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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1750

        Kst.- Karte, v. Tob. Con. Lotter b. M. Seutter, "Anhaltinus Principatus stirpis Ascaniensis felicitate hodie florens ..".

      . mit altem Flächenkolorit,, um 1750, 50 x 57,5. 1. Zustand ( noch nicht im Verlag Lotter ). - Dek. Karte! Mit 3 schönen Rokokokartuschen ( darunter eine Wappenkartusche ), links unten Meilenanzeiger. Zeigt das Gebiet Magdeburg, Wittenberg, Halle, Blankenburg. Sehr detaillierte Karte mit Einzeichnung der Berge des Unterharzes.

      [Bookseller: Antiquariat Nikolaus Struck]
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        Celle, anno 1750, Grundriss Seutter Matthäus

      Celle, ,1750. Celle, anno 1750, Grundriss Seutter Matthäus Kupferstich, verlegt von Seutter Matthäus, ca. 1750, altkoloriert, an den Rändern div. Verstärkungen, ausserhalt der Ansicht. Blattmaß: 53x63 cm., Für weitere Infos bitte unteren Link anklicken.

      [Bookseller: Hammelburger Antiquariat]
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        Hameln. - Befestigungsplan. - Seutter . - "Ichnographia urbis munitissimae Hamelensis ... Grundriß der Stadt und Vestung Hameln mit ihren Befestigungswercken".

      . Stadtgrundriss. Kupferstich, alt koloriert, um 1750. Von Matthäus Seutter. 49,2 x 57,4 cm (Darstellung / Einfassungslinie) / 53 x 61 cm (Blatt). Links oben Titelkartusche mit Signatur und Verlegeradresse. Rechts oben Legende 1-28. Links unten Meilenzeiger / Massstab. - Sehr guter Erhaltungszustand. Matthäus Seutter (1678 Augsburg - 1757 Augsburg). Deutscher Kartograf und Kupferstecher, Gründer der Druckerei und des Verlages Seutter. Begann 1697 eine Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, arbeitete danach im Augsburger Verlag von Jeremias Wolff. Gründete um 1710 seinen Verlag, in dem über 500 Landkarten, Globen und Atlanten entstanden. Seutter hat seine Karten hauptsächlich selbst nach Vorlagen anderer Kartografen graviert. Für das künstlerische Beiwerk der Kartuschen zog er Augsburger Künstler wie Martin Gottfried Crophius, Melchior Rhein oder Gottfried Rogg heran. Die bekanntesten Werke Seutters sind der "Atlas Geographicus" von 1725, der "Grosse Atlas" von 1734 sowie der Taschenatlas "Atlas minor" von 1744..

      [Bookseller: Kunsthandlung Koenitz]
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        1- CORAS (Jean de). In universam sacerdotiorum materiam erudita sanem ac luculenta paraphrasis. Lugduni, Dominicum de Portonariis [Lyon, M. Bonhomme pour D. de Portonariis], 1548. (1) f., (6), 140, (20) p., annotations manuscrites a l'epoque, grande vignette de titre, manchettes. 2- FORCADEL (Etienne). Necyomantia Jurisperiti. Sive, de occulta Jurisprudentia dialogi. Lugduni, Joan Tornaesium [Lyon, Jean de Tournes], 1549. 328 p., qqs soulign. et annotations.

      . 2 ouvrages relies en un volume in-4, plein veau mouchete, dos a nerfs ornes d'une guirlande doree, compartiments richement garnis, piece de titre de maroquin rouge, tranches rouges (rel. ca 1750), marques d'imprimeur aux titres, lettrines historiees. 1- Edition originale, rare, du premier ouvrage d'importance compose par Jean de Coras, issu des cours qu'il professa a Valence en 1547, au moment meme de la polemique ouverte sur le sujet entre le roi Henri II et le Pape. Ardent calviniste, considere comme l'un des juristes les plus importants de son temps, Jean de Coras fut pendu revetu de sa robe rouge de magistratlors de la Saint-Barthelemy toulousaine. L'ouvrage fut mis a l'index. (Baudrier, V, 383. Haag, France protestante, IV, p. 56 et Camus-Dupin, n° 2776 citent tous deux une edition plus tardive). 2- Seconde edition, la seule publiee par Jean de Tournes, de ce recueil sur le droit romain compose sous forme de cent dialogues. Poete et juriste, professeur de droit a Toulouse, Etienne Forcadel etait ne a Beziers. Sur cet ouvrage, cf. La concorde de la poesie et du droit dans quelques traites d'Etienne Forcadel : la "Necyomantia " ( ) in Actes du colloque l'Humanisme a Toulouse, mai 2004, Paris, Champion, 2006, p. 91-106. (Adams, F-740. Cartier, Tournes, 139). Cette edition manque aux bibliotheques americaines (WorldCat). Un unique exemplaire a la BnF. Annotations et soulign. anciens. Provenance : le bibliophile Hans-Joachim Trautner (1916-2001), avec son ex-libris armorie "Trautner-Falkiana ". Bon exemplaire, tres frais, bien relie..

      [Bookseller: Librairie Hatchuel]
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        Maastricht / Niederlande Siege de Maestricht

      ca. 1750. Motivmass: 23,4x33,2 Blattmass: 31,9x45,6 Kupferstich Schwarzweiß.

      [Bookseller: Conzen Kunsthandel Düsseldorf GbR]
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        [Biblia, Das ist: Die gantze Heilige Schrift, deß Alten und Neuen Testaments. Wie solche von Herrn Doctor Martin Luther Seel. [...] in unsere Teutsche Mutter-Sprach [...] gebracht [...] und [...] Anjetzt mit gantz neuen und schönen Kupffer-Bildnissen [...], auch andern annehmlichen Figuren samt deren kurtzen Auslegungen und angehengten Moralien ausgezieret [...]. Samt einer Vorrede Herrn Johann Michael Dilherrns.]

      Nürnberg, Endter, [um 1750].. Folio (ca. 38,7 x 26 cm). 45 (statt 46?) nicht nummerierte Blätter, 1181 Seiten, 5 (statt 11) nicht nummerierte Blätter. Mit 1 Kupfertitel, 1 ganzseitigen Kupfer-Porträt Luthers u. 6 ganzseitigen Kupfer-Porträts (Propheten, Evangelisten, Apostel) mit je 1 Erklärungsblatt, 1 gestochenen Zwischentitel und zahlreichen Holzstichen im Text von Elias Porzel (u. a.) nach Johann J. Sandrart. Blindgeprägter, braun gefärbter Schweinslederband der Zeit auf Holzdeckeln mit 5 erhabenen Bünden, 4 (von 8) Messing-Eckbeschlägen und Schließenresten; Kanten gering berieben, Rückdeckel mit einigen Wurmlöchern, hinteres Gelenk ca. 12 cm geplatzt.. Spätere Ausgabe der 'Dilherr-Bibel' (erschien zwischen 1656 und 1788), mit den Holzschnitten nach Sandrart, die so erstmals 1710 erschienen: innerhalb der Bordüre sind oben und unten Erläuterungen und moralische Nutzanwendungen in Reimen beigefügt. "Die Bilder tragen, wenn auch unauffällig und unaufdringlich, den abstrakten Geist der Aufklärung in sich" (Schmidt, Lutherbibel, S. 382). Vorliegendes Exemplar enthält 8 der insgesamt 11 Kurfürsten-Porträts von Peter Troschel, die nur einem Teil der jeweiligen Ausgaben beigegeben waren. - Es fehlen das Titelblatt, 3 Kupferporträts sowie 6 Blätter am Schluß mit dem Text der 'Confessio Augustana'. - Mehrere Seiten mit geklebten Einrissen, die Kurfürstenporträts und andere illustrierte Seiten mit hinterlegten Randläsuren, durchgängig etwas braunfleckig, stellenweise gering fingerfleckig, kleiner Wasserrand oben, Seiten 858/859 angeschmutzt, eine Seite mit Eckabriß ohne Textverlust, letztes Blatt mit Quetschfalten. - Vgl. Schmidt, Illustr. d. Lutherbibel, S. 328ff.

      [Bookseller: Antiquariat C. Rinnelt]
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        Reval / Tallinn / Estland Reval

      ca. 1750. Motivmass: 15,0x13,2 Blattmass: 19,5x16,0 Kupferstich Schwarzweiß.

      [Bookseller: Conzen Kunsthandel Düsseldorf GbR]
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        Kst.- Karte, anonym, ( v. Gottfried Jacob Haupt aus Augsburg ), "Besondere Post und Reise Carte der Wege durch Teutschland".

      . um 1750, 32 x 40,5. Gier-Janota, Augsburger Buchdruck und Verlagswesen, S. 1278. Tooley, Dic. of Mapmakers, Bd. 2, S. 289. - Mit Kopftitel. Oben links eine Kartusche mit Erklärungen, unten eine kleine Stadtansicht von Hamburg. Zeigt auch die Schweiz und Österreich. - Die Hauptreiserouten sind gestrichelt in die Karte eingezeichet. Im Kartenbild auch zahlr. Wappen. Die Karte mit alten Längs- und Querfalten. Am oberen Rand 2 hinterlegte kleine Fehlstellen.

      [Bookseller: Antiquariat Nikolaus Struck]
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        [Antiphonar, Antiphonarium] : Antiphonae, Hymni, capitula et orationes ad Vesperas et Laudes dicendae.

