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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1779

        Les Amours Pastorales de Daphnis et Chloe. escrites en grec par Longus, & translatees en francois par Jacques Amyot.

      London, 1779.. ( Ohne Verlagsangabe, als Verlagsort ist *Londres* angegeben. In französischer Sprache ) 2 n.n. Blätter, 182 Seiten mit gestochenem Frontispiz und 29 Kupfertafeln. Goldgeprägter Ganzlederband der Zeit mit umlaufenden Goldfileten, umlaufendem Goldschnitt und farbigem goldgeprägtem Rückenschildchen auf dem schmalen Einbandrücken sowie marmorierten Vorsatzpapieren, 8° ( 22 x 17 cm ). Einband etwas berieben, Ecken und Kanten etwas bestoßen, der schmale Einbandrücken zum oberen Kapital hin etwas angeplatzt und etwas ausgefranst sowie mit Rest eines alten Bibliothekschildchens. Innen längere handschriftliche Notiz in Bleistift auf dem Vorsatz ( entfernbar ), Besitzvermerk. Innen die Kupfertafeln mit kleiner handschriftlicher Nummerierung in Bleistift in der rechten oberen Ecke ( entfernbar ). Wenige Seiten gering fleckig bzw. gering stockfleckig, die schönen Kupfertafeln meist nur am Außenrand gering stockfleckig. Einige Seiten etwas angeknickt. Druck auf Büttenpapier. - selten - ( Gewicht 650 Gramm ) ( Pic erhältlich // webimage available ).

      [Bookseller: Buchhandlung & Antiquariat Friederichsen]
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        Nouvel essai sur l'harmonie, suite du traité de musique, dédié a monseigneur le duc de Chartres, prince du Sang.

      Par M. Bemetzrieder. Paris, Chez l'auteur & chez Onfroy, 1779-(80). 8vo. 286 pp.+ 20 fold. pp. with engraved music. Foxing, mostly in the beginning. Uncut in contemporary green paper boards, gilt spine with red label. With the engraved folding music of the supplement, published 1780, but lacking its extra title leaf and the four leaves of preface. Anton Bemetzrieder (1739-1817) was a french composer and music theorist. He come to Paris in 1770 and started as a cembalo teacher, and got Diderot as friend and patron while having Diderot's daughter as a student. His first book "Leçons de clavecin et principes d harmonie", Paris 1771, was published by Diderot and was a huge sucess. Bemetzrieder left France for London in 1781, where he made his earning principally as a music teacher. "Bemetzrieder's principal contribution to theory lay in his practical, systematic and pedagogical presentation of the prevalent musical ideas of the time" (New Grove). A second edition of the present book was published in 1781

      [Bookseller: Centralantikvariatet]
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        Beschreibung seiner Reise durch Egypten und Nubien (2 Teile in 1)

      Breslau und Leipzig, Meyer, 1779.. mit den Anmerkungen des D. Templemann nach der englischen Ausgabe ins Deutsche übersetzt. Mit 6 gefalteten Kupfertafeln, 1 gefalteten Kupferstichkarte, 6 Blatt, LXXXIV, 516 Seiten, 16 Blatt Register, Lederband der Zeit, 20 x 12,5 cm,. Einband berieben und bestossen, Stempel auf Titel und Vorsatz, dieser mit alten handschriftlichen Anmerkungen, innen teils gebräunt.

      [Bookseller: Antiquariat H. Carlsen]
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        Das militarische, politische und Privat-Leben des Fräuleins D'Eon de Beaumont, ehemaligen Ritters D'Eon. Aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt und mit einigen Zusätzen vermehrt.

      Frankfurt u. Leipzig, 1779.. 8°. Gestochenes Portrait, 178 SS. Pappband d. Zt.. Fromm 13864; Hayn-G. II, 154 f. Frühe Biographie des transsexuellen Diplomaten und Spions Charles-Genevieve Louis-Auguste d'Eon de Beaumont (1728-1810), der als Mann, wie als Frau seine Zeitgenossen beeindruckte und verwirrte. Was zunächst wohl nur als kurioser Spleen begann, wurde für den Transvestiten Eon im Jahr 1755 ein grosser Vorteil, als er in Frauenkleidern das Vertrauen der Zarin gewinnen konnte und Informationen erlangte, die jene ergänzten, die er als männlicher Diplomat erfuhr, wenn er seine Kleidung tauschte. Jahrelang trat er in Gesellschaft abwechselnd als Frau oder Mann auf, bis schliesslich hohe Wetten auf sein wahres Geschlecht abgeschlossen wurden und der französische Hof sich gezwungen sah, eine offizielle Erklärung abzugeben. 1777 hiess es, der Chevalier sei eine Frau, die als Knabe erzogen worden war. Diesen Stand gibt auch vorliegendes Werk wieder. Eine Obduktion nach seinem Tode jedoch brachte das Gegenteil ans Licht. - Gut erhalten, kaum gebräunt, der schlichte Einband berieben.

      [Bookseller: Antiquariat Thomas Rezek]
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        Einheimisch- und ausländisch-wohlredender Jäger oder nach alphabetischer Ordnung gegründeter Rapport derer Holz- Forst- und Jagd-Kunstwörter nach verschiedener teutscher Mundart und Landesgewohnheit. Nebst nützlich- auch lustigen Anmerkungen.

      Regensburg (Johann Leopold Montag), 1779.. Zweyte, vermehrt- und verbesserte Aufl. Gr. 8°. 7 Bl., 428 S. + 1 Bl. Druckfehlerberichtigung mit ganzseitigem Titelkupfer mit Wappen eine Jagdszene darstellend. Pb. der Zeit. Einbandkanten angeplatzt, vorderes Gelenk etwas gelockert, minmale Läsur des Titelkupfers mit kleinem Papierstreifen hinterlegt, insgesamt von sehr ansprechender Erhaltung.. Heppe (1716-1791) war Forstinspektor zu Freihüls und Freidenberg. Bedeutendes Forst- und Jagdwörterbuch mit teils ausführlichen, kulturgeschichtlich wertvollen Anmerkungen. Lindner schreibt in Dt. Jagdschriftsteller, 208: " Christian Wilhelm von Heppe gewann als Jagdschriftsteller stärkeren Einfluß als sein Vater Carl. Sein einziges Werk, der Wohlredende Jäger, ist noch immer ein wertvolles und zuverlässiges Nachschlagewerk mit klaren und originellen Angaben."

      [Bookseller: Versand-Antiquariat Bebuquin]
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        Oeuvres d'histoire naturelle et de philosophie.

      Neuchatel, Fauche 1779-1783.. Bde. 1-4, 6-8, 10, 12-14, 16-18 (zus. 14 v. 18 Bde.) Mit Titelportr. u. 50 (v. 51) gefalt. Kupfertaf. HLdr. d. Zt. mit goldgeprägt. zweifarb. Rückensch. In sehr gutem Zustand. - (Collection complette des oeuvres). Nissen, ZBI, 461; Brunet I, 1103 - Charles Bonnet (1720 - 1793), Schweizer Naturforscher und Philosoph, früher Vertreter der Evolutionstheorie. An dem nach ihm benannten Charles-Bonnet-Syndrom, das Halluzinationen beschreibt, erkrankte er später selbst.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        Versuch einer Anweisung zur Anlegung, Verbesserung und Nutzung der Wildbahnen so wohl im Freyen als in Thiergaerten.

      Berlin u. Stettin, J. Pauli, 1779.. 4to. VI (statt 22), 352 (statt 356) S. Mit altkolorierter gestochener Titelvignette, altkoloriertem Wappenkupfer, 2 Holzschnittvignetten und 113 Textkupfern (davon 85 altkoloriert). Pappband der Zeit, stark beschabt und bestoßen.. Schönes und bedeutendes Jagdbuch und grundlegendes Werk zur Anlage und Ausgestaltung von Wildgehegen und Tiergärten mit zahlreichen Kupferstichen, hier der Großteil in schönem Altkolorit. Die reizvollen Kupfer sind vom Grafen Mellin gezeichnet und sowohl von ihm selbst, als auch von Halfpenny, Ridinger und de Seve gestochen. In drei großen Abschnitten werden behandelt: I. Hege und Zucht des Wildbrets sowie Anlage von Tiergehegen u. -gärten (Einfriedung u. Gartenarchitektur, Bau von einem Jagdschloß, Wohn- u. Wirtschaftsgebäuden sowie rein schmückenden Bauwerken wie Tempel, Pavillon, Brücke, Pagode etc., Anlage einer Plantage, einem Rehgarten sowie Wildschwein-, Hasen- und Kaninchengehegen); II. Naturgeschichte der edlen Tiere (Physiologie, Gestalt, Verhalten, Fährten und Geweihe etc. der jagdbaren Tiere); III. Jagd der edlen Tiere (Jagdhundearten, Jagdzeug, Jagdgewehre u. Jagdmesser, Jagdhörner, Beschreibung von Jagdarten wie Streifjagd, Pirsch, Kaninchenjagd mit Fretchen etc., Zerlegen des Wildbrets, Tilgung von Raubtieren u. Raubvögeln). - Fehlen das Frontispiz und die Seiten VII-XXII der Vorrede, die Textkupfer sind jedoch (entgegen der irrigen Angabe auf dem Titel: "Mit 118 Kupfern") vollständig vorhanden. Die fehlenden Textseiten 99-102 auf passendem altem Papier geschickt faksimiliert und eingehängt; Eckabriß am unteren Titelblatt mit Papier der Zeit bestens restauriert (Druckort faksimiliert). Kupfer S. 304 kopfstehend; 3 Bll. mit kl. Randeinschnitt; 3 Kupfer mit Farbübermalungen; im ganzen sauberes und wenig fleckiges Exemplar; einige wenige Unterstreichungen und Marginalien von alter Hand; Exlibris auf Innendeckel. - Holzmann-Bohatta 9279; Lipperheide II, 3028; Ormanentstichsammlung Berlin 3354; Bibliotheca Tiliana I, 1610. - Fotos gern auf Anfrage per e-Mail.

      [Bookseller: Antiquariat C. Rinnelt]
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        Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinterpommern. - Erster Theil welcher außer der allgemeinen Einleitung die Beschreibung des Preußischen Vorpommern enthält./ Zweiter Theil in 2 Bänden: II. Theil, 1. Band welcher die Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Stettin gehörigen Hinterpommerschen Kreise enthält./ II. Theil, 2. Band welcher die Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Cöslin gehörigen Hinterpommerschen Kreise enthält.

      Stettin. Effenbart.1779, 84.. Erste Auflage. 3 Bde. Komplett. Ohne die zwei Supplem. Bände die 1800 und 1806 erschienen sind. 25,5 x 21 cm. CCCXIIII, 276 S., 5 Bll. Register., 8 Bll., XCVIIII, 460 S., 2 Bll., ab S. 462-1090, 13 Bll. Register. Original marm. Pappeinband mit Rsch. u. roten Buchschnitt und zweimal Original Pappeinbände. Stärker berieb. u. bestoß. beim marm. Band., beschädigt, etwas angest., fleckig und bestoß. bei den anderen Bänden.. Ludwig Wilhelm Brüggemann (1. März 1743 in Jakobshagen in Hinterpommern - 1. März 1817 in Stettin) war ein deutscher evangelischer Geistlicher, Autor und Geograph. Im Jahr 1773 wurde er Hofprediger an der Schlosskirche zu Stettin und Mitglied des Konsistoriums von Pommm. In dieser Anstellung wirkte er 52 Jahre bis zu seinem Tode 1817. Brüggemann besaß ein umfangreiches Wissen auf dem Gebiet der klassischen griechischen und lateinischen Literatur und befasste sich unter anderem ausführlich mit Cicero. Anton Friedrich Büschings Beschreibung der Mark Brandenburg inspirierte ihn, ein ähnliches Buch über Pommern zu entwerfen. Unterstützt durch den Kammerpräsidenten von Schoening, vervollständigte er das Werk durch eingesandte Beiträge der pommerschen Verwaltungs- und Kirchenbeamten sowie Materialien aus den Landesarchiven. Seine auf diesen Informationen basierende Schrift ließ er in einem Revisionsverfahren durch die örtlichen Provinz- und Kirchenbehörden korrigieren und die Richtigkeit bestätigen. Dadurch blieb seine Beschreibung Pommerns längere Zeit ein wichtiges Basiswerk für die pommerschen Behördne. Erst in der Zeit der Preußischen Reformen und weiterer gesellschaftlicher Veränderungen verlor es an Aktualität. Ludwig Wilhelm Brüggemann war zweimal verheiratet. Sein einziger Sohn, der als Assessor beim Provinzial-Obergericht in Stettin tätig war, starb vor ihm. (Quelle Wikipedia).; - Vereinzelt etwas braunfleckig, einige Seiten leicht wasserfleckig bei Band zwei zweiter Teil, bis Seite XLII leichter wurmfr. (nicht in Text gehend) bei Band eins zweiter Teil., Buchschnitt unbeschnitten und angest. bei zwei Bänden.

