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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1618

        2 Gesamtansichten auf 1 Bl.

      . Kupferstich aus Braun - Hogenberg, 1618, 14,5 bzw. 17,5 x 45 ( Blattgröße 40 x 55 cm.).

      [Bookseller: Antiquariat Nikolaus Struck]
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        Gesamtansicht von Münster, Osnabrück und Wesel.

      . Kupferstich v. Braun & Hogenberg, 1618, 34 x 47 (Bilder zum Artikel auf meiner Homepage, oder bei Anfrage - pictures on my homepage or after request).

      [Bookseller: Antiquariat Norbert Haas]
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        Höchst Wunderbarliches Leben, und allerseligstes absterben, sowol grosse Wunderwerck, als auch ... Lehr der heiligen ... Seraphinischen vermählten Braut Jesu Christi Katharinae von Siena der dritten Regel deß heiligen Dominici / Anfangs durch ihren Beichtvatter Beatum Raymundum, de Capua, gewesten Generalem Sacri Ordinis Praedicatorum ... inn Latein beschriben/ und durch F. Ambrosium Catharinum in die Welsch: An jetzo aber durch Hanßen Gaßner/ trewlich inn unser Teutsche Sprach gebracht und verfertigt.

      Augsburg, ohne Verlegerangaben [Mangin], 1618.. 20 x 15 cm. 20 Blatt, 445 (recte 443, Pag. springt von 361 auf 364) Seiten, 6 Blatt. Mit Kupfertitel und 12 blattgroßen Kupferstichen. Pergamentband der Zeit (Einband altersfleckig).. *VD17 12:118639T. Erste deutsche Ausgabe. Reich illustrierte Lebensbeschreibung der großen Mystikerin und Kirchenlehrerin der heiligen Katharina von Siena (1347-1380) in der Übersetzung von Hans Gassner. Vorliegendes Werk ist die wichtigste Quelle zur Biographie der Hl. Katharina. - Der Kupfertitel enthält acht kleine Medaillonporträt in floraler Umgebung, die 12 Kupfer zeigen Porträts und Situationen aus dem Leben der heiligen Catharina Senensis. - Komplett mit allen Kupfern. Einband altersfleckig, Text und Tafeln sauber und gut erhalten.

      [Bookseller: Antiquariat Braun]
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        Bibliorum Codex Sacer

      Francofurti Officina Andrea Cambiery, 1618.. 576 S. + 23 Bl. Gr. 8° Groß-Oktav Pgt.. Et authenticus, Testamenti utriusque veteris et novi, ex Hebraea & Graeca. Mit einem allegorischen Kupferstichtitel. Das Buch wurde unter Verwendung alter handgeschriebener Pergamentstücke früher neu beigebunden Die S. sind altersbedingt etw gebräunt der hintere Teil ist im oberen Bereich etw. wasserrandig. Die ersten vord. Bl. haben in den Randbereich ein kl. Fehlstelle. Die Vorsatzbl. sind lose. Das obere Kap. hat seitl. zwei kl. Einrisse. Die obere und untere Buchkante ist stark berieben. Der Einband ist etw. verschmutzt, sonst gutes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Boller]
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        Atalanta fugiens, hoc est est emblemata nova des Secretis Naturæ Chimicæ.

      Oppenheim, H. Galleri 1618 - In-4 de 211, (3) pp., 1 f. bl. Veau brun, dos à nerfs orné. (Reliure de l'époque.) Première édition de ce chef d'oeuvre de l'art alchimique, probablement le plus célèbre et le plus rare des ouvrages d'alchimie. Il est illustré par un titre gravé, un portrait et 50 emblèmes gravés sur cuivre attribués à Jean Theodor de Bry et (ou) à son gendre Matthäus Merian. Ces superbes gravures hermétiques sont accompagnées de poèmes et de musique gravée. Michael Maier (1568-1622) était médecin et conseiller de l'empereur Rodolphe II de Habsbourg, à Prague. On ne connaît que 4 exemplaires qui portent la date de 1617. Les manchettes, (les notes imprimées dans la marge extérieure) sont ici ou là légèrement rognées. Quelques marginaliae anciennes dans les marges. Manque à la coiffe supérieure, fentes aux charnières. Caillet 6988: "Le plus rare comme le plus recherché des ouvrages de Maier." // Vous pouvez voir tous mes livres sur latude.net // // You can browse all my books on on latude.net

      [Bookseller: Hugues de Latude]
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        1. Köstlicher und heilsamer Extract der gantzen Artzneykunst, darinnen kürtzlich die Ursachen des langen vnd kurtzen Lebens..., in gemein beschrieben. 2. Vermehret mit einem Special Extract der Speißkammer, welcher sich der Mensch täglich gebrauchen muß. 3. Deßgleichen mit einem Extract der vornehmsten und bekantesten Kranckheiten, den Haußwirthen zur guten Nachrichtung verfertiget. Leipzig, H. Grosse 1625. 8°. 15 Bll., 700 (recte 698) S., 3 Bll. (le. w.) mit Holzschn.-Druckermarke am Ende, Titel in Rot und Schwarz.- Angeb.: Popp Johann, Kräuter Buch. Darinnen die Kräuter des Teutschen Landes auß dem Liecht der Natur nach rechter art der Signaturen der himlischen Einliefferung nicht allein beschrieben... sondern auch,... warzu ein jedes Kraut zu gebrauchen. Leipzig, Z. Schürer u. M. Götz 1625 (am Schluß 1626). 8 Bll., 676 S., 18 Bll. (Register mit Holzschn.-Druckerm.), Prgt. d. Zt.

      . . I. VD17 39:139834B - Hirsch-H. IV, 491 - Wolfenb. 1238 - vgl. Wellcome 4716 (Ausg. 1618). - Martin Pansa, ein Schüler des Georg Agricola dessen Lebensdaten nicht bekannt sind, war Stadtarzt im erzgebirgischen Annaberg und Sachsens ältester Gewerbearzt. Schelenz, (Gesch. d. Pharmazie S.494) bezeichnet ihn als Anhänger des Paracelsus.- II. VD17 32:667842E - Ferchl 419 u. Pritzel 7271 ("Poppe") - Wolfenb. 1306 - Ferguson II, 214 Anm.- Einzige Ausgabe.- Seltenes Kräuterbuch (nur 1 Ex im Jahrbuch) des Arztes Johann Popp (1577-?) "F. S. und B. bestalten Chymicum zu Coburg".- Gebräunt u. tls. stockfleckig, die letzten Bll. etw. tintenfleckig u. tls. etw. ausgefranst, Einbd. angeschmutzt, Vorderdeckel dat. 1626.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        Paradisus puerorum in quo primaevae honestatis, totiusque pueritiae recte informatae reperiuntur exempla. Köln, J. Kinckius 1619. 8°. 10 Bll., 782 S., 59 Bll., mit Titelholzschnittvign. und Kupfer auf dem Titel verso, blindgepr. Schweinsldr. d. Zt. über Holzdeckeln mit Platten- u. Rollenstempel sowie 2 Messingschließen.

      . . VD17 12:101098H (nicht in Wolfenbüttel) - De Backer-S. I, 1340, 1 - Jöcher I,1000 - Nagler, Monogr. III, 853, 9.- Zweite Ausgabe (erstmals 1618 in Duacs).- Philippe de Berlaymont (1576-1637) geboren in Huy, trat früh in die Gesellschaft Jesu ein und widmete sich ganz der Lehre.- Der Kupferstich zeigt in annähernd emblematischer Form den verklärten Hl. Augustinus; die Titelvign. monogr. "HE" (von Nagler nicht aufgelöst).- Innendeckel mit gest. Exlibris, Titel gestempelt, etw. gebräunt od. braunfleckig, der schöne Ebd. etw. fleckig u. berieben.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        Theatrum geographiae veteris: duobus tomis distinctum. Edente Petro Bertio Bevero. Christianissimi Galiarum Regis Ludovici XIII. Cosmographo.

      Lugduni Batavorum, Isaacus Elzevirius, 1618-1619.. Fragment des Atlaswerkes ohne die beiden Titelblätter und Karten. Farbig und in Gold geprägter meisterhafter Ganzledereinband des 20. Jhd. mit Titel auf Rücken. Rundumgoldschnitt, Marmorpapiervorsätze mit gekröntem Exlibris "L DB" und dem Motto "Pax et Spes", Seiten durchgängig sauber, die ptolomaeischen Ortsangaben stellenweise mit Bleistiftanmerkungen, Seitenfolge: Schmutztitel "Theatrum geographiae veteris duobus tomis distinctum. Edente Petro Bertio Bevero, Christianissimi Galiarum Regis Ludovici XIII, Cosmographo.", ohne Titelblatt, Praefatio von Bertius [14 S. (von 16)], De Geographia libri octo von C. Ptolemaei Alexandrini 253 S.mit 3 Textholzschnitten und 3 Textkupfer, Tabularum Ptolemaicarum Delineatio ohne die 28 Karten, Gerardi Mercatoris Rupelmundani praetatio und annotationes 28 S.mit 2 Holzschnitten, Index locorum populorum rerum quae octo libris ptolemaei geographiae [40 S.], Schmutztitel ohne Titelblatt [2 S. (von 4)], Itinerarium Antonini Pii 46, ohne die Karten, Praefatio in fragmenta tabulae itinerariae antiquae 20, Schmutztitel: Abraham Ortelii geographiae veteris tabulae aliquot [12 S. (von x)] mit 4 röm. Münzenholzschnitte , ohne die 14 Karten, Ad lectorem und Kolophon mit Jahr MDCXVIII [2]. Buchmaße: 44,5 x 30,5 x 4cm.. Die Textseiten des Werkes sind mit Außnahme des letzten Teiles "Abraham Ortelii geographiae veteris", vollständig vorhanden. Die Karten wurden mit dem Messer herausgeschnitten. Hiervon zeugen die Papierreste! Bertio Bevero oder Peter Bertius (1565 - 1629) studierte in London, Leiden und Heidelberg Sprachen. In Leiden war er Professor und Bibliothekar. Nach seinem Übertritt zum katholischen Glauben, Geograph und Historiograph König Ludwig XIII. von Frankreich für den er das vorliegende "Theatrum Geographiae" zusammenstellte und 1618 und 1619 veröffentlichte..

