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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1716

        The Art of Midwifery Improv'd Fully and Plainly laying down Whatever Instructions are requisite to make a Compleat Midwife. And The many Errors in all the Books hitherto written upon this Subject clearly refuted. Illustrated With 38 Cuts curiously Engraven on Copper Plates, representi

      London: E. Curll, J. Pemberton and W. Taylor, 1716. London: E. Curll, J. Pemberton and W. Taylor, 1716. First edition in English. Leather bound. Good +. [xiv], 328 p. + plates. 20 cm. Contains Plates 1 and 5, with Figures 1-3 and 29-38. Leather boards. Respined. Ink signatures and plates on endpapers. Hinge repairs. Chipped front free endpaper. Ink scribble and stamp on first pages and ink blot and notation on title page affecting page opposite. Plates 2-4 absent. Repairs to plates. Dutch physician Hendrik Van Deventer (1651-1724) wrote the first accurate description of the female pelvis (see first fold-out plate) and its deformities, and commented upon the effect of the latter in complicating labour. So valuable were Deventer's contributions that his text remained authoritative for 150 years. Deventer's wife was a midwife and much of his success in obstetrics should be attributed to her. Note bookplate for J. Y. Simpson, the Scottish obstetrician famous for introducing chloroform as an anesthetic. English edition of G+M 6253.

      [Bookseller: Attic Books]
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        Le Jardinier Fleuriste et Historiographe - Der Historische Blumen-Gärtner. Oder Anweisung zur allgemeinen Anbauung der Blumen, Bäumen und Stauden, die zur Auszierung eines Gartens dienen. Nebst Der Art allerley Lust-Stücken, grüne Hecken und Wände, Bosquetten, Boulingrin bedeckte Gänge , Gänse-Pfoten, Säulen, und andern zu Ausputzung der bey den Lust-Häusern gelegenen Gärten dienenden prächtigen Stücken, mit vielen nöthigen Kupffer-Figuren und Abbildungen.

      Leipzig, Braun, 1716.. Teil 1 und 2 (in einem Band) und Teil 3 (von 5). 16 cm. Teil 1 und 2: Gestochenes Frontispiz (weibl. Allegorie, im Hintergrund Barockgarten), Titelblatt r&s, 6 Bll. Vorrede des Übersetzers, 5 Bll. Vorrede Ligers, 3 Bll. Inhaltsverzeichnis aller 3 Theile. 416 S. Mit 11 (von 12) gefalt. Kupfertafeln (Gartenentwürfe und Parterres) und 44 Holzschnitten, teils im Text, teils auf Tafeln. Teil 3: Tbl., S. 417--560, (32) S. Mit 5 Holzschnitten und Taf. 13-20. Original Halbleder (Hardcover) m. ggpr. Rücken und 2 RS, Vollrotschnitt/Halbleinen (Hardcover) des 20. Jhrdts. Band 1 mit handschriftl. Eigentumsvermerk von Robert Zander. Einbände betsoßen, Rücken von Band 1 an den Gelenken brüchig, teils eingerissen. Risse teils mit Japanpapier hinterlegt. Band 1 mit dezentem Wurmfraß, Papier der solitären Holzschnitte gedunkelt. Buchblock fest und überwiegend sauber. Band 2 im Satzspiegel gedunkelt, ebenso die Kupfer.. Teil 1 bis 3 bilden den gesamten von Liger verfassten Teil des Gesamtwerks. Die Kupfer zeigen Gartenentwürfe, die Holzschnitte Werkzeuge, Pflanzschemata, Blumen und Orangenbäume. Teil 4 ist eine Fassung von Gentil "Le Jardinier Solitaire", Teil 5 hat den Titel "Der Wohlerfahrne Kräuter-Meister". Sehr erfolgreiches und wichtiges Gartenbuch, das mit seiner Mischung aus qualifiziertem praktischen Gartenwissen und weiterführendem "historischen" Hintergrundwissen den Zeitgeist gut traf. Unter "historisch" wird hier z.B. auch die Erläuterung von Pflanzennamen verstanden. Wimmer/Lauterbach 212.

      [Bookseller: Bibliotheca Botanica]
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        Biblia, das ist: Die ganze Heilige Schrift Altes und Neues Testaments, Durch Doct. Martin Luther verteutschet: Mit Doct. Pauli Tossani Chur- Fürstlichen Pfälzischen Kirchen- Raths und Professoris Theologiae zu Heidelberg/ hiebevor ausgegangenen Glossen und Auslegungen, Welche fürnehmlich Aus der Niederländischen/ so dann auch hie und da aus Herrn Deodati und anderer hocherleuchteter Theologorum besten Annotationen ansehnlich vermehret/ und durch etliche der Hebrischen/ Griechischen/ Niederländischen und anderer Sprachen wohlerfahrne Diener Göttlichen Worts aufs neue gantz durchgangen/ und deutlicher gegeben worden / dadurch der Text / wo er etwas dunckel und schwer / nützlich erläutert und erkläret; Wie nicht weniger mit weitläufftigern Vorreden / Summarien / Concordantien und Registern/ überaus nützliche Haupt- und verbesserte Namen - so wol vor das alte als das Neue Testament/ jedem seine besondere/ und zwar meist aus dem Niederländischen verfertigte neue überaus nützliche Haupt - und verbesserte Namen- Register versehen / Register versehen/ welche so eingerichtet/ daß sie fast vor eine Concordantz dienen möge. Anitzo aber ist zum ersten mahl Diese Neue Edition mit unverdrossener Mühe und grössestem Fleisse auf's neue wieder durch und durch nach denen ältesten und neuesten so wol Niederländischen als Hochteutschen Editionen revidiret/ und daher von unzählig nach und nach eingeschlichenen Fehlern gereiniget/ als auch mit einer gantz neuen deutlichern Einrichtung in Anweisung der Erklährung/ im gleichen einen ausführlichen Bericht/ von Vergleichung der Jüdischen und Biblischen Monden/ Maaß/ Gewicht/ Müntz und Ellen mit den Unsrigen/ verbessert worden; So hat man auch Nebst nöthigen Land - Charten alle Jüdische Heiligthums - Antiquitaeten in dieser neuen Edition ( weil man von vielen Gelehrten als andern darum inständigst ersuchet worden ) in Kupffer - Stücken/ mit einer erbaulichen Betrachtung darüber/ jedes an seinem gehörigen Orte beygefüget. Unter einer Neuen Vorrede und Direction Hermann Pörtnern / Königl. Preußischen hochverordneten Consistorial - Raths und Hof - Predigern im Fürstenthum Minden. Mit Römischer Kayserlicher Majestät allergnädigstem Privilegio.

      Minden/ druckts und verlegts Johann Detleffsen, 1716.. 10 Bl, 48 S.( über das Alte Testament, Namen - u. Zeitregister, Biblischer Kalender ), 680 S. (AT), 320 S. ( Die Propheten), 104 S. ( Apocryphia), 422 S. ( NT " mit vier unterschiedlichen u. vortrefflichsten Registern", 1715), mit 16 ganzseitigen Kupertafel ( v. J.F. Esau, Minden). 6 doppelseitige Karten. Titel in rot - schwarz gedruckt, Titelvignetten. Ledereinband der Zeit. Folio, 42 x 28 cm. -Schrö1- ( Der Einband stark beschabt , Kanten abgewetzt mit Lederverlust, Rücken mit größerer Fehlstelle, Papier gebräunt, vor allem erste u. letzten Seiten sehr gebräunt u. mit Randausrissen, die Karten ebenfalls mit Randausrissen u. Textverlust, 3 Seiten u. 1 Kupfer mit größerem Ausriß u. Textverlust, kleinere Einrisse u. Eselsohren, dennoch respektabeles Exemplar, Bindung fest). Detailierte Fotos auf Anfrage [ Toussain- oder - latinisiert - Tossanus-Bibel, so benannt nach ihrem Glossator und Kommentator, dem reformierten Heidelberger Theologen Paul Toussain oder Paulus Tossanus. Die genannten "Glossen und Auslegungen" Toussains, die das wesentliche Kennzeichen dieser Bibelausgabe ausmachen, gehen auf dessen 1617 in Heidelberg erschienene Bearbeitung und Kommentierung der Luther-Bibel zurück. Paul Toussain (1572-1634) war der Sohn des reformierten Theologen Daniel Toussain. Nach dem Studium der Theologie in Heidelberg, Altdorf, Genf und Leiden sowie anschließenden Rektoraten in Deventer und Amsterdam erwarb er 1599 den theologischen Doktorgrad in Basel und versah Pfarrämter in Frankenthal und in Heidelberg, wo er zudem seit 1613 an der Universität Dogmatik lehrte; als kurpfälzischer Delegierter nahm er 1618 an der Generalsynode der reformierten Gemeinden der Niederlande in Dordrecht teil. Mit ihm begegnen wir einem typischen Vertreter der Kontroverstheologie seiner Zeit. Zwar legte er seiner Bibelausgabe die Übersetzung Luthers zugrunde, revidierte diese aber, wo ihm dies aus philologischen und interpretatorischen Gründen oder wegen nur in Kursachsen gebräuchlicher mundartlicher Formulierungen angebracht erschien. Entscheidend war jedoch die Glossierung im Sinne des reformierten Bekenntnisses, so erklärte er u.a. das Abendmahl als bloße Gedächtnisfeier, Brot und Wein als heilige Zeichen ("Siegel") für Leib und Blut Christi; scharfe Kritik von lutherischer Seite ließ in der Tat nicht lange auf sich warten. Obwohl um 1600 calvinistisch geprägte Bibelübersetzungen entstanden waren, von denen die sog. Piscatorbibel die bekannteste ist, favorisierten auch die reformierten Gemeinden den Luthertext; mithin erfreute sich gerade das Bibelwerk Toussains, das die Übertragung des Reformators mit Kommentierungen in reformiertem Geist verband, bei den Reformierten Deutschlands lange großer Beliebtheit. 1644 und 1665 erschienen Ausgaben in Basel, 1668 und 1693 folgten die beiden Frankfurter Auflagen und noch 1716 veranstaltete der preußische Hofprediger Hermann Pörtner in Minden [die hier vorliegende] letzte Ausgabe, die er dort bei Johann Detleffsen drucken und verlegen ließ. Bereits die Baseler Editionen enthielten erhebliche Zusätze aus den Auslegungen des Giovanni Diodati ( 1649), eines Genfer orthodox-calvinistischen Theologen, sowie aus der von den Generalstaaten autorisierten und 1637 erstmals erschienenen holländischen "Statenbijbel", deren Glossar teilweise den Umfang des Bibeltextes erreicht; in den Niederlanden ist sie bis heute die Standardübersetzung der reformierten Kirche geblieben. (Quelle Lippische Landesbibliothek, Die Toussain-Bibel des Grafen Friedrich Adolf zur Lippe aus dem Jahre 1693)]

      [Bookseller: St. Jürgen Antiquariat]
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        Herrn Georg Psalmanaazaars eines gebohrnen Formosaners Historische und Geographische Beschreibung der Insul Formosa, nebst beygefügten Ursachen, warum sich derselbe zur christl. Religion bekannt. Mit verschiedenen Kupffern. Aus dem Englischen übersetzt von Philipp Georg Hübnern.

