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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1844

        Payne's Universum. Darstellung und Beschreibung der schönsten Gegenden, Städte und merkwürdigsten Baudenkmale auf der ganzen Erde, von Portraits ausgezeichneter Personen, volksthümlichen Scenen und Genrebildern in vorzüglichen Stahlstichen. Dritter und Vierter Band

      London ; Leipzig Brain & Payne 1844. Dritter Band: 146 S., Quer-8°. Orig.-Halbleder mit Rückenvergoldung und fleuralem Bezugspapier. Vorsatzblatt mit Namenseintrag. Vorderer Deckel gelöst. Seiten stockfleckig und mit säuerlichem Geruch. Ecken und Kanten bestoßen. Vierter Band: 114 S., Quer-8°, Orig.-Halbleder mit Rückenvergoldung und fleuralem Bezugspapier. Vorsatzblatt mit Namenseintrag. Hinterer Deckel gelöst. Seiten stockfleckig und mit säuerlichem Geruch. Ecken und Kanten bestoßen. Buch. Zufriedenstellend

      [Bookseller: Versandantiquariat Dennis Wolter]
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        Ansicht der Stadt Jerusalem.

      O. O., 1844.. Bleistift und Deckweiß auf braunem Papier, links unten eigenh. signiert "Rainer | May 1844", rechts eh. bezeichnet "Jerusalem gesehen vom Tempel des Salomon". Unter Passepartout montiert. Ca. 280:180 mm.. Zeigt die Südwestecke des Tempelbergs (mit Felsendom, Al-Aksa-Moschee und dem angedeuteten, eben erst 1838 wiederentdeckten Robinsonsbogen). Erzherzog Rainer, eine "der hervorragendsten Gestalten der Regierungszeit Kaiser Franz Josefs" (O. Redlich, in: Biogr. Jb. u. dt. Nekrolog XVIII, zit. nach DBA II 1040, 150f.), war auch ein talentierter Landschaftsmaler und Lithograph (vgl. Fuchs II, 37). Obwohl er 1861-65 als erster konstitutioneller Ministerpräsident Österreichs auch politische Funktionen ausübte, galt doch sein besonderes Interesse zeitlebens den Wissenschaften und Künsten. Ehrenmitglied der k. k. Akademie der Wissenschaften sowie vielseitig begabt und interessiert, war er eine der profiliertesten Sammlerpersönlichkeiten des Hauses Habsburg: Seine Wiener Bibliothek umfaßte über 40.000 Bände (zusätzlich zu der ererbten auf Schloß Hernstein), und die von ihm erworbene Papyrussammlung "El Fayum" gilt mit ihren 180.000 Papyri als die bedeutendste überhaupt. Heute in der Österreichischen Nationalbibliothek beherbergt, führt die UNESCO "this treasure as the greatest of its kind in the world" (Unesco, Memory of the world, Nominated Documentary Heritage). - Rainer, Sohn des Bruders von Kaiser Franz, verlebte seine "Jugend [...] geleitet und angeregt von den für alles Schöne empfänglichen Eltern und von vortrefflichen Lehrern" (Redlich). Ob sich unter den letztgenannten, den bildnerischen Erziehern Erzherzog Rainers, einer der großen Kammermaler seiner Zeit befand, die ja gerade in der ersten Jahrhunderthälfte nachweislich zur Zeichenausbildung der jungen Erzherzöge herangezogen wurden, muß vorläufig offenbleiben. Das Heilige Land stellte jedoch keine unübliche Station für die Wiener Kammermaler der Zeit dar: Eduard Gurk war dort 1841 gar auf der Studienreise gestorben. - Die Qualität des Blatts übertrifft schon klar jene von Rainers überlieferten Schülerzeichnungen (zwei von 1839 nachgewiesen: ÖNB, Bildarchiv und Fideikommissbibliothek, PK 3050 2 bzw. 3). Die gereifte Begabung des 1844 erst 17jährigen Erzherzogs wird vor allem im direkten Vergleich mit Werken von anderen, teils ebenfalls in der Landschaftsmalerei dilettierenden Mitgliedern des Kaiserhauses (vgl. die sog. Dilettantenkassetten der Albertina) deutlich.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        The dispatches and letters of Vice Admiral Lord Viscount Nelson, with notes by Nicholas Harris Nicolas. 7 Bände.

      London, Henry Colburn, 1844-46.. XLVIII, 504; XXVIII, 495; XXXVI, 527; XXXI, 542; XXVIII, 523; XXXV, 502; XXXII, 424, CCXC S., 1 Bl. Mit gestochenem Porträt, 4 Schlachtplänen (davon 3 gefaltet) sowie 4 gefalteten Schriftfaksimiles. Gr.-8° (23 x 15 cm). Blindgeprägte Original-Leinwand mit Rückentitel und Deckelsignet.. Erste Ausgabe, komplett in sieben Bänden. - "This is the standard work of reference for Nelson's correspondence and the principal source from which his biographers have drawn (and still do draw) their material. It contains some 3,500 letters, including what are now the Nelson and Bridport Papers at the British Library, but not the Nelson Papers at the Nelson Museum, Monmouth" (Cowie). - Die teils beigebundenen Verlagsanzeigen in der obigen Kollation nicht berücksichtigt. - Unbeschnitten, die beiden Schlußbände auch unaufgeschnitten.Teils leicht gebräunt und angestaubt, das Porträt Nelsons stockfleckig. Die Originaleinbände wie üblich mit deutlichen Gebrauchsspuren: Bestoßen und angestaubt, Kapitale teils leicht lädiert, Gelenke stellenweise gering eingerissen, die Innengelenke von Band II aufgeplatzt. - Die Innendeckel von vier Bänden mit Exlibris von "Admiral Charles Gordon" (ca. 1781-1860; 1810 aktiv als Kapitän einer englischen Fregatte an der Eroberung von Mauritius beteiligt), teils mit weiterem Exlibris von "William H. May". - Insgesamt gute Reihe. *Cowie, Lord Nelson, 144.

      [Bookseller: Antiquariat Christian Strobel]
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        THE LIFE AND ADVENTURES OF MARTIN CHUZZLEWIT. With Illustrations by Phiz.

      Chapman & Hall. London. 1844 - FIRST EDITION. Octavo (8.6 x 5.6 inches). Engraved title page with the pound sign before the numbers. Walter Smith's bibliography of the works of Charles Dickens states "There is no first state or priority of the illustration as has often been cited in catalogues". Fourteen line errata list. Engraved frontispiece, extra title and 38 full page plates by Phiz (Hablot K. Browne). Foxing to most of the plates, a few quite heavily. One volume bound into two in attractive early half black morocco leather bindings. Wide raised bands with gilt tooling. Compartments ruled and lettered in gilt. Marbled paper on boards. Plain grey endpapers. Edges of boards rubbed and bumped. Overall a near to very good copy that looks good on the shelf. [Attributes: First Edition; Hard Cover]

      [Bookseller: Paul Foster - ABA Member.]
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        Die teutschen deutschen Schmetterlinge systematisch beschrieben - Mit Angabe der Fangmethoden, Erziehung und Aufbewahrung - Mit 99 naturgetreuen, colorirten Abbildungen

      Fürst Nordhausen 1844. PP, 132S + 9 Tafeln, eine Seite vom Inhaltsverzeichnis fehlt, teilw. stockfleckig, sehr seltenes Exemplar.

      [Bookseller: Buchhandlung und Antiquariat Lutz Heimha]
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        Kurzer Bericht ueber die Dampfwagenfahrten auf saemtlichen Deutschen Eisenbahnen nebst Beschreibung einer Locomotive.

      Braunschweig Friedrich Martin Meinecke 1844 13 cm x 10.8 cm 32 S. OBr.. Mit einer Eisenbahnkarte und zwei Tafeln Abbildungen / sehr selten!! Zustand: Ruecken geringfuegig quergerissen / unt. Ecken anfangs etw. geknittert / etw. fleckig + angestaubt / Block durchgehend etw. stockfleckig / Name am Spiegel / tls. eselsohrig / im ganzen sehr ordentlich. mit zwei Deckelvignetten die (Falt)Karte zeigt das Streckennetz zwischen Paris und Warschau Ostsee und Triest im Text kurze Beschreibungen der dt. Strecken mit Preisen Fahrtdauer Zahl der Zuege

      [Bookseller: Trigon - Versand-Antiquariat + Tee-Versa]
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        Journals Kept by Mr. Gully and Capt. Denham during a Captivity in China in the Year 1842.

      Chapman and Hall,, London, 1844 - Edited by a Barrister. 8vo. (iv), 199pp. 1 plate. Original cloth, occasional very light foxing, rear end-paper partially cut off, otherwise good. Ex-library copy, pasted & stamp on front end-paper. Cordier 2371, Lust 557 [Attributes: Hard Cover]

      [Bookseller: The Isseido Booksellers, ABAJ, ILAB]
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        Neue Gedichte. Mit: Deutschland. Ein Wintermärchen.

