The viaLibri website requires cookies to work properly. You can find more information in our Terms of Service and Privacy Policy.

Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1795

        Oeuvres philosophiques.

      Paris, Jean-Francois Bastien, l'an III (1795).. 7 Bände. 8°. Lederbände der Zeit mit Rückenvergoldung und Rückensch.. Bände I-III: Recherches philosophiques sur les Americains. - Bände IV-V: Recherches philosophiques sur les Egyptiens et les Chinois. - Bände VI-VII: Recherches philosophiques sur les Grecs. - Einbände berieben und bestossen sowie mit kleineren Fehlstellen. (Sprache: Französisch / Francais / French)

      [Bookseller: EOS Buchantiquariat Benz]
 1.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Essais sur la Peinture.

      Paris, Fr. Buisson, 1795.. IV, 415 S. Mehrfarbig marmorierter Pbd. mit goldgeprägtem Rückentitel auf rotem Rückenschild. Erstausgabe (Edition originale; First edition ). Kunstkritisches Werk des Aufklärers und Philosophen Denis Diderot (1713 - 1784).. Deckelpapier an einer Stelle minimal abgeblättert; bei wenigen Seiten kleine Läsionen fachmännisch repariert. Sonst sehr gutes Exemplar; Seiten überwiegend sauber, nur wenige Seiten leicht fleckig (En quelques pages, de petites lesions habilement repares; sinon une tres bonne copie; in a few pages, small lesions expertly repaired; otherwise a very good copy). Weitere Fotos auf der Homepage des Antiquariats (bitte Art.-Nr. auf der Angebotsseite in das Suchfeld eingeben).

      [Bookseller: Das Konversations-Lexikon - Fachantiquar]
 2.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Nachrichten von einem großen aber unsichtbaren Bunde gegen die christliche Religion und die monarchischen Staaten.

      Ohne Ort und Drucker (Marburg, Krieger), 1795.. Kl-8°. 112, 132 SS., mit gestoch. Titelvignette Pappe d. Zt.. Kloß 3473. Wolfstieg 42804 (EA 1794): "Gegen die geheimen Gesellschaften und hauptsächlich gegen die Illuminaten." Zweite vermehrte und mit Belegen versehene Auflage. Im Vorwort betont der anonyme Verfasser die gegenüber der Erstausgabe angefügten umfangreichen Zitate und Belege (132 SS.), die "sowohl die nöthigen Beweise, als noch manche andere Merkwürdigkeiten" lieferten. - Einband berieben und etwas bestoßen, Ecken unten lädiert, gering gebräunt und nur vereinzelt leicht fleckig; handschriftl. Besitzvermerk "v. Alversleben", Titel mit Logen-Stempel und dem Stempel der "Bibliothek Sicherheits-Hauptamt R. F. SS".

      [Bookseller: Antiquariat Thomas Rezek]
 3.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Erbauliche leider-sammlung zum gottesdienstlichen gebrauch in den Vereinigten evangelische luthereischen-gemeinen in Pennsylvanien und den benachbarten staaten.

      Gedruckt bey Michael Billmeyer, Germantaun 1795 - "Zweyte auflage," 8vo, pp. [12], 602, [8]; 80; text largely in double column; frontispiece portrait of Luther, decorative head and tail pieces, with the foreword "Vorrede zur ersten auflage" dated "Neu-Providenz, 1786" and signed, D. Heinrich Melchior Mühlenberg, senior des Ministeriums; bound with, as issued: [Helmuth, J. H. C.] Kurze andachten einer gottsuchenden selle Germantaun, 1795; full contemporary calf, rebacked, clasps preserved; early ownership signature of "Anna Maria Ring, Rhinebeck 1800 a mother's gift, A.M. Ring 1819." Evans 28641.

      [Bookseller: Rulon-Miller Books (ABAA / ILAB)]
 4.   Check availability:     AbeBooks     Link/Print  


        Entwicklung der Ursachen welche Frankreich gehindert haben zur Freiheit zu gelangen. Mit Anmerkungen und Zusätzen (übersetzt) von Friedrich Gentz. 2 Bände. XVI, 368 S.; 350 S., 1 Bl. Graublaue Pappbde d. Z. (Rücken berieben) mit Rückenschild. Deckel mit gezeichn. Schweizer Lokalwappen als Supralibros in den Farben Rot-Gelb-Silber-Braun.

      Berlin, Friedrich Vieweg d. Ä., 1795.. . Erste deutsche Ausgabe, sehr selten. Der liberale Royalist Mounier (1758-1806) war Deputierter der Generalstaaten und spielte in der Anfangsphase der Französichen Revolution eine bedeutende Rolle. Er hatte 1788 die Ständeversammlung einberufen und damit den Stein der Revolution ins Rollen gebracht. Auf seinen Antrag hin erklärte sich der dritte Stand zur Nationalversammlung und leistete am 20. Juni 1789 den folgenreichen Schwur im Ballhaus. Im September 1789 wurde Mounier zum ersten Präsidenten der Konstituierenden Versammlung gewählt, musste aber schon 1790 in die Schweiz emigrieren, da seine Vorstellungen einer Verfassung nach englischem Vorbild keine Mehrheit fanden. Gentz übertrug nur zwei Bände des vierteiligen Originalwerks, wertete es jedoch durch umfangreiche klärende Anmerkungen sowie neun programmatische inhaltsreiche Zusätze auf, darunter 'Ueber den Unterschied zwischen bürgerlicher und politischer Freiheit', 'Ueber den allgemeinen Willen', 'Ueber die Prägorativen des französischen Adels ', 'Von den Fehlern, welche das Ministerium vor der Versammlung der Generalstände beging'. - Exlibris. Etwas stockfleckig. - Goed. VI 181, 5. Fromm 18678.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
 5.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Kennzeichen der Jakobiner.

      (Ohne Ort und Drucker) 1795.. 200 S., 1 Bl. Druckfehler, 1 w. Bl. Interimskartonage, etwas fleckig.. 1. Ausgabe, sehr selten. - Scharfer Angriff auf die sich über Europa ausbreitenden Jakobiner mit Beschreibung ihrer Physiognomie und ihrer Ideen, um sie erkennen und bekämpfen zu können. - Die Jakobiner werden als ein "sträflicher Auswuchs des Illuminatenordens" bezeichnet, "so wie dieser ein sträflicher Auswuchs der Freymaurerey ist". - Titel mit Holzschnittbordüre, auf festerem Papier gedruckt, innen nahezu fleckenlos. - Wolfstieg 42812.

      [Bookseller: Antiquariat Scheppler & Müller]
 6.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        [Das Rothe (Rote) Buch]. Ordnung Wann und wie die Gesatz gemacht und Abgeänderet, auch darnach gerichtet werden solle. / Bzw.: Register, welches das wesentlichste dess Rothen-Buchs und der Burgers-Püntten enthaltet, so wie die wichtigsten Verordnungen in den Policeij- und Mandaten Büchern biss 1785 nebst vielen Citationen aus den Raths-Manualen, Venner-Reglement, und Curialien Buch, fast um die Helffte vermehrt. 1792.

      O.A. (um 1795).. 2 Bände. 8° (ca. 20.3 bzw. 18.8 x 13 cm). 411 (pag.; von 47-60 u. 270-293 blanko), 23 (+ etliche blanko) Bll. (Index); bzw. 3 Bll. (davon 2 blanko), 570 pag. SS. (ab 547 blanko). Schöner marmorierter Ganzlederband (min. beschabt) mit vergold. Rückenfileten u. Rückenschild, Schnitt allseitig mit feiner bunter Sprenkelung; bzw. schlichter Kart. d.Zt. (min. bestossen). Satzspiegel in Bleistift, Schrift (feine deutsche Current) mit Spitzfeder in brauner Tinte, wohl von gleicher Hand, auf Büttenpapier mit Wasserzeichen. Bemerkenswert gute und saubere Exemplare.. Das Rückenschild der 'Ordnung' trägt den Titel 'Das Rothe Buch'. Die Bibliotheken der Bundesinstitutionen (in: Westschweizer BV rero) halten ein Exemplar unter dem Titel 'Das rothe Buch oder Mandate und Ordnungen für die Regierung der Stadt Bern'. - Inhalt der 'Ordnung': Gesetze, Dekrete, Erlasse, Statuten, Ordnungen etc. von 1703 bis 1795, in mehreren Teilen: 1. 'Ordnung' (p. 1, wie zitiert, folgt Einleitung "Wir Schultheiss Räth und Burger der Stadt Bern thund kund hiemit" [..] etc., von 1703), Text p. 9 beginnt mit "Hohen Donstags Handlung. Wie die Sechs Zehner von Burgeren erwehlt und Verordnet werden sollind" (von 1703) / 2. (p. 294) 'Oster-Zinstag', Text p. 295 beginnt mit "Besatzung der Ämteren, soll stracks nach der Predig beschehen" (von 1710) / 3. (p. 336) 'Donstags nach Osteren', Text beginnt mit "Von Verbürgung der Ämteren" (von 1721). pp. 341 ff. bringt mit Anfangstitel 'Erneuerte Loos-Ordnung' Ausführungen und Bestimmung zu den verschiedenen 'Ämtern', d.h. Ortschaften oder Bezirken, mit deren 'Eintheilung der Classen'. Die ganze Sammlung schliesst mit einem "Decret. Wie eine Burger annehmung [sic] vorgenommen werden müsse, wenn die Zahl der sämtlichen Regimentsfähigen Geschlechter auf 235 herunter sinken wird." (pp. 395-411, vom 11. April 1794 und 23 Martij 1795). - Der Registerband führt in alphabetischer Abfolge Textverweise auf zu den hauptsächlichsten Begriffen, von 'Aaren', 'Aas' und 'Abdankung', über 'Contrebande', 'Criminal-', 'Eingeschlossene', 'Fleisch', 'Folter', 'Geld', 'Habitanten', usw., bis zu ''Ohmgeld', 'Reisszügen und Reissgläuffen', 'Stipendia', 'Weiber', 'Wein', 'Zoll' und 'Zutritt'. -- "Das alte Bern kannte keine Verfassung. Im 16. Jahrhundert begann man wichtige Beschlüsse in einen Band einzutragen, den man wegen des Einbandes das Rote Buch nannte. [..] Daneben kam eine andere Sammlung auf, die Burgerspunkten, die dem Grossen Rat die Geschäftsordnung gaben. [..] Das Rote Buch hatte den höhern Rang und wurde mit Feierlichkeit umgeben. Seine wichtigsten Bestimmungen wurden am Ostermontag im Grossen Rat verlesen und beschworen. Diese Auffrischung des Gedächtnisses war notwendig, weil beide Bücher weder gedruckt wurden noch handschriftlich umliefen. Der Stadtschreiber verwahrte sie und brachte sie in die Sitzungen. Der Grosse Rat kannte die beiden Bücher zu wenig. Daher verfügte er 1703, dass die Kanzlei jedem seiner Mitglieder die Abschrift der Burgerspunkten zustellte. Später konnten sie sich auch das Rote Buch abschreiben lassen." (etc.); s. ausführlich und einlässlich dazu R. Feller, Geschichte Berns, 3, 1955, bes. p. 106 (ff.), u. p. 427 (ff.).

      [Bookseller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel]
 7.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Appel an meine Nation über Aufklärung und Aufklärer; über Gelehrsamkeit und Schriftsteller; über Büchermanufakturisten, Rezensenten, Buchhändler; über moderne Philosophen und Menschenerzieher; auch über mancherley anderes, was Menschenfreyheit und Menschenrechte betrifft. (Vortitel): Über die Pest der deutschen Literatur.