      Daniel Walder, Franckfurt und Leipzig (gedruckt bei Moritz Hagen, Coburg) 1716.. 1. deutsche Ausgabe, 8 Bl., 561 S. mit 1 gest. Faltkarte und 17 Kupfertafeln, 6 Bl. (Register), Halbleder der Zeit mit Lederrückenschild, Einband nur leicht berieben und bestoßen, vorderes Außengelenk auf 3 cm eingerissen, vorderer fliegender Vorsatz fehlt, Satzspiegel zuweilen leicht gebräunt, wenige Seiten mit Bibliotheks-Stempel, insgesamt außen gutes und innen sauberes Exemplar,. Vollständiges Exemplar in guter Erhaltung.

      [Bookseller: Antiquariat Silvanus]
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        The True Amazons, or The Monarchy of Bees: 3rd Ed.;

      London, for John Pemberton,1716.. HARDBACK, calf, with blind-embossed rules on covers, frontispiece - engraving of Joseph Warder, pages: v-xiii, [ii], 120, 102mm x 170mm, (4" x 6.75"), former owners details on the top of title-page, frontispiece and verso of frontispiece, covers worn and used, corners rubbed, small split at head, small loss and damage to lower part of spine - repaired, lower hinge cracked at tail (but sound), no end-papers, light marginal browning to last page, some light occasional spotting, otherwise a very fine copy of a rare item. British Bee Books 74.

      [Bookseller: Baldwin's Scientific Books]
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        M. Martin Grünwalds / Archi - Diaconi, Standhafftiger Lutheraner / Aus der unveränderten Augsburgischen CONFESSION, und den gewöhnlichen Sonn - und Fest - Tags - Evangelien Durch das ganze Jahr / dergestalt angewiesen / Daß I. Der Zweifel / der ihn irre machen könte, kürzlich angeführet, II. Die Antwort / die er dargegen setzen soll, gründlich gezeiget / und III. Der heilige Wandel / dessen er sich befleißigen muß, umständlich beschrieben wird; Im Jahr 1712. der Christlichen Gemeine in Zittau vorgestellet, Nunmehro aber, zu desto grösserer Befestigung ihres Glaubens / dem Druck überlassen.

      Budißin [Bautzen]: David Richter, 1716.. Gr.-8°. Brauner Ganzlederband der Zeit auf 4 Bünden mit 2 Lederschließen mit Metallbeschlägen und einem braunen Dreiseitenschnitt. (3 Bll.), 963 Seiten (zweispaltig), (+32 Seiten) mit 1 Porträt und einer Schlußvignette. Der Einband ist berieben und bestoßen. Das Leder am oberen Kapital ist am vorderen Außengelenk oben ca. 1cm eingerissen. Das vordere Innengelenk ist oben und unten 2-3cm angebrochen. Eine handschriftliche Anmerkung des Vorbesitzers befindet sich im vorderen Deckel und auf dem hinteren Vorsatz. Die Seiten 25-28 (obere Ecke) und die Seite 96 (untere Ecke) weisen leichte Knickspuren auf. Auf dem Porträt bis zur ersten Seite (oberer Rand) und die Seiten 413-417 befindet sich ein Wasserfleck. Mit minimalen Textverlust befindet sich ein kleines Loch von einem Zentimeter auf der Seite 191/192. Collationiert. Schön gebundenes und guterhaltenes Exemplar.. Vorderdeckel blindgeprägt "1720" und "CEVLGVH". #M09710

      [Bookseller: Antiquariat Carl Wegner]
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        Palaestina, ex Monumentis veteribus illustrata : in tres libros distributa, tabulis Geographicis necessariis, iisque accuratis exornata, et a multis insuper, quae in primam editionem irrepserant, mendis purgata.

      Norimbergae, Apud Petrum Conradum Monathum, 1716.. 8 Bl., 787 S., 42 Bl. mit einem Titelbildnis, (so vollständig, erstes bis drittes Buch) schlichter privater Halbleineneinband, gepunzter Schnitt. neu aufgebunden, Buchblock teils mit bräunlich gedunkelt,

      [Bookseller: Antiquariat Rump]
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        Sammelband von 17 medizinischen Dissertationen vornehmlich zur Augenheilkunde, praeside B. D. Mauchart (1-11) e.a.

      Tübingen, Mezian, Pflick, Bauhof, Erhardt, Roebel, Hering u.a., 1716-1748,. 4to. Mit zahlr. Vignetten. Pp. m. RSchild. Rotschnitt.. (1) Christoph Friedrich Fraas: Pupillae phthisis ac synizesis, 1745, 32 S. (2) Karl Ferdinand Bilger: De ungue oculi seu pure inter corneae lamellas collecto, 1742, 24 S. (3) Eberh. Frid. Blanchot: De indole varioque usu liquoris amnii, 1748, 39 S. (4) Theoph. Erhard Schmid: Luxatio nuchae, 1747, 24 S. (5) Philip Sigismund Palm: Epiplo-enterocele cruralis, 1748, 24 S. (6) Joh. Rudolph Camerer: De pulsu intermittente et de crepitante, 1748, 24 S. (7) Joh. God. Camerer: Coniunctivae & corneae, oculi tunicarum, vesiculae ac pustulae, 1748, 19 S. (8) Justus Gottfried Guinz: ...in cadavere foeminae circa cerebrum, sensuum organa et genitales partes... qua de entero-epiploocele observationem proponit, 1748, XII S. (9) Philip. Thom. Beger: Synechia, sive praeternaturalis adhaesio corneae cum iride, 1748, 24 S. (10) Phil. Frid. Beniam. Hoelder: Staphyloma vexatum nomen, affectusque oculi difficilis ac intricatus, 1748, 55 S. (11) Heinrich Gotthelff Rumelin: Capitis articulatio cum prima et secunda colli vertebra, 1747, 28 S. (12) Johann Matthaeus Brigel: De vitiis machinae humanae totum corpus praecipue affligentibus, 1745, 28 S. (13) Immanuel Weismann: Historia lithotocae mulieris ob morbum suum non incuriosum fascino inculpatae, 1716, 112 S., 1 Bl. (14) Theophil Ernst Theodor Rentsch: De insigni clysterum utilitate atque noxa, 1748, 24 S. (15) Kück, Johann Jodocus: De transpiratione insensibili, 1748, 24 S. (16) Johannes Andreas Tennstaedt: Aegrotum apoplexia correptum et sanatum, 1749, 24 S. (17) Johannes Eichel: De experimentis cum sanguine humano institutis, Erfurt 1749, 32 S. - Einband fleckig u. berieben, am Rücken stark gebräunt. Hs. Inhalt auf Vorsatzbl. Titelbl. mit Eckabriß. Hinteres Innengelenk etw. gelockert (evtl. weitere beigebundene Seiten entfernt). Stellenweise ein wenig stockfleckig.

      [Bookseller: Antiquariat Düwal]
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        Vollkommene Wieder-Herstellung der bisher sehr in Verfall gekommenen gründlich- u. zierlichen Schreib=Kunst ... [und:] Der zierlichen Schreib-Kunst, Vollkommener Wiederherstellung Anderer Theil ... 2 Bände.

      Nürnberg, (J.E. Adelbulner für) Ch. Weigel, o.J. [1716] bzw. Bieling für Baurenfeind, 1737.. Quer-Folio. Mit 2 gest. Titeln, 125 Kupfertafeln, Falttabelle und 11 Textkupfern. 2 Bll., 39 SS.; 4 Bll., 88 Spalten. Moderner Halb-Pgt. in Pappschuber (Schuber etwas fleckig).. Bauer 38, 3. Bonacini 157 und 160. Doede 126 und 142. Ornamentstichslg. Berlin 4871 u. 4885. Rammensee 124.- Vollständiges Exemplar, mit dem erst 20 Jahre später auf Kosten des Verfassers gedrucken zweiten Teil selten! - "Grundlegendes Werk. Zusammen mit einem 1736 im Eigenverlag erschienenen zweiten Teil bildet es die Grundlage für die deutsche Schreibkunst der folgenden Generationen" (Bauer).- Die Kupfer zeigen Darstellungen von verschiedenen Initialalphabeten mit deutscher, griechischer und hebräischer Schrift, Kursive, Kapitale, ungegenständliche Schreiberzüge sowie Bibeltexte, Anekdoten etc.- Die deutsche Schreibschrift wurde im 18. Jahrhundert zum großen Teil von Michael Baurenfeind geprägt. 1710 legte er in Nürnberg seine Entwicklung der Buchstabenformen für den Gebrauch mit dem Gänsekiel fest. Die Großbuchstaben entwickelten sich weg von der Frakturform und bekamen eine schreibflüssigere Kurrentform. Das typische Kennzeichen der Kurrentschrift, der leichte Neigungswinkel der Auf- und Abstriche, fand allgemeine Verwendung.- Band 1 mit Besitzvermerk auf dem Vorsatz und kleiner Kritzelei a.d. (im rechten Rand fleckigen) Titel. Allgemeine Gebrauchsspuren, zumeist etwas finger- und braunfleckig. In Band 2 eine Tafel mit hinterl. Einriss, der Text und mehrere Tafeln stärker stockfleckig.

      [Bookseller: Antiquariat Meindl & Sulzmann OG]
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        Das Lang-defendirte und endlich mit vil Verlust eroberte Stralsund ... wie es nach der nechst vorher gegangenen Bombardierung 1678 ausgesehen ..." Befestigungsgrundriss

      Altkolorierter Kupferstich 1716: . Altkolorierter Kupferstich 1716. 32.5x37.5 cm. - Fauser 13492 - Unten Legende 1 - 27 und a - l.

      [Bookseller: Wenner Antiquariat]
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        The Works of That Eminent and Learned Lawyer, Sir George Mackenzie...

