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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1621

        Veltlinischer Blutrath und Straffgericht/ Das ist: Kurtzer und warhaffter Bericht/ von den ursachen deß im Veltliner Thal entstandnen Kriegs/ dabey etlicher massen außgeführt wird/ ob: und was Spanien wegen deß Hertzogthumbs Mayland darbey interessiert : Auch was es mit der fünfften Monarchia vor ein gestalt/ darvon so vil underschidliche Discurs dise Jahr hero spargiert worden. Item/ was man sich deßwege[n] in Teutschland/ unnd hergegen in Holland/ da nach endung deß 12. Jährigen anstands/ Gott der Allmächtig deren orten was widrigs verhengen solt/ zubefahren.

      Franckenburg, Gottlieb Warmund (fing.; München, Henricus?), 1621.. 1 Bl., 45 S. Rückenbroschur. 4°.. VD17 12:194484L; BL (German Books) N236; Head, Early Modern Democracy in the Grisons 261; Hohenemser, Freytag 5119 (auch ohne die Karte); vgl. VD17 23:257416G, dort eine andere, bei Henricus in München gedruckte Schrift des pseudonymen Eliud Nicolai. - Seltene Flugschrift zum sog. Veltliner Protestantenmord. "Ermordung von ca. 600 Protestanten des Veltlins vom 19. bis am 23.7.1620, die bis vor kurzem in der Historiografie Sacro macello genannt wurde. Die harten Urteile des Thuner Strafgerichts von 1618 gegen span. und österr. Parteigänger, Bündner und Veltliner, führten im Veltlin zu einer Verschwörung, die den Abfall des Untertanenlands von den Drei Bünden und die Ausrottung der dortigen Protestanten zum Ziel hatte. Haupt der Verschwörung, deren Netz bis Madrid, Rom und Paris reichte, war Giacomo Robustelli aus Grosotto, der auch von persönl. Rachegefühlen beseelt war. An der Spitze von angeworbenen Banditen begann er den Mordbrennerzug in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli in Tirano, eilte dann nach Teglio, Sondrio und weiter talabwärts, Männer, Frauen und Kinder ermordend. Einem Teil der Protestanten gelang die Flucht ins Ausland. Die Verschwörer erreichten ihre Ziele: Der Protestantismus südlich der Alpen war so gut wie ausgerottet und vorübergehend auch die Bündner Herrschaft über das Veltlin ausgeschaltet" (HLdS).

      [Bookseller: Antiquariat Uwe Turszynski]
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        Cosmographiae Generalis Libri Tres: Item Geographiae Particularis Libri Quatuor: Quibus Europa In Genere Speciatim Hispania Gallia Italia Describunter.

      Amsterdam: Henricus Hondius 1621 - Amsterdam: Henricus Hondius 1621. Colophon: Leyden: Isaac Elzevir 1620. Folio (350 x 220 mm). 8p, 1074pp, 1p, Half title, engraved title page, 57 engraved maps & 1 woodcut view (Madrid) in text. 4 inserted maps engraved by Van Doetechum (Europe, Spain, France and Italy). First published in 1605, merula's Cosmographiae generalis is a comprehensive cosmographical work focusing on a description and history of Europe, particularly on the geography of the Mediterranean and Antique world. The four inserted maps are often wanting. Willems, 188; Koeman III, p. 1 [Attributes: Hard Cover]

      [Bookseller: Sanderus Antiquariaat]
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        Enantiophanon Centuriae Sex, Et Conciliationes Eorundem...

      1621. A Respected Treatise on Roman-Dutch Law Bronkhorst (Bronchorst), Everard van [1554-1627]. Enantiophanon Centuriae Sex, Et Conciliationes Eorundem: Ab Ipso Authore Recognitae, & Amplius Quam Tertia Parte Auctae [et] Locupletatae: Accessit Brevis Tractatus, De Privilegiis Studiosorum, Tam Professorum & Doctorum Eodem Authore. Leiden: Ex Officina Iacobi Marci, 1621. [xl], 511, 300 pp. Two parts, each with title page. Quarto (8" x 6"). Contemporary vellum with lapped edges, early hand-lettered title to spine, edges rouged. Light soiling and some edgewear, front joint cracked but secure, text block partially detached but secure, vellum beginning to crack through pastedowns, front endleaf detached, upper portion of rear free endpaper lacking. Main title page printed in red and black, woodcut decorated initials and tail-pieces. Light toning, residue from small bookseller ticket to head of title page, a few brief annotations to endleaves. A solid copy. * Later edition of a work first published in 1594. Bronkhorst was a professor of law at the University of Leiden from 1587 until his death. According to Roberts, his work was cited often by the leading Roman-Dutch authorities, especially van Leeuwen. Enantiophanon is an extensive treatise on controversial topics in Roman-Dutch law. A sophisticated work, it went through 9 editions, the last one in 1695. Roberts, A South-African Legal Bibliography 63. Dekkers, Bibliotheca Belgica Juridica 28 (2)..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        [Isokratous logoi kai epistolai.] Isocratis orationes & epistolae. Cum latina interpretatione Hieronymo Wolfii. Editio postrema, recognita, & a mendis purgata.

      Paris, Jean Libert, 1621.. 80, 725, (49) SS. Lederband der Zeit mit prächtiger Deckel- und Rückengoldprägung: ornamentale Bordüre mit ganzflächigem Lilien-Seme, goldgepr. Rückentitel und Stehkantenvergoldung. Dreiseitigiger Goldschnitt. 8vo.. Schön gedruckte Textausgabe im zweispaltigen griechisch-lateinischen Paralleltext (übersetzt von Hieronymus Wolf). Ohne Noten, aber mit der Vorrede des Stephanus und einigen Isokrates-Viten. - Die Deckel mit goldgepr. Bordüren, welche ein Lilienseme umschließen; die Rücken ebenso verziert mit kleineren, regelmäßig arrangierten Fleurs-de-lis in den von doppelten Fileten umschlossenen Rückenfeldern. Das Seme- (oder Semis-)Dekor läßt sich auf Einbänden bereits unter Francois I. nachweisen; "zur regelrechten Mode wurde es unter Henri III (1574-1589) und hielt sich länger als jedes andere: Noch um 1645 ließen sich Gaston d'Orleans und einige Zeitgenossen Seme-Einbände fertigen. Vorherrschende Motive sind die französische Lilie und das Monogramm des Besitzers" (Slg. Schäfer, S. 76, mit Abb.). Die Bourbonen-Lilien deuten auf ein Mitglied des Königshauses als Besitzer des Exemplars. - Ecken und Kanten etwas bestoßen; Kapitale lädiert. Einige zeitgenöss. Anstreichungen und Marginalien auf französisch und griechisch. International kein Exemplar auf Auktionen der letzten 30 Jahre; über internationale Bibliothekskataloge weltweit 5 Exemplare nachweisbar. - Kroh 236. Schweiger I, 181. Hoffmann II, 474. OCLC 17862365.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Hieronymi Mercurialis in omnes Hippocratis Aphorismos Praelectiones Patavinae. Nunc primum à Maximiliano Auctoris filio publici iuris factae, atque in postrema hac editione opera Pancracii Marcellini notis marginalibus ditatae

      Lyon: Lugduni, sumptibus Antonii Pillehotte, 1621. 4to. imperial; 4 hs., 770 pp., 22 hs. Ejemplar falto de las páginas 441 a 456, ambas inclusive. Encuadernación en pergamino, de la época. Una rara edición de los comentarios sobre los Aforismos de Hipócrates, publicados por vez primera después de su muerte, en 1619, por su hijo Massimiliano y a los que aquí se añaden las notas de Pancrazio Marcellino. Mercuriale fue uno de los mas prominentes médicos de la Italia del Siglo XVII, alcanzando el culmen de su fama en el círculo del Cardenal Alessandro Farnese y después bajo el patronazgo del Gran Duque de Toscana. Su punto más bajo llegó en 1576 cuando tuvo que abandonar su cátedra en Padua durante una epidemia de peste declarada en Venecia.

      [Bookseller: Hesperia Libros]
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        Fürstl.Anhaltische gehaimbe Cantzley,1621