      Um/nach 1750 (u. f.).. Folio (39.5 x 26.5 cm). 1 Bl. (hs.), pp. 2-66, X, 7 SS., 1 Bl., 23 (Ms.-) SS. Schriftsatz zweispaltig, Druck u. Handschrift in Rot und Schwarz, auf ungewöhnlich schwerem (steifem) Bütten. Zahlreiche Musiknoten, einige Vignetten u. etwas Buchschmuck in Holzschnitt. Ganzleder-Einband des späten 18. Jhs. (rot; im Fussbereich dunkel verfärbt, untere Aussenecken bestossen/gestaucht) mit 8 durchbrochen gearbeiteten (Rokoko-) Eckbeschlägen (davon 1 arrangiert/ergänzt, 3 mit Fehlstellen), zentralem Deckelbeschlag mit Monstranz-Sujet sowie Schliessenplatten in getriebenem Messing (Schliessenhaken fehlt), mit vergold. Rückentitel ('Antiphonarium') u. Deckeldekor (verso Kreuz). Seiten etwas knapp beschnitten, vordere Lagen unterschiedlich mit Büttenstreifen erg./angerändert, v.a. im Fusssteg fingerfleckig. Alters- u. Gebrauchsspuren, wenige hs. Vermerke. Gesamthaft recht ordentliches u. relativ gepflegtes, in mancherlei Hinsicht ungewöhnliches und attraktives, auch interessantes Exemplar.. Eingangsseite mit mont. handschriftlichem 'Pater noster: in Vesperis cantandum' in Rot und Schwarz, mit Musiknoten. - Die in Bibliotheken gelisteten Werke mit anklingenden Titeln wie 'Epitome antiphonarii romani, seu vesperale pro dominicis et festis in quo continentur antiphonae, psalmi, capitula, hymni, orationes' sind in aller Regel nur in kleinen Formaten produziert (Angaben von Duodez bis Oktav). Es handelt sich hier also eher um eine partikuläre spezifische Arbeit basierend auf einem Antiphonar oder Antiphonale monasticum. - Enthält : 1.: (pp 2-20; gedr. Überschrift) Antiphonae, hymni, capitula, et orationes ad vesperas et laudes dicendae, mit 5 (fünf!) roten Notenlinien, die Notae quadratae hs. eingesetzt / 2.: (pp. 21-66; gedr. Überschrift) Proprium Sanctorum (Musiknoten ebenso), u.a. p. 60 'S Othmari Abbatis' bzw. 'S. Odonis', p. 61 'S. Columbani Abbatis', p. 62 'B. Nicolai de Flue' [Nikolaus von Flüe, Bruder Klaus]; nach p. 22 1 mont. Bl. mit hs. Text u. Noten zu 'Die 15. Januarii, S. Mauri Abb. O.N.' / 3.: (pp. I-XI; gedr. Überschrift) Commune Sanctorum. Commune Apostolorum, et Evangelistarum (Musiknoten ebenso) / 4.: (pp. I-X; gedr. Überschrift) Festa Propria Monasterii Einsidlensis (Musiknoten ebenso), mit u.v.a. den Heiligen Ambrosius, Adelheid, Meinrad, Ildephons [Ildefons], Nikolaus von Flüe, Placidus, Gerold, B. V. Mariae Einsidlensis, Ursus, Leodegar, Sergius, Ursula und Wolfgang / 5.: 1 Bl. mit 2-seitigem gedr. Antiphon 'In festo Immacul[ata] Conceptionis B. V. Mariae' / folgt pp. 1-23 (hs. Titel in roten und schwarzen Versalien) 'Supplementum festorum novorum': Manuskriptseiten von verschiedener Hand mit hs. Musiknoten, beginnend mit 'In Festo Immaculatae Conceptionis B.V.M., Ad. Vesp. Antiphonae', danach vom 9. Dezember bis 30. Oktober zahlreiche Heiligenfeste (bis p. 9), pp. 10-14 Feste vom 20. März bis 1. September, pp. 15-17 div. Nachträge für div. Monate, pp. 18-23 in schöner und dekorativer Handschrift wohl des 20. Jahrhunderts zahlreiche Texte und Musiknoten in Rot und Schwarz zu verschiedenen Anlässen (Sabbatis, Dominicis). - Provenienz: aus älterem Dublettenverkauf der Stiftsbibliothek Einsiedeln, veräussert wohl im Zusammenhang mit der Aufhebung der einstigen Fratresbibliothek Ende der 1990er Jahre. -- NETTOGEWICHT 2 kg

      [Bookseller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel]
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        NIEDERLANDE: DEN HAAG: Gesamtansicht mit Legende

      . um 1750, Kupferstich, koloriert, selten, 27x33 cm.

      [Bookseller: Antiquariat Murr Bamberg]
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        Der Ehrgeiz, Die Liebe, Ger Geiz, Der Haß.

      Augsburg. Wolff.um 1750.. Kupferstiche. 20 x 30 cm.. Folge von 4 Blatt Kupferstichen aus dem Augsburger Verlag von Jeremias Wolff. Blatt 1 Ambitio - Der Ehrgeiz, Blatt 2 Amor - Die Liebe, Blatt 3 Avaritia - Der Geiz, Blatt 4 Odium - Der Haß, alle Blätter mit einem Sinnspruch in deutsch und latein. Die schönen Stiche gut erhalten.

      [Bookseller: Antiquariat Peter Hassold]
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        Kst.- Karte, b. J. D. Schleuen, "General - Charte der gesamt Königlich Preussischen Länder zu finden bei J.D. Schleuen Kupferstecher in Berlin".

      . mit altem Flächenkolorit,, um 1750, 58 x 70. Nicht bei Bott/Holzamer: "Von Danzig bis Riga"; Stopp/Langel, S. 43. - Sehr seltene Einblattdruckkarte von Preußen, die das Staatsgebiet nach dem 1. Schlesischen Krieg zeigt ( Frieden von Breslau 1742, in dem Preussen ganz Schlesien erhielt, mit Ausnahme der Fürstentümer Teschen, Troppau und Jägerndorf ). - Von 2 Platten gedruckte und zusammengesetzte Karte. Am oberen Rand der Titel, gehalten von einem preussischen Adler, links davon Ansicht von Berlin, rechts Ansicht von Breslau. Am unteren Rand prachtvolle Barockkartusche mit figürlichen Allegorien, 3 Wappen, Portrait Friedrich d. Großen und einer Stadtansicht v. Königsberg. Zeigt Norddeutschland, im Südwesten aber auch noch die preussische Exklave Neuchatel. - Alte Faltstellen geglättet und Bugfalte restauriert.

      [Bookseller: Antiquariat Nikolaus Struck]
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        Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber. Mit 8 (3 gefalt.) lithogr. Tafeln. München, J. Lindauer, 1818. 8vo. (19,7 x 11,8 cm). XII, 320 S., 1 Bl. Druckfehler. Prachtvoller marmorierter Lederband d. Zt. mit rotem Lederrückenschild, reicher Rückenvergoldung, eleganter floraler Zierbordüre auf den Deckeln u. dreiseitigem Goldschnitt.

      . . Seltene erste Ausgabe. - Das Werk enthält die reiche Lebenserfahrung von F. L. von Sckell (1750-1823), der den Englischen Garten nach Deutschland brachte u. ihn in Schwetzingen, Nymphenburg u. dem Englischen Garten in München zur Blüte führte. Er gilt als "der bedeutendste deutsche Landschaftsgärtner" (Kruft). - Die Tafeln zeigen u.a. den Plan eines kleines Parks, drei Ideallandschaften sowie Grundriß u. Seitenansicht eines großen Gewächshauses. - Es existieren auch kollationsidentische Exemplare der ersten Ausgabe mit dem Jahr "1819", die statt des Drucktitels ein lithographiertes Titelblatt mit Vignette enthalten. - Wunderschönes Exemplar aus der Bibliothek von Schloß Neidstein. Winkler, Lithographie 700a. - Kat. Ornamentstichslg. Berlin 3382. - Dochnahl S. 146. - Kruft S. 307, 604 u. 703. - Ecken minimal bestoßen, untere Kante mit etwas Verlust des Lederbezugs. Rückendeckel mit minimaler Fehlstelle im Bezug. Titel u. 1 Bl. mit kleinen Flecken, S. 67/68 mit geschickt restauriertem Einriß.

      [Bookseller: Antiquariat Meinhard Knigge]
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        Les Agremens De La Campagne, Ou Remarques Particulieres Sur la construction des Maisons de Campagne plus ou moins magnifiques; Des Jardins de Plaisance, & des Plantages, (etc.)

      Leiden, Samuel Luchtmans u. Söhne; Amsterdam, Meynard Uytwerf 1750.. 4°. Titelbl., XXIV, 412 S., mit 15 großt.. gef., gest. Tafeln, 20 nn. Bll. (Indices), Titelblatt in rot u. schwarz, mit e. kleinen Titelblattvignette, Initialen mit Blattmotiven, Zierleisten u. e. gestochenen Illustration auf S. 305. Ohne Einband, Buchblock auf 4 Bünde geheftet, mit Resten d. ehemaligen Papierumschlags am Rücken, erste Lage locker. Titelblatt angeschmutzt, Blattkanten staubrandig, Seiten teilw. leicht gebräunt, anfangs wasserrandig.. BL Integr. Cat. SysNr. 003816420 (elektronische Quelle). Jöcher/Adelung 2,497. Vgl. Muijzenberg, A history of greenhouses. Wageningen 1980, S. 103. Französische Übersetzung dieses grundlegenden Werkes zu Gartengestaltung u. Treibhausbau 'Byzondere Aenmerkingen over het aenleggen van pragtige en gemeene Landhuizen, Lusthoven, Plantagien (etc.) Leiden 1737' d. Rechtsgelehrten, Kunstsammlers u. wohlhabenden Textilhändlers L. (1664-1739). Der Autor schuf sich durch die erfolgreiche Kultivierung exotischer Pflanzen, z.B. erstmalig d. Ananas u. durch d. Publikation seiner Erfahrungen, e. d. bedeutendsten Werke d. 18. Jh. zu diesem, damals großes Interesse erweckendes, Thema, ein bleibendes Denkmal. 15 Tafeln mit anschaulichen Darstellungen v. Treibhausobst wie Ananas u. Zitrusfrüchten, sow. Entwürfen zu Glashäusern liegen lose bei und zwar d. gezählten Tafeln A-H u. 8 Tafeln mit d. Figuren 1-10. Gestochen wurden d. Tafeln, die denen d. Originalausgabe v. 1737 entsprechen dürften, v. Amsterdamer Künstler Jan Wandelaar (1690-1759), e. d. besten Kupferstecher für botanische Darstellungen seiner Zeit, v. Francois van Bleyswyck (erw. 1706), Leidener Kupferstecher d. viel f. d. Buchproduktion arbeitete, seinem Schüler Johannes van der Spijk (auch Spyck; erw. 7736-1761) u. v. Jan Caspar Philips (um 1700-um1773). Vgl. dazu Thieme-B. 35,141. 4,116. 31,419. u. 26,554. So komplett mit allen Tafeln selten.

