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Einleitung in die technische Chemie für Jedermann. Von Dr. f. F. Runge, ausserordentlichem Professor der Technolgie an der Universität zu Breslau. Mit 150 im Text befindlichen Tafeln, worauf die chemischen Verbindungen in natura dargestellt sind
1 Tafel als Frontispiz, XIV, 570 Seiten mit ca 150 in den Text montierten, farbigen auf Kattun fixierten Verbindungen (Farbmustern). 20,5 x 12,5 cm, zeitgenössischer Halbpergamentband mit goldgeprägtem Rückentitel auf blauem Rückenschild, Deckel mit grünlichem Marmorpapier bezogen. Durch Register erschlossen. "Friedlieb Ferdinand Runge (* 8. Februar 1794 in Hamburg-Billwerder 25. März 1867 in Oranienburg) war ein deutscher Chemiker. Er studierte von 1816 bis 1822 an den Universitäten Berlin, Göttingen und Jena zuerst Medizin, dann an der Universität Jena Chemie. Er promovierte 1819 zum Dr. med. und 1822 in Berlin zum Doktor der Philosophie mit einer Arbeit über das wirtschaftlich bedeutende Indigo. 1826 wurde Runge Privatdozent und 1828 außerordentlicher Professor für Technologie an der Universität Breslau. 1832 beendete er seine Universitätslaufbahn und zog nach Oranienburg, wo er bis zu seinem Tode lebte, um im Chemischen Etablissement Dr. Hempel, später Chemische Produkten-Fabrik Oranienburg, als Industriechemiker zu arbeiten. Runge war schon zu seiner Zeit bekannt für seine Arbeiten zur technischen Auswertung des Steinkohlenteers, der damals in großen Mengen bei der Leuchtgas- und Koksherstellung aus Steinkohle als Abfall anfiel und oft ins Meer verklappt wurde, was zu einem ernsten ökologischen Problem zu werden drohte. Er isolierte, charakterisierte und benannte Substanzen aus dem Steinkohlenteer, die wichtigsten darunter Kyanol (Anilin), Pyrrol, Leukol (Chinolin), Carbolsäure (Phenol), Rosolsäure (Aurin) Grundbausteine für chemische Stoffe der späteren, 1865 gegründeten Badischen Anilin- und Soda-Fabrik (BASF). . . Runge führte unterschiedliche Versuche mit Anilin durch. Mit Chlorkalklösung versetzt nahm dieses eine violette Farbe an. Diese Reaktion wird heute noch als Rungesche Chlorkalkreaktion zum Nachweis von Anilin verwendet. Mit Sauerstoff, Säuren oder Basen versetzt bildete Anilin rote Farbstoffe. Hiermit hatte Runge erstmals Teerfarbstoffe hergestellt, die damals aber noch auf keine wirtschaftliches Bedeutung hatten. Das schlagende Quecksilberherz in der heute bekannten Form wurde zuerst von Runge im Jahr 1829 beschrieben.Andere wichtige Substanzen, die er erstmals beschrieb, sind Thymol und die Alkaloide Hyoscyamin und Koffein (auf Anraten von Johann Wolfgang von Goethe, der in Kaffeebohnen ein Gegengift zu Atropin vermutete). Die Urform der Papierchromatographie wurde von ihm entdeckt. In Schulen werden im Chemieunterricht Bilder, die sich selber malen hergestellt, die auf seinen Erkenntnissen beruhen. Diese auch Runge-Bilder genannten Musterbilder gelten als Vorläufer der Papierchromatographie." (Wikipedia)* * * Einband nur leicht berieben, sonst gut bis sehr gut erhaltenes und frisches Exemplar.
      [Bookseller: Matthias Severin Antiquariat Am Bayerisc]
Last Found On: 2017-07-18           Check availability:      booklooker.de    

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