The viaLibri website requires cookies to work properly. You can find more information in our Terms of Service and Privacy Policy.

Recently found by viaLibri....

Clinica del Parigino Spedale di S. Luigi ossia trattato compiuto delle mallatie delle pelle.
Traduzione italiana di M.G. Levi. - Venedig, Antonelli, 1835, Gr.Fol. (515 x 335 mm), (4), XXVIII, 408 pp, mit 63 Farbstichtafeln mit Retuschen, feiner Halbledreinband Text etwas fleckig, Tafeln frisch. Erste italienische Ausgabe! Eines der schönsten, farbigen Abbildungswerke der Medizin überhaupt. Ein "Opus Magnum" der Dermatologie. Dieses berühmteste und umfangreichste Werk von Baron Jean Louis Alibert (1768-1837) bringt auf seinen 63 luxuriös ausgestatteten Farbtafeln eine umfassende Beschreibung der Hautkrankheiten. Das kostbare Werk ist mit einmalig schönen Bildnissen geschmückt, das Handcolorit ist zart und zurückhaltend. Durch die Beifügung der Accessoires des täglichen Lebens wurde den Abbildungen eine nie wieder erreichte Realistik verliehen. Das Charakteristische der Effloreszenzen ist auf jedem Quadratzentimeter eines Blattes minutiös herausgearbeitet. Quasi als Frontispiz enthält der Atlas den berühmten farbigen Baum der Dermatosen, dessen entfaltetes Geäst die Systematik der Hautkrankheiten symbolisiert. Der Text ist klar gegliedert. Das "Hôpital St.Louis", im Norden von Paris, wurde 1607 von König Henri IV gegründet. Es war zunächst ein Pesthaus, ab 1791 wurde es ein allgemeines Krankenhaus. Alibert gelang 1800 der Institution einen großen Namen zu verschaffen. Aus der Arbeit mit der Vielzahl chronisch Kranker konnte Alibert seine immense klinische Erfahrung gewinnen. Sein Unterricht war beispielhaft und er gilt als der Erstbeschreiber des Keloids, der Mycosis fungoides, der Akromegalie, sowie der Sklerodermie. Die Tafelwerke brachten ihm großes Ansehen und Ehre ein. Nach der Restauration erhielt er noch den Leibarztposten bei Ludwig XVIII. "Durch die Abbildungen der Krankheitsveränderungen wollte ich jene Eindrücke fixieren die später für den Pathologen wertvoll sein konnten, wollte durch die schockierenden (effrayantes) Farben des Malers den ärztlichen Blick schulen ich versuchte den Charakter der Krankheiten besser und genauer herauszuarbeiten und ihre kleinsten Nuancen festzuhalten kurz ich wollte die Sinne meiner Leser aufpeitschen (frapper), um vor ihnen die verschiedenen Phänomene wieder lebendig werden zu lassen, welche meine Augen in Erstauen versetzten."(Alibert) - "Seine Maler Vaviel und Maurice betreute er sorgsam, wies sie auf das Typische und auf leicht übersehbare Details hin. Da meist fortgeschrittene Ausprägungen der Krankheiten zur Reproduktion ausgewählt wurden, war deren Arbeit nicht angenehm. Als der Maler eines Leprakranken mit Lungengangrän den fötiden Atemgeruch nicht mehr aushalten konnte, zerstäubte Alibert ständig Essig während der fünf Tage der Bildfertigung." "Der Gesichtsausdruck spiegelt die psychische Situtation des Kranken einfühlsam wieder. (...) Noch heute erfreuen die Akkuratesse der Zeichnung, die Ausgewogenheit und Natürlichkeit der Farbgebung, vor allem die Genauigkeit der Darstellung des pathischen Substrates. Sein Werk bedeutet für die Krankenabbildung eine einmalige Pioniertat. Die meisterhaften Tafeln gaben eine Norm. Nachhaltig beeinflußte Alibert sein dermatologisches Fachgebiet, in allen Tafelwerken des Jahrhunderts." Vogt, Das Bild des Kranken, S.51. First Italian Edition - The largest and most spectacular of the early classics in dermatology, with hand-colored illustrations unsurpassed for their quality of execution, if not for their aesthetic appeal. This work is also containing for the first time Alibert's famous "family tree" of dermatoses. The first-class illustrations were produced about 160 years ago and are not only the equal of modern colour photographs, and they deliberately emphasized characteristics to the diseases illustrated. This book, one of the finest works of its kind, was produced at great expense. Most of the splendid, delicately hand-coloured engravings were drawn by Moreau-Valville and engraved by Tresca. These illustrations are life-size or near life-size, and are of great clarity. Jean-Louis- Marc, le Baron Alibert (1768-1837), was made physician for skin diseases in 1803, and the first to systematically teach dermatology in France. He introduced the first natural method of classifying skin diseases. He was the first to describe mycosis fungoides, keloid, etc., and introduced many new terms, such as "syphilides", "dermatoses", "dermatolysis", etc. The following illustrations were new: the tree of dermatoses in colour, erysipelas, variola and varicella, measles, scarlet fever and what is referred to as 'roséole idiopathique'. The new illustrations were executed by CHOUBARD. The technique used throughout is that strikingly fine coloured stipple engraving, generously assisted by the artist's brush." Ehring, Hautkrankheiten, p.107 Garrison, History of Medicine, pp.417ff. Pusey, The Hist. of Dermatology, p.74-78 Shelley-Crisey, Classics in Dermatology, p.31f. Richter, Geschichte der Dermatologie, p.201 f.
      [Bookseller: MedicusBooks.Com]
Last Found On: 2017-08-16           Check availability:      booklooker.de    

LINK TO THIS PAGE: www.vialibri.net/years/items/16269684/1835-alibert-jean-louis-marc-clinica-del-parigino-spedale-di-s

Browse more rare books from the year 1835


      Home     Wants Manager     Library Search     562 Years   Links     Contact      Search Help      Terms of Service      Privacy     


Copyright © 2018 viaLibri™ Limited. All rights reserved.