      [Bookseller: Antiquariat Löcker]
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        Les Agremens De La Campagne, Ou Remarques Particulieres Sur la construction des Maisons de Campagne plus ou moins magnifiques; Des Jardins de Plaisance, & des Plantages, Avec les Ornements... On y apprend encore Comment on peut cultiver & multiplier, dans ce Pais froid, les Ananas, les Citroniers, les Limoniers, les Orangers, & autres Plantes des Climats chauds. On y trouve de plus Une inscription sur la maniere de construire les Thermometres, necessaires en pareils cas; avec des observations sur la culture des Fruits de Terre & des Legumes,...

      Leiden/Amsterdam, Samuel Luchtmans/Meynard Uytwerf 1750.. 4°. XXIV, 4 Bll., 412 S. 20 Bll. Mit 15 gefalt. Kupfertaf. u. Holzschnitt-Vign. Ldr. Mit reicher Rückengoldpräg. Gesprenkelte Deckel. Rotschnitt.. Barbier I, 81; Jöcher-A. 2,497 - Seltene 2. Ausgabe (die EA erschien 1737 in Holländisch). Das erste Handbuch über das Anlegen von Obst- u. Gemüsegärten in beheizbaren Gewächshäusern um exotische Grüchte wie Ananas und Zitrusfrüchte in kalten Regionen zu kultivieren. Die tlw. mehrfach gefalt. Kupfertaf., gest. v. den besten Stechern der Zeit, wie Jan Wandelaar, Francois van Bleyswyck, Joh. van Spijk, Jan Caspar Philips, zeigen verschiedene Zitrusfrüchte, Ananas, Gewächshäuser u. a. beetversch. Gewächshauser, Zitrusfrüchte, Ananas.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        Officium Beatae Mariae Virg. extra Advent. ad vesp.

      Innsbruck, um 1750.. Lateinische Handschrift in schwarz und rot auf festem Papier. (2), XIII, 117, (5) SS. (und einige weiße Bll.). Mit 12 ganzseitigen lavierten und aufmontierten Tuschzeichnungen. Durchgehend regliert und mit schwarz-rotem Rahmen um Text und Bilder. Hellbraunes Kalbsleder der Zeit mit reicher Rücken- und Deckelvergoldung. Brokatpapiervorsätze. Dreiseitiger Goldschnitt. Kl.-Folio (242 x 304 mm).. Illustriertes Stundenbuch des Spätbarock in sauberer und gleichmäßiger, doch unprätentiöser, kaum kalligraphierter Schrift, dessen Besonderheit neben der prachtvollen Bindung ein qualitätvoller mariologischer Bilderzyklus ist. Die lavierten Tuschezeichnungen erweisen sich in Komposition und Figurenbehandlung als Werk eines routinierten Malers, der stilistisch auf der Höhe der Zeit stand (auch in der gelegentlichen dezenten Verwendung von Rocaillen). Vor allem der Figurenstil mit gewisser Eleganz bei nur gelegentlich derbem Einschlag sowie die feine Gestaltung der Landschaft und der Details von Gewändern und Interieurs lassen auf einen der bedeutenderen Tiroler Maler in der Mitte des 18. Jahrhunderts schließen. Die charakteristischen Gesichter mit den betonten Augenpartien sind der Art des Joseph Adam Ritter von Mölk (1718-94) bzw. seines nahen Umkreises so verwandt, daß eine Zuschreibung vertretbar scheint. - Die Anordnung der Bilder folgt dem liturgischen Jahreskreis. Der Zyklus umfaßt: I. Beweinung Christi unter dem Kreuz (mit Maria als schmerzhafter Muttergottes mit Dolch im Herzen). II. Maria als himmlische Fürsprecherin, von Putten umgeben, die kleine Tafeln mit Texten (Fürbitten) aus der Allerheiligenlitanei tragen. III. Maria als Immakulata mit der Trinität und drei Vertretern geistlicher Orden (ein Malteserritter und zwei Mönche als Schreiber, alle mit marianischen Zitaten bzw. Aussagen über die unbefleckte Empfängnis). Ein am linken Bildrand stehender Adeliger kommt als Stifterfigur in Frage (was den prächtigen Einband erklären könnte). IV. Tempelgang Mariens. V. Vermählung Mariens. VI. Heimsuchung. VII. Mariae Himmelfahrt. VIII. Verkündigung. IX. Darbringung Jesu im Tempel. X. Kreuzigung Christi (ikonographische Besonderheit: zwei Engel bringen am Kreuzesstamm ein Schild an, auf dem zu lesen ist "10.000 Tal:"). XI. Der Hl. Michael bewacht die Seelen im Fegefeuer, mit vier alttestamentlichen, typologischen Nebenszenen in Rocaillekartuschen. - XII. Maria als Fürbitterin der Sterbenden. - Laut datiertem Besitzvermerk am Anfang gehörte die Handschrift dem Ursulinenkloster in Innsbruck ("Soc. Stae. Ursulae oenipontani 1751"), für das sie wohl auch entstanden ist. Die barocke Ausstattung des 1691 gegründeten Klosters und seiner Kirche ist im 19. Jahrhundert vollständig verlorengegangen. - Der prachtvolle Einband mit doppelter Deckelbordüre und Eckfleurons sowie Brokatpapiervorsätzen (große geschwungene Ranken mit Blüten und Blättern vor rotgoldenem Grund). Praktisch makellose Handschrift.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Praelectiones theologicae, in I. Sententiarum librum, De Deo uno, et trino, ex Sacrae Scripturae, conciliorum, & ss. patrum, maxime Augustini & Thomae, incorruptis fontibus depromptae, ac in Collegio Canonicorum Regularium Lateranensium ad portam clausam B.M.V. in Gries, Tridentinae Dioecesis, publicae disputationi expositae. Bozen, C. J. Weiss 1750. 4°. 8 Bll., 731 S., mod. Hldr. mit Rtit.

      . . Sehr seltener Bozener Druck (über KVK weltweit nur 5 Ex. nachweisbar).- Albert Prack war Probst im Augustiner Chorherrnstift Muri-Gries.- Nur vereinzelt braunfleckig, gutes Ex.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        De secretis libri XVII. Ex variis auctoribus collecti, methodice digesti, et Mizaldi, Alex. Pedemontani atque Portae secretis inprimis locupletati, novissima hac editione non solum ab innumeris mendis obscuritateque purgati, sed & Theodori Zvingeri [...] additionibus e pharmacia et chymia utilissimis ad aucti. Accessit index locupletissimus.

      Basel, Joh. Rod. Thurneysen, 1750.. 8°. Mit Textholzschnitten. 8 Bll., 764 S., 18 Bll. (das letzte weiß), HPgmt. d. Zt. m. goldgepr. Rückenschild.. Letzte Baseler Ausgabe dieses berühmten, erstmals 1582 erschienenen Kompendiums aus den Schriften von 128 Autoren, in dem kein berühmter Name der klassischen Alchemie fehlt. "Wecker's collection has been taken from all the old Secret writer, and is an excellent handbook of them" (Ferguson, Books of Secrets III, 34). "A book of miscellaneous secrets, drawn from a variety of named authorities, which had a great vogue" (Duveen). - Die Holzschnitte mit Versuchsanordnungen, geometrischen und magischen Figuren. - Der Baseler Mediziner Johann Jakob Wecker (1528-1586) studierte ab 1544 in seiner Heimatstadt, wurde 1557 Professor der Dialektik und betrieb zugleich eine Praxis. 1566 wurde er Stadtarzt zu Colmar, wo er bis zu seinem Tode verblieb. - Einband etw. berieben u. bestoßen. Rücken m. kl. Nummernschildchen. Vorderes Vorsatzbl. lose. Tlw. min. gebräunt bzw. stockfleckig, sonst schönes, sehr breitrandiges (zweiseitig unbeschnittenes) Exemplar. - Blake 483; vgl. Hirsch VI, 216; Lesky 698; Ferguson 534; Neu 4294; Duveen 613; Ferchl 569; Caillet III, 11368; Dorbon 5244 u. Rosenthal 891.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
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        Defense de l'Esprit des Loix, a laquelle on a joint quelques Eclaircissemens.

