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Exposition élémentaire des principes des calculs supérieurs. Qui a remporté le prix proposé par l'Académie Royale des Sciences et Belles-Lettres pour l'année 1786.
Berlin, Decker, ohne Jahresangabe (ca. 1786). - 4to (ca. 25,5x19 cm), 216 S., 2 Kupfertafeln, späterer Halbleinenband um 1950 mit rotem Rückenschild. Uncommon first edition. The prize-winning essay for the best exposition of a clear and precise theory of the mathematical infinity. "The standard consepts and notation for derivates, and the standard elementary theorems on limits which appear in an undergraduate calculus text today, appear in a remarkably similar form in Lhuilier‘s prize winning essay. Lhuilier introduced the notation "lim", and was the first to allow two-sided limits" [O'Connor & Robertson]. Der aus Genf gebürtige schweizer Mathematiker Simon-Antoine-Jean L'Huilier (1750-1840) verbrachte die Jahre 1777 bis 1788 als Prinzenerzieher in Pulway in Polen, bevor er 1795 eine Mathematikprofessur an der Calvin Akademie seiner Geburtsstadt übernahm. Er verfaßte hervorragende Lehrbücher zur Algebra und Geometrie, in späterer Zeit auch zur Wahrscheinlichkeitsrechnung. Noch aus Polen sandte er an die Berliner Akademie seine Exposition élémentaire des principes des calculs supérieurs, mit der er unter den 23 Einsendern den Preis auf die von J. L. Lagrange 1784 angeregte Preusaufgabe gewann, eine "klare und genaue Theorie dessen zu liefern, was Unendlich in der Mathematik genannt wird", insbesondere zu erklären, wieso die Infinitesimalmathematik richtige Sätze liefern konnte, obwohl sie von falschen Voraussetzungen ausgegangen war. Einsendeschluß war der 1. Januar 1786. Noch in demselben Jahr wurde L'Huiliers preisgekrönte Schrift auf Kosten der Akademie herausgegeben. 1795 wurde sie lateinisch unter dem Titel: Principium calculi differentialis neu herausgegeben. Die Grundidee von L'Huilier war durchaus nicht neu, sondern fußte auf Jean L Rond d'Alemberts Artikel " Différentiel" in der Encyclopédie. D'Alembert hatte vorgeschlagen, den Grenzwertbegriff zur Lösung der Grundlagenprobleme der infenitesi-mathematik zu verwenden. Demgemäß verbesserte L'Huilier zunächst die Theorie des Grenzwertes und fügte zu den von d'Alembert genannten Sätzen über den ersten Grenzwert den Satz über den Grenzwert eines Verhältnisses bei lim x/y=lim x/lim y. Er führte zum ersten Mal in einem gedruckten Text das Symbol "lim" als Grenzwert ein. In den folgenden Kaipteln gab er eine systematische Darlegung der Elemente des Differential- und Integralkalküls mit seinen Anwendungen auf Geometrie und Mechanik. Boyer. History of the calculus 255-257; DSB VIII, 305; HAB Maß, Zahl, Gewicht 12.15; Pogg. I, 1447 und ADB nennen erste Ausgabe Tübingen 1795. [Attributes: First Edition]
      [Bookseller: Antiquariat Thomas Mertens]
Last Found On: 2017-11-22           Check availability:      AbeBooks    

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