      Hamburg, Hoffmann u. Campe, 1844.. O-Halbleder mit grünfarbigem, marmorierten Deckeln und Lederecken, Titel in Golddruck a. Rücken, Rücken fachgerecht restauriert, Ecken u. Kanten beschabt, Einband berieben, wenige Seiten gering stockfleckig, sonst sauberes Exemplar mit weißem Papier, (4), die ersten vier Seiten sind unpaginiert und enthalten den Schmutztitel, die Verlagsanzeigen, den Titel und die Angabe der Druckerrei. 421 Seiten beginnend mit dem Untertitel "Neuer Frühling", Prolog und u. a. Der Tannhäuser, Romanzen. In der Folge mit dem Gedicht "Deutschland ein Wintermährchen" mit den Stellen, die in dem gleichzeitig erschienenen Einzeldruck wegen der Zensur verändert oder weggelassen werden mußten (Caput I bis XXVII - S. 277 - 421). Auf der Seite 190 der Druckfehler VIII statt XII. (vgl. Houben, Verbotene Literatur) 8°, Erstausgabe: WG II, 17.. Seltene Erstausgabe!

      [Bookseller: Versandantiquariat Christine Laist]
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        45 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Großwardein (Oradea), Carlsburg u.a., 1844-1868.. Zus. 143 S., 8° bis 4°.. Der Empfänger der teils in Französisch, teils in Deutsch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. - Ein Brief mit kl. Ausriß m. min. Textverlust. -

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
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        7 eigenh. Briefe m. Unterschrift u. ein Schreiben mit papiergedecktem Siegel u. eigenh. Unterschrift.

      Wien u. München, 1844-1856.. Zus. 15 S., 8° bis 4°.. Michele Viale-Prela ist der Nachwelt vor allem wegen seiner Rolle im Fall Edgardo Mortara bekannt. Die Entführung des angeblich notgetauften jüdischen Kindes Edgardo Mortara, die mit seiner Duldung geschah, sorgte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für großes Aufsehen und spielte eine Rolle im Kulturkampf. - "Michele Viale-Prela wurde 1823 zum Priester geweiht und machte in den nachfolgenden Jahren eine ungewöhnlich schnelle Karriere. Zwischen 1828 und 1836 war er Assistent des päpstlichen Nuntius in der Schweiz, danach arbeitete er zwei Jahre mit dem Staatssekretär des Kirchenstaates. Danach nahm er selbst ab 1838 die Aufgabe eines Nuntius in München wahr und wurde 1841 zum Bischof ernannt. Ab 1845 diente er dem Vatikan als Nuntius am kaiserlichen Hof in Wien. 1855 wurde er schließlich zum Erzbischof von Bologna ernannt. Die Ernennung war ungewöhnlich, weil er selber nie Priester einer Gemeinde gewesen war und immer dem Regierungsstab des Vatikans angehörte. Er war sogar als Nachfolger des Staatssekretärs Giacomo Antonelli im Gespräch gewesen. In Bologna war er Nachfolger eines politisch eher gemäßigten Erzbischofs. Zu den ersten Maßnahmen, die Erzbischof Viale-Prela ergriff, gehörten Vorschriften, die die Observanz religiöser Vorschriften und Gebote in dieser zum Kirchenstaat gehörenden Stadt sicherstellen sollten. Die von ihm gegründete Zeitung, L'osservato bolognese, diente vor allem dazu, liberale Ideen zu bekämpfen. Mit Missionierungskampagnen, bei denen er sehr stark auf Angehörige des Jesuitenordens zurückgriff, wollte er das religiöse Bewusstsein in seiner Gemeinde stärken" (Wikipedia). - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. -

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
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        Baden-Baden und seine nähere und fernere Umgebungen. Das Murgenthal und seine näheren und ferneren Umgebungen. Nach Zeichnungen von C. Fromme und C. Lindemann

      Frommel. Carlsruhe & Baden, o.Vlg.u.J., (um 1844)... Quer-gr-8°, / farblithographiertes Titelblatt, 25 Stahlstiche, farblithographiertes Titelblatt, Halbleinenband der Zeit. gebundene Ausgabe, Gelenke angerissen, innen Blätter stockfleckig,. U.a. Mit Ansichten der Lichtenthaler Allee, Baden vom Häfstich, der Bahnhof in Baden, das Gesellschaftshaus, Baden vom Gesellschaftshaus, der Trinkhalle, Grabmäler im Chor der Stiftskirche, ehemaligen Kloster Frommelsberg, Baden von den Anlagen oberhalb der Trinkhalle, Baden von oberhalb der Seufzerallee gesehen, Klostergarten von Lichtenthal, der Kuntzenhütte Builthof, Der Eingang in das alte Schloss Baden, die Lichterthaler Allee, Das alte Schloss Baden von den Felsen, Ebersteinburg, Baden vom Wege nach Gernsbach gesehen, Felsenbrücke bei Baden, das Schloß Neu-Eberstein im Murgthal, Ansicht von Gernsbach und Ebersteinschloss, Ansicht vom Schloss Eberstein auf Gernsbach und die Vogesen, Eingang in das Schloss Eberstein, Rothenfels, Favorite bey Baden, Ottenau und der Amlienberg im Murgthale, ( Gernsbach im Murgthale, das Schloss Eberstein in der Ferne ), Süddt 5 +++++ 20 Jahre Antiquariat Christmann in Wiesbaden +++++

      [Bookseller: Wiesbadener Antiquariat Christmann]
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        Gedichte. Herausgegeben von Eduard Mörike.

      Hamburg, G. Heubel 1844.. 12°. Tit., Ss. V-XII (offenbar ohne dem in der Pag. gezählten Schmutztit.), 287 S. Fachmännisch restaurierter, roter Halblederband d. Zt. m. Rückentitel u. Verz. in Goldpräg., Buntpapierbezug u. umseit. Marmorschnitt. Rücken neu aufgezogen; Papier durchgeh. gebräunt, vereinzelt minimal stockfleckig.. Goed. VIII, 645, 35; WG² 10. EA. Nach heftiger Kritik an der durch H. v. Canitz 1839-40 herausgegebenen Gesamtausgabe von Waiblingers Werken schrieb Mörike, der mit W. in alter Freundschaft verbunden war "dass diese Gedichte in wesentlich veränderter Gestalt gegeben werden sollen wobei man sich z.B. nicht etwa nur zu bedeutenden Abkürzungen u. dgl. sondern häufig zu mühsamer Umarbeitung ganzer Stellen u. Strophen hat entschließen müssen" (vgl. dazu Kat. Marbach S. 405 f.). - Der klassizistisch-romantische u. exzentrische Dichter u. Schriftsteller Wilhelm Friedrich Waiblinger (1804-1830), galt seiner Zeit als hochbegabt u. veröffentlichte bereits als Gymnasialschüler, unterstützt von seinem Lehrer Gustav Schwab, seinen ersten Roman. Er war befreundet mit Ludwig Amandus Bauer, Eduard Mörike u. dem damals bereits als wahnsinnig geltenden Friedrich Hölderlin. Nachdem 1824 ein für damalige Verhältnisse skandalöse Liaison mit einer älteren Frau öffentlich wurde, wurde er von der Universität relegiert und begab sich nach Italien, "um der in Deutschland empfundenen Enge zu entgehen" und als freier Schriftsteller tätig zu werden. Dort starb er, erst 25 jährig, 1829 an einer Lungenentzündung.