      Geneve, Barrillot & Fils, 1750.. In-12, plein veau marbre de l'epoque, dos a nerfs orne de compartiments fleuronnes et cloisonnes, piece de titre de maroquin bordeaux, filet sur les coupes (qqs restaurations anciennes aux mors et coins), 207 p., qqs rouss. Edition originale. La 'Defense' se termine p. 196, les 'Eclaircissemens' (1) f. et p. 199 a la fin. Les tres vives critiques qui s'eleverent contre l'"Esprit des lois" des sa parution en 1748 aboutirent a la mise a l'index de l'ouvrage en novembre 1751. Montesquieu hesita avant de s'engager dans la bataille, jusqu'a la parution d'un article janseniste anonyme, publie dans les 'Nouvelles Ecclesiastiques', qui l'accusait d'atheisme et de spinozisme. (Tchemerzine-Scheler, IV, p. 931). Restauration de papier en pied du premier et dernier feuillet, sans perte de texte..

      [Bookseller: Librairie Hatchuel]
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        Kolorierter Kupferstich von Sievert. Tulipa V. Double blanc borde.

      Nürnberg, Seligmann, 1750-1786.. circa 41,5 x 23,8 cm. 1 Blatt verso weiß. Großes botanisches Blatt mit Legende; aus Christoph Jakob Trew: "Hortus nitidissimus omnem per annum superbiens floribus". Zu sehen ist eine detaillierte Darstellung einer rosaroten Zuchttulpe der Gattung Tulipa. - Leicht fleckig und gering gebräunt in den Rändern, Darstellung schön.

      [Bookseller: Antiquariat Thomas Rezek]
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        De l'Esprit des Loix, ou du Rapport que les Loix doivent avoir avec la Constitution de chaque Gouvernement (...). Nouvelle edition. [Text Französisch]. 3 Bände (so komplett). Mit einer gefalteten Weltkarte in Kupferstich in Band 1.

      Genf: Chez Barrillot & Fils 1750.. XXVIII, Karte, 447 Seiten; XXIII, 427 S.; XXII, 609 S. Halbleder der Zeit mit großen Lederecken, dezenter Rückenvergoldung und dreiseitigem Rotschnitt, Klein-Oktav, ca. 16 x 10,5 cm.. (etwas berieben und bestoßen, kleine Fehlstellen im Lederbezug, innen papierbedingt leicht gebräunt, Vorsätze etwas stärker gebräunt, kaum braunfleckig, im Ganzen recht gut erhalten) Charles-Louis de Secondat, Baron de Montesquieu (1689-1755) hat in seinem Hauptwerk "Vom Geist der Gesetze" die Idee der politischen Gewaltenteilung (Legislative - Judikative - Exekutive) in die Welt gebracht. Die geschichtsphilosophische und staatstheoretische Schrift fand sofort weite Beachtung und wurde 1751 von der katholischen Kirche auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt. Die vorliegende zweite Ausgabe wurde von Montesquieu korrigiert, um ein Inhaltsverzeichnis und die Weltkarte erweitert und erschien nur zwei Jahre nach der ersten Ausgabe. - Tchemerzine VIII 460.

      [Bookseller: Versandantiquariat Bürck]
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        Eigenhänd. Brief m. Paraphe in stark fehlerhaftem Französisch, 2 Seiten, gr-8 (Doppelblatt), o. O., 3. 3. [1750].

      . Aufschlussreicher persönlicher Brief an eine Vertraute. Gratuliert zu einer Geburt, berichtet über die Entbindung Maria Theresias von ihrem 11. Kind (Johanna, geb. 4. 2. 1750, zwölfjährig verstorben) und über die Ernennung von Fürst Esterhazy (Paul II. Anton, Dienstgeber Joseph Haydns) zum kaiserlichen Botschafter in Neapel; erwartet im Gegenzug die Ankunft des sizilianischen Gesandten (des Fürsten von Camporeale). "... quoy que tare me voiysi pourtan a vous faire resouvenire de Moy jay veut que vous ave en le contanteman de Mari votre fillieu et meme quel et en sente dons je vous fay Mon Conplimon luy souettan com a sa chere Mere tout les boneure quil Merite tou deuxs poure hisi. je vous done pare que ma fame vien dacouche cet a dire ille hia: 4: semen de la 8: fillieu met dont elle se porte a mervellien: voyla Mon: 11:em jeune et Dieu se conbien ille en viendra encore ce qui Me ran bien vieu care sela grandi a vue deulieu: Je vien de Nome le P[rin]ce Esterhasi pour Anbasadeur a Napel et voyla un Anbasadris de votre conesance care e croua quel ira aveque luy: Je sui bien fache que votre jandre ne soua pas lanbasadeure qui vien hisi care je seret asse curieu de conetre votre fillieu et vous oret conselie de venire aveque aDieu je ne veut pas vous enteronpre dans le St. tan de Careme davantage sa chan que vous lanplouuie(?) bien Mien aDieu. F. / P.S. je vous pri fet moy un peux un porteret de L'Ambasadeure qui vien hisi." Mehrere Wischspuren, Jahreszahl von fremder Hand ergänzt, kleiner Etikettenrest; angeheft alte Kurzbeschreibung.. Franz Stephan war 15jährig an den Wiener Hof gekommen und sollte hier erzogen werden, was zumindest in Bezug auf das Lesen und Schreiben nicht den gewünschten Erfolg hatte - seine ausgeprägte Jagdleidenschaft ließ das Studium immer wieder zu kurz kommen. Mit Maria Theresia führte er trotz etlicher Seitensprünge eine glückliche Ehe, aus der noch fünf weitere Kinder hervorgingen. Eines davon, die 1752 geborene Erzherzogin Maria Karolina, wurde 1768 an den Hof von Neapel verheiratet, wo die spanischen Bourbonen an der Macht waren; der vom Principe di Camporeale zu Jahresende 1752 überbrachte Wunsch des sizilianischen Herrscherpaares nach einer Heiratsverbindung zwischen dem späteren Kaiser Joseph II. und einer neapolitanischen Königstochter erfüllte sich nicht.

      [Bookseller: Wiener Antiquariat Ingo Nebehay GmbH]
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        Institutiones chirurgicae, in quibus quidquid ad rem chirurgicam pertinet, optima et novissima ratione pertractatur ...

      Amsterdam, Janson, 1750, 1747.. 2 Bände in 1 Band. 4°. 2 Bl., VII, 568 S. 4 n.n. Bl., 8, 1187 S, 53 n.n. S. Mit gestochenem Porträt und 40 gefalteten Kupfertafeln. Pergamentband der Zeit.. Hirsch-H. 341. - Waller 4263. - Blake 204. Wellcome III, 237. - Garrison-M. 5576 (für EA von 1718). - Zweite bei Janson gedruckte lateinische Ausgabe nach 1739. Heisters Hauptwerk erschien erstmals 1718 und wurde neben dem Lateinischen in alle wichtigen europäischen Sprachen übersetzt. Die Tafeln sind "of unusal historic interest on account of its instructive illustrations" (Garrison-M.). Die Kupfertafeln zeigen das gesamte damals bekannte Instrumentarium der Chirurgie. - Vorsätze leicht angestaubt und Tafelränder mit kleinen Randeinrissen. Einband fleckig.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
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        Institutiones chirurgicae, in quibus quidquid ad rem chirurgicam pertinet, optima et novissima ratione, pertractatur... post aliquot editiones germanica lingua evulgatas, in exterorum gratiam latine altera vice longe auctius atque emendatius publicatum. 3 Teile in 1 Band.

      Amsterdam, Janssonius-Waesberge, 1750,. 4to. Mit 40 gef. Kupfertaf. Titel in Rot u. Schwarz. VI S., 4 Bl., 1187 S., 22 nn. Bl. Pgt. d. Zeit m. RSchild. Rotschnitt.. Hirsch/H. III, 141. - Zweite lateinische Amsterdamer Ausgabe. Korrigierte Ausgabe m. ersetzter Titelvignette u. 2 Texteinklebungen nach dem Index sowie am Ende des Vorwortes, das somit 2 Seiten kürzer ist. Statt des zugehörigen Portraits eines von Elias Friedrich Heister auf w. Seite montiert. Die Zwischentitel der 3 Teile sowie bisweilen vorh. Privlileg u. Bibliographie nicht beigebunden. - Heister gilt aufgrund dieses zuerst 1719 auf deutsch erschienenen Werkes als der Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie in Deutschland. Seine nicht zuletzt durch die lateinische Ausgabe weit verbreitete Chirurgie besticht auch durch die vermutl. vom Autor gezeichneten detaillierten Kupfertafeln. - Pergament fleckig. 2 Bibl.-Stempel u. Sign. auf Titel sowie zw. 1.u. 2. Teil. (nachweislich ausgeschieden). Gelegentlich im Rande schwach stockfleckig. Einzelne Tintenanstreichungen meist zur Korrektur. Corrigenda u. Appendix lose beiliegend.

      [Bookseller: Antiquariat Düwal]
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        Carte des Isles de Maiorque, Minorque et d'Yvice

      Augsburg, Lotter, T. C., 1750. "Carte des Isles de Maiorque, Minorque et d'Yvice". Copper-engreving by T. C. Lotter, published in Augsburg, ca. 1750. Original colouring. With ornamental title-cartouce with a coat-of-arms held by 2 eagles, wind rose and 2 inset maps ("Plan du Port et la Ville de Mahon du Fort St. Philippe et ses Fortifications", 17,5:43,5 cm; eastern coast of Spain, 9:9 cm). 48,5:56,5 cm.. Dekorative Karte von Maiorca, Menorca und Ibiza.

      [Bookseller: Antikvariat Karel Krenek]
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        Institutiones chirurgicae in quibus quidquid ad rem chirurgicam pertinet, optima et novissima ratione pertractatur [...] Opus quadraginta fere annorum, nunc demum, post aliquot editiones germanica lingua evulgatas, in exterorum gratiam latine altera vice longe auctius atque emendatius publicatum[...]