      [Bookseller: Versandantiquariat Christine Laist]
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        Kurtze Erklärung dess Nürnbergischen zarten vnd zierlichen Kupfferstucks vom Lutherischen Jubeljahr. II. Luthers Vatter vnd Mutter Das ist Ein lustigs Gespraech zwischen Hanß Luther vnd seinem Weib Margareth von jhrem Sohn Martin Luther, vber das sauber Kupfferstuck vnd beygefügte Reymen, getruckt zu Augspurg bey Dauid Francken anno 1617. III. Ein Jubellied Auff D. Georgen Zechmanß oder Zechbruders, drey im Truck aussgangne Jubel- vnd Fabelpredigen anno 1617

      Getruckt zu N.N. bey N.N. Im Jahr 1618.. Getruckt zu N.N. bey N.N. Im Jahr 1618.. 1 Bl., 34 S. Mit Notenbeispiel. Rückenbroschur. 4°. VD17 39:133523V; Hohenemser 4510 (mit falscher Kollation); Bircher A 9892. - Sehr seltene satirische Verse gegen Luther; als Verfasser wird ein Jesuit aus Eichstätt vermutet. - Breslauer, Kat. III: Das deutsche Lied (1908): "Zwei Gedichte und ein Lied (mit Noten), die zur Centenarfeier der Reformation entstanden und deren Verfasser unbekannt sind; in schamloser Weise verspotten sie Luther, seine Eltern und Freunde". - Titelblatt mit schönem Wappenstempel der "Bibliotheca Norica Holzschuheriana" des Christoph Siegmund Holzschuh von und zu Harrlach (1729-1779; vgl. ADB XIII, 31)

      [Bookseller: Antiquariat Turszynski]
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        Ein Neu Buch, von bewehrten Roß Artzeneyen. Darinnen allerhand statliche Experiment und Artzneyen: wie die in Tuerckeyen, in Ungarn, in Niederlanden, auch etlicher vornehmen Teutschen Chur- und Fuersten Höfen, zu hauffen gesamlet und getragen: Auch mit Glueck, beydes in Pflegen und Warten der Rosse: Als auch wider allerhand deroselben Kranckheiten und Gebrechen: Sie ruehreten her von natuerlichen Zufaellen: oder aber von Zauberey experimentiret, und vielfaeltig bewehret worden. Jetzto zum Zwölften mahl, mit sonderbahren Fleisse, und mit mehrern Kunststücken verbessert. Leipzig / Frankfurt, Johann Herbord Kloß 1697. 8°. Titelvign. 8 Bll., 160 S., mit 2 ganzs. Textholzschn. u. 1 gef. Holzschn.-Tafel.- Beigeb.: Ders., Kurtze doch bewährte Vieh-Artzney, darinnen die meisten Kranckheiten und darwider dienende Artzneyen der Rinder, Schaf, Ziegen, Schweine, Hunde, Gaense und Huener zu befinden. Maenniglichen, insonderheit aber den Hauß-Baerern zu Nutz mit Fleiß colligiret und beschrieben. O.O., Vlg. 1697. 1 Bl., 46 (recte 56) S., Prgt. d. Zt. mit Schließbändern.

      . . I) VD17 23:243795X - vgl. Schrader-H. 206.- Erstmals 1618 erschienen, erlebte das Buch bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts viele Auflagen.- Martin Böhme (1552-1619) war Fahnenschmied u. "bestallter Roßarzt" am kurbrandenburgischen Hof.- Die Tafel zeigt ein Aderlaß-Roß, die ganzseitigen Holzschnitte mit Abb. v. chirurgischen Instrumenten für die Veterinärmedizin.- II) VD17 23:243797N (nur 1 Ex. in Wolfenbüttel).- Etw. gebräunt u. tls. braunfleckig, Ebd. etw. fleckig, insges. gutes Exemplar.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        Spital Unheylsamer Narren, unnd Närrinnen. Auß der Italiänischen Sprach Teutsch gemacht durch Georgium Fridericum Messerschmid. [Zweiter Teil: Spital Unheylsamer Närrinen. Gespräch des Authoris, zu den zuseheren, uber denjenigen Theil deß zu- und auffgerichten Spitals, der die unheylsamen närrische Weiber inn hat].

      Straßburg, Johann Carolus, 1618.. (16), 100, (4), 201-232 SS. Mit großem Holzschnitt am rot-schwarz gedruckten Titel. Marmorierter Halblederband um 1850. 8vo.. Erste deutsche Ausgabe von Garzonis "L'hospidale de' pazzi incurabili" (EA 1586). Die Übersetzung diente Harsdörffer als Vorlage für "Der Narren Spital". "The first part in 30 dialogues, each accompanied by a doggerel verse. 'Spital Unheylsamer Närrinnen' has special title page and a prologue [...] The contents display uncouth humor and popular erudition" (Faber du F.). - Am vorderen Innendeckel Holzstich-Exlibris der Leihbibliothek August Hertwig (mit Entlehnbedingungen). Gering gebräunt; insgesamt gutes Exemplar; im 19. Jahrhundert hübsch gebunden. - VD 17 23:285141Y. Faber du Faur II, 71b. Goedeke II, 585, 24. Hausmann/Kapp 0462. BL German (17th) G90.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        S. Paschasii Radberti Abbatis Corbeiensis Opera. Quorum pars multo maxima nunc primum prodit ex Bibliotheca Monasterij Corbeiensis.

      Lutetiae Parisiorum, Sumptibus Claudii Morelli, via Iacobaea, ad insigne Fontis. Cum privilegio regis / Paris, Claudius Morellus (Claude Morel) mit königl. Privileg 1618.. Folio (35.3 x 24 x 7 cm). 8 Bll., 1710 sp. +1 S., 6 Bll. Schriftsatz zweispaltig. Titel in Rot und Schwarz, mit Holzschnitt-Druckermarke (Brunnen in barockem Kartuschenwerk, monogrammiert F. M.) und eingedrucktem typogr. Kloster-Exlibris. Gepr. Schweinsleder-Einband d.Zt. (schöne Patina; wenig berieben) über Holzdeckeln mit 2 mont. Rückenschildern und 2 Messingschliessen (1 Schliessenraste fehlt). Erste (Original-?) Ausgabe. Seiten unterschiedlich etwas gebräunt (vereinzelt stärker) u. im Kopf- und Fusssteg wasserrandig (vereinzelt stärker, generell eher blass und kaum störend). Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren, hs. Sigel a. Vorsatz, Bibliotheksetikette mit Dublettenstempel a. fl.Bl. Gesamthaft weitgehend sauberes, relativ gutes Exemplar in schönem, zeittypischem Renaissance-Einband.. Eine von ca. 3 Ausgaben Paris 1618 (neben: Ex Officina Nivelliana. Sumptibus Sebastiani Cramoisy, via Iacobaea, sub Ciconiis, resp. sumptibus Michaelis Sonnii [Sonnius], via Iacobaea, sub Scuto Basiliensi. Cum privilegio regis). Der VK GBV erwähnt noch eine Ausgabe Cramoisy et Sonnius 1618, die sich so aber nicht bestätigen lässt. Vgl. dazu VK GBV, SUDOC, BVB u. BNF (diese nur mit einer Ausgabe 'sumptibus S. Cramoisy'; Graesse nur Officina Nivelliana/Cramoisy). DeBacker&Sommervogel 7, sp. 1241, Nr. 18 (unter Jacques Sirmond) listen nur die vorliegende Version, ohne Hinweis auf weitere Ausgaben. - Provenienz: im Fusssteg des Titels eingedruckte Zeile 'Monasterii Einsidlensis', mit Etikette u. hs. Sigel der Einsiedler Fratresbibliothek u. Dublettenstempel der Stiftsbibliothek. Aus älterem Dublettenverkauf der Stiftsbibliothek Einsiedeln, veräussert anlässlich der Aufhebung der einstigen Fratresbibliothek Ende der 1990er Jahre. -- Inhalt: Vita S. Radberti (2 unpag. SS.); Engelmodi Episcopi Versus, ad Radbertum Abbatum [Engelmodus od. Angilmodus Episcopus Suessionensis; i.e. Angilmod od. Engelmod de Soissons] (5 unpag. SS.); Inhaltsverzeichnis 'Index operum S. Paschasii Radberti, quae in hoc volumine continentur': I. Commentariorum in Matthaei Evangelium Libri XII (duodecim; sp. 1-1222); II. Expositionis in Psalmum XLIV. 'Eructavit cor meum', etc. Libri III [tres] (i.e. Psalm 44/Septuaginta, bzw. 45/Masoret.; sp. 1225-1306); III. In Threnos sive Lamentationes Hieremiae Prophetae, Libri V [quinque] (sp. 1307-1550); IV. De Sacramento Corporis et Sanguinis Liber (sp. 1551-1618); V. De Corpore et sanguine Domine Epistola ad Frudegardum, cui subditum est Expositum in illud, Coenantibus autem eis, etc. ex Commenatriis in Matthaeum (sp. 1619-1636); VI. Vita S. Adelhardi Abbatis Corbiensis (i.e. Adalhard od. Adalard de Corbie; sp. 1637-1686); VII. Passio SS. Martyrum Rufini et Valerij (i.e. St. Valerius und Rufinus; sp. 1687-1710). Mit Register. -- Hl. Paschasius Radbertus (um 785-um 860), Benediktiner. Im Kloster Corbie unter Abt Adalhard eingetreten, "glänzte als Lehrer [..], durch Kenntnis der alten Klassiker und der Kirchenväter, begleitete Adalhard nach Deutschland zwecks Gründung des Klosters Korvey, [i.e. Corvey; ..] betätigte sich als theologischer Schriftsteller. Obwohl nur Diakon, wurde er zwischen 842 und 844 zum Abt von Corbie erwählt, resignierte aber vor 853 [..] und lebte fortan nur noch gelehrten Studien. Sein Hauptwerk 'De corpore et sanguine Domini' [..], der erste Versuch einer Gesamtdarstellung der Eucharistielehre mit spekulativem Einschlag, 831 verfasst, 844 überarbeitet, spielte in den späteren Abendmahlsstreitigkeiten [..] eine Rolle [..]. Starken Widerspruch verdiente er jedoch, weil er die Identität des historischen und des eucharistischen Christus zu stark betonte [..]. Deshalb traten ihm nicht nur Joh. Eriugena, sondern auch Hrabanus Maurus, Rathramnus [Ratramnus] und im 10. Jahrhundert Abt Heriger entgegen. Paschasius verteidigte sich im Brief an Frudegard und in seinem Matthäuskommentar, 'dem gelehrtesten Werk der Exegese vor der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts' [A. E. Schönbach, 1903] [..]." (W. Deinhard, in: M. Buchberger, Hsg., Lex. f. Theol. u. Kirche 7, 2. Aufl. 1935, sp. 998 f., mit Anmerkung: "Kritische Gesamtausgabe der Werke fehlt. Ältere Ausgaben von Sirmondi, Paris 1618 u. MignePL 120"). Vgl. recht einlässlich auch A. Hauck, Hsg., Realencykl. f. prot. Theol. u. Kirche (16, 3. Aufl. 1905): Radbert "nimmt unter den kirchlichen Schriftstellern der karolingischen Zeit eine ausgezeichnete Stelle ein. [..] Seine Schriften bezeugen, dass er nicht nur in der klassischen Litteratur eine für seine Zeit seltene Belesenheit besass [..], sondern sich auch mit dem Studium der Schrift und der Väter in eingehender Weise beschäftigte; und zwar war er nicht bloss mit den grossen Autoritäten der morgen- und abendländischen Kirche, sondern selbst mit dem montanistischen Tertullian vertraut [..]. [..] Als Exeget war Radbert so wenig original als irgend ein anderer Zeitgenosse. [..] In den drei Büchern über den Glauben, die Hoffnung und die Liebe hat er das System der sogenannten theologischen Tugenden entwickelt. Er zeigt sich dabei als entschiedener Augustinianer; die meisten von ihm aufgestellten Grundsätze sind nun Wiederholungen augustinischer Sentenzen, aber nicht mehr in der sporadischen Weise, [..] sondern in geschlossener, fertiger Form." (p. 395 u. 397; relativ viel Raum gewährt wird der Diskussion um die Eucharistielehre; vgl. auch Ueberweg 2, 11. Aufl. 1928, bes. p. 163 f., p. 160 die Ausgabe von Sirmond 1618 als einzige Gesamtausgabe erw.). - Jacques Sirmond SJ (Riom, Puy-de-Dome 1559-1651 Paris). "Sirmond ist einer der grössten Gelehrten des 17. Jahrhunderts, der erst mit 51 Jahren wissenschaftliche Arbeiten zu veröffentlichen begann, verdient besonders durch die erstmalige oder Neuausgabe zahlreicher von ihm kommentierter patristischer Werke (sämtlich in Paris erschienen) [..]." (Buchberger 9, 2. Aufl. 1937, sp. 598).

