bogenzählung angeht. Kl.-8° (11,5 cm x 18 cm). Halb-Leder-Einband der Zeit mit Leder-Ecken, 2 goldgepr. Titelrückenschildchen und goldgepr. Rücken.. Sehr seltenes Werk für die Hausfrau: Am Anfang wird auf acht Seiten die Küche behandelt: Vorrat für die Küche. Tägliche Abwechslung der Speisen. Verschiedene Art zu kochen. Aus der Küche geht es in den Garten: Von Erziehung des Samens. Von Ausartung der Pflanzen. Verschiedene Gattungen der Gewächse. Über die Durchwinterung der Pflanzen. U. a. Weiter werden behandelt "Die Geschäfte der Hausmutter im Viehstalle": Vom Rindviehe überhaupt. Von der gehörigen Wartung des Rindviehs. Die Gewinnung der Milch. U. v. a. Auch die "Geschäfte der Hausmutter im Geflügelhof" kommen nicht zu kruz: Huhn, Hühner, Truthahn, Gans, Ente. Sogar über die "Gänsemästung der Juden" gibt es einen Abschnitt. Ein weiteres Kapitel bildet die "Nothwendige Kenntniss einer Hausmutter von der Spinnerey", das sich vor allem mit Flachs beschäftigt. Die letzten Kapitel zeigen der Hausmutter, wie sie die Hausbetten und die Wäsche versorgt. [Horn/Arndt 247] - Einband beschabt, vor allem Kanten und Ecken, und etwas bestoßen, vor allem Ecken. Rücken unten mit Wurmgang. Vorsätze etwas braunfleckig. Frontispiz verso mit etwas durchscheinender Farbe von der Kolorierung. Satzspiegel teils etwas gebräunt. Seitenränder teils leicht braunfleckig bzw. stockfleckig. Obere rechte Ecke von 3 Blättern hinten im Buch etwas knittrig. Bis auf diese Alterungsspuren aber immer noch ein ordentliches Exemplar. - Sehr seltene erste Ausgabe. (The rare first edition.)

      [Bookseller: Versandantiquariat Dr. Jaromir Konecny]
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        Karte von der Inselwelt Polynesien oder dem fünften Welttheile. Nach Djurberg und Roberts Neu verzeichnet herausgegeben von Franz Joh. Jos. Reilly. Altkolor. Kupferstichkarte von Kil. Ponheimer. Wien, 1795. 48 x 64 cm (Blattgröße 63 x 78 cm).

      1795. . 'Auf dieser Karte sind die Reisen aller Weltumsegler und anderer Seefahrer angezeigt, die sich entweder durch die ganze Südsee oder doch durch einen Theil derselben erstreckten ...'.- Verzeichnet sind die Routen von Cook, Byron, Magellan, Marshall, Tasman u.a.- Das kartographierte Gebiet erstreckt sich von der Südspitze Chinas über die Phillipinen, Neu Guinea und Australien bis nach Neuseeland, wobei auch kleine Inselgruppen wie Freundschafts-, Gesellschafts- und Sandwich-Inseln erfaßt sind.- Leicht angestaubt, im breiten weißen Außensteg leicht fingerfleckig.

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Augsburgische Bibliothek. Oder historisch-kritisch-literarisches Verzeichniß aller Schriften welche die Stadt Augsburg angehen und deren Geschichte erläutern. Ein Versuch. 2 Bände.

      Augsburg, Johann Melchior Lotter, 1795.. XXXVI S., 6 Bl., 592 S.; 1 Bl., S. (593)-1118. Mit gestochener Titelvignette. 8° (19,5 x 12 cm). Pappe der Zeit mit handschriftlichem Rückenschild.. Erste Ausgabe. Selten, das Subskribenten-Verzeichnis listet insgesamt 114 Exemplare für Augsburg und weitere 20 Exemplare für andere Orte. - Wertvolle, ausführlich kommentierte Bibliographie zur Augsburger Stadtgeschichte ohne Anspruch auf Vollständigkeit, durch die Aufnahme zahlreicher Leichenpredigten auch mit viel genealogischem Material. - Stellenweise gering stockfleckig. Die schlichten Einbände gering bestoßen, unterer Rücken mit altem Papierschild. Gutes Exemplar. *Baader I/2, 347, 39. Gradmann 808, 37. Petzholdt 824. Vallee 6832.

      [Bookseller: Antiquariat Christian Strobel]
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        Schweizerbriefe an Cäcilie, geschrieben im Sommer 1794.