      1716. Collected Works of Sir George Mackenzie, With 30 Engravings Mackenzie, Sir George [1636(?)-1691]. The Works of that Eminent and Learned Lawyer, Sir George Mackenzie of Rosehaugh, Advocate to King Charles II. And King James VII. With Many Learned Treatises of His, Never Before Printed. Edinburgh: Printed and Published by James Watson, 1716, 1722. Two volumes. Copperplate portrait frontispiece in each volume, division title page and 30 plates. Folio (15" x 9-1/2"). Contemporary paneled calf, rebacked retaining spines, hinges mended. Light rubbing to extremities, corners bumped and lightly worn, a few nicks to boards. Woodcut head-pieces and tail-pieces, decorated initials and 30 copperplate engravings. Offsetting to margins of endleaves, light toning to text, somewhat darker in places, light foxing to a few leaves in each volume. A notably handsome set. * Only edition. Mackenzie was Lord Advocate during the reigns of Charles II and James II. He is best known for his leading role in the persecution of Scottish Presbyterians, which earned him the nickname "Bloody MacKenzie." (In many cases, he bent the law to secure a conviction.) He was an important jurist, scholar and author, and the founder of the Advocates Library, which is now the national law library for Scotland. This set collects all of his legal, historical and literary works except Aretina and The Discovery of the Fanatical Plot. The Science of Heraldry is preceded by a copperplate pictorial title page and is embellished with 30 copperplates illustrating heraldic devices. Unlike most sets, Volume II of our copy has a portrait frontispiece. Sweet & Maxwell, A Legal Bibliography of the British Commonwealth 5:74..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Les oeuvres de Virgile. Traduction nouvelle. Avec des notes critiques et historiques par le P. F. Catrou, de la compagnie de Jesus. Les Bucoliques.

      Paris, Jean Barbou, 1716.. 6 Bde. 8°. Mit 1 gest. Frontispiz u. 17 gest. Tafeln von G. Scotin nach F. de la Monce u. 1 gef. gest. Karte. Halblederbde. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschildern u. einfacher Rückenvergoldung (leicht berieben).. Graesse 341. - De Backer/Sommervogel 884. - Thieme/Becker 7/8, 583. - Ferdinand Delamonce (1678-1753) war Zeichner, Kupferstecher, Maler und Architekt. - Mit Namenszug von alter Hand auf erstem leerem Blatt. Es fehlen die Seiten 15/16 in Bd. 3. Gebräunt u. vereinzelt leicht stockfleckig. - Nummernrückenschild von Bd. III abgeplatzt. (Sprache: Französisch / Francais / French)

      [Bookseller: EOS Buchantiquariat Benz]
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        Landinge en inhalinge van de Pretendent tot Peterhead..., De vugt van de Pretendent gaande tot Montros..., De Rievier de Swynsond in Noorweegen..., Het Kraambed van de Kyserin die op den 13. April 1716..., Zee battaille tussen de Deense en de Sweedse schepen, by de rivier de Swynsond...

      ca 1716. Kupferstich in sepia gedruckt, Blatt: 66 x 55,5 cm, Druckplatte: 58,5 x 49 cm. Seltenes Blatt, in sepia gedruckt, mit neun Ansichten zeigt die Geschehnisse im Jahr 1716: (1) James Francis Edward Stuart (Jakob III. von England und Jakob VIII. von Schottland) in Peterhead in Schottland, (2) Küste von Schottland, (3) Küste von Schweden und Norwegen mit Svinesund, (4) Leopold Johann der erste Sohn von Karl VI. von Habsburg und Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel ist geboren, (5) Schlacht von Dynekilen, (6) die Schlacht von Slankamen in Serbien, (7) Karte von Korfu mit der türkische Belagerung, (8) Temeswar in Rumänien und (9) Pancevo in Serbien kommen unter die Herrschaft der Habsburger. Rand leicht stockfleckig mit winzigen Einrissen, ansonsten gut erhalten. Rare print with nine views, printed in sepia, shows important events of 1716: (1) The Old Pretender lands in Scotland, (2) map of the coast of Scotland, (3) map of the coast of Norway and Schweden with Svinesund, (4) Leopold Johann the first son of Charles VI. of Habsburg and Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel is born (died later in the year), (5) Battle of Dynekilen, (6) Battle of Slankamen in Serbia, (7) Map of Corfu being attacked by the Turcs, (8) Turcs surrender at Temeswar in Romania and (9) in Pancevo in Serbia. White margins slightly stained with tiny tears, otherwise in a good condition. There prints with historical scenes by P. Schenk were often cut to seperate scenes in the past decades and complete sheets are extremly rare.

      [Bookseller: Antiquariat Dasa Pahor]
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        Corfu/Kerkyra, siege of 1716, map, Homann 1720

      Corfu/Kerkyra, ,. Corfu/Kerkyra, siege of 1716, map, Homann 1720 Coppermap, edited by Homann J.B., Norimberg, circa 1720: "Plan de la place de Corfu avec ses environs assiege par ..." Size of the leaf: 50x58 cm., good condition, only little brownish. Situated the town of Kerkyra and its siege in the year 1716 on the island of Corfu..

      [Bookseller: Hammelburger Antiquariat]
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        Curieuser und Wohlerfahrener vormals Englischer/ ietzo aber Teutscher Hauß-Artzt in sich haltend Die aller raresten und nützlichsten Curen der Menschen in unterschiedlichen Theilen/ da der I. Das Haupt-Wehe dessen Ursache und unterschiedliche Nahmen/b] vieler Fieber/ c] Medizinische Lehr=Sätze für allerley Kranckheiten des menschlichen Leibes/ d] die Pest/wie solche vorher zu sehen und abzuwenden ist. II. Die Compositiones so denen Medicis gebräuchlich als Wassern/Syrupen/Wein/Oehlen/Electuarien/Conserven/Chymischen Salzen etc. III. Die nöthigen und nützlichen Regeln für die so sich ad Praxin medicam appliciren wollen. IV. Auserlesene Reguln welche die Würckung der Artzeney nach den Gliedern des Leibes angehen als Haupts/Brust/Magen/Leber etc. V. Auserleßene medicinische Recepten für allerhand Kranckheiten und endlich VI. Ungemeine und noch nie geoffenbarhrte Heimligkeiten etc. vorstellet sammt einen richtigen Register.

      . 346 S. 6 Bl. Kl.-8°, PpBd d. Zt.//Beigebunden: Bräuner, Johann Jakob: Unschätzbares Arzney-Büchlein zur Zeit der Noth, bestehend In einer Anzahl sicherer und approbirter Recepten. Wider vielerley täglich fürfallende inn- und äusserliche menschliche Leibs-Gebrästen, mit sonderbahrem Nutzen zu gebrauchen.Zur Ersparung vieler weitläufftiger Bücher...Auff Ansuchen treumeinender Freunde zu allgemeinen Gebrauch in eine ordentliche Abtheilung wohlmeinend außgestellet. Ulm, Wolfg. Schumacher, 1716. Kl.-8°, 7 Bll., 272 S. [enthält u.a.: Fercassi, F.J.: ...Wie man die Entsetzliche= und Erbarmungswürdige Kranckheit Epilepsia oder Fallend=Sucht mit Segen und Gnade Gottes radialiter und beständig curiren kan. Von D.J.J.B.M.P. 1711.]. Einband ein wenig berieben, Gelenk vorne innen aufgebrochen, Stempel auf vorderem und hinterem Innendeckel. 1. und 2. Blatt seitlich geklebt, durchgängig gelegentlich braunfleckig. Gutes Exemplar des seltenen Textes. Bei Bestellungen gegen offene Rechnung bitte Telefonnummer angeben. Danke!

      [Bookseller: Antiquariat Roland Moser]
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        The Art of Midwifery Improv'd Fully and Plainly laying down Whatever Instructions are requisite to make a Compleat Midwife. And The many Errors in all the Books hitherto written upon this Subject clearly refuted. Illustrated With 38 Cuts curiously Engraven on Copper Plates, representing in their due Proportion, the several Positions of a Foetus. Also A New Method, Demonstrating, How Infants ill situated in the Womb, whether obligquely, or in a strait Posture, may, by the Hand only, without the Use of any Instrument, be turned into thir right Position, without hazarding the Life either of Mother or Child

      E. Curll, J. Pemberton and W. Taylor, London 1716 - [xiv], 328 p. + plates. 20 cm. Contains Plates 1 and 5, with Figures 1-3 and 29-38. Leather boards. Respined. Ink signatures and plates on endpapers. Hinge repairs. Chipped front free endpaper. Ink scribble and stamp on first pages and ink blot and notation on title page affecting page opposite. Plates 2-4 absent. Repairs to plates. Dutch physician Hendrik Van Deventer (1651-1724) wrote the first accurate description of the female pelvis (see first fold-out plate) and its deformities, and commented upon the effect of the latter in complicating labour. So valuable were Deventer's contributions that his text remained authoritative for 150 years. Deventer's wife was a midwife and much of his success in obstetrics should be attributed to her. Note bookplate for J. Y. Simpson, the Scottish obstetrician famous for introducing chloroform as an anesthetic. English edition of G+M 6253. [Attributes: First Edition; Hard Cover]

      [Bookseller: Attic Books (ABAC, ILAB)]
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        Oratio genethliaca [...] domini Caroli VI [...] et dominae Elisabethae Christinae [...] domino Leopoldo, archiduci Austriae, principi Asturiae, [...] auspicatissime nato.

      Altdorf, Jobst Wilhelm Kohles, 1716.. (42) SS. Mit gest. Kopfstück. Pappband der Zeit mit goldgepr. Wappensupralibros des österreichischen Kaiserhauses an den Deckeln. Dreiseitiger gesprenkelter Rotschnitt. Folio (252:392 mm).. Verkündigungsschrift von der Geburt des Prinzen Leopold Johann, des letztgeborenen männlichen Habsburgers. Der ersehnte Kronprinz, am 13. April 1716 "auspicissime nato", starb nach noch nicht einmal sieben Monaten (4. November) als Säugling, so daß die Thronfolge - gemäß der 1713 erlassenen Pragmatischen Sanktion, welche die Unteilbarkeit der habsburgischen Länder sowie die sekundäre weibliche Erbfolge festlegte - auf Leopolds 1717 geborene Schwester Maria Theresia überging. Mit Leopold starb das Haus Habsburg im Mannesstamm aus. Da es sich bei dem jungen Prinzen um einen Erstgeborenen handelte, wurde sein Leichnam trotz des zarten Alters von den kaiserlichen Leibärzten seziert und einbalsamiert und in einem silberdurchwebten Kleid auf einem Paradebett aufgebahrt; Herz und Intestina wurden in zwei getrennten Behältern nach St. Stephan überführt. - Die vorliegende Altdorfer Feierschrift enthält zunächst die offizielle Verkündigung durch die Eltern, Kaiser Karl VI. und seine Gemahlin Elisabeth Christina von Braunschweig-Wolfenbüttel, anschließend die Festrede des Altdorfer Rektors Johann Heinrich Müller, und zuletzt die lateinischen und deutschsprachigen Huldigungsgedichte durch den Herausgeber, den Philologen C. G. Schwarz (1675-1751; vgl. ADB XXXIII, 227), welcher die Professur für Beredsamkeit und Poesie innehatte. - Teils minimal gebräunt. Rücken eingerissen, Ecken bestoßen, Wappen anoxydiert. Breitrandiges Exemplar. - Meusel XII, 586. Will III, 635.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Analyse des infiniment petits, pour l'intelligence des lignes courbes.