      Fürstl.Anhaltische gehaimbe Cantzley, ,. DREISSIGJÄHRIGER KRIEG aEUR" FÜRSTL. ANHALTISCHE GEHAIMBE CANTZLEY, das ist: Gegründte anzaig, der verdeckten, unteutschen, nachtheiligen consilien, anschläg und prackticken. O. O. und Dr. 1621. 4°. 4 Bl., 342, 48 S. Pgt. d. Zt. unter Verwendung eines mittelalterlichen Manuskriptbl. mit defekten Schließbändern (gering fleckig, berieben und bestoßen). Einer von 13 bekannten Drucken im Jahr der Erstausgabe. aEUR" VD 17 12:110241G. Koser, Kanzleienstreit, 16. Hohenemser 5055. aEUR" Nach der Eroberung Heidelbergs ließ Maximilian von Bayern die dortigen Akten, benannt nach dem Kanzler des Winterkönigs, Fürst von Anhalt, veröffentlichen, um die evangelisch-unionistische Seite zu diffamieren. Die Publikation erregte großes Aufsehen (16 Drucke sind bekannt). aEUR" Titel mit kleinem Loch (ohne Textverlust), etw. gebräunt und fleckig. Kloster Michaelbeuern. ADB:Jocher von Egersperg, Wilhelm Jocher: Wilhelm v. J., geb. am 15. November 1565 zu Mauterndorf im Erzbisthum Salzburg, aEUR 1636. Seine Familie gehörte zu den landständischen des Erzstiftes. Die Namen seiner Eltern sind unbekannt und ebenso fehlen alle Nachrichten über seine Jugend und seine Studienzeit. Er widmete sich der Rechtswissenschaft, erlangte in ihr die Doctorwürde und wurde 1592 aEUR" ohne Zweifel auf Empfehlung seines Landesherm aEUR" vom bairischen Kreise als Assessor dem Kammergerichte präsentirt, bei welchem er am 6. August angestellt wurde und durch nahezu 13 Jahre thätig war. Am 1. April 1604 trat er auf Einladung Herzog Maximilians von Baiern in dessen Dienste als Pfleger zu Dachau, wo er seinen Wohnsitz nahm, und als Rath von Haus aus. Das ungewöhnlich hohe Gehalt von 1000 Gulden, welches ihm bestimmt wurde, zeigt, daß er bereits damals in großem Ansehen stand. 1611 wurde er mit einer Zulage von 60 Gulden, zu welcher später noch 200 gefügt wurden, zum Geheimrath ernannt und wohnte seitdem abwechselnd in München und in Dachau. In allen politischen Angelegenheiten, bei welchen Rechtsfragen zur Erörterung kamen, wurde J. von Maximilian an erster Stelle zu Rathe gezogen, mit der Abfassung der Gutachten und Deductionen betraut und als Vertreter seines Herm zu Verhandlungen und Reichsversammlungen abgeordnet. Er zeigt sich dabei als einen Rechtsgelehrten von ungemeinem Wissen und scharfer Logik und als erfüllt von strengem Rechtsgefühl, welches sich weder durch seinen Eifer für den Katholicismus noch durch die Wünsche seines Herrn beirren ließ. Zuerst entwickelte er eine umfassendere und hervorragende Thätigkeit im Donauwörther Streite und im Zusammenhange mit dieser verfaßte er dann im Auftrage Maximilians 1610 die aEUR Donauwerthische RelationaEURoe und 1613 die aEUR Nothwendige ErinnerungaEURoe, jene berühmten Streitschriften zur Vertheidigung des Verfahrens, welches Kaiser Rudolf II. und Maximilian gegen Donauwörth angewandt hatten, und zur Abwehr der protestantischen Angriffe auf die Reichshofrathsgerichtsbarkeit überhaupt. Er erwarb sich als Kenner des Rechtes und der Reichsverfassung ein solches Ansehen, daß 1620 wegen seiner aEUR bekannten, außerordentlichen Klugheit, Gelehrsamkeit und ErfahrungaEURoe vom kaiserlichen Hofe der Wunsch ausgesprochen wurde, er möge den vom Reichshofrath gemachten Entwurf der Achtserklärung gegen Friedrich V. von der Pfalz prüfen und die Berechtigung jener in einem Gutachten für den Kaiser darlegen, da die kaiserlichen Räthe sich der Aufgabe nicht hinlänglich gewachsen fühlten. Die Durchsicht der nach der Schlacht am Weißen Berge in Prag vorgefundenen Acten Christians von Anhalt und des in Heidelberg erbeuteten kurpfälzer Archivs wurde ihm von Maximilian übertragen. Die aus denselben zusammengestellten Bücher, die aEUR Anhaltische Kanzlei und aEUR Der unirten Protestierenden ArchifaEURoe werden indeß mit Unrecht ihm zugeschrieben; ihr Verfasser ist der Jesuit Jakob Keller, doch wirkte J. bei der Ausscheidung der zu veröffentlichenden Actenstücke mit. Zur publicistischen Thätigkeit war er nicht sonderlich befähigt, denn sein Stil war sehr unbeholfen und politische Erörterungen waren weit weniger seine Sache als gelehrte, gründliche und fachmäßige juristische Auseinandersetzungen. Seiner angestrengten und ausgedehnten amtlichen Wirksamkeit machte erst der Tod ein Ende, welcher ihn im 71. Jahre am 3. Mai 1636 zu München hinwegraffte. aEUR" Von seinen Eltern hatte J. ein ansehnliches Vermögen ererbt und durch Sparsamkeit und gute Wirthschaft hatte er dasselbe [103] während seiner langen Amtszeit vermehrt. Obgleich es, wie er im J. 1633 klagt, durch den Einfall der Schweden in Baiern und die Plünderung DachauaEUR s um die Hälfte, wenn nicht um zwei Drittel vermindert worden war und er schon 1631 seinen Neffen 20,000 Gulden geschenkt hatte, hinterließ er seinen Erben 77,203 Gulden 51 Kr. 4 Pf. und vermachte an Legaten 4000, an Geschenken und Stiftungen für fromme und namentlich milde Zwecke, wie für Kranken- und Armenhäuser, für Stipendien an Studenten u. dgl. 43,000 Gulden. Außerdem hatte er in Oberbaiern drei Hofmarken, Dachenstein (1612), Eggersberg (vor 1615) und Harlanden (1621) nebst einigen kleineren Gütern gekauft. 1616 ernannte ihn Kaiser Matthias aEUR motu proprioaEURoe zum Pfalzgrafen, besserte ihm und seinem Bruder das Wappen und verlieh ihm eine Reihe, theils persönlicher, theils erblicher Privilegien, worunter auch die Edelmannsfreiheit in den österreichischen Erblanden war. Da J. sagt, diese Gnaden seien ihm wegen seiner aEUR geringschätzigen, doch getreuen, mühsamen ArbeitaEURoe erwiesen, dürfen wir sie vielleicht als Lohn für die Veröffentlichungen über Donauwörth betrachten. Am 30. Juli 1616 verlieh auf sein Bitten auch Herzog Maximilian ihm und seinen Erben die Edelmannsfreiheit für ihre einschichtigen Güter in Baiern, was am 18. Februar 1631 bestätigt wurde. Da J. von seiner aus Vorderösterreich stammenden Frau, Anna v. Mittersbach, welche er nach 1604 heirathete und um 1629 verlor, keine Kinder besaß, schuf er zunächst durch Urkunde vom 25. Februar 1624 und dann durch verschiedene testamentarische Verfügungen aus seinen Gütern und seinem Vermögen ein Fideicommiß für die weltlichen, männlichen Nachkommen seines Bruders Karl J. zu Höhenrain; nach dem Aussterben des Mannesstammes sollte der Erlös der Güter zur Errichtung eines Armenhauses in Dachau, wo J. sich neben seiner Gattin in einer von ihm erbauten Kapelle beisetzen ließ, verwandt werden, das Baarvermögen aber halb den unbeschuhten Karmeliten, halb den beiden Waisenhäusern in München zufallen. Acten und Urkunden im Reichs- und im Staatsarchiv zu München; Grabschrift in Dachau (mir mitgetheilt von Frhr. v. Oefele); Ludolf, Comment. de jure camerali; Wolf, Geschichte Maximilians I. von Baiern; Hurter, Ferdinand II.; Stieve, Der Ursprung des dreißigjährigen Kriegs, I, und: Briefe und Acten z. Gesch. des dreißigjährigen Krieges, V. (Die Angaben über J. bei Th. Wiedemann, Geschichte der Hofmark Höhenrain im oberbairischen Archiv VIII, und bei R. Koser, Der Kanzleienstreit, sind meist unrichtig.).

      [Bookseller: Hammelburger Antiquariat]
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        Itinerarium Aegypti, Arabiae, Palaestinae, Syriae, aliarumque Regionum Orientalium.

      Nuremberg, Abraham Wagenmann, 1621.. Small 4to. With fine engraved portrait of the author after Peter Issel to verso of title, engraved armorial device to verso of dedication f., 6 folding engraved plates, and woodcut printer's device to imprimatur f. at end. Contemporary limp vellum.. First edition, second issue (with title dated 1621). The first complete copy at auction since the Camille Aboussouan sale in 1993. This second issue has two more plates than the first. "Fürer [...] travelled extensively from 1563-66, first in Italy and then to the Ionian Islands, Egypt and Palestine. The works is concerned with the latter, though Fürer does provide some information on Corfu, Zakynthos, Crete and Cyprus. He is the first to give a description of Vesalius's tomb on Zakynthos" (Blackmer). - "Mons Calvarius" plate trimmed just within border at foot; some (mostly light) waterstaining to lower margins, mostly light marginal foxing. - Macro, Bibl. of the Arabian Peninsula 995. VD17 23:247329C. Blackmer 640. Aboussouin 363. Weber II, 191. Ibrahim-Hilmy 249. Gay 53. Tobler p. 70. Brunet II, 1417 ("volume rare et assez recherche"). Graesse II, 643.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Brief mit eigenh. U.

      Zistersdorf, 30. IX. 1621.. ¾ S. Folio. Mit papiergedecktem Siegel.. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank für dessen "hoches Vertrauen so sy in mich sezen thuen". - Hans Ulrich Concin von Penna war kaiserlicher Feldhauptmann und sollte 1637 Besitzer der Veste Niederweiden werden, die seine Familie dann 1685 an Ernst Rüdiger Graf Starhemberg veräußerte. - Etwas angestaubt und mit kleineren Läsuren.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Philosophia nova astronomiae nostrae particula insignis. Von dem Reich der Natur, wie dasselbe praefigurire abmahle und abbilde die beyden Reich, nemlich Christi und der Welt Reich, vom Anfang biß ans Ende. Item: De quatuor mundi temporibus, In einer Zeit ... wie uns dieselben fürgestellet in der Natur ...

      Ohne Ort und Verlag, 1621.. (18,5 x 14,5 cm). 50 Bll. Mit Holzschnitt-Titelvignette. Moderner Halbpergamentband im Stil der Zeit.. Erste Ausgabe. "Selten wie all die apokalyptisch-astrologischen Schriften des als Chiliast bekannten und von der Kirche schwer verfolgten Mytikers" (Ackermann). - In der "'Philosophia nova' (1624) und anderen apokalyptisch-astrologischen Schriften hat er schwere Klage geführt über die zunehmende pharaonische Verstockung und ägyptische Finsterniß unter den Menschen... Er hat... an die Stelle der 'astronomia rationalis s. spuria' der Aegypter und Babylonier 'astronomiam veram' gesetzt... (und) mit ihrer Hülfe aus den Bewegungen des natürlichen Himmels die Veränderungen am Kirchenhimmel deducirend fand er, daß, nachdem die 120 Jahre, der letzten Welt zur Buße gegeben, abgelaufen, über die animalischen Menschen die schreckliche Sündfluth hereinbrechen werde" (ADB 23, 215). - Papierbedingt leicht gebräunt. Titel mit kleinem Eckabriss und minimalen Randeinrissen. Exlibris vero Titel, sonst gut erhalten. - VD17 23:248109H; Houzeau-Lancaster 2999 (mit Halle als Verlagsort); Rosenthal BMP 3476; Ackermann IV, 440

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Iatrochymicus, sive de praeparatione et compositione medicamentorum chymicorum artificiosa, tractatus. Editio altera... Studio ac opera J. D. Mylii.

      Frankfurt, Kempffer für Jennis, 1621.. (19 x 14 cm). (8) 111 S. Moderne Broschur im Stil der Zeit.. Zweite von Johann Daniel Mylius besorgte Ausgabe, erstmals 1616 erschienen. Dem Text ist ein lateinisches Gedicht von Raphael Eglinus vorausgestellt. - Über die Lebensumstände des schottischen Alchemisten Duncan Burnett ist nur wenig bekannt. Mylius "began by publishing the textbook of Duncan Burnet, which gives concise definitions of substances and operations and preparations, without mystification" (Partington). - Etwas gebräunt bzw. braunfleckig. - Ferguson I, 133 (Anm.); Duveen 110; VD17 32:677783M; Brüning 1348; Partington II, 180 (Mylius). - Selten.

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        The Anatomy of Melancholy, What it is. With all the Kindes, Causes, Symptomes, Prognosticks, and several Cures of it.... By Democritus Junior

      Oxford:: Printed by John Litchfield and James Short, for Henry Cripps,, 1621.. Oxford:: Printed by John Litchfield and James Short, for Henry Cripps,, 1621.. First edition.. Handsomely bound by Riviere in full brown Levant morocco, gilt, all edges gilt, expertly washed and resized. A fine and complete copy, in a matching pull-off case. Bookplates of Sir Edward Sullivan (1822-1885), Lord Chancellor of Ireland ("An ardent and lifelong bibliophile, he had at his death amassed one of the most valuable private libraries in the kingdom" ODNB) and Fleming Crooks (1932 sale at Sotheby's). "The Anatomy ... was one of the most popular books of the seventeenth century. All the learning of the age as well as its humour--and its pedantry--are there...it exercised a considerable influence on the thought of its time," PMM. Among its admirers one can count Samuel Johnson, Laurence Sterne, John Keats (who said it was his favorite book ), and Charles Lamb. In more recent times the work has served as an inspiration for such a diverse group as Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, Philip Pullman, and Cy Twombly. The ambitious work is elaborately divided into partitions, divisions, sections, members and sub-sections: the first part defines melancholy in all its aspects; the second suggests a cure; the third deals with the frivolous forms of melancholy; and the fourth concerns itself with religious melancholy. The Anatomy, one of the most popular and influential books of the seventeenth century, has since proved an important text for medical historians and scholars seeking insight into the Elizabethan conception of self. It went through five editions in Burton's lifetime. "If ever a single book deserved to be called the work of a lifetime, it is this" Printing and the Mind of Man 120; STC B4160; Grolier English Hundred 18.