      Amsterdam, Janssonio Waesbergios, 1750.. 2 (statt 3) Teile in einem Band. (4), VIII, 56, (8), 8, 599, (1) SS. Mit Titel in Rot und Schwarz, gest. Porträtfrontispiz und 18 mehrfach gefalteten gestochenen Tafeln. Zeitgenössischer Pergamentband mit goldgeprägtem heraldischen Supralibros und Rückenschildchen. Dreiseitiger Rotschnitt. 4to.. Schönes Exemplar der ersten beiden Teile von Heisters Hauptwerk. Im vorliegenden Standardwerk hat der "Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie in Deutschland [...] alles, was bis dahin auf diesem Gebiete Bleibendes gewonnen war, zusammengefasst und es recht eigentlich zum Eigenthum der Wissenschaft gemacht." (Hirsch). "Heister is the founder of scientific surgery in Germany. His book contains many interesting illustrations and includes an account of tourniquets used in his time" (Garrison/M.). - Die schönen Kupfer mit Abbildungen von chirurgischen Instrumenten, Operationen (Einrenkungen, Amputationen u. ä.) und mißgebildeten Patienten. - In dekorativem Einband und aus zeitgenössischem deutschen Adelsbesitz. - Wellcome II, 237. Blake 204. Hirsch III, 132. Waller 4263. Vgl. Garrison/M. 5576.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        "Prospect der Stadt Zürich gegen Mittag." - "Prospect der Stadt Zürich gegen Morgen". Zwei Ansichten mit dem Blick von Norden mit Gebirge sowie von Westen mit Feldern und Weinbergen. Im Vordergrund ländliche Staffage.

      . Zwei Aquatinta-Radierungen von Johann Heinrich Freytag, auf Bütten mit Wasserzeichen, mit Beschreibung in deutsch und französisch, jeweils bez. "In Kupfer gebracht von I. H. Freytag Kupferstecher", um 1750, je 26 x 44 cm.. Thieme-Becker Bd. XII, S. 447 ("lieferte zwei nicht datierte Prospekte der Stadt Zürich"); Brun, Schweizer Künstlerlexikon I, 493. - Die beiden sehr seltenen, dekorativen Gegenstücke zeigen einen interessanten Blickwinkel. Freytag wurde 1702 in Hombrechtikon geboren und starb 1781 in Zürich. Neben den beiden bei Thieme-Becker erwähnten Ansichten schuf er Titelkupfer zu Neujahrsblättern der beiden Züricher Musikgesellschaften sowie Landkarten. - Alte Faltspuren geglättet, umseitig angerändert. Im Druck klar und kräftig.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Das Neue Testament Unseres Herren und Heylands Jesu Christi. Recht grundlich, nach der griechischen Haubt-Sprach verteutschet, mit jeder Capitalen kurzen Summarien nd dero Abtheilungen, samt nothwendigen Concordanzen. Von neuem mit allem Fleiß übersehen. [Beigebunden:] Die CL. Psalmen Davids, Durch D.A.Lobwasser In Teutsche Reimen gebracht. Zu vier Stimmen außgesetzt, Samt außerlesenen Psalmen, Fäst-und Kirchen-Gesängen. [Beigebunden:] Die Kleine Bibel: Oder Der Psalter Davids. Durch Weyland Herren Rudolff Walthern Grundlich und eigentlich Auß Der Hebräischen Sprache verteutschet, und von neuem mit allem Fleiß übersehen.

      Zürich, Gedruckt in Bürcklischer Truckerey, 1750.. 367, 256, 88 S. mit 12 Kupfertafeln Leineneinband mit Goldschnitt in durchbrochener, vergoldeter Metall- bzw. Silbermontur.. -Ott2- Die ovalen Medaillons des Metalleinbandes zeigen das Emblem: Lilien aus einem Herzen wachsend (= Sinnbild für die Reinheit des Herzens, vgl. Emblemata Sp.307) sowie Rosenmotive (=Tötende und rettende Kraft der Bibel, vg. Emblemata Sp.302. Zwei vergoldete Schließen mit Falkenmotiv ( = Erneuerung durch Buße, vgl. Emblemata Sp.786). Innendeckel mit Brokatpapier ausgekleidet. Seltener prächtiger Einband (s.Kiefer, Auktion 83, Nr. 306 und 84, Nr. 104, dort werden ähnliche Einbände vermutlich aus der gleichen Werkstatt als vergoldete Silbermontur bzw. Züricher Silbereinband mit Silberschließen beschrieben) ( Metallmontur leicht verzogen, Leineneinband berieben, Vergoldung teilweise abgerieben) -Ott2- [Ambrosius Lobwasser (* 4. April 1515 in Schneeberg; 27. November 1585 in Königsberg) war ein humanistischer deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Sein Hauptwerk zu den Psalmen Davids erschien erstmalig 1573. Das Werk hatte über 100 Auflagen und wurde im deutschen reformierten Gottesdienst bis ins 18. Jahrhundert verwendet. / Rudolf Gwalther (auch Rudolf Gualther oder Rudolf Walther), (1519 - 1586), reformierter Theologe und Reformator, Nachfolger von Heinrich Bullinger als Antistes der Zürcher Kirche.]

      [Bookseller: St. Jürgen Antiquariat]
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        "Prospect des herrschaftlichen Sauer= Brunnen= Bads zu Überkingen". Gesamtansicht von Norden von der Höhe am Michelsberg aus; gegenüber die Albhöhen mit Türkheim.

      . Kupferstich von M.G. Grophius, 1750, 22 x 30 cm.. Schefold 9585. - Aus J.G. Haßfurth, "Neue Beschreibung Des berühmten Überkinger Sauer Brunnens", Ulm, 1750. - Schöner, kräftiger Druck, sehr gut erhalten.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        "Augustus - Mensis VIII". Gesamtansicht von Norden mit Blick von den Feldern vor der Stadtmauer nach Süden, im Vordergrund Landleute bei der Getreideernte.

      . Kupferstich von J.A. Zimmermann nach Peter Candid, um 1750, 23 x 33 cm.. Slg Proebst 89 (J.A. Zimmermann sc.); vgl. Maillinger I,769 (C.G. Amling sc.); Pfister II, 5269 (ebenso); Lentner 13676 (G.S. Rösch sc.). - Fronispiz von "Schönes Altes München", Bruckmann, 1965. - Schöner Kupferstich nach den zwischen 1612 und 1614 geschaffenen Monatsteppichen. Die Bildteppiche wurden früher bereits von C.G. Amling und G.S. Rösch in Kupfer gestochen. - Mit Rand in guter Erhaltung.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Manuskriptkarte des Gebietes von Bruchsal im Süden bis zum Neckar mit Heidelberg im Norden und von Hornberg im Osten bis zur Westpfalz.

      . Aquarellierte Tuschfederzeichnung, um 1750, 34,5 x 42 cm..

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Turba philosophorum, das ist, das Buch von der güldenen Kunst, neben andern Auctoribus, welche mit einander 36. Bücher ausmachen, darinnen die besten urältesten Philosophorum Schriften zusammen getragen. 2 Bände.

      Wien, Krauß, 1750.. (17 x 11 cm) (12) 680 S./ 551 S. Mit 2 gestochenen Titelvignetten, 11 Textholzschnitten und 8 Kupfertafeln. Pappbände der Zeit.. Die "Artis auriferae" in zweiter deutscher Ausgabe. Diese wichtige Sammlung entstand um 900 n. Chr. und wurde 1613 erstmals veröffentlicht. Sie enthält Schriften der bedeutendsten Alchemisten (u.a. Rosinus, Kalid ben Jazichi, Aristoteles, Avicenna und Merlinus) in der Übersetzung von Philipp Morgenstern. Eine genaue Aufstellung der 36 enthaltenen Schriften ist bei Ferguson zu finden. Besondere Bedeutung verdient das im 2. Teil abgedruckte mittelalterliche Bildgedicht "Rosarium philosophorum" (SS. 235-447). "Morgenstern may be, and most likely is, a pseudonym. This is a translation of the 'Ars Aurifera' of 1593 or 1610. Curiously enough Kopp did not know either this edition or that of 1750, and was not aware of the connection of the book with the 'Ars Aurifera'" (Ferguson). - Vorsatz des ersten Bandes mit Notizen von alter Hand über "Gedanken an einen guten Freund, von der Alchymie". - Stellenweise papierbedingt etwas gebräunt bzw. braunfleckig. Die letzten Blätter des zweiten Bandes mit kleinem Abriss in der rechten oberen Ecke (ohne Textverlust). Einbände etwas fleckig, berieben und bestoßen. Rücken von Band 2 alt überklebt. Insgesamt gut erhalten. - Ferchl 368; Ferguson II, 107; Brüning 4615-16; Wellcome IV, 180; nicht bei Duveen, Neu und Bolton

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Die Skelette. Aus der Serie "Grotteschi" bzw. "Capricci".

      . Radierung mit Kaltnadel, Rom, um 1750, 38,5 x 54 cm.. Wilton-Ely 21; Focillon 20; Ficacci 105; Robison 21; mit den beiden Nummern rechts unten (24) und oben (345); aus "Opere varie di Architettura" etc. - Entstanden unter dem Einfuß Tiepolos, zeigen die Grotteschi die unheimliche Seite Römischer Ruinen. "Säulentrommeln, Kapitelle, auf einen Haufen geworfen, werden von Pflanzen überwuchert, und zwischen menschlichen Gebeinen und Schädeln kriechen Schlangen" (H. Volkmann). - Auf Velin mit WZ "PM". Sehr breitrandig.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Veduta della Piazza del Popolo.