      Paris: François Montalant, 1716 - Seconde édition, in-4; xv (Préface), [i: Table], 181p., [1p. Privilège]; 11 planches dépliantes. Reliure d'époque en basane, dos à nerfs orné avec pièce de titre en maroquin rouge, gardes marbrées, tranches mouchetées. Plats de la reliure fortement épidermés avec petits manques de cuir au plat inférieur, autrement bon exemplaire à grandes marges. D'abord publié en 1696, ce célèbre ouvrage est le premier écrit en français sur le calcul différentiel. Cette seconde édition est corrigée des nombreuses fautes typographiques qui entachent la première, selon Quérard (V, 295).Guillaume de l'Hospital fut élève de Jean Bernouilli. Il a donné son nom à la "Règle de l'Hospital", qui permet de calculer la valeur limite d'une fraction dans laquelle numérateur et dénominateur tendent tous deux vers zéro. Exemplaire portant l'ex libris manuscrit de Louis-Henry-Georges Aubert du Petit-Thouars (1724-1794), ingénieur, qui fut lieutenant et commandant des ville et château de Saumur à partir de 1754.

      [Bookseller: LIBRAIRIE DES CARRÉS]
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        Relacam da solemne procissam de preces, que por ordem da Corte Ottomana fizerao os Turcos na Cidade de Meca, para alcancar a assistencia de Deos contra as armas do Augustissimo Emperador de Alemanha, & mais potencias Christaas.

      Lisbon, na Officina de Pascoal da Sylva, 1716.. 4to. 8 pp. Disbound.. Account of a pilgrimage to Mecca ordered by the Ottoman court to invoke divine assistance against the Christian forces in the Austro-Turkish War of 1716-18. In fact, the practical value of this pilgrimage turned out to be limited: in August that same year, Prince Eugene of Savoy defeated the Turks at Petrovaradin; in 1717 he recaptured Belgrade, defeating the Turkish forces with an overwhelmingly outnumbered army; in 1718 the Treaty of Passarowitz was signed, in which the Ottomans had to surrender large areas to Habsburg Empire, which now reached its greatest territorial expanse in history. - Translated into Portuguese and published by Jose Freire de Monterroyo Mascarenhas (1670-1760), the polyglot editor of numerous travel accounts and topical pamphlets. Rare; OCLC lists only two copies in America (Yale, Toronto). Occasional slight brownstaining. - OCLC 222370772. Cf. Apponyi 2402, 2405.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Prospect, Grundris und Gegent der Königl. Schwed. Vestung Stralsund wie solche den 15 July 1715 von den Nordischen Hohen Allyrten ist belagert worden

      Homann, Joan Babtist, 1716. "Prospect, Grundris und Gegent der Königl. Schwed. Vestung Stralsund wie solche den 15 July 1715 von den Nordischen Hohen Allyrten ist belagert worden". Altkol. Kupf.-Kte. nach D. Heer von J. B. Homann, (1716). Umgebungskte. von Stralsund mit gr. Nebenkte. (Einzeichnung verschiedener Schiffsoperationen im Grieswalder Bodden) u. gr. Ansicht der Stadt (11:47,5 cm). 50:59 cm..

      [Bookseller: Antikvariat Karel Krenek]
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        The True Nature of Imposture Fully Display'd in the Life of Mahomet [...]. The Sixth Edition, corrected.

      London, for E. Curll, J. Hooke and T. Caldecott, 1716.. 8vo. XII, (2), 286 pp. Contemp. calf. All edges sprinkled in red.. 6th edition of this "often reprinted" (DNB) treatise, first published in 1697. Its scholarship depended in particular on Pococke. "Prideaux's literary reputation rests on his 'Life of Mahomet' (1697) [... of which] the story has been told that the bookseller to whom he offered the manuscript said he 'could wish there were a little more humour in it.' No sign of humour was ever shown by Prideaux, except in his proposal (26 Nov. 1715) for a hospital in each university, to be called 'Drone Hall,' for useless fellows and students. The 'Life of Mahomet' was in fact pointed as a polemical tract against the deists. [...] Some of its errors were noted by Sale in the discourse and notes to his translation of the 'Koran,' 1734" (ibid.). From the library of the British philosopher of religion, David Arthur Pailin (b. 1936), with his bookplate and notes laid in. - Chauvin XI, 658. Cf. DNB 46, 353. Gay 3623 (1st. ed.).

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Perspectivischer Auffriss des Fürstlichen Schlosses zu C. Erlang von vornen anzusehen. (Erlangen).

      Augsburg. Wolff.1716.. Kupferstich. 27 x 41 cm.. -Blatt 26 aus " Decker - Fürstlicher Baumeister, oder Archtectura Civilis ". Das schöne Blatt breitrandig und tadellos erhalten.

      [Bookseller: Antiquariat Peter Hassold]
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        Christian Gottlob Pitschmanns geographisch-natürlich-politisch-geistlich- und gelehrte Staats-Wissenchaft der Länder Portugall, Spanien, Franckreich, Lothringen, Franche-Comte, Schweitz, Italien, Sicilien, Sardinien, Corsica und Maltha.

      Leipzig Johann Ludwig GleditsMoritz Georg Weidmann 1716. I. Alte, mittlere und neue Geographie. II. Die natürliche beschaffenheit und Landes-Art. III. Deren nöthigstes aus der alt- und neuen Historie, und merckwürdigstes von dem Titel, nächsten Erben, Genealogie, regierungs-Art, vornehmen Colegiis, Staänden/alt- und neuen Gesetzen, staats-Interesse, Praetensionibus, Wappen, Ritter-Orden, Müntzen, macht und Einkommen hoher Häupter. IV. Ferner derselben remarquablestes von der alten und jetzigen Religion, geistlichen Gerichten, geistlichkeit, und Consiliis. V. Und curieusestes von denen Studiis, hohen Schulen, Bibliothequen Müntz-Cabineten, Antiquitaeten, Sprachen und gelehrten leuten, nebst einer Vorbereitung von der Geographie, Complexion der Elemente und des Menschen/der Historie/Genealogie, Chronologie, und Heraldica insgemein, wie auch nöthigen Kupffern vorgestellet wird, durchgehends auf das Zeugniß guter Autorum gegründet, und biß auf die Friedens-Schlüsse zu baden und Utrecht gerichtet. Mit einem gestochenen zweiseitigen Frontispiz (Brühl), Tafeln mit gestochenen Wappen, Ahnentafeln. Der aus der Lausitz stammende Schriftsteller und Theologe Christian Gottlob Pitschmann (1681-1746) unterrichtete ab 1709 am damaligen Gymnasium in Zittau. Pergament. 848 S. kl. 8°. Dem Alter entsprechend guter Erhaltungszustand, teilweise schmutzig. Eingeklebt ein Auszug aus den Statuten der Fabian-Volksbibliothek zu Mittel-Herwigsdorf von 1877

      [Bookseller: Versandantiquariat Wenzel]
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        Unterricht von den tödtlichen Wunden des gantzen menschlichen Leibes, wie selbige ein Medicus und Chirurgus nach dem Grund der Anatomie erkennen, und darüber die Berichte und Obductions-Zedel vernünfftig einrichten soll.

      Dresden, J. J. Winckler, 1716.. Gest. Front., (1 Bl.), 482 S., (8 Bl.). Pp. mit RSch.. Erste Ausgabe. - Blake 495; Hirsch/H. V, 999. - Posthum erschienenes Werk des aus Elbing stammenden Johann Jacob Woyt (1671-170), der 1697 in Kopenhagen promovierte, 1706 Professor in Königsberg und 1709 Epidemiearzt wurde. Bekannt wurde er durch sein "Gazophylacium mediophysicum"; die vorliegende Monographie mit Beschreibung von Wunden an Kopf, Brust, Herz, Lungen, Zwerchfell etc. gilt als sein seltenstes Werk. - Sehr gut erhaltenes, gleichmäßig gering gebräuntes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat im Hufelandhaus GmbH vorm. L]
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        Gazophylacium rerum naturalium e regno vegetabili, animali & minerali depromptarum...

      1716. Leipzig and Frankfurt, Johann Herbort Kloss, 1716. Folio (386 x 264 mm). ff. 36, comprising title in red and black with engraved vignette, letterpress index leaf, and 34 engraved plates numbered (2-36, the title counting as plate one according to the index); a very good copy in contemporary sheep-backed speckled boards (skilful repair to hinges and edges worn). Second edition (first 1642). Basil Besler's Wunderkammer was inherited and added to by his nephew Michael Rupert, who here published a catalogue of his additions. This 'treasury of natural things from the vegetable, animal, and mineral kingdoms' exhibits such typical Wunderkammer contents as a unicorn horn, a hyoidal bone of a swan, a beak of a hornbill, a bird of paradise, a carved nautilus shell, an 'Arcimboldo' grotesque of shells, pyritised ammonites, asbestos, 'ruin' marble, engraved gems and antique coins, along with such unica as Johann Zizka's sword. Many rare plants and birds are figured, along with ethnographic objects such as a Brazilian Indian girdle made from the nuts of the Brazilian tree Cerbera ahovai. The image of this plate was used for the border of Valentini's Museum museorum, Frankfurt 1714. Michael Rupert (1607-61), a physician and pharmacist in Nuremberg, was a virtuoso scholar-collector, and also assembled an important collection of art and antiquities. These plates were first published in 1642, reissued in 1716, and again in 1733. The engraved title of the 1642 edition was replaced here by a letterpress title with engraved vignette. Apart from the index leaf there was no further text, and the plates were printed from the original coppers. Cobres p. 102 n 10; Nissen ZBI, 346..