      [Bookseller: Thomas A Goldwasser Rare Books]
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        La Commare O Riccoglitrice Divisa in Tre Libri... Corretta e Accresciuta Dall' Istesso Autore.

      In Venetia, Apresso Gio. Bat. Ciotti. 1621.. 20,7x14,7 cm. 17 (statt 18) Bl., 363 (recte 367) S. Mit 31 Textholzschnitten. Pergamentband der Zeit mit handschrifltichem Rückentitel.. Waller 6495. - Wellcome I, 4621. - Garrison-Morton:"First Italian book on obstetrics. It is a work of importance for the study of the history of Caesarean section; in it Mercurio advocated the Caesarean operation in cases of contracted pelvis." - Das erste italienische Geburtshilfebuch, erschien erstmals 1595. - Die Textholzschnitte mit Abbildungen von Genitalien, Foeten, chrirugischen Instrumenten, Geburtshilfe, Kaiserschnitt etc. Mit zwei Zwischentiteln. - Pergament am Rücken abgesplittert, ca. 3 cm. Vorsätze erneuert. Titelblatt fehlt. Das erste Textblatt mit einem Eckaursiss. Mit einem Wasserrand, einigen Randnotizen und Krakeleien. Ränder teils fleckig.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
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        Theatrum anatomicum. - Vivae imagines partium corporis humani. 2 Teile in einem Band.

      (Frankfurt), de Bry bzw. Merian, 1621 - 1640.. Gr.-Oktav. Mit breiter gestochener Titelbordüre und Wappenkupfer. 6 Blatt, 664 S., 8 Blatt, 1 weißes Blatt (= Teil 1). Mit breiter gestochener Titelbordüre und 140 ganzseitigen Textkupfern. 64 S., S. 67 - 265 (die Seiten 65 und 66 werden in der Paginierung übersprungen; diese Ausgabe ist aber so vollständig: auf Tafel XXX folgt Tafel XXXI), 22 S. (= Teil 2). Pergamentband der Zeit.. Wellcome I 726; Hirsch/H. I 382f.; vgl. Waller I 784f. - Zusammenstellung besonders schöner anatomischer Tafeln. - Aus einer Familie von Ärzten und Naturforschern in sechs Generationen stammend, wandte sich Caspar Bauhin (1560 - 1624) der Anatomie zu, um deren Nomenklatur er sich besonders verdient machte. Diese wurde allgemein angenommen und ist zum Teil noch heute gebräuchlich. Namentlich erinnert die Bauhin-Klappe (syn. Valvula ileocaecalis) an diesen Arzt, der nach Studienaufenthalten in Padua und Montpellier neben der Professur für Anatomie auch die der Allgemeinen Medizin, der Botanik und der griechischen Sprache innehatte. Von ihm ist bekannt, daß er 1581 in Basel, dem Ort seiner Lehrtätigkeit, vor ungefähr 70 Zuschauern die Sektion einer männlichen Leiche ausführte, die fünf Tage dauerte. - Einband berieben, etwas fleckig, mit Gebrauchspuren und geringfügigen Fehlstellen; Rücken mit Resten eines Bibliotheksschildchen und handgeschriebenem Titel; Seiten stellenweise stark gebräunt und und vereinzelt etwas stockfleckig; vorderer Spiegel mit typographischem Bücherzeichen des Kremser Arztes Joh. Nep. Altmann (18. Jhdt.); Titel und Widmungsblatt von Teil 1 mit altem handschriftlichem Besitzvermerk; Titel von Teil 2 mit minimalem Bildverlust am oberen Rand (hinterlegt) und Resten eines Blattweisers.

      [Bookseller: Antiquariat Peter Terrahe & Angelika Osw]
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        Censura paraenetica in quatuor libros de republica ecclesiastica M. Antonii de Dominis, nuper Archiep. Spalaten., nunc vero a S. R. E. apostatae, & haeretici.

      Mailand, Pandolfo Malatesta, 1621.. (34), 651, (47) SS., l. w. Bl. Mit gest., ill. Titel und 1 mehrf. gefalt. tabellar. Tafel. Holzschnittdruckermarke am letzten bedr. Bl. verso. Flexibler Pergamentband der Zeit mit verblaßtem hs. Rückentitel. Vordere Bindebänder fehlen. Folio.. Vom piemontesischen Kapuziner Z. Boverio (1568-1638) verfaßte "Censura" der Hauptschrift des ehemaligen Bischofs von Spalatro (Split), Marcantonio de Dominis: "De republica ecclesiastica wurde schon 1616, noch ehe es erschienen war, von der Index-Congregation verboten, 1621 nochmals und zugleich alle von [de Dominis] herausgegebenen und herauszugebenden Schriften [...]. Im Anfange der Regierung Urbans VIII., 21. December 1624, wurde [de Dominis], der 1616 Anglicaner geworden, 1622 nach Rom zurückgekehrt war und abgeschworen hatte, 1623 aber einem neuen Inquisitionsprocesse unterworfen worden und im Gefängnis gestorben war, als rückfälliger Ketzer verurtheilt und seine Leiche, sein Bild und seine Bücher verbrannt" (Reusch II, 396; vgl. dazu ausf. 401-404). Boveri wurde aufgrund "seines glühenden Eifers für den katholischen Glauben und für strenge Ordenszucht, sowie durch seine mit Geist und in elegantem Latein geschriebenen theologischen Schriften" (Wetzer/W.) vom Papst zum Theologen von Franz Kardinal Barberini bestimmt. - Titel mit kl. Ausschnitten u. Durchrieben von entferntem Besitzvermerk (kein Textverlust). Papierbedingt teils etwas braunfleckig. - LThK II, 504. Wetzer/Welte II, 1171. OCLC 49765738. ICCU BVEE\048338. Jöcher I, 1290.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Il Pastor Fido. Tragicomedia Pastorale, del molto illvstre signor cavaliere Battista Gvarini... .

      Venedig, Ciotti 1621.. Aggiontoui di nouo in questa Impressione le Rime dello stesso Autore, & di bellißime Figure adornato. (8) 362 S. (recte 429), 2 Bll. Mit Portr. u. 6 Taf. in Holzschn. Pgt. d. Zt. Mit hs. Rückentit. Einbd. mit Wurmstichen. Durchgehend braunfleckig, vereinz. waserrandig. Exlibris am Innendeckel. Fehlstelle am Fußsteg d.Tit., angerandet u. handschr. ergänzt.. Graeese III, 167 - "Der Dichter bezeichnete das 1581-1590 entstandene Werk, in dem komische, tragische, mythologische und dramtaische Elemente ineinander übergehen, als tragicommedia - ein Begriff den die italienische Literatur fortan übernahm. Polemischer Anlaß für die Entstehung des Pastor fido war Guarinis Aufbegehren gegen die in der zweiten Hälfte des 16. Jh.s. dominierende Interpretation der Aristotelischen Poetik". (KLL VII, 10) - Ss. 289-428 falsch num. (189-328); S. 429 falsch num. (362). Pages 289-428 misnumbered 189-328; p. 429 misnumbered 362. - Enthält ab p.199: Rime del molto illustre Signor cavaliere Battista Guarini. Dedicate al l'illustrissimo & reverendissimo Signor Cardinale Pietro Aldobrandini. Di nuovo in questa impressione corrette, & accresciute dallo stesto Autore. Ebda. 1621.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        Glücksteuber oder Schadenfro, Das ist, spöttischer, hönischer Politicus. Zu diesen schreibsüchtigen, vexierischen Zeiten allen Speyvögeln und Sannionibus zur Warnung und Lehr vorgestellt.

      Ohne Ort (d. i. Nürnberg, Halbmeyer), 1621.. 4°, circa 19,8 x 15,3 cm. 20 SS. Neuerer Pappband. Bircher A 2635; Jantz 1213. Einzige Ausgabe dieses kuriosen Pamphlets zur politischen Situation, kurz nach den Schriften erschienen, in denen Grick sich zum Orden der Rosenkreuzer äussert. Sein Anliegen hier ist nicht viel klarer als in den Texten, die sich offensichtlich mit der Geheimgesellschaft befassen. Ob hier Anspielungen auf die Rosenkreuzer enthalten sind, ist nicht geklärt. Jantz sieht die vorliegende Schrift im Zusammenhang mit dem "Vortrab" und dem "Desperat", zwei anderen politischen Pamphleten von Grick, die allerdings beide unter dem Pseudonym Johann Procopius erschienen waren: "All of them have the style, manner & approach of Grick, and the Vortrab even concludes with a (new?) quotation from Irenaeus Agnostus. Grick used the Johann Procopius pseudonym for other non-Rosicrucian works and is known to have written political pamphlets after the Rosicrucian flurry was over.". - Nur gering gebräunt, Titel mit alter Nummer und kleinem Tintenfleck, sonst sauber und gut erhalten.

      [Bookseller: Antiquariat Thomas Rezek]
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        Sleidani continuati verus et ad nostra tempora usque continuatus, Daß ist: warhafftige und ordentliche Beschreibung allerley fürnemer Händel und Geschichten (Band 3 und 4 von 4 in einem Band),

      Straßburg, Heyden, 1621/25.. so sich ... bey Regierung der ... Keyser Caroli deß Fünfften; ...von dem Jahr 1576 .biß 1620 zugetragen. Mit insgesamt 6 gestochenen Portraits, 1 (von 2) gestochenen Titelblättern (Titel von Band 3 fehlt), 1664 Spalten, 7 Blatt, 604 Spalten, 4 Blatt, Lederband der Zeit, 35 x 25 cm,. Einband berieben, innen unterschiedlich gebräunt, teils etwas wasserrandig. Die beiden letzter Teil der Fortsetzung der Sleidanschen Reformationsgeschichte durch den Straßburger Stiftsherrn Osias Schadaeus (1586-1626) beginnend mit dem Jahr 1576 und endend mit dem Jahr 1620.

      [Bookseller: Antiquariat H. Carlsen]
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        De re vehiculari veterum libri duo. Accedit P. Ligorii de vihiculis fragmentarum. 2 Tle. in einem Band. Frankfurt, Zunner 1671. 8°. 3 Bll., 286 S., 422 S., mit gest. Titel, 4 Textkupfer u. 38 Textholzschnitten, gefärbt. Prgt. d. Zt.