      [Bookseller: Antiquariat Löcker]
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        Letter from Benjamin Disraeli to Reverend James Rudge

      1844 - Signed and dated letter from Benjamin Disraeli to Reverend James Rudge, rector in Devonshire. "Reverend Sir, Permit me to thank you for your gratifying letter. Tis the appreciation of minds like yours that a public man finds his greatest reward. I have the honour to remain, Revd. Sir, your faithful Servant B. Disraeli. Bradenham Manor High Wycomb Dec 26/44" "The Rev. James Rudge." The letter is in response to Rudge's letter to Disraeli in which Rudge wrote: "The only way to save the country is by the means suggested in your admirable work." Rudge was referring to Disraeli's novel CONINGSBY, which had just been published. The date of this letter is very significant. This is the year that Disraeli breaks with Peel and starts his own career, tries to destroy Peel and eventually succeeds in doing so. At the time of this letter Disraeli is deep in debt and relieved to be in Parliament, which immunized him from creditors. The letter is protected by an acid free mylar envelope. Benjamin Disraeli, 1st Earl of Beaconsfield, KG, PC, FRS, (21 December 1804 -19 April 1881) was a British Conservative politician, writer, aristocrat and dandy who twice served as Prime Minister. He played a central role in the creation of the modern Conservative Party, defining its policies and its broad outreach. Disraeli is remembered for his influential voice in world affairs, his political battles with the Liberal spokesman William Ewart Gladstone, and his one-nation conservatism or "Tory democracy". He made the Conservatives the party most identified with the glory and power of the British Empire. He is to date the only British Prime Minister of Jewish birth. Disraeli was born in London. His father left Judaism after a dispute at his synagogue; young Benjamin became an Anglican at age 12. After several unsuccessful attempts, Disraeli entered the House of Commons in 1837. When the Conservatives gained power in 1841, Disraeli was given no office by the Prime Minister, Sir Robert Peel. In 1846, Peel split the party over his proposal to repeal the Corn Laws, which imposed a tariff on imported grain. Disraeli bitterly attacked Peel in the Commons. The Conservatives who split from Peel had few who were adept in Parliament, and Disraeli became a major figure in the party, though many in it did not favour him. When Lord Derby, the party leader, thrice formed governments in the 1850s and 1860s, Disraeli served as Chancellor of the Exchequer and Leader of the House of Commons. He also forged a bitter rivalry with the Liberal Party's William Ewart Gladstone. Upon Derby's retirement due to ill health in 1868, Disraeli became Prime Minister briefly before losing that year's election. He returned to opposition, before leading the party to a majority in the 1874 election. He maintained a close friendship with Queen Victoria, who in 1876 created him Earl of Beaconsfield. Disraeli's second term was dominated by the Eastern Question¿the slow decay of the Ottoman Empire and the desire of other countries, such as Russia, to gain at its expense. Disraeli arranged for the British to purchase a major interest in the Suez Canal Company (in Ottoman-controlled Egypt). In 1878, faced with Russian victories against the Ottomans, he led the British delegation at the Congress of Berlin and secured a settlement favourable to Britain. This diplomatic victory over Russia established Disraeli as one of Europe's leading statesmen. Although Disraeli won public acclaim for his actions at Berlin, events thereafter moved against the Conservatives. Controversial wars in Afghanistan and South Africa undermined his public support. He angered British farmers by refusing to re-institute the Corn Laws in response to poor harvests and cheap American grain. With Gladstone conducting a massive speaking campaign, his Liberals bested Disraeli's Conservatives in the 1880 election. In his final months, Disraeli led the Conservatives in opposition.

      [Bookseller: Meir Turner]
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        Autograph Letter Signed ('C Fane') to G. Joy, discussing the reform of the Court of Chancery.

      19 August ; Court of Bankruptcy. 1844 - 12mo, 3 pp. Thirty-three lines. Text clear and complete. Fair, on lightly-aged paper, with traces of mount on reverse of second leaf, which is docketed 'C. Fane to G. Joy | 19 Augt. 1844'. A significant and interesting letter, on a topic later tackled by Dickens in 'Bleak House', by a judge who was an active member of the Law Amendment Society, and whose decisions, according to his entry in the Oxford DNB, 'were frequently the subject of comment', although 'very few of his judgments were reversed on appeal'. Fane sympathises with Joy's 'misfortunes', as he does 'with the case of every man, who has the misfortune to be involved in a Chancery suit'. There is however nothing that he could proposer, 'relating to Insolvency or Bankruptcy', that could 'redress the wrongs to wh. the delays of Chancery have subjected you'. The main cause of these delays is the 'tossing of the suitor from the Judge to the Master, & from the Master to the Judge, till the subjt. in dispute is wasted in expense'. The only remedy is for the judge to be compelled 'to carry out his own desires without references to Masters', or to 'so raise the station, power & responsibilities of Masters as that they shall become independent judges'. Small contemporary cutting laid down at head of first page, reading 'SUBDIVISION COURT, WEST SIDE. | Commissioners. | Sir Charles Frederick Williams, kt. Josh. Evans, esq., hon. Robert G. Cecil Fane.' [Attributes: Soft Cover]

      [Bookseller: Richard Ford]
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        Sabaste, Ancient Samaria.

      London, F. G. Moon, 1844.. Lithograph [by Louis Haghe]. 502 x 343 mm.. A view with Arabian horses in the foreground, dated April 17, 1839. Lithographed print after a sketch from British artist David Roberts's monumental series of views of ancient sites in the Middle East. His work is today regarded as one of the most important and elaborate ventures of nineteenth-century publishing, and the apotheosis of the tinted lithograph. - Matted.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Die Dresdener Köchin oder die feine und allgemeine bürgerliche Koch=, Brat= und Backkunst der neusten Zeit, nebst Anweisung zum Einmachen der Früchte, zu warmen und kalten Getränken, Speisezetteln und Anordnung der Tafeln etc. Auf 45jährige Erfahrung und practische Uebung gegründet.

      Dresden, Selbstverlag, 1844.. 8°. XXXII S., 343 S. HLdr. berieben u. bestoßen. Deutsch;. Erstausgabe.- Weiss 260 - Eine nachhaltige Bestätigung für die Bedeutung der damaligen sächsischen Kochkunst leistete Johann Friedrich Baumann mit seinem zweibändigen und mit französischen Untertiteln versehenem Werk "Der Dresdner Koch" oder " Die vereinigte deutsche, französische und englische Koch- und Backkunst", Dresden 1830. Wahrlich kein Regionalkochbuch, aber ein höfisches Speiseregister vom Feinsten. J. F. Baumann war Küchenchef der Familie von Bünau auf Schloss Dahlen bei Riesa. Die Bünaus sind die einzigen Machtrivalen der Wettiner im späten Mittelalter gewesen. "Der Dresdner Koch" spiegelt zum Erscheinungszeitpunkt eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der gesamten sächsischen Adelsküche wieder. Ein solch fachlich fundiertes Werk über die damalige Kochkunst suchte generell bis heute deutschlandweit seinesgleichen. 1844 schiebt Baumann das tatsächlich regionalere Kochkunstwerk: "Die Dresdner Köchin " nach. Wahrscheinlich auch um seine territoriale Verbundenheit zu demonstrieren. Mit seinem Sohn Friedrich Tuiskon Baumann, der am 1. März 1850 als Hofbeikoch im Schloss am Taschenberg seinen ersten Arbeitstag hatte, zwei Jahre später Hofkoch wurde, 1863 zum königlich sächsischer Hofküchenmeister avancierte, 1882 in den Ruhestand trat und 1889 viel zu früh verschied, gewann die sächsische Hofküche absolut internationalen Rang.- Stark braunfleckig und mit Gebrauchsspuren.

      [Bookseller: Antiquariat "Kochkunst Bibliothek"]
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        Handbuch der gesammten Chirurgie.

      (Jena, Mauke, 1844).. Atlasband. Quer-4°. Mit 40 lithographierten Tafeln. Pappband mit Kleisterpapierbezug und goldgepr. Deckeltitel.. Hirsch III, 186. - Leider nur der Altlasband eines 4-bändigen Werkes mit detailreichen lithographischen Tafeln mit chirurgischen Instrumenten, zahlreichen Verbänden, Krankenlagerungen, Fixationen und Herniengurten. - Durchgehend etwas stockfleckig. Einband berieben und bestossen.

      [Bookseller: EOS Buchantiquariat Benz]
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        The Highlands of Ethiopia. Described during eighteen months' residence of a British embassy at the Christian Court of Shoa.

      J. Winchester, New World Press, New York, ohne Erscheinungsjahr, ca. 1844. 1st American Edition Leinen Solide, Gut. ORIGINALAUSGABE! Text Englisch, blind-/goldgeprägter Leinenband mit Rückentitelei, vom Buchbinder fachmännisch restauriert, Buchschnitt nicht ganz sauber, Bibliothek-Schild im inneren Buchdeckel, farbiger Frontispiz, Titelblatt mit Vignette, VII, 392 paginierte Seiten, zweispaltig gedruckt inkl.Appendix mit diversen Beiträgen zu reiseroute, Sprachen, Sitten, Religionen etc. Mit 3 ganzseitigen Stahlstichen, stockfleckenfrei, insgesamt solide und gut erhalten. --- Text English (printed on 2 columns), cloth binding with lettering on spine, frontispiece in colour, title page ( slightly soiled) with vignette, VII, 392 pages with 3 full-paged engravings, including an appendix with "route from Tajura to Ankober", scientific observations as well as an extensive calendar of the ethiopic christian church. All in all very solid and in good condition. ---- Major Sir William Cornwallis Harris (baptised 2 April 1807 - died 9 October 1848) was an English military engineer, artist and hunter. From 1841 to 1843, Harris led a British diplomatic mission from Bombay to Sahle Selassie, Negus of Shewa, at the time an autonomous district of Ethiopia, with whom they negotiated a commercial treaty. They also collected extensive scientific data during the trip. (Wikipedia) --- Nur als Paket. 14 x 22,5 Cm. 0,6 Kg.