      [Bookseller: Antiquariat Peter Hassold]
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        Das militarische, politische und Privat-Leben des Fräuleins D'Eon de Beaumont, ehemaligen Ritters D'Eon. Aus dem Französischen des Herrn de la Fortelle ins Deutsche übersetzt und mit einigen Zusätzen vermehrt. 178 S. Mit gestoch. Porträt von A. Stöttrup. Halblederbd d. Z. auf fünf Bünden mit (verblaßtem) Rückentitel und Rückenfileten (etwas berieben).

      Frankfurt/M. und Leipzig, 1779.. . Eine der frühesten Schilderungen einer transgeschlechtlichen Persönlichkeit. Bericht über das Leben des berühmten Transvestiten Charles-Genevieve Louis-Auguste d'Eon de Beaumont (1728-1810), einer der schillerndsten Gestalten des 18. Jahrhunderts. Beaumont war, wie sein Vater, Jurist, diente im französischen Militär und war als Diplomat für Ludwig XV. tätig. Sein abenteuerliches Doppelleben begann 1755, als der König ihn nach Rußland zur Zarin Elisabeth schickte, die alle männlichen Diplomaten von ihrem Hof verbannt hatte. Als seine eigene Schwester "Lia" verkleidet, sollte Beaumont sich Zutritt zum Hof verschaffen - ein Täuschungsmanöver, das sich als außerordentlich wirkungsvoll darstellte. Immerhin gelang es Beaumont, sowohl inoffiziell als Hofdame Lia und - durch deren "Vermittlung" - offiziell als männlicher Diplomat aufzutreten und auf diese Weise an Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu gelangen. Jahrelang war Beaumont als "Doppelagent" unterwegs, zunächst in Rußland, dann am englischen Hof. In London trieb Beaumont sein Doppelleben auf die Spitze, war sowohl als Lia als auch als Charles fester Bestandteil des Gesellschaftslebens und trat als Madame de Beaumont auf öffentlichen Fechtturnieren gegen die besten Männer Englands an. Als Wetteinsätze in Höhe von 300.000 Pfund auf das Geschlecht Beaumonts abgeschlossen wurden, sah sich der Londoner High Court genötigt einzugreifen. Die Chevaliere sei eine Frau, die sich von Zeit zu Zeit als Mann verkleide, urteilte es 1777. Ludwig XVI. schloß sich diesem Urteil aus Angst vor Entlarvung seines Agenten an und machte Beaumonts Rückkehr nach Frankreich davon abhängig, daß dieser niemals wieder Männerkleider trage. Der Chevalier, beugte sich dem Befehl und verbrachte den Rest seines Lebens als Frau. Erst nach seinem Tod 1810 wurde bei einer Obduktion eindeutig festgestellt: der Chevalier war ein Mann. Fortelle folgt in seiner Biographie dem Wissensstand von 1779 - dem Jahr, in dem Ludwig der XVI. das Geschlecht Beaumonts als weiblich festlegte. So erklärt er, die Chevaliere Beaumont sei als Frau geboren und habe lediglich in frühester Kindheit Kleidung und Erziehung eines Knaben erhalten. Als Beweis dafür druckt er im Anhang diverse Dokumente aus dem Leben Beaumonts ab. Darunter die - wohl für Beaumonts Mission am russischen Hof gefälschte - Geburtsurkunde, in der ihm ein weibliches Geschlecht attestiert wird. Den Schluß bilden die ursprünglich in London herausgegebenen Briefe "die sich auf den Zwist zwischen der Fräulein, Ritterinn D'Eon und dem Hrn. von Beaumarchais beziehen". - Frontispiz verso mit zeigenöss. handschriftl. Besitzeintrag. Schönes, sauberes Exemplar. Sehr selten. - Hayn/G. II 154 f. Fromm 13864 (Lafortelle).

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Eigenh. Brief mit U. ("GLichtenberg").

      Göttingen, 25. X. 1779.. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Kupferstecher, Graphiker und Illustrator Daniel Chodowiecki (1726-1801): "Herr Dieterich wird Ew. Wohlgeboh[ren] vermutlich von einer Idee für die Calender Cupfer fürs Jahr 1781 gesagt haben, die ich in Vorschlag zu bringen gedächte, und die wir wo nicht auch durch [I]hren Grabstichel, wenigstens durch Ihren Crayon ausgeführt wünschten. Dieses wäre: zwölf Arten seine Liebe anzutragen oder um ein Herz oder eine Hand oder einen Geld Beutel anzuhalten, das wäre mir gleich viel. Kurz ich meine jede Art Eroberung zu machen, wobey die Capitulation vor dem Altar unterzeichnet wird, so vorgestellt daß sie niemand, der nur etwas mit der Welt bekannt ist leicht erkennen kön[n]te. Ich glaube, daß die Idee reich ist, und durch die Umstehenden Personen viel Veränderung erhalten kann[n]. Der Bauer, der Knickser [?], die geistlichen Pedanten vom Schulmeister bis zum General Superintendenten und die weltlichen aus allen Facultäten der Professoren, vorzüglich die Naturalien und Urnensammler [?], auch die Odensänger nicht zu vergessen, Stutzer, Husaren Officire gesunde und dem Schwitzkasten kaum entflohene kön[n]ten hier vorgestellt werden. Auch die Eroberung durch Sturm kön[n]te vorkommen, gewaltsame Entführung u. d. gl. Dieses wäre der Gedanke im allgemeinen, Ew. Wohlgeboh[ren] mehr Detail anzugeben halte ich für ganz unnöthig, da Ihnen Ihr außerordentlicher Beobachtungs Geist in einem Augenblick mehr Bilder an die Hand geben wird, als mir alle meine Tagebücher, eigne und geborgte Erfahrung. Wie gerne wünschte ich einige Zeichnungen von Ihnen zu unserm Journal. Für das erste ist es freylich keine Möglichkeit, aber doch für das zweyte das im März erscheint [...]". - Lichtenbergs "Hausherr, Verleger, Bücher- und Wein-Lieferant und Freund" (Lichtenberg, Briefe, zit. n. Promies, s. u., S. 70) Johann Christian Dieterich (1722-1800) verlegte seit 1776 den von Lichtenbergs Studienfreund und späteren Professorenkollegen Johann Christian Polykarp Erxleben (1744-1777) herausgegebenen "Musenalmanach", den Lichtenberg nach dessen Tod als "Göttinger Taschen Calender" weiterführte. "Der Kalender sollte möglichst ein großes Publikum ansprechen, dessen Bildungsgrad nicht erlesen war [....] nie vergaß er die Kupfer der neuesten Frauenzimmer-Moden" (Promies, S. 71f.). "Es war von vornherein eine geschäftliche Erwägung Dieterichs, den Kalender mit Kupfern zu schmücken. Vollends Daniel Chodowiecki zur Mitarbeit zu gewinnen, den vielbeschäftigten Buchillustrator seiner Zeit, bedeutete vermehrten Anreiz für das in Bilder vernarrte Publikum" (ebd., S. 78). Der hier angesprochene Kalender erschien 1781 mit 2 Modekupfern und 12 Monatskupfern von Chodowiecki zum Thema "Zwölf verschiedene Arten von Heiratsanträgen". - Bl. 2 mit kl. unbed. Ausr. durch Siegelbruch und Resten desselben. So frühe Briefe Lichtenbergs sind selten. Vergleichbar frühe Briefe Lichtenbergs sind auf Auktionen der letzten Jahrzehnte nicht nachweisbar, auch aus seiner Korrespondenz mit Chodowiecki ist im Handel bisher nie etwas aufgetaucht. - Wolfgang Promies: Georg Christoph Lichtenberg. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten dargestellt. Reinbek bei Hbg., Rowohlt, 1987 (= Rowohlts Bildmonographien 90), S. 70.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Historische und Biographische Schilderungen aus der ältern und neuern Helvetischen Kirchen- und Gelehrten- Geschichte herausgegeben als Neujahrsgeschenke an die Zürchersche Jugend von der Gesellschaft der Chorherren in Zürich. No. 1-40.