      . . VD17 23:237989W (oft unvollständig) - Brunet 29030 - Graesse VIII, 297 - Bibl. Dt. Mus., Libri rari 245 (nur Tl.1) - ADB XXX, 681.- Erste Ausgabe.- Abhandlung über das Fuhrwesen der Antike. Beschreibt Technik und Bau der verschiedenen Wagentypen, Scheiben- u. Speichenräder, Achsen usw. mit entspr. Abbildungen.- J. Scheffer (1621-1679) war Professor der Rhetorik u. Politik zu Uppsala u. zählte zu den gelehrten Männern am Hofe Königin Christinas.- Titel gestempelt u. mit Quetschfalte, gebräunt u. braunfleckig, Ebd. etw. berieben.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        Historia S. Huberti, Principis Aquitani, Ultimi Tungrensis, & Primi Leodiensis Episcopi, Eiusdemque Urbis Conditoris: Arduennae Apostoli; Magni Thaumaturgi / Conscripta A Johanne Roberti, Arduennate Andaino, Societ. Jesu Sacerdote, S. Theol. Doctore.

      Luxembourg, Hubertus Reulandt 1621.. 4° (ca. 20 x 15,5 cm). [12] Bl., 576 Seiten. Mit einigen figürlichen Holzschnitt-Initialen und zwei Textholzschnitten, davon einer ganzseitig. Etwas späteres geglättetes Kalbsleder mit rotem Lederrückenschild sowie reicher Rückenvergoldung. Durchgehend schwach gebräunt, Vorsätze leimschattig. Vorderer fliegender Vorsatz verso mit altem handschriftlichem Vermerk zum Inhalt des Buches. Titelblatt am oberen Rand mit ca. 7 mm hohem Papierausschnitt, kaum sichtbar hinterlegt.. VD17 1:080374A. De Backer-Sommervogel VI, 1903,13. Van der Vekene, Die Luxemburger Drucker und ihre Drucke bis zum Ende des 18. Jahrhunderts Nr. C.15. Blum II, 358, 13. Neyen, Biographie Luxemb. II, 85f. Biographie des Hl. Hubert, Bischofs von Tongeren-Maastricht. Er ist der Schutzpatron der Jäger, Forstleute und Schützengilden. Jean Roberti SJ (1569-1651), geboren in Saint-Hubert (Ardennen), studierte Theologie in Lüttich und Köln und wurde an der Universität von Mainz zum Doktor der Theologie ernannt. Im Jahr 1593 wurde er in den Jesuitenorden aufgenommen. Er unterrichtete Theologie in den Kollegien des Ordens in Douai, Trier, Würzburg und Mainz. Anschließend wirkte er als Rektor in Paderborn. In der Folgezeit hielt er sich in Lüttich und in Namur auf, wo er gestorben ist. Hubertus Reulandt aus St. Vith erhielt im Juli 1618 die Genehmigung, eine Druckerei in Luxemburg zu errichten. Nach Van der Vekene hat er die Typen, Vignetten und wohl auch die Pressen von Matthias Birton übernommen, der wohl faktisch der Luxemburger Erstdrucker war. Der genaue Druckvermerk auf dem Titel lautet "Excudebat Hubertus Reulandt. Sumtibus Monasterii S. Huberti in Arduenna. Anno Virginei Partus M.DC.XXI. Reformationis eiusdem Monasterii, IIII". Reulandt ist auch schon der letzte der Luxemburger Frühdrucker, denn nach seinem Weggang nach Trier (1639) blieb das Herzogtum bis 1686 ohne Drucker, ehe die Ära Chevalier begann. Die Textholzschnitte sind zwar recht einfach, aber dem Werk gebührt dennoch ein Ehrenplatz: es ist das erste in Luxemburg gedruckte Buch mit Illustrationen! Das vorliegende Exemplar ist fast mängelfrei und hat einen ausgesprochen schönen Einband. The first illustrated book printed in Luxemburg in a fine copy.

      [Bookseller: Antiquariat Peter Fritzen]
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        Selecta Circa Octo Libros Physicorum Aristotelis, Subtilioris Doctrinae : Quae In Complutensi Academia Versatur, Una cum tractatu de subsistentia, & modis unionum, & aliis, quae non vulgaria, sed subtilia maxime sunt, miro quodam ordine disposita, & in dilucidam methodum redacta / Per Licentiatum Franciscum Murcia De La Llana, In Insigni eiusdem Academiae Collegio Theologorum Collegam. Ad Dominum, D. Petrum A Castro Civitatis Segoviensis Episcopum, & Sacrae Caesareae Maiestatis Supremi Senatus meritissimum Consiliarium. Ingolstadtii, Typis Wilhelmi Ederi, Anno M.DC.XXI.

      Ingolstadt, Wilhelm Eder, 1621.. 8° (20x15), 8 Bl., 675 S., Schweinslederband d.Zt. auf 4 Bünden, reicher BlindPräg, Schließen fehlen, neuzeitliches Exl aV, ordentliches sauberes Exemplar,. [VD17 12:631728W].- Zensor: Figueroa, Franciscus de.- Widmungsempfänger: Castro, Petrus a.- Murcia de la Llana, Francisco (-1684) .- Aristoteles (v384-v322) Physica

      [Bookseller: Antiquariat an der Stiftskirche : Bad Wa]
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        Musica Boscareccia sacra. Das ist, in dreyen absonderlichen Theilen verfassete dreystimige Wald-Liederlein mit zwar einfältigen doch bequemen geistlichen Texten gezieret, und auff guter Freunde anhaltendes Begehren herauß gegeben von einem Liebhaber der Musik. Cantus II. 3 Tle. in 1 Band. Erfurt, Fr. M. Dedekind für Chr. v. Saher 1651. 4°. 28 nn.Bll., mit typogr. Musiknoten, alter Prgt.-Manuskriptbd.

      . . Eitner IX, 5.- Sehr selten (über KVK kein Nachweis für diese Ausgabe); erstmals 1621-28 erschienen.- Enthält 50 Gesänge.- Johann Hermann Schein (* 20. Januar 1586 in Grünhain; 19. November 1630 in Leipzig) war von 1616 bis zu seinem Tod Thomaskantor. Er gilt als einer der Mitbegründer der Kunst des weltlichen deutschen Lieds.- Gebräunt u. tls. fleckig, Ebd. mit Wurmspuren u. fleckig.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        Anacephalaeoses id est, summa capita actorum regum Lusitaniae Accesserunt Epigrammata in singulos Reges ab insigni Poeta Emmanuele Pimenta Et illorum effigies ad viuum expressae, cura(m), & sumptibus Emmanuelis Sueyro Regiae Catholicae Maiestatis Aulici Familiaris, Equitis militiate Salvatoris nostri Jesu Christi

      Antwerpen, Gebr. Belleros 1621.. 4°. (8) Bll., S. 1 - 86; 1 ungez. Bl., S. 87 - 143, S. 142 - 582 (statt bis 597: es fehlen die Lagen Eeee 4 und Ffff 4 [letztes Bl. verso weiß]), 12 Bll. (=Index). Mit Frontispiz (port. Landeswappen) und 25 Kupfern (24 stellen portugiesische Könige dar, eines die allegorische Figur der Lusitania), alle blattgroß. Die Illustrationen sind vollständig trotz der 8 fehlenden Bll. Leder des 19. Jahrhunderts (Rücken später neu überzogen, berieben etwas fleckig, Ecken und Kanten bestoßen) mit goldgeprägtem Wappen-Supralibros auf beiden Deckeln. Erste Ausgabe; sehr selten. Antonio de Vasconcelos (1554-1622), portugiesischer Jesuit, hat im vorliegenden Werk eine dreigeteilte Geschichte seines Landes vorgelegt: in einem ersten umfangreichen Teil stellt er die Könige seines Landes bis zu Philipp II. vor, dann fügt er eines Beschreibung des Königreichs Portugal an, und zum Schluss geht er genauer auf die Zeit unter Philipp II. ein. Engl. Adelsexlibris und Bibliothekssignaturen auf vorderem Spiegel. Durchgehend papierbedingt leicht gebräunt, 1 Bl. mit Eckausriss (ohne Textberührung); vereinzelt kleine Braunflecke. Ein gut erhaltenes Exemplar dieser Rarität. Brunet V, 1097; Graesse VI, 264; Backer-Sommervogel VIII, 483, 2..

      [Bookseller: Antiquariat Büchel-Baur]
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        'Abbildung der für nembsten Stadt Schlösser und Flecken in Deutschlandt so sich seiner Excel. Marq. Spinola etc. ergeben im Jahr 1620. und 21'.

      . Kupferstich aus Meßrelationen b. Latomus Erben in Frankfurt a.M., 1621, 27,5 x 35 (Bilder zum Artikel auf meiner Homepage, oder bei Anfrage - pictures on my homepage or after request). Reiniger/Stopp 18. - Zeigt 37 Ansichten in ovalen Medaillons von Städten die von spanischen Truppen unter Führung von Marquis Ambrosius Spinola eingenommen wurden. - Zusätzlich Porträt Spinolas und 1 Wappen sowie ein Leermedaillon. - Folgende Städteansichten von links nach rechts: Bad Kreuznach, Alzey, Oppenheim, Ingelheim, Bacharach, Kaub, Pfalz b. Kaub, Simmern, Kastellaun, Kirchberg, Trarbach, Schloßböckelheim, Kirn, Gau-Odernheim, Sobernheim, Meisenheim, Stromberg, Landsberg, Monsingen, Guntersblum, Engelstadt, Ravengiersburg, Stadecken, Argenschwang, Sponheim, Beilstein, Rockenhausen, Dhaun, Falkenstein, Rheingrafenstein, Mertenstein, Ffm.-Rödelheim, Friedberg, Gelnhausen, Münzenberg, Wetzlar u. Braunfels. - Unter den 4 Reihen mit den 37 Stadtansichten, links die Pfaffenmütz ('Abriß der Schantz Pfaffenmütz auff dem Komper Werht.') sowie rechts Belagerung von Wesel ('Abriß des Stadischen Feldtlagers unter Prinz Moritzen von Oranien'). - Beide Ansichten (je 13 x 16,5 cm). - Sehr seltener Einblattdruck!

      [Bookseller: Antiquariat Norbert Haas]
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        Controversiarum Opus, In Quatuor Tomos Sectum, Quorum Primus...

      1621. Fachinei, Andrea [d. 1607]. Controversiarum Opus, In Quatuor Tomos Sectum, Quorum Primus Complectitur Libros I. II. III. Secundus IV. V. VI. Tertius VII. VIII. IX. Quartus X. XI. XII. XIII. Cui Primo Accreuit Tomus Quartus, Deinde Cuique Tomo Argumenta Praefixa, Terio Superadditus ext Triplex Elenchus. Unus Capitim, Alter Verb. Sentent. & Rerum: Tertius V.I. Locorum, Universo hoc Opere Cribratorum. Geneva: Apud Peterum & Iacobum Chouet, 1621. [xxiv] pp., 2495 cols. [84] pp. Main text printed in double columns. Small folio (6-1/2" x 9-1/2"). Contemporary vellum with lapped edges, faint early hand-lettered title to spine, rouged edges. A few minor stains to boards, some rubbing to extremities, front joint cracked but secure, vellum breaking through pastedowns, crack in text block between front endleaf and title page. Title page with large woodcut Aldine anchor-and-dolphin device printed in red and black, woodcut head-pieces, tail-pieces and decorated initials. Toning, occasional faint dampstaining and foxing to head of text block. Early owner signature to front free endpaper, later bookseller descriptions pasted to front pastedown. A nice copy of a scarce title. * Later edition. This treatise on disputed points in the construction and interpretation of Roman law was originally published in three parts in 1595-97. An influential study, it went through several editions and issues. It was cited often by Roman-Dutch jurists of the eighteenth century. An Italian by birth, Fachinei was a professor of law at the University of Ingolstadt from 1587 to 1597 and at the University of Pisa from 1601 to the end of his life. This edition bears the famous Aldus device because Aldus's interests had passed into the hands of Peter and James Chovet. This edition not in Camus or the British Museum Catalogue. Roberts, A South African Legal Bibliography 118 (citing other editions)..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Bergwerck Buch: Darinnen nicht allein alle Empter, Instrument, Gezeug, und alles, so zu disem Handel gehörig, mit Figuren vorgebildet, und klärlich beschrieben... durch Ph. Bech... verteutscht und an Tag geben.

