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Merkwürdige in der Sammlung seiner kleineren Werke vorkommende Schriften. Aus dem Französischen in die deutsche Sprache übersetzt von Ludwig Anton Mayer. 2 Bände.
Bamberg und Aschaffenburg, Johann Casimir Dresch, 1827-28. - Halbleder der Zeit (leicht berieben und etwas fleckig) mit 2 farbigen Rückenschildern. Vgl. Fromm 3686 (zweite Auflage ebenda im selben Jahr). Erste Auflage dieser Übersetzung der Kleinschriften des katholischen Theologen Jacques Bénigne Bossuet. Exemplar aus dem Besitz des Bossuet-Übersetzers Johann Michael Illmensee (1754-1846; vgl. ADB XIV, 27), mit dessen eigenhändigem Besitzeintrag auf den vorderen Vorsätzen sowie auf dem Titel von Band I verso. – BOSSUET, Jacques Bénigne, kath. Theologe, * 27.9. 1627 in Dijon, † 12.4. 1704 in Paris, seit 1659 Erzdiakon in Paris und 1669 kurz Bischof von Condom in der Gascogne, verzichtete bereits ein Jahr später auf sein Bistum, als ihn Ludwig XIV. zum Erzieher des Dauphins berief. Er wurde 1681 Bischof von Meaux und 1697 Staatsrat. – Bossuet gilt als berühmter Kanzelredner. / /. - In seinem Streit mit Innozenz XI. über das ius regaliae, das Recht der Krone auf die Einkünfte vakanter Abteien und Bistümer, berief Ludwig XIV. nach Paris die Generalversammlung des französischen Klerus (Assemblé du clergé), die B. als Hauptverfechter der gallikanischen Freiheiten und der königlichen Vorrechte leitete. Auch der Klerus trat für die Unabhängigkeit des Staates und die Beschränkung der päpstlichen Gewalt ein / /. - In der Bekehrung und Bekämpfung der Protestanten sah Bossuet ein Stück seiner Lebensarbeit und die Aufgabe seiner Polemik. Er schrieb eine Widerlegung des Katechismus des reformierten Predigers Paul Ferry, der mit ihm über die Möglichkeit der Vereinigung von Protestantismus und Katholizismus korrespondierte, und gewann durch seine Verteidigungsschriften des Katholizismus und sein Religionsgespräch mit dem reformierten Prediger Jean Claude über die Autorität der Kirche viele, besonders unter dem Adel, für seinen Glauben. Bossuets Einigungsverhandlungen mit Gerhard Walter Molanus, Konsistorialdirektor in Hannover und Abt von Loccum, und sein langjähriger Briefwechsel mit Gottfried Wilhelm Leibniz über theologische und philosophische Fragen verliefen erfolglos. Durch seinen Einfluß auf Ludwig XIV. trug er wesentlich bei zur Aufhebung des Edikts von Nantes (1685). - Bossuet bekämpfte auch die reformkatholische Bewegung des Jansenismus, dessen führender Theologe Antoine Arnauld war, die quietistische Mystik der Jeanne Marie Guyon und ihren Beschützer, den Erzbischof Fénelon von Cambrai, ebenso leidenschaftlich den Bahnbrecher der historisch-kritischen biblischen Einleitungswissenschaft, Richard Simon, dessen bis auf Titel und Zueignung an den König bereits gedruckte »Histoire critique du Vieuz Testament« auf B.s Betreiben 1678 vernichtet wurde. Vgl. Band I (1990)Spalten 713-714 Autor: Friedrich Wilhelm Bautz. - Etwas gebräunt und teils leicht stockfleckig. Vorsätze etwas leimschattig. Insgesamt ein wohlerhaltenes Exemplar in schönen Halblederbänden. [Attributes: First Edition; Hard Cover]
      [Bookseller: A la Recherche]
Last Found On: 2017-12-01           Check availability:      ZVAB    

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