      Bern, auf Kosten des Verfassers. 1795.. 8°. 546 (recte 548) S., 1 S. "Privilegium zum Nachruck". Mit einem gestochenen Vortitel von Balthasar Anton Dunker. Schlichter Halblederband der Zeit mit Papierrückenschild.. Goedeke XII, 101, 11 - Hayn-Gotendorf I, 271 und III, 131 - Lanckoronska-Oehl. II, 191. - Sammlung Bernischer Biographien 3, 376ff. - Erste und einzige Ausgabe. - Eines der originellsten in Bern verfassten Bücher, das nicht nur den Geschmack seiner Zeit traf, sondern auch eine Medienschelte avant les lettres darstellt. Johann Georg Heinzmann, aus Ulm stammendes Berner Enfant terrible seiner Zeit, war seit 1778 in Bern, Basel und Lausanne als Schriftsteller, Herausgeber, Kompilator und Buchhändler tätig. Im Gegensatz zu den meisten anderen Schriften die Heinzmann veröffentlichte ist der Appel seine eigenständigste Arbeit, "in einem derben Stile vorgetragen, der lebhaft an Zimmermanns polemische Schriften erinnert." (SBB). Seine Kritik an praktisch der ganzen deutschen Literatur- und Medienszene seiner Zeit, gipfelt in seiner Ablehnung der Berliner Aufklärer um Nicolai. Sein Rundumschlag gegen alles und alle, mit Ausnahme seiner eigenen Kompilationen und den Schriften des bewunderten Zimmermann, lassen den Leser vermuten, dass Heinzmann, der wenige Jahre zuvor in den "Analekten für die Literatur" und in der "Literarischen Chronik" die Aufklärer und die Französische Revolution verteidigte, sich der lokalen Obrigkeit mit allen Mitteln anzuschleimen versuchte. An Heinzmanns Position als Provinzverleger zwischen publizistischem Anspruch und ökonomisch/politischer Realität hat sich auch nach 200 Jahren nichts Wesentliches verändert, und selbst Heinzmanns originelles "Prvilegium zum Nachdruck" kennt sein Pendant. Der geniale, von Dunker gezeichnete und gestochene Titel bietet den Schlüssel zur Scharade des Buches: über dem Titel "Der Recensent und sein Publicum" sitzt der Kritiker, hinter einer überdimensionierten dicken Brille, der Federkeil hinter den Ohren, der süffisant lächelnde, sich an der Nase kratzende Kritiker (Heinzmann selbst), vor einer Schar empörter Autoren, Friedrich Nicolai unschwer in der ersten Reihe erkennbar. Umgeben ist die Vignette mit einer Zierranke aus allerliebsten Hydraköpfen. - Exemplar aus der "Leih-Bibliothek des J. Friedrich Kik in Sigmaringen" mit der gedruckten Ausleihordnung auf dem Innendeckel. Ohne fliegende Vorsätze. Der gestochene Titel finger- und wasserfleckig, sonst mit wenigen Ausnahmen sauber. Seite 129 mit einer handschriftlichen zeitgenössischen Ergänzung am Rand. Zu 2/3 auf gutem Büttenpapier gedruckt, der Rest mittelmässigem Schreibpapier. Einbanddeckel- und -kanten stark beschabt und berieben. Dem Inhalt angemessenes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
 8.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Originalplakat der 200. Aufführung der "Zauberflöte" im Theater an der Wien.

      Wien, 22. X. 1795.. Qu.-folio. 350:450 mm. Auf Untersatzkarton aufgezogen und gerahmt.. Ebenso wie bei der Uraufführung am 30. September 1791 im "Theater am Freihaus" auf der Wieden (bei der Mozart selbst dirigiert hatte) sangen in dieser Aufführung Emanuel Schikaneder den Papageno und Mozarts Schwägerin Josefa Hofer die Königin der Nacht. - Mit kleinen Randläsuren.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
 9.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Autograph letter signed ("Tallien").

      Vannes, "ce 19 messidor an 3e" [17 juillet 1795].. 4to. 4 pages in-4.. Importante lettre sur la guerre en Vendee a Clement de Ris, apres le debarquement de Quiberon: "Me voila encore une fois, mon cher Clement, au milieu des brigands et de plus en presence des Anglais. J'avois bien promis de ne plus accepter de mission, mais je n'ai pu refuser celle-ci; elle etoit perilleuse, personne ne vouloit l'accepter [...] Je suis dans le plus infame pays de la terre tout est Chouan ou Anglais. Aussi il faut que les emigres soient aussi betes qu'ils l'ont toujours ete pour n'avoir pas profite de leur position avantageuse. On avoit tout fait pour eux. Sous le specieux pretexte d'une pacification perfide on a laisse aux Chouans le terms de reunir toutes leurs forces, de recruter leurs armees, de repandre leurs principes contre revolutionnaires. Pendant que l'on protegeoit ainsi les assasins de la Patrie, on vexoit les patriotes les plus purs, ceux enfin qui avoient commence la revolution dans ces contrees des 1788. On preparoit ainsi aux infames emigres tous les moyens de venir redonner des fers a une patrie qu'ils avoient si lachement abandonne". - La pacification a tout aneanti dans le pays: "On ne rencontre plus que des hommes prets a s'entre devorer [...] il n'y a plus ni morale, ni respect des lois, toutes les proprietes sont devastees. On parcourt des lieux sans rencontre une ame. Les bestiaux sont abandonnes a eux-memes. Plus de la moitie de la population s'est refugiee a Quiberon. L'autre est dans les großes communes. Ce que les Anglais ou les emigres n'ont pas enleve ou detruit l'est par notre armee qui manque de tout". - Au milieu de ces calamites, le courage des soldats es tune consolation: "lorsqu'il s'agit de combattre ils ne marchent pas, mais ils volent". - Ce jour meme, il y a une attaque, "nous les avons joliment frottes, ils ont eu 300 hommes tues et nous leur avons enleve plusieurs canons et un convoi de vivres [...] notre position militaire est tres bonne, nous avons un excellent general (Hoche). C'est un homme prudent, brave et qui a 27 ans reunit les lumieres et la sagesse d'un general concomme. La guerre que nous faisons est d'autant plus cruelle que nous avons a combattre l'ennemi exterieur et la presque totalite des habitans du pays. On avoit porte si peu de soin a sa defense qu'il n'y avoit pas 4 milles hommes, nous sommes parvenus a en reunir 25 mille de bonnes troupes". - L'approvisionnement dans une region deja deux fois ravagee est laboreux, mais le zele de l'administration du Morbihan lui rappelle celui des administrations de Tours, pendant la premiere guerre de Vendee. "En parlant de Vendee, nous ne sommes pas tranquiles sur ce point. Charrette remue beaucoup mais nous sommesen mesure de ce cote". - Il se propose d'aller veiller sur les proprietes que Mme Clement possede dans le pays. "Si nous pouvions battre bien complettement la coalition Anglo-Emigree-Chouane, je pourrois bien repasser par Tours et aller passer quelques momens a Beauvais, j'y donnerois rendez vous a ma pauvre Theresia qui vouloit absolument venir avec moi, mais que j'ai force par le sentiment de notre interet commun a rester a Paris [...]".

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
 10.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Geometrische und graphische Versuche, oder Beschreibung der mathematischen Instrumente, deren man sich in der Geometrie, der Civil- und Militair-Vermessung, beim Nivelliren und in der Perspektive bedient, ... 2 Bände (Text und Tafeln).

      Leipzig, Crusius. 1795. Mit gest. Frontispiz und einer gefalteten Tabelle im Textband sowie 41 gefalt. Kupfertafeln im 2. Bd. (nummeriert von I bis XXXIIX, Tafel 35, 36 u. 37 jeweils mit Blatt A und B). Aus dem Englischen übersetzt u. mit einigen Anm. von J. G. Geißler. 8vo. und Gr.-8vo. Halbleder der Zeit mit jew. 2 Rückenschildern und reicher Rückenvergoldung, 1 Bl., XXX, 652 S., 2 Bll. (w.); 39 Bll.. Erste deutsche Ausgabe, selten (das engl. Original erschien 1790). DNB 1, 97. Engelmann (Suppl.) 4. Vgl. Poggendorff I, 10 (nennt engl. Ausg. von 1791). Sotheran 5647. - George Adams Jr. (1750-1795) war der Sohn des Instrumentenbauers und Optikers George Adams Sr. (1720?-1773). Beide arbeiteten u. a. für König George III. und die British East India Company. "He (Adams Jr.) also wrote largely on the use of mathematical instruments, and his books on that subject were highly valued" (DNB). Der Textteil enthält u. a. ein ausführliches Verzeichnis der mathematischen und physikalischen Instrumente, die von Adams Jr. in No. 60, Fleet Street, London angefertigt und verkauft wurden (sowohl in englisch als auch in deutscher Übersetzung). Der Autor gilt u. a. als Erfinder des "Lampenmikroskops", bei dem zunächst eine Öllampe als Lichtquelle benutzt wurde (Gerlach: Geschichte der Mikroskopie, S. 113.). In der Verkaufsliste wird es als "Adam's Luzernal-Mikroskop" angeboten. Die Tafel 37 (Blatt A und B) zeigt Teile zur Erklärung der Adams'schen Mikroskope, obwohl dies nicht unmittelbar zum Thema des Werkes gehört. - Gut erhaltene Exemplare in dekorativ gestalteten Einbänden mit marmoriertem Bezugspapier und passenden Vorsätzen. Nur leicht berieben, Rückenschilder etwas rissig. Innen stellenweise leicht fleckig oder wenig gebräunt.

      [Bookseller: Antiquariat Dr. Wolfgang Wanzke]
 11.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Meine Duellgeschichte. Zur Berichtigung der Wahrheit und zum reifen Nachdenken über Duelle überhaupt denkenden Männern vorgelegt.

      Altona, Hammerich, 1795.. 354 S., 1 Bl. Marmorierter Pbd. der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel auf grünem Rückenschild. Berühmte Duelldarstellung des deutsch-dänischen Politikers und Publizisten August Adolph von Hennings (1746 - 1826) und zugleich eine der ersten kritisch-grundsätzlichen Auseinandersetzungen mit dem Duellwesen überhaupt. Hennings, zunächst ein begeisterter Anhänger der Französischen Revolution, hatte 1792 die Schrift "Vorurtheilsfreie Gedanken über Adelsgeist und Aristocratism" veröffentlicht, in der er den Adel als überflüssige, parasitäre Klasse zwischen König und Volk kritisierte; daraufhin sah sich Hennings Schmähungen und Angriffen ausgesetzt und erhielt eine Duellforderung, die er ablehnte. Hennings nutzte diese Begebenheit, sich publizistisch in grundsätzlicher Weise mit dem Duellwesen auseinanderzusetzen. Seine Abhandlung geht ausgiebig auf den konkreten Fall ein, um sich dann in einem größeren gesellschaftlichen Kontext mit Geschichte und gegenwart des Duellwesens zu beschäftigen.. Sehr gutes, sauberes Exemplar dieser überaus seltenen und originellen Darstellung; auch innen sehr guter Zustand; Seiten sauber und nahezu fleckenfrei Titelblatt mit altem Gutsstempel. Weitere Fotos auf der Homepage des Antiquariats (bitte Art.-Nr. auf der Angebotsseite in das Suchfeld eingeben).

      [Bookseller: Das Konversations-Lexikon - Fachantiquar]
 12.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Muster zu Zimmerverzierungen und Ameublements. Zweite Sammlung.

      Leipzig, Voss & Compagnie, 1795.. (14) SS. Mit 24 zeitgenöss. kolorierten num. Kupfern auf 17 Tafeln. Zeitgenöss. Interimsbroschur mit gedr. Deckelschildchen. Qu.-Folio (238 x 378 mm).. Schöne Entwürfe für Möbel sowie Wand-und Deckenschmuck. Enthält "auf 24 colorirten Kupfertafeln, zwey Zimmerverzierungen im Ganzen; zwey Spiegeleinfassungen im Geschmack der Arabesken, einen Herrnhuter Ofen, Stühle im gothischen und neusten Geschmack; Gartenmeublen; drey Arbeitstische für Damen; eine Damentoilette in Form einer Commode; ein modernes Bureau für Damen; eine neue Facon einer Commode; englische Fensterrahmen; zwey Ofenschirme; verschiedene Stuhllehnen für Staats- und gemeinere Zimmer, ein ländliches Meublement von Stühlen, Tischen und Canapees aus knotigen und irregulären Aesten wilder Bäume; ein Trimeau oder Flötenkasten; zwey Gehäuse für Stutzuhren; eine Säule zur Verzierung großer Säle; eine englische Glockenlaterne; zwey Desseins zu Fußdecken; verschiedene Muster zu Bronzeleisten; Beschläge zu Kanapees, Stühlen, Consols, Bilderrahmen u. d.gl.; Pariser Bordüren zu Einfassung einfach tapezirter Zimmer" (zeitgenöss. Verlagsanzeige). - Deckel mit Einrissen; eine Tafel mit kl. Eckabriß (keine Bildberührung); die letzten beiden Tafeln lose. Aus der "wertvollen und umfangreichen Bibliothek der Familie Mittrowsky" (Hdb. der hist. Buchbestände) auf Schloß Szavas in Ungarn mit entspr. (teils gestrichenem) Besitzstempel und Deckelsignaturschildchen. Graf Johann Nepomuk Mittrowsky (1757-99), Militärarzt im Infanterieregiment des Grafen Lassy, ergänzte seine Bibliothek "vor allem mit medizinischer Literatur sowie mit Bohemica, Moravica und Silesiaca, die er größtenteils aus säkularisierten Klöstern in Mähren erwarb" (ebd.). - Vgl. Kat. der Ornamentstichslg. Berlin 3977 (nur 2. Aufl. der ersten Slg., ersch. 1794 mit nur 6 Tafeln).

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
 13.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Aviso al pueblo acerca de su salud, o tratado de las enfermedades mas frequentes de las gentes del campo. Sexta edicion.