      Basel, König, 1621.. (33 x 20,5 cm). (8) 491 (6) S. Mit ca. 270 teils ganzseitigen Textholzschnitten und 1 gefalteten Tafel. Blindgeprägter Schweinslederband der Zeit über Holzdeckel mit 2 intakten Metallschließen.. Dritte deutsche Ausgabe der ersten systematischen Abhandlung über Bergbau und Hüttenwesen. Es ist dies zugleich die letzte Ausgabe in der Übersetzung von Bech. Erst 1928 erschien die nächste deutsche und zugleich erste neuzeitliche Übersetzung. - Das hier vorliegende Werk umfasst alle Bereiche des Bergbaues und der metallurgischen Verfahren, einschließlich der Herstellung von Glas, Schwefel und Alaun. Zu den wichtigsten Abschnitten gehören jene über die Verwendung von Maschinen und Wasserkraft, sie lassen eine sehr durchdachte Technik erkennen. Im fünften Buch dieses Werkes beschreibt Agricola den Einfluss von Wasser und Wind auf die Gestaltung der Landschaft sowie die Anordnung und Reihenfolge der Gesteinsschichten in den Schächten und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur physikalischen Geologie. Im sechsten Buch befindet sich die älteste Abbildung einer Kettenpumpe und die Empfehlung dieser Maschine zur Wasserförderung in Bergwerken. Der Einfluss dieses bedeutenden Werkes kann nicht überschätzt werden, es beherrschte die montanistischen Wissenschaften bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. - Der auf der Tafel abgedruckte Maßstab ist in unserem Exemplar ausgeschnitten und einmontiert. - Titel mit Besitzvermerk von alter Hand. Stellenweise etwas stockfleckig bzw. gebräunt. Einband mit kleinen Schabspuren. Insgesamt ungewöhnlich schönes und gut erhaltenes Exemplar. - Darmstaedter, Handbuch S. 84; Darmstaedter, Agricola S. 92; vgl. PMM 79

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        HUNGERS PREVENTION Or, the Whole Art of Fowling

      London, printed by A. Math for Anne Helme and Thomas Langley, 1621.: . London, printed by A. Math for Anne Helme and Thomas Langley, 1621.. FIRST EDITION 1621, BOOKPLATE OF JAMES EDMUND HARTING, FAMOUS FALCONER. Small 8vo, approximately 150 x 85 mm, 5½ x 3½ inches, LACKING THE FRONTISPIECE, a folding facsimile on old paper has been inserted, 21 woodcut text illustrations of varying sizes, decorated initials, pages: [14], 1-235, bound in full calf, gilt lettering and decoration to spine, blind decoration to covers, edges speckled red, book plate of James E. Harting on first pastedown. Binding lightly rubbed, upper hinge just beginning to crack, but still frimly attached, title page and last page neatly mounted on new paper, 4 pages affected by pale old ink ticks, mostly affecting margins, 2 pages have small hole, no loss of meaning, occasional soiling and browning, last 2 pages slightly dusty, occasional light creasing and small nick to outer margins, but overall an acceptable copy of a scarce sporting book. Facsimile frontispiece as already mentioned. Harting late in the 1870s started the New Hawking Club to enable Londoners to observe falconry; the Old Hawking Club was on Salisbury Plain which was too far away for most people. He bought peregrine falcons and gyrfalcons from John Barr who had worked for Sandys Dugmore as a professional falconer from 1874-1877, hired Barr as a falconer and obtained permission from Lord Rosebery to use Epsom Downs for hawking. Harting compiled Bibliotheca Accipitraria over many years and is said to be one of the few men seen in London with a hawk on his fist. See James Edmund Harting, Bibliotheca Accipitraria, A Catalogue of Books Ancient and Modern relating to Falconry, page 8, falconry section pages 134-183 with 2 woodcuts at page 182-183; John Resler Swift , Bibliotheca Accipitraria II, A catalogue of Books Ancient and Modern Relating to Falconry in the English Lauguage, 1486-2000, page 207 number 367, illustration at rear of book; Carl Franz Georg Richard Schwerdt, Hunting, Hawking and Shooting, Volume 2, page 12. MORE IMAGES ATTACHED TO THIS LISTING, ALL ZOOMABLE. FURTHER IMAGES ON REQUEST. POSTAGE AT COST.

      [Bookseller: Roger Middleton]
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        The XXIII Parliament of Our Most High and Dread Soveraine James Bee the Grace of God, King of Scotland, England, France, and Ireland: Defender of the Faith; &c Halden at Edinburgh the 4. Day of August 1621

      Edinburgh: Printed By Thomas Finalson, His Majesties Printer, 1621. First Edition. Folio. [2], 34ff. Woodcut portrait and arms of James VI and I to verso of title. Recent calf-backed boards. Occasional shaving and minute worming to running titles. Amongst a wealth of acts related to administration and justice are specific acts 'Anent Banquetting, and Apparell', 'anent playing at Cardes and Dyce, and Horse-races' and 'Anent Hunting, and Haulking'. ESTC locates copies of this edition with 'Bee' in the title at eight locations within the UK and only four without (Folger, Harvard, Newbery and LOC). STC 21901.

      [Bookseller: Antiquates]
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        Patent of Nobility (Carta Ejecutoria de Hidalguia) for Juan de Angulo, citizen of Leganiel. Granada, 6 June 1621

      Spain: np. 1621. Hardcover. Very Good. Patent of Nobility (Carta Ejecutoria de Hidalguia) for Juan de Angulo, citizen of Leganiel, has his status as an hidalgo confirmed. Granada, 6 June 1621. 74 vellum leaves of text and illustration. 8.5 x 12.5 inches. In modified roman hand. Dark brown calf in a fanfare style gilt binding. Green silk ties. 2 hand colored miniatures separated by red silk: the knighted family with the Virgin, and on the facing page a coat of arms. Numerous hand colored capitals, each with tipped-in blue silk cover. Loss to leather at either spine end, both about 1.5 inches. Small private library label on front cover and first blank page. Light scratching to miniatures. Digital images available upon request.

      [Bookseller: Caliban Books ABAA-ILAB]
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        Öffwerheetenes ähre-smycke.

      Thet är: een christeligh hyldningz predikan, när then stoormechtighe, höghborne furste och herre, herr Gustaff Adolff, Sweriges, Göthes och Wendes konung [...] annammadhe medh lycka aff sina undersåterna uthi Rijgha stadh hyldning. Hållen uthi h. kon. mtz och f. n. Caroli Philipii hertigh uthi Swerige, sampt greffuars och adelsmäns, och många tusend andre christnas folcks närwaro, anno 1621. Men nu [...] i tryck giffuin, genom m. Hermannum Samsonium, [...] förswenskat aff Iona -bergeri R. Stockholm, Chr. Reusner, 1622. 4:o. 39 s. Titelbladet tryckt i rött och svart. Hela verket tryckt inom typografisk ram. Samtida marginalanteckningar och understrykningar i bläck. Tryckfel på s. 15-16 med små textförluster. Tagen ur band och insatt i senare pappersomslag med handskriven titeletikett. Ur Ericsbergs bibliotek. Collijn sp. 819. Den framstående kyrkomannen Hermann Samson (1579-1643) utnämndes efter Svenskarnas erövring av Riga 1621 till superintendent i Livland. Han adlades av drottning Kristina 1640. Översättaren Iona-bergeri R. är ingen annan än Isac Rothovius. Det tyska originalet, "Der Obrigkeit Ehren-Schmuck", utkom i Riga 1621

      [Bookseller: Centralantikvariatet]
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        De Amphitheatro liber. In quo forma ipsa loci expressa, ratio spectandi. Cum aneis figuris. Editio Ultima. Sigue: De Amphitheatris quae extra Romam libellus. In quo forma cr aliquot G. typi

      Ex Officina Plantiniana Apud Balthasarem Moretum Viduam Ioannis Moreti Io Meursium, Antuerpiae 1621 - pergamino rigido grabados, algunos plegados, leve mancha de humedad que no afecta texto. . 82 págs.

      [Bookseller: LIBRERIA ANTICUARIA EPOPEYA]
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        THE WISE OLD MAN OR A TREATISE TOUCHING THE MISERIES INCIDENT BOTH TO THE BODIES AND MINDES OF OLD MEN. TOGETHER WITH THE CAUSES OF THEM BOTH, AS ALSO ASSURED CONSOLATIONS, FOR THE MORE CHEEREFULL VNDERGOING OR BEARING OF THEM. PROFITABLE FOR OLD MEN, FOR THE AVOYDING OF MISERIES, AND THE INIOYMENT OF HAPPINES. AND VSEFULL FOR YOUNG MEN, FOR THE PREUENTING OF SUCH INFIRMITIES

      London: Printed for Nicholas Bourne, 1621. FIRST EDITION IN ENGLISH, Second Issue . Hardcover. 178 x 127 mm (7 x 5"). 6 p.l., 205, [1] pp. (lacking the final blank). "Translated out of French for the comfort of old and instruction of young men.". FIRST EDITION IN ENGLISH, Second Issue. Pleasant modern half calf in the style of the period, (older?) marbled boards, raised bands flanked by double gilt rules, red morocco label. With historiated and foliated woodcut initials, ornate headpieces featuring a bat, and a circular woodcut frontispiece of an old gentleman at his writing desk, surrounded by Latin mottos and flanked at top and bottom by philosophical English verse. Early ink signature of "W. Sinclare" on contents page. STC 12137. Title page and last leaf a bit soiled (title leaf also repaired at inner margin, with insignificant loss of decoration), first gathering with faint dampstain to lower half of leaves, most other leaves with light one-inch dampstain to tail edge, occasional minor foxing or rust spots, leaves trimmed a bit close at head and tail (no loss), early repair at bottom of two leaves, obscuring parts of half a dozen letters in each case, other minor defects, but still an excellent copy of an extraordinarily rare book, generally clean and fresh, in an appealing, unworn retrospective binding. As an early work in English on maintenance of physical and mental health, this is an especially desirable book, and it is all the more sought after because of its exceptional rarity. As the title indicates, the book contains advice for the aging male, provided by French Huguenot theologian Simon Goulart (1543-1628), who draws on the Bible and the teachings of Plato and the Stoics. Among other things, he counsels meditating on the life of Christ and avoiding wild women. The work is translated by "an obscure Englishman" who signs himself only as "T. W." STC suggests that clergyman Thomas Williamson (1593-1639) may be the responsible party. For an English volume from this period, there is an unusual amount of decoration here, and the woodcut of an aging writer with its witty, rueful mottoes is especially appealing. OCLC locates just nine copies of this work, and ABPC lists no copy at auction since at least 1975.

