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Mappe mit 6 Orig.-Graphiken. Vor dem Ballett; Verräterin; Mme. de B.; Midinette; Mrs. de Marville; Selbstbildnis. Orig-Holzschnitte (in Interimsmappe).
35 x 30 cm auf Maschinenbütten, Mappe mt Bändeli., Tadell. Alle Blätter vom Künstler signiert und betitelt. Die Holzstöcke aus dem Jahr 1915 sind 1971 nochmals in kleiner Auflage abgezogen worden. Christian Schad (1894 - 1982). 1913 Studium an der Kunstakademie in München. Seine Bilder und Holzschnitte sind vom Expressionismus geprägt. Während des Ersten Weltkriegs entzieht sich Schad dem Militärdienst durch Flucht nach Zürich. In Zürich findet er Anschluß an die Dada-Bewegung um Hugo Ball (1886-1927), Hans Arp und Tristan Tzara (1896-1963). Er ist zusammen mit dem Schriftsteller Walter Serner (1889-1942) Hg. der Kunstzeitschrift "Sirius". Erste eigene Ausstellung in Zürich. 1917 übersiedelt er nach Genf. Mit Hilfe von lichtempfindlichen Fotoplatten entwickelt er ein Verfahren zur Herstellung von Konturbildern. Diese Photogramme als künstlerisches Ausdrucksmittel gelten als eine der größten Innovationen der Kunst im 20. Jahrhundert. Tzara prägt für diese "Photographien ohne Kamera" den Begriff der Schadographien. 1920-1925 lebt Schad mit Serner in Rom und Neapel. Seine Bilder sind beeinflußt von der italienischen Malerei der Renaissance.1923 heiratet Schad, 1925 übersiedlung nach Wien. Ab 1925 wird Schad zusammen mit Otto Dix und George Grosz zum Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit. Seine in diesem Stil gemalten Bilder thematisieren das nächtliche Großstadtleben. In zahlreichen Porträts zeichnet Schad ein Bild des Lebensstils der "Goldenen Zwanziger". Er porträtiert Künstler, Intellektuelle und Aristokraten, mit denen er in Wien und Berlin verkehrt. 1928 Übersiedelung nach Berlin. Die meisten seiner für die Große Berliner Kunstausstellung 1930 eingereichten Werke werden abgelehnt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten zieht sich Schad zunehmend ins Privatleben zurück. Er führt nur noch private Porträtaufträge aus. 1936 "Fantastic Art, Dada, Surrealism" im Museum of Modern Art in New York zeigt seine frühen Holzschnitte und Schadographien.1942/43 Zerstörung seines Berliner Ateliers durch Bombenangriffe.1943 übersiedelt er nach Aschaffenburg. Im Auftrag der Stadt soll er eine Kopie der "Stuppacher Madonna" aus dem 16. Jahrhundert fertigen. 1950-1954 Entstehung der "Magischen Bilder".Ab 1960 erneute Beschäftigung mit Schadographien. Ab 1970 Ausstellungen in London, Paris und Berlin machen ihn einem breiteren Publikum bekannt.
      [Bookseller: Antiquariat Peter Petrej]
Last Found On: 2013-04-03           Check availability:      antiquariat.de    

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