      Madrid, la viuda e hijo de Marin, 1795.. (10), 646, (2) SS. Mit 3 gefalt. Kupfertafeln. Lederband der Zeit mit goldgepr. rotem Rückenschildchen und etwas Rückenvergoldung. Dreiseitiger blasser Rotschnitt. Marmorvorsätze. 4to.. Sechste spanische Ausgabe des "Avis au peuple sur la sante" ("Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit"), des wohl bekanntesten Werks des berühmten Schweizer Arztes S. A. Tissot (1728-97). Erstmals 1761 in Lausanne erschienen und in alle europäischen Sprachen übersetzt (hier von Juan Galisteo y Xierro). - Zu Beginn und gegen Ende kl. Wurmspuren im w. Rand; gelegentlich etwas wasserrandig. Vorderer Vorsatz mit hs. Notizen und Besitzvermerk des Ant. Domenech y Arteaga (um 1850); das erste Faltkupfer mit ausführlichen Rezeptnotizen aus der Hand von dessen Großvater, des Mediziners Pedro Francisco Domenech y Amaya y Ayala (1755-1833). - Palau² 332.650. Vgl. Blake 452. Garrison/Morton 1597. Hirsch V, 594-6.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
 14.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        LEY AGRARIA,INFORME DE LA SOCIEDAD ECONOMICA DE ESTA CORTE

      - Madrid. 1795. En la Imprenta de Sancha. Indice + 149 pág. 25x19. Grabado al cobre escudo de la Sociedad Matritense. Exepcional Obra sobre la Ley Agraria en su expediente. Puntos de oxido en 4 paginas. Ref 4.5 Biblioteca A. [Attributes: Hard Cover]

      [Bookseller: Libros Antiguos Marc & Antiques]
 15.   Check availability:     IberLibro     Link/Print  


        Wilhelm Meisters Lehrjahre. Ein Roman. 4 Bde. Berlin, Unger, 1795-96. Mit 7 (statt 8) Musikbeilagen u. 2 Kupfertafeln. Kl.-8°. Etw. spät. Hldr.-Bde. mit RSch. u. RVerg. (berieben).

      1795. . Hagen 221; Goedeke IV/3, 416, 1.- Erste Einzelausgabe .- Erschienen zugleich als Bände III-VI der 'Neuen Schriften', hier aber mit Bogensignatur der Einzeldrucke. Mit den bei Hagen beschriebenen Merkmalen des ersten Druckes, Bogensignatur in Band IV erst ab Bogen O.- Band III mit 2 zusätzlich eingebundenen Kupfertafeln, Bände II und IV mit Ankündigungen von Neuerscheinungen des Ungerschen Verlages zur Ostermesse 1795 bzw. 1796.- Wie so oft fehlt die (bei Goedeke erwähnte) 8. Musikbeilage vom vierten Band: 'Nebenbei bemerkt: ich kenne kein Exemplar ... sie fehlt sogar in dem ... das G. Schillern geschenkt hat.' (H.M. Gräf in: Goethe über seine Dichtungen).- Vorsätze von Band II mit zahlreichen Eintragungen von alter Hand.- Vereinzelt schwach stockfleckig.

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
 16.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Wilhelm Meisters Lehrjahre - Ein Roman - Herausgegeben von Goethe

      Berlin, Bey Johann Friedrich Unger 1795 - 1796. Gebundene Ausgabe, die Bücher sind altersentsprechend akzeptabel erhalten, Umschlag und Schnitt haben Benutzungsspuren und Anstossungen sowie leichte Vergilbungen, Einband tlw. angestossen - Innenseiten sind gut. Band 1: 364 Seiten mit 3 Musikbeilagen; Band 2: 374 Seiten mit 2 Musikbeilagen; Bnd 3: 371 Seiten: ohne Musikbeilagen; Band 4: ohne Musikbeilage - Halblederband der Zeit, Eigentümervermerk

      [Bookseller: Antiqua-Online]
 17.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Wilhelm Meisters Lehrjahre. Ein Roman. 4 Bde. Berlin, Unger, 1795-96. Mit 7 (st. 8) gefalt. Musikbeilagen von J.F. Reichardt. Kl.-8°. Marmor. Pp.-Bde. d. Zt. (beschabt u. bestoßen).

      1795. . (= Goethe's Neue Schriften. Bde. III_VI).- Goedeke IV/3, 416,1.- Hagen 221 und 14, 3-6.- Slg. Borst 729.- Erster Druck der ersten Ausgabe.- Erste Einzelausgabe der Bände III-VI der 'Neuen Schriften'.- Leider ohne die Musikbeilage des vierten Bandes. Band II mit der Anweisung an den Buchbinder.- Vereinzelt etwas gebräunt.

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
 18.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Kritische Sammlungen zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen. Erstes Stück: Urkunden. Zweites Stück: XII kritisch-historische Untersuchungen. Drittes Stück: Privilegium Andreae II von J. 1224, mit einem Commentar.

      Göttingen, Vandenhoek & Ruprechtsche Verlage, 1795 - 1797.. XIII + 162 + 1 + Zwischentitel + XII + S. 163-509 + 1 + Zwischentitel + XVI + S. 511-712. Priv. HPgm. der Zeit.. Aus der Bibliothek Erzherzog Leopold Salvators (Exlibris-St. a. Impressum und goldgeprägt am Rücken). - Ebd. etw. berieben, leichte Gbrsp. Schönes Expl. - Mit marmorierten Schnitt.

      [Bookseller: Antiquariat Weinek]
 19.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Kritische Sammlungen zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen (3 Bände in 1).

      Göttingen, Vandenhoek-Rupprecht, 1795/97.. XIII, 162 Seiten; XII, Seite 163 bis 511; Seite 512 bis 712, Halblederband der Zeit, 20,5 x 13 cm,. Einband etwas berieben, innen teils etwas gebräunt. Erste Ausgabe, anonym erschienen. Enthält: I. Urkunden. - II. 12 kritisch-historische Untersuchungen. - III. Privilegium Andreae II vom J. 1224 mit einem Commentar.

      [Bookseller: Antiquariat H. Carlsen]
 20.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        The Life and Most Surprising Adventures of Robinson Crusoe, Of York, Mariner; Who lived twenty-eight years in an uninhabited Island on the coast of America, near the mouth of the great river Oroonoque. With an Account of his deliverance thence, and his after Surprising Adventures. Complete in One Volume. A New Edition With Cuts.

      Montrose. Printed for DA. Buchanan for R. Morison & Son. Perth J. & A Duncan and J. & M. Robertson Glasgow 1795 - Early and attractively illustrated one volume edition. iv, 312pp. Engraved frontis. + 3 plates. Bound in full panelled tree calf gilt, rebacked sympathetically with modern mottled brown calf spine, decorated in gilt. Extremities of boards sl. rubbed, pages browned o/w a clean and sound and readable 18th century copy of this classic work. [Attributes: Hard Cover]

      [Bookseller: Addyman Books]
 21.   Check availability:     IberLibro     Link/Print  


        bearbeitet von mehreren deutschen Officieren. Redigirt und herausgegeben von Hanns Eggert Willibald von der Lühe. 8 Bände. Leipzig, C. Brüggemann u. O. Wigand u. (ab Bd. 5:) Adorf, Verlags-Bureau, 1833-1841. 8vo. (21,2 x 12,4 cm). Zus. ca. 6.500 S. Marmorierte Pappbände d. Zt. mit Rückenschild u. etwas Rückenvergoldung.

      . . Einzige Ausgabe dieses seinerzeit umfassendsten militärischen Fachlexikons, das sowohl historischen Interessen wie auch aktuellen technischen Entwicklungen zu entsprechen versucht. Es versteht sich vor allem als "kriegsgeschichtliches Wörterbuch" u. enthält neben Biographien u. teilw. umfangreichen Schlacht- u. Belagerungsbeschreibungen auch Artikel zu allen Aspekten der militärischen Technik. Die größeren Lemmata sind mit Monogrammen versehen. Der Mitarbeiterstab bestand aus preussischen u. sächsischen Offizieren, von denen Karl Eduard Poenitz (1795-1858; "Pz.") eindeutig zu identifizieren ist. Weitere Verfasser scheinen Johann Gottfried Hoyer (1767-1848; zahlreiche Artikel zur Artillerie bez. mit "H.") sowie Karl Friedrich Peschel (1793-1852; "P.") zu sein. Ein im Vorwort angekündigtes Verzeichniß der Mitarbeiter scheint nicht erschienen zu sein (ist in vorliegendem Exemplar jedenfalls nicht eingebunden). Zischka S. 72. - Ab Bd. 5 mit abweichendem Einbandpapier, diese Rücken verblaßt. Ecken gering bestoßen, etwas berieben, 1 Rücken mit kleiner Schabstelle. Nur vereinzelt gering stockfleckig. Vorsätze mit Besitzvermerk.

      [Bookseller: Antiquariat Meinhard Knigge]
 22.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Versuch über die Schwimmblase der Fische. Im Namen der Linneischen Societät zu Leipzig entworfen von Gotthelf Fischer. VORGEBUNDEN: A.: Arvid H. Florman (pres., 1761-1840), Joh. Ol. Lagberg (um 1821): Dissertatio anatomiam sistens Murenae Anguillae L. comparatm et observationibus physiologicis dilucidatam [..]. Lund, Berling 1821. NACHGEBUNDEN: B.: Johannes Christian August Wittzack (1784-1847): De piscium cerebro et systemate nervoso [...], Berlin, Johann Friedrich Starck 1817. UND: C.: Johann Heinrich Eichholtz (1817-?): De piscium etque amphibiorum nudorum lobis opticis atque olfactoriis. Berlin, 1841.

      Leipzig, in Comm. bey Christian Gottlieb Rabenhorst 1795.,. Oktav. Zeitgenössischer Pappband mit marmorierten Bezügen, etwas Rückenvergoldung und Titelrückenschild. 2 Bll., 80 S., mit einer ausfaltbaren Kupfertafel (nach Zeichnung des Verfassers von J. F. Schröter zu Leipzig gestochen). Kollation der Beibindungen: A.: 1 Bl., 20 S., 1 Bl., mit einer mehrfach ausfaltbaren lithographischen Tafel. B.: 30 S., C.: 36 S. - Vorderer Vorsatz mit handschriftlichem Register des Sammelbandes, A. und C. mit altem handschriftlichem Besitzvermerk. Einband etwas berieben und bestossen, Titel von B. etwas stärker gebräunt. Die Abhandlung von Fischer-Waldheim in frischem Zustand.. Erste Ausgabe. - Nicht in Nissen (ZBI). - BMC (Natural History, p. 577.

      [Bookseller: Antiquariat Stefan Wulf]
 23.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Lesebuch zur Erweiterung der gemeinnützigen Aufklärung unter Staatsmännern und Bürgern in Städten. In einer Samlung theils eigener, theils umgearbeiteter und ausgewählter Aufsätze und Beyspiele, wie die Sitten, das häusliche Glück, die Nationalsicherheit und Nationalehre aufs Neue gegründet werden könnten. Vormahls unter dem Titel: Bürger-Journal, ausgegeben. Erster [bis dritter] Band.

      3 Bände. Leipzig, in Commission der Steinerschen Buchhandlung Winterthur [Bern, in Kommission der Typographischen Gesellschaft] 1795 [1791-1792].. Kl.-8° (17 x 12 cm). (4), a-h, XVI, 686, 1; (2), VIII, 696; (2), VIII, 688, 72 Seiten. Mit 2 Titelvignetten. Dunkelbraune, marmorierte Halblederbände auf vier Bünden mit hellbraunen Rückenschildern, darauf blindgeprägte Fileten, Titel und Bandzahlen in Kranzornamenten, Lederecken und Kiebitzpapierbezügen. Rot gefärbte Schnitte.. Goedeke XII, 101, 9. - Diesch 998. - Kirchner 5830. - Hayn/Got. I, 503. - Killy² V, 252f. - Erste Ausgabe. - Erschien erstmals 1791-92 in Bern als "Bürger-Journal"; diese originalen Titelblätter unserem Exemplar beigebunden. "Der Titel (Schweizer Bürger Journal) war dem Verkauf hinderlich, also entbinde ich das Werk von der Provinziellen Bestimmung - und weyhe es meinem deutschen Vaterlande" (Vorwort von 1795). - Der bedeutende Volksaufklärer und Buchhändler Heinzmann war als Flüchtling von Ulm nach Bern gekommen, wo er versuchte, seine fortschrittlichen Ideen unter dem Berner Patriziat, d.h. das Bürgertum und dem Kleinadel, zu verbreiten. Der Erfolg war recht bescheiden. - Im vorliegenden Falle musste Heinzmann neue Vertriebswege einschlagen, die für sein Oeuvre wichtige und umfangreiche Publikation umtitulieren und den Preis massiv senken (vulgo verramschen), um die liegengebliebenen Bogen loszuwerden. - Heinzmann hat mehrere Zeitschriften mit populären Inhalten herausgegeben. Hätte er nur einen fiktiven Erscheinungsort gewählt, Paris zum Beispiel, die nach Neuigkeiten aus den Hauptstädten begierige Leserschaft hätte ihm seine Publikationen vermutlich aus den Händen gerissen; heute bieten sie -obwohl vielfach mit heißer Feder geschrieben- einen umfassenden Einblick in die Aufklärung in der Provinz. Heinzmann war in Bern Geschäftsführer der Typographischen Gesellschaft und sympathisierte mit der Französischen Revolution, was auch im Bürger-Journal zum Ausdruck kommt; andererseits bekämpfte er den norddeutschen Rationalismus in Gestalt des Buchhändlers und Schriftstellers Nicolai in Berlin. - Während die ersten beiden Bände des Bürger-Journals zahlreiche Themen aus dem Umkreis Familie und Ehe, Kindererziehung, medizinische Einrichtungen und Missbräuche, Bürgerpflichten, Patriotismus, praktische Alltagsfragen der Stadt- und Landbewohner usw. behandeln, ist der dritte Band theologischen, politischen und staatskundlichen Fragen gewidmet. Von besonderem aufklärungsgeschichtlichem Interesse ist der Anhang "Die Welt", in der die Schöpfungsgeschichte und das Verhältnis von Naturwissenschaft und Theologie behandelt wird. - Zusätzlich zur Kollation bei Goedeke enthält jeder Band ein Inhaltsverzeichnis. - Mit Register in Band 3. - Im Band 2 sind die Seiten 289-304 durch 3 Kartons ersetzt. - Kanten und Ecken gering bestoßen. Unteres Kapital von Band 2 mit kleinem Ausbruch. Außengelenk und Lederfalz des Hinterdeckels von Band 3 etwas berieben. Nur ganz vereinzelt minimal stockfleckig. Innendeckel mit Leimschatten. Älterer handschriftlicher Besitzvermerk auf den Vorsätzen. - Sehr gutes Exemplar, auf festem weißem Papier gedruckt und ungewöhnlich schön gebunden. - Selten.