      [Bookseller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel]
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        oder Hieronymus Wierix. Das Wappen mit dem Totenkopf. Kupferstich nach Albrecht Dürer.

      Vor 1618... Vor der Adresse Claes Jansz. Visschers. Ganz ausgezeichneter, scharfer und gegensatzreicher Druck, minimal knapp innerhalb der Plattenkante geschnitten, unten minimal knapp die Darstellung angeschnitten. 21 x 15,4 cm.. Mauquoy-Hendrickx 1485. Ruyven-Zeman (New Hollstein) 1999 I (von II). Seltenes Blatt nach dem 1503 als erstem datierten Kupferstich entstandenen Dürer Arbeit. Unter den Kopien die, die flämische Druckerfamilie Wierix anfertigte, waren vor allem die nach Albrecht Dürer gestochenen Blätter bereits zu Lebzeiten geschätzt. - Schwach stockfleckig, Oberflächenbereibungen sowie partiell leicht berieben. Aufgezogen, in den Ecken alt montiert. Die Darstellung gut erhalten.

      [Bookseller: Kunstantiquariat Joachim Lührs]
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        'Hispaniae Veteris Descriptio. Amstelodami Apud Joannem Janßonium - Abraham Goos sculpsit.':.

      . kolorierter Kupferstich v. Abraham Goos aus Abrahami Ortelii Geographiae veteris Tabvlae Aliqvot, ... b. Johannes Janssonius (Jansson) in Amsterdam, 1618, 37 x 49,5 (Bilder zum Artikel auf meiner Homepage, oder bei Anfrage - pictures on my homepage or after request). van der Krogt, Koeman's Atlantes Neerlandici, Vol. I, 6000H:1.2. - 1. Ausgabe des 2. Zustandes - ohne Rückentext! (dieser Zustand nicht bei van der Krogt!) - Zeigt die Iberische Halbinsel (Iberian Peninsula) mit Spanien (Espana), den Balearen u. Porgutal sowie die Nordwestküste von Afrika; unten rechts Insetkarte (ca. 9 x 8,5 cm) der Umgebung von Cadiz. - Unten links Titelkartusche. - Unten rechts große Kartusche mit Textblock in 18 Zeilen ('Hispaniae Loco Aliquot Incognitae Positionis. ...'); oben links Kartusche mit Meilenzeiger.

      [Bookseller: Antiquariat Norbert Haas]
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        Gesamtansicht von Frankfurt, Wismar, Rostock und Wittenberg ('Civitas Franfordiensis ...').

      . Kupferstich v. Braun & Hogenberg aus Civitates Orbis Terrarum, 1618, 30 x 46 (Bilder zum Artikel auf meiner Homepage, oder bei Anfrage - pictures on my homepage or after request).

      [Bookseller: Antiquariat Norbert Haas]
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        THE HISTORY OF TYTHES. THAT IS, THE PRACTICE OF PAYMENT OF THEM

      , 1618. 1618. SELDEN, J. THE HISTORY OF TYTHES. THAT IS, THE PRACTICE OF PAYMENT OF THEM. THE POSITIVE LAWS MADE FOR THEM. THE OPINIONS TOUCHING THE RIGHT OF THEM. A REVIEW OF IT IS ALSO ANNEXT, WHICH BOTH CONFIRMS IT, AND DIRECTS IN THE USE OF IT. [n.p., n. p.] 1618. xxii + [12] pp. contents + 491 pp. + [5] pp. bibliography. Small 4to., calf stamped in blind, spine missing, boards (very rough) through p. ix detached. Ink stamp of W.[illiam?] Musgrave on verso of title page. Red wax affixed to inside front board; title page slightly chipped, foxed. Some pages with foxing, soiling or closed tear and margin chips. As is.

      [Bookseller: Boston Book Company]
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        Thesaurus rei antiquariae Huberrimus. Ex antiquis tam numismatum quam marmorum inscriptionibus pari diligentia qua fide conquisitus ac descriptus, & in Locos communes distributus.

      Antwerpiae, Ex Officina Gerardi Wolsschati Sumptibus Iacobi Biaei [Antwerp, Gerard Wolsschat for Jacob Bij (Jacob de Bie], 1618.. Royal quarto (322 x 214mm). Pp. (vi), 158 (verso blank). Set in double columns and paginated 1-314, skipping one page. Handsome engraved device to title-page; two decorative initials, corner-tip of one leaf neatly restored, minute blemishes elsewhere. Hardcover, bound in contemporary full laced case vellum, spine gilt, small paper restoration to first paste-down, all edges dyed aquamarine. Uniformly browned due to stock quality, else a very good copy. ~ Goltzius (Venlo 1526 - Bruges 1583) sketched the contents of over a thousand collections of coins, developing his drawings into a series of thematic and biographical studies in ancient history. His work laid the groundwork for the systematic study of numismatics. His publishing career began in 1557, with the publication of Vivae Imagines, and ended in 1579, when he published the first edition of the "Thesaurus rei antiquariae Huberrimus". Much of his work, however, was left unpublished, and it was Jacob de Bie of Antwerp who gathered and published it, including the present edition of the "Thesaurus..." Lipsius 152. Brunet II, p. 1653. Not in Simoni..

      [Bookseller: Librarium of The Hague]
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        Tractatus varii de re medica. 5 Teile in 1 Band.

      Lyon, Pillehotte, 1618.. (24,5 x 15,5 cm). (8) 173 (19) S.; (4) 188 (12) S.; 70 (5) S.; (8) 62 (6) S.; (8) 168 (12) S. Pergamentband der Zeit.. Erste Ausgabe dieser seltenen, posthum erschienenen Sammelausgabe seiner bedeutendsten Werke. - Enthalten sind: 1. De morbis muliebribus. - "Mercuriale... was among the first to refer to the lack of fertility among the noble class" (vgl. Heirs 359). - 2. De puerorum morbis. Mit dem Anhang von Alexander Trallianus: De lumbricis epistola. - "One of the first books devoted entirely to pediatrics" (vgl. Heirs 357). - 3. De morbis venenosis et venenis tractatus. - 4. De pestie in universum... de Veneta & Patavina. - 5. De morbis cutaneis. - "The first systematic textbook on diseases of the skin" (vgl. Garrison-Morton 3980). - Mercuriali (1530-1606) "hat sich um die Medicin grosse Verdienste durch seine textkritischen Schriften über die Werke der Alten erworben" (Hirsch). - Stempel auf Vorsatz. Stellenweise etwas gebräunt bzw. stockfleckig. Einband mit kleinen Wurmlöchern. Rücken restauriert, sonst gut erhalten. - Hirsch/H. IV, 171; Wellcome I, 4255; Krivatsy 7778

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        The Historie of Tithes. First Edition. London, 1618

      1618. Selden, John [1584-1654]. The Historie of Tithes, That is, The Practice of Payment of Them. The Positive Laws Made for Them. The Opinions Touching the Right of Them. A Review of It is Also Annext, Which Both Confirmes It and Directs in the Use of It. [London: s.n.], 1618. [vi], xxii, [12], 491, [5] pp. Quarto (5-1/2" x 7-1/2"). Recent period-style calf, blind frames to boards, raised bands and gilt title to spine, endpapers renewed. Light fading to portions of boards, corners lightly bumped. Title page printed in red and black. Toning, some discoloration and light wear to edges of title page and following few leaves, internally clean. A nice copy in a handsome binding. * First edition, variant A. (One of the eight variants, with all points indicated by Sweet & Maxwell). The History of Tithes, which was one of Selden's earliest writings, angered James I and the clergy because it questioned the divine right to impose tithes. Although it was suppressed by the Court of High Commission, the resulting controversy transformed Selden into a figure of national importance. His treatment by the church and state also encouraged his opposition to political absolutism, an idea that informs his later writings. Based on remarks in the dedication and on p. 449, Sweet & Maxwell believe this is not a true first edition. (The presumed earlier edition appears to be a ghost, however.) Sweet & Maxwell, A Legal Bibliography of the British Commonwealth 1:194-5..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        Commentaria Sive Glossemata ad Utiliorem Quandam ex Constitutionibus..