      [Bookseller: Antiquariaat Junk]
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        Regni Norvegiae Accurata Tabula.

      [Nuremberg], c.1716.. Handcoloured Original Engraving (copper engraving). 49,5 cm wide x 59 cm high. Excellent condition of this beautiful original 18th century map.. Johann Baptist Homann (20 March 1664 - 1 July 1724) was a German geographer and cartographer, who made maps of the Americas. Homann was born in Oberkammlach near Kammlach in the Electorate of Bavaria. Although educated at a Jesuit school and preparing an ecclesiastical career, he eventually converted to Protestantism and from 1687 worked as a civil law notary in Nuremberg. He soon turned to engraving and cartography; in 1702 he founded his own publishing house. Homann acquired renown as a leading German cartographer, and in 1715 was appointed Imperial Geographer by Emperor Charles VI. Giving such privileges to individuals was an added right that the Holy Roman Emperor enjoyed. In the same year he was also named a member of the Prussian Academy of Sciences in Berlin. Of particular significance to cartography were the imperial printing privileges (Latin: privilegia impressoria). These protected for a time the authors in all scientific fields such as printers, copper engravers, map makers and publishers. They were also very important as recommendation for potential customers. In 1716 Homann published his masterpiece Grosser Atlas ueber die ganze Welt (Grand Atlas of all the World). Numerous maps were drawn up in cooperation with the engraver Christoph Weigel the Elder, who also published Siebmachers Wappenbuch. Homann died in Nuremberg. He was succeeded by the Homann heirs company, in business until 1848, known as "Homann Erben", "Homanniani Heredes", "Heritiers de Homann" abroad. (Wikipedia)

      [Bookseller: Old Head Books & Collections]
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        Historia cicutae aquaticae, qua non solum plantae hujus venenatae structura naturalis... Adjectae sunt ad calcem dissertationes de thee Helvetico ac cymbalaria. Curante Th. Zvingero.

      Basel, Officina Episcopiana, 1716.. (20,5 x 17,5 cm). (16) 336 (8 (2w)), 24, 20 S. Mit gestochenem Frontispiz, 1 Textholzschnitt und 4 Holzschnitttafeln. Pergamentband der Zeit.. Zweite Ausgabe seiner berühmten toxikologische Schrift über den Wasserschierling, erstmals ergänzt durch die beiden Dissertationen über den "Schweitzer-Thee" und "De Cymbalaria". - Wepfer (1620-1695), einer der hervorragendsten Ärzte des 17. Jahrhunderts und ein scharfsinniger Diagnostiker, beschreibt hier sehr ausführlich die Ergebnisse von acht Versuchen mit dem Schierling an verschiedenen Tieren. Das Frontispiz zeigt eine Karte des oberen Donaulaufes und eine Ansicht von Donaueschingen. - Gestempelt. Vorsatz mit Notizen von alter Hand. Stellenweise etwas stockfleckig bzw. gebräunt. Teils schwach wasserrandig. Insgesamt wohlerhalten. - Hirsch/H. V, 903; Nissen BBI 2136; Pritzel 10186; vgl. Garrison-Morton 974.1 (EA)

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Gründlicher unterricht von Erzeugung der Würmer im menschlichen Leibe, Anjetzo aus dem französischen übersetzt, nebst denen deswegen fürgefallenen Streitigkeiten.

      Leipzig, Thomas Fritsche, 1716.. 8°. 12 n.n. Bl., 326 S.,1 Bl. Register. Mit 5 (davon 1 gefalteten) gestochenen Tafeln. Interims-Pappband der Zeit.. Blake 15. - Waller 417. - Garrison-M. 2448.2 (für franz. Ausgabe von 1700). - Erste deutsche Ausgabe. Andry (1648-1742) verliess nach dem Studium der Theologie den geistlichen Stand, studierte in Reims Medizin und wurde 1697 in Paris Professor. "Er stellt in diesem sonst gelehrten Werke die absurde Theorie auf, dass jeder Körperteil seine ihm eigentümlichen Würmer habe und daraus die entsprechenden Krankheiten hervorgehen" (Hirsch). - Papier durchgehend stark gebräunt.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
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        Mathematisches Lexicon, Darinnen die in allen Theilen der Mathematick üblichen Kunst-Wörter erkläret / und Zur Historie der Mathematischen Wissenschafften dienliche Nachrichten ertheilet, Auch die Schrifften, wo iede Materie ausgeführet zu finden, angeführet werden: Auff Begehren heraus gegeben von Christian Wolffen.

      Leipzig, Bey Joh. Friedrich Gleditschens seel. Sohn. 1716.. Gr.-8° (21 x 13 cm). Titel in schwarz/rot, (12) Seiten Vorrede, 1494 Spalten, (58) Seiten Register, das letzte weiß. Mit einem gestochenen Frontispiz und zahlreichen Textholzschnitten. Pergamentband der Zeit mit durchgezogenen Bünden, umgeschlagenen Deckelkanten, goldgeprägtem Rückentitel und rot gefärbtem Schnitt.. Poggendorff II, 1355. - DSB XIV, 482ff. - Cantor, Geschichte der Mathematik III, 270f. - Erste Ausgabe des Maßstäbe setzenden mathematischen Lexikons. - Einband gleichmässig gedunkelt, Kanten etwas stärker; gering angestaubt und fleckig. Bezug des Hinterdeckels im oberen Bereich leicht wellig. - Auf dem vorderen Vorsatz alter Besitzeintrag ("Ex Libris D.F. Feldmanni") und längere Widmung aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Vorsätze und Frontispiz verso etwas stockfleckig. Durchgehend gleichmässig gebräunt, ansonsten bis auf ganz vereinzelte kleine Braunflecken erfreulich sauber. - Das schöne allegorische Kupferstich-Frontispiz (Minerva-Athene mit Astronomia und Geometria samt astronomisch-mathematischer Instrumente) tadellos und in sehr gutem Abdruck. - Schönes und wohlerhaltenes Exemplar in einem guten zeitgenössischen Einband; in diesem Zustand selten. - Christian Freiherr von Wolff (1679-1754), neben Leibniz die überragende deutsche Gestalt der rationalistisch-teleologischen Aufklärungsphilosophie in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, war "der Sohn eines einfachen, wenn auch gebildeten Breslauer Handwerkers. Er widmete sich der Philosophie und der Mathematik. Letzerer hatte er große Lehrerfolge, ersterer sehr wechselnde Lebensschicksale zu verdanken. Seit 1703 lehrte er in Leipzig, von 1707-1723 in Halle. Religionswidriger Bestrebungen angeklagt wurde er 1723 bei Androhung des Stranges aus den preussischen Landen verwiesen. Der Vertriebene fand an der Universität Marburg bereitwillige Aufnahme, bis Friedrich der Grosse ihn bei Regierungsantritte 1740 nach Halle zurückberief. Dort bleib Wolf bis zu seinem Tode [ ] Das Werk [Mathematisches Lexicon] leistet annähernd dasjenige, was in dem weitschweifigen Titel versprochen wird. Die Kunstausdrücke sind erklärt. Verweisungen auf Nachschlagebücher, unter welchen Wolf seine eigenen bevorzugt, weil sie viel verbreitet, daher leicht zugänglich sind, wie er glaube, auch leicht verständlich seien, werden überall gegeben. Wo es um die neuen Theile der Mathematik, insbesondere um die Infinitesimalrechnung sich handelt, tritt die entschiedenste Parteinahme für Leibniz zu Tage" (Cantor). - "At Halle, Wolff lectured on mathematics and algebra, building and fortification, as well as experimental and theoretical physics; a glimpse of the kind of courses given may be obtained from one of the earliest writings of this period, his popular handbook 'Anfangsgründe aller mathematischen Wissenschaften', 1710" (DSB). - Das Lexikon ist über seinen mathematischen Gehalt von weiterem kultur- und wissenschaftshistorischem Interesse, da es (in der Breite der Anlage Walchs zeitnahem 'Philosophischen Lexikon' nicht unähnlich) Themen wie Astronomie, Astrologie, Ornamentik, Ingenieurswesen und Baukunst, Meteorologie, Bergbau und vor allem Fortifikations- und Kriegskunst behandelt und heute teilweise curios anmutende Artikel enthält wie beispielsweise "Cloaca, das heimliche Gemach oder Abtritt" (als bauliches Problem), "Characteres chronologici" (Prognostica), "Astrometeorologia" (Astrologische Witterungsvorhersage), "Ancker-Kugel" (Brandbombe mit Widerhaken) und "Laconicum" (Schwitz-Stube, nach Vitruv ein "Ort, wo man schwitzet").

      [Bookseller: Antiquariat Otto W. Plocher]
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        Mathematisches Lexicon, Darinnen die in allen Theilen der Mathematik üblichen Kunst-Wörter erkläret, und zur Historie der Mathematischen Wissenschafften dienliche Nachrichten ertheilet, auch die Schrifften, wo iede Materie ausgeführte zu finden, ausgeführet werden: Auff Begehren heraus gegeben von Christian Wolffen..

      Leipzig bey Joh. Friedrich Gleditschens seel. Sohn 1716.. 8vo. Ganzpergamentband der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel und Dreiseitenrotschnitt. Frontispiz und 7 Bl. Titelei und Vorrede, 1494 Spalten zweispaltig gesetzt, 29 Bl. Register mit vielen Figuren. Im vorderen Vorsatz mehrere gelöschte Vorbesitzereinträge. Im Innenbereich ca. 10 (Hand-) colorierte Figuren. Gutes Expl.. Poggendorff II, 1355; Bibl. Dt. Mus., Libri rari 305; Cantor III, 271. #M10820

      [Bookseller: Antiquariat Carl Wegner]
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        Joseph: Ausführliche Anweisung zur Entwerfung, Erbauung, und Erhaltung dauerhafter, und bequemer Straßen. 3 Bände. Mit zus. 28 (1 etwas kolor.) gefalt. gest. Tafeln auf 29 Blatt (Taf. 9 in Bd. I besteht aus 2 Blatt) u. 2 gefalt. Tabellen. Wien, Degen, 1807. 8vo. (20,0 x 11,9 cm). 1: XIV S., 1 Bl. Inhalt, 461 S. (5 S. Verlagsverzeichnis u. Druckfehler). 2: Titel, 472 S., 4 Bll. (Inhalt, Verlagsverzeichnis u. Verbesserungen). 3: VI S., 1 Bl. "Verbesserungen", 424 S. Halblederbände um 1920 mit etwas Rückenvergoldung.