      [Bookseller: Antiquariat Otto W. Plocher]
 24.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Zeitschriften "Nummer 1" circa 650 Stück. Sammlung von ca. 650 Erstlingsnummern. Enthalten sind: 1918. Neue Blätter für Kunst und Dichtung. / Aachener Kunstblätter. 1957/ Ab und zu. Zs.mit Literatur 1983 / Abhandlungen aus dem Gebiete der Sexualforschung. 1918 / Acta Praehistorica et Archaeologica. 1970 / Actio. Eine deutsche Studentenzeitschrift. 1965 / Aeussere, Das., Illustrierte Monatsschrift für weibliche Schönheit und Körperpflege. 1904 / African Nationalist, The. A Journal of the African National Congress of South Africa. 1976 / AKK. Architektur- Kunst- und Kulturgeschichte für Nord- und Westdeutschland. 1990 / Aktion aktion. Monatszeitschrift. 1951 / Aktion, Die. Monatszeitschrift zur Politik & Kultur. 1981 / Akzente. Zs.f. Dichtung. 1954 / Allgemeine Theater-Revue. 1835 / Allgemeine Zeitschrift für Philosophie. 1976 / Alter und Altern. 1960 / ambiance. Gästezeitschrift der führenden Hotels der Schweiz. 1983 / American journal of economics and socologie. 1941 / Amerikanische Rundschau, Die. 1945 / Amtsblatt des Kontrollrats in Deutschland. Ergänzungsblatt Nr. 1. 1981. / Analysen und Prognosen. Über die Welt von Morgen. 1968 / Anarchie. Arbeitskries für anarchistische Philosophie in Berlin. 1969 / Annalen des Königlich sächsischen Oberappelationsgerichts zu Dresden. Herausgegeben durch die Oberappelationsräthe Emil Cuno und Dr. Karl Magnus Pöschmann. 1859 / Annales Universitatis Saraviensis. Philosophie Lettres. 1952 / anno Journal. 1981 / Antares. Französische Hefte f. Kunst, Literatur und Wissenschaft. 1952 / Antike Welt. Zeitschrift für Archäologie und Urgeschichte. 1970 / Antiquariats - Kurier. Das wöchentliche Mitteilungsblatt für alle Antiquariate in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 1995 / Anzeiger für Bücher in plattdeutscher Sprache. [1878] / Arbeit, Die. Zs.f. Gewerkschaftspolitik und Wirtschaftskunde 1924 / Arbeits- und Förderungsgemeinschaft der ukrainischen Wissenschaften e.V.. Mitteilungen. 1965 / Archiv für Druck und Papier. Buchgewerbe, Graphik, Werbung. Internationale graphische Fachzeitschrift. Zweisprachige Ausgabe. Archives for printing Paper 1955 / Archiv für Literatur und Volksdichtung. Im Auftrag des Verbandes deutscher Vereine für Volkskunde. 1949 / Archiv für Schriftkunde. Offizielles Organ des Deutschen Schriftmuseums zu Leipzig. 1914 / archives de sociologie des religions. 1956 / Ariston Magazin. 1985 / arsprototo. Das Magazin der Kulturstiftung der Länder. 2005 / art. Das Kunstmagazin. 1979 / Artist. Kunstmagazin. 1989 / ASIA MAJOR. Neue Folge. Deutsche Zs.f.d.Erforschung von Ost- und Zentralasien. 1944 / Athena. 1946 / Athenaion-Blätter. 1931 / Atlantis. Länder - Völker - Reisen. 1929 / Aufbau. Kulturpolitische Monatsschrift. 1945 / Aus der Buch-Werkstatt. Postille für Buchleser, -händler und andere gute Menschen. [ 1980?] Nr. 1. Camberger Verlag Ulrich Lange. / Aus der Wunderwelt der Natur. 1930 / Ausgabe. Ein Literatur- und Kunstmagazin. 1976 / Autor, Der. Zs der Bühnenautoren und Bühnenverleger. / Autor, Der. Zs.des Schutzverbandes Deutscher Autoren. 1947 / AZ-Magazin. 1982 / B.Traven. Neue B.Traven Mitteilungen. 1978 / backstage. Magazin f. Musik und Kleinkunst. 1980 / Bauen, Wohnen, Siedeln. Zwanglose Buch - und Broschürenfolge. Helfer beim Wohnungsbau und bei der Einrichtung.[1950] / Befreite Venus, Die. [ 1927] / Beiträge zur Strategie und Taktik der internationalen Arbeiterbewegung. 1960 / Berichte über die Verhandlungen des freien deutschen Hochstiftes für Wissenschaften, Künste und allg. Bildung . 1861 / Berlin hört und sieht. Rundfunk. Theater. Kino. 1932 / Berlin im Spiegel. 1958 / Berlin. Die Zs. der deutschen Hauptstadt. 1964 / Berlin-Brandenburg. Eine Schriftenreihe über Geschichte, Kultur und Brauchtum. 1970 / Berliner Anzeiger, Der. 1796 / Berliner Autotip. Für Auto und Verkehr. 1980 / Berliner Hefte für geistiges Leben. 1946 / Berliner Hefte zur Geschichte des literarischen Lebens. 1996 / Berliner Hefte. Zs.f. Kultur und Politik. 1976 / Berliner Manuskripte. 1967 / Berliner Naturschutzblätter. 1957 / Berliner Palette. Wöchentlich mit Veranstaltungsprogramm. 1947 / Berliner Romantik. Eine Vierteljahrsschrift. 1918 / Berliner Wespen. Illustrirtes Humoristische Hochzeitsblatt. 1881 / Berliner Wirtschaft, Die. Mitteilungen der Industrie und Handelskammer zu Berlin. 1987 / Berlinische Notizen. Zs.d.Vereins der Freunde und Förderer des Berlin Museums e.V. 1972 / Berlinische priviligirte Zeitung.Faksimile. 1761 / Biblio. The magazin for collectors of books, manuscripts, and ephemera. 1996 / Bibliografie von unveröffentlichten Arbeiten zu frauenspezifischen Themem: Diplom-, Magister-, Seminar- und Zulassungsarbeiten, Dissertationen und Referate. 1976 / Biblioteca Teatrale. Rivista trimestrale di studi e ricerche sullo spettacolo. 1971 / Bildende Kunst. Zs f Malerei, Grafik, Plastik und Architektur. 1947 / Blätter + Bilder. Zs. für Dichtung, Musik und Malerei. 1959 / Blätter der Carl-Zuckmayer-Gesellschaft. 1975 / Blaue Blätter.[1976] / Bogen 1. Autoren/Texte/Bücher. Verlagszeitung.[1976] / Bollettino in Appendicc ai Rendicentri. 1939. / Börse, Die. Für Galerien, Sammler und Künstler. 1987. / Börsenblatt für den deutschen Buchhandel. Frankfurter Ausgabe. 1984. / BörsenMarktreport. Das endgültige Branchenmagazin. Nummer 0. 1985. / Braille TV. 1985 / Brandenburg. Zeitschrift f Heimatkunde und Heimatpflege. 1914 / Brandenburgische Denkmalpflege. 1992 / Brenner, Der. 1946 / BrennGlas. Materialien aus dem Zettelkasten der Literatur, Kunst und Politik zu Themen der Zeit. 1980 / Breslauer Revue, Die. Wochenschrift für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben Schlesiens. 1919 / Buch Journal. Für Kunden des Buchhandels. 1985 / Buch und Schrift. Jahrbuch des Deutschen Vereins für Buchwesen und Schrifttum. 1927 / Bücher Hirt, Der. 1927 / Bücherkarren, Der. Internationale Literatur im Verlag Volk und Welt Berlin . 1990 / Bücherpost, Die. Anzeiger für Sammler alten Papiers. 1985 / Bücherwurm, Der. Eine Monatsschrift. 1991 / Buchjournal. Für Kunden des Buchhandels. 1985 / Buchwoche. 1991 / Buddhafeld Zeitung. Rajneesh German Newsletter. 1981 / Bühne und Welt. Zs f Theaterwesen , Litteratur und Kunst.[1900] / Bühnenvolksbund, Der. Reichsblätter des BVB. 1925 / Bulletin fuer die Mitglieder der Gesellschaft der Freunde des Leo Baeck Instituts. 1957 / Bulletin. 1970 / Bunte Hund, Der. Das Magazin der Kinderliteratur. 1981 / Büro Praxis Betrieb. Aktuelle Informationen der Deutschen Bank für Selbstständige. 1988 / CADAVA. Schülerzeitung an der Lilienthal-Oberschule (Berlin Lichterfelde West). 1987 / Castrum Peregrini. 1951 / Catholica. Jahrbuch für kontroverstheologie. 1952 / chance. Das Magazin für alle, die über Krebs mehr wissen wollen. 1980 / Chrisma. Das evangelische Magazin. 2000 / Chthonia. Publication semestrielle du centre international de recherche unhistooriques. 1963 / Cibedo. 1978 / Civis.Vierteljahresschrift für freie Bürger in einem freiheitlichen Staat. 1983 / Clinical News. Neurology and Psychatrie. 1998 / Columbus. Quartalszeitschrift in einfacher Sprache. 1978 / Concerto. Das Magazin für alte Musik. 1988 / CORONA. Zweimonatsschrift. 1930 / Corsaren. 1840 / Cosmopolis. Internationale Revue. 1896 u.v.m.

      verschiedene Orte und Verlage aus dem Zeitraum 1795 - 2005.. Sammlung von ca. 650 Erstlingsnummern vorwiegend deutscher Periodica des 19. und 20. Jahrhunderts aus den Gebieten Literatur, Kunst, Politik und Wissenschaft, mit dem zeitlichen Schwerpunkt von ca. 1880 - 1985. Einbezogen sind einige Null- und Letztnummern, Jubiläumsausgaben, Nummern mit Titeländerung, nach Wiederaufnahme oder in neuer Ausstattung; viele Kuriositäten und Raritäten wie kurzlebige Produkte oder Kleinstauflagen, sowie auch private Fest- und Scherzzeitungen, die nie im Handel erschienen. - Eines der frühesten Objekte ist, allerdings als Ausnahme, das 1.Heft von Schillers "Horen" 1795. Wenn kein Einzelheft zu erlangen war, wurden - seltener vorkommend - ganze Viertel- oder Halbjahresbände bzw. vollständige Jahrgänge mit aufgenommen.. Ein Schwerpunkt - Grafische Gestaltung in den 80iger Jahren - konnte jetzt erfolgreich veräußert werden. Auch in Zukunft sind wir bereit thematische Schwerpunkte sep. anzubieten. -- Eine vollständige Liste kann angefordert werden! #Z1

      [Bookseller: Antiquariat Carl Wegner]
 25.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Hans Kiek-indie-welts Reisen in alle vier Welttheile und den Mond.