      1618. By an Important Catalonian Jurist Ferrer y Nogues, Francisco. Commentaria Sive Glossemata ad Utiliorem Quandam ex Constitutionibus Principatus Cathaloniae Incipientem, Los Impubers, Sub Rubro de Pupillaribus, & Alijs Substitutionibus. Opus Sane in quo Universus Tractatus de Successione Impuberum, Ex Testamento, Ab Intestato, ad Ius Commune, & Patriae Dilucide Enodatur. Lleida: Apud Ludovicum Menascal, 1618. [ii], 206, [4] ff. Main text in parallel columns. Folio (11-1/4" x 8"). Contemporary limp vellum, early hand-lettered title to spine, fragments of thong ties, small later owner bookplate to front pastedown. Light soiling and edgewear, spine somewhat darkened, text block detached. Large woodcut arms of Catalonia to title page. Moderate toning to text, browning and light foxing in places. Early owner signature to title page, interior otherwise clean. * Only edition. An encyclopedic study of inheritance and succession in Catalonian law and the ius commune by one of Catalonia's greatest jurists. Lleida, then the intellectual center of Catalonia, is the home of the third oldest university in Spain. OCLC locates 2 copies in North American law libraries (Harvard, University of Iowa). Palau, Manual del Librero Hispano-Americano 90537..

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd.]
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        AUGSBURG: Gesamtansicht (Vogelschau)

      . um 1618, Kupferstich, koloriert, 33x48 cm.

      [Bookseller: Antiquariat Murr Bamberg]
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        Ein philosophischer und chemischer Tractat: genannt der kleine Baur... Von der Materia und Erkantnuß deß einigen und wahren subjecti universalis Magni & illius praeparatione... Sampt beygefügten Commentariis Ioannis Walchii.

      Straßburg, Zetzner, 1618.. (16 x 10 cm). (16) 376 (richtig 374) (18 (3w)) S. Manuskriptpergamentband der Zeit.. Erste Separatausgabe dieser Aufsehen erregenden Schrift, erstmals 1617 als zweiter Traktat in der "Arca arcani artificiosissimi" erschienen. "Der Hauptinhalt ist eine Fabel, welche das Geheimniß vom Stein der Weisen allegorisch andeuten soll. Der suchende Jünger des Hermes geht auf einen Berg, trifft da einen kleinen Mann in Bauerntracht, der aber kein gewöhnlicher Bauer seyn mag, sondern dem betrübten Laboranten mit gutem Rath auf den rechten Weg hilft" (Schmieder). - Über den aus Pommern stammenden Grasshoff ist lediglich bekannt, dass er Paracelsist und Anhänger der Kabbala war. - Duchgehend etwas gebräunt bzw. stockfleckig. Vorsätze mit kleinen Wurmspuren. Einband etwas berieben. Hinterer Einband mit restauriertem Einriss. Ohne die Bindebänder. Insgesamt gut erhalten. - VD 17 23:274877U; Brüning 1244; Duveen 266; Ferguson I, 339; Rosenthal BMP 401; Schmieder 351; vgl. Kopp II, 230 (Ausgabe 1619). - Selten

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Institutio christianae religionis. Quae ad superiores editiones hac postrema, omnium emendatißima locupletißimaque recens addita sunt, statim post ipsius authoris praefationem ad Regem Christianiß. inserta ad lectorem admonitio breviter indicat.

      Genevae, apud Jacobum Stoer 1618.. 8°. [16], 541, [3] Bl. (das letzte leer), [82] Bl. Index). Mit Holzschnitt-Titelvignette und einigen Initialen in Holzschnitt. Pergamentband d. Zt. mit Ueberstehkanten, mit hs. Rückentitel (Vordergelenk am Kopf kurz eingerissen, Ueberstehkante des Hinterdeckels etwas beschädigt)., fester Einband. Calvins epochales Hauptwerk, die erste systematische Satzung einer reformierten Kirche, erschien erstmals 1536. Schöner Genfer Druck, eine Neuauflage der endgültigen Fassung von 1559; sie erschien gleichzeitig auch bei Pierre und Jacques Chouet. - Etwas gebräunt, mit Notizen von alter Hand auf dem Vorsatz. - Vgl. Erichson 47 (mit Druckernamen Crispinus); Lex. der theologischen Werke (2003), 399f. - Later Geneva edition of Calvin's epoch-making Institutes of the Christian religion (Basel, 1536), which he had conceived originally as a basic manual of doctrine. Several times revised and rewritten the book took the form of a systematic and comprehensive treatise on dogmatic theology. It became immensely popular throughout Europe and was without doubt the most influential manual issued during the Reformation. - somewhat browned, ms. note on first fly-leaf. - Contemporary vellum with flaps (short tear to upper joint of front cover, flap of back cover somewhat worn). Bankverbindung in Deutschland vorhanden.

      [Bookseller: Buch + Kunst + hommagerie Sabine Koitka]
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        Historie der Nederlandscher Gheschiedenissen van den Jaere 1566. tot den jaere 1612. in het corte ghebracht. Ende van den Jaere 1612. tot den Jaer 1618. ghecontinueert ende verm. door Gulielmum Baudartium.

      Tamstelredam [Amsterdam], Cloppenburgh 1618.. Ca. 21,5 x 16 cm. [4] Bl., 1140, 158 S. [1] weißes Bl., [8] Bl. [das letzte weiß]. Mit Titelholzschnitt und Druckermarke. Zeitgenössisches Ganzpergament mit handschriftlichem Rückentitel. Einband gewellt und fleckig. Erste Lage gelockert. Titel im Randbereich etwas beschnitten. Durchgehend etwas gebräunt, stellenweise etwas fleckig. Die letzten ca. 40 Bl. mit Braunfleck im Oberrand. Lage N in sich verbunden.. Haitsma Mulier/Van der Lem Repert. geschiedschr. 333d. Emanuel van Meteren (1535-1612), geboren in Antwerpen, Schwiegersohn des Kartographen Abraham Ortelius, lebte ab 1550 in London. Während einer seiner Geschäftsreisen noch Holland wurde er während der Religionsstreitigkeiten verhaftet, kam aber wieder frei. Sein vorliegendes Hauptwerk ist eine hervorragende Historie der Niederlande und des Befreiungs-Krieges gegen Spanien. Es wird jedoch auch ausführlich die amerikanische Geschichte berührt, z.B. die Entdeckung des Hudson Flusses und die britischen Besiedelungen von Virginia. Ebenfalls werden Drake's Westindien-Reise von 1585 sowie Hawkins und Drakes Überfall auf Westindien 1595 geschildert. Einen besonderen Reiz erhält das Exemplar durch beiliegenden Original-Kaufbeleg der Librairie L. Schamburger (Luxembourg) vom 26.3.186?. Käufer war ein Mitglied der Familie de la Fontaine. A rare and one of the most complete editions of the officially approved account of the Dutch Revolt, written by Emmanuel van Meteren (1535-1612) an Wilhelm Baudartius (1565 -1640).

      [Bookseller: Antiquariat Peter Fritzen]
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        Musicae compendium. Amsterdam, Blaeu 1683. 4°. 49 S., mit einigen Notenbeispielen u. Illustrationen im Text, Ppd. d. Zt.

      . . Guibert 186, 6 - MGG III, 209 - Eitner III, 182.- Vierte lateinische Ausgabe des ersten Werkes des berühmten Philosophen und Begründers der rationalisierten Affektenlehre.- Bereits 1618 geschrieben, aber erst nach dem Tod von Descartes nach einer Abschrift des Mathematikers Isaak Beckmann im Jahr 1650 veröffentlicht.- Leicht gebräunt, tls. etw. fleckig u. leicht wasserrandig, Ebd. etw. berieben.# Slightly browned, some slightly stained and slightly waterstaining, binding slightly rubbed.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        Magna Bibliotheca Veterum Patrum, Et antiquorum Scriptorum Ecclesiasticorum. Primo Quidem A Margarino De La Bigne..collecta, & tertio in lucem edita. Nunc vero plus quam centum Authoribus, & opusculis plurimis locupletata, historica methodo per singula saecula, quibus Scriptores quique vixerunt, disposita, & in XIV. Tomos distributa..Bd. IV, 4: Continens Scriptores saeculi IV. id est, ab Ann. Christi 300. usq[ue] 400. [Und] Bd. V.2.: [Continens Scriptores saeculi V. id est, ab Ann. Christi 400. usq[ue] 500].

