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2020-12-31 04:05:02
Fielding, Henry.
Reise nach Lissabon. Von ihm selbst beschrieben. Nebst einer Nachricht von den Lebensumständen dieses berühmten Schriftstellers. Titel, 262 S. Mit gestoch. Titelvignette. Lederbd d. Z. auf vier Bünden (kurzer Gelenkanriss) mit vergold. Rückenschild.
Altona, David Iversen, 1764. Beigebunden: Fielding, Henry. Reise nach der andern Welt aus dem Englischen. 4 Bl., 263 S. Mit großer, gestoch. Titelvignette. Kopenhagen, Roth, 1759. I. Seltene erste deutsche Übersetzung des 1755 posthum veröffentlichten Tagebuchs, Fieldings letztes Werk. Fielding war 1754 – ein Jahr vor dem großen Erdbeben – aus gesundheitlichen Gründen nach Lissabon gereist. Die Schiffsreise in wärmere Weltgegenden, die der Arzt dem schwer kranken Fielding angeraten hatte, dauerte wegen widriger Winde sechs Wochen und war eine Tortur für den schmerzgeplagten und fast bewegungsunfähigen Autor. Nach der Ankunft in Lissabon ist Fielding innerhalb von zwei Monaten an Leberversagen gestorben. Er nannte Lissabon "die scheußlichste Stadt der Welt". Übersetzer war Christian Gottlieb v. Murr. – Titel mit Namenseintrag, wenig fleckig. – Price/Price Humaniora, S. 68. – II. Prosasatire nach Art von Lukians Jenseitsdichtungen, zuerst im engl. Original 1743 erschienen. "Formal lehnt [sie] sich insbesondere an die 'Göttergespräche', die 'Totengespräche' und die 'Wahren Geschichten' an. Eindeutig ist ferner die ironische Nachahmung der damals grassierenden Reiseliteratur . Fieldings vielschichtige 'Reise' übertrifft an Humor und Ironie alle sonstigen von ihm selbst und von anderen unternommenen Versuche, Lukian zu modernisieren" (KNLL). – Price/Price, Literature, 359.
Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein [Berlin, Germany]
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