      [Bookseller: Antiquariat Clement]
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        The dispatches of Field Marshal the Duke of Wellington, during his various campaigns in India, Denmark, Portugal, Spain, the Low Countries, and France. An enlarged edition. Comp. from official and authentic documents by [John] Gurwood.

      London, Parker, Furnivall and Parker 1844.. 8 Leinwandbände der Zeit. (25 x 16,5 cm) Gr.8°.. 1844-1847. Teilweise noch nicht aufgeschnitten. Die Kopfschnitte fleckig und etwas gebräunt. Nicht ganz frisch. Bringt u.a. die entscheidenden Depeschen Waterloo betreffend. * Wenn Sie Ihre VISA oder EUROCARD/ MASTERCARD zur Zahlung nutzen möchten kontakten Sie uns bitte. *

      [Bookseller: Heinrich Heine Antiquariat]
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        10 handgebdne. Einbände von James Toovey (1813-1893). Grünes Oasenziegenleder, Streicheisenverzierung auf Vorder- u. Rückendeckel, ornamentale Rückenverg., Stehkantenverg., goldgepräg. Fileten auf Innenkanten, umlauf. Goldschn. Jeder Band signiert ,21:12,5 cm

      . Inhalt: F. Schiller. Sämtliche Werke. Stgt. u. Tübingen, Cotta, 1844. Mit gest. Portr. Schillers von Rud. Rahn nach L. Simanowitz sowie etliche Stahlstiche, tls. stockfl. (Goed. V, 144), Rücken ausgefärbt, nur kleinste Gebrsp. und bestens erhalten, (Abb.), sehr guter Zustand,.

      [Bookseller: SCHNEIDER-HENN]
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        Reise um die Welt in den Jahren 1844 - 1847. 3 Bände. Stuttgart und Tübingen, Cotta 1852 - 1854. X S., 1Bl.,.

      . 440 S.; VIII, 530 S., 1 mehrfach gefaltete Karte; VI, 648 S., Halblederbände der Zeit mit biedermeierlicher Rückenvergoldung.. Erste Ausgabe.- 1. Band: Reise in Nordamerika. 2. Band: Reise in Westindien und Südamerika. 3. Band: Reise in China, Java, Indien und Heimkehr.- Durchgängig leicht stockfleckig, Rücken und Einbandkanten etwas berieben, insgesamt schönes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Eckert & Kaun]
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        Zur Organischen Formenlehre. [I] Atlas zur Entwicklungsgeschichte des Kopfes des Menschen und der Hoheren Wirbelthiere. [II] Untersuchungen uber Wachsthum und Bau des Menschlichen Schadels. Vol. I. [III] 3 works in one v

      G+ : in Good condition plus. Some scattered browning. Ex.-lib. Royal College of Surgeons First Edition Black/gilt hardback cloth cover 350mm x 270mm (14" x 11"). 60pp; vii + plates; 148pp, + plates. 12 lithographed plates [I]; 9 engraved plates [II]; 17 engraved plates, several chromolithographed [III]. I published in 1844; II published in1869; III published in 1862.

      [Bookseller: Barter Books]
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        Afbildninger af Dyr og Planter efter Dictionnaire des sciences naturelles.

      Kbhvn.: Gyldendal 1844. Med 96 håndkolorerede kobbertavler. (8) + 96 s. Indbundet i samtidig halvlæder med rygforgyldning.With 96 handcoloured copperplates. Bound in contp. halfleather with goldlines on spine

      [Bookseller: Peter Grosell's Antikvariat]
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        5 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Wien u. Dresden, 1844-1864.. Zus. 11 S., 8°.. "[...] Die Bestände des österreichischen Staatsarchivs sind vollgefüllt mit den geistigen Elaboraten Werner's über die wichtigsten Staatsfragen Deutschlands in dieser Zeitepoche. Die kleine steilstehende Schrift Werner's gab mit ihren harten aber leserlichen Zügen allen österreichischen Missionschefs in Deutschland die Richtschnur für ihre Handlungsweise an, und lenkte auch Metternich's weiche, leicht hingeworfene Handschrift da und dort den Gedankengang seines eisernen Mitarbeiters in andere Bahnen, so darf doch der Kopf und die Hand, welche des Staatskanzlers oft flüchtige Ideen erst in die wahre Form zu gießen verstanden, nicht unterschätzt werden. Viel was Metternich heißt ist Werner, doch nur wenig was Werner heißt, ist Metternich [...]" (vgl. ausführlich: ADB XLII, 58ff.). - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. -

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
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        L'Art de Fumer ou la Pipe et le Cigare. Poeme en Trois Chants. Suivi de Notes.. Beigebunden: Syphilis- Poeme en deux chants. Notes par le docteur Giraudeau de Saint-Gervais; Biographie de Fracastor; Poeme de Fracastor de la Syphilis. Fragment du Poeme de Fracastor;.

      Paris, Lallemand-Lepine/ Bechet, 1844/45. 8°, 94 S.; 86 S., Privat-Kart. d. Zeit m. Rückentitel, Etwas berieben, etwas stockfleckig. Preis in CHF: 495. Auguste-Marseille Barthelemy (1796 -1867) französischer Dichter. In Paris konnte Berthelemy erfolgreich als Schriftsteller debütieren und zusammen mit Mery veröffentlichte er viele Satiren gegen die Bourbonen. Als Parteigänger Napoleons richteten sich diese Pamphlete meistenteils gegen Ludwig XVIII. und dessen Nachfolger. Durch ihren beißenden Spott, durch die Lebendigkeit und Leichtigkeit ihrer Verse gewannen diese bald einen großen Leserkreis. Da Barthelemys Angriffe auf Monarchie und Staat auch in der Julimonarchie immer heftiger und unkontrollierter wurden, regte der Bürgerkönig Louis Philippe an, ihm eine kleine Pension auszusetzen. diese war verbunden, mit der Auflage, nichts politisches mehr zu veröffentlichen und sich ins Privatleben zurückzuziehen. Der Plan ging auf und als die Öffentlichkeit davon erfuhr, sank seine Popularität. Dem Vorwurf, er habe sich kaufen lassen, versuchte Barthelemy vergeblich mit dem Gedicht "Ma justification" zu begegnen.Barthelemy übersetze u.a. von Girolamo Fracastoro und Vergil. Girolamo Fracastoro (um1478 -1553), italienischer Arzt und Dichter. 1530 veröffentlichte Fracastoro in Verona ein berühmtes Gedicht über die Syphilis (Syphilis, sive morbi gallici, libri tres, ad Petrum Bembum). Der Krankheitsname Syphilis wird auf dieses Gedicht zurückgeführt.

      [Bookseller: Antiquariat Peter Petrej]
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        Chronicles of England, France, Spain and the Adjoining Countries. From the Latter Part of the Reign of Edward II to the Coronation of Edward IV. Two volume set

      London William Smith 1844. VG : in very good condition without dust jacket as issued. Minor scrubbing and scuffing to leather along extremities. Aeg Reprint Red gilt-decorated hardback leather cover 250mm x 190mm (10" x 7"). 768pp; 733pp. Hand-finished chromolithographic illustrations based on the MS. from the British Museum and the Bibliotheque Royale Paris; additional b/w illustations within the text. Beautiful set.

      [Bookseller: Barter Books]
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        DOORWAY OF BAALBEC (May 7th, 1839)

      London F.C.Moon 1844. Original lithograph from the folio 1st edition. Lithographed by Louis Haghe. Published by F.G.Moon, London, 1844. Full page (vertical). Size of image: 36,5 x 52 cm ( = 14,2 x 20,4 inch) + margins. Hand-coloured. UNTRIMMED FULL MARGINS. Upper right and lower right corners of outer margins slightly chipped off ( see photograph). Minimal colour sprinkle on tiny area of left margins, not affecting image, 1 small stain on very far upper margins .Very clean and very good condition with excellent imprint. ONE OF ROBERTS' MOST FAMOUS AND DESIRED LITHOGRAPHS. Rare! - LEBANON ANTIQUE PRINT ANTIQUITIES - AIRMAIL SHIPPING incl.worldwide Registered surface mail incl. worldwide. First Edition Fine David Roberts

      [Bookseller: M. Pollak Antiquariat - Est.1899, ABA, V]
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        Eigenh. Brief mit U.

      [London], 13. VIII. 1844.. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.. An Charles Beyer: "With great pleasure, I am my Dear Sir | Yours truly | David Roberts R. A.".