      8°. 390 S.; VIII S., 374 S. und 9 Blatt gefaltete Musikbeilagen. Blaue Pappbände der Zeit mit schwarzen goldgeprägten Rückenschildern. 2 Bände. Wäber 47. - Goedeke V, 467,6 (für den Autor). - Erste Ausgabe dieser literarisch-philosophischen Reiseschilderungen. Bouterwek (1766-1828) wurde 1792 Privatdozent für Philosophie in Weimar. Seine Schriften schwanken pendeln zwischen der literarischen Schwelgerei und der philosophischen Betrachtung. Sein Blick widmet er der Schönheit der Zürcherin, der Bernerin und der Genferin, wie auch dem Staatswesen, den philosophischen Schriften Rousseaus, und dem Zeitgeist. Ein deutscher Flaneur mit französischem Esprit. Die meist fehlenden 9 Musikbeilagen mit Liedkompositionen von Karl Friedrich Zelter und einem, wahrscheinlich Schweizer Komponisten Zumsteeg, den wir aber nirgends nachweisen können. - Das Inhaltsverzeichnis irrtümlich zu Beginn des 2. Bandes eingebunden. Titelrückseite mit kleinen Besitzerstempeln. Die Pappbände im Farbton leicht abweichend stellenweise stark beschabt. Ecken bestossen.

      [Bookseller: Daniel Thierstein Buchantiquariat]
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        "Vue de la Ville et des Environs de Memmingen. Von der Schanze anzusehen". Gesamtansicht.

      . Altkol. Umrißradierung bei Jean Pierre Fehr, St. Gallen, um 1795, 21 x 34,5 cm.. Schefold 46605. - Im Unteren Rand mit Titel und Wappen. Bei dem Verleger Fehr in St. Gallen erschienen drei Ansichten von Memmingen, die durchwegs extrem selten sind. - Zartes, feines Altkolorit. Der breite Rand gering angestaubt, sonst wohl erhalten.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Werke 11 Bänden der Reihe. 1. Critik der reinen Vernunft. 4 Bde. 1795 (Werda 66) 2. Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können. Neueste Aufl. 1795 (W. 79) 3. Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Neueste, mit einem Reg. verm. Aufl. 1796 (W. 95) 4. Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft. Neueste Aufl. 1796. Mit gest. Portr. Kants v. Schindelmayer nach vernet. 1796. (W. 107) 5. Critik der practischen Vernunft. Neueste mit einem Reg. verm. Aufl. 1796. (W. 116) 6. Critik der Urtheilskraft. Neueste, mit einem Reg. verm. Aufl. 2 Bde. 1797 (W. 129) 7. Ueber eine Entdeckung, nach der alle neue Critik der reinen Vernunft durch eine ältere entbehrlich gemacht werden soll. Neueste Aufl. 1796. (W. 134). Graz (Grätz), ohne Verlagsangabe 1795-97. 8°, attratiktiver Halbledereinband der Zeit mit goldgepr. Rfil., 2 farb. Rsch. u. Kattunpapiervors. Zustand: Leicht gebräunt, Einbände wohlerhalten, insgesamt noch gutes u. seltenes Exemplar.

      . .

      [Bookseller: Antiquariat an der Universität München]
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        Critik der reinen Vernunft. 4 Bde. Gräz, (Leykam), 1795. Kl.-8°. Hldr.-Bde. d. Zt. mit RSch. und RVerg. (Deckel teils beschabt).

      1795. . Noch zu Lebzeiten Immanuel Kants (1724-1804) erschienene Nachdruckausgabe seines erkenntnistheoretischen Hauptwerks, mit seinem Vorwort zur 2. Auflage von 1787.- Spiegel, Vorsätze und Titel etwas leimschattig, Bibliotheks-Stempel sowie geprägter Wappen-Stempel auf Titeln, Band 4: zur Hälfte leicht feuchtrandig im weißen Fußsteg, Band 3: Seiten 51 bis 65 mit längerem Einriss.

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Critik der reinen Vernunft. Erster [bis Vierter] Band.

      Grätz [ohne Verlag, "gedruckt mit Leykam'schen Schriften"], 1795.. 4 Bände in 1 Band. 8vo. L, 202 S., 2 Bll.; 268 S., 2 Bll.; 332 S., 2 Bll.; 258 S., 1 Bl. Halblederband der Zeit, Deckel bestoßen und beschabt, Vorsätze wohl im 19. Jahrh. erneuert.. Die 'Kritik der reinen Vernunft' ist Kants erkenntnistheoretisches Hauptwerk und eines der wichtigsten Werke der abendländischen Philosophie. Noch zu Lebzeiten Kants (1724-1804) erschienene Nachdruckausgabe, mit dem Vorwort zur 2. Auflage von 1787. - Stockfleckig und etwas gebräunt, stellenweise mit Wasserfleck in der oberen Außenecke; am Schluß wenige Seiten mit Unterstreichungen. - Warda 66.