      (Rom), presso l'autore a Strada Felice vicino alla Trinita de' monti, (1750).. Radierung. Bildformat: 38 x 53,8 cm, doppelte Einfassungslinie. Blattformat: 53.5 x 79 cm.. Vierter Abzug. - Aus: "Vedute di Roma, Bd. I". Nicht signiert. - Hind 14/IV (von VII), mit Adresse, aber ohne Preis; Focillon (ed. 1963) 794 (77). - Schöner, kontrastreicher Abdruck. Ränder etwas angestaubt, Quetschfalte im der unteren linken Ecke, links Spuren der alten Heftung.

      [Bookseller: EOS Buchantiquariat Benz]
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        The Works of Francis Rabelais, M.D. A new ed., with improvements and an intire new set of cuts.

      London, John Hart, 1750.. CXXI, (1), 387, (1) SS. (2), VI, VI, 7-256 SS. (2), VI, XVI, 17-349, (3) SS. VIII, LXXXIV, 85-360 SS. VIII, LVIII, 59-304 SS. Sämtliche Titel in rot und schwarz gedruckt. Mit zus. 5 (teils gefalt.) gest. Frontispizen und 23 (zumeist gefalt.) Kupfertafeln. Lädierte englische Interims-Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentitel. 8vo.. Nachdruck der Ausgabe London 1736, welche erstmals die Noten von John Ozell, Peter Anthony Motteux und Sir Thomas Urquhart enthielt. Die Übersetzung war erstmals 1653 erschienen: "Formerly translated by Sir Thomas Urquart, M.D. and explained by Mr. Motteux. Since carefully revised, and compared throughout with M. le Du Chat's edition, by Mr. Ozell, who has likewise added, at the bottom of the pages, a translation of the notes, historical, critical and explanatory, of the said M. le Du Chat, and others; in which notes, the text is not only explained, but, in multitudes of places, amended, and made conformable to the first and best editions of this learned and facetious author" (Untertitel). "Cette traduction [...] les Anglais regardent comme un modele en ce genre" (Brunet). - Rücken stark lädiert, Kapitale defekt, Gelenke zumeist angeplatzt oder Deckel lose. Innen sauber und unbeschnitten. - OCLC 11927791. Brunet IV, 1063 (Anm.).

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Plans et Journaux des Sieges de la derniere guerre de Flandres, rassembles par deux capitaines etrangers au service de France.

      A Strasbourg, Chez Melchior Pauschinger 1750.. Gr.-8° (24.4 x 19.7 cm). 4 Bll., 113 SS. (Text). 1 mont. gest. doppels. Karte ('Pl. 0', in Planobindung), 24 mont. gest. Faltpläne (doppelseitig, Darstellungen ca. 20.5 x 29.3 cm, Plattengrösse ca. 22.3 x 31 cm) mit etwas Teilkolorierung (Belagerungslinien), gest. Kopf- und Schlussvignetten, etwas gest. Buchschmuck. Ldr. d.Zt. (vorderes Gelenk im Kopf etwas bestossen/angeplatzt) a. 5 Bünden mit Rückenvergoldung u. mont. Rückenschild. Schöne bunt gefiederte Vorsätze. Wenig Alters-, kaum Gebrauchsspuren, Karte verso mit altem Besitzervermerk, Dublettenstempel a. Titelblatt verso. Tafel 14 mit fachmännisch rep. Randeinriss (dieser wenig gebräunt) u. Bugfalte im Fuss sowie obere Ecke ergänzt. Gesamthaft gutes, sauberes und gepflegtes Exemplar.. Barbier 14316. Nicht bei Jordan. - Dublettenstempel 'Duplum Bibl. Duc. Goth.' (Herzogliche Bibliothek Gotha). - "Avertissement : Nous ne pretendons donner icy, ni une histoire des Sieges, ni les plans des villes assiegees, ni les journaux de leur deffense, mais uniquement les plans & les journaux des attaques; nous avons meme affecte de retrancher de ces plans & de ces journaux tout ce qui n'y etoit pas essentiel; & nous avons evite avec le meme soin d'entrer dans aucune espece de raisonnement. Voila quel a ete notre but, c'est au Lecteurs judicieux a voir si nous l'avons rempli." - Die in den Jahren 1744 bis 1748 belagerten Städte waren Menin, Ypres, La Knoque (Knokke, veralt. Knocke), Furnes, Tournay, Oudenarde, Dendermonde, Ostende, Nieuport, Ath, Bruxelles (Brussel, Brussels), Anvers, Mons, St. Guilain, Charleroy, Namur, L'Ecluse, Sas de Gand, Philipine, Hulst, Axel, Bergopzoom (Berg od. Bergen op Zoom), Lillo (Lille), Mastrick (Maastricht). Mit einer tabellarischen Aufstellung der Belagerungen gegliedert nach Ouverture de la Tranchee, Jours de Tranchee ouverte, General des Assiegans, Commandant de la Place, und Capitulation. -- Der historische Rahmen dürfte im Wesentlichen im österreichischen Erbfolgekrieg (1740-1748) zu finden sein, der anlässlich der Thronbesteigung durch Maria Theresia von Friedrich II. (d. Grossen) durch die Besetzung Schlesiens (Erster Schlesischer Krieg 1740-1742) ausgelöst wurde und mit dem Frieden von Aachen (18. Oktober 1748) und der Rückgabe u.a. der österreichischen Niederlande durch Frankreich sein Ende fand. Allgemeiner Hintergrund war der aufgeklärte Absolutismus mit seinen Exponenten und der Kampf um die Vorherrschaft in Europa. Die hier dargestellten Belagerungen in Flandern sind kriegshistorisch u.a. von besonderem Interesse z.B. durch die Aktivitäten von Marschall Moritz Graf von Sachsen ('le Marechal de Saxe') im Dienste des mit Preussen verbündeten Frankreich, hier führend bei Tournay (nächst Fontenoy, Stadt und Zitadelle), Bruxelles sowie Maastricht. In der vielzitierten Schlacht von Fontenoy (11. Mai 1745) schlug er mit seinen Truppen, zu denen auch Schweizer in Fremden Diensten gehörten (wie z.B. Beat Fidel Zurlauben, um nur einen zu nennen), die englische Armee Cumberland und eroberte in der Folge die südlichen belgischen Provinzen. Ebenfalls eine bedeutende Rolle spielte der von Moritz von Sachsen geförderte, in neuerer Zeit wohl als französischer Marschall eingestufte und heute ausserhalb der Fachkreise kaum mehr bekannte Ulrich Friedrich Woldemar Graf von Löwendal (Hamburg 1700-1758 Paris), der bei 8 Belagerungen die Führung innehatte und für die Einnahme von Bergen op Zoom von Ludwig (Louis) XV. den Marschallstab erhielt. (Zu Löwendal s. z.B. Brockh. 11, 1894; NDB unter 'Woldemar Löwendahl'; nicht in ADB, Rössler/Franz, Biogr. Wörterbuch 1952 und nicht in Meyers Gr. Personenlex. 1968; zu den Ereignissen vgl. u.a. ausführlicher Rössler/Franz, Sachwörterbuch zur deutschen Geschichte 1958, pp. 850 ff., bes. p. 852; P. de Valliere, Treue und Ehre, 1. Aufl. 1912, pp. 396 ff., sowie 2. Aufl. 1940, pp. 439 ff. H. Delbrück berücksichtigt in seiner Geschichte der Kriegskunst, Bd. 4, in der fraglichen Periode nur Kriegsschauplätze im Osten Europas). -- Bedeutende, typographisch bemerkenswert sorgfältig gemachte Dokumentation zu diesem sehr spezifischen kriegs- und militärhistorischen Thema. - In der doppelseitigen Übersichtskarte 'Teatre de la derniere Guerre de Flandres', sign. Weis Arg. sc. (i.e. Johann Martin Weis od. Weiss, 1711-1751; s. Benezit), sind die belagerten Städte rot akzentuiert. - Die fein gestochenen Pläne, angereichert mit kartuschenartigen Titelillustrationen der einzelnen Pläne mit Figuren, Tieren, Fabelwesen, Trophäen etc., sind von verschiedenen Stechern gefertigt. Feiner Plattenzustand und gute Druckqualität, teilw. mit Plattenrand, gelegentlich auch etwas Plattenton. - Die Kopfvignetten von Isnard (in Holzschnitt, ca. 9 bzw. 7.5 x 13.5 cm; wohl Isnard, Ord. S. Dom., sculpteur sur bois, v. Benezit) zu den Kapiteln variieren zwei div. allegorische Sujets mit teilw. unterschiedlichen Wappen.

      [Bookseller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel]
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        "Accuratissima Delineatio Geographica Dioecesis Ac Praefecturae Dresdensis : cuius urbis, oppida et pagi, loca item contermina, et quae in singulis notatu digniora videntur exactiori methodo Geometrice designata sistuntur per Matthaeum Seutterum S. C. M. Geogr. Aug. Vind. Cum Privil. S. Mai. Polon. et Elect. Saxon. ".

      1750. Kupferstich-Karte von Tobias Conrad Lotter bei M. Seutter, Augsburg ca. 1750, altkoloriert. 48,5 x 40 (mit Erläuterungen 58) cm.. Flächenkolorierte Gesamtkarte des Bistums Dresden mit figürlicher Kartusche rechts unten und 21 kleinen Wappen links. Links und rechts großes Ortssuchregister. Rechts unterhalb der Karteneinfassung mit der Stechersignatur "Tob. Conr. Lotter sculpsit".