      Hamburg, 1795. Gestochener Titel mit ovaler figürlicher Vignette, 281 (falsch 181) Seiten. Karton der Zeit mit handschriftl. Rückenschild der Zeit, 8°. - Hayn/Got. III, 543. - Zweite Ausgabe des satirisch-komischen Romans, jedoch mit dem entzückenden gestochenen Titel, bei dem das Wort "KIEK=INDIE=WELTS" durch ein Figurenalphabet gebildet wird. Rebmann ist bekannt als Revolutionär, Verteidiger der Klubbisten und später Ankläger des Schinderhannes. - "Dieser Roman enthält nicht nur eine beißende Verspottung der deutschen Zustände und der deutschen Reichsverfassung; er ist zugleich einer der typischen utopischen Romane dieser Epoche, der das von jeder Unterdrückung freie Leben glücklicher Menschen in einer Republik darstellt" (Vogt S. 119). - Wie der Jakobineranhänger Rebmann selbst im Epilog bemerkt, habe er sich eine Harlekinsjacke angezogen, um so unbehelligt manche Dinge sagen zu können, die mit einer Amtsmiene nicht zu sagen seien. So verspottet Rebmann die deutschen politischen Verhältnisse und die Reichsverfassung, wiederspiegelt die Ereignisse der Französischen Revolution, deren begeisterter Anhänger er war, verteidigt die Jacobinerherrschaft und geht sogar auf den Negeraufstand in Santo Domingo ein. Der Roman wird auch zu den Wertheriaden gezählt, weil der Held - nach einer wahren Begebenheit - in einer Aufführung des Balletts 'Die Leiden des jungen Werthers' von der Darstellerin der Lotte geboren wird. - Nicht bei Rümann und Lanck/Oehler, diese Ausgabe nicht bei Goedeke V, 547, 4. - Titel und die letzten Blätter leicht stockfleckig und ein wenig gebräunt, die übrigen Seiten beinahe sauber. Der zeitgenössische Kartoneinband mit leichten Knickspuren.

      [Bookseller: Buch & Kunst Antiquariat Flotow GmbH]
 26.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Wilhelm Meisters Lehrjahre. Ein Roman.

      Berlin, Bey (Bde 2-4 : Bei) Johann Friedrich Unger, 1795-1796.. 4 Bände. 364 S. ; 374 S. ; 37l S. ; 5o7 S., 2 Bl.Anzeigen. Mit 7 (statt 8) gefalt.gestoch. Musikbeilagen mit Kompositionen von J.F.Reichardt. Kl.8vo. Marmor. Pappbde mit goldgepr. Rschild im Stil d.Z.. Goed. V 3, 416. Hagen 14, 3-6. Erste Ausgabe. Titelauflage der Bde 3-6 der " Neuen Schriften ", ohne die Reihentitel. Wie fast immer ohne die Musikbeilage und das Bl.Anzeigen in Bd 4. Die erste Musikbeilage in Bd 2 mit kl.Ausschnitt unten. Musikbeil. 2 ( in Bd 1) doppelt vorhanden. Eine Beilage knapp beschnitten.- Teilw. stockfleckig .bzw.gebräunt, wenige Blatt stärker. Bde 1 u.3 Titelbl.alt gestempelt, Bd 4 Stempel verso.- Hübscher Druck in der Unger-Fraktur, ansprechend gebunden.

      [Bookseller: Fontane-Antiquariat Dr.Henning Scheffers]
 27.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        "The whole genuine and complete works of Flavius Josephus, the learned and authentic Jewish historian, and celebrated warrior. Containing, I. the antiquities of the Jews... II. The wars of the Jews with the Romans… III. the book of Josephus against Apion… IV. the martyrdom of the Maccabees. V. the embassy of Philo from the Jews of Alexandria to the emperor Caius Caligula. VI. The life of Flavius Josephus… VII. the testimonies of Josephus concerning our blessed saviour, St. John the Baptist... Also a continuation of the history of the Jews … By George Henry Maynard"

      Baltimore: printed and sold by Pechin & Co., 1795. Baltimore: printed and sold by Pechin & Co.. 1795. "First Baltimore edition, folio, pp. vi, [7]-723 (i.e. 717), [4] subscribers' list; engraved frontispiece, 2 engraved maps, engraved folding plan of Jerusalem, and 56 engraved plates; contemporary full calf, spine and corners with some neat restoration, black morocco label lettered in gilt, brown cloth slipcase with morocco label on spine. & & Several plates misbound and several errors in pagination (but the whole collated complete); leaves B2, H2, G1, 2I1, and 3Q1 with tears, and with occasional minor loss of letters (sense remains clear); plate at Qq1 holed in the blank margin, folding plan with short split at fold, leaves 5T1-2 out of register and with slim margins, frontispiece and last leaf neatly reinserted at an early date; some foxing and occasional moderate dampstaining, primarily on the prelims and terminals. & & In all, a good, sound copy of a rather impressively illustrated 18th century Baltimore folio, with copperplates by many renowned American engravers of the day, including J. K. Allen, A. Anderson, A. Doolittle, A. Godwin, E. Kimpton, P. Maverick, G.H. Maynard, J. Roche, W. Rollinson, B. Tanner, C. Tiebout, and E. Tisdale. & & Mid-19th century ownership inscription on front pastedown of ""J. B, Penington, Dover, Del. Bought at the sale of the books of Henry Stout, Esq."" Penington is likely John Brown Penington (1825-1902), a lawyer and politician from Dover. He served as Attorney General of Delaware and two terms as U. S. Representative from Delaware. Henry Stout (1801-1865) was likely the son of Delaware Governor Jacob Stout. Manuscript poem of 20 lines entitled ""Burial of Moses,"" in pencil, on verso of O1.& & First issued in parts, New York, 1792-1794, and reissued in both Philadelphia and Baltimore, here with a separate leaf of subscribers for Baltimore. OCLC locates only the Georgetown and Goucher College copies; Evans 28910 (citing the Philadelphia edition only); Shipton & Mooney 47470."

      [Bookseller: Rulon-Miller Books]
 28.   Check availability:     Biblio     Link/Print  


        The whole genuine and complete works of Flavius Josephus, the learned and authentic Jewish historian, and celebrated warrior. Containing, I. the antiquities of the Jews. II. The wars of the Jews with the Romans III. the book of Josephus against Apion IV. the martyrdom of the Maccabees. V. the embassy of Philo from the Jews of Alexandria to the emperor Caius Caligula. VI. The life of Flavius Josephus VII. the testimonies of Josephus concerning our blessed saviour, St. John the Baptist. Also a continuation of the history of the Jews By George Henry Maynard

      printed and sold by Pechin & Co., Baltimore 1795 - First Baltimore edition, folio, pp. vi, [7]-723 (i.e. 717), [4] subscribers' list; engraved frontispiece, 2 engraved maps, engraved folding plan of Jerusalem, and 56 engraved plates; contemporary full calf, spine and corners with some neat restoration, black morocco label lettered in gilt, brown cloth slipcase with morocco label on spine. Several plates misbound and several errors in pagination (but the whole collated complete); leaves B2, H2, G1, 2I1, and 3Q1 with tears, and with occasional minor loss of letters (sense remains clear); plate at Qq1 holed in the blank margin, folding plan with short split at fold, leaves 5T1-2 out of register and with slim margins, frontispiece and last leaf neatly reinserted at an early date; some foxing and occasional moderate dampstaining, primarily on the prelims and terminals. In all, a good, sound copy of a rather impressively illustrated 18th century Baltimore folio, with copperplates by many renowned American engravers of the day, including J. K. Allen, A. Anderson, A. Doolittle, A. Godwin, E. Kimpton, P. Maverick, G.H. Maynard, J. Roche, W. Rollinson, B. Tanner, C. Tiebout, and E. Tisdale. Mid-19th century ownership inscription on front pastedown of "J. B, Penington, Dover, Del. Bought at the sale of the books of Henry Stout, Esq." Penington is likely John Brown Penington (1825-1902), a lawyer and politician from Dover. He served as Attorney General of Delaware and two terms as U. S. Representative from Delaware. Henry Stout (1801-1865) was likely the son of Delaware Governor Jacob Stout. Manuscript poem of 20 lines entitled "Burial of Moses," in pencil, on verso of O1.First issued in parts, New York, 1792-1794, and reissued in both Philadelphia and Baltimore, here with a separate leaf of subscribers for Baltimore. OCLC locates only the Georgetown and Goucher College copies; Evans 28910 (citing the Philadelphia edition only); Shipton & Mooney 47470. [Attributes: First Edition; Hard Cover]

      [Bookseller: Rulon-Miller Books (ABAA / ILAB)]
 29.   Check availability:     IberLibro     Link/Print  


        Ueber die neuern Gegenstände der Chymie. Stück 4: Vorzüglich über Flußspathsäure und die neuentdeckte Ordnung chymischer Elemente.

      Breslau u.a. Korn, 1795.. (22,5 x 13,5 cm). XII, 132 S. Broschur der Zeit, unaufgeschnitten.. Erste Ausgabe des Werkes, das die allgemeine Formulierung von Richters Gesetz der äquivalenten Proportionen enthält. - Unter dem Titel "Ueber die neuern Gegenstände der Chymie" veröffentlichte er in zwangloser Folge seine selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten. "One of Richter's major works was this series of volumes containing articles on new topics in chemistry" (Cole). - "Unter den großen Förderern der chemischen Wissenschaft ist keiner so sehr verkannt und unterschätzt worden, wie der Entdecker des Gesetzes der Verbindungsgewichte, der Begründer der messenden Chemie, J. B. Richter" (Ostwald in: Bugge, Buch der großen Chemiker), der durch die Mathematisierung der Chemie zum Begründer der modernen Stöchiometrie wurde. - Stellenweise etwas stockfleckig bzw. angestaubt. Letztes Blatt mit hinterlegtem rechten Rand. - DSB 11, 434; Cole 1117 (Bde.1-9); Partington III, 674

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
 30.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Der Graue Mann. Eine Volksschrift.

      Nürnberg, Raw, 1795.. 1. bis 24. Stück (v. 30) in 4 Bänden. 8°. Halblederbde. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschildern u. Rückenvergoldung (bestossen u. leicht berieben).. WG 803, 43. - Wilpert/Gühring nennt 30 Hefte (die zu Lebzeiten des Autors erschienen). Nach Jung-Stillings Tod erschienen weitere Hefte, (bis zum 42. Stück) der periodischen Volks- und Erbauungsschrift. , Es scheinen verschiedene parallele Auflagen erfolgt zu sein: dem Jung-Stilling-Archiv liegen Exemplare gleichen Datums mit den Schriftzügen "Volksschrift" und "Volcksschrift" vor. - Die Vorsätze bei 3 Bänden mit Namenszug von alter Hand. Vorsätze etwas leimschattig. Durchgehend stockfleckig. - Einbandrücken von Bd. 1 am Kopf mit kl. Fehlstelle.

      [Bookseller: EOS Buchantiquariat Benz]
 31.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Neue Deutsche Monatsschrift. Herausgegeben von Friedrich Gentz. Hefte 2 bis 12 des ersten (und einzigen) Jahrgangs. S. (93)-338, 1 Bl.; 345 S., 2 Bl.; 369 S., 1 Bl. Mit gestoch. Frontispiz. Gr.-8°. In 11 bedruckten Orig.-Broschuren mit Inhaltsverzeichnissen und Verlegermitteilungen.

      Berlin, Friedrich Vieweg, 1795.. . Bis auf Heft 1 vollständiges Exemplar der Fortsetzung der 'Deutschen Monatsschrift' von Gentz. Unter den Beiträgen: Ueber Taubstummeninstitute, von Bötticher - Wunder, die Wunder nicht sind, von Spalding - Nachlese aus der griechischen Anthologie, von Herder - Warum wir noch keine Geschichte der Deutsche haben, von Herder - Vergleich zwischen Marc Aurel und Friedrich dem Zweyten, von Garve - Ueber die Fähigkeit zu sprechen und zu hören, von Herder - An Berlin, als das Atheniensische Thor gebauet war, von Gleim - Neue Amerikanische Briefe, von Meißner - Ueber den Einfluß der Entdeckung von Amerika auf den Wohlstand und die Cultur des menschlichen Geschlechts, von Gentz - Ueber einige Vorurtheile der Franzosen in Ansehung der Englischen Constitution, von Gentz - Einrichtung der Stadt- und Landschulen, von Rochow - Amerikanische Briefe, von Rochow - Darstellung und Vergleichung einiger politischen Constitutions-Systeme, von Gentz - Ueber die französische Constitution von 1795 - Nachricht und Probe von einer neuen Ausgabe des Froschmäuslers u. v. a. - Die Angabe "3 Bände" im KVK beruht darauf, dass jeweils 4 Monatshefte zu einem Band zusammengefasst wurden. Diese Haupttitel liegen hier - bis auf den im fehlenden 1. Heft - vor. Dazu sind alle Hefttitel mit Inhaltsverzeichnissen und Verlegeradresse vorhanden. Das Kupfer ist eine Nachlieferung für den 2. Band der 'Deutschen Monatsschrift' von 1794. - Mit umfangreichen Verlagsprospekten, teils in kleinerem Format, von Hammerich, Altona; Andreae, Frankfurt; Crusius, Leipzig; Heinsius, Leipzig; Leo, Leipzig; Hoffmann, Hamburg; Kummer, Leipzig; Nicolovius, Königsberg; Göschen, Leipzig; Unger, Berlin; Rein, Leipzig; Ettinger, Gotha; Fromman, Züllichau; Fleischer, Leipzig; Hartknoch, Riga; Aue, Köthen; Schulbuchhandlung Braunschweig; Stettinsche Buchhandlung, Ulm u. a. Solch eine umfangreiche Sammlung von zeitgenössischem Werbematerial ist ungewöhnlich, da dies beim Binden meist vernichtet wurde. - Unbeschnitten im Orig.-Lieferungszustand. - Diesch 1185. Kirchner 1745. Günther/Volgina/Seifert (Herder) 945-947.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
 32.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Eigenh. Brief mit U. ("W. Tischbein").