      . . Erste Ausgabe des ersten umfassenden Handbuches zum modernen Straßenbau im deutschsprachigen Raum. - Der "Traite de la construction des chemins..." von Henri Gautier (1716; deutsch 1773) enthielt neben Anweisungen zum modernen Straßenbau vor allem Abhandlungen über die Straßen der Römer. Die kleineren Arbeiten von L. Voch (1776), F. G. Wahl (1786) u. K. F. Wiebeking (1804) erheben keinen Anspruch auf systematische Bearbeitung. Seine langen Erfahrungen, "auf welche ich mit practischer Ueberzeugung ein Bausystem gründen und entwerfen konnte" (S. XI), erlauben dies jedoch Schemerl (1752-1837), der sich seit dem Beginn seiner Ausbildung ausschließlich dem Straßen- u. Wasserbau gewidmet hat. Die drei Teile enthalten die folgenden Abschnitte: 1. "Die verschiedensten Constructionsarten der Straßen, nebst den Grundsätzen und der Anleitung zur zweckmäßigen Entwerfung vollständiger Straßenprojecte." 2. "Die Anweisungen, wie der Bau einer neuen Straße gehörig eingeleitet, wirthschaftlich und zweckmäßig ausgeführt, und nach seiner Vollendung zur weiteren Unterhaltung ordentlich übergeben werden solle." 3. "Die Anleitung zur zweckmäßigen Unterhaltung der hergestellten Straßen; das dabey zu beobachtende Manipulations-System; und die nöthigen Hülfsmittel zur Erhaltung des guten Standes der Haupt-Straßen...". - Entsprechend seiner Tätigkeit in den gebirgigen Gegenden Österreichs legt Schemerl auch großen Wert auf die Darstellung von Gebirgsstraßen. - Die Tafeln zeigen u. a. Profile, Schnitte, Pflasterungen, die Anlage von Bergkehren, Brücken (u.a. Coakbrookdale), Werkzeuge u. Geräte, Meilenweiser sowie den von Catel in Berlin entworfenen Wegmesser, der u.a. von Friedrich Nicolai auf seiner Reise durch Deutschland benutzt worden ist. - Titel mit Namensstempel "Jos. Straßberg". Exlibris Ignac Karkan. Engelmann S. 335 u. Malberg S. 124 (beide nur die 2. Ausgabe von 1820). - ADB LIII, S. 748f. - Wurzbach XXIX, S. 195ff. - Etwas stockfleckig. 1 Tafel in den Gelenken teilw. verstärkt, einige Gelenke etwas eingerissen.

      [Bookseller: Antiquariat Meinhard Knigge]
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        Gazophylacium Medico-Physicum, Oder Schatz-Kammer, Medicinisch- und Natürlicher Dinge, In welcher Alle Medicinische Kunst-Wörter, inn- und äusserliche Kranckheiten, nebst dererselben Genes-Mitteln, alle Mineralien, Metalle, Erzte, Erden, zur Medicin gehörige fremde und einheimische Thiere, Kräuter, Blumen, ... und viele curiöse zur Mechanic gehörige Kunst-Griffe ... erkläret ... und mit einem nöthigen Register versehen werden.

      Leipzig Lanckischens Erben, 1716.. Gestochenes Frontispiz, 3 Blatt, 1035 Seiten, 34 Blatt. 21,5 x 16,5 cm, Pergament der Zeit.. Zweite Auflage dieses medizinischen Nachschlagewerks. - Einband fleckig, Vorsätze erneuert. Vorrede im Bug verstärkt. Kaum gebräuntes, überwiegend sauberes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Mertens & Pomplun]
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        Eigenhändiger halbseitiger Brief mit Unterschrift an Königin Elisabeth, ohne Ortsangabe, datiert 14. Sept. 1780. Doppelblatt, Wasserzeichen JHonig & Zoonen', Blattgröße 23 x 18,7 cm.

      . . Leicht sarkastischer, aber dennoch im Ton sehr freundlicher und persönlicher Brief Friedrichs an seine in Schönhausen lebende Ehefrau. Er dankt, beklagt sich über seinen hinfälligen Körper und berichtet über die bevorstehenden Besuche seiner jüngeren Schwester, der Herzogin Philippine Charlotte von Braunschweig-Wolfenbüttel (1716 - 1801) und deren Sohn Karl (1753 - 1806). "Madame, Je vous suis fort oblige de Votre Souvenir il faut bien que mon vieu Cadavre soutienne les fatigues tant bien que mal, j'aurai Le plaisir de Voir ma Soeur de bronsvic sur La fin de ce Mois, je Crois que le Duc viendra ici quelques jours plustot, je Souhaite que Vous passiez agreablement Votre tems a la Campagne en Vous pryant de me Croire avec bien de L'estime Madame Votre tres humble Serviteur Federic". (Abgedruckt in 'Oeuvres de Frederic le Grand', hrsg. von J.D.E Preuss, Bd. 26, 1855, S. 59). - Unterschrift minimal verwischt, sonst sehr wohlerhalten.

      [Bookseller: Antiquariat Elvira Tasbach]
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        Helvetiae stoicheiographia. Orographia. Et Oreographia. Oder Beschreibung der Elementen, Grenzen und Bergen des Schweitzerlands. Der Natur-Histori des Schweitzerlands Erster Theil (& Zweiter Theil:) Hydrographia Helvetica. Beschreibung der Seen, Flüssen, Brünnen, warmen und kalten Bädern und anderen Mineral-Wassern des Schweitzerlands. (& Dritter Theil:) Meteorologia et Oryctographia Helvetica. Oder Beschreibung der Lufft-Geschichten, Steinen, Metallen, und anderen Mineralien des Schweitzerlands... 3 Teile in 1 Band gebunden.

      Zürich, in der Bodmerischen Truckerey, 1716-1718,. gr. in-8vo, I) Frontispiz + Titelblatt in rot und schwarz + 2 n.n. Bl. (Flecken Plürs - Inhalt) + 268 S. + 2 Bll. (Register) + 5 gef. Tafeln (mit dem grossen Doppeltbl. n° 3-4: Bergsturz in 'Plürs in Pündnen') ; II) Titelbl. in rot und schwarz + 7 n.n. Bll. + 480 S. + 4 n.n. Bll. (Register - Fehler zuverb. & Inhalt Kupfertafeln) + 12 gest. Abbildungen auf 9 Tafeln; III) Titelbl. in rot und schwarz + 7 n.n. Bll. + 336 S. + 19 Kupfertafeln (davon 1 gef.) mit 179 Abb., einige Feuchtigkeitsränder in Bd. 1& 2, 1 Tafel am Rand gestaucht, 1. Zwischentitel eingerissen. Original-Lederband auf 5 Bünde mit etwas Rückenvergoldung.. Reich illustrierte Erstausgabe dieser Triologie. Mit den zwei übereinander liegenden beweglichen Kupferstichansichten vom Bergsturz in Plürs. Mit der seltenen grossen Faltansicht von Weesen am Walensee, welche in der zweiten Ausgabe von 1752 durch eine Karte der Rhonequelle ersetzt wurde. EIN GRUNDLEGENDES WERK ZUR GESCHICHTE DER SCHWEIZ, das viel dazu beigetragen hat, besonders im deutschsprachigen Gebiet das Interesse an den Naturschönheiten der Schweiz zu wecken und das Land dem Tourismus zu öffnen. Die "Helvetiae Stoicheiographia" ist ein selbstständiges Werk (das wohl Elemente der "Natur-Geschichten" von 1706 ff. enthält und woraus in der Londoner Ausgabe von 1708 Teile in lateinischer Sprache veröffentlicht worden waren) in dem Scheuchzer seine jahrelangen Beobachtungen erstmals im Druck erscheinen lässt. Davon erschien dann eine lateinische Ausgabe im Jahr 1723 in Leiden, um ein möglichst breites europäisches Publikum zu erreichen.Seinem ersten Buch über die "Schweizerische Luft" geht ein allgemeiner Abschnitt über die Grösse der Erde voraus, wobei Scheuchzer bei der Besprechung der verschiedenen Erddurchmesser auch Newton's "Principia" zitiert. Die Beschreibung der Elemente, Grenzen und Berge des Schweizerlands beginnt er mit dem Charakter der Jahreszeiten der Schweiz und der schwierigen Lage der Kalendermacher. Als Gründe der Unsicherheit meteorologischer Aussagen nennt er das Fehlen bestimmter, regelmässiger Feststellungen über Klima und Wetter. Es folgen seine Berichte über die Berge, deren Alter und Entstehung, die Bedeutung der Alpwirtschaft; ein Verzeichnis der Schweizerberge beschliesst den ersten Band. Im zweiten Band über die Seen, Flüsse und Mineralwasser setzt sich Scheuchzer auch als Arzt weitläufig mit den kalten und warmen Bädern auseinander und schildert deren Bedeutung für die Wiederherstellung der Gesundheit. Dem abschliessenden dritten Band über die Luftschichten, Steine, Metalle, Fossilien und Mineralien der Schweiz, legt Scheuchzer seine barometrischen Höhenmessungen zu Grunde. Er war der erste, der solche Messungen im Hochgebirge vornahm. Ein grosses Kapitel bilden die Mineralien der Schweiz. Hervorzuheben ist der Abschnitt über den Bergkristall, das Eisen und dessen Lagerstätten. Den interessantesten Teil bilden die Funde von Fossilien, die den dritten Band zum Abschluss bringen.Als Vorarbeit seiner "Naturgeschichte des Schweizerlandes", in welcher er dem gebildeten Volk die Merkwürdigkeiten und Schönheiten seiner Heimat aufschliessen wollte, ist die Wochenschrift zu betrachten, die Scheuchzer unter dem Titel "Seltsamer Naturgeschichten des Schweitzerlandes wochentliche Erzählung" (die dann den Gesamttitel "Beschreibung der Natur-Geschichten des Schweizerlands" erhielt) in den Jahren 1706 -1708 herausgab.Zu den orientierenden Vorarbeiten darf auch die von Scheuchzer herausgegebene Schweizerkarte "Nova Helvetiae Tabula..." gerechnet werden, die lange Zeit die gültige Karte der Schweiz war. Sowie die "Ouresiphoites Helveticus, sive Itinera Alpina tria", die bereits 1708 in London auf Betreiben der Royal Society erschienen war. Scheuchzer war seit 1706 Mitglied dieser Gesellschaft, deren Präsident damals Isaac Newton war. Aus den Widmungen der "Itinera tria" geht hervor, dass Newton sich mit der Herausgabe befasste, was auch daraus hervorgeht, dass er persönlich 20 Pfund zur Begleichung der Kosten beisteuerte.Nach unseren Recherchen gibt es Exemplare mit einem zusätzlichen 'Erklärungsblatt' in Teil 1, das in unserem Exemplar wohl nicht beigebunden wurde. 1re edition illustree de 33 planches hors-texte (avec 196 figures). Vignettes gravees dans le texte. Cet ouvrage contient e.a. le recit de l'ascension du Pilate par Conrad Gessner au milieu du XVIe siecle. Reliure en veau d'epoque, dos a 5 nerfs. Rare.First illustrated edition of this 3 volume set. Complete copy with 1 frontispice, 3 titlepages in red & black and 33 copperplates (with 196 figures), waterstain in lower right corner of part 1 & 2, contemporary full calf binding, lettering on spine, in all a very good copy. Please notify before visiting to see a book. Prices are excl. VAT/TVA (only Switzerland) & postage. Barth 17211; Lonchamp 2638; Fischer, Scheuchzer, SS. 72-90; Dürst S. 78; Haller I, 1044-6; Perret 3946.