      [Bookseller: Antiquariat Peter Fritzen]
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        Accuratissima Delineatio Geographica Dioecesis Ac Praefecturae Dresdensis : cuius urbis, oppida et pagi, loca item contermina, et quae in singulis notatu digniora videntur exactiori methodo Geometrice designata sistuntur per Matthaeum Seutterum S. C. M. Geogr. Aug. Vind. Cum Privil. S. Mai. Polon. et Elect. Saxon. ".

      1750 - Kupferstich-Karte von Tobias Conrad Lotter bei M. Seutter, Augsburg ca. 1750, altkoloriert. 48,5 x 40 (mit Erläuterungen 58) cm. Flächenkolorierte Gesamtkarte des Bistums Dresden mit figürlicher Kartusche rechts unten und 21 kleinen Wappen links. Links und rechts großes Ortssuchregister. Rechts unterhalb der Karteneinfassung mit der Stechersignatur "Tob. Conr. Lotter sculpsit".

      [Bookseller: Antiquariat Peter Fritzen]
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        Terra Sancta sive Palestina

      Augsburg, Lotter, Tobias Conrad, 1750. "Terra Sancta sive Palestina exhibens non solum Regna Vetera Iuda et Israel ... Mappa Geographica". Orig. copper-engraving by M. A. Lotter. Published in Augsburg by T. C. Lotter, ca. 1750. Orig. old colouring. With great figure title-cartouche, ornamental cartouche with inset map (wanderings of the Israelites from Egypt to the Holy Land) and the scale of map ("Scala"), and a wind-rose. 49:58,5 cm.. A decorative map of Israel.

      [Bookseller: Antikvariat Karel Krenek]
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        Grosse, kolorierte Kupferstich-Landkarte von Sanson bei Mortier. Situs Terrae Canaan, sive Terrae Promissionis hodie Palaestinae... Partie Orientale, dela Terre de Canaan a Present la Palestine.

      Amsterdam, Mortier, um 1750.. circa 40 x 93,5 (nur Platte). 1 gefaltetes Doppelblatt (circa 53 x 110 cm) verso weiss. Grosse Karte von Palaestina mit vielen Details und historischen Ereignissen. - Gut erhalten, nur in den äusseren, sehr breiten Rändern etwas fleckig oder gebräunt, sonst sauber und in schönen, kräftigen Farben. - Large map of Palestina with very wide margins. Well preserved, folds, some browning or spotting only to outer margins, else clean and with nice bright colours.

      [Bookseller: Antiquariat Thomas Rezek]
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        Das ist: ein sehr nutzliches verstenndiges Buch, darauß ein jeder Christ, sonderlich unnd fleissig zu lernen, wie daß wir in dieser welt nicht mit Keysern, Königen, Fürsten und Herrn, oder andern Potentaten, sondern mit dem allermechtigsten Fürsten dieser Welt, mit dem Teuffel zu kempffen und zu streiten. Gebessert und gemehret, mit einem newen Pestilentz Teufel, so zuvor noch nie in Truck außgangen, sampt einem nutzlichen Register. Frankfurt, P. Schmid für H. Feyerabend, 1569. Fol. 6 Bll.., CCCCCXLII num.Bll., 5 Bll. mit Titelholzschnitt und Druckermarke am Ende von Jost Amman, blindgepr. Schweinsldr. d. Zt. über Holzdeckeln.

      . . VD 16 F 904 - Goedeke II, 481, 18 - STC 302 - Ebert 22706 - Grimm 1750, 1 - Osborn 35 ff. - Hayn-G. VII, 616: "Eines der für die Kulturgeschichte des 16. Jahrhunderts werthvollsten Bücher. Es enthält 20 Teufelstraktate: der Teuffel selbst.- Der heylige Teuffel - Bann - Zauber - Fluch - Tantz - Gesind - Jag - Sauff - Ehe - Hurn - Geitz u. Wucher - Schrap - Faul - Hoffarts - Hosen - Spiel - Hof - Pestilentz-Teuffel."- Erste Ausgabe des von Feyerabend kompilierten Sammelwerkes.- Vorsatz und Titel mit mehreren alten Besitzvermerken, Titel mit Einriß, Quetschfalten und mehrf. gestempelt (tls. rasiert), etw. fleckig und gebräunt, gegen Ende einige Wurmlöcher, Ebd. etw. fleckig, beschabt u. bestoßen, Schließen fehlen, Bezug des hinteren Deckels mit kl. Fehlstelle..# First edition of the anthology compiled by Feyerabend. - Endpaper and title with several old ownership entries, title with tear, vertical creases and multiple stamps (partly erased), somewhat soiled and browned, towards the end with worming.- Contemporary blind-pressed pigskin over wooden boards, clasps are missing, binding soiled, scratched and scuffed, cover material of rear cover with small defect.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        La science du maitre d'hotel, confiseur, a l'usage des officiers, avec des observations sur la connoissance & les proprietes des fruits. Enrichie de desseins en decorations & parterres pour les desserts. Suite du maitre d'hotel cuisinier.

      Paris, Paulus du Mesnil, 1750.. Kl. 8°. 2 Bll., IX SS., 5 Bll., 525 SS., 12 Bll., 5 mehrf. gef. Kupfertaf. Ldr. d. Zt. mit Rverg. u. Rsch., Marmorpapiervors., Rotschn. Seiten papierbedingt gebräunt. Francais;. Seltene erste Ausgabe. Bitting 320f; Schraemli 39; Vicaire 590; Weiss S. 348; vgl. Oberle 120 (nur 2. Aufl.); Simon 1040; nicht bei Horn/A. Die Taf. mit Darstellungen von Tafelaufsätzen u. Anordnungen. "Das berühmte Kochbuch, das nicht etwa nur Süßspeisen behandelt, sondern auch Käsegerichte, Eierspeisen usw." - Taf. 2-5 mit kl. Einrissen am inneren Rand. Einband berieben u. bestoßen. Oberes Kap. lädiert, Gelenke oben u. unten etwas brüchig.

      [Bookseller: Antiquariat "Kochkunst Bibliothek"]
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        Hortus Nitidissimis omnem per annum superbiens floribus sive amoenissimorum Florum Imagines.... Der das ganze Jahr hindurch im schönsten Flor stehende Blumengarten, oder Abbildungen der lieblichsten Blumen... herausgegeben von Johann Michael Seligmann.

      1750. Nürnberg, Auf Kosten der Seligmännischen Erben/ Ludwig Wirsing, [1750-] 1772-1786. 3 volumes bound in 1. Folio (506 x 343mm). Parallel text in Latin and German. With 155 splendid handcoloured engraved plates on 153 leaves (plates 60/61 and 121/122 combined on one leaf). Contemporary speckled calf, elaborately gilt central device on upper and lower covers within gilt floral frames, outer corners with gilt floral sprays, rebacked spine gilt in compartments to match, some skilful repairs. A beautifully preserved copy of one of the finest German botanical works ever published. It is described by Dunthorne as 'one of the finest records of the cultivated flowers of the period' and by Blunt as 'one of the most decorative florilegia of the mid-eighteenth century. Our copy has plates 1 to 143 and 12 more plates numbered between 147 and 179. Complete copies should have 180 plates. Complete copies however are of the greatest rarity. Only one copy has been offered for sale at auction with 180 plates and the complete text. This was the celebrated De Belder-Mackenzie copy, which was sold by Sotheby's in London 10 May 2001, lot 19 for Pounds 500,000, exclusive of commission. That same copy had been sold by Sotheby's 28 April 1987, lot 362 for Pounds 308,000. Our copy has the text to the first 2 parts, lacking 1leaf. This superbly produced work belongs together with Besler's 'Hortus Eystettensis' to the finest German publications on botany. It is a gallery of the most colourful and ravishing flowers that could be grown in European gardens, including tulips, hyacinths, ranunculi, and roses. On many of the plates, the opacity of the finely applied gouache makes the image appear as a painting rather than an engraved or etched plate. This is especially the case with tulips, which are akin to some of the great studies on vellum executed by botanical artists of the seventeenth century, the golden age of tulipomania. The plates are made by the best artists of the period, such as Georg Dionysius Ehret, the foremost botanical artist of the 'Golden Age of Botanical Art'. Ehret's art combined botanical exactitude with great beauty and design, and his work has never been surpassed. 'The genius of Ehret was the dominant influence in botanical art during the middle years of the eighteenth century' (Blunt). Other artists are Johann Michael Seligmann, Johann Michael Stock, Adam Ludwig Wirsing after Barbara Regina Dietzsch, Johann Christoph Keller and others. "Trew was a Nuremberg physician, anatomist, and botanist who at various times served as dean of the medical school at Nuremberg, as an Imperial Counsellor, and as personal physician to the Emperor. He was made a Palzgraf and served as patron of botanical (and anatomical) illustrators, filling roughly the same position in Germany as that occupied by Sir Hans Sloane in England" (Johnston 429). Trew was Ehret's lifelong friend and patron. After London, Nuremberg was the most important botanical centre of the day. "All in all Trew's versatility as a collector, scholar and Maecenas was outstanding in the Germany of his time. His English contemporaries and colleagues whose collections matched or surpassed his own are remembered to this day, notably Sloane, founder of the British Museum, whereas Trew's name is practically unknown in Germany today "(Calmann, 'Ehret flower painter extraordinary', p. 26). Due to the long period of publication the 'Hortus nitidissimis...' is conspicuously absent from some of the major collections, or else represented only by fragments. The work is considered complete with 180 plates, however 10 more plates were issued of which only a handfull were distributed. The only copy in libraries to have the 190 plates is the copy in the Arnold Arboretum, of Harvard University. Dunthorne 310 (calling for 180 plates on 178 leaves); Great Flower Books, p. 78 (180 plates); Pritzel 9500 180 plates), Stafleu TL2, 15.130 (190 numbered plates on 188 leaves); see also W.J. Tjaden, "Hortus nitidissimis', Taxon, 20 (4) 461-466 & Ludwig, 'Nürnberger naturgeschichtliche Malerei im 17. und 18. Jahrhundert', pp. 151-180..

