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2016-08-20 13:26:30
Boyle, Robert.
Die lufftige Noctiluca, oder etliche neue Phoenomena, sampt einer Anleitung allerhand Phosphoros und selbst-scheinende Wesen zu zubereiten . nunmehro den curiösen Liebhabern zu Gefallen in Hochteutsch übersetzet durch J. L. M. C.
auff Gottfried Schultzens Kosten, Hamburg, 1682. Kl.-8vo. Lederband des 20. Jahrhunderts mit Rückenvergoldung, 1 Bl., 88 S. Erste deutsche Ausgabe. Brüning 2507. Fulton, 143. - Im Anhang die erste Veröffentlichung eines Laborverfahrens zur Herstellung von elementarem (weißem) Phosphor, der bei Kontakt mit Sauerstoff im Dunkeln leuchtet. Phosphor wurde um 1669 von Hennig Brand in Hamburg zum ersten Mal aus Urin gewonnen. Seine Methode hielt er zunächst geheim. Proben des neuen "Leuchtstoffs" verkaufte er an J. D. Krafft, der die Wundersubstanz 1677 u. a. am englischen Hof präsentierte. Dort war auch Boyle anwesend, der in den folgenden Jahren versuchte, die leuchtende Materie selbst herzustellen. 1680 war er erfolgreich und publizierte seine Ergebnisse in der englischen Erstausgabe "The Aerial Noctiluca.". Übersetzt wurde sie von Johann Lange, der seine Initialen im Titel durch den Zusatz M. C. (Medicinae Candidatum) ergänzte. - Neu gebundenes Exemplar, die Deckel mit blindgeprägtem Zierrahmen. Innen gut erhalten, teilweise mit ganz blassem Wasserrand, nur vereinzelt leicht fleckig. Durchgehend zwei winzige Wurmlöcher bzw. ein dünner kleiner Wurmgang (max. 1 cm) im oberen Rand, stellenweise bis in den Satzspiegel. Titelblatt mit kleinen Randläsuren und einem ganz blassen roten Namensstempel am oberen Rand. 300 Gramm. [Attributes: First Edition; Hard Cover]
Bookseller: Antiquariat Dr. Wolfgang Wanzke [Augsburg, Germany]
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