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        A Monograph of the Odontophorinae, or Partridges of America

      - London: Richard & John E. Taylor for the Author, [November 1844 - March 1846 - November] 1850. Folio. (21 1/2 x 14 1/4 inches). 1p. list of subscribers. 32 fine hand-coloured lithographed plates after Gould and H. C. Richter. Early half olive green morocco over green pebbled cloth covered boards, bound for Sotheran's, spine with raised bands in six compartments, lettered in the second and fourth, the others with a repeat decoration in gilt, marbled endpapers, gilt edges. A fine copy of the first edition of Gould's fourth monograph, in which he considerably enlarged the number of recorded species of the American partridge family. Besides the spectacular plates of American birds, this work is interesting for the light it throws on the all encompassing nature of science before specialization: Gould was inspired by the gift of an English Arctic explorer, received much useful information from a Scottish botanist and finally dedicated the work to the French ornithologist Prince Charles Lucien Bonaparte (1803-1857) the author of American Ornithology. In this, Gould's fourth monograph, he considerably enlarged the number of recorded species of the American partridge family. Gould was persuaded to undertake this project "by the sight of the beautiful Callipepla Californica, presented to the Zoological Society of London by Captain Beechey, in 1830. The graceful actions and elegant deportment of these birds inspired me with a desire to become thoroughly acquainted with the entire group of which they form a part; this desire was even strengthened by the details furnished to me by the late celebrated traveller and botanist, Mr. David Douglas, respecting species seen by him in California, of the existence of which we had until then no idea . In the course of my researches I have several times visited most of the public and many of the private collections of Europe, and have besides corresponded with various persons in America: the result is that I have had the pleasure of extending our knowledge of the group from eleven to no less than thirty-five species" (Preface). Anker 176; Fine Bird Books (1990) p.102; Nissen IVB 376; Sauer 13; Wood p.365; Zimmer p. 257. [Attributes: First Edition; Hard Cover]

      [Bookseller: Donald A. Heald Rare Books (ABAA)]
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        Forord. Morskabslaesning for enkelte Staender efter Tid og Leilighed af Nicolaus Notabene. (Light Reading for the Different Classes at the Time of Leisure)

      Kjobenhavn (Copenhagen), Reitzels Forlag, 1844.. 8°. Octavo, 111pp. First edition. Good copy in publisher's issue blue paper covered boards. Boards detached but present, chipping to spinal extremeties and to label, occasional foxing to text, enclosed in cloth drop-spine box. Rarely seen in the publisher's binding.. [Himmelstrup 70].

      [Bookseller: Old Head Books & Collections]
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        Des Deutschen Mannes Geschaftshelfer; Enthaltend die Nusslichsten...

      1844. Diefenbach, Daniel. Des Deutschen Mannes Geschaftshelfer: Enthaltend die Nusslichsten und Gebrauchlichsten Vorschriften, Um Mehrere Arten von Geschaftsschriften, Ohne Hulfe eines Anwalts oder Notarius Gesetzmassig in Deutscher Sprache, Selbst zu Schreiben. Baltimore: Gedruckt in der Buch-Handlung der Evang. Luth. Kirche, 1844. 123, [1] pp. 12mo. (5-3/4" x 4-1/2"). Contemporary three quarter sheep over plain paper boards. Moderate rubbing to boards and extremities with some wear to spine ends and corners, rear joint starting. Occasional foxing, faint annotations to a few leaves. Early annotations in pencil to endleaves, interior otherwise clean. * Only edition. Diefenbach, a Pennsylvania German, seems to have based this formbook on Thomas Crowell's The Counsellor, or Every Man His Own Lawyer (1844). It contains a variety of forms relating to personal and business transactions. OCLC locates 7 copies, 6 in North America, none in a law library. Not in Cohen..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Poems. Presentation Copy (contains A Visit From St. Nicholas)

      Bartlett & Wellford New York 1844. First Edition Very good+ with a professional repaired backstrip and strengthened joints and hinges leaving intact the 1/2 leather (calf) and the patterned purple cloth covered boards. The gilt text of the title remains on the spine. A 12mo measuring 7 1/4" by 4 1/2" with the prior owner's name: "S. Victor Constant | New York" stamped on the front paste down. A presentation copy inscribed "To Miss Southey | with the respects | of the author. | June, 1844." On the verso side of the half title page, the author has also added a line of correction for page 58. 216 pages being a collection of 37 poems, the most important being A Visit From St. Nicholas. This is the first appearance of this now famous and beloved poem "in a collection of Moore's own verse, and thus his first public acknowledgment of authorship." (Marshall, The Night Before Christmas A Descriptive Bibliography of Clement Clarke Moore's Immortal Poem, p. 10) The poem first appeared in The Troy Sentinel on December 23, 1823 anonymously. (BAL, 14348) As stated in Marshall's bibliography regarding this title: "This is considered by many scholars to be the definitive version." One's imagination is provoked with the possible connection between the author's last poem titled: "Southey" which is an ode to his deceased wife, and the name of the person who was presented with this book: "Miss Southey". Our code number = TB26982

      [Bookseller: Town's End Books, ABAA, ILAB]
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        Geschichte von Böhmen - Größtentheils nach Urkunden und Handschriften, 5 Bände (in 10 Büchern = alles),

      Prag, Kronberger & Weber, später bei Friedrich Tempsky, 1844-1867,. alle Bände in Erstausgabe (Band 1 und Band 2.1. aber im zweiten Abdruck), 8° (der kartonierte Originaleinband etwas höher als die gebundenen Bände), insg. ca. 5020 Seiten, Band 1 und 2.2. jeweils mit einer mehrfach gefalteten Stambaumtafel, teilweise schön marmorierter Schnitt, teilweise Vollrotschnitt, einheitliche Halb-Leineneinbände des 20 Jahrhunderts mit wunderbaren Musterpapierbezügen und Rückenschildern (nur der 5. Band, 2. Abteilung im kartonierten Originaleinband), zwei der Bände mit schönen, alten Rundstempel auf der Titelseite (dort auch ein kleines rotes Siegel), innen (wie immer) stellenw. altersfleckig, sonst erstaunlich schöne, saubere Exemplare teilweise noch mit den eingebundenen original Einbanddeckeln der ursprünglich kartonierten Verlagseinbände (prez). Band 1: Urgeschichte und die Zeit der Herzoge in Böhmen bis zum Jahre 1197 / Band 2.1: Böhmen als erbliches Königreich unter den Premysliden - Vom Jahre 1197-1306 / Band 2.2: Böhmen unter dem Hause Luxemburg, bis zum Tode Kaiser Karls IV. Jahre 1306-1378 / Band 3.1: Böhmen unter König Wenzel IV, bis zum Ausbruch der Hussitenkrieges - Vom Jahre 1378-1419 / Band 3.2: Der Hussitenkrieg, vom 1419-1431 / Band 3.3: Böhmen und das Baseler Concil - Sigmund und Albrecht Jahre 1431-1439 / Band 4.1: Das Zeitalter Georgs von Podiebrad - Die Zeit von 1439 bis zu. K. Ladislaws Tode 1457 / Band 4.2: Das Zeitalter Georgs von Podiebrad - K. Georgs Regierung 1457-1471 / Band 5.1: Das Zeitalter der Jagelloniden - K. Wladislaw II von 1471 bis 1500 / Band 5.2: Das Zeitalter der Jagelloniden - König Wladislaw II und König Ludwig I von 1500 bis 1520

      [Bookseller: Antiquariat Orban & Streu]
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        Italien. In drei Bänden. - [3 Bände]. -

      Stuttgart: Scheible, Rieger u. Sattler 1844-1846,. 3 Bände, 1 Bl., xiii, 333 Seiten, 1 Seite Verlagsanzeigen, 3 Tabellen als Falttafeln; 1 Bl., 674 Seiten, 11 Stadtpläne (von 12; zum Teil als Falttafeln), 40 Ansichten auf 20 Stahlstich-Tafeln, goldgeprägte HLdrbde. der Zeit, marmorierte Deckel, marmorierter Schnitt (Sprenkelmarmor), 22,5 cm. Enthält 11 Pläne und alle 40 Ansichten. - "Die wohlwollende Nachsicht, mit welcher meine Reise nach Venedig augenommen wurde, gab mir den Muth, zwölf Jahre meines Lebens der Ausführung des frühe gehegten Lieblingsplanes zu widmen, ganz Italien in demselben Geiste darzustellen" (Vorwort). - Band I: Italisches Land. Band II: Italisches Leben. Band III: Die Staaten. - Das feingegliederte Inhaltsverzeichnis im ersten Band befindet sich auf den Seiten vii bis xiii. - Die Einbände gering berieben und bestoßen, die Vorsätze und Nachbarseiten etwas schattig, die Titelblätter mit privatem Besitzstempel, innen meist gering fleckig oder randfleckig, die drei Tabellen des ersten Bandes stark fleckig. Sonst und insgesamt sehr gute, gepflegte Exemplare in attraktiven Einbänden..

