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Honneur et Fidelite. Histoire des Suisses au Service Etranger. Avant-propos des Cols.cdts. de corps H. [Henri] Guisan et U. [Ulrich] Wille [jun.]. Preface de Gonzague de Reynold.
Lausanne, Les Editions d'art suisse ancien s.d. [1940].. 2 vol. 4°. 380 u. 2 Bll., pp. 381-774, 1 Bl. Reich illustriert mit (Farb-) Tfn. u. Abbn. Druck a. Holland van Gelder Zonen-Bütten (Seiten vollrandig; Wasserzeichen). Hochwertige bibliophile Perg.-Einbände a. 5 Bünden mit vergold. Rückentitel u. Kopfgoldschnitt in soliden Kart.-Schubern (diese etwas angestaubt). Schöne Vorsätze in weinrotem Seidenmoire. Beide Bände im Druck numeriert u. mit gedr. Besitzereintrag. Umfangreichere sign. u. dat. Widmung de Vallieres a. 2. fl.Bl. Leichte Alters- u. Lagerungs-, kaum Gebrauchsspuren. Gesamthaft gutes, aufwendig ausgestattetes Exemplar / Widmungsexemplar der Vorzugsausgabe Kat. A. - Bel exemplaire de l'edition de luxe cat. A, avec dedication de l'auteur.. Eines von tot. 125 (davon 100 in Französisch) Exemplaren der Vorzugsausgabe in zwei Bänden auf Van Gelder Zonen. - Ca. 12-zeilige Widmung des Autors dat. Lausanne, janvier 1941 'Pour Monsieur le colonel de cavalerie Peter Bürki, commandant de place Lucerne'. - "Il existe deux histoires de la Suisse, parfaitement distinctes: l'histoire nationale proprement dite, et celle des alliances avec l'etranger. La premiere est connue, la seconde trop oubliee." (p. 17). - Matieres: De l'origine du service etranger au moyen age jusqu'a la fin des capitulations (i.e. des contrats entre les puissances concernant le droit d'enrolement) au 19e siecle. - Documentation encore tres importante jusqu'a nos jours sur ce sujet, accompagnee d'une vaste partie des illustrations bien utiles, en bonne technique de reproduction. Avec 'Index analytique' / mit Namenregister. - "Wie für die schweizerische Militärgeschichte insgesamt, so fehlt auch für die Geschichte der Fremden Dienste eine neuere Darstellung. Noch immer ist der Interessierte auf Paul de Vallieres 'Treue und Ehre' angewiesen." (W. Schaufelberger, in: Schneider/Python, Red., Geschichtsforschung in der Schweiz, Basel 1992, p. 355, u. f.). -- "Die Fremden Dienste, deren Untersuchung die nationale Historiografie vom 18. Jahrhundert an einen bedeutenden Platz eingeräumt hatte, waren lange verrufen; man betrachtete sie als ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte, schädlich für die Herausbildung und den Zusammenhalt der Schweizer Nation. Erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts betont die Forschung dagegen auch die positiven Seiten der Fremden Dienste. Insbesondere Paul de Valliere hat sie rehabilitiert und ihre Bedeutung für die Herausbildung der nationalen Identität unterstrichen. [..] Die vor dem Hintergrund der zwei Weltkriege verständliche mythologische Verklärung verzögerte aber lange die Modernisierung der Forschung über die Fremden Dienste. Erst seit den 1970er Jahren wurde den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekten sowie auch den politischen und diplomatischen Gegebenheiten, den Geisteshaltungen und Mentalitäten, den familiären und lokalen Traditionen vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt. Heute ist man sich bewusst, dass die Fremden Dienste ein sehr komplexes und vielschichtiges Phänomen darstellen und dass sie Gesellschaft, Wirtschaft, Bevölkerungsentwicklung und Kultur der Eidgenossenschaft nachhaltig beeinflusst haben." (Philippe Henry, Historiographische Aspekte, in: HLS unter 'Fremde Dienste'). Henrys kurze Bibliographie zu seinem sehr übersichtlichen Eintrag zeigt, dass seit de Vallieres Arbeit kein Werk mit einem vergleichbaren Anspruch mehr publiziert worden ist. Auch der Titel von H. R. Fuhrer et al., Schweizer in 'Fremden Diensten' (Zürich, NZZ 2006) ist eher ein Reader tendenziell auf Makroebene und somit repräsentativ für die moderne, mehr soziologisch ansetzende Forschung, damit aber auch kein Ersatz für die 'älteren' mehr militär- und soldatengeschichtlichen Studien. -- Paul de Valliere (Lausanne 1877-1959 ibid.), ref., dann kath., von Moudon. 1901 lic. iur. in Lausanne. 1907-1915 Instruktionsoffizier der Infanterie, 1912 Praktikum in einem bad. Regiment. Valliere war nach seiner Zeit als Direktor der Eidg. Militärbibliothek (1921-23) v.a. als Militärhistoriker tätig. Er verfasste zahlreiche Studien, u.a. 'Honneur et fidelite: histoire des Suisses au service etranger' [..]. (etc.; O. Meuwly, in: HLS). - Zu Geschichte und Bedeutung der Fremden Kriegsdienste für die Schweiz s. HBLS 3, 1926, pp. 317 ff. (unter 'Fremde Dienste'); informativ u.a. auch R. Feller, Bündnisse und Söldnerdienst 1515-1798, in: Feldmann/Wirz, Red., Schweizer Kriegsgeschichte, Heft 6, 1916, pp. 3-60, mit ausführlichem Quellen- und Literaturverzeichnis; eine moderne Bearbeitung ca. der ersten zwei Jahrhunderte Fremdendienste bietet J.-R. Bory, Die Geschichte der Fremdendienste, 1444-1648, (frz. 1978, dt. 1980); zur spezifischen Form und Organisation solcher Truppen vgl. H. Delbrück, Geschichte der Kriegskunst 4, 1920, Kap. 4: Die innere Verfassung der Söldnerheere. -- NETTOGEWICHT 7.2 kg
      [Bookseller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel]
Last Found On: 2014-02-10           Check availability:      ZVAB    

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