      Neapel, 17. III. 1795.. 2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo.. Schöner Brief aus Tischbeins Amtszeit als Direktor der Kunstakademie in Neapel (1789 bis 1799) an den (namentlich nicht genannten) Kunstsammler und Kunsthändler Johann Friedrich Frauenholz (1758-1822) in Nürnberg: "Ich danke Ihnen für Ihren so freundlichen Brief, der so voll von Sachen ist die ich wünsche. Die Auslegung von der überschikten Zeichnung ist sehr gelehrt. ich kann aber nicht entscheiden in wie weit Sie recht haben. Das Mädgen hatt abgeschnittene Hare. und komt sehr selden auf Vasen vor, nur auf historischen Vorstellungen. Das was sie in der Handt hatt, gleicht an einen Braden Spieß [links neben dem Text eine erläuternde kleine Zeichnung] von unser Zeit. Der Jüngling hatt eine Binde oder Gürdel in der Hant. Der Gedanke das Sie eine volkomenere Auslegung in teutscher Sprache von meinen herausgegebenen Zeichnungen der Grihischen waßen [Griechischen Vasen] machen wollen, gefält mir sehr. Den das ist mein wunsch das es meinen Landesleiten zunuzen sey. Den für die habe ich mir diese Mühe gegeben [...]". Für dieses Vorhaben sei er sehr gerne bereit, seine Originalbücher zur Verfügung zu stellen, jedoch unter einer Bedingung: "[...] Nur eines bitte ich den Ritter Hamilton zuschonen, und viel mer seine gedanken zu loben. Den er sagt selbst in der vorrede, er sey kein gelehrter, sondern er gebe nur Stof, damit die Gelehrte besser darüber schreiben [...] Seine Samlung vasen kostet ihn jezo fürtzigtausend Ducati. Und wie selten ist ein mann von solchem guterm geschmack! und er hatt woher Kendnis die manchen Künstler fehlen [...]". - Mit kleinen Randläsuren.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
 33.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Das neue graue Ungeheuer. Herausgegeben von einem Freund der Menschheit. (d. i. Andreas Georg Friedrich Rebmann). Stücke 1-10 (alles Erschienene) in 10 Orig.-Broschuren (Rücken beschabt).

      Altona, Aloys Schirach und Comp. (Stück 1; d. i. Erfurt, Vollmer) und Upsala, Gustav Erichson (d. i. Erfurt, später Altona, Vollmer), 1795-1797.. . Äußerst seltenes, vollständiges Exemplar des kämpferischen Journals, von dem wir im Auktionshandel seit 1950 nur Einzelhefte nachweisen können. Die Bände 2-4 in 2. Auflage, sonst erste Ausgabe. "Aufsätze [in der 2. Auflage] mit andern zu vertauschen, erlaubt mir ... weder die Zeit, noch die Billigkeit gegen die ersten Käufer, ich suche daher blos durch Noten zu berichtigen, was ich gerne theils ganz weggelassen, theils umgeändert hätte" (Vorwort von Band 2). "Vom 'Neuen grauen Ungeheuer' erscheinen zwischen Ende 1794 und Anfang 1797 in unregelmäßiger Folge 10 Hefte. Rebmann ist für die Hefte 1-5 Herausgeber und Redakteur, auch Verfasser der meisten Beiträge. Die Zeitschrift erscheint anonym und mit fingierter Verlagsangabe. Ihr Verleger ist Vollmer, als Verlagsort ist daher für H. 1-5 Erfurt anzunehmen. Die meisten dieser Hefte wurden geheim und ohne Zensur bei Kramer in Erfurt gedruckt. Die Verlagsgesellschaft wird in H. 5 (S. 139) zwar als der verantwortliche Verlag genannt, doch ist sie zu dieser Zeit lediglich eine juristische Fiktion" (Kawa S. 648 ff. mit den Kennzeichen der Nachdrucke und sehr ausführlicher Inhaltsangabe der ersten 5 Hefte). Als in Erfurt gegen das 'Neue graue Ungeheuer' und seinen Verleger/Herausgeber/Redakteur ermittelt wurde - vermutlich auf Betreiben des Buchhändlers und Konkurrenten Keyser - flüchtete Rebmann nach Altona (angeblich London) und später nach Paris. Die radikale Zeitschrift beginnt mit dem Beitrag 'Wekherlin. Eine Urne auf ein Grab' und enthält ferner Beiträge über die Teilung Polens, über französische Emigranten in Deutschland, Revolutionslieder, Berichte und Beiträge aus Frankreich sowie zahlreiche radikal-republikanische sowie kritisch-satirische Beiträge. Laut Kawa erschienen die Hefte 6-10 nach Vollmers Übersiedlung in der Altonaer Verlagsgesellschaft. Vollmer gilt als Herausgeber unter Beteiligung Wilhelm v. Schütz' und Friedrich Bechtolds. Von Rebmann stammt noch ein Artikel in Heft 10, S. 55-98 'Ein Abend in Paris'. Unter den umfangreichen Verlagsanzeigen auch die der Verlagsgesellschaft Altona und von Vollmer in Erfurt. - Bis auf Band 1 unbeschnittenes Exemplar aus der Großherzoglichen Bibliothek Neustrelitz. - Kawa 103 (erwähnt einige der hier vorhandenen Bl. Inhaltsangabe nicht). Diesch 1245 und Kirchner 1748 (geben irrig 18 Hefte an). Hocks/Schmidt S. 45. Knigge 88.21 und 88.22. Jestädt, Vollmer, 86, 88-89, 149-151und 206. - Beigegeben: (Schütz, Friedrich Wilhelm v.). Niedersächsischer Merkur als Einleitung zum neuen grauen Ungeheuer. 96 S. (die S. 65-80 und die beiden Musikbeilagen liegen in guter Kopie bei). Orig.-Broschur. Altona 1797. - Jestädt, Vollmer, 189. - Derselbe: Neuer Niedersächsischer Merkur als Beylage zum Neuen Grauen Ungeheuer. 'Erstes Heft' (alles). 168 S. Orig.-Broschur. Upsala (d. i. Hamburg) 1797. (Beide Diesch 1245). - Das letztere Heft sehr radikal; u. a. mit einem Kommentar zu Kants 'Ewigem Frieden', 'Über die Schwere fürstlicher Personen', juristische Schandurteile, patriotisch-bürgerliche Gedichte und Lieder u. a. Die beiden Beilagen waren zwar separat erschienen und das 'Neue graue Ungeheuer' ist mit 10 Bänden in sich komplett, trotzdem wurde am Ende des 10. Bandes ein Inhaltsverzeichnis über alle Bände beigefügt, das die erste Beilage als 'Einleitung' unter I. stellt, unter II. das l. Heft des Neuen grauen Ungeheuers usw. und schließlich unter XII. als "Beilage" den 'Neuen Nieders. Merkur'. Diese Reihe haben wir hier wiederhergestellt, zumal die direkte Fortsetzung des 'Ungeheuers', das 'Kameleon' mit dem Vortitel 'Neues graues Ungeheuer, Dreyzehntes Heft' erschien (siehe die nächste Nummer). - Ebenfalls unbeschnitten in den Orig.-Broschuren. - Jestädt, Vollmer, 207.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
 34.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Innerkrain oder der Adelsberger Kreis.

      Graz, Miller, 1795.. Kupferstichkarte von Chr. Junker nach Jos. Karl Kindermann, Bildausschnitt 50 x 59 cm, Blattgr. 55 x 64 cm. Austria Picta 32.2, Atlantes Austriaci Mil/Kind A/11, Dörflinger, Österreichische Karten des 18. Jahrhunderts, 110ff "ein Regionalkartenwerk von europäischem Rang". Zeigt die Innerkrain von Idria [Idrija] und Oberlaibach [Vrhnika] im Norden über Adelsberg [Postojna] bis ins nördliche Istrien mit Mitterburg [Pazin], Berschetz [Brsec] und Lauran [Lovran] sowie dem Gebiet um Duino-Aurisina in Friaul; Zeigt die Innerkrain von Idria [Idrija] und Oberlaibach [Vrhnika] im Norden über Adelsberg [Postojna] bis ins nördliche Istrien mit Mitterburg [Pazin], Berschetz [Brsec] und Lauran [Lovran] sowie dem Gebiet um Duino-Aurisina in Friaul; zwischen 1789 und 1797 erschienen in Graz 12 Karten die häufig als "Atlas von Innerösterreich" bezeichnet werden. "Welches Ansehen und welchen Wert der Atlas von Innerösterreich besaß, zeigt sich auch darin, daß Napoleon bei seinem Aufenthalt in Graz 1797 Kindermann zu sich rufen ließ, um den Auto der Karten, die ihm bei seinem Vorstoß durch Krain und Kärnten durch die Steiermark so großen Nutzen gebracht hatten, kennenzulernen. Bei dieser Unterredung soll Bonaparte sehr erstaunt gewesen sein, "daß diese Karten nur die Frucht einer Privatunternehmung sey", also ohne staatlichen Auftrag oder wenigstens Förderung zustande gekommen seien." (Dörflinger, p. 114); breitrandig, etwas fleckig, sonst von guter Erhaltung.

      [Bookseller: Antiquariat Clemens Paulusch GmbH]
 35.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Anfangsgründe der Wundarzneykunst. Bd. 1-5 u. 7. Mit insges. 41 Kupfertafeln.

      Göttingen, Dieterich 1795-1804.. Mischauflage: 1. - 3. Aufl. 8°. Ppbde. d. Zt. - berieben, innen fest und sauber, bzw. fleckenfrei.. 1. Abt.: Von den allgemeinen Krankheiten. Von den allgemeinen Entzündungen; II. Abt. Von den besonderen Krankheiten. Bd. 2 Von den Krankheiten des Kopfs. 3. Von den Krankheiten der Augen; 4. Von den Krankheiten des Mundes; 5./7. Von den Krankheiten des Unterleibes; --- ohne Bd. 6!

      [Bookseller: Antiquariat K. Schöneborn]
 36.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Handschriftliche Sammlung von Herrnhuter-Poesien.