      Köln, Anton Hieratus 1618.. 2°. Tit. (in Rot- u. Schwarzdruck), 1 Bl. (Autoren- u. Werksverz.), 1071(1) S. u. Tit., 1 Bl. (Verz.), 982 S. (Text 2-spaltig gesetzt). Mit je 1 großen Druckermarke auf Tit., einigen Zierleisten u. Schlußvign. sowie etlichen Init. in Holzschnitt. Mit Pergament bezogener Holzdeckeleinbde. d. Zt. auf 6 Bünden m. reicher Blindpräg. durch Rollen- u. Einzelstempel, einem schwarzgepr. Wappen des Karmeliterordens (eingerahmt durch ein Zitat aus dem III. Buch der Könige u. einem Hinweis auf den Konvent) auf Vordeckel, verziert. Messingschließen, Rü.beschriftung v. alter Hd. (unter Auflistung der enthalt. Autoren) u. umseit. Rotschnitt. Einbde. berieben sowie stellenw. stärker angestaubt; Sign. v. alter Hd. auf Tit.; Papier gebräunt; im Text beinahe keine Gebrauchsspuren. Bd. IV: Schließen unvollständig vorhanden; Buchblock durchgeh. wurmstichig. / Bd. V. 2: Rü.beschriftung beinahe gänzlich verblasst; Ecken bestoßen u. abgewetzt; Pergament am Hinterdeckel stellenw. eingerissen u. abgelöst; etwa die Hälfte des Buchblockes im Kopf,- u. Außensteg wasserrandig; Wurmgänge in den letzten 5 Bll. u. hint. Spiegel.. Bautz IV, 914-915; VD17, 23:625877R (Tl. IV) u. VD17, 23:625879F (Tl. V.2).Von 1559 bis 1574 erschien in Basel die "Ecclesiastica historia", eine von Matthias Flacius angeregte und geleitete Gemeinschaftsarbeit mehrerer lutherischer Theologen, den sog. "Magdeburger Centurien". Dieses einzige, größere, auf Quellenforschungen beruhende kirchengeschichtliche Werk des Protestantismus der Reformationszeit behandelt - nach Jahrhunderten (Centurien) eingeteilt - die Kirchengeschichte bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. Die Bearbeiter der "Magdeburger Centurien" suchen zu beweisen, daß die Papstkirche im Lauf der Jahrhunderte immer mehr von der ursprünglichen Reinheit und Einfalt der apostolischen Kirche abgefallen sei und die Reformationskirche, die sich auf viele "testes veritatis" der früheren Jahrhunderte berufen könne, keine Neuerung sei (Vgl. dazu Bautz II, 43-48). Zur Widerlegung der protestantischen Magdeburger Centuriatoren veröffentlichte La Bigne in seiner "Bibliotheca veterum patrum" über 200 Werke der Kirchenväter in systematischer Ordnung, um den Nachweis zu erbringen, daß die katholische Kirche nie von der Lehre und der Verfassung der Alten Kirche abgewichen sei. Ein Unternehmen, an das sich bisher noch keiner gewagt hatte. Die Bibliotheca erschien erstmals von 1575-79 in 9 Bänden, wurde wiederholt nachgedruckt und vermehrt, und erreichte in der Ausgabe von Lyon (1677) bereits 27 Bände. Vorliegende Ausgabe umfasste 15 (in 19) Bände (die alle im gleichen Jahr gedruckt wurden) und wurde 1622 um einen Indexband erweitert. Die beiden Teile enthalten Werke u.a. von Filastrius v. Brescia, Didymus dem Blinden, Apollinaris von Laodicea, Philon v. Karpasia, Chrysologus Petrus u. Sixtus III. Die Bände stammen aus dem aufgelassenen Grazer Karmeliterkloster St. Joseph. LA BIGNE (auch Binius od. Bignaeus) Marguerin de (1546 od. 47 - 1589 od. 90); Theologe u. Patrologe. L.B. entstammte einer alten normannischen Adelsfamilie. Nach dem Erwerb des Lizentiats der Theologie an der Universität Caen bekleidete er dort das Amt des Rektors. Auf der Sorbonne setzte er seine Studien fort und wurde zum Doktor der Theologie promoviert. Die Herausgabe der "Bibliotheca veterum patrum" brachte ihm eine Domherrenstelle in Bayeux ein. Sein persönliches kirchenpolitisches Engagement für die Rechte seines Stiftes führte zum Konflikt mit seinem Bischof und zu L.B.s Resignation in Bayeux. Kurz darauf verstarb er in Paris.

      [Bookseller: Antiquariat Löcker]
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        El passagero [i.e. Passajero]. Advertencias utilissimas a la vida humana.

      Barcelona, Geronimo Margarit,1618.. Petit in-8, plein maroquin grenat, dos janseniste a nerfs, titre dore, armes dorees au centre des plats, double filet dore sur les coupes, large dentelle interieure, tranches dorees (rel. XXe de Brugalla), (6), 370 f. [sign. A-Z8, Aa-Yy8], vignette de titre sur bois a la marque de l'imprimeur (nef). Seconde edition de ce rare et important ouvrage, publiee quelques mois apres l'originale., Ne a Valladolid, Cristobal Suarez de Figueroa quitta la maison paternelle a dix-sept ans et passa une grande partie de sa vie en Italie. Apres des etudes de droit a Bologne et Pavie, il exerca la profession de magistrat, eut de graves demeles avec l'Inquisition, fut excommunie et emprisonne. " 'El Pasajero' est son oeuvre essentielle. Il y met en scene quatre interlocuteurs, representant chacun une condition sociale, effectuant ensemble un voyage qui les conduit de Madrid a Barcelone puis jusqu'en Italie. Les quatre voyageurs ont mille sujets de conversation: les femmes, l'amour, l'armee, la vie estudiantine, les metiers, la politique, la litterature, la poesie, le theatre et les theories dramatiques, les ecrivains a la mode... toute une epoque defile dans ces tableaux de moeurs brosses avec beaucoup de piquant et d'alacrite. Au passage Figueroa ne se prive pas de cribler de ses fleches les gens de lettres: Quevedo, Cervantes, Alarcon, Lope de Vega, Arguijo ( )" (Bernard Sese, 'Encyclo. Universalis'). L'ouvrage est cite comme l'une des sources pour les "les coutumes et les mentalites des Espagnols sous le regne de Philippe III". "Inestimables informaciones sobre las costumbres de la Espana de su tiempo ( ) y una fuente abundante de informacion acerca de Espana e Italia, con extensivas descripciones de sitios, tal como Milan y Madrid" (I. Bascunana, Barcelona, PPU, 1988). (Goldsmith, S.963. Palau, XXII, 323914. Salva, II, 2004). Les deux editions de cet ouvrage sont extremement rares: seulement 2 exemplaires de cette seconde edition sont recenses a WorldCat (BnF et British Library) et un unique exemplaire de l'originale de 1617 (BnF). Tetes des feuillets A3-8 reenmargees sur 4mm. Tres bel exemplaire, parfaitement relie en maroquin bleu nuit par Emilio Brugalla. Provenance: l'homme d'affaires et grand collectionneur Isidoro Fernandez (1887-1963), avec ses armes dorees sur les plats et deux ex-libris dores sur cuir..

      [Bookseller: Librairie Hatchuel]
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        Roland furieux

      Rouen, Le Villain 1618. 4 Bll., 603 S., 2 Bll., 43 Holzschn.-Illustrationen, Pgmt. d. Zt, (Abb.)., Wenige Bll. fleckig, vereinzelte Wurmgänge, der flexible Perg.-Einbd. fleckig und mit Fehlstellen sonst guter Zustand, Beigebdn: Ders. La suite de Roland furieux. Rouen, Le Villain, 1618. 1 Bl., 349 S. - Weiter beigebdn.: Ders. Cinq discours de cinq chants. Rouen, Le Villain, 1618. 84 S., 2 Bll., 6 (einschl. Wiederholungen) Holzschn.-Illustrationen. 3 Titelbll. jeweils mit illustr. Holzschn..

      [Bookseller: SCHNEIDER-HENN]
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        Chirurgische Bücher und Schrifften... Jetzt auffs New... an tag geben... durch Johannes Huser. 4 Teile in 1 Band.

      Straßburg, Zetzners Erben, 1618.. (33 x 20,5 cm). (12) 148 S.; 1 Bl., SS.149-329; SS. (329)-523; 2 Bll., SS. 525-795, 20 (1w) Bll. Mit breiter figürlicher Titelholzschnittbordüre (monogramiert "CM L+F" d.h. von L. Frig nach Ch. Murer), kleinem Holzschnittportrait, 3 wiederholten Holzschnitt-Druckermarken und 4 Textholzschnitten. - Zwischengebunden: Derselbe. Opera. Bücher unnd Schrifften... Ander Theyl. Ebenda. 1616. (8) 691 (12) S. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel sowie 62 figürlichen bzw. schematischen magisch-astrologischen Textholzschnitten. Pergamentband der Zeit.. Zu I: Eine von zwei Druckvarianten der zweiten Straßburger Folio-Ausgabe, hier mit Orts- und Jahresangaben. - "Dieser chirurgische Band der deutschen Folioausgabe ist ganz anders zu beurtheilen als die beiden medicinisch-philosophischen Bände: er ist abgesehen von der Gr. Wundarznei ein vollständig neues Werk, nach Huser's Handschrift gedruckt und von allergrösstem Werthe für die Kenntniss Hohenheims, für die er mit den 11 Bänden der Baseler Quartausgabe die wichtigste Grundlage bildet" (Sudhoff 267 zur Ausgabe von 1605). Interessant ist besonders der Appendix, der mehrere "alchimistische und artzneyische Tractätlei" enthält. - VD17 7:699035W; Wellcome I, 4812; Krivatsy 8568; Lesky 313. Sudhoff 302; Brüning 1262. - Zu II: Hier der zweite Band (von 2) der zweiten Straßburger Gesamtausgabe mit den magischen und astrologischen Büchern. Textlich ein Nachdruck der von J. Huser herausgegebenen ersten deutschen Gesamtausgabe (Basel 1589-1591). Am Ende mit einigen kleinen alchemistischen Abhandlungen: Apocalypsis hermetis; Secretum magicum; De lumine naturae etc. - VD17 3:301628Z; Wellcome I, 4809; Sudhoff 301; Brüning 1157. - Stellenweise etwas gebräunt bzw. leicht braunfleckig. Unterer Rand im Falz stellenweise mit kleinem Tintenfleck. Einband etwas fleckig (teils Tintenspritzer), berieben und bestoßen. Vorderdeckel mit kleiner Fehlstelle im Überzug. Insgesamt jedoch ein gut erhaltenes Exemplar

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Chirurgische Bücher und Schrifften Jetzt auffs New / auss den Originalen und Theophrasti eygnen Handschrifften / so viel derselben zubekommen gewesen / auffs trewlichst und fleissigest wider an tag geben. Durch Johannem Huserum Brisgoium.