      [Bookseller: Phillip J. Pirages Fine Books and Mediev]
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        Copia sive Ratio Accentum omnium fere Dictionum difficilium, tam linguae Latinae, quam Hebraicae, nonullarumque Graecarum, sed praecipue earum quae in Bibliis, Breviario & Martyrologio reperiuntur. Per F. Michaelem Assensio almae Provintiae Aragoniae Typis non poenitendis excusa

      Zaragoza: Caesaraugustae, ex Typographia Petri Cabarte in via de la Cuchilleria, 1621. 4to. menor; 8 hs., 210 ff., 72 ff. Encuadernación en piel marbreada, de la época.

      [Bookseller: Hesperia Libros]
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        Controversiarum Opus, In Quatuor Tomos Sectum, Quorum Primus

      1621. Fachinei, Andrea [d. 1607]. Controversiarum Opus, In Quatuor Tomos Sectum, Quorum Primus Complectitur Libros I. II. III. Secundus IV. V. VI. Tertius VII. VIII. IX. Quartus X. XI. XII. XIII. Cui Primo Accreuit Tomus Quartus, Deinde Cuique Tomo Argumenta Praefixa, Terio Superadditus ext Triplex Elenchus. Unus Capitim, Alter Verb. Sentent. & Rerum: Tertius V.I. Locorum, Universo hoc Opere Cribratorum. Geneva: Apud Peterum & Iacobum Chouet, 1621. [xxiv] pp., 2495 cols. [84] pp. Main text printed in double columns. Small folio (6-1/2" x 9-1/2"). Contemporary vellum with lapped edges, faint early hand-lettered title to spine, rouged edges. A few minor stains to boards, some rubbing to extremities, front joint cracked but secure, vellum breaking through pastedowns, crack in text block between front endleaf and title page. Title page with large woodcut Aldine anchor-and-dolphin device printed in red and black, woodcut head-pieces, tail-pieces and decorated initials. Toning, occasional faint dampstaining and foxing to head of text block. Early owner signature to front free endpaper, later bookseller descriptions pasted to front pastedown. A nice copy of a scarce title. * Later edition. This treatise on disputed points in the construction and interpretation of Roman law was originally published in three parts in 1595-97. An influential study, it went through several editions and issues. It was cited often by Roman-Dutch jurists of the eighteenth century. An Italian by birth, Fachinei was a professor of law at the University of Ingolstadt from 1587 to 1597 and at the University of Pisa from 1601 to the end of his life. This edition bears the famous Aldus device because Aldus's interests had passed into the hands of Peter and James Chovet. This edition not in Camus or the British Museum Catalogue. Roberts, A South African Legal Bibliography 118 (citing other editions).

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Manuscritos. {«Copia de una Carta que su Magestad escrivió a la Duquesa de Osuna, su prima. Abril de 1621» y «Copia de respuesta de la carta de atras». [Junto con:] «Copia de una carta que escrivió la Duquesa de Osuna a Don Baltasar de Zúñiga» Duque de Uceda [1562-1622]}

      Copias en caligrafía contemporánea a la prisión del Duque de Osuna, es decir, entre 1621 y 1622, en dos folios, uno de ellos escrito en anverso y reverso. La esposa de aquel a quien «dieron muerte y cárcel» las Españas, aquel a quien dió Marte «el mejor lugar en su Cielo» y a quien «La Mosa, el Rhin, el Tajo y el Danubio murmuran con dolor su desconsuelo». «De su desdicha su valor se precia: / ¡murió en prisión, y muerto estuvo preso!». Tal era Don Pedro Téllez Girón, Tercer Duque de Osuna (1575-1624). Ella, Doña Catalina Enríquez, nieta de Hernán Cortés, hija del Duque de Alcalá de los Gazules. La Duquesa murió en 1635, y repartió su fabulosa coleccción de pintura, especialmente los bellísimos cuadros del «Españoleto», el gran amigo y protegido del Duque, entre varias iglesias andaluzas, principalmente en Osuna.

      [Bookseller: Hesperia Libros]
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        Veltlinischer Blutrath und Straffgericht/ Das ist: Kurtzer und warhaffter Bericht/ von den ursachen deß im Veltliner Thal entstandnen Kriegs/ dabey etlicher massen außgeführt wird/ ob: und was Spanien wegen deß Hertzogthumbs Mayland darbey interessiert : Auch was es mit der fünfften Monarchia vor ein gestalt/ darvon so vil underschidliche Discurs dise Jahr hero spargiert worden. Item/ was man sich deßwege[n] in Teutschland/ unnd hergegen in Holland/ da nach endung deß 12. Jährigen anstands/ Gott der Allmächtig deren orten was widrigs verhengen solt/ zubefahren

      Franckenburg, Gottlieb Warmund (fing.; München, Henricus?), 1621.. 1 Bl., 45 S. Rückenbroschur. 4°. VD17 12:194484L; BL (German Books) N236; Head, Early Modern Democracy in the Grisons 261; Hohenemser, Freytag 5119 (auch ohne die Karte); vgl. VD17 23:257416G, dort eine andere, bei Henricus in München gedruckte Schrift des pseudonymen Eliud Nicolai. - Seltene Flugschrift zum sog. Veltliner Protestantenmord. "Ermordung von ca. 600 Protestanten des Veltlins vom 19. bis am 23.7.1620, die bis vor kurzem in der Historiografie Sacro macello genannt wurde. Die harten Urteile des Thuner Strafgerichts von 1618 gegen span. und österr. Parteigänger, Bündner und Veltliner, führten im Veltlin zu einer Verschwörung, die den Abfall des Untertanenlands von den Drei Bünden und die Ausrottung der dortigen Protestanten zum Ziel hatte. Haupt der Verschwörung, deren Netz bis Madrid, Rom und Paris reichte, war Giacomo Robustelli aus Grosotto, der auch von persönl. Rachegefühlen beseelt war. An der Spitze von angeworbenen Banditen begann er den Mordbrennerzug in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli in Tirano, eilte dann nach Teglio, Sondrio und weiter talabwärts, Männer, Frauen und Kinder ermordend. Einem Teil der Protestanten gelang die Flucht ins Ausland. Die Verschwörer erreichten ihre Ziele: Der Protestantismus südlich der Alpen war so gut wie ausgerottet und vorübergehend auch die Bündner Herrschaft über das Veltlin ausgeschaltet" (HLdS).

      [Bookseller: Antiquariat Turszynski]
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        Album of 39 Engraved Plates

      Full Leather. Very Good. Circa mid-1700s. Small 4to. With 39 engravings of vases, grand interiors and other architectural elements. A real schmorgesborg of Le Pautre's output. Le Pautre (1621–1679) was a leading architect during the reign of Louis XIV. He is now most appreciated, though, for his spectacular engravings. These engravings were published by Pierre Mariette, Nicolas Langlois and others.

      [Bookseller: White Fox Rare Books and Antiques]
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        Extirpacion de la Idolatria del Piru. Dirigido al Rey N.S. en su Real Conseio de Indias.

      Geronymo de Contreras, Lima 1621 - (8) ff., 142 (ie 137) pp., (3) ff. Elaborate woodcut tailpiece on fol. **3v. With pastedowns and endleaves from a contemporary 4to liturgical service book printed in red and black. Bound in contemporary flexible vellum. Early ownership inscription of the second Jesuit college in the Americas, ¿El Collegio de S. P[edr]o y S. Pablo¿ on title page, and personal ownership inscription in an early hand of a Jesuit father, Padre Diego de Lacios [?] on the front cover. Vellum somewhat shrunken due to age, exposing margin of a few leaves to minor soiling, otherwise an extremely crisp copy, excellent. A fine and very genuine copy of the rare first edition of Pablo José de Arriaga¿s rich account of the Indians of Peru at the turn of the 17th century. Intended as a manual to help clerics identify native ¿superstitions¿, the work is filled with minute details describing Indian ceremonies, medicines, and beliefs. Thanks to the all too effective execution of Arriaga¿s duties, the Extirpacion de la Idolatria del Piru ironically remains the original go-to source for much ethnographic and anthropological information on the very cultures he was trying to eradicate. Recorded by an eye-witness on the eve of the final cultural obliteration of Incan and pre-Incan civilizations in the 17th century, Arriaga¿s account is one of the earliest ethnographic records of post-Conquest Peru and an essential source for the historical reconstruction of now-lost Peruvian cultures. ¿In spite of its brutality, the book is a rich trove of Andean ethnography.¿ (JCB, ¿Sources of Peru¿) Because of their ¿simplicity and poor understanding¿ and their all too recent introduction to the faith, the Indians of the New World were not subject to the authority of the Holy Inquisition. The task of stamping out heresy instead fell to independent contractors ¿ local bishops and religious leaders ¿ who established a system in Peru modeled in essence on the Inquisition, but subject to far less regulation (cf. Griffiths, ¿The Inquisitorial Model and the Repression of Andean Religion in Seventeenth-Century Peru¿). Arriving from Spain and distressed to find native heresies thriving after one hundred years of evangelization, figures such as the Archbishop of Lima Bartolomé Lobo Guerrero, the Spanish Viceroy Francisco de Borja, and the Jesuit Provincial Pablo José de Arriaga all spearheaded vicious and concerted campaigns during the early 17th century to wipe out all traces of native religion and superstition. Only Arriaga, however, produced a written record of his work. . A sought-after Americanum, the Extirpacion de la Idolatria del Piru has not appeared at Anglo-American auction in more than half a century. The present copy is in an unusually fine contemporary state, bearing an early exlibris of the missionary training College of San Pedro y San Pablo in Mexico City where, presumably, it was used to equip missionaries before heading into the field. OCLC shows copies at Cornell, Arizona, the Newberry, Bryn Mawr, the Rosenbach Museum, SMU, and the JCB. * Sabin 2106; Adventures in Americana, 82; Palau I, 119; not in Church. Cf also Medina, La Imprenta en Lima, Vol 1 no. 92 (devoting 77 pages to this book); The Cambridge History of the Native Peoples of the Americas, p. 850; Dorsey, A Bibliography of the Anthropology of Peru, p. 66 (¿relates native religious beliefs and practices in minute detail¿); and Mills¿ monograph, Idolatry and Its Enemies: Colonial Andean Religion and Extirpation, 1640-1750 (Princeton University Press, 1997). [Attributes: Hard Cover]

      [Bookseller: Martayan Lan]
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        Censura paraenetica in quatuor libros de republica ecclesiastica M. Antonii de Dominis, nuper Archiep. Spalaten., nunc vero à S. R. E. apostatae, & haeretici.