      [Bookseller: Harteveld Rare Books Ltd.]
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        Helvetiae stoicheiographia. Orographia et oreographia. - Oder Beschreibung Der Elementen / Grenzen und Bergen des Schweitzerlands. Der Natur-Historie des Schweizerlands Erster Theil. - (II:) Hydrographia Helvetica. - Beschreibung Der Seen / Flüssen / Brunnen / Warmen und Kalten Bäderen / und anderen Mineral-Wasseren Des Schweitzerlands. Der Natur-Histori des Schweitzerlands. Zweyter Theil.

      Zürich, Bodmerische Truckerey, 1716-1717. 2 (von 3) Bänden. Kl.-4°. 4 (von 6) nn. S., 268 (4)) S.; (16), 480, (8) S. Mit 1 gest. Frontisp. u. 17 Kupfertafeln. Pergamentbände der Zeit mit gepr. Rückentitel.. Haller I, 1044-46. - Lonchamp 2638. - HLS-Scheuchzer (No 8). - Teil 1 und 2 von insgesamt 3 Teilen in Erstausgabe. Grundlegendes Werk zur Naturgeschichte der Schweiz. Teile daraus sind schon 1708 in lateinischer Sprache in der Londoner Ausgabe veröffentlicht worden. Scheuchzer (1672-1733) "einerseits ein Polyhistor barocken Zuschnitts, anderseits als empir. Wissenschaftler schon stark der Aufklärung verpflichtet" (HLS), studierte Naturphilosophie, beschäftigte sich mit Astronomie, Versteinerungskunde und Botanik und wurde 1710 Professor für Mathematik am Zürcher Carolinum. Ab 1704 auch Mitglied der Royal Society in London, die ihn finanziell unsterstützte, ihn zur Publikation seiner Schriften motivierte und Wesentliches zur Verbreitung dieser beitrug. Scheuchzer beschreibt im 1. Band die Grenzen, die Form der Gewässer, die Gestalt der Berge mit deren Höhlen, Luftlöchern und Schneelawinen. Im 2. Band beschreibt er neben den alphabetisch aufgelisteten Gewässern mit ihren Überschwemmungen und Trockenperioden auch die Bäder der Schweiz, die er in "Classen" wie warme Bäder, kalte Bäder, Sauerbrunnen, versteinernde Wasser, Schwefelwasser etc. einteilt, die ihn vorallem als Arzt mit ihren heilenden Wirkung interessiert haben dürften. - Durchgehend stockfleckig. Tafeln zum Teil knitterfaltig. Einbände fleckig und etwas verzogen.

      [Bookseller: EOS Buchantiquariat Benz]
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        Helvetiae historia naturalis, Oder Natur-Historie des Schweitzerlandes. Tle. 1-3 (= alles Erschienene) in 1 Bd.

      Zürich, in der Bodmerischen Truckerey, 1716/1717/1718.. Titel, 1 Frontispiz, Titel Tl. 1 in Rot-Schwarz, 1 Bl., 268 S., 2 Bll. (Register); Titel Tl. 2 in Rot-Schwarz, 7 Bll., 480 S., 4 Bll. (Reg.); Titel Tl. 3 in Rot-Schwarz, 7 Bll., 336 S. Mit zus. 20 Abb. auf 17 (von 33) tls. gefalt. Kpfr.-Taf., gestochen von J. M. Füßli. HPgt. d. Zt.. Pergamentrücken mittig durchgängig aufgeplatzt, vereinzelte Farbstift-Anstreich., stellenweise braun- bzw. fingerfleckig, einzelne Tafeln angerändert bzw. knickspurig, gelegentl. auch mit kl. Einrissen im Falz. StaVuT. - Aus dem Besitz von Jakob Langermann [*17.03.1700 Hamburg, +11.08.1762 Hamburg, Lizentiat beider Rechte, Senator in Hamburg], aus dessen Nachlaß das Werk später in die Bibliothek der Mennoniten-Gemeinde zu Hamburg u. Altona überging. - Inhalt: 1. Helvetiae stoicheiographia, orographia et oreographia, Oder Beschreibung der Elementen, Grenzen und Bergen des Schweitzerlands (enthält u.a. "Conradi Gesneri Descriptio MontisFracti sive Montis Pilati..." (S. 225-246). 2. Hydrographia Helvetica. Beschreibung der Seen, Flüssen, Brunnen, Warmen und Kalten Bäderen, und anderen Mineral-Wasseren des Schweitzerlands (mit einem alphabetischen Verzeichnis der Gewässer, sowie Beschreibung der Heilwirkungen der einzelnen Bäder). 3. Meteorologia et oryctographia Helvetica. Oder Beschreibung der Lufft-Geschichten, Steinen, Metallen, und anderen Minaralien des Schweitzerlands, absonderlich auch der Uberbleibselen der Sündfluth. Ist der Dritte oder eigentlich der Sechste Theil der Natur-Geschichten des Schweitzerlands. [Enthält u.a. "Christian Wolffes Gedancken über das ungewöhnliche Phoenomenon (!), welches den 17. Martii 1716 zu Halle ... gesehen worden" (S.50-77)]. - Zu dem Schweizer Arzt u. Universal-Gelehrten Johann Jakob Scheuchzer (1672-1733) siehe ADB 34, S. 710-715; NDB 22, S. 711 f.; zu dem Universal-Gelehrten Christian Wolff (1679-1754) siehe ADB 44, S. 12-28; zu dem Schweizer Maler u. Kupferstecher Johann Melchior Füßli (1677-1736) siehe NDB 5, S. 702; Thieme/Becker 12, S. 571 f. (mit diesem Titel).

      [Bookseller: Antiquariat Reinhold Pabel]
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        Instruction pour les Jardins fruitiers et potagers; Avec un traite des Orangers, & des Reflexions sur l'Agriculture. Avec une Instruction pour la Culture des Fleurs.

      Paris, Claude Robustel, 1716.. Nouvelle Edition, Tome 1 und 2 (komplett). 4°. Titelbl., 3 Bl. Widmung, 32 S. Gedicht und Vorwort, 4 Bl. Inhaltsverzeichnis, 1 Faltplan (Fragment), 666 S., 2 Bl. Privileg. Titelbl., 4 Bl. Inhaltsverzeichnis, 562 S., 15 Bl. Gartenlexikon. Original Leder m. ggpr. Rücken. Gut. Einbände bestoßen und beschabt, Rücken Band 1 m. Fehlteilen an Kopf u. Fuß. Name von alter Hand auf Titeln. Band 1 auf vielen Seiten mit alter Kinderhand (wohl frühes 19. Jhdt.) für Schreibübungen u. Kritzeleien genutzt. Auch einzelne Tafeln sind hierdurch am Rand oder auf der Rs beeinträchtigt.. Augmentee de la Culture des Melons, de la maniere de tailler les Arbres Fruitiers, d'un Dictionaire des termes dont se servent les Jardiniers en parlant des Arbres, & d'une Table des Matieres. Band 1 mit 4 Kapitelkupfern, 11 Kupfertafeln (davon 1 gefaltete nur hälftig vorhanden), 1 gest. Gartenplan (nur im Ansatz vorhanden), 4 Holzschnitten i.T. sowie zahlr. geschn. Vignetten. Band 2 mit 4 Kapitelkupfern, 7 Holzschnitten i. T. sowie zahlr. geschn. Vignetten. Jean-Baptiste La Quintinie (1624 - 11.11.1688) zunächst als Rechtsanwalt am Parlament und für die Königin tätig, wurde er Erzieher des Sohnes von Jean Tambonneau, Präsident des Parlaments. Inspiriert durch eine Studienreise nach Italien, zu dieser Zeit das maßgebende Land der Gartenkunst in Europa, begann er sich in der Folge mit dem Gartenbau und der Gartentheorie auseinander zu setzen und -nachdem ihm M. Tambonneau die Pflege seines Pariser Gartens übertragen hatte- seine Überlegungen in die Praxis umzusetzen. Bald erwarb er sich den Ruf eines tüchtigen Gärtners und wurde mit der Anlage von Küchen- und Obstgärten u.a. in Sceaux, Rambouillet und Vaux-le-Vicomte beauftragt. Nach der Verhaftung des unglücklichen Fouquet wurde er Leiter des bereits unter Ludwig dem XIII. angelegten Küchengartens in Versailles. 1670 wurde er zum Direktor aller königlichen Nutzgärten ernannt, ein Amt, das Louis XIV eigens für ihn geschaffen hatte. Im Jahre 1678 legte er den neuen Nutzgarten in Versailles an, was ihn noch berühmter machte und ihm 1687 den Adelstitel eintrug. Er erkannte die Bedeutung des Saftes, der Befruchtung und des Wurzelsystems für das Wachstum der Bäume und erklärte die zu ergreifenden Vorsichtsmassnahmen bei ihrer Verpflanzung. Um seinen Nachruhm besorgt, begann Q. mit der Abfassung der "Instruction", über deren Fertigstellung er jedoch verstarb. Erst 1690, zwei Jahre nach seinem Tod erschien das Werk erstmalig, um in schneller Folge mehrmals aufgelegt zu werden. Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich wohl um eine Neuauflage der 3., erweiterten Auflage, die erstmalig 1692 erschien. Da die "Instruction" als praktisches Gartenbuch gedacht war und auch als solches verwendet wurde, ist es trotz mehrerer Auflagen recht selten. Die durchgängig im Buch vorhandenen Schreibversuche eines Kindes sind in das 18te Jahrhundert zu datieren und geben dem Buch durchaus einen unverwechselbaren amüsanten Charme. Haller I,547. [Quintinye Quinteny]