      Strassburg, Lazarus Zetzner, 1618.. 4°. 1 (von 6) Bl., S. 1-148, 1 n.n. Bl., S. 149-329, 2 n.n. S., S. 330-523, 1 n.n. S., (1 n.n. Bl. fehlt), S. 525-795, 39 n.n. S. Register. Mit 3 (wiederholten) Titelholzschnittvignetten und 3 (wiederholten) Holzschnittdruckermarken. Lederband der Zeit.. Krivatsy 8568. - VD17 3:301630V. - Sudhoff 302. - Wellcome I, 4812. - Vgl. Hirsch-H. IV, 499. - Zweite Ausgabe nach 1605 der chirurgischen Schriften, herausgegeben von Johannes Huser. Enthält auf Seite 752ff ein Teil der alchemistischen Schriften, die in den vorhergehenden von Huser editierten Ausgaben fehlten. - Titelblatt alt unterlegt. Ein Blatt im Register lose. Mit durchgehendem schwächer werdendem Wasserrand. Einband stark bestossen. Unteres Kapital eingerissen.

      [Bookseller: Antiquariat Daniel Thierstein]
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        'Cadran Lunaire' und 'Dimensions de quelques Planetes, particulie(re)ment du soleil, de la lune, et de la terre suivant l'opinion de Monsieur Gassendi'. Zweiteilige französische Handschrift in brauner Tinte auf Papier, mit kleinen Hervorhebungen in roter Tinte, sorgfältige und sehr gut lesbare, schöne Reinschrift, Blattgröße 26,5 x 21 cm, Text (20,5 x 15 cm) in Rahmen aus brauner Tinte, am Ende der beiden Teile jeweils datiert 1711.

      . (7) unbeschriebene Blätter, 127 Seiten (die Seiten 124, 125 und 127 sind unbeschrieben), eine ausfaltbare Illustration, (3) unbeschriebene Blätter, Lederband der Zeit mit reicher Rückenvergoldung und marmorierten Vorsätzen (Rücken alt hinterlegt, Ecken stärker berieben, vorderes marmoriertes Vorsatzblatt fehlt), 4to.. Der Verfasser der Handschrift war "Moine benedictin de la Congregation St. Maur" (S. 6). Diese benediktinische Ordensgemeinschaft bestand von 1618 bis 1792 und hatte ihren Hauptsitz im Kloster Saint-Germain-des-Pres in Paris. "Die Mauriner verstanden sich als Reformkongregation, welche durch eine strenge Observanz der Regel die benediktinische Tradition, zu der auch die theologische und profane Bildung gehörte, wieder aufleben lassen wollte. (...) Die kritische Methode der Mauriner, nichts für gegeben zu halten, was nicht umfassend belegt ist, ähnelt nicht zufällig jenem Vorgehen, das Rene Descartes (1596-1650) in seinem Discours de la methode für die Philosophie empfahl. Die Mauriner verwarfen nach und nach die Scholastik und adaptierten Descartes' Philosophie, obwohl seine Werke 1663 auf den Index gesetzt wurden. (...) Besonders in der ersten Zeit von 1640 bis 1720 gehörten den Maurinern einige brillante Gelehrte an." (Gregor Emmenegger, Europeran History Online). Zu den bekanntesten gehören Nicolas Hugues Menard, der Gräzist Bernard de Montfaucon, der Begründer der Paläographie und der Byzantinistik Thierry Ruinart und natürlich der Historiker Jean Mabillon (1632-1707), der neben einigen textkritischen Prinzipien der Geschichtswissenschaft auch die Urkundenlehre begründete. Die bis heute geradezu sprichwörtliche Gelehrsamkeit der Mönche in St. Maur verbindet sich allerdings fast ausschließlich mit der philologischen und historischen Forschung. Daher ist das astronomische Thema der vorliegenden Handschrift überraschend. In seiner sechseitigen Widmung an den leider ungenannten Empfänger erklärt Delacroix: "je me suis applique a vous donner une metode (!) aussi courte qu'agreable pour trover tous les Jours de la Lune, non seulement d'une annee, ou d'un siecle mais de plusieurs sans vous engager a aucun calcul" (S. 1). "La metode Monsieur que ie vous presente, Et ce Livre que ie vous dedie n'a besoin d'aucunes observations ny de connoissace du tems qu'arrivent des doubles Equations" (S. 2). Wichtig ist ihm der Hinweis auf die Unterschiede zum ebenfalls mit Buchstaben operierenden Heiligenkalender: "si on confere les lettres du Martyrologe avec celles que j'appelle Lunaires il sy trouvera beaucoup de difference" (S. 3). Auf den der Widmung folgenden 93 Seiten finden sich dann die überaus sorgfältig angelegten Tabellen, die zunächst den Jahren 1601 bis 3000 jeweils einen großen oder kleinen Buchstaben zuordnen. Dann werden für die einzelnen Tage des Jahres diesen Buchstaben Zahlen zugeschrieben. Die "annees bissextile" sind mit Sternchen gekennzeichnet. Beispiele erläutern die Benutzung der Tabellen: dem Jahr 2011 ist der Buchstabe 'N' zugeschrieben. Für den 31. Mai steht unter 'N' die Zahl '28', d.h. am 31. Mai 2011 ist fast Vollmond. Da auch die meisten Kalender des 21. Jahrhunderts zumindest noch die Vollmonddaten verzeichnen, ist die Probe leicht gemacht. 300 Jahre nach Fertigstellung seiner unglaublichen rechnerischen Fleißarbeit erweist sich die Genialität der Delacroix'schen Tabelle: Vollmond ist am 1. Juni 2011. Angesichts der immensen Arbeit, die in der peniblen Tabelle steckt, muß es als Zeichen der ganz besonderen Wertschätzung des offensichtlich ebenso besonderen Empfängers verstanden werden, dass der Verfasser diese beeindruckende Arbeit nicht veröffentlicht, sondern sie der ausschließlichen Benutzung des Besitzers überläßt: "ie n'ai point fait de preface, ny d'avis au lecteur parceque ie n'ai jamais eu enuie, ny dessein de le rendre public, etant uniquement pour vous ne laiant compose que pour vostre service" (S. 6). Sein Werk versetzt den Leser in die Lage in Sekunden und ohne komplizierte Rechnungen festzustellen an welchem Tag des Mondkalenders er geboren wurde, welcher Tag in der Gegenwart günstig zur Aussaat ist und welcher Tag in der Zukunft vom Vollmond geprägt sein wird - und dies für einen Zeitraum von 1400 Jahren! Der zweite Teil der Handschrift (S. 102 bis 126) befasst sich mit den Größenverhältnissen der Planeten und den Entfernungen zur Erde. Neben den Berechnungen Gassendis verwendet der Autor auch Ergebnisse des Descartes-Anhängers Jacques Rohaults (S. 106, 115, 117). Berechnet und beschrieben werden die Entfernung der Erde zum Firmament, zum Mars, zur Venus, zur Sonne, zum Jupiter etc., das Größenverhältnis der Fixsterne zur Erde, die Größe der Sonne und des Mondes, die Laufbahn des Mondes, die Mondphasen, die Monate ('Du Mois Synodique', 'Du Mois Periodique', 'Du Mois Civil' und 'Du Mois d'Illumination'); der Text endet mit einer Tabelle der Entfernung des Mondes von der Sonne nach Tagen, Stunden und Minuten. Die beeindruckende ausfaltbare Tafel im Anhang zeigt die Größenverhältnisse von Sonne und Erde: zentral, blattfüllend und farbig die Sonne, die den Leser mit hochgezogener Braue skeptisch betrachtet, und in den vier Seitenecken die winzig kleine Erde. Diese vier Erdkugeln scheinen die Sonne zu umkreisen - bedenkt man den Kontext der Entstehung dieser klösterlichen Handschrift durchaus eine erstaunliche Illustration, bis 1756 standen die Werke Kopernikus' noch auf dem Index verbotener Bücher und erst 1822 erlaubte Rom den Druck von Werken, die den Stillstand der Sonne und die Bewegung der Erde behaupten. Aber für einen Autor der die Berechnungen Pierre Gassendis ausführlich referiert, der ja das heliozentrische Weltbild verteidigte und eine Kopernikus-Biographie verfasste, ein verständlicher Kunstgriff. - Zustand: stellenweise minmal fleckig, die Tafel mit kleineren Randläsuren, sonst sehr wohlerhalten. Provenienz: Seite 1 mit dem Besitzvermerk 'FCSCC a q a S.D.'.