      Zürich, o.V. 1779-1818.. 40 Hefte in 1 Band. Gr.-8°. Je ca. 6-12/15 SS. 40 gest. Tafeln in Kupferradierung (cpl.), H. 18/1796 (Scheuchzer) mit zusätzl. 4 gest. Illustrationen a. 2 Tfn. Kart.-Sammeleinband um 1820 (marmoriert, etwas bestossen, berieben u. beschabt, Papierrückenschild fragmentiert). Seiten unterschiedlich etwas stockfleckig, gelegentlich marginal etwas feuchtigkeitsrandig (eher wenig gravierend, Tafeln/Darstellungen jeweils kaum tangiert). Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft in weiten Teilen recht sauberes, sehr ordentliches Exemplar.. 1.-40. Neujahrsblatt, mit etwas variierenden Titeln: Geschenk an die [sittsame und] lernbegierige Züricherische [Zürcherische] Jugend auf das Neujahr [1779-1818]. Von der Gesellschaft [der Herren Gelehrten] auf der Chorherren [Chorherrenstube]. Publiziert unter dem zitierten Sammeltitel; gest. Titelblatt mit eingedruckter Sammelfolge ('No. 1-40, Ao. [Anno] 1779-1818'), welcher der Ausgabe von 1818 beigegeben worden (Horner, p. 6). - Anonym und ohne spezifische Titel erschienen; die Tafeln teilweise mit gest. Titel anfänglich zur Ausgabe, später zur Darstellung, grösserenteils mit Angaben zu Stecher/Zeichner. Vgl. dazu auch Brun (SKL). - Barth (passim); Rohr / [Fries] 145-184; ZB u. UB Zürich (UBZ) mit Auflistungen der Autoren und abgeleiteten Kurztiteln; Horner p. 6 f. für die Ausgaben 1801-1818. - "Diese Kollektion von spezieller humanistischer Tendenz und vornehmlich mit Biographien, bringt zunächst Darstellungen aus der Reformationszeit. Später behandelt sie die zürcherische Gelehrtengeschichte und das hiesige Bildungswesen. Die meisten der gebotenen Lebensbilder bringen liebevolle Nachzeichnungen aus der Jugend und [dem] Leben der Beschriebenen. Dargelegt werden jeweils die bestimmenden Ereignisse und Einflüsse auf die Lebensbahn, worunter der Unterricht und die Ausstrahlung grosser Lehrer und Menschen, wie auch der Umwelt, eine Rolle spielen. Von den in Zürich vorhanden gewesenen und teilweise noch jetzt bestehenden Schul- und Studieneinrichtungen ist immer wieder die Rede." (Fries, p. 15). -- Enthält (Autor u. Titel/Inhalt nach UBZ, Tfn. teilw. nach Rohr/Fries) : Heft 1 'Liebe Knaben und Töchter' (Eröffnungsheft; anonym; gem. Rohr/Fries Leonhard Usteri; Tf.: Torbogen mit Blick auf Zürich mit Grossmünster) / H. 2 (Joh. Jak. Hottinger: Thomas Platter; Tf.: ev. Schnurdreherei) / H. 3 (Joh. Heinr. Füssli: Heinrich Bullinger und Hans Rudolf Lavater; Tf.: Bullinger u. Lavater, dazwischen ein jugendlicher Zuhörer) / H. 4 (Hans Caspar Hirzel: Conrad Gessner; Tf.: 'Gessners Denkmal im [alten] Botanischen Garten') / H. 5 (Felix Nüscheler: Jakob Wiesendanger oder Keporinus [Ceporinus]; Tf.: Gelehrte an Tisch unter Bäumen) / H. 6 (Rud. Rahn: Ulrich Zwingli an Gerold Meyer von Knonau; Tf.: Zwingli u. Gerold Meyer an Tisch sitzend) / H. 7 (H. R. Maurer: Aufnahme von den Galeeren befreiter ungarischen Prädikanten in Zürich, 29. Mai 1676; Tf.: Prof. Heidegger empfängt die Geretteten) / H. 8 (J. G. Schulthess: Antistes Johann Jakob Breitinger; Tf.: Empfang des berittenen Antistes) / H. 9 (anonym: Aufnahme von Glaubensflüchtlingen in Zürich nach dem Veltliner Mord; Tf.: Die Flüchtlinge im Hof eines Zürcher Wohnhauses) / H. 10 (Leonh. Usteri: Krankheit und Tod des jungen Leonhard Werdmüller, 1620; Tf.: Der sterbende Jüngling spricht vom Sterbebett zu seinen Angehörigen); H. 11 (Sal. Klauser: Leo Jud,1482-1542; Tf.: Jud im Kreis von Theologen) / H. 12. (anonym: Heinrich Bullinger,1504-1575; Tf.: Bullinger verabschiedet seinen uniformierten Sohn) / H. 13 (Caspar v. Orelli: Aus der Lebensgeschichte Ulrich Zwinglis; Tf.: Zwingli vor der Schlacht bei Kappel) / H. 14 (Joh. Heinr. Schinz: Aus der Jugendgeschichte Rudolf Collins; Tf.: Gruppe mit Ratsherr R. Pfyffer u. Vater Collin vor der Kapellbrücke in Luzern) / H. 15 (Heinr. Hirzel: Johann Heinrich Hottinger, 1620-1667; Tf.: Hottinger ertrinkt in der Limmat) / H. 16 (Heinr. Corrodi: Johann Jacob Zimmermann, 1695-1756, Professor der Theologie; Tf.: Zimmermann im Gespräch mit seiner Mutter) / H. 17 (Sal. Hess: Conrad Pellikans Jugendgeschichte; Tf.: Prof. Scriptoris bringt Pellikan eine hebräische Bibel) / H. 18 (Joh. Ludw. Meyer: Johann Jacob Scheuchzer, 1672-1733; 3 Tfn.: 1. Porträt-Büste Scheuchzers vor dem Martinsloch, 2. u. 3.: 4 div. Darstellungen von Menschen- und Tiergruppen in exotischen Landschaften) / H. 19 (Ludw. Wirz: Rudolf Collin, 1499-1578; Tf.: Familie Collin auf Einladung bei Myconius) / H. 20 (anonym: Peter Martyr [od. Pietro Martyre] Vermigli; Tf.: Petrus Martyr in Oxford); H. 21 (anonym: Joachim Vadian, 1484-1551; Tf.: Vadian zu Gast im Kloster Kappel) / H. 22 (Georg Gessner: Heinrich Bullingers Abschied; Tf.: Bullinger verabschiedet sich von Zürcher Theologen) / H. 23 (Friedr. Sal. Ulrich: Felix Hämmerleins [Hemmerli, Malleolus] Fehler und daraus entstandene Unfälle; Tf.: der in Ketten gelegte Hemmerli im Kerker) / H. 24 (anonym: Salomon Schinz, M. D. [Medicinae Doctor], 1734-1784; Tf.: Porträt de face v. H. Lips n. Speisegger) / H. 25 (Felix Schweizer: Oswald Geishäuser [Geisshäuser, Geisshüser, Myconius]; Tf. Myconius und Rhenanus in nächtlichem Interieur mit Wachmannschaft) / H. 26 (Anton Sal. Vögelin: Josua Maler; Tf.: Porträt de face gest. v. Matthias Landolt) / H. 27 (anonym: Über den Umgang mit Kindern; Tf.: Mutter erklärt ihren Kleinen einen Kupferstich) / H. 28 (J. C. v. Orelli: Heinrich Bullinger und die Schulen Zürichs; Tf.: Schulunterricht) / H. 29 (Joh. Heinr. Bremi: Antistes Johann Rudolf Ulrich, 1728-1795; Tf.: Porträt de face gest v. H. Lips) / H. 30 (David Rahn: Heinrich Locher, 1743-1807 Spitalarzt; Tf.: Profil-Porträt von H. Lips n. D. Lavater); H. 31 (Joh. Jac. Wolf: Hans Rudolf Maurer, 1752-1805; Tf.: Profil-Porträt gest. v. H. Lips) / H. 32 (anonym: Aufnahme der Locarner [Locarneser] Flüchtlinge in Zürich; Tf.: Die Flüchtlinge auf Barken beim Grendel) / H. 33 (Georg Gessner: Chorherr Felix Herder, 1741-1810; Tf.: Porträt de face v. ML [?]) / H. 34 (Hch. Zimmermann: Thomas Platter aus Wallis, geb. 1499; Tf.: Ziegenhirtin [?] in Walliser Felswänden) / H. 35 (Leonh. Usteri: Christoph Froschauer, Buchdrucker, gest. 1564; Tf.: Portr. de face v. H. Lips) / H. 36 (Joh. Jak. Stolz: Johann Caspar Häfeli, 1754-1811; Tf.: Profil-Porträt von H. Lips) / H. 37 (Hans Caspar Hafner: Antistes Johann Jakob Breitinger, 1575-1645; Tf.: Portr. de face v. H. Lips n. J. Hofmann) / H. 38 (Joh. Hch. Schinz: Ulrich Zwingli und die Verbreitung der Bibel; Tf.: Zwingli mit Pellikan, Bullinger, Jud u.a. im Grossmünster) / H. 39 (Leonh. Brennwald: Kanonikus Johann Jakob Breitinger, 1701-1776; Tf.: Profilporträt von H. Lips) / H. 40 (Joh. Jac. Cramer: Johann Jacob Steinbrüchel ['Steinbrychel'], 1729-1796, Professor am Gymnasium; Tf.: Porträt-Büste i.d.A. der Antike, Kupferradierung sign. Maria Ellenrieder fec. 1817).

      [Bookseller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel]
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        Theorie der Gartenkunst. 5 Teile in 3 Bänden.

      Leipzig, Weidmanns Erben und Reich, 1779-85.. (25 x 20,5 cm). XIV, 230 (2) S.; IV, 200 (2) S./ IV, 170 (2) S; SS. 171-251, 2 Bll.; IV, 252 (2) S./ VIII, 368 (8) S. Mit 5 gestochenen Titelvignetten, 230 teils ganzseitigen Textkupfern und 7 (1 gefalteten) Kupfertafeln. Halblederbände der Zeit (2) und Halblederband im Stil der Zeit (1).. Eines der berühmtesten deutschen Gartenbücher des 18. Jahrhunderts. - Hirschfeld entwickelt hier "ein System von Forderungen für die Gestaltung von Landschaftsgärten, die er unter vielfältigen Gesichtspunkten klassifizierte.... Er wendet sich mit seinen Forderungen hauptsächlich gegen den franz(ösischen) Garten und wirkt in seiner Theorie besonders in Norddeutschland bahnbrechend für die Verbreitung des engl(ischen) Landschaftsgartens" (NDB 9, 223). Die reizenden Illustrationen von Crusius, Geyser, Liebe u.a. zeigen Parkanlagen, Landschaften, Garten- und Landhäuser, Lustschlösser, Tempel, Grotten und Denkmäler teils mit Grundrissen. - Mit handschriftlichen Besitzvermerken. Stellenweise leicht stockfleckig bzw. gebräunt. Einige Blätter in den Teilen 3 und 4 mit Wasserrand. Die letzten beiden Lagen von Teil 5 verbunden. Ohne das oft fehlende Erratablatt von Teil 5. Einbände mit neu überzogenen Deckeln. Insgesamt jedoch dekoratives und gut erhaltenes Exemplar. - Dochnahl 71; Ornamentstichsammlung 3353; Ebert 9775.

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Amiticiae Sacrum.

      (Stammbuch. Faksimile des Originals 1779-1783. Mit Nachwort und Erläuterungen von Otto Braun. Lpz.: Insel-Verlag 1913). 3 w. Bll., 69 (16 farb.) Lichtdrucke, 12 nn. S., 3 Bll. Bordeaux-rotes OMaroquin m. handumstochenem Kapital, 2-facher Fileten-Verg. d. Deckel m. breiter floral-ornamentaler Bordüren-Verg., reicher Fileten- und ornamental-figürlicher RVerg., 3-seit. Goldschnitt. Qu.-kl. 8°.. . Sarkowski² 721 (ohne VA); vgl. Sammlung Kippenberg² I, 47. In 275 num. Expl. bei der Reichsdruckerei, Berlin, auf schwerem Maschinen-Bütten gedruckt; Druck des Nachwortes bei der Spamerschen Druckerei, Leipzig, n Antiqua auf leichterem Maschinen-Bütten. Stammbuch des in Christiana (Oslo) geborenen Norwegers J. Hersleb [1754-1785], der nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Kopenhagen zwischen 1779-1783 Skandinavien, Deutschland, die Niederlande und Frankreich bereiste. - Mit Eintragungen bzw. Illustrationen von Giovanni B. Casanova, Daniel N. Chodowiecki, Johann J. Engel, Johann G. Forster, Christian G. Geyser, Johann W. v. Goethe, Friedrich G. Klopstock, Moses Mendelssohn, Johann H. Merck, Karl W. Ramler, Christian B. Rode, Anton W., Heinrich W. und Jacob J. Tischbein, Christian F. Weiße, Christoph M. Wieland etc. Mit datiertem Verzeichnis der Reise-Route. - Eins von 75 num. Expl. der VORZUGSAUSGABE im OMaroquin-Handeinband mit hübscher Vergoldung nach altem Vorbild unter Verwendung alter Stempel. - Hinterdeckel mit kleiner Wurm-Spur, Exlibris Marie Siemens auf IDeckel. Insgesamt gutes, sauberes Expl.

      [Bookseller: Hartmut Erlemann Buch- und Kunstantiquar]
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        Eine kurze Eröffnung und Anweisung der dreyen Principien und Welten im Menschen, in unterschiedlichen Figuren vorgestellet. Wie und wo eigentlich ihre Centra im innern Menschen stehen; gleich sie der Autor selbst im göttlichen Schauen in sich gefunden, und gegenwärtig in sich empfindet, schmecket und fühlet. Samt einer Beschreibung der dreyerley Menschen, nach Art des in ihme herrschenden Principii oder Geistes. Worinnen sich ein jeder als in einem Spiegel besehen kann, unter welchem Regiment er in seiner Lebensgestalt stehe und lebe. Nebst einer Anweisung, was der Streit Michaels und des Drachen, auch was das wahre Beten im Geist und Wahrheit sey. Abgemalet und vorgestellet durch Johann Georg Grabern von Ringenhausen, Johann Georg Gichteln von Regensburg, im Jahr Christi 1696. Neue Aufl.