      [Bookseller: Bibliotheca Botanica]
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        Geographisch- Natürlich- Politisch- Geistlich- und Gelehrte Staats-Wissenschafft Der Länder Portugall, Spanien, Franckreich, Lothringen, Franche-Comte, Schweitz, Italien, Sicilien, Sardinien, Corsica und Maltha, Worinnen dieser Länder I. Alte, mittlere und neue Geographie. II. Die natürliche Beschaffenheit und Landes-Art. III. Deren nöthigstes aus der alt- und neuen Historie, und merckwürdigstes von dem Titel, nächsten Erben, Genealogie, Regierungs-Art, vornehmen Collegiis, Ständen / alt- und neuen Gesetzen, Staats-Interesse, Praetensionibus, Wappen, Ritter-Orden, Müntzen, Macht und Einkommen hoher Häupter, IV. Ferner derselben remarquablestes von der alten und jetzigen Religion, geistlichen Gerichten, Geistlichkeit, und Consiliis, V. Und curieusestes von denen Studiis, hohen Schulen, Bibliothequen Müntz-Cabineten, Antiquitaeten, Sprachen und gelehrten Leuten, Nebst einer Vorbereitung von der Geographie, Complexion der Elemente und des Menschen / der Historie / Genealogie, Chronologie, und Heraldica insgemein, wie auch nöthigen Kupffern vorgestellet wird, Durchgehends auf das Zeugniß guter Autorum gegründet, und biß auf die Friedens-Schlüsse zu Baden und Utrecht gerichtet.

      Leipzig, im Verlag Johann Ludwig Gleditschs und Moritz Georg Weidmanns, 1716.. (1) dpls. Frontispiz, dpls. Tit., (20) 848 S., 5 gef. Wappentaf., 8 gef. Stammtaf.; (1), 929-1817 S., 9 gef. Stammtaf., (81) S. Register, 2 Bde., kl.okt., Ldr., kl. Wurmsp.. | DerSprung in der Paginierung entspricht dem am Ende des zweiten Bandes eingebundenen Register.

      [Bookseller: Antiquariat Hohmann, Stuttgart]
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        Insulae et principatus Rugiae... Altkolor. Kupferstich v. Homann, 1716. 48,6 x 67,6 cm.

      1716. . Mit hübscher Kartusche u. Personendarstellung im Vordergrund.- Im nicht kolorierten Bereich (Pommern) kleine Braunfleckchen.

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Aurifodina medica e triplici naturae regno, minerali, vegetabili & animali, seu historia simplicium reformata, tradens originem illorum genuinam, vires & usum legitimum, cum India literata seu dissertationibus epistolicis. Editio secunda, auctior reddita per accessiones novissimas. 2 Teile in 1 Band.

      Giessen bzw. Frankfurt, Von Sande & Lammers (Teil 1) bzw. Zunner (Teil 2), 1716-22.. (36 x 22,5 cm). (30) 376 (12) S.; SS. (377)-664, 8 Bll. Mit gestochener Titelvignette und 30 teils gefalteten Kupfertafeln sowie 1 gefalteten Tabelle. Halblederband der Zeit.. Hier die seltene zweite lateinische Ausgabe von Valentinis "Museum museorum, oder vollständige Schau-Bühne aller Materialien und Specereyen" (1704-14), übersetzt und verbessert von J. C. Becker und herausgegeben von C. B. Valentini. Die erste lateinische Ausgabe erschien 1716 unter dem Titel "Historia simplicium reformata". "Ein vortreffliches, mit zum Teil sehr guten Kupfern geziertes pharmakognostisches Lehr- und Nachschlagebuch" (Schelenz S. 500, über die deutsche Ausgabe). - Valentini (1657-1729), Professor für Physik und später für Medizin in Gießen, erlangte durch seine praktische und schriftstellerische Tätigkeit große Berühmtheit. Er ist einer der Ersten in Deutschland, der die Chinarinde therapeutisch einsetzt. Das vorliegende Werk stellt ein unerschöpfliches Repertorium für die Arzneiwissenschaften dar, mit einer Vielzahl an Beschreibungen und Abbildungen. Im ersten Teil beschreibt Valentini verschiedene Pflanzen, Kräuter, Tiere, Minerale und Metalle, ihre Eigenschaften sowie ihre wirtschaftliche und pharmakologisch-medizinische Bedeutung. Der zweite Teil "India literata" stellt eine Kompilation aus den Werken von Rumph, Kaempfer, Cleyer, ten Rhyne etc. über meist botanische Kuriositäten und Raritäten aus Ostindien dar. - Vorsätze im Falz gebrochen. Kapitale sauber restauriert. Deckel mit neuem Überzug. Insgesamt nahezu fleckenfreies und gut erhaltenes Exemplar. - Nissen BBI, 2036; Ferguson II, 495; Blake 467; Ferchl 549; vgl. Pritzel 9664 (gibt nur 1. und 3. Ausgabe an) Second Latin edition of Valentini's "Museum museorum". - Inner hinges cracked but firm. Head and tail of spine expertly restored. An almost clean and fine copy in contemporary half-calf with new covered boards

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Memorie istoriche della Valtellina, in libri dieci descritte e dedicate alla medesima Valle.

      Coira, dalla stamperia ed a spese di Andrea Pfeffer, 1716. In-8ø; 3 cc., 427 pp., 6 cc. (indici) - XI pp. (Annotazioni alle memorie istoriche della Valtellina), 1 foglio manoscritto pi? volte ripiegato in fine; legatura coeva in tutta pelle, tassello in marocchino con titolo e fregi in oro al dorso, filetto in oro ai piatti. Bell'esemplare. I quaderni Aaa e Bbb hanno i margini un poco pi? corti dall'origine, come si pu? evincere dalle barbe. Prima edizione. Le "Memorie" del Lavizzari sono riconosciute come la pi? importante opera a stampa sulla storia della Valtellina. Il canonico Pietro Angelo Lavizzari (1679-1776) fu scienziato, botanico e chimico, appassionato di filosofia, storia e letteratura. Fu allievo di Scipione Maffei e amico del Vallisneri, del Quadrio e del Cardinal Querini che gli commission? fra l'altro una indagine sulla stregoneria in Valtellina. Lasci? numerose opere manoscritte, tra cui delle poesie, alcune delle quali in dialetto. In calce al presente esemplare si trova allegato un opuscolo a stampa privo di indicazioni tipografiche con le "Annotazioni" alla presente opera ed un foglio manoscritto con copia di una delibera del napoleonico Comitato provvisorio di vigilanza. Valsecchi Pontiggia, Bibliografia della Valtellina e della Valchiavenna nø 1950. Lozzi 5801 (nota). Haller IV 853. Bornatico, L'arte tipografica nelle Tre Leghe (1549-1803), p. 107. ANNOTAZIONI alle memorie istoriche della Valtellina. - Senza alcuna indicazione tipografica.

      [Bookseller: Libreria Antiquaria Mediolanum]
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        Mathematisches Lexicon, Darinnen die in allen Theilen der Mathematik üblichen Kunst-Wörter erkläret, und zur Historie der Mathematischen Wissenschafften dienliche Nachrichten ertheilet, auch die Schrifften, wo iede Materie ausgeführte zu finden, ausgeführet werden: Auff Begehren heraus gegeben von Christian Wolffen.

      Leipzig bey Joh. Friedrich Gleditschens seel. Sohn 1716. - M10820 8vo. Ganzpergamentband der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel und Dreiseitenrotschnitt. Frontispiz und 7 Bl. Titelei und Vorrede, 1494 Spalten zweispaltig gesetzt, 29 Bl. Register mit vielen Figuren. Im vorderen Vorsatz mehrere gelöschte Vorbesitzereinträge. Im Innenbereich ca. 10 (Hand-) colorierte Figuren. Gutes Expl. Poggendorff II, 1355; Bibl. Dt. Mus., Libri rari 305; Cantor III, 271. 1800

      [Bookseller: Antiquariat Carl Wegner]
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        Tractatus de Circulari Humorum Motu in Oculis. [bound with] Dissertatio Medica de Circulosanguinis in Corde. 2 Works in one volume

      Leiden J A Langerak 1716. Cover worn and detached at title page. Contents firm. Darkening to prelim pages. Ex.-lib. Royal College of Surgeons with minimal marking Editio Nova Half leather marbled baord cover 190mm x 120mm (7" x 5"). 203pp; 32pp. 7 engraved plates [first work]; 1 fold out engraved plate [second work].

      [Bookseller: Barter Books]
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        Histoire du commerce et de la navigation des anciens.

      Chez François Fournier & Antoine Urbain Coustelier 1716 - - Chez François Fournier & Antoine Urbain Coustelier, A Paris _1716, In 12 (9,5x17cm), (32) 446pp. (62), relié. - Edition originale. Privilège du 6 février 1716. Plein velin rigide à rabats d'époque. Dos lisse. Titre à la plume. Tranches vertes. Bel exemplaire. Etude commanditée par Colbert au célèbre érudit Huet, évêque d'Avranche, sur les origines du commerce. Ce dernier a principalement enquêté sur la navigation commerciale au sein de l'ère méditerranéenne chez les romains, les grecs, les égyptiens, les perses. On y trouve de nombreuses digressions savantes que Montesquieu utilisera dans L'esprit des Lois notamment. (32) 446pp. (62) [Attributes: First Edition; Hard Cover]

      [Bookseller: Librairie Le Feu Follet]
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        Jurisprudentia canonico-civilis, seu Jus Canonicum Universum, juxta V. Libros Decretalium, nova et facili methodo explanatum

      Joannos Josephi Mayr,, Salisburgi, 1716 - Tre parti in due volumi in-folio (cm. 33), pp. (4) 277 (37); (4) 854 (70); (16) 595 (49). Frontespizi in rosso e nero ed un bel ritratto del dedicatario a piena pagina su di una tavole f.t. Solida legatura coeva in piena pelle di scrofa decorata a secco, dorsi a nervi con titoli manoscritti. Fermagli metallici intatti, tagli colorati. Una sola, piccola macchietta chiara a due piatti, peraltro esemplare in perfetto stato, la cui legatura risulta impeccabilmente conservata. [Attributes: Hard Cover]

      [Bookseller: Studio Bibliografico Benacense]
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