      Milan, Pandolfo Malatesta, 1621. - Folio. (34), 651, (47) pp., last blank f. With engr., illustrated t. p. and 1 folding table. Woodcut printer‘s device on last printed f. Contemp. limp vellum with faded ms. title to spine. Lacks front ties. Criticism of the principal work of Marcantonio de Dominis, former Bishop of Split. His „De republica ecclesiastica" was forbidden by the Congregation of the Index in 1616, before it was even published, and then forbidden again in 1621, together with all his writings already or ever to be published. Incarcerated in 1623, de Dominis died in prison, and his corpse, portrait, and books were burnt (cf. Reusch II, 396 and 401-404). - The Piemont Capuchin Z. Boverio (1568-1638), who published his „Censura" of de Dominis‘s work, was created Cardinal Barberini‘s personal theologian due to his fervent Catholicism and elegant Latin. - T. p. with small cut-outs and rubbed holes from cancelled marks of ownership (no loss to text). Occasionally somewhat browned due to paper. LThK II, 504. Wetzer/Welte II, 1171. OCLC 49765738. ICCU BVEE\048338. Jöcher I, 1290.

      [Bookseller: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH]
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        COPIA DE BRAZAM DE ARMAS, SENTENCA QVE o Doutor Francisco de Britto Pereira, [FILIPE III (Rei de Portugal, 1621-1640)]

      - Arcediago de Fonte Arcada na Santa See de Braga alcançou para bem de sua justiça., & de seus sobrinhos. S/I. S/L. [Lisboa?] S/D. [1632?]. In fólio de 30x21,5 cm. Com 2 fólios com 3 páginas impressas inumeradas. Brochado. Ilustrado com o brasão de armas gravado ao centro da primeira página. Muito raro. Não existe exemplar na BNP. Carta de Brasão impressa. Cartas de brasão impressas são espécimes bibliográficos muito raros. DOM Phelippe Terceiro per graça de Deos, Rey de Portugal, & dos Algarues Faço Saber aos que esta minha Carta de Brazão de Armas, & nobreza, digna de fee, vire[m], que por parte do Doutor Francisco de Britto Pereira , lhe he necessário prouar pelas Chronicas dos Reys de Portugal, & por certidões autenticas tiradas dos liuros das nobrezas do Reyno, feito pelo Infante Dom Pedro, que esta na Torre do Tombo da Cidade de Lisboa, & do Cartorio da Cõmenda da vera Cruz, & do Cartorio da Camara da villa de Portel, por instrumento de seis testemunhas, qualificadas, tirado na ditta villa de Vianna. Como elle supplicante Francisco , descende por linha legitima Masculina & Paterna do Infante D. Affonso Dinis filho delrey D. Affonso III. & dos mais Reys antecessores do Reyno de Portugal; & por linha feminina he descendente também da Infante Dona Tareja Affonso finha natural delRey D. Affonso Henriquez primeiro Rey deste Reyno, se mostra sem atè o prezente, não auerem em sua geração nenhu[m]a bastardia, nem sangue Iudeu, ou Mouro, nem gentio, nem outra roim ou baixa casta. O que se proua pella maneira seguinte. Coue[m] saber, descender elle supplicante de D. Ioão de Auoim de illustrissima geração, que foi mordomo mòr delRey D. Afonso III. Conde de Bolonia em França, o qual Dom Ioão de Auoim foy fundador, & Senhor da villa de Portel; & elle, & sua molher D. Marinha Affonso de Arganil, derão e dotarão à Religião de S. Ioão de Malta os padroados das Igrejas do Mosteiro de Marmelar, Sitas na villa de Portel, que hoje he Cõmenda da vera Cruz Dado nesta Corte, e Cidade de Lisboa aos 19. De Março Anno de 1632. E eu Martim Affonso Rey darmas de Portugal pedi a Ioão Baptista Rey darmas Algarue por Sua MAgestade que este Brazão assinassse, por escrivão da nobreza Francisco Luis ser fora da Cidade Foy resistado es te Brazam d’Armas , no liuro dos resisto da nobreza dos fidalgos della oje o primeiro de Abril de 1632. Martim Affonso Valdouino. Location/localizacao: raros

      [Bookseller: Livraria Castro e Silva]
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        Clerk's draft of a Commission to Sir James Ley, requesting that he perform Sir Francis Bacon's duties as Lord Chancellor during Bacon's trial for corruption

      Westminster, 1621. Westminster, March 18, 1621. Four pages in secretary hand, to Sir James Ley, Lord Chief Justice (Jan. 21, 1621 - Jan. 26, 1625), written by "Edmunds" (likely written as a draft or file copy) on behalf of King James I. Each page about 31 x 38 cm, folded twice with some folds cracking, and general staining, but text legible and complete. The text of the commission was read into the Journals of the House of Lords, but the whereabouts of the official copy are unknown. Housed in a custom, quarter-leather display portfolio.& & On March 14, 1621 the first complaint of corruption was raised against Sir Francis Bacon, then Lord Chancellor of England. The Parliament formally charged Bacon with corruption on March 19th, leading to his eventual conviction. Bacon responded to the charges with the following famous sentence: "And for the briberies and gifts wherewith I am charged, when the books of hearts shall be open, I hope I shall not be found to have the troubled fountain of a corrupt heart in a depraved habit of taking rewards to pervert justice; howsoever I may be frail, and partake of the abuses of the times." Sir James Ley oversaw the proceedings against Bacon and on May 3rd handed down the harsh sentence, which included: a £40,000 fine, a period of imprisonment in the Tower of London, banishment from holding state office, and exclusion from Parliament and James'; court. Bacon spent a brief time in the Tower of London, but much of the sentence was pardoned by King James.& & In a royal display of tact, the commission to Sir Ley makes no reference to the charges against Bacon, only noting that Bacon, "our right trusty and right wellbeloved cousin and counsellor," is "so visited with sickness that he is not able to travel." The King then requests that Sir Ley fulfill the duties of Lord Chancellor during Bacon's absences from Court. Due to the timing of the events in his corruption hearing and the date of the letter, it was almost certainly written as a result of the charges brought against Bacon, otherwise Bacon would have sat as justice in his own corruption trial. & & The text of the letter reads:& & James, by the grace of God, King of England, Scotland, France and Ireland, Defender of the Faith, etc. To our trusty and wellbeloved Sir James Ley, knight and baronet, chief justice of the pleas, before us to be holden, greeting. & & Whereas our right trusty and right wellbeloved cousin and counsellor Francis, Viscount St. Alban [Bacon], our chancellor of England, is at this time so visited with sickness that he is not able to travel to the upper house of this our present Parliament, holden at Westminster, nor there to supply the room and place in the said upper house among the lords spiritual and temporal there assembled as to the office of the lord chancellor of England hath been accustomed, we, minding the same place and room to be supplied in all things as appertaineth for and during every time of his absence have named and appointed you and by these presents do constitute, name, appoint and authorize you from day to day and time to time when and so often as the said lord chancellor shall happen at any time or times during this present parliament to be absent from his accustomed place in the said upper house to occupy use and supply the said room and place of the said lord chancellor in the said upper house amongst the lords spiritual and temporal there assembled at every such day and time of his absence and then and there at every such time to do and execute all such things as the said lord chancellor of England should or might do if he were there personally present using and supplying with the same room therefore we will and command you the said Sir James Ley to attend to the doing and execution of the premises with effect and these our letters patent shall be your sufficient warrant and discharge of the same in every behalf, in witness whereof we have caused these our letters to be made patents, witness ourself at Westminster the eighteenth day of March in the eighteenth year of our reign of England, France and Ireland and of Scotland the four and fiftieth.& & Per ipsum regem,& & Edmunds& & Much speculation exists regarding Bacon';s corruption charges and subsequent, harsh sentencing. Accepting money from litigants was common practice at that time and Bacon maintained impartiality, despite the supposed bribes (he ruled against some litigants who gave money). One theory suggests that King James used Bacon as the sacrificial lamb to appease public outcries over corruption in his court, specifically with regard to royal monopolies distributed by the King. This theory suggests that the King was motivated by a desire to protect his favorite courtier (and possible lover), George Villiers the first Duke of Buckingham, who was publicly criticized for his abuses of royal monopolies. Sir Ley was married to Buckinham';s niece and therefore had his own reasons for helping the King protect the Buckingham';s good family name. & & Whatever the true motive for Bacon';s removal from court, the following years would become some of Bacon';s most fruitful. Indeed, the literary output from King James'; reign included some of the greatest writers and thinkers of any time: Shakespeare, Donne, Ben Jonson and Marlowe to name a few.& & An incredible historical artifact with a fantastic association among Bacon, his Judge and his pardoner, all key players in the climactic final act of Bacon';s public life.

      [Bookseller: Whitmore Rare Books]
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        Annotationes In Præcipua [ Praecipua ] Et Difficiliora Sacræ [ Sacrae ] Scripturæ [ Scripturae ] Loca [bound with] In Omnes Beati Pauli Et Aliorum Apostolorum Epistolas Commentaria Authore D. Guillelmo Estio. Nec Non Bartholomaei Petri Elucidationes

      Typis Viduæ & Heredum Petri Borremans, sub signo SS Apostolorum Petri & Pauli, Duaci [ Douai ] (and) Apud Iacobum Quesnel, Parisiis , 1621 . mixed edition. . Late 18th century half calf over marbled boards, VG. together 3 volumes. tp+[iv]+652+[20]pp, ht+tp+[iv]+588pp, tp+591- 1320+[47]pp, the first work has a title page portrait vignette & the whole is printed in double column within a ruled border, lacks the initial blank leaf a1, pagination errors, with the paper yellowed, the latter part of the work more browned, with a small worm hole to the margin of the last 100pp outside the ruled border. The second work which occupies the second 2 volumes has titles printed in red & black with a woodcut printers device in two colours, printed in double column & again many miss-paginations, half title with an old repair, LACKS GGggii ( leaf 903-904, 909-910 ), margin of pp1019 with a little loss but text unaffected, one sheet has been corrected by pasting the true signature over the incorrect ( at IIIii ), worming to approx 30pp at the bottom edge just affecting the text but the meaning clear from the context. Both volumes have attractive woodcut initails & tailpieces and both have the occasional ink spot or smudge & light foxing, occasional slight marginal water staining. Bindings are rubbed at the edges with the corners more so, all hinges weak but with the text blocks in strong condition. Uniformly rebound in the late 18th or early 19th century. The first work is a early edition, the first having appeared in 1617 whilst the Commentary on the epistles of St Paul first appeared in 1617 and was reprinted several times in the following 100 years. Two Biblical commentaries, including his most famous work on the Pauline Epistles, by the Dutch theologian & controversialist Willem Hessels van Est [ 1542 - 1613 ].The commentary on St Paul of particular merit, indeed, 'no serious student of the Epistles can afford to neglect this work' (Catholic Enc.). Of Est's writings in general it has been said that 'very few writers did more to show (and that in quite and unostentatious manner) the hollowness of [Calvin's] Biblical arguments than Est'. (ibid.).