      [Bookseller: Antiquariat Elvira Tasbach]
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        F. Ambrosii Calepini Bergomensis.Dictionarium septem linguarum, Hebraicæ, Græcæ, Latinæ, Italicæ, Germanicæ, Hispanicæ, & Gallicæ

      Apud Ioannem Guerilium, Venetiis 1618 - Cui hac nostra sexta editione, folio, [2], 476, 18, 18, 56 ll.; [pi-pi2] A-3M8 3N-3O6 ?-3?6 A-C6 A-G8; engraved title page printed in red and black, woodcut initials and head- and tail-pieces; text in double column; 20th-century cream paper-covered boards, manuscript paper spine label; first and last few leaves quite ragged along edges with some small loss of text to F2 and F4 of the fourth section; marginal worming affecting text from E8-H6 of first section; occasional heavy browning and dampstaining, else a good, sound copy. This famous and durable polyglot dictionary was first published as a Latin lexicon in Reggio in 1502, and was gradually augmented by a series of editors to include up to ten languages, including English. "During the whole period of the Renaissance scarcely an important dictionary was published which did not reflect directly or indirectly the influence of Calepine" (Starnes). Labarre 181. [Attributes: Hard Cover]

      [Bookseller: Rulon-Miller Books (ABAA / ILAB)]
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        1. Köstlicher und heilsamer Extract der gantzen Artzneykunst, darinnen kürtzlich die Ursachen des langen vnd kurtzen Lebens., in gemein beschrieben. 2. Vermehret mit einem Special Extract der Speißkammer, welcher sich der Mensch täglich gebrauchen muß. 3. Deßgleichen mit einem Extract der vornehmsten und bekantesten Kranckheiten, den Haußwirthen zur guten Nachrichtung verfertiget. Leipzig, H. Grosse 1625. 8°. 15 Bll., 700 (recte 698) S., 3 Bll. (le. w.) mit Holzschn.-Druckermarke am Ende, Titel in Rot und Schwarz.- Angeb.: Popp Johann, Kräuter Buch. Darinnen die Kräuter des Teutschen Landes auß dem Liecht der Natur nach rechter art der Signaturen der himlischen Einliefferung nicht allein beschrieben. sondern auch,. warzu ein jedes Kraut zu

      - I. VD17 39:139834B - Hirsch-H. IV, 491 - Wolfenb. 1238 - vgl. Wellcome 4716 (Ausg. 1618). - Martin Pansa, ein Schüler des Georg Agricola dessen Lebensdaten nicht bekannt sind, war Stadtarzt im erzgebirgischen Annaberg und Sachsens ältester Gewerbearzt. Schelenz, (Gesch. d. Pharmazie S.494) bezeichnet ihn als Anhänger des Paracelsus.- II. VD17 32:667842E - Ferchl 419 u. Pritzel 7271 ("Poppe") - Wolfenb. 1306 - Ferguson II, 214 Anm.- Einzige Ausgabe.- Seltenes Kräuterbuch (nur 1 Ex im Jahrbuch) des Arztes Johann Popp (1577-?) ?F. S. und B. bestalten Chymicum zu Coburg?.- Gebräunt u. tls. stockfleckig, die letzten Bll. etw. tintenfleckig u. tls. etw. ausgefranst, Einbd. angeschmutzt, Vorderdeckel dat. 1626.

      [Bookseller: Antiquariat Müller]
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        ORIGEN DE LAS DIGNIDADES SEGLARES DE CASTILLA Y LEON

      - COM RELACION Summaria de los Reyes de estos Reynos: de sus actiones: casamentos: hijos muretes: sepultura DELOS QVE HAN CREADO y tenido y de muchus Ricos Homes. Confirmadores de priuilegios. POR EL DOCTOR Salazar de Mendoça. EN TOLEDO Por Diego Rodriguez de Valdiuielso, Impressor de el Rey. MDC. XVIII. [1618] In fólio de 30x21 cm. Com [iv], 189, [i] fólios. Encadernação da época em pergaminho flexível. Magnifico frontispício arquitetónico gravado. Location/localizacao: 5-3-C-9

      [Bookseller: Livraria Castro e Silva]
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        INSTITUTIONI IMPERIALI del sacratiss. prencipe Giustiniano Cesare Augusto. Tradotte in volgare in verso sciolto da Filippo Mengarello (...).

      Per E. Deuchino 1618 * Vol. di cm 16 x 9,5 - pp. (24)-490-(2) - marca tip. al front., capilettera - bella rilegatura in piena pelle riccamente decorata in oro (sette-ottocentesca) probabilmente adattata da altro libro - esemplare fresco e a pieni margini (alcune carte ancora parziamente chiuse) in eccellente stato. * Il Corpus iuris civilis di Giustiniano ridotto in endecassillabi sciolti italiani con i sommari e i discorsi a ciascun titolo. Prima (e unica) edizione. (LETTERATURA ITALIANA DEL '600 /17th cent./. Divulgazione giuridica).

      [Bookseller: Libreria Brusato]
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        Sleidanus redivivus, Das ist Ein grundtlichebeschreibung auch historische erzehlung der fürnembsten Händel/so sich in Religions und anderen Politischen Sachen bey Regierung des Unuberwindlichsten Kaysers Caroli dess V. Ferdinandi dess I. Maximiliani und Rodolphi der II. hochlöblischester Gedächtnuss: Und dann Matthiae Heyligen Römischen Reichs vorgelauffen und zugetragen. Durch weylandt/ Johannem Sleidanum, und Michaelem Beutherumhichevorbiss auff 1584. Durch M. Gotthardum Arthusium Danticanum Historicum. Mit einem vollkommenen Register.

      bey Egenolff Emmel /In Nicolaus Rohten Buchladen zu finden, Franckfurt am Mayn, 1618 - 4 Bl., 1560Seiten, 13 Bl. (Register), reliure plein veau, dos à nerfs, pièce de titre en cuir rouge, fleurons dorés, tranches jaspées, manque des bouts de cuir au bas du dos, bords des 5 premières feuilles restaurées (sans perte de texte).

      [Bookseller: Bouquinerie du Varis]
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        oder Hieronymus Wierix. Das Wappen mit dem Totenkopf., Kupferstich nach Albrecht Dürer.

      Vor 1618. - Vor der Adresse Claes Jansz. Visschers. Ganz ausgezeichneter, scharfer und gegensatzreicher Druck, minimal knapp innerhalb der Plattenkante geschnitten, unten minimal knapp die Darstellung angeschnitten. Mauquoy-Hendrickx 1485. Ruyven-Zeman (New Hollstein) 1999 I (von II). Seltenes Blatt nach dem 1503 als erstem datierten Kupferstich entstandenen Dürer Arbeit. Unter den Kopien die, die flämische Druckerfamilie Wierix anfertigte, waren vor allem die nach Albrecht Dürer gestochenen Blätter bereits zu Lebzeiten geschätzt. - Schwach stockfleckig, Oberflächenbereibungen sowie partiell leicht berieben. Aufgezogen, in den Ecken alt montiert. Die Darstellung gut erhalten. Sprache: de Gewicht in Gramm: 2100

      [Bookseller: Kunstantiquariat Joachim Lührs]
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        THE BIBLE THAT IS, THE HOLY SCRIPTURES CONTAINED IN THE OLD & NEW TESTAMENT. London: Imprinted ... by Robert Barker, [1612], Bound after: Speed, John: THE GENEALOGIES RECORDED IN THE SACRED SCRIPTURES, ACCORDING TO EUERY FAMILY AND TRIBE .... [London: Printed by John Beale, 1612?]. Bound with: THE WHOLE BOOKE OF PSALMES. COLLECTED INTO ENGLISH MEETER, BY THOMAS STERNHOLD, IOHN HOPKINS, AND OTHERS

      London: Printed [by Felix Kingston] for the Companie of Stationers, 1618.. [2],34,[4(double-spread map)]; [4],362 [i.e. 366], 361-444, [2], 3- 135, [7] leaves; [1],114 (i.e. 113),[7]pp. Small folio. Old calf, rebacked, with portions of original backstrip laid down, remnants of gilt borders on boards, 20th century endsheets and inserted sectional dividing blanks. Maps, illustrations, engraved general title to Bible. Entirety of all three works rules in red. Genealogies: map has repairs to edges and is remargined at gutter (no loss to image), small spot to margin and a bit of soiling. Bible: engraved title and full-page woodcut of the Garden of Eden trimmed close and shaved at fore-margin, normal page numbering errors in gathering 3K, occasional modest soiling and some generally minor spotting. a few small marginal repairs (one a tear in lower edge of 2Z3 across several lines, without loss), minute worm track in inner gutter of 2M-T; Psalms: repaired tear in upper margin of A3 touching a few letters, K1-7 a bit limp and frayed, with repairs to two lower blank forecorners; K8 (terminal blank) wanting; some moderate scattered soiling, minute wormhole in black fore-margin of leaves G8 to end, some rust satins to gutter/inner margins of gatherings G and H resulting in a few small holds; bookseller's annotations on pastedowns (in ink !!!) describing it an "exceptionally fine volume," and giving partially erroneous bibliographic citations. Still, generally a good lot. A characteristic gathering of the three texts, the Bible being the Geneva-Tonson- Junius version, in an edition that is a very close reprint of Barker's 1607 edition. The general engraved title is undated, and the sectional full title-page for the NT is dated 1611, but the printer's colophon at the end is dated 1612. The text of the Apocrypha is included as a part of the contiguous whole. The edition of the Genealogies, which is here bound prior to the Bible, is one of the several folio printings attributed to Beale that are partially sorted as to minute variants in STC and ESTC; however, this example does not conform to the variants in ESTC in regard to the line-breaks in the side note on A1V. The present edition of the Sternhold and Hopkins Psalms includes some music settings. This is among the last folio London printings of the Geneva text, the standard text of 16th century Protestantism, and the text referenced by Shakespeare, Donne, Bunyan, et al. The first edition of the NT was printed in Geneva in 1557 and was first printed in England in 1575-6. ESTC S1189; S101955; and S122901. HERBERT 312. STC 2218; 23039 (REF); and 2560.

      [Bookseller: William Reese Company - Literature ABAA-]
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        Curia Ecclesiástica para Secretarios de Prelados, Notarios Apostólicos y Ordinarios, Latinos y de Visita de Iglesias, con muchas y varias cosas útiles y curiosas. Dirigida a Don Rodrigo de Castro y Bobadilla, Arcediano de Alcaraz

      Madrid, por Luis Sánchez y a su costa, 1618. 4to.; 8 hs., 200 ff., 8 hs. Encuadernación en pergamino, de la época, con cierres.

