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Hahnenkamm. Celosia cristata.
. Gouache, über Bleistiftskizze, auf Bütten. 32,4 x 24,9 cm. Zu den Rändern hin etwas gebräunt. Verso bezeichnet "Kopetzky", vielleicht als alter Besitzvermerk zu verstehen. Der bedeutende Porträtmaler Johann Kopetzky (1667 - 1740) war seit 1723 in Nürnberg ansässig und dürfte die "Dietzschin" persönlich gekannt haben. Der Hahnenkamm ist im tropischen Asien heimisch und wurde um 1570 in Europa eingeführt. Er ist auch heute noch als Zierpflanze verbreitet.. Die aus einer Künstlerfamilie stammende, international bekannte Malerin und Zeichnerin Barbara Regina Dietzsch war die älteste Tochter des Malers, Zeichners und Radierers J.I. Dietzsch (1681-1754). Ihre Ausbildung erhielt sie wie ihre Schwester Margarete Barbara (1726-1795) sowie ihre fünf jüngeren Brüder in der Werkstatt des Vaters. Mehrmals wurde ihr die Position einer Hofmalerin an europäischen Fürstenhöfen angeboten, die sie jedoch immer ablehnte. 1775 hatte sie einen Schlaganfall, der sie jedoch nicht davon abhielt bis 1781 weiterzuarbeiten. Ihr Hauptbeschäftigungsfeld waren die im 18. Jahrhundert beliebten Darstellungen von Vögeln, Insekten, Blumen und Landschaften sowie Jagdszenen und Porträts, die sich durch Detailgenauigkeit und -freude auszeichnen. In Nürnberg, zu dieser Zeit "Hochburg des naturwissenschaftlichen Verlags- und Illustrationswesens" fanden ihre Arbeiten großen Absatz und hatten vorbildhaften Charakter für die naturgeschichtliche Kabinettmalerei.
      [Bookseller: Galerie Joseph Fach GmbH]
Last Found On: 2014-12-15           Check availability:      ZVAB    

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