      [Bookseller: Antiquariat Tautenhahn]
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        Saggio Elementare di Diritto Pubblico Ecclesiastico.

      1844. [Vittadini, Antonio]. Saggio Elementare di Diritto Pubblico Ecclesiastico. Lugano: Dalla Tipografia Veladini E Comp, 1844. Two volumes bound as one, each with title page and individual pagination. xv, 381; [iv], 376 pp. Octavo (8" x 5"). Contemporary quarter calf over marbled boards, gilt title and fillets to spine, speckled edges. Light rubbing to extremities and boards, rear hinge cracked but secure, corners bumped. Light to moderate toning to text, light foxing in a few places. Early signature to rear pastedown, interior otherwise clean. Ex-monastery library. Stamps to half-title. An attractive copy of a scarce title. * First edition. A vade mecum that offers a good overview of the state of canon law in mid nineteenth-century Italy. The first volume addresses the law in scripture and the law regarding churches and clergy. The second volume discusses the law regarding the clergy (from the lowest official to the pope) in greater detail. OCLC locates 3 copies worldwide, 1 in North America (at Santa Clara University). KVK locates 9 copies, 8 in Italy, 1 in Germany. Not in The Canon Law Collection of the Library of Congress..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Pomerania. Geschichte und Beschreibung des Pommernlandes zur Förderung der pommerschen Vaterlandskunde. 2 Bände (6 Bücher). In einem Band gebunden. Stettin, E. Sanne & Comp. 1844 - 1846. 4° (etwa 26 x 22,5 cm). 4 Bl., 339 S. und 3 Bl., 354 [richtig: 346] S. Mit 8 lithograph. Portraits und 100 [von 109] lithogr. Ansichten auf Tafeln (2 doppelblattgroß). Etwas beschädigter Halblederband d. Zt.

      . . Erste Ausgabe. - Ein Vedutenwerk, das das ehemalige Pommernland in einzigartiger Weise wiedergibt. Die jeweiligen Stadt- und Dorfansichten mit figürlicher Staffage im Vordergrund sowie Baudenkmale zeigen Pommern zur Zeit des Biedermeier wie es nicht mehr zu finden ist. Nicht zuletzt deshalb ein Quellenwerk ersten Ranges, die Ikonographie Nordost-Deutschlands schlechthin. Ewa Gwiazdoeska u. a. vermuten Friedrich Thiede als ausführenden Künstler und auch unser Exemplar trägt diesen Namen handschriftlich auf dem Titel (und zwei weitere) als Verfasserangabe. - Mit schönen Ansichten von Stettin, Elisens Höhe bei Freudendorf, Finkenwalde, Papiermühle Hohenkrug, Damm, Penkum, Politz, Ueckermünde, Pasewalk, Neuwarp, Anklam, Demmin, Heringsdorf bei Swinemünde, Wollin, Kammin, Treptow, Greifenberg, Daber, Massow, Naugard, Greifenhagen, Bahn, Pyritz, Stargard, Freienwalde, Regenwalde, Labes, Marienflies, Schlawe, Coeslin, Kolberg, Bublitz, Klempenow, Neu Stettin, Kolbatz, Stralsund im 16ten Jahrhundert (doppelblattgroß), Stralsund, Barth, Franzburg, Richtenberg, Loitz, Triebsees, Greiswald, Wolgast, Lassan, Bergen auf Rügen, u. a. - Es fehlen der lith. Titel und 9 Ansichten. Vermutlich wurden diese unserem Exemplar nicht begegeben. Die Tafelanzahl schwankt bei den überlieferten Exemplaren. - Einband beschabt, -gelenke gerissen. Vorsatzbll. alt erneuert. Innen Text teils papierbedingt etwas gebräunt bzw. fleckig. Einige wenige Blätter mit Druckerfarbspuren. Vereinzelt Anstreichungen im Text. Teil 2 mit fehlerhafter Paginierung (Seitensprung von 232 auf 241). - Buchblock im Tafelteil gelockert. Tafeln stellenw. gering stockfleckig, teils in der Darstellung, meist im weißen Außenrand. Etwa 40 Tafeln im äußersten Unterrand etwas wasserrandig, zu Beginn kaum, dann etwas stärker werdend. Die doppelblattgr. Tafel "Stettinum" im Falz eingerissen. 1 Tafel lose.

      [Bookseller: Antiquariat Halkyone]
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        Sammlung von Constructionen der hauptsächlichsten Bauwerke, Maschinen und Fahrzeuge. 2 Bände. Mit 2 lithogr. Titeln mit Vignette (1 mit Tontafel), 2 lithogr. Inhaltsverzeichnisse u. 105 (1 gefalt). Tafeln in Lithographie von P. Wagner (60) u. Stahlstich von C. A. Weber u. J. G. Krom (45). Karlsruhe, (A. Bielefeld u. G. Braun), [1845] u. 1853. Quer-Folio (39,7 x 53,0 bzw. 41,2 x 52,1 cm). Halblederband d. Zt. u. Orig.-Halbleinwandband mit lithogr. Vignette monogrammiert "CH".

      . . Einzige Ausgabe. - Erschienen als Beilage zu den 1844 (resp. 1852) gegebenen 3. u. 4. Geschäfts-Nachweisungen über den badischen Eisenbahnbau. - Beeindruckend umfassende Dokumentation zu allen technischen Aspekten der Frühzeit der Badischen Eisenbahnen, die nach den Braunschweigischen, die zweite staatliche gebaute deutsche Eisenbahn gewesen ist. Die erste Teilstrecke (Mannheim-Heidelberg) wurde im September 1840 eröffnet, die schweizerische Grenze bei Haltingen wurde 1848 erreicht. Bd. 1 enthält die "Bahnabtheilung zwischen Mannheim und Offenburg resp. Kehl", Bd. 2 "die Bauwerke der Bahnabteilung von Offenburg bis Haltingen, der Zweigbahn von Oos nach Baden sowie des badischen Antheils der Main-Neckar-Eisenbahn". Verantwortlich für die ingenieurtechnischen Arbeiten (inkl. Brückenbau) war der badische Ingenieur Franz Keller (1807-1870), die Hochbauten u. architektonischen Arbeiten lagen in der Hand von Friedrich Eisenlohr (1805-1855). - Unter den Ingenieurbauten von besonders großem Interesse sind die Darstellungen der ersten deutschen gußeisernen Eisenbahnbrücken über die Kinzig bei Offenburg u. den Elz-Kanal bei Sexau (4 Taf.). - Die übrigen Tafeln zeigen Karten u. Höhenprofile, Bahnhofspläne u. Stationsansichten (Baden-Baden, Bruchsal, Emmendingen, Ettlingen, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Kehl, Mannheim, Offenburg etc., nach den Entwürfen von Eisenlohr), Maschinenhäuser, Wasserpumpen, Tunnel, Bahnwärterhäuschen u.a. Dargestellt werden außerdem Lokomotiven von R. Stephenson u. E. Kessler, Personen- sowie Güterwagen u. Details des Oberbaues. Vgl. Eisenbahnfieber. Badens Aufbruch ins Eisenbahnzeitalter S. 145ff. (zu Eisenlohr). - Weech I, S. 453ff. (zu Keller). - Pottgießer: Eisenbahnbrücken S. 41ff. - Haskell 2335b (Teil 1). - Malberg S. 139 (ungenau). - Einbände mit Gebrauchsspuren (Rücken von Bd. 1 erneuert; Vorderdeckel von Bd. 2 mit Knickspur). Etwas stockfleckig.

      [Bookseller: Antiquariat Meinhard Knigge]
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        Bausteine. Zusammengetragen und mit einem Sendschreiben an seine Osnabrücker Freunde begleitet.