      Berlin u. Leipzig, bey Christian Ulrich Ringmacher, 1779.. Titel, VIII, 146 S., 2 Bll., mit 5 altkolorierten Holzschnitt-Taf. (eine eingefaltet), Kl.-8°, Halbleder d. Zt.. Caillet II, 4522. - Johann Georg Gichtel (1638-1719) war Anhänger Jakob Böhmes u. erster Hrsg. seiner Werke. In zahlreichen Schriften entwickelte er Böhmes Vorstellungen weiter. Mit dem vorliegenden Werk wird der Versuch unternommen, dies in die Praxis zu übertragen. Die große Faltkarte zeigt einen Zodiakus mit den Planeten als "Rad der Geburt" u. "Bildnis Gottes im Menschen, durch die drey Principia Göttlichen Wesens". Die vier Tafeln stellen Menschenfiguren vor, mit den eingezeichneten theosophischen, mystischen, energetischen u. theleologischen Zentren: Jesus im Herzen, Jehova in der Milz, im Schambereich die "Finstere Welt" u. am Gesäss der "Hölle Satan". - Einband nur leicht berieben u. bestossen; Vorsätze etwas fleckig; Seiten vereinzelt leicht fleckig oder angeschmutzt; die Tafeln mit kräftigem Abdruck u. schönem Altkolorit (die Falttaf leicht verknickt); ein gutes Expl.

      [Bookseller: Versandantiquariat Hans-Jürgen Lange]
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        Oeuvres d'histoire naturelle et de philosophie.

      Neuchatel, S. Fauche, 1779-1783.. 10 Teile in 8 Bdn. Mit gest. Portrait, 10 gest. Titelvignetten, 18 gest. Textvignetten und 56 gefalteten Kupfertafeln. Zeitgenöss. geflammte Kalbslederbände auf fünf Bünden mit roten und grünen Rückenschildchen und reicher Rückenvergoldung. Dekorative Kattunpapiervorsätze mit floralem Dekor in grün und rot. Dreiseitiger marmorierter Schnitt. Gr.-4to.. Erste Gesamtausgabe. Exemplar der Luxusausgabe in Quarto, prachtvoll gebunden für Kaiser Franz I. (II.) von Österreich. Gleichzeitig erschien auch eine verkleinerte Ausgabe in 18 Oktavbänden. "Bonnet is considered one of the fathers of modern biology. He is distinguished for both his experimental research and his philosophy, which exerted a profound influence upon the naturalists of the 18th and 19th centuries" (DSB). Enthält "recherches sur l'usage des feuilles dans les plantes" sowie "five memoirs, all of which were of prime importance for plant biology" (ebd.), außerdem seine Werke über Entomologie und Philosophie. - Die Vortitel jeweils auf der Rückseite mit dem bekrönten Monogrammstempel "F. I.", darüber der kleine Stempel "Fid.C." nebst Krone. Die dekorativen Einbände mit nur minimalen Alterspuren, innen teils leicht gebräunt, im ganzen jedoch sehr sauber und schön erhalten. Bände aus der Privatbibliothek Kaiser Franz I. sind im Handel von größter Seltenheit, hat sich dieselbe doch als Hauptbestandteil der sogenannten habsburgischen Fideicommißbibliothek an der Österreichischen Nationalbibliothek weitgehend geschlossen erhalten. - Nissen, ZBI, 461. Brunet I, 1103. Ebert 2760. Lonchamp 383. DSB II, 286.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        'Mapa De La Isla De Fuerteventura Por Don Tomas Lopez, Geografo de los Dominios de S.M. de las Reales Academias de la Historia, de San Fernando, de la de uenas Letras de Sevilla, y de la Sociedad Bascongada de los Amigos del Pais. Madrid ano de 1779.':.

      . Altkolorierter Kupferstich v. Tomas Lopez y Vargas Machuca, dat. 1779, 36,5 x 44 (Bilder zum Artikel auf meiner Homepage, oder bei Anfrage - pictures on my homepage or after request). Tooley's Dic. of Mapm. Rev. Ed. K - P, S. 154. - Seltene Karte der Kanaren-Insel Fuerteventura. - Oben links Titelkartusche; darunter Erklärungen. - Unten rechts Maasstab und Erklärungen.

      [Bookseller: Antiquariat Norbert Haas]
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        Allgemeines Künstlerlexikon, oder: Kurze Nachricht von dem Leben und den Werken der Maler, Bildhauer, Baumeister, Kupferstecher, Kunstgießer, Stahlschneider etc. Nebst angehängten Verzeichnissen der Lehrmeister und Schüler ... Erster Theil (A-Z) und zweiter Theil in 12 Fortsetzungen und Ergänzungen. Gebunden in zus. 8 Bänden. - Angebunden: "Neue Zusätze ...". (= alles Erschienene).

      Zürich, Orell Füßli, 1779-1824.. Folio (35 x 22 cm). Hauptband: 2 Bll., 849 Seiten (1779). - 2. Teil (Fortsetzungen): Ca. 2600 Seiten (1806-24). - Supplement "Neue Zusätze": 200 Seiten (1824). Dekorative uniforme Halblederbände der Zeit auf 5 Bünden mit je 2 farbigen Rückenschildern.. *Großes Standardwerk, vor Nagler das beste seiner Art. Diese (zweite) Auflage erschien in größerem Format und erstmals auch mit Aufführung der Bildnisse der Künstler (die erste Auflage erschien 1763-76 in kleinerem Format und Umfang). Der "große Füssli" erschien in einem ersten Hauptband (A-Z) im Jahr 1779, gefolgt von 12 Fortsetzungen (1806 bis 1821), die als Ergänzungen zus. wiederum die Buchstaben A-Z umfassen. - Die Seitenzählung im Werk enthält mehrere grobe Paginierungsfehler, die o.g. Seitenangaben entsprechen den tatsächlichen Seitenzahlen. - Vorliegend ein Exemplar in außergewöhnlicher Vollständigkeit inklusive aller 12 Fortsetzungen (1806-1821) sowie auch dem 1824 erschienenen Supplement "Neue Zusätze" (1824). - Die definitive Ausgabe des "ersten deutschen, noch heute brauchbaren und gebrauchten Künstlerlexikons, bis auf Naglers Werk das beste und zuverlässigste seiner Art" (Schlosser 438). - Zischka 111. - Brunet II, 1419; Graesse II, 644. - Die Ergänzungslieferung No. 6 (Buchstabe R) ist vom Buchbinder versehentlich in der falschen Abfolge eingebunden (nach der 3. Lieferung "K", anstatt nach der fünften nach "Q"). Gelegentlich leicht gebräunt und an den Rändern teils etwas stockfleckig. Insgesamt sehr gut erhalten in dekorativen intakten Halbledereinbänden.

      [Bookseller: Antiquariat Braun]
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        Allgemeines Künstlerlexicon, oder: Kurze Nachricht von dem Leben und den Werken der Mahler, Bildhauer, Baumeister, Kupferstecher, Kunstgiesser, Stahlschneider etc. etc. Nebst angehängten Verzeichnissen der Lehrmeister und Schüler; auch der Bildnisse, der in diesem Lexicon enthaltenen Künstler.

      Zürich, Orell, Geßner, Füeßlin und Compagnie, 1779.. Fol. Mit kl. Holzschn.-Titelvignette. 2 Bll., 849 (1) S., Blindgepr. Schweinsldr.-Bd. d. Zt. a. 6 Bünden m. goldgepr. Rückenschild u. dreiseitigem Rotschnitt.. Erste Ausgabe dieses anonoym erschienenen 2-spaltigen Künstlerlexikons; am Beginn mit einem umfangreichen Literaturverzeichnis. - Einband etw. berieben, bestoßen u. fleckig. Innendeckel m. Besitzvermerk. Gebräunt u. stockfleckig. -

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
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        Allgemeines Künstlerlexicon, oder: Kurze Nachricht von dem Leben und den Werken der Mahler, Bildhauer, Baumeister, Kupferstecher, Kunstgiesser, Stahlschneider etc. Nebst angehängten Verzeichnissen der Lehrmeister und Schüler auch der Bildnisse, der in diesem Lexicon enthaltenen Künstler.

      Zürich, Orell, Geßner, Füeßlin, 1779.. 2 Blatt, 849 Seiten. 36,5 x 22,5 cm, Kalbederband der Zeit mit Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.. Holzmann-B. 12614. - Zischka 111. - Vgl. Brunet II, 1419; Graesse II, 644. - Zweite vermehrte Auflage des umfangreichen, weit verbreiteten Künstlerlexikons. - Enthält ab Seite 731 ein Supplement, gefolgt von dem Verzeichnis der Lehrmeister und Schüler und einem Verzeichnis aller in Kupfer, Holz, Stahl und Edelsteine gegrabener Künstler-Bildnisse. - Nur geringe Altersspuren - Insgesamt gutes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Mertens & Pomplun]
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        Contes De J. Bocace. Traduction Nouvelle, Enrichie De Belles Gravures. 5 Bde.

      , A Londres 1779. Leder Sehr Gut. Fünf Bände in Ganzleder, komplett und kollationiert, goldgeprägte Rückentiteleien, 5 Scheinbünde, Rücken minimal verblasst, rundum Goldschnitt, Buchkanten dekorativ goldgeprägt, farbig marmorierte Vor- und Nachsätze, Lesebändchen, alle Bände stockfleckenfrei, mit Inhaltsverzeichnis, versehen mit hübschen Kupfern von H. Gravelot, Francois Boucher, Charles Nicolas Cochin, Charles-Dominique-Joseph Eisen. Erster Band: Tome Premier: Titelkupfer + Portrait von Boccaccio, XXXII, 226 paginierte Seiten, Tome Second: 387 Seiten. Mit insgesamt 23 sauberen Kupfern und diversen hübschen Titelvignetten. Zweiter Band: Kleiner Fleck auf Buchrücken. Tome Troisieme: 312 Seiten. Tome Quatrieme: XXIV, 230 Seiten. Mit insgesamt 22 sauberen Kupfern und diversen hübschen Titelvignetten. Dritter Band: Tome Cinquieme: 244 Seiten. Tome Sixieme: 168 Seiten. Mit insgesamt 22 sauberen Kupfern und diversen hübschen Titelvignetten. Vierter Band: Tome Septieme: 194 Seiten. Tome Huitieme: 254 Seiten. Mit insgesamt 24 sauberen Kupfern und diversen hübschen Titelvignetten. Fünfter Band: Tome Neuvieme: 199 Seiten. Tome Dixieme: 246 Seiten. Mit insgesamt 22 sauberen Kupfern und diversen hübschen Titelvignetten. Mit Schlusswort des Autors. Fünf exquisite Lederbände mit ihrer entsprechenden Patina, die gut in der Hand liegen, mit insgesamt 113 sauberen, ganzseitigen Kupfern. Une edition complete des contes de Bocace, reliure maroquin avec encadrement dore, piece de titre et filets dores, trois tranches dorees, solide, cinq volumes avec nombreuses vignettes de titre et en tout 113 gravures propres par H. Gravelot, Francois Boucher, Charles Nicolas Cochin, Charles-Dominique-Joseph Eisen. Aucune rousseur, petite tache sombre sur le dos du second volume (Tome III / IV), tres bon etat general. 9,5 x 15 Cm. 1,8 Kg.

      [Bookseller: Antiquariat Clement]
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        Chronologen. Ein periodisches Werk.