      Ohne Ort [Herrnhut] um 1795.. Manuskript in Buchform. 44 nicht numerierte Seiten, davon 40 in sauberer deutscher Schrift beschrieben. 8° (18 x 11 cm). Zwei geheftete Lagen mit zeitgenössischem Umschlag aus schönem, rot-ockergelb gestreiften Buntpapier.. Handschriftliche, von einem ungenannten Mitglied der Herrnhuter Brüder-Unität angelegte Sammlung von Gedichten, Gesängen, Casualpoesien und Epicedien prominenter Verfasser aus dem Kreis der Gemeinde, darunter eine nicht publizierte Dichtung des ersten Labrador-Missionars Jens Haven bei seiner Ankunft auf Neufundland am 3. September 1764. - Das Bändchen enthält Trauergesänge und Epicedien, so etwa "zum Abschied der lieben Anne Dorel Boettgern" (von Marianne von Watteville / Renate Eleonora Reichel / Justine von Watteville / Apolone Matschin), "Bruder Josephs Meditation bey dem Heimgang seines lieben Bruders Heinrich von Brüning", "Auf Spangenbergs Heimgang zu Seinem Oberhirten Christo Jesu am 18ten Herbstmonath 1792" und "Zum Begräbniß-Liebesmahl unsers sel. Bruders Paul Eugenius Layriz am 15ten Aug. 1788"; ferner Festgedichte "zum Jubel Fest d. 17ten Juny 1772" und "zum 22ten April 1788" und den "Herzens Gesang einer Christlichen Dienst Magd aus dem Lande Oestreich". - Vom besonderem Interesse sind zwei längere Gedichte: "Ein Lied des Bruders Alberdini" (Johann B. Albertini, 1769-1831, neben Samuel Okeley der beste Freund Friedrich Schleiermachers auf dem Pädagogium in Niesky, später Bischof der Brüdergemeinde). Das Gedicht mit seinen 13 Strophen stellte eine leichte Abwandlung des bekannten Liedes von Ernst Gottlieb Woltersdorf dar (aus dessen 'Sämtliche Neue Lieder oder Evangelische Psalmen', Berlin 1767); es war in den zeitgenössischen Gesangbüchern der Brüder-Gemeine nicht enthalten und wurde erst 1870 in den Liederschatz aufgenommen. - Das zweite, zweiseitige Gedicht ist ein Stoßgebet, das "Bruder Haven auf der Labrador Küste gemacht bey der Ersten Bekantschafft mit den Eskimos". Haven, der vorher die grönländische Mission begleitet hatte, war 1764 im Auftrag der Brüder-Synode zu einer Rekognoszierungsreise nach Labrador aufgebrochen und in dem weitgehend unerschlossenen Land, einem wahrhaften 'Ultima Thule', auf die ersten 'Eskimos' bzw. Inuit getroffen. Sein Gebet illustriert die Stimmung, in der er sich vor der Ankunft auf Labrador befunden hat: "Guter Gott und Heiland! / Sag, was mach ich doch / hier auf diesem Eiland / dießem finstern Loch / da mit falschen Glantze / Neben Sonnen stehn / und auf deinen Pflantzen / giftge Dämpfe wehn". Haven erbittet die Hilfe Gottes und erkennt dessen weise Leitung an: "An deinen Liebesfaden / führtest du mich fort / bis daher aus Gnaden / bis an diesen Ort". Er will nun nicht mehr zagen und zaudern: "Beten weinen denken / das ermüdet nur / u. vermehrt das Kränken / hätt ich nicht die Spur". Das Gedicht schließt mit einer Bitte für das Gelingen der Mission und den unvergleichlichen Zeilen: "Denck o Herr der Heiden / die mein Auge sucht / schaffe durch dein Leiden / unter Ihnen Frucht / O du Geist du treuer / gehe du voran / mache du erst Feuer / Blasen will ich dann". - Das Gebet findet sich in stilistisch deutlich abweichender Form, aber mit durchaus ähnlicher Grundstimmung, in Havens Tagebuch von der Rekognoszierungsfahrt (im Archiv der Brüder-Unität); es ist wohl für den Vortrag in der Gemeinde sprachlich geglättet worden. - Frau Dr. Thea Olsthoorn, Nijmegen, verdanken wir den Hinweis, daß Jens Haven das Gedicht in großer Verzweiflung schrieb, weil es ihm nicht gelang von Neufundland nach Labrador zu kommen. Der Kapitän, der grosse Angst vor den Inuit hatte, weigerte sich, dorthin zu fahren und war nicht umzustimmen. Jens wurde dabei bewußt, daß er versaeumt hatte, vorher das Los zu fragen, ob er mit diesem Schiff fahren solle: eine reizende Entstehungsgeschichte, die wiederum herrnhutisches Bewußtsein spiegelt. - Dank Havens gründlicher Kenntnisse der Inuit-Sprache war der Kontakt zu den Inuit erfreulich; die Begegnungen gestalteten sich dermaßen aussichtsreich, daß 1765 und 1770 weitere Erkungungsreisen nach Labrador folgten. Sie mündeten 1771 in die Errichtung der ersten Missionssiedlung 'Nain'. - Umschlag leicht angestaubt, Hinterdeckel etwas fleckig. Der Bezug des schmalen Rückens mit kleinen Fehlstellen. - Der Text etwas gebräunt und gering angestaubt. - Gutes Exemplar. - Außergewöhnliche, unikale Sammlung, die zugleich einen tiefen Einblick in das gemeindeinterne Leben der Brüder in Herrnhut und deren Missionsarbeit in entlegensten Weltteilen bietet.

      [Bookseller: Antiquariat Kretzer - www.bibliotheca-th]
 37.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Nouvel Atlas portatif destine principalement pour l'instruction de la jeunesse d'apres la Geographie moderne de l'Abbe Delacroix. Rev., corr. et augmente avec la division de la France en Departemens par le citoyen (C.F. de) Lamarche Geographe, successeur du cit(oyen) Fortin.

      Paris: Lamarche, An III = 1795.. Kl.-Folio, 9 S. (gestoch. Text) u. 53 doppelblattgr. Karten. Mod. HLdr. (Exemplar mit Gebrauchsspuren, doch in passabler Erhaltung, einige wenige zeitgenöss. Randbemerkungen, im breiten Rand gelegentlich wasserrandig).. * Phillips 3528; Lex. Gesch. d. Kartographie II,676f.; vgl. Tooley S. 541 (1. Ausg. 1748); Sponberg-Pedley: Bel et Utile p. 231 (not mentioning this edition!). Mit hübschem gestoch. Titel m. breiter allegor. Bordüre sowie von Putten gehaltener Weltkarte (Barrier sc.). Lamarche hatte die Karten für diesen Jugendatlas von Robert de Vaugondy übernommen, korrigiert u. seine Verlagsadresse hinzugefügt. Die Kartenstecher: Dien, Dussy, Arrivet, Blondeau. Die Karten meist breitrandig, häufig datiert 1795 oder An III, zeigen mehrere Weltkarten (differenziert nach Religionen, Hautfarbe, Figur der Menschen, z.B. visages plats, yeux ovales, visages d'ours), Kirchengeschichte (2), weiterhin Kontinente, europäische u. außereurop. Länder, jeweils mit hübscher Rokoko-Kartusche. Der Atlas vermittelt das Bild der im späten 18. Jh. bekannten Welt, meist mit leichtem Grenzkolorit der Karten. Didier Robert de Vaugondy (1723-1786) veröffentlichte seine ersten Karten bereits mit 19 Jahren. Gemeinsam mit seinem Vater schuf er den "Atlas portatif". Trotz beträchtlicher Auflagenhöhen und staatlicher Zuschüsse hatte R. de V. mit erheblichen Finanzproblemen zu kämpfen: 1778 verkaufte er seinen Fundus an J. Fortin, einen Globen-. und Instrumentenbauer, dessen Geschäft dann 1784 an C. F. de La Marche (Delamarche) überging. Von diesem wurden die Karten der Familie R. de V. bis weit ins 19. Jahrhundert verkauft. Uncommon edition of this attractive atlas containing i.a. one world map in double hemisphere and 3 thematic world maps, 5 maps relating to the Americas, 7 to France, 6 to Germany, 5 to Asia, 4 to the Holy Land, 3 to Africa. Address in the engraved atlas title changed into "Revu, corrige et augmente avec la division de la France en departemens par le Cit(oyen) Lamarche Geographe successeur du Cit(oyen) Fortin ingenieur mecanicien pour les globes et spheres. L'An III de la Republique Francaise, 1795."

      [Bookseller: Antiquariat Ruthild Jäger]
 38.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Die Horen, eine Monatsschrift. Herausgegeben von Schiller.

      Tübingen, In der J.G. Cotta'schen Buchhandlung. 1795-1797.. 36 Stücke in 12 Bänden, gebunden in 6 Bänden. 8°. Mit einer mehrfach gefalteten gestochenen Tafel und einer Musikbeilage im Notendruck. Pappbände der Zeit mit Marmorpapierbezügen, schwarzen goldgeprägten Titelschildern, roten goldgeprägten Bandschildern und etwas Rückenvergoldung.. Goedeke V, 192 - 198. - Kippenberg 500. - Trömel/Marcuse 148-152 und 157-159. - Hagen 600. - Diesch 1242. - Erste Ausgabe. - Vollständiges Exemplar mit allen Vortitel- und Titelblättern, dem Subskribentenverzeichnis, den Corrigendablättern und den Verlagsanzeigen, die bei Marcuse nicht erwähnt sind. - Die erste und wichtigste Zeitschrift der Weimarer Klassik und eine der wichtigsten Zeitschriften der deutschen Geistesgeschichte. Ein "imponiertendes Dokument klassischen Denkens in der Vereinigung der gegensätzlichen grossen Geister der Zeit, die sich der Idee eines harmonischen Menschentums und in dem Gegensatz zur zweckgerichteten Aufklärungsphilosophie verbunden wussten."(Paul Raabe). - Schiller, angewidert von der politischen Entwicklung in Frankreich, schuf sich mit den Horen ein Forum der ästhetischen Auseinandersetzung mit der Geschichte, sei es durch die Formensprache der Klassik oder der Schilderung historischer Zusammenhänge, weit weg von der Tagespolitik. Programmatisch dazu seine Erstveröffentlichung "Ueber die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reyhe von Briefen". Dazu lud er rund 50 Autoren ein, die 77 Originalbeiträge lieferten. Goethe, der auch Mitglied des Redaktionsauschusses war, veröffentliche die Erstdrucke von "Benvenuto Cellini", "Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter", ein Teil der "Römischen Elegien", die gedruckten Erinnerungen an seine Schweizer Reise "Briefe auf einer Reise nach dem Gotthard", "das Mährchen" u.a. Von Herder wurden 20 Beiträge abgedruckt, weitere Beiträge von Fichte, Engel, Wilhelm und Alexander von Humboldt, Schlegel, Pfeffel, Voss, Heinrich Meyer, selbst von Hölderlin wurden die beiden Gedichte "Der Wanderer" und "Die Eichbäume" abgedruckt. - Exemplar laut Hagen im ersten Druck für die Stücke 1 und 2. - Rücken an den Kapitalen leicht berieben. Papier des ersten Jahrganges "stückweise" verschieden gebräunt. Im Schnitt leicht stockfleckig. - Schöne Reihe in einheitlich gebundenen guten Pappbänden.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
 39.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Leben, von ihm selbst beschrieben. 3 Bände. VIII, 518 S.; VI, 504 S.; 560 S. Mit 3 gestochenen Titelvignetten und 3 Titelkupfern von H. Lips. Hübsche Halblederbde d. Z. mit 2 farbigen Rückenschildern und Filetenvergoldung.

      Zürich, Füßli u. Co., 1795-1797.. . Erste Ausgabe. "Mit lebensvollen Bildern ausgestattete Kleinmalerei" (Westphal) des ehemaligen Benediktinermönchs Bronner (1758-1850), der nach seiner Flucht aus dem Kloster Heiligenkreuz im Verlag seines Freundes Salomon Geßner in Zürich Unterschlupf fand. "In der Tat gehört diese Selbstbiographie zu den reizvollsten Werken dieser Art, die wir aus dem 18. Jahrhundert besitzen ... Das Gemälde, das Bronner vom Klosterleben des 18. Jahrhunderts entwirft ... läßt den damaligen Tiefstand des religiösen Lebens in diesen Kreisen mit erschreckender Deutlichkeit erkennen ... Reizend spiegeln sich (dagegen) die Zustände in den kleinen schwäbischen Städten, und auf das Treiben der Freimaurer und Illuminaten, in deren Kreisen Bronner heimisch war, fällt manch bezeichnendes Licht. Die politischen und philosophischen Ideale, mit denen er hier vertraut wurde, fachten in ihm zugleich jene Begeisterung für die französische Revolution an, die ihn zu einer Reise nach Frankreich veranlaßte. Wie der lebensfremde Schwärmer hier gründlich abgekühlt wurde und an der Guillotine recht noch vorbeistreifte, ist höchst unterhaltend und spannend zu lesen" (Klaiber). - Schönes Exemplar; Vorzugsausgabe auf festem Schreibpapier. Kleine zeitgenöss. handschriftl. Signaturschildchen. - Goed. IV 1, 104, 36a. Klaiber S. 90 f. Westphal S. 111 (nur spätere Ausgabe). Borst 726.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
 40.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Industry and Idleness." Fleiss und Faulheit. Folge von 12 Ansichten auf 12 Blättern

      Kupferstich von Thomas Cook nach William Hogarth 1795 - 1796: . Kupferstich von Thomas Cook nach William Hogarth 1795 - 1796. 29x30 cm. ca. je Darstellung. Zusammen - Hogarth Kat. Berlin 88 - 99 vgl. - Paulson 168 - 179 vgl. - O'Connell, London 1.13,1.16,1.27,5.96. - Die Darstellungen zeigen in Gegenüberstellung den Werdegang eines faulen und eines fleißigen Lehrlings. Blatt 1 zeigt beide Lehrlinge am Webstuhl. Die folgenden Blätter stellen dar: der fleißige Lehrling andächtig beim Gottesdienst in der Kirche, der faule Lehrling beteiligt sich während dieser Zeit an Glücksspielen auf dem Friedhof; der Fleißige wird von seinem Meister, der ihm vertraut, befördert, der Faule verlässt den Meister und geht zur See; der Fleißige heiratet die Tochter des Lehrherrn während der Faule seine Zeit mit einer Prostituierten verbringt; der Fleißige kommt zu Reichtum und wird Sheriff von London, der Faule wird für seine Verbrechen festgenommen; der Faule steht, von seinen Komplizen beschuldigt vor dem Fleißigen, der das Amt des Alderman ausübt; Hinrichtung des Faulen auf dem Schafott zu Tyburn und Triumphzug des Fleissigen als Mayor of London.Thomas Cook (um 1744 - 1818) "machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher" (Thieme/Becker VII, 348) dessen vollständiges Werk er nachgestochen in der Größe der Originale herausgab.Schöne breitrandige Drucke, lediglich Blatt 1 im Papierrand leicht angeschmutzt und 1 geglättete Falte.