      [Bookseller: Antiquariaat Junk]
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        Hortus Nitidissimis..Narcissus tertius Matthioli - Pancratium I. Altkolorierter Kupferstich nach Georg Ehret von J. M. Seligmann.

      . Blattgröße ca. 50,5 x 36 cm, unter Passepartout und Glas gerahmt ( Rahmenmaß: 62 x 46,5 cm ). Der Rahmen gering bestoßen, das Blatt gering fleckig bzw. leicht stockfleckig. Insgesamt guter Zustand. >>>From Christoph Trew's magnificent HORTUS NITIDISSIMIS OMNEM PER ANNUM SUPERBIENS FLORIBUS published in three volumes over a 36 year period from 1750-1786. ( Bitte beachten: Hier nur Versand als ausgerahmtes Blatt ohne Rahmen, ansonsten bitte Selbstabholung ). ( Pic erhältlich // webimage available ).

      [Bookseller: Buchhandlung & Antiquariat Friederichsen]
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        [Antiphonar, Antiphonarium] : Hymni, Antiphonae, capitula et orationes ad Vesperas et Laudes dicendae.

      Um (vor/nach) 1750 (u. f.).. Folio (37 x 24 cm). 2 Bll. (hs. Titel, 2 Ms.-SS. mit Musiknoten u. Text), 66, XI (davon 1 hs.) SS., 27 (Ms.-) SS. Schriftsatz zweispaltig, Druck u. Handschrift in Rot und Schwarz. Zahlreiche Musiknoten, einige Vignetten u. etwas Buchschmuck in Holzschnitt. Glanzleder-Einband des späten 18. Jhs. (braun, marmoriert; wenig berieben) mit 7 (v. 8) durchbrochen gearbeiteten (Rokoko-) Eckbeschlägen (2 mit Fehlstellen) in getriebenem Messing mit geflügelten Puttenköpfen, 2 (spätere) zentrale Messingbeschläge, Schliesse mit Rückendeckel-Platte fehlt (Vorderdeckel-Platte mit Schliessenraster vorhanden). Seiten etwas knapp beschnitten, vordere Lagen im Aussensteg mit Büttenstreifen angerändert, unterschiedlich (finger-) fleckig. Markantere Alters- u. Gebrauchsspuren, zahlreiche ältere u. alte hs. Vermerke von verschiedener Hand in unterschiedlichen Tinten u. in Bleistift. Gesamthaft recht ordentliches u. relativ gepflegtes, in mancherlei Hinsicht ungewöhnliches und attraktives, auch interessantes Exemplar.. Handschriftlicher Pracht-Titel in Rot, Schwarz und Blau: 'Hymni, Antiphonae [etc.]'. - Die in Bibliotheken gelisteten Werke mit anklingenden Titeln wie 'Epitome antiphonarii romani, seu vesperale pro dominicis et festis in quo continentur antiphonae, psalmi, capitula, hymni, orationes' sind in aller Regel nur in kleinen Formaten produziert (Angaben von Duodez bis Oktav). Es handelt sich hier also eher um eine partikuläre und spezifische Arbeit basierend auf einem Antiphonar oder Antiphonale monasticum. - Enthält : 1.: 2 hs. SS. (ev. a. Pergament) mit Musiknoten 'Antiphona de Spriritu sancto dicenda in Primitiis ad 1mas [primas] Vesperas' u. 'Canitur absoluto cantico Magnificat, a Celebrante modo sequenta' (Pater noster / Vaterunser) / 2.: (pp 1-20; gedr. Überschrift) Antiphonae, hymni, capitula, et orationes ad vesperas et laudes dicendae, mit 5 (fünf!) roten Notenlinien, die Notae quadratae hs. eingesetzt / 3.: (pp. 21-66; gedr. Überschrift) Proprium Sanctorum (Musiknoten ebenso), u.a. p. 32 mit hs. Vermerk: 'Die XIX [19] in Prp. Einsidl[ensis] fol. 3; p. 38 hs. Vermerk 'Sin Prpr. Ein[sidlensis] fol. 3', p. 60 'S. Othmari Abbatis' bzw. 'S. Odonis', p. 61 'S. Columbani Abbatis', p. 62 'B. Nicolai de Flue' [Nikolaus von Flüe, Bruder Klaus] / 4.: (pp. I-XI; gedr. Überschrift) Commune Sanctorum. Commune Apostolorum et Evangelistarum (Musiknoten ebenso), p. XI als Ms. mit rotem Titel 'Suffragia': "V.: Ora pro nobis sancta Dei Genitrix. [..] Oremus. Sanctorum Martyrum tuorum, Domine, nos Meinradi, Mauritii, Justi, Sigismundi Sociorumque eorum passio beata communiat [etc.]" / 5.: (pp. 1-7; gedr. Überschrift) Festa Propria Monasterii Einsidlensis (Musiknoten ebenso), mit u.v.a. den Heiligen Ambrosius, Adelheid, Meinrad, Ildephons [Ildefons], Nikolaus von Flüe, Placidus, Gerold, B. V. Mariae Einsidlensis, Ursus, Leodegar, Sergius, Ursula und Wolfgang / folgt pp. 8-27 (hs. Titel in roten Versalien) 'Supplementum': Manuskriptseiten mit hs. Musiknoten, beginnend mit 'In IIdis [secundis] Vesperis Conf. Pontif. Ad Magn.' und 'Die XXVII [27] Novembris, S. Odonis Abbatis', wiederum mit den in Einsiedeln verehrten Heiligen, u.v.a. Meinrad, Nikolaus von Flüe, der 'Translatio SS. P. N. Benedicti Abb.', sowie 'B. V. Mariae Einsidlensis', bis p. 26: November 'Die XVI [16] 'S. Conradi E.C.'; daran anschliessend p. 27 mit Nachträgen für die Monate Februar bis Juli (Die Slawenapostel Cyrill [Kyrill] und Method, Erscheinung der unbefleckten Jungfrau 'Apparitionis B.M.V. Immac.' und S. Cyril v. Alexandrien ['S. Cyrilli Alex[andrini] E.C.']. - Provenienz: aus älterem Dublettenverkauf der Stiftsbibliothek Einsiedeln, veräussert wohl im Zusammenhang mit der Aufhebung der einstigen Fratresbibliothek Ende der 1990er Jahre. -- NETTOGEWICHT 1.8 kg

      [Bookseller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel]
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        Mineralogie, Oder Mineralreich, von Ihm eingeteilt und beschrieben. Ins Deutsche übersezt von J. D. Denso.

      Berlin, Nicolai, 1750.. (18 x 11 cm). (48) 600 (32) S. Mit 1 gefalteten Kupfertafel. Halblederband der Zeit.. Erste deutsche Ausgabe. - "His first great work, which was received as an outstanding handbook of contemporary knowledge, never before had such a wealth of minerals been presented so systematicaly. Wallerius' clear and precise descriptions, which gave more weight to essential chemical properties than to exterior appearance, opened a new epoch in mineralogy" (DSB). - Vorsatz mit Notizen von alter Hand. Stellenweise leicht stockfleckig. Einband etwas bestoßen, sonst gut erhalten. - Poggendorff II, 1252; DSB 14, 144; Brüning 4627 First German edition. - A nice and clean copy in contemporary half-calf, gilt spine with lettering piece; head and foot of spine slightly frayed, some neat annotations on blank endpapers

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Vue du fameux Theatre de la Ville de Naples en Italie. A Paris chez Mondhare, rue S. Jacques a l'Hotel Saumur. Altkolorierter Kupferstich nach Mondhare.

      Paris,. Schöner altkolorierter Kupferstich um 1750 mit einer Innenansicht eines Theaters in Neapel - wahrscheinlich des Teatro Augusteo. Bildmaß: 23 x 42 cm ( Höhe x Breite ), unter Glas gerahmt ( Rahmenmaß: 45 x 61 cm: ). Das Blatt von guter Erhaltung, der Rahmen mit kleiner Bestoßung. ( Bitte beachten: Da unter Glas gerahmt hier bitte nur Selbstabholung ).. ( Pic erhältlich // webimage available ).

      [Bookseller: Buchhandlung & Antiquariat Friederichsen]
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        Carte methodique, pour apprendre aisement le Blason en jouant... - Lehrende Carten, die Wappen-Kunst spielend zu fassen, es seye gleich mit allgemeine Spielkarten, oder mit Würfeln... Kompletter unzerschnittener Bogen eines heraldischen Karten- oder Würfelspieles.

      Augsburg, Philipp Ernst Kieni (um 1750).. Ca. 49 x 62 cm. Mittig gefalteter Kupferstich. Druckbogen, enthaltend 53 Spielkarten mit französischem Text und Anleitung in Französisch und Deutsch. Bogen teils gebräunt, teils feuchtigkeitsrandig, 2 kleine Quetschfalten oben mittig und im rechten Rand. Wenige kurze Einrisse im oberen Rand (im Text), linker und rechter Rand ein wenig bestossen, Rückseiten teils gebräunt u. angestaubt.. Nachdruck eines französischen heraldischen Spiels von Jean Mariette, Paris 1712 - SW: Kartenspiel, Kartenspiele, Spielkarten, Playing Cards, Jeu de Cartes, Cartes a jouer, Spielbogen, Würfelspiel

      [Bookseller: Norddeutsches Antiquariat]
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