      Darmstadt, Druck und Verlag von C. W. Leske, 1844.. XXXII (3), 366 S., kl.okt., etw. spät. marmor. HLn., etw. bestoßen, durchgeh. tls. st. stockfl.. | ADB XLIX, 584. Stammhammer; Socialismus I, 98, 3. - "... gründete die "Mannheimer Abendzeitung" als erstes radicales Tagesblatt in Deutschland ..." >1) Charaktere: Cornelius Agrippa; Ludwig Börne; Ludwig Walesrode; Georg Herwegh; Karl Heinzen; Karl Seydelmann; Heinrich König; Karl Friedemann von Groote. 2) Presse und Zensur. 3) Nationalökonomisches: Ueber Schutzzoll (gegen Prince-Smith); Nationalschiffahrt. 4) Zur Gesetzgebung: Der Kommunalgesetzentwurf für die Rheinprovinz; Die innere Emanzipation des Judenthums; Der Bericht der ständischen Untersuchungs-Kommisison über die Irrenheilanstalt zu Siegburg; Die neue Großherzoglich Hessische Zivilgesetzgebung. 5) Zur Politik: Wohin müssen wir? Die erzbischöfliche Angelegenheit; Germanisch und Romanisch.<

      [Bookseller: Antiquariat Hohmann, Stuttgart]
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        9 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Wien u. München, 1844-1865.. Zus. 19 S., Kl.-8° bis 4°.. Karl Gustav Ritter von Schulthess-Rechberg stand 1815-19 im Dienst "in niederländ. und franz. Schweizerregimentern, danach Kauf der Herrschaft Nussberg in Niederösterreich und 1824 Nobilitierung durch Ks. Franz I., zusammen mit seinem Bruder Adolf Friedrich. Nach dem Verkauf der Herrschaft Rückkehr nach Zürich. Die Regenerationsbewegung bewog den konservativen S. zur Übersiedlung nach Wien, wo er konvertierte. Ab 1847 lebte er in München. S. widmete sich v.a. dem Aufbau einer bedeutenden Münzsammlung, wofür er ausgedehnte Reisen unternahm. Die Früchte seiner numismat. Studien präsentierte er im dreibändigen Thaler-Cabinet' (1840-67)" (Ch. Moser in Historisches Lexikon der Schweiz). - Der Empfänger der teils auf Deutsch, teils auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. -

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
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        Eigenh. Zeichnung, signiert.

      O. O., Wohl Dezember 1844.. 155:124 mm. Mit zwei Beilagen (s. u.).. Hübsche Jugendzeichnung des damals elfjährigen Erzherzogs, der hier die hl. Maria zeichnet. - Erzherzog Karl Ludwig war in den 50er Jahren bei der Lemberger Statthalterei und als Statthalter von Tirol und Vorarlberg tätig. Später vertrat er den Kaiser bei zahlreichen öffentlichen Verpflichtungen, machte sich u. a. um die Gründung des Technologischen Gewerbemuseums und des Handelsmuseums verdient und wurde Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien. Sein Enkel Karl wurde nach der Ermordung Franz Ferdinands 1914 Kaiser von Österreich. - Beiliegend ein Blatt mit zeitgen. Notizen einigen Zeichnungen der jungen Erzherzöge (hier nicht enthalten), darunter auch das vorliegende Blatt, sowie ein zeitgen. Passepartout mit dem Vermerk "Accepi 5 Decbr 1844".

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Das Paradies für Jedermann erreichbar, lediglich durch Kräfte der Natur und der einfachsten Maschinen. Allen einsichtsvollen Männern gewidmet. Nach der zweiten englischen Ausgabe.

      Ulm, Heerbrandt & Thämel 1844.. VI, 166 S. Karton der Zeit mit aufmontierten Resten des Deckeltitels. 15 x 12 cm.. Erste deutsche Ausgabe der 1833 in Pittsburgh unter dem Titel "The Paradise within the Reach of all Men, without Labor, by Powers of Nature and Machinery" erstmal erschienenen sozialistischen Utopie. John Adolphus Etzler (1791-1846?) emigrierte in den 1820er Jahren aus Deutschland in die USA, kehrte aber nach 8 Jahren zurück und gründete in Thüringen zusammen mit dem Ingenieur Johann August Roebling (dem späteren Konstrukteur der Brooklyn Bridge in New York) die "Mühlhausen Emigration Society", die eine gemeinsame Auswanderung der Mitglieder zum Ziel hatte. Die Gruppe, sozialistischen Idealen teilweise verpflichtet, stand unter zunehmender Beobachtung der thüringischen Geheimpolizei, Etzler wurde wegen seiner verbotenen Aufforderung zur Emigration verhaftet und verbrachte einige Jahre im Gefängnis. 1831 gelang endlich die Auswanderung mit einer großen Gruppe, die Society zerfiel aber sofort in Anhängern des realistischen Röblings und einer kleinen Gruppe um den von messianischem Eifer getriebenen Etzler. Der Versuch des Etablierens einer landwirtschaftlichen Kommune in der Nähe Cincinattis scheiterte, Etzler ging 1833 nach Pittsburgh und gab eine Zeitschrift für deutsche Auswanderer, den "Pittsburger Beobachter" heraus. Hier veröffentlicht er nun auch "The Paradise Within the Reach of All Men", die Vorstellung einer technologischen Utopie und eines frühkommunistischen Siedlungswesen, das die Bewohner als neue Menschen in eine ideale Welt geleiten sollte. Mit Hilfe noch zu konstruierender Maschinen werden regenerierbare Energiequellen wie Windkraft, Kraft aus Ebbe und Flut und Sonnenenergie genutzt und körperliche Arbeit vollständig abgeschafft. "Mitbrüder - Ich verspreche, euch die Mittel zu zeigen, wornach ihr euch innerhalb 10 Jahren ein Paradies zu schaffen vermögt, in welchem Alles, was der Mensch nur wünschen kann, im Ueberfluß, ohne Anstrengung und ohne Geld zu haben seyn wird." (Aus der Einleitung). - Etzlers Vorstellung eines amerikanischen Utopias fand durchaus positiven Widerhall bei seinen Zeitgenossen, wenn auch Henry David Thoreau, der von dem begeisterten Ralph Waldo Emerson auf das Werk hingewiesen wurde, in seinem Esaay "Paradise (to be) Regained" es entschieden ablehnte. - Etzler warb erfolglos als eine Art Wanderprediger in Ohio und Pennsylvania für seine Ideen, die er wohl auf Haiti oder in Südamerika verwirklichen wollte. Mit dem neu gewonnenen Anhänger Conrad F. Stollmeyer, einen ebenfalls deutschen Auswanderer und Anhänger kommunistischer Lebensformen, versuchte er in England und letztendlich auch in Deutschland, durch Publikation der vorliegenden Übersetzung, Emigranten für das neue Projekt zu gewinnen. - Einband stärker fleckig, Block verschoben. Tls. fleckig, Titel angestaubt. Insgesamt gebrauchsspurig.

      [Bookseller: Antiquariat Uwe Turszynski]
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        9 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Wien, Rom u.a., 1844-1876.. Zus. 25 S., 8°.. Beckx besuchte ab 1815 das Jesuitenkolleg in Mecheln, wo er am 7. März 1819 die Priesterweihe empfing. 1819 trat Beckx der Ordensgemeinschaft der Gesellschaft Jesu bei. Nach seelsorgerischen Tätigkeiten in Hamburg, Hildesheim und Braunschweig wurde er in Hildesheim Professor für Kirchenrecht. 1830 übersiedelte er nach Wien und wurde von seinem Orden, aber auch vom Heiligen Stuhl, mit wichtigen Missionen in die Lombardei, nach Ungarn und nach Bayern betraut. Im Revolutionsjahr 1848 wurde Beckx mit allen anderen Jesuiten aus Österreich vertrieben. Beckx ging zurück nach Belgien und wurde 1851 Rektor des Kollegs in Löwen. Bald kehrte er jedoch wieder nach Österreich zurück und wurde 1852 zum Superior von Ungarn ernannt und kurze Zeit später zum Provinzial der Provinz Österreich. Als am 8. Mai 1853 der 21. General des Ordens, Joannes Philippus Roothaan starb, wählte die Generalversammlung am 2. Juli 1853 Beckx einstimmig zum 22. General des Ordens. Beckx schaffte es in seiner ca. vierjährigen Amtszeit, die Zahl der Ordensmitglieder mehr als zu verdoppeln. Auch die häufigen Missionen in protestantische Gegenden und der bedeutende Einfluss, welchen der Orden besonders seit Ende der 1850er Jahre gewonnen hatte, waren vornehmlich seiner geschickten Leitung der Ordensangelegenheiten zuzuschreiben. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag. -

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
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        Unterricht für Gold- und Silberarbeiter bei Bearbeitung der edlen Metalle, in chemischer und metallurgischer Hinsicht. 2. sehr vermehrte und durchaus verbesserte Auflage von Albrecht Kleemann.

      Ulm, Stettin, 1844.. (18,5 x 11 cm). XIV (statt XIV) 280 S. Mit 1 lithographierten Tafel. Halblederband der Zeit.. Der vorliegende 2. Abdruck ist um eine Anweisung zur galvanischen Vergoldung und Versilberung sowie einen Anhang mit wichtigen Rezepten und Vorsichts-Maßregeln für Gold- und Silberarbeiter erweitert. Die Tafel zeigt einen Sicherheitsofen und seine Details. - Ohne Vortitel. Vorsatz mit hinterlegtem Einriss. Stellenweise leicht stockfleckig. Einband gering berieben, sonst gut erhalten. - Engelmann, Bibl. mech.-techn. 193

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Bedeutendes Konvolut Manuskripte und Bücher zur Orthopädie und Heilgymnastik.