      Frankfurt, Felßecker 1779 - 1781.. Bde. 1/2, 7/8, 9/10 und 11 (von 12) in 4 Bänden. Pappbde. d. Zt., Bd. 11 abweichend gebunden.. Goed. IV 1, 845, 16; Diesch 1159; Kirchner 5784 (irrtümlich 7 Bande); Kaldewey, Hehres und Triviales III, 32 "(Komplett) so gut wie unauffindbar". - Leider nur 7 Bände der in 12 Bänden erschienenen großen Zeitschriftenpublikation Wekhrlins. Ähnlich wie später im 'Grauen Ungeheur' und in den 'Hyperboreischen Briefen' äußert sich Wekhrlin in politischen Artikeln, kritischen Essays, Glossen und Anekdoten zu Vorfällen im Staat, in der Kirche, Justiz, zu Verfassung, Unterricht usw. und stellt alles, was der aufgeklärten Weltanschauung zuwider läuft, an den Pranger. "Rechtsverletzungen, Tortur, Hexenverfolgung, Bestechung, Inquisition, Tyrannei und Fürstenwillkür werden mit leidenschaftlichen Beiträgen - meist von ihm selbst - gegeißelt. Die Beschäftigung mit seinen Publikationen bringt nicht nur kulturhistorische Einsichten, die man selten in solcher Vielfalt und Einprägsamkeit haben kann, sondern sie sind ... praktische Lehre und Anregung in Menge. Aus diesem Grund bietet Wekhrlin ein lohnendes Objekt fur literarische, kulturelle, menschlich-psychologische und nicht zuletzt publizistische Studien" (nach Fahler). Wekhrlin "lachte noch über die Welt und über den Zorn, mit dem sie seinen schonungslosen Witz aufnahm. Als ein Schweizer Kanton seine 'Chronologen' wollte verbrennen lassen, schickte er seinen Schattenriss als Beitrag zu dieser Feierlichkeit" (Goedeke). In Band 8, S. 225 ff. findet sich eine kritische Besprechung von Knigges Buch: Ueber Jesuiten, Freymaurer und Rosenkreuzer. Der bisher von allen Bibliographen nach den - nachgelieferten - Titelblättern zitierte Erscheinungszeitraum bis 1781 muss auf 1783 korrigiert werden. So sind die "Briefe vom Rhein" in Band 10 vom März 1782 datiert, im selben Band findet sich ein "Almanach der Philosophie aufs Jahr 1783". - Etwas berieben. Bd. 11 mit gest. Exlibris der Bibliotheca Seckendorffiana.

      [Bookseller: Antiquariat Uwe Turszynski]
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        Unterricht in der natürlichen Magie. [Erster], Zweyter und Dritter Band [von 20]. Unterricht in der natürlichen Magie oder zu allerhand belustigenden und nützlichen Kunststücken; völlig umgearbeitet von Johann Christian Wiegleb. Mit Kupfern. 1. Aufl.

      Berlin u. Stettin, Friedrich Nicolai, 1779, 1786, 1789.. 2 Bll., IV, 66, 416 S., 5 Bll. (Register), 9 eingefaltete Kupfertaf. / 10 Bll., 406 S., 7 Bll. (Register), 14 eingefaltete Kupfertaf. / 14 Bll., 400 S., 5 Bll. (Register), 17 eingefaltete Kupfertaf. (recte 16; auch bei zwei Vergleichsexpl. wurde Taf. 15 übersprungen) [so kmpl.], 8°, Halbleder d. Zt. mit gold- u. blindgepr. Rücken u. 5 Bünden (3 Bde.). (= Die natürliche Magie, aus allerhand belustigenden und nützlichen Kunststücken bestehend; erstlich zusammengetragen von Johann Christian Wiegleb. [Nur Band 3:] fortgesetzt von Gottfried Erich Rosenthal mit einer Vorrede von Wiegleb). - Ferguson II, 547f.; Ackermann V/863 (alle 20 Bde.). - U.a. über: Elektrische, Optische, Chemische, Mechanische, Artistische Kunststücke; Rechenkunststücke; Kartenkunststücke; Einige Spiele. Die Kupfer zeigen versch. mechanische u. chemische Apperaturen, optische Figuren sowie Versuchsanordnungen für Tricks. - Ursprung des später 19bändigen (plus ein Bd. Gesamtregister) Werks bildete eine Dissertation von Martius aus dem Jahr 1700 (oder 1705?); vorliegend die 1. Aufl. der Überarbeitung Wiegleb. Weitere Bände waren ursprünglich nicht geplant, aber 1786 erschien der 2. Band, alle weiteren Bände (bis 1805) übernahm dann Rosenthal. Während in den ersten Bänden Zaubertricks u. dergleichen enthalten sind, ging die Tendenz später mehr ins Wissenschaftliche, mit (physikalischen) Experimenten zu neuen Erkenntnissen etc. (Ferguson). So enthält der erste Band Johann Peter Eberhards "Abhandlung von der Magie", in der u.a. "eine Geistercitation, wodurch auch der Klügste betrogen werden kann" beschrieben wird. Die Arbeit endet mit der aufklärerischen Feststellung: "die Gelehrten denen es zukommt, dergleichen Dinge zu beurtheilen, müssen mit allem Eifer darauf bedacht seyn, die Thorheit und Gefahr der Hexerey aufzudecken." - Jew. mit Register. - Einbände leicht bestossen u. berieben; Bd. 1 mit tlw. Abriß der Rückenschilder; zwei Bde. mit ExLibris ("Reichsfreiherrlich Grotesche Fidei-Commiss-Bibliothek"); Vorsätze leicht fleckig; kl. Signaturen auf den Titelrückseiten u. einem Titel; wenige Seiten angeknittert, sonst sehr gute Expl.

      [Bookseller: Versandantiquariat Hans-Jürgen Lange]
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        [THREE MANUSCRIPT DOCUMENTS, ALL ON A SINGLE SHEET OF PAPER, RELATING TO PAY FOR NATHANIEL SNOW AND HIS MILITIA DURING THE AMERICAN REVOLUTION, SIGNED BY ROBERT TREAT PAINE AND MAJOR GENERAL HORATIO GATES]

      Raynham, Ma. 1779.. Raynham, Ma. 1779.. [2]pp. manuscript on a folio sheet. Lightly silked. Paper darkened and stained. Writing on verso a bit faint. Good. In a half morocco and cloth folding box, spine gilt. An interesting group of documents relating to the Revolutionary War service of Captain Nathaniel Snow's militia, signed by Robert Treat Paine (a signer of the Declaration of Independence) and by Revolutionary War Major General Horatio Gates. The verso of the sheet contains "A Pay Abstract of Capt. Nath'l. Snow's Company of Militia," listing the names and ranks of the fifty-eight men in the militia, their time served, and the pay due them. It is attested to by Snow and dated March 15, 1779 at Raynham, Massachusetts. At the top of the recto of the sheet is an attestation that the information on the recto "is just and true." This attestation, also dated March 15, 1779, is signed by Robert Treat Paine as justice of the peace. Below the attestation on the recto is a letter dated at Providence on May 31, 1779, instructing Benjamin Stelle, deputy Pay Master General of the Army in the State of Rhode Island, to pay Nathaniel Snow $404 for his militia's service. This letter is signed by Major General Horatio Gates. Robert Treat Paine (1731-1814) was one of the five Massachusetts delegates to the Continental Convention who signed the Declaration of Independence. Born in Boston, a graduate of Harvard, Paine was admitted to the Massachusetts Bar in 1757. One of Paine's earliest and most celebrated trials came when the town of Boston hired him as one of the prosecuting attorneys for the Boston Massacre trials, in opposition to John Adams. Paine was elected to the provincial assembly in 1770, and chosen delegate (along with John and Samuel Adams, Elbridge Gerry, and John Hancock) to the Continental Congress of 1774 and 1776. Horatio Gates (ca. 1727-1806) was a British- born army officer who served with General Braddock during the French and Indian War. He was part of the ill-fated Braddock Expedition (along with George Washington) to capture Fort Duquesne in and retake the Ohio Valley in 1755. When the Revolutionary War broke out, Gates offered his services to Washington, and was in command of the Northern Department at the Battle of Saratoga in 1777, an important victory for the Continental Army. His signature is scarce.

      [Bookseller: William Reese Company - Americana]
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        Il Vesuvio Canti Anacreontici tra Fileno, e Fillide. Dopo l'Eruzione degli VIII. Agosto del 1779.

      Neapel: 1779.. 96 Seiten mit Holzschnittrahmen, einige Holzschnitt-Vignetten. Pergamentband d. Zt. mit goldgeprägtem Rückenschild, Ecken und 1 Kante gering bestoßen.. Einzige Ausgabe. - Dem bedeutenden Vesuv-Forscher Sir William Hamilton gewidmet, der 1764-1800 britischer Gesandter in Neapel war. - Ränder teils etwas fleckig, gutes Exemplar. - Furchheim 37; Johnston-L. 154.

      [Bookseller: Antiquariat Scheppler & Müller]
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        Ueber die Musik der alten Hebraeer

      Erlangen Wolfgang Walther 1779. Quarto. Early plain blue-gray wrappers. 1f. (title), [iii]-lix pp. + 1 engraved folding plate of ancient musical instruments. With decorative woodcut device to title and small decorative devices to running heads. Wrappers worn and detached. Moderate browning and foxing throughout; edges of leaves worn and creased; early signature to title indecipherable.. First Edition. Gregory Bartlett I p. 208. RISM BVI p. 649. "Pfeiffer was a German Protestant theologian, orientalist and librarian. He taught at the University of Erlangen... His work "On the music of the Hebrews" was in its day the most comprehensive on the subject." Wikipedia

      [Bookseller: J & J Lubrano Music Antiquarians]
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        Tables of Insurance on Ships and Merchandize, Shewing What Sum...

      1779. Walters, Thomas. Tables of Insurance on Ships and Merchandize, Shewing What Sum Must be Insured, To Cover Any Value from One, To One Thousand Pounds, Either on Commission, Or One's Own Account, So as to Receive, In Case of a Loss (After All Deductions) the Whole Nett Interest. Calculated at Every Premium from Ten Shillings to Sixty Guineas per Cent. London: Printed by the Author, 1779. viii, 104 pp. 55 pp. of additional manuscript tables. Octavo (5-1/2" x 3-1/2"). Contemporary tree calf, rebacked in period style with lettering piece and gilt fillets, corners and repaired. Light wear to extremities. Residue from small bookplate to front pastedown, bottom of title page excised with no loss to text. Early owner signature to verso of title page, early annotations to foot of each leaf. Light foxing in a few places, interior otherwise fresh. A handsome copy of a scarce item. * "Insurance on Ships and Merchandize, is an Expedient devised for securing to the Proprietors their Interest in case of a Loss; but Persons Insuring the Cost only, without including the Praemium, &c. paid for Insuring, will be Sufferers; and that in a greater proportion as Praemiums increase. To such therefore who wish to be fully covered when they Insure, this Book will be particularly useful; the Tables therein being constructed with Accuracy will facilitate the dispatch of Business, as they obviate the Errors and Loss of time in making troublesome calculations on every occasion and alteration of Praemiums...": Preface. OCLC locates 2 copies, KVK locates 3. Not in Goldsmiths.'.

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Unterricht in der natürlichen Magie, oder zu allerhand belustigenden und nützlichen Kunststücken, völlig umgearbeitet von Johann Christian Wiegleb. Erster bis dritter Band, mit Kupfern. Fortgestzt von Gottfried Ehrich Rosenthal, mit einer Vorrede von Johann Christian Wiegleb.