      [Bookseller: Antiquariat C. Rinnelt]
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        Commentaries of the Laws of England

      T. Cadell, London 1795 - Twelfth edition, 1793-5. Four volumes, 8º (211 x 130 mm.), 1793, 1794, 1794, 1795, pp. iii, 485, [1]; 520, xix, [2]; 455, xxxv, [1]; x, 485, [1], with a frontispiece portrait to each volume plus nine other portraits (total thirteen) and a folding chart. Bound in contemporary half calf over marbled boards, plain endpapers, smooth backs with morocco lettering-pieces. The bindings cracked at joints and rather worn but quite sound. Internally very clean. Early ownership signatures of Thomas Dale M.D. and John Pethybridge. The first Christian edition, distinguished from earlier editions by its series of fine copper-engraved portraits of judges, here all present.

      [Bookseller: Richard Smith]
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        OEUVRES. [i.e., FOUR SELECTED WORKS]. [and as a companion volume issued with it:] [FORTIA D&#39;URBAN, AGRICOL-JOSEPH-FRANÇOIS, MARQUIS De]. VIE DE XÉNOPHON

      Paris: Didot Jeune for the author, 1795. Paris: Didot Jeune for the author, 1795. FIRST PRINTING of this edition. ONE OF AN UNKNOWN NUMBER OF SPECIAL LARGE PAPER COPIES . Hardcover. A Large, Large Paper Copy of a Didot Edition, and With a Powerful Intimation of the French Revolution. 279 x 216 mm (11 x 8 1/2"). Two companion volumes. FIRST PRINTING of this edition. ONE OF AN UNKNOWN NUMBER OF SPECIAL LARGE PAPER COPIES. HANDSOME CONTEMPORARY BROWN CRUSHED MOROCCO, covers gilt with border of decorative gilt rolls enclosing a large central panel featuring a geometric frame formed by interlacing gilt rules, flat spines in gilt-ruled panels separated by decorative rolls, two panels with central gilt medallion, two with central gilt lozenge, the other one with gilt titling, densely gilt turn-ins, marbled endpapers, all edges gilt. The "Oeuvres" with four engravings by Le Barbier; the "Vie" with engraved frontispiece portrait. Original tissue guards. The "Works" with Greek and French text on facing pages. The verso of title page to "Life" with pasted-on printed message from the author (see below). Brunet V, 1497-98. Spine lightly sunned, a touch of wear to extremities, but the bindings entirely sound, scarcely worn, and certainly attractive. Half a dozen gatherings in "Works" printed on inferior paper and so rather browned (no doubt as in most copies), one closed tear well away from the text, otherwise fine, the text fresh and smooth (the "Life" with virtually no internal imperfections), the margins immense, and the volumes as a whole showing few signs of use. Issued by the leading French printer of the period, and offered here in an attractively bound copy with margins occupying much more area than the letterpress of the text, this luxurious edition contains four works by Xénophon of Athens (ca. 430-354 B.C.) and, in an accompanying volume, a life of Xénophon attributed to an imperiled aristocratic scholar and historian. Xénophon&#39;s "Economy," "Apologia for Socrates," "On Horsemanship," and "The Cavalry General" are presented here in Greek and in French translation by Jean-Baptiste Gail (1755-1829), with each work in this volume accompanied by a pleasing and appropriate engraving. A soldier and philosopher whose chronicles of his times are an important source of information on Greece in the 4th century B.C. and on the philosophy of Socrates (with whom he studied), the prolific and versatile Xénophon wrote many other works (and Gail produced an 11-volume set of Xénophon&#39;s works, with commentary, between 1797 and 1812). But our volume contains all that Didot printed for this edition, which was issued in octavo, with presumably only a few luxury copies like ours, in large quarto, as indicated by Brunet. Although the accompanying biographical volume is of interest for its content, it also contains a particularly curious and revealing physical feature that lends immediacy to its historical context. Reflecting the turbulent period during which these books appeared, a printed note pasted to the back of the title page of the "Life" informs us that the author was obliged to flee Paris as a result of the events of "26 and 27 Germinal," when a law was passed compelling former nobles to leave the capital. Further, "Citoyen Fortia" was unable to supervise the printing of this book himself, and he tells us that the person entrusted with that task thought it wise to add a few sentences that were not part of the author&#39;s original manuscript. He gives as an example the opening of the Preface, clearly altered to insure a more tranquil acceptance during precarious times: "Philosophy and Liberty are our rallying cry: the life of a philosopher who was born and died in a free country [i.e., Xénophon] will therefore be of interest."

      [Bookseller: Phillip J. Pirages Fine Books and Mediev]
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