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2020-09-14 20:14:11
Stromeyer, Georg Friedrich Louis
Die Durchschneidung der Archillessehne, als Heilmethode des Klumpfusses, oder durch zwei Fälle erläutert (pp.195-218, mit 1 gefalteten, doppelblattgr. Kupfertafeln).
Rust's Magazin, 39. - Berlin, Georg Reimers, 8, 1833, 582 pp., mit 2 Kupferstichtafeln, Pappband d. Zeit gutes Exemplar. Paradigmawechsel: Beginn der modernen Orthopädie ERSTE AUSGABE. Originalbericht über eine der großen Pionierleistungen der modernen Orthopädie, der subkutanen Tenotomie. 5 Jahre! vor dem Erscheinen seiner berühmten Arbeit "Beiträge zur operativen Orthopädie, Hannover 1835", berichtet Georg Friedrich Stromeyer (1804-1867) hier erstmalig über seine am 28. Febr. 1831 durchgeführte Operation an dem 19-jährigen Georg Ehlers, sowie über die zweite Operation vom 12. Juni 1832. Ganz offen erwähnt Stromeyer die Verdienste von Delpech. Die Erfolge Strohmeyers waren wesentlich in seiner Nachbehandlung (Extensions-Apparate) begründet. Die Operation allein führte zu keiner Heilung des Übels. -Es ist heute überhaupt nicht vorstellbar wie hilflos die Ärzte Anfang des 19. Jahrhunderts dem Klumpfuß gegenüber standen. "Noch im Jahre 1835 wurden in einer deutschen chirurgischen Klinik Klumpfüße amputiert und der Dirigent sprach den Satz aus, wahre Klumpfüße werden nicht geheilt und müssen amputiert werden!" Nur so ist es verständlich mit welcher Begeisterung die neue Methode überall aufgenommen wurde. Die subkutane Durchschneidung der Achillessehne war ein neuer Hoffnungstrahl, an dem sich Tausende Unglücklicher, die sich bisher mit ihrem Schicksal abfinden mußten, aufrichteten.
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