      [Bookseller: Eastleach Books]
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        LETTERE ANNUE DEL GIAPONE, CHINA, GOA, ET EITHIOPIA. Scritte Al M.R.P. Generale Della Compagnia di Giesù. Da Padri Dell’Istessa Compagnia ne Gl’Anni 1615. 1616. 1617. 1618. 1619. Volgarizate dal P. Lorenzo Delle Pozze Della Medesima Compagnia

      Milano: Appresso l”her di Pacifico Pontio & Gio. Battista, 1621. First Edition 8vo, in early vellum over still boards, the covers framed in gilt, spine gilt decorated. 368 pp. Well preserved with only some old dampstains and a small paper flaw to the title-page. VERY RARE, EXTREMELY EARLY ACCOUNTS OF WESTERN INTERACTION WITH JAPAN, CHINA, INDIA AND ETHIOPIA. These letters, dating from 1615-1618, eleven in all, represent news and updates back to Europe from the Jesuit campaigns throughout the world. Those from Ethiopia date from the era when the missionaries were oppressed and neglected, but not actually expelled. At the beginning of the 17th century, Father Pedro Páez arrived at Fremona. He was a man of great tact and judgment, who soon rose into high favour at court, and gained over the emperor to his faith. Japan and China had been open to any Westerners for only a few decades and these accounts of the Jesuits in the land of the Shogun are among the earliest reports of Japan which made it back to Europe.

      [Bookseller: Buddenbrooks, Inc.]
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        Il Pastor Fido. Tragicomedia Pastorale, del molto illvstre signor cavaliere Battista Gvarini

      Venedig, Ciotti 1621.. Aggiontoui di nouo in questa Impressione le Rime dello stesso Autore, & di bellißime Figure adornato. (8) 362 S. (recte 429), 2 Bll. Mit Portr. u. 6 Taf. in Holzschn. Pgt. d. Zt. Mit hs. Rückentit. Einbd. mit Wurmstichen. Durchgehend braunfleckig, vereinz. waserrandig. Exlibris am Innendeckel. Fehlstelle am Fußsteg d.Tit., angerandet u. handschr. ergänzt. Graeese III, 167 - "Der Dichter bezeichnete das 1581-1590 entstandene Werk, in dem komische, tragische, mythologische und dramtaische Elemente ineinander übergehen, als tragicommedia - ein Begriff den die italienische Literatur fortan übernahm. Polemischer Anlaß für die Entstehung des Pastor fido war Guarinis Aufbegehren gegen die in der zweiten Hälfte des 16. Jh.s. dominierende Interpretation der Aristotelischen Poetik". (KLL VII, 10) - Ss. 289-428 falsch num. (189-328); S. 429 falsch num. (362). Pages 289-428 misnumbered 189-328; p. 429 misnumbered 362. - Enthält ab p.199: Rime del molto illustre Signor cavaliere Battista Guarini. Dedicate al l'illustrissimo & reverendissimo Signor Cardinale Pietro Aldobrandini. Di nuovo in questa impressione corrette, & accresciute dallo stesto Autore. Ebda. 1621.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        La COMMARE O RICCOGLITRICE Del Eccmo. Sr. Scipion Mercurii Filosofo, Medico, e Cittadin Romano. Divisa in tre libri Ristampata correta et accresciuta Dall'istessa Autore

      Venetia:: Apresso Gio. Bat. Ciotti,. 1621.. 4to: a^6 b^8 c^4 A - Z^8. 20 cm x 14.5 cm. [36], 256, 253 - 363 pp. 1st p. 256 misnumbered 356; 257 misnumbered 357. Books 2 & 3 have separate title-pages dated 1621 (though continuous registration).. Period full vellum binding with hand-inked title to spine. Early 17th Century edition of a work that first appeared in 1596 (cf. Garrison & Morton 6144).. Modest wear to binding. Old owner pencil notes to front eps. Old. stain to lower right of each gathering's first 4 leaves. Withal, a. VG copy.. Per Garrison & Morton, "First Italian book on obstetrics. It is a work of importance for the study of the history of Caesarean section; in it Mercurio advocated the Caesarean operation in cases of contracted pelvis." . Engraved architectural title-page. 31 illustrations. Head- and tailpieces. Decorative woodblock initial capital letters.

      [Bookseller: Tavistock Books, ABAA]
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        Beati Fulgentii episcope Ruspensis in Africa doctissimi, Opera theological; quae quidem adjuc extant, diligenter recensita: Quorum series & argument, post dedicationem, cum praemissa authoris vita reperientur. Interjectus est,suo loco, etiam Petri Diaconi

      Basel: Henricpetri, 1621 The book is in good antiquarian condition. It is a small octavo measuring 4"x6" beautifully bound in smooth dark brown leather with a lovely patina. Five raised bands to the spine, some rubbing at extremities, small scar to front board, a scratch and another scar to back cover. One small wormhole at back cover that penetrates that last 20 pages or so of the book. Title page has a bit of humidity staining and there is a very light "bleed" from the brown edges of the book into the fore-edge of the pages throughout, though this is not unattractive. Last blank has some old notes. Otherwise very occasional foxing, binding sturdy, pages clean. Really, quite a nice copy. Pagination is [24] ff, 905 pp , [19] ff. OCLC 257548888. This is a very hard to find early 1600s edition of the late Roman monk Fulgentius of Ruspe, in the original Latin, dating back to 1621; his works in a very handsome full leather binding. It is quite scarce: OCLC (Worldcat) only lists 11 copies worldwide. We can find no copies for sale anywhere in the world and no auction records for this edition. Fabius Claudius Gordianus Fulgentius, originally of Carthage, was of Roman senatorial rank, and a friend and defender of Augustine. He was also a prominent Christian monk who wrote influential works against Arianism. He rose to become bishop of Ruspe and founded a number of monasteries. Reading Fulgentius is particularly important today in that he provides a contemporary insider's take on most of Augustine's ideas -- he is so steeped in the thoughts of his mentor he was sometimes called a "pocket Augustine"; although his writings were very influential in their own right. An important and scarce book, particularly for those interested in Augustinian thought, early Latin monasticism, or late Roman authors in the original Latin. Includes a "life" of Fulgentius.. Hard Cover. Good/No Jacket. 8vo - over 7" - 9" tall.

      [Bookseller: Greekdrama Books]
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        Extirpacion de la Idolatria del Piru. Dirigido al Rey N.S. en su Real Conseio de Indias

      Lima: Geronymo de Contreras, 1621. Hardcover. Near Fine. 4to - over 9¾ - 12" tall. (8) ff., 142 (ie 137) pp., (3) ff. Elaborate woodcut tailpiece on fol. **3v. With pastedowns and endleaves from a contemporary 4to liturgical service book printed in red and black. Bound in contemporary flexible vellum. Early ownership inscription of the second Jesuit college in the Americas, "El Collegio de S. P[edr]o y S. Pablo" on title page, and personal ownership inscription in an early hand of a Jesuit father, Padre Diego de Lacios [?] on the front cover. Vellum somewhat shrunken due to age, exposing margin of a few leaves to minor soiling, otherwise an extremely crisp copy, excellent. A fine and very genuine copy of the rare first edition of Pablo José de Arriaga's rich account of the Indians of Peru at the turn of the 17th century. Intended as a manual to help clerics identify native "superstitions", the work is filled with minute details describing Indian ceremonies, medicines, and beliefs. Thanks to the all too effective execution of Arriaga's duties, the Extirpacion de la Idolatria del Piru ironically remains the original go-to source for much ethnographic and anthropological information on the very cultures he was trying to eradicate. Recorded by an eye-witness on the eve of the final cultural obliteration of Incan and pre-Incan civilizations in the 17th century, Arriaga's account is one of the earliest ethnographic records of post-Conquest Peru and an essential source for the historical reconstruction of now-lost Peruvian cultures. "In spite of its brutality, the book is a rich trove of Andean ethnography." (JCB, "Sources of Peru") Because of their 'simplicity and poor understanding' and their all too recent introduction to the faith, the Indians of the New World were not subject to the authority of the Holy Inquisition. The task of stamping out heresy instead fell to independent contractors - local bishops and religious leaders - who established a system in Peru modeled in essence on the Inquisition, but subject to far less regulation (cf. Griffiths, "The Inquisitorial Model and the Repression of Andean Religion in Seventeenth-Century Peru"). Arriving from Spain and distressed to find native heresies thriving after one hundred years of evangelization, figures such as the Archbishop of Lima Bartolomé Lobo Guerrero, the Spanish Viceroy Francisco de Borja, and the Jesuit Provincial Pablo José de Arriaga all spearheaded vicious and concerted campaigns during the early 17th century to wipe out all traces of native religion and superstition. Only Arriaga, however, produced a written record of his work. .......................................................... A sought-after Americanum, the Extirpacion de la Idolatria del Piru has not appeared at Anglo-American auction in more than half a century. The present copy is in an unusually fine contemporary state, bearing an early exlibris of the missionary training College of San Pedro y San Pablo in Mexico City where, presumably, it was used to equip missionaries before heading into the field. OCLC shows copies at Cornell, Arizona, the Newberry, Bryn Mawr, the Rosenbach Museum, SMU, and the JCB. * Sabin 2106; Adventures in Americana, 82; Palau I, 119; not in Church. Cf also Medina, La Imprenta en Lima, Vol 1 no. 92 (devoting 77 pages to this book); The Cambridge History of the Native Peoples of the Americas, p. 850; Dorsey, A Bibliography of the Anthropology of Peru, p. 66 ("relates native religious beliefs and practices in minute detail"); and Mills' monograph, Idolatry and Its Enemies: Colonial Andean Religion and Extirpation, 1640-1750 (Princeton University Press, 1997).

      [Bookseller: Martayan Lan, Inc.]
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        L'Immortalite de l'Ame, declaree avec raisons naturel les tesmoignages humains et divins pour la Foy Catholique contre les Athees et Libertins

      Paris: Chez Nicolas Buon, 1621 [20ff] - 456 pages. Page titre gravé. Reliure d'époque en cuir avec restaurations anciennes au dos et sur les plats. Dos à 4 nerfs. Sceau de la "furstliche hofbibliothek Donaueschingen". Pages intérieures en très bonne condition, propres et solides. Louys RICHEOME, appelé de son temps le Cicéron français, naquit à Digne en Provence l'an 1544, entra au noviciat de Paris en 1563 , et défendit avec zèle la foi catholique contre les huguenots. Après avoir été deux fois provincial , il devint assistant de France en 1608, et mourut à Bordeaux en 1623, avec une grande réputation de piété. Henri IV faisait sa lecture assidue des ouvrages du R. Père Louys Richeome. EXEMPLAIRE TRÈS RARE. LA COPAC N'INDIQUE QUE 2 EXEMPLAIRES et la BNQ EN POSSÈDE UN. L'EXEMPLAIRE QUE NOUS AVONS EST LE SEUL QUI SOIT IMPRIMÉ CHEZ NICOLAS BUON. Les autres ont été imprimés chez Sébastien Cramoisy. À cette époque les imprimeurs sont également éditeurs, il arrive fréquemment qu’ils se divisent les coûts de production entre eux. Chaque imprimeur voit ainsi apparaître son nom sur un certain nombre d’exemplaires. C’est une pratique plus commune aux XVIe et XVIIe siècles mais on voit quelque fois des exemples du XVIIIe siècle. Il n’y a probablement pas aucune différence entre les différents exemplaires mis à part la page de titre. Suite à une recherche dans WorldCat, il ne semble y avoir que deux imprimeurs (Cramoisy et Buon). PHOTO DISPONIBLE SUR DEMANDE.

      [Bookseller: Louis Caron]
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