      Berlin - Stettin, Friedr. Nicolai, 1779 - 1789.. 2 Bde. IV + 68 + 416 + 10, 16 n.n. + 406 + 12, 28 n.n. + 400 + 6 S. Priv. Hld. der Zeit, auf fünf Bünden u. mit RSchild.. Drei Bände in zwei Büchern. Mit 9 Kupfern (Bd. 1), 14 Kupfern (Bd. 2) und 17 (recte 16) Kupfern (Bd. 3). - Die natürliche Magie. - Reihentitel fehlt in Bd. 1, hds. Notizen auf den 2 letzten Leerseiten des Bd. 1, St. a. T. (Bd. 1), Besitzsign. a. T. (Bd. 2), leicht stockfleckig, geringfügig wasserrandig, Tafeln (Bd. 3) unfachmännisch eingenäht, jedoch keine Verluste oder Beschädigungen. Leichte Gbrsp. der Zeit. - Wiegleb (1732 - 1800), von Beruf Apotheker und Chemiker, beschäftigte sich auch oder vorallem im al-chemistischen Bereichen. Er überarbeitete Martius' "Magia naturalis", das soviel Begeisterung hervorrief, das es sich in der Auflage 1786 bis 1805 zu einer 20bändigen Reihe auswuchs. Die Kupfer zeigen u.a. elektrisch bewegte Gegenstände, optische Tricks, eine Laterna Magica und auch eine Nebelmaschine.

      [Bookseller: Antiquariat Weinek]
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        A Dictionary of the Norman or Old French Language; Collected From...

      1779. Pioneering Law-French Dictionary and Treatise on Early Anglo-Saxon Laws Kelham, Robert [1717-1808]. A Dictionary of the Norman or Old French Language; Collected From Such Acts of Parliament, Parliament Rolls, Journals, Acts of State, Records, Law Books, Antient Historians, Acts of State, and Manuscripts, as Relate to This Nation. Calculated To Illustrate the Rights and Customs of Former Ages, the Forms of Laws and Jurisprudence, the Names of Dignities and Offices, of Persons and Places; and to Render the Reading of Those Records, More Easy; As Well as Restore the True Sense and Meaning of Many Words, Hitherto Deemed quite Obscure or Mistranslated. To Which are Added The Laws of William the Conqueror, With Notes and References. London: Printed For Edward Brooke, 1779. viii, 259, [1]; xii, 88 [i.e. 90] pp. Two parts in one book with individual title pages and paginations. Octavo (8-1/4" x 5"). Recent period-style quarter calf over marbled boards, raised bands and lettering piece to spine, untrimmed edges, endpapers renewed. Toning, light foxing to a few leaves, some soiling to title page and verso of final index leaf. Early owner signatures (of Thomas Adam, William Chapple and one other that is illegible) to head of title page, hand, interior otherwise clean. A handsome copy. * First edition. This pioneering work was not superseded until the twentieth century. In 1843 it was reprinted and appended to Bouvier's Law Dictionary. The second part containing the laws of William the Conqueror is printed in three columns containing the text in Norman, Latin translations by a Dr. Wilkins and English translations by Kelham. "Though far from complete, it is the best work of the Kind": Marvin, Legal Bibliography 435. Sweet & Maxwell, A Legal Bibliography of the British Commonwealth 1:9 (35)..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Abhandlung über den Bau der Wasserwehren von Holz und Steinen. Zum Gebrauche junger Ingenieure, Steinmetzen, Maurern, Zimmerleuten...

      Augsburg, Rieger, 1779.. (17,5 x 10,5 cm). 92 (4) S. Mit 15 gefalteten Kupfertafeln. Halblederband der Zeit mit hübscher Rückenvergoldung.. Einzige Ausgabe. - Voch (1728-1783) war Architekt und Ingenieur in Augsburg und galt als guter praktischer Baumeister. Er verfasste u.a. zahlreiche Werke zum Wasser-, Brücken- und Straßenbau und beschreibt in vorliegendem Werk den Bau von Dämmen und Wehren aus Holz und Stein sowie den Einsatz von Stoßwerken. - Mit handschriftlichem Besitzvermerk. Stellenweise etwas stockfleckig bzw. angestaubt. Drei Tafeln leicht angerändert und eine etwas eingerissen. Überzug der Ecken abgestoßen. Obere Kante mit zwei kleinen Fehlstellen, sonst gut erhalten. - Engelmann, Bibl. mech.-techn. 414

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Abhandlung über den Bau der Wasserwehren von Holz und Steinen. Zum Gebrauche junger Ingenieurs, Steinmetzen, Maurern, Zimmerleuten, und anderen, welche mit dergleichen Arbeiten beschäfftiget sind.

      Augsburg, Verlag Matthäus Riegers sel. Söhnen 1779;. Erste Auflage; ca 18x11 cm; 92 (4) Seiten mit 15 gefaltete Kupfertafeln; einfache Broschur d. Zt. (vorderer Innendeckel etwas fleckig, sonst guter, sauberer Zustand); Erste Auflage;.

      [Bookseller: Antiquariat Hilbert Kadgien]
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        Iphigenie en Tauride. Tragedie en quatre actes par M. Guillard. Mise en musique par Gluck. Representee pour la premiere fois par l'Academie Nationale de Musique le Mardi 18 May 1779.

      Paris, Deslauriers, s.d. [1779].. In-folio (326 x 256 mm), plein velin teinte vert de l'epoque, dos lisse, piece de titre de maroquin bordeaux, (1) f. de titre, (1) f. de 'catalogue de musique Deslauriers', 211 p. entierement gravees. Edition originale partagee avec le "Bureau du Journal de Musique" de cet opera en quatre actes que Gluck composa sur un livret de Nicolas-Francois Guillard, represente pour la premiere fois a l'Academie Royale de Musique le 18 mai 1779. Les repetitions de l'opera de Gluck furent suivies avec passion. Le jour de la premiere, le 18 mai 1779, Marie-Antoinette vint en personne a l'Opera ou elle fut recue selon le ceremonial ancien, precedee jusqu'a sa loge par les directeurs de l'Opera porteurs de flambeaux. Le livret de Guillard est inspire de "L'Iphigenie en Tauride" de Claude Guimond de La Touche, librement repris d'Euripide. (Fetis, 2682. Hopkinson, 'Bibliography of the Works of Gluck', 46A. RISM A/I/3 G2816). Exemplaire de "prix de chant", offert en 1812, comportant cette mention sur la piece de titre de maroquin. Exemplaire bien relie en velin teinte vert de l'epoque, legerement debroche, quelques rousseurs..

      [Bookseller: Librairie Hatchuel]
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        Lectures on the Universal Principles and Duties of Religion and Morality as they have been read in Margaret-Street, Cavendish-Square, in the Years 1776, and 1777

      Printed for the Author; and Sold by the Following Booksellers...J. Dodsley...J. Almon and W. Davis...[et al.],, 1779. [London:] Printed for the Author; and Sold by the Following Booksellers...J. Dodsley...J. Almon and W. Davis...[et al.], 1779 First edition. Contemporary calf. Spine ruled in gilt with burgundy morocco label. . Two volumes in one, quarto. . Engraved frontisportrait. Joints neatly repaired, title-page and next few pages dog-eared, first and last leaves lightly foxed. Overall a good, clean copy. David Williams (1738-1816) was a Welsh-born political and religious theorist and the founder of the Literary Fund, later the Royal Literary Fund, which helps published British writers in financial difficulties. Williams opened a chapel in Margaret Street in 1776 as an "experiment as a form of social worship 'in which all men may join who acknowledge the existence of a supreme intelligence, and the universal obligations of morality' (see his Liturgy on the Universal Principles of Religion and Morality, x?xi). The present work publishes his sermons at the Margaret Street chapel, which was dissolved in 1780 and replaced by a Philosophical Society, whose admission was controlled. Williams went on to express his views in the influential Letters on Political Liberty (1782), Lectures on Political Principals (1789) and Lectures on Education (1789). The work of Williams and other deists influenced religious thinking for the next two centuries.

      [Bookseller: Michael R. Thompson, Booksellers, ABAA/I]
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        Nathan der Weise. Ein dramatisches Gedicht, in fünf Aufzügen. 2 Bl., 276 S. Halblederbd d. Z. (Rücken und Gelenke unauffällig restauriert) mit rotem Rückenschild und Filetenvergoldung.

      (Berlin, Voß), 1779.. - Beigebunden: (Pfranger, Johann Georg). Der Mönch vom Libanon. Ein Nachtrag zu Nathan der Weise. 296 S. (Dessau) 1782.. Erste Ausgabe des berühmten Schauspiels, im Mai 1779 auf Subskription erschienen. Anlass für die Niederschrift war der berüchtigte Kabinettsbefehl von 1778, in dem Lessing weitere Auseinandersetzungen mit der lutherischen Orthodoxie im Allgemeinen und die weitere Publikation von Fragmenten des Reimarus im Besonderen verboten wurden. Lessing, anstatt zu resignieren, wechselte den Kampfplatz und verwendete die Parabel von den drei Ringen, die er in Boccaccios Decamerone kennengelernt hatte, um in diesem klassischen Toleranzdrama sein aufklärerisches Credo zu vermitteln. Die Uraufführung erfolgte erst zwei Jahre nach Lessings Tod, im Mai 1783 in Berlin. Einigen Erfolg als Bühnenstück hatte das Drama erst nach der Bearbeitung durch Friedrich Schiller 1801. Größer als die geringe Bühnenwirkung, die Lessing vorausgesehen hatte, war jedoch schon damals die Aufmerksamkeit, die die ostentative Postulierung des Toleranzgedankens hervorrief und mit der sich Lessing damals heftige Angriffe einhandelte. Kritiker verstiegen sich schon 1779 dahin, Lessing sei von den Juden für dieses Stück gekauft worden. - Mit dem Druckfehler "Jntroite" auf dem Titel, der Fehlpagination der S. 123 sowie der "verschlimmbesserten" Korrektur der Zeile 13 (statt 11) auf Seite 95 ("ein reichre Mann" sowie "Der reicher Jude"). Exlibris. Unterschiedlich stockfleckig bzw. gebräunt, wie fast immer infolge der Papierqualität. - Goed. IV 1, 451, 171. Muncker 458. Seifert 1009. Lessing-Kat. Wolfenbüttel 62 u. 63. Borst 387. - II. Nachdruck im Jahr der Erstausgabe, eine der Schriften gegen den 'Nathan', zu der sich die Theologen der Zeit aufrafften. Pfranger benutzt Elemente der Lessingschen Fabel, um die Lehre der Ringparabel im Sinne der alleinseligmachenden Religion umzudeuten. - Goed. IV 663, 2.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Olavides. Heraugegeben und mit einigen Anmerkungen über Duldung und Vorurteile begleitet.

      Kopenhagen. Godich.1779.. 1. Auflage. 16,5 x 10,5 cm. 3 Bll., 226 S. Pappband d. Zeit mit Rsch. u. roten Buchschnitt. Etwas fleckig u. teils mit kl. Wurmfr., Rücken aufgehellt.. August Adolph von Hennings (* 19. Juli 1746 in Pinneberg; 17. Mai 1826 in Rantzau) war ein dänisch-schleswig-holsteinischer Politiker und Publizist und Schriftsteller der Aufklärungszeit der "eigentliche Apostel der Aufklärung in den Herzogtümern".Unter Johann Friedrich Struensee erhielt Hennings 1770 sein erstes Amt als Verwalter von Antvorskov Sogn bei Slagelse auf Seeland und wenig später den Rang eines "Wirklichen Kammersekretärs" in Kopenhagen. Nach Struensees Sturz 1772 reiste er mit der dänischen Gesandtschaft nach Berlin an der Hof Friedrichs II. , wo er sich mit Moses Mendelssohn anfreundete, und Dresden. 1776 kehrte er nach Kopenhagen zurück, wo er bis 1783 bis zum Kammerherrn aufstieg. Er wurde mit der Überwachung der Industrie beauftragt. Obwohl er mit Ove Höegh-Guldbergbefreundet war, erhielt er wegen seiner radikal aufklärerischen Gedanken kein höheres Staatsamt als das eines Mitglieds des Kommerzkollegiats, dem Schimmelmann vorstand. Ab 1780 führte Ernst Schimmelmanns durch seine mit Friedrich Karl Reventlow verheiratete Schwester Julia von Reventlow motivierte Zuwendung zum politisch konservativen und theologisch orthodoxen Emkendorfer Kreis zur Entfremdung der Freunde. Hennings wandte sich der Schriftstellerei zu. 1780, im selben Jahr, in dem er Eleonore von Krabbe (1761-1847), die Tochter des dänischen Marineministers Frederic Michael Krabbe, heiratete, veröffentlichte er sein - nach einigen Schriften zur Nationalökonomie erstes Werk, das Versepos Olavides, in dessen Anhang Hennings die Grausamkeit der Eroberung Südamerikas durch die Spanier und der Inquisition dort mit dem fortschrittlichen Kontinentalkongress der Neuenglandstaaten verglich. Gegen dieses Buch erhob sich Protest seitens der Kirche. (Quelle Wikipedia).; - Mit 3 gestoch. Titelvignette, ohne das Frontispiz. - Besitzvermerk ausgeschnitten auf flieg. Vorsatz, wenige Seiten leicht fleckig, sonst sauberes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Peter Hassold]
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        Essai Sur Differentes Especes D'Air, Qu'On Designe Sous Le Nom D'Air Fixe. Pour servir de suite [et] de supplement aux Elemens de Physique du meme Auteur.