      [Bookseller: Wenner Antiquariat]
 41.   Check availability:     Biblio     Link/Print  


        Reise von Mainz nach Kölln im Frühjahr 1794, in Briefen. Nebst Beilagen, die Franzosen in Deutschland, den D. Bahrdt in Marschlinz und den Pater Simplicianus Haan in Kölln betreffend. 274 S., 1 Bl. Druckfehler. Halbleinenbd um 1900 mit handschriftl. Rückenschild.

      Kölln, Peter Hammer (d. i. Rostock, K. C. Stiller), 1795.. . Sehr seltene einzige Ausgabe. "Wichtiger Beitrag zur Litt. über den berüchtigten Theologen und Abentheurer Carl Friedrich Bahrdt, der auf's Heftigste angegriffen wird" (Hayn/G.). Beschreibt u. a. den Zustand von Mainz nach der Belagerung durch die Franzosen und der ebenso fatalen Plünderung durch die verbündeten Armeen, die erste Buchdruckerei des Johann Sorgeloch von Gänsefleisch zu Guttenberg, viel über gesellschaftliche Skandale, insbesondere über Karl Bahrdt, seine ausschweifende Lebensweise, seine alles verdrehende Lebensbeschreibung und einige entlarvende Briefe von ihm und Konrektor Heres. Die Beilagen enthalten einen Abdruck des u. a. von Blau und Forster unterzeichneten 'Unterricht für die Gemeine-Versammlungen' von 1793, eine Ansprache über die Vorteile der Municipalität für die Bürger, Briefe von Maus und einen detaillierten "Küchenzettel" Bahrdts, wie sein Tisch besorgt werden solle. Am Schluss die Haan'sche Abhandlung 'Kein Protestant kann seelig werden'. - Gebräunt, teils stärker stockfleckig - Goed. IV 1, 813 z (Bahrdt). Walther, Peter Hammer, 260. Weller, FD, S 161. Hayn/G. VI 405. Jacob/Majewski 232 ("übles Pasquill" gegen Bahrdt; nennt nicht das Blatt Druckfehler).

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Braecklein]
 42.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Die Gebirge des Königreichs Würtemberg, in besonderer Beziehung auf Halurgie. Mit Anmerkungen und Beilagen von Prof. D[r. Gustav] Schübler. Mit 4 kolor. geognostischen Faltkupfern, 1 lithogr. Tafel u. 1 gefalt. gest. Tafel. Stuttgart u. Tübingen, J. G. Cotta, 1826. 8vo. (19,4 x 11,4 cm). XX, 326 S., 1 Bl. Druckfehler. Marmorierter Pappband d. Zt. mit rotem Rückenschild.

      . . Einzige Ausgabe. - Erstlingswerk des Begründers der württembergischen Geologie F. A. von Alberti (1795-1878), der 1834 in seinen "Beiträge zu einer Monographie des Bunten Sandsteins..." den Begriff "Trias" geprägt hat. Vorliegende Publikation kann als Vorarbeit dazu angesehen werden. Ausgehend von seiner Tätigkeit als Salinenverwalter in Wilhelmshall beschreibt er die das Steinsalz umgebenden Kalksteinformationen, ihre unterschiedlichen Ausprägungen, Lagerung sowie die enthaltenen Fossilien. Im 5. Abschnitt gibt er eine "Systematische Einreihung der vorgetragenen Gebirgsarten in die großen Formationen unserer Erde". - Der Tübinger Professor Gustav Schübler (1787-1834) hat zu dem Werk Anmerkungen sowie 9 Beilagen beigesteuert (S. 271-326), die nahezu seine gesamten geologischen u. paläontologischen Untersuchungen enthalten, darunter auch eine kurze Beschreibung versteinerter Krebse (dazu die lithogr. Tafel). Fischer: Cotta 1596 (Aufl. 530 Ex.). - NDB I, S. 140f. - Poggendorff I, Sp. 23. - DSB I, S. 95. - Reichardt I, S. 3. - Vgl. ADB XXXII, S. 639f. u. Poggendorff II, S. 853ff. (zu Schübler). - Ecken etwas bestoßen, Rücken mit kleiner Schabstelle. Vereinzelt leicht fleckig. 1 Tafel mit hinterlegtem Einriß. S. 235 mit längerer handschriftl. Anmerkung.

      [Bookseller: Antiquariat Meinhard Knigge]
 43.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Wiener Kalender [Miniaturkalender] auf das Schalt-Jahr 1796 nebst hohen Geburten ... und Goldmünztabellen

      Wien Sebast. Hartl 1795. 62 n.n. S., im Miniatur-Format 7,3 x 3 cm, in Orig-Lederschuber mit alleseitiger geprägter Gold-Ornamentik, Büchlein in rosa Seide, an Rändern mit Pailletten bestickt, 3-seitiger Goldschnitt. Titelkupfer plus 12 monatl. Kupfer. Auf vord. Innendeckel ist Taschenspiegel eingearbeitet, nach hint. Vorsatz ein goldgefärbtes Täschchen. 2-Farbendruck schwarz und rot. +++ Gewicht 30g. +++ Schuber leicht beschabt an 2 Stellen, sowie einer Fehlstelle aan einem der 4 Verschlussränder (2x12mm), Schuber ansonsten frisch und sehr gut. Büchlein: 7 der 38 Pailetten fehlen, sonst sehr gut erh. Goldschnitt nicht verblasst. Seiten sauber u. frisch, Bindung fest. +++ Aus Nichtraucherhaushalt. +++ Inhalt: 6 S. Geneologischer Abriss der K.u.K--Monarchie , wohl als Spickzettel für die Gespräche der höheren Gesellschaft gedacht. Sodann Liste der Monate mit je einem Kupfer, mit Jahresfesten und Heiligennamen, Symbolen f. die Mondphasen u. dem Mondstand in den 12 Tierkreiszeichen. Liste der Sonnen- und Mondfinsternisse. Liste der Postbeförderungen. Umrechnungstabellen von Souveraigns d'Or, kaiserl. Dukaten u. holländ. Dukaten jeweils in Gulden und Kreuzer. +++ Druck- und herstellungstechnische Meisterleistung. Eine äußerst seltene Kostbarkeit, in altersgemäß hervorragendem Zustand. +++ Weitere Fotos auf Anfrage unter: m.fruth.hotmail.de Hardcover Buch. Sehr gut

      [Bookseller: Magister Michalis Versandantiquariat]
 44.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Musen-Almanach für das Jahr 1796. Herausgegeben von Schiller.

      Neustrelitz, bei dem Hofbuchhändler Michaelis. (1795).. 12°. 13 Bl., 260 S., 2 Bl. Mit gestochenem Frontispiz von Fr. Bolt und 8 gefalteten Musikbeilagen von J.F. Reichardt. Illustrierte Originalbroschur in neuerem Schuber.. Goedeke V, 198, 2. - Marcuse 153. - Borst 769. - Kippenberg 552. - Der erste von Schillers Musen-Almanachen. - Mit 24 Beiträgen von Schiller, Hölderlin "Der Gott der Jugend", Goethe (7), Sophie Merau, A.W. Schlegel u.a. - Rücken mit grösseren Fehlstellen. Frontispiz und Titel leicht fingerfleckig. Einige Blätter mit Eselsohren.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
 45.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Phaenomene und Sympathie in der Natur, nebst dem Wunderbaren Geheimniß, Wunden ohne Berührung vermöge des Vitriol nach K. Digby blos sympathetisch zu heilen.

      Coburg, bey den Meusslischen Leseinstitut, 1795.. Gestochener Titel, 5 Bl., 316 Seiten, 1 Bl. Pappband der Zeit (Kanten beschabt, Deckel angestaubt und etwas fleckig).. *Einzige Ausgabe. "Sympathie" ist Motto und roter Faden des Werkes. "Sympathie", das heißt Verbindung und geheime Zusammenhänge hinten den Dingen und Geschehnissen der Natur. Dies war das zentrale Thema der Romantik, eine Auffassung die im mechanistisch-wissenschaftlichen Weltbild keinen Platz mehr hatte, aber heute wieder zunehmend Beachtung findet. Der Verfasser berichtet von wundersamen Heilungen und erstaunlichen Phaenomenen und sucht Antworten in der Philosophie von Sokrates, Leibniz, Kant u.a. resp. im Denken der romantischen Naturphilosophie. - Titelblatt mit kleinem altem Stempel. Einband mit Alters- und Gebrauchsspuren, innen sauber und gut erhalten.

      [Bookseller: Antiquariat Braun]
 46.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Reports of Cases Argued and Ruled at Nisi Prius, In the Courts...

      1795. Espinasse, Isaac [1758-1834], Reporter. Reports of Cases Argued and Ruled at Nisi Prius, In the Courts of King's Bench, And Common Pleas, From Easter Term 33 George III.--To Hilary Term 34 George III with some Additional Cases, Of an Earlier Period. London, Printed; Baltimore: Re-printed by Clayland, Dobbin & Co. for Keatinge's Book-Store, 1795. viii, 127, xii pp. Octavo (8" x 5"). Contemporary sheep, blind rules to boards, lettering piece and blind fillets to spine. Light rubbing to extremities, early owner signature (Metcalf) to rear board, offsetting to margins of endleaves. Toning to text, faint dampstaining to lower margin of text, light browning in places, foxing to a few leaves. Early owner annotation (noting that Wm. Ramsay bought this book from the estate of George A. Grayson) to front free endpaper, interior otherwise clean. * First American edition. Along with those of Peake and Campbell, Espinasse's reports inspired the new books on evidence that began to appear in the early nineteenth century. "In the nisi prius reports of Peake, Espinasse, and Campbell, centering around the quarter century from 1790 to 1815, there are probably more rulings upon evidence than in all prior reports of two centuries... As soon as nisi prius reports multiplied and became available to all, the circuits must be reconciled, the rulings once made and recorded must be followed, and these precedents must be open to the entire profession to be invoked.": Holdsworth, A History of English Law XIII:515. Not in Cohen. Evans, American Bibliography 28636..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
 47.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Die Horen 1795. Eine Monatsschrift.

      Tübingen, J.G. Cotta, 1795.. (1. Jg.). 1.-2. Band (von 4), 1.-6. Stück (von 12), in 1 Bd. 8°. Neuer Pgt.-Bd. mit Rückenschilder, etwas Rückenvergoldung und Ganzrotschnitt. In Schuber.. Erstausgabe des 1. und 2. Bandes der berühmten Monatschrift, die in 3 Jahrgängen bis 1797 in 12 Bänden in 36 Stücken erschien. - Paul Raabe: "Ein imponierendes Dokument klassichen Denkens in der Vereinigung der gegensätzlichen grossen Geister der Zeit, die sich der Idee eines harmonischen Menschentums und in dem Gegensatz zur zweckgerichteten Aufklärungsphilosophie verbunden wussten ..." - Mit Erstdrucken von Goethe "Epistel", "Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten" (1.-3. Teil von 5), "Litterarischer Sanscülottismus", von Schiller "Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen" und die Fortsetzung "Die schmelzende Schönheit", "Merkwürdige Belagerung der Stadt Antwerpen in den Jahren 1584 und 1585", von Fichte "Ueber Belebung und Erhöhung des reinen Interesse für Wahrheit", von J.H. Meyer "Ideen zu einer künftigen Geschichte der Kunst", von W. von Humboldt "Ueber den Geschlechtsunterschied und dessen Einfluss auf die organische Natur", "Ueber die männliche und weibliche Form" (2 Teile), von Herder "Das eigene Schicksal", von A.W. Schlegel "Dante's Hölle" (1. und 2. Teil von 3), von J.J. Engel "Entzückung des Las Casas, oder Quellen der Seelenruhe", von K.L. Woltmann "Beitrag zu einer Geschichte des französischen Nationalcharakters", von Weisshuhn "Das Spiel in strengster Bedeutung", von A. Humboldt "Die Lebenskraft oder der Rhodische Genius. Eine Erzählung", von Chr.G. Körner "Ueber Charakterdarstellung in der Musik", von Dalberg "Kunstschulen", von J.H. Voss "Weihe der Schönheit" und "Sängerlohn". - Nur wenige Seiten stockfleckig oder gebräunt.

      [Bookseller: Biblion Antiquariat Leonidas Sakellaridi]
 48.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  


        Letter signed by the Government commissioner of Clichy (France).

      Clichy, "25 pluviose", c. 1795.. Folio. 2 pp.. Providing 25 horses for Clichy in relation to the law issued on September 4, which concerns the perquisition of 40,000 horses. - Somewhat spotty and brown-soiled.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
 49.   Check availability:     ZVAB     Link/Print  

______________________________________________________________________________


      Home     Wants Manager     Library Search     562 Years   Links     Contact      Search Help      Terms of Service      Privacy     


Copyright © 2018 viaLibri™ Limited. All rights reserved.