      Wien, ca. 1844 - 1860. Konvolut aus seinem Besitz, teils von ihm selbst geschrieben und gezeichnet. Darunter 2 eigenhändige Bleistiftzeichnungen mit Innenansicht des 1852 gegründeten Instituts für Heilgymnastik (orthopädische Heilanstalt), 1 handschriftl. Protokoll des obigen Institutes von 1858-1860 mit namentlicher Nennung der Patienten, 1 Manuskript von Melicher: Handbuch der Orthopädie und Heilgymnastik, 1 handschriftl. Jahresbericht der "II. chirurgischen Abtheilung des k. k. allgemeinen Krankenhauses", über die im Jahre 1844 behandelten Kranken, 6 Zeichnungen 34,5 x 21,5 cm auf drei Papierbögen mit Darstellungen von Körperhaltungen (dabei die Deformation durch Tragen eines Korsetts), 22 Zeichnungen ca. 28 x 22 cm (teils zwei auf einem Bogen) mit orthopädischen Darstellungen, von Melicher erfundene Maschinen und Bewegungsstudien, 1 Manuskript Melichers "Die Widerstand-Bewegungen mit Stahlfedern für Scoliose III. Grades (Scoliosis dextra)" mit 23 Bleistiftzeichnungen im Text, Studienzeichnungen und Aufzeichnungen zu antiken chirurgischen Instrumenten, z. B. aus dem Louvre Paris (Ägyptische Abtheilung 1857) und dem Jesuiten Kollegium in Rom (insgesamt 11 Blatt) und 19 Zeichnungen von "P. J. Giorgio" mit Darstellung weiterer chirurgischer Instrumente, wohl von Melicher in Auftrag gegeben, 10 Einladungen zu Plenar-Versammlungen des Doctoren-Collegiums, meist mit angekündigten Vorträgen von Dr. Melicher, 2 Jahresberichte des Institus für Heilgymnastik von Melicher (für 1855 und VI. Jahresbericht für 1858 und 1859), davon einer gebunden, 1 Anleitung zur Cur=Diät, 5 Zeichnungen, undeutlich signiert, deformierte Gliedmassen darstellend.. Ludwig Joseph Melicher (1816-1871) "Doctor der Medicin u. Chirurgie, Operateur der Augenheilkunde, Geburtshilfe und Zahnheilkunde Magister, Direktor des ersten Institutes für Heilgymnastik, der medicinisch-chirurgischen und gymnastisch-orthopädischen Heilanstalt, so wie der Heil und Erziehungsanstalt für geisteskranke und blödsinnige jugendliche Personen, emer. k. k Spital-Wund- und Cholera-Sectionsarzte, gew. Chefarzte im k. k. Wien I. Garnisonsspitale, praktischem Arzte, Wundarzte und Geburtshelfer zu Wien, wirkl. Mitgliede des Doctoren-Collegiums der medicinischen Facultät, der k. k. Gesellschaft der Aerzte, der k. k. Landwirthschaft-Gesellschaft, der k. k. zoologisch-botanischen Gesellschaft und des Alterthum-Vereines zu Wien etc. etc...."

      [Bookseller: Wissenschaftliches Kabinett Simon Weber-]
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        J[ohann] B[ernhard] W[ilhelm] Lindenberg u. C[hristian] G[ottfried Daniel] Nees ab Esenbeck: Synopsis Hepaticarum. Coniunctis studiis scripserunt et edi curaverunt. Hamburg, Meissner, 1844(-1847). XXVI, 835 S. Späterer Halbpergamentband.

      . . Zwischen 1844 u. 1847 in 5 Lieferungen erschienen. - "Die Lebermoose waren der Lebensinhalt von Carl Moritz Gottsche... [E. G. L.] Hampe... brachte ihn zunächst mit Lindenberg, damals Amtmann in Bergedorf bei Hamburg... zusammen, dann mit Lehmann, Direktor des Botanischen Gartens in Hamburg, und mit Nees von Esenbeck, damals Direktor des Botanischen Gartens in Breslau... Nees, dessen 'Synopsis Hepaticarum' in Hamburg bei Meissner gedruckt werden sollte, bat Gottsche, Korrektur zu lesen. 'Gottsche und Lindenberg', so berichtet Fischer-Benzon (1888), 'schlugen Nees vor, sein Manuskript zu revidieren und alles neue einzufügen. Nees willigte ein; das Manuskript wurde einer gründlichen Durchsicht unterzogen, und die ursprünglich auf 20 Boogen [d.i. 320 S.] veranschlagte Synopsis zeigt nunmehr 834 Seiten...'" (Frahm/Eggers S. 144). - Die S. 1-612 mit dem Hauptteil, ab S. 613 das Supplement. Mit umfangreichem Index. - Mit gedruckter Widmung für W. J. Hooker, J. G. Chr. Lehmann u. C. Montagne. - Exemplar auf "Schreibvelinpapier". Stafleu/Cowan 2097 (ohne das letzte Blatt mit den Anzeigen auf S. 835 u. Druckvermerk). - Pritzel 3483. - Etwas berieben u. fleckig. Leicht gebräunt.

      [Bookseller: Antiquariat Meinhard Knigge]
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        Delle Leggi Romane, Abrogate, Inusitate e Corrette Nello Stato...

      1844. Roman Law in Nineteenth-Century Italy Rocchetti, Gc.A. Delle Leggi Romane: Abrogate, Inusitate e Corrette Nello Stato Pontificio e Altre Nazioni, Secondo l'Ordine delle Istituzioni Imperiali e delle Pandette di Giustiniano Libri Liv [sic]. Fano: Dalla Tipografia di Giovanni Lana, 1844-47. Eight volumes in seven books. Quarto (8-1/2" x 6"). Contemporary quarter calf over marbled boards, gilt titles, fillets and ornaments to spine. Moderate rubbing to boards and extremities, a few scuffs to boards edges, corners bumped and somewhat worn, light rubbing to spines. Light toning to text, occasional light foxing. * Only edition. The first six volumes are a comprehensive study showing where the principles of Roman law apply to the laws of the Papal States and other nations in Italy. The final volume, Delle Istituzioni Imperiali Libri IV, is a line-by line commentary of the Institutes of Justinian. OCLC locates 5 copies in North America, all in law libraries (Catholic University, Harvard Law School, Library of Congress, Stanford University, University of Virginia)..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Eigenhändiger Brief mit Autograph kurz vor dem Verkauf von Muskau und Rückzug nach Branitz. Berlin im August 1844

      Berlin, den 10. August 1844. eigenhändig in brauner Tinte geschriebener und signierter Brief ohne Adresse und ohne Anrede auf gefaltetem privaten Briefpapier mit blindgeprägtem, in Gold und Rot gedrucktem Wappen und Monogramm "PM", Octavo (21 x 13 cm), Faltspuren, sonst tadellos erhalten, sehr selten. Bemerkenswerter und historisch interessanter Brief des durch seinen extravaganten Lebensstil und seine kostspieligen landschaftsarchitektonischen Projekte in große Finanznot geratenen Fürsten, möglicherweise bereits bei der Anbahnung seines Verkaufs der Standesherrschaft Muskau. "Berlin den 10. August / 1844. / Ihr Herr Vater schreibt / mir daß er Sie mit / der Antwort auf mei- / nen Brief beauftragt / habe. Da ich nun hier (in Berlin) / bin und die Sache pres- / siert, so bitte ich Sie / sobald als möglich her / zukommen um unser / Geschäft in Ordnung zu bringen. / Euer Wohlgeboren / ergebener / H. Pückler Muskau". Wenige Monate später, Anfang 1845, verkaufte Fürst Pückler-Muskau seine Standesherrschaft Muskau mit allen Dörfern, Ländereien und Parkanlagen für 1,700,000 Taler an die Grafen August von Nostitz und Edmund von Hatzfeld-Weißweiler. Der König von Preußen und weite Teile des Hochadels waren über diesen Schritt wenig begeistert und seine Frau Lucie trauerte über den Verlust Muskaus, in das beide gemeinsam so viel Zeit und Geld investiert hatten. Für den Fürsten war der Verkauf angesichts des drohenden finanziellen Ruins eine große Erleichterung, machte ihn als Sechzigjährigen erstmals in seinem Leben schuldenfrei und setzte ihn darüber hinaus in die Lage, sein Erbschloß Branitz bei Cottbus zu erweitern, zu restaurieren und mit neuen grandiosen Parkanlagen zu verschönern. Dorthin zog er sich mit seiner Frau bis zu seinem Lebensende zurück.

      [Bookseller: historicArt Antiquariat & Kunsthandlung]
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