      Paris, Gueffier 1779.. 20 x 13 cm. [4] Bl., XVI, 400 S., 5 gefaltete Bl. Kupferstiche. Zeitgenössisches marmoriertes Ganzleder mit Lederrückenschild und reicher Rückenvergoldung. Ecken und Kanten berieben, Rücken am Kopf etwas ausgefranst. Durchgehend schwach gebräunt, stellenweise etwas fleckig.. Poggendorff II, 927. Cole 1213. DSB XII, 427/428. Hoefer XLIII, 966. Querard IX, 135. Duveen 550: "The author experimented with Macquer in 1776 and they found that on the combustion of Hydrogen (air inflammable) water was produced, a discovery which greatly assisted Lavoisier and Cavendish in their later experiments." Die Kupfertafeln zeigen physikalische Laboreinrichtungen und Exeperimente. Schönes Exemplar. Sigaud de La Fond (Bourges 1730 - 1810) decouvrit avec Macquer (avant Lavoisier) que la combustion de l'hydrogene avec l'air atmospherique produisait de l'eau. Belle exemplaire, reliure de l'epoque.

      [Bookseller: Antiquariat Peter Fritzen]
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        Auf Voltaire's Leben. Eine Ehrenrede in einer ausserordentlichen, besonders dazu berufenen, öffentlichen Versammlung der königlichen hohen Gesellschaft der Wissenschaften und schönen Künste zu Berlin abgelesen den 26 des Wintermonats, 1778. Aus dem Französischen. 48 S. Schlichter Halbleinenbd um 1900.

      (Frankfurt und Leipzig) 1779.. . Erste deutsche Ausgabe mit diesem Titel. Enthalten als vierter Teil, mit eigenem Titelblatt und separater Paginierung, in 'Leben der berühmtesten vier Gelehrten unsers Philosophischen Jahrhunderts Rousseau's, Lambert's, Haller's und Voltaire's' mit zusammen weiteren 71 Seiten. Frankfurt und Leipzig, 1779. - Die letzte Seite der Vorbindung mit hinterlegter Randbeschädigung. Exlibris. - Leithäuser 489.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
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        Theorie der Gartenkunst.

      Leipzig, M.G. Weidmanns Erben und Reich, 1779 - 1785.. 5 Bände in 2 gebunden. (Komplett) 4°. Ggpr. Original Halbleder (Hardcover) m. 2 ggpr. Rücken. Gut. Einbände beschabt und gering bestoßen, Seiten teils braunfleckig. Kleber u. Name von alter Hand auf Titel. Ein Blatt mit einem Einriss von ca. 5 cm. Insgesamt eine schöne Ausgabe dieses sehr seltenen Werkes.. Band 1 (1779): XIV S., 1 Bl., 230 S. 1 Bl. Mit 1 Titelkupfer und 46 Kupfern. Band 2 (1780): IV, 200 S., 1 Bl. Mit 1 Titelkupfer und 25 Kupfern. Band 3 (1780): IV, 251 (5) S. Mit 1 Titelkupfer und 57 Kupfern. Band 4 (1782): IV, 252 S., 1 Bl. Mit 1 Titelkupfer und 36 Kupfern. Band 5 (1785): VIII, 368 S. 5 Bl. Verzeichnis der Kupfer aller 5 Bände. Mit 1 Titelkupfer und 48 Kupfern. Dochnahl 71 Enslin/Engelmann 132.. Schönes Exemplar des "berühmtesten deutschen Gartenbuches der Zeit ... Seine radierten Illustrationen wurden zunächst von Joh. Heinr. Brand (1740-1783), vom dritten Teil an auch von C. Fr. Schuricht (geb. 1753) und C. L. Crusius, dem Illustrator von Hirschfelds bereits 1768 geschriebenen Landleben, entworfen und geätzt." (Hauswedell/V.). Die sehr sorgfältig gestochenen attraktiven Illustrationen zeigen zum Einen eher nüchterne Pläne, zum Anderen dekorative Ansichten mit landschaftlichem Hintergrund. Das fünfbändige Werk ist der erste Versuch in deutscher Sprache, dem gartenbaulichen Umbruch der Zeit eine unter dem Begriff "Gartenkunst" zusammenfassende künstlerische Dimension zuzugestehen. Weniger eine eigene "Gartentheorie", befasst sich das Werk mit den Eigenschaften des Gartens unter Betonung der künstlerischen aber auch oft künstlichen Komponenten. So beschäftigt sich der 3. Band ausschließlich mit architektonischem Beiwerk und auch ansonsten findet weniger die Gestaltung, als die Ausschmückung Erwähnung. Hirschfeld bedauert, dass er nur in der warmen Jahreszeit in der Lage sei, Gärten zu besuchen und so hat er auch nur einige der besprochenen Gärten selbst gesehen. Dennoch hat dieses Werk grundlegende Bedeutung für die deutsche Gartenkultur zu Beginn des 19.Jhdts und deren weitere Entwicklung. So war er der Erste, der die Idee öffentlicher Gärten (Volksgärten) propagierte, wo sich die unterschiedlichen Stände beim Genuss der Anlagen begegnen könnten. Goethe war von dem Werk angetan (Siehe Gothein, 1928, Bd. 2 SS. 301 und 304). Hirschfelds Ansätze wurden von Sckell und Lenne aufgegriffen. Die vorliegenden Bände enhalten die alten Bibliotheksangaben "G. [=Gottlob] Nathusius", "Bücher-Sammlung von Ph.[=Philipp] Nathusius" und (etwas neuer) "Dr. Lindemuth". Der später geadelte Philipp von Nathusius war der Begründer der Neinstedter Anstalten, und als konservativer Publizist gehörte er zu den einflussreichsten Persönlichkeiten im Protestantismus seiner Zeit.

      [Bookseller: Bibliotheca Botanica]
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        Opuscula Physica et Chemica, Pleraque Antea Seorsim Edita Jam Ab Auctore Collecta, Revisa et Aucta. Volumes I and II [of 6]

      Uppsala and Abo Holme [Vol.I] J. Erdman [Vol. II] 1779. Cover rubbed and detached. Contents firm. Ex.-lib. Royal College of Surgeons with minimal marking [First Edition] Leather cover 200mm x 120mm (8" x 5"). 412pp; 510pp. Fold out plate. Text in Latin. Volume II published 1780.

      [Bookseller: Barter Books]
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        Topographie oder kurze Beschreibung desjenigen Distrikts der bayerischen Lande,

      Wien, Kutzböck, 1779.. welchen das durchlauchtigste Erzhaus von Österreich Kraft der mit Kurpfalz zu Teschen geschlossenen Konvention in Besitz genommen hat. Mit XXI Kupferstichen und einer Karte versehen. Mit gestochener Titelvignette, 3 Textvignetten, 21 doppelblattgroßen Ansichten in Kupferstich, 1 gefaltete kolorierte Karte, 8 Blatt, 64 Seiten, 12 Blatt, Lederband der Zeit mit reicher Rückenvergoldung, 26 x 20,5 cm,. Einband etwas berieben, mit gestochenem Ex Libris "Joanne Joseph S.R Comes de Thun", Titel verso mit dem Stempel der ehemaligen "Tetschner Bibliothek", innen sauber, gut erhaltenes Exemplar. Historisch-Topographische Beschreibung des 1779 von Bayern an Österreich abgetretenen Innviertels. Mit den bereits im 3. Teil der von Michael Weining herausgegebenen "Historico-topographica descriptio" publizierten Ansichten des Innviertels ist das vorliegende Werk ein schönes Beispiel einer topographischen Monographie des ausgehenden 18. Jahrhunderts.

      [Bookseller: Antiquariat H. Carlsen]
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        Das Innviertel in dem Erzherzogthum Oesterreich ob der Enns. In Verlag Tobias Conrad Lotter in Augsburg. Blattgröße 53,3 X 61,7 cm; Maße des Plattenrandes 48,3 X 57,5 cm.

      nach 1779.. . Die kolorierte Karte umlaufend mit kleinen Einrissen, die nicht bis zum Plattenrand reichen und mit unaufälligem, säurefreiem Klebeband hinterlegt sind. Am rechten unteren Eck kleiner Abriß ca 7 X 2 cm. Siehe Abb. Das Innviertel umfaßt die Ämter Wildshut, Braunau, Mauerkirchen, Friedburg, Ried und Schärding. Am Grenzfluß Inn liegen auf bayerischer Seite u. a. die Orte Tittmoning, Burghausen, Simbach, Ering, Vornbach, Neuburg und Passau. Das Blatt kann erst nach dem Frieden von Teschen (1779) erschienen sein, in dem u. a. die Abtretung des bis dahin bayerischen Innviertels an Österreich festgelegt worden war. Vermutlich ist es die erste Karte, die das Innviertel als Bestandteil Österreichs ausweist. Obwohl Tobias Conrad Lotter bereits 1777 stirbt, wird dieser und nicht sein Sohn Matthäus Albrecht, der den Verlag als Nachfolger bis zu seinem Tod (1810) betreibt, als der Verleger genannt. Die klassizistische Rahmung der Kartusche weist auf die Zeit um 1800.

      [Bookseller: Antiquariat - Graphiken Klaus Altschäfl]
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        Historiarum libri qui supersunt omnes. 12 Bände.

      Mannheim, Societatis literatae, 1779-1783.. ca, 4000 SS. Mi1 1 gest. Titelvignette in Kupfser sowie 11 Holzschnittvignetten a.d. Titelblättern. Ldr.bde.d.Zt. mit Rsch.. Vollständiges Exemplar dieser umfangreichen römischen Geschichte. - Kleiner Stempel einer Adelsbibliothek a.d. Titelblättern, einigen Kapitale und Einbanddecken leicht berieben, Ecken etwas bestoßen, Rückenschild des 12 Bandes fehlt, ansonsten blütenweisses und dekoratives Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Andreas Moser]
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        An archive of 14 receipts or ledger pages for household expenses, mostly signed.

      Tonnere, 1779-1785.. Various formats. Altogether 16 ff.. Including 7 autograph documents on large Folio sheets signed, partly with initials, and partly in the third person within the text, varying between "Mlle la ch're D'Eon," "La ch're D'Eon," and "D.". Ledger pages or receipts, listing prices paid or owed for firewood, lumber, food, clothing and other items, documenting the daily life of an 18th century crossdresser. - Eon de Beaumont was a French transsexual political adventurer, secret agent of Louis XV in Russia (1755), then minister to England. The term "eonism" denoting the tendency to adopt the costume and manners of the opposite sex, is derived from his name. Despite d'Eon's wearing a dragoon's uniform all the time, there were rumors that he was actually a woman, and a betting pool was started on the London Stock Exchange about his true sex. D'Eon finally claimed to be physically not a man, but a woman, and demanded recognition by the government as such. King Louis XVI and his court complied, but demanded that d'Eon dress appropriately and wear women's clothing. D'Eon agreed, especially when the king granted him funds for a new wardrobe. Overall, Charles d'Eon spent his first 49 years as a man, and his last 33 years as a woman. Upon death, a council of physicians discovered that d'Eon's body was anatomically male.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Mort tragique du Capitaine Cook, le 15 fevrier, 1779, sur la cote d'Owhy-hee, l'une des Isles Sandwich, decouverte par ce navigateur. Kupferstich v. Claude-Mathieu Fessard nach J. Webber. Paris, Isabey um 1784, 22 x 30 cm (Blgr. 30 x 35,5 cm)

      . . Joppien and Smith, 3.305 A - Beddie, 2615.- Biography of Cook and description of his death engraved below image; the print is dedicated to Bougainville.- The Death of Captain Cook; Captain Cook at the edge of the shore at Kealakekua Bay, Polynesian natives behind him brandishing spears, one of whom raises a stave to stab the captain who holds a gun and gestures to left in an attempt to stop his companions firing on the crowd, while they put away in a boat, some swimming towards it, other still on shore, fighting for their lives and an officer in the foreground turning to fire at his Captain's attacker.- Außerhalb der Darstellung, wenige aufgefüllte Wurmlöcher.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        Comparatio inter Sectionem Caesaream et Dissectionem Cartilaginis et Ligamentorvm Pvbis, in Partv, ob pelvis angvstiam impossibli, svscipiendas, qvam ex vnanimi consensv facvltatis medicae vna cvm positionibvs ex vniversa medicina praeside ... Carolo Casparo Siebold ... Pro Gradv Doctoratvs Medici Die nona Septembris M DCC LXXIX ...

      Wirceburgi [Würzburg], F. E. Nitribitt, 1779.. 4 n.n. + 72 + 12 S. Broschur im Stile der Zeit (Kleisterpapier).. Mit zwei gefalteten Kupfertafeln. ADB XLI, 458f. - Stockfleckig, kl. Randläsuren, Seiten tlw etw. gerbäunt. - Seltene Dissertationsschrift des Gynäkologen Weidmann (1751 - 1819) bei Siebold in Würzburg entstanden. Weidmann hat vorallem als Lehrer in der Geburtshilfe seine Zeit beeinflußte: Professor und Direktor der Universitäts-Entbindungsanstalt in Mainz. Seine 1808 publizierte Schrift "Entwurf der Geburtshülfe", wurde von der Akadmie in Toulose preisgekrönt. (Zitat nach ADB).

      [Bookseller: Antiquariat Weinek]
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        >Goethens Schriften<. Erster, zweiter, dritter und vierter Band. (Komplett). Erste Sammlung Goethe'scher Schriften mit Kupfern.

      Verlegt in Berlin bei: Christian Friedrich Himburg, im Jahre 1779.. 1. Auflage, Bd. IV und Bd. 1- 3, dritte Auflagen. Insgesamt 268 und 312 und 239 und 256 Seiten mit 4 Titelkupfer von Johann Wilhelm Meil und 6+ 2+ 2 Kupferstichen, gestochen von D. Berger nach Zeichnungen von D. Chodowiecki. Kl.8°(Klein- Oktav- Format bis 18,5 cm) 1-3. Bd. und 12°(Duodez- Format bis 15 cm.) Torfbraune Halbledereinbände der Zeit mit 2 goldgeprägten Rückenschildchen, auf moorsgrünen und goldenen Untergrund, 5 aufgesetzten Bünden, goldgeprägte Rücken- Verzierungen, Monogramm S. A., schwarz- grüngrau marmorierte Deckelüberzüge mit Lederecken, Bd. IV hellgelber Deckelüberzug, alle Bändchen mit Lesebändchen und umlaufendem ziegelrotem Buchschnitt, sowie farbig marmorierte Vor- und Nachsätze, nicht bei Bd. IV. Auf der Rückseite des Vorderdeckels aller Bände befinden sich, als Ex- Libris ein Renaissance- Wappen mit den 3 Fischen.. Inhalt: Band 1: als Frontispiz je 1 Porträt von Werther und Lotte zu >Leiden des Jungen Werthers<, erster und zweiter Theil, sowie >Erwin und Elmire< ein Schauspiel mit Gesang. Band 2: Enthält >Götz von Berlichingen< mit der eisernen Hand, ein Schauspiel; und >Clavigo< ein Trauerspiel. 3. Band: >Stella<, ein Schauspiel für Liebende, in fünf Akten und >Claudine< von Villa Bella, ein Schauspiel mit Gesang, sowie >Neueröfnetes moralisch- politisches Puppenspiel<. Band 4: Enthält: >Brief des Pastors< zu *** an den neuen Pastor zu *** : aus dem Französischen; und >Zwo wichtige bisher unerörterte Biblische Fragen< zum erstenmal gründlich beantwortet, von einem Landgeistlichen in Schwaben; und >Denkmal Ulrichs von Hutten< und >Von Deutscher Baukunst< D. M. Ervini A Steinbach 1773; und >Fragmente< und >Prolog< zu den neuesten Offenbarungen Gottes verdeutscht durch Dr. Carl Friedrich Bagrdt, Giessen 1774; und >Götter Helden< und Wieland, eine Farce; und >Hans Sachs<, Erklärung eines alten Holzschnittes, vorstellend Hans Sachsens poetische Sendung und schließlich >Vermischte Gedichte<. Dieser Band IV der erst mit der dritten Auflage der Schriften erschien, diente als Supplement- Band zu allen bisher erschienen Ausgaben, siehe: (Goed. IV, 3, 1 h/1; Hagen 2; Kippenberg 325). Sehr selten. Zustand: Einbände etwas berieben und beschabt, Vorderdeckel bei Bd. 4 leicht gelockert, Ecken und Kanten bestoßen Rückenbeschriftung teilweise verblasst und geringfügig abgeblättert. Innen: Alter Name und Wappenstempel auf dem Titelblatt des 4. Bandes, Seiten leicht gebräunt, sonst sauber und recht ordentlich erhalten.

      [Bookseller: Galerie-Antiquariat Schlegl]
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        Topographie oder kurze Beschreibung desjenigen Distrikts der bayerischen Lande, welchen das durchlauchtigste Erzhaus von Oesterreich Kraft der mit Kuhrpfalz zu Teschen geschlossenen Konvention in Besitz genommen hat.

      Wien, Joseph Edler von Kurzböck, 1779.. 4°. Mit gest. Titelvignette, 3 gest. Textvignetten, 1 gefalt. kolor. Kupferkarte u. 21 gefalt. Kupfertafeln m. Ansichten. 8 Bll., 64 S., 12 Bll., Ldr. d. Zt. a. 5 Bünden m. reicher Rückenverg., goldgepr. Rückentitel u. dreiseitigem Rotschnitt.. Erstausgabe der seltenen und gesuchten Topographie des Innviertels nach seiner Abtretung an Österreich. Die schönen großformatigen Ansichten sind getreue Nachstiche aus Wenings bayerischer Topographie, meistens im Format 26 x 33 cm. Sie zeigen die Schlösser und Orte Altheim, Auroltzmünster (2), Braunau, Friedburg, Katzenberg, Mattighofen, Mauerkirchen, Mayrhofen, Ort, Raab, Ranshofen, Reichersberg, Ried, Riegerting, St. Martin, Schärding, Schwendt, Suben, Uttendorf und Wildshut. Die Karte nach einem älteren Vorbild G. Ph. Finckhs mit reizvoller figürlich verzierter Kartusche. - Im Anhang ein Verzeichnis der Grundherren (Paumgarten, Taxis, Törring u.a.). Diese sorgfältige topographische Beschreibung des nach dem Bayerischen Erbfolgekrieg an Österreich gefallenen Innviertels war das letzte Werk Schrötters, des Begründers der österreichischen Staatsrechtslehre. - Einband etw. berieben u. bestoßen sowie mit einigen Wurmspuren. Kapitale m. winzigen Fehlstellen. Innen vereinzelt min. fleckig, sonst schönes u. dekoratives Exemplar. - Holzmann/B. IV, 5663; Nebehay/W. 669; Wurzbach XXXII, 10; Commenda 128; Lentner 8388; Pfister I, 4315.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
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        Wohlerfahrner Blumen- Küchen- Baum- und Kunstgärtner. Sammt einem Anhange von der Bienenzucht.

      Augsburg, Verlag von Matthäus Riegers sel. Söhnen 1779;. Neue, verbesserte und vermehrte Auflage; ca 17x11 cm; (14) 392 (14) Seiten mit gest. Frontispiz und 8 Kupfertafeln; Halbledereinband der Zeit mit farbigem Rückenschild (Einband leicht bestoßen, Rückenschild etwa zur Hälfte abgelöst, Titelblatt geringfügig stockfleckig, kleiner Wurmgang im hinteren Deckel, Wurmgang im Bug in der Buchmitte bei ca 30 Blättern [nur im weißen Rand, keinerlei Textverlust]; sonst gutes, komplettes Exemplar); Neue, verbesserte und vermehrte Auflage;. Seltenes Gartenbuch; eine andere existierende Auflage als die vorliegende konnte nicht nachgewiesen werden.

      [Bookseller: Antiquariat Hilbert Kadgien]
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        Topographie oder kurze Beschreibung desjenigen Distrikts der bayerischen Lande, welchen das durchlauchtigste Erzhaus von Oesterreich Kraft der mit Kuhrpfalz zu Teschen geschlossenen Konvention in Besitz genommen hat.,

      Wien, Joseph Edler von Kurzböck, 1779. - Erstausgabe der seltenen und gesuchten Topographie des Innviertels nach seiner Abtretung an Österreich. Die schönen großformatigen Ansichten sind getreue Nachstiche aus Wenings bayerischer Topographie, meistens im Format 26 x 33 cm. Sie zeigen die Schlösser und Orte Altheim, Auroltzmünster (2), Braunau, Friedburg, Katzenberg, Mattighofen, Mauerkirchen, Mayrhofen, Ort, Raab, Ranshofen, Reichersberg, Ried, Riegerting, St. Martin, Schärding, Schwendt, Suben, Uttendorf und Wildshut. Die Karte nach einem älteren Vorbild G. Ph. Finckhs mit reizvoller figürlich verzierter Kartusche. - Im Anhang ein Verzeichnis der Grundherren (Paumgarten, Taxis, Törring u.a.). Diese sorgfältige topographische Beschreibung des nach dem Bayerischen Erbfolgekrieg an Österreich gefallenen Innviertels war das letzte Werk Schrötters, des Begründers der österreichischen Staatsrechtslehre. - Einband etw. berieben u. bestoßen sowie mit einigen Wurmspuren. Kapitale m. winzigen Fehlstellen. Innen vereinzelt min. fleckig, sonst schönes u. dekoratives Exemplar. - Holzmann/B. IV, 5663; Nebehay/W. 669; Wurzbach XXXII, 10; Commenda 128; Lentner 8388; Pfister I, 4315. Sprache: ge Gewicht in Gramm: 1000 4°. Mit gest. Titelvignette, 3 gest. Textvignetten, 1 gefalt. kolor. Kupferkarte u. 21 gefalt. Kupfertafeln m. Ansichten. 8 Bll., 64 S., 12 Bll., Ldr. d. Zt. a. 5 Bünden m. reicher Rückenverg., goldgepr. Rückentitel u. dreiseitigem Rotschnitt. [Attributes: First Edition; Hard Cover]

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
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