      [Bookseller: Hesperia Libros]
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        Jubel uber Jubel. New Evangelisch Jubeljahr, Und Christliches Mittleyden Aller Alten Catholischen, An Keyserliche Majestät, Könige, Fürsten, Gemeinden, Völcker, etc. Erstlich durch den Ehrwürdigen ... P. Adamum Contzen Societatis Jesu, der H. Schrifft Doctoren, in Latein beschrieben, Jetzund aber ... in hohe Teutsche Sprach ubersetzt

      Mainz, Albin 1618. 20 cm. (8), 480, (4) Seiten Umschlag - Baader, Albin 299 - Bircher B 764 - NDB III, 346 (lat.) - VD17 39:131281U - Erste deutsche Ausgabe seiner im gleichen Jahr in lateinisch veröffentlichen Polemik "Iubilum Iubilorum, Iubilaeum Evangelicum", die zum Reformationsjubiläum erschien. Darin betont er die Streitigkeiten und Wandlungen im ersten Jahrhundert der Reformation und schildert die Glaubenserneuerung als nationales Unglück. Vorangestellt ist "Ein Klageliedt Wegen deß Uncatholischen newlich angestelten Jubels" mit Musiknoten. Papierbedingt gebräunt, bis S. 100 Feuchtigkeitsrand; Titel, (:)3, Ooo4, Ppp1-2 in Faksimile auf farblich passendem Papier ergänzt. -

      [Bookseller: Wenner Antiquariat]
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        Traicté des globes, et de leur usage. Traduict du Latin de Robert Hues, et augmenté de plusieurs nottes & operations du compas de proportion, par D. Henrion, mathematicien.

      Abraham Pacard,, Paris 1618 - First edition in French of Tractatus de globis (1594), an important navigational work originally dedicated to Sir Walter Raleigh. Hues had studied at Oxford where he became acquainted with Richard Hakluyt and later, Walter Raleigh and Thomas Harriot, before taking part in a voyage to Newfoundland. In five parts, the book describes the practical uses of the globes designed by Molyneux and, especially, how mariners could find the sun's position, latitude, course and distance, amplitudes and azimuths, and time and declination. The fifth part describes the use of rhumb lines in navigation.The translation is by Denis Henrion, the Paris mathematician remembered for his edition of the works of Viète and for the introduction of the calculating device known as the proportional compass to France. Henrion's is a faithful translation with numerous interpolations of his own (indicated by italics). In these, Henrion adds several practical details to the methods of calculation but also takes the opportunity to advertise his Cosmographie, which was not to appear until two years later. At several points he affirms Hues' text while stating 'comme nous avons enseigné en nostre Cosmographie.' The notes on the operation of the proportional compass promised by the title are confined to very sparse remarks on how a lengthy calculation, for example, could be achieved simply with the compass. They would appear to be an attempt to advertise another of Henrion's works, Usage du compas de proportion (also 1618) and perhaps the instruments themselves. 8vo (170 × 110 mm), pp. [viii], 184. Woodcut device to title, other ornaments, letterpress tables. Lightly browned throughout, old waterstain to outer margin of preliminary leaves. Contemporary vellum, soiled, the vellum perished or gnawed at lower inch of fore-edges of both covers, endpapers frayed. Old library markings, including stamp to title and verso of final leaf (Université Egyptienne). [Copac lists no UK copies. Worldcat lists US copies at Folger, Harvard, Illinois, Minnesota and Brown. Copies of the same year are known with the imprint 'Michel Daniel' and identical pagination, primacy, if any is not established.] [Attributes: First Edition]

      [Bookseller: Justin Croft Antiquarian Books Ltd ABA]
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        Discorso delle comete di Mario Guiducci fatta da lui nell'Accademia Fiorentina nel suo medesimo consolato...Firenze: Nella Stamperia di Pietro Cecconcelli, 1619.

      First edition, thick paper copy (the Landau-Galleti copy), of this famous work contributing to the 'controversy of the comets' which was of great importance in Galileo's scientific career. Guiducci, who became Galileo's assistant in 1618, allowed Galileo to publish under his name the <I>Discorso delle comete</i> of 1619 which attacked Orazio Grassi's <i>De tribus cometis</i> (1619), a work which expressed an absurd theory of cometary motion and several other invalid scientific theories. Galileo used Guiducci's name partly due to his own ill health, and partly on account of the admonition he had received from the Inquisition in February 1616. Grassi replied later in the same year with yet another work entitled <i>iLibra astronomica</i> which contained personal attacks on both Galileo and Guiducci and deliberately misrepresented Galileo's opinions on comets as expressed in the <i>Discorso delle comete</i>. In turn, Galileo published his <i>Il Saggiatore</i> and Guiducci his <i>Lettera al M.R.P. Tarquinio Galluzzi</i>.<br/><br/> VERY RARE: according to American Book Prices Current, only three other copies have sold in the last thirty years: Honeyman (1979), Riccardi (1986) and Frank S. Streeter (2007). <br/><br/> Provenance: Bookplate of Baron Horace de Landau (1824-1903). Landau was a Hungarian citizen who represented the Rothschild bank in Turin, and who formed a large and important library in Florence. Stamp of the Galletti collection - a museum of Galileana, which included busts, portraits and books, formed in the 1870s by Conte Paolo Galletti in the Torre del Gallo, where for some time Galileo himself had once resided. <br/><br/> In the latter part of 1618, three comets appeared in the sky over Italy, eliciting lively debate among astronomers as to their nature since, according to Aristotelian orthodoxy, objects beyond the moon could not change shape or state. Unable to observe the comets due to ill health, Galileo nevertheless discussed the phenomena with numerous visitors but made no move to express his opinions about the comets to the wider public. This changed when, in the following year, Orazio Grassi gave a lecture at the Collegio Romano, published anonymously under the title <i>De tribus cometiis anni 1618</i>, and giving the Jesuit interpretation of events. Galileo construed this as an attack on his Copernicanism and published the present work, a refutation of Grassi (although Grassi is not mentioned directly), under the name of his disciple Guiducci (1585-1646). This in turn provoked a reply by Grassi (under the pseudonym Lothario Sarsi) entitled <i>Libri astronomica ac philosophica</i>, towards the end of 1619. The challenge to Galileo's authority and prestige was now too much, and he began to write <i>Il Saggiatore</i>, although this would not appear for another four years. According to Stillman Drake (<i>The Controversy on the Comets of 1618</i>, p. xiv), these texts "deserve study for their bearing upon <b>the origin of modern scientific method</b>... The controversy is of both scientific and philosophical significance because it was in this connection that Galileo disclosed his conception of scientific method." <br/><br/> The appearance of the comets gave Galileo an opportunity to describe and explain them using the astronomical theories he had been developing for some decades. But the present work contains not only Galileo's views on the comets of 1618, but also on the entire field of astronomy, especially the 'Medicean stars' (Jovian satellites), the use of the telescope, observations of fixed stars not visible to the naked eye, and the failure of the telescope to magnify the size of the fixed stars, which Galileo ascribes to their immense distance from the earth. <br/><br/> The reason for the concealment of Galileo's name was undoubtedly the admonition he had received from the Inquisition in February 1616, to refrain from teaching the Copernican doctrine. He published no work under his own name from that date until 1623. The printer's mark displaying the planet Jupiter and its four satellites, which he had discovered, closely connects the work with Galileo, but this is his only work issued by this printer. The Virgilian legend on the mark 'solemque suum sua sidera norunt' seems to be a reference to the banned heliocentric theory.<br/><br/> Carlo & Favaro 80; Cinti 63; DSB V 242-3; Riccardi I 511; Fahie, <i>Galileo</i>, 181; on the ascription to Guiducci, see <i>Opera</i>, Ed. Nazionale VI.5-6 (1896).. 4to (202 x 144 mm), pp. [iv], 54, with woodcut device on title, woodcut headpieces and initials, and two woodcut diagrams in text. Eighteenth century mottled calf, gilt ruled, red edges, marbled endpapers (leather corroded in places by the acid used for mottling, joints tender, first and last leaf foxed). Bookplate of Baron Landau on front paste-down, ink stamp on title of the Galletti Collection at Arcetri

      [Bookseller: Sophia Rare Books]
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        El passagero [i.e. Passajero]. Advertencias utilissimas a la vida humana.

      - Barcelona, Geronimo Margarit,1618. Petit in-8, plein maroquin grenat, dos janséniste à nerfs, titre doré, armes dorées au centre des plats, double filet doré sur les coupes, large dentelle intérieure, tranches dorées (rel. XXe de Brugalla), (6), 370 f. [sign. A-Z8, Aa-Yy8], vignette de titre sur bois à la marque de l'imprimeur (nef). Seconde édition de ce rare et important ouvrage, publiée quelques mois après l&#146;originale., Né à Valladolid, Cristóbal Suárez de Figueroa quitta la maison paternelle à dix-sept ans et passa une grande partie de sa vie en Italie. Après des études de droit à Bologne et Pavie, il exerça la profession de magistrat, eut de graves démêlés avec l'Inquisition, fut excommunié et emprisonné. " 'El Pasajero' est son oeuvre essentielle. Il y met en scène quatre interlocuteurs, représentant chacun une condition sociale, effectuant ensemble un voyage qui les conduit de Madrid à Barcelone puis jusqu'en Italie. Les quatre voyageurs ont mille sujets de conversation: les femmes, l'amour, l'armée, la vie estudiantine, les métiers, la politique, la littérature, la poésie, le théâtre et les théories dramatiques, les écrivains à la mode. toute une époque défile dans ces tableaux de moeurs brossés avec beaucoup de piquant et d'alacrité. Au passage Figueroa ne se prive pas de cribler de ses flèches les gens de lettres: Quevedo, Cervantes, Alarcón, Lope de Vega, Arguijo ( )" (Bernard Sesé, 'Encyclo. Universalis'). L&#146;ouvrage est cité comme l'une des sources pour les "les coutumes et les mentalités des Espagnols sous le règne de Philippe III". "Inestimables informaciones sobre las costumbres de la España de su tiempo ( ) y una fuente abundante de información acerca de España e Italia, con extensivas descripciones de sitios, tal como Milán y Madrid" (I. Bascuñana, Barcelona, PPU, 1988). (Goldsmith, S.963. Palau, XXII, 323914. Salva, II, 2004). Les deux éditions de cet ouvrage sont extrêmement rares: seulement 2 exemplaires de cette seconde édition sont recensés à WorldCat (BnF et British Library) et un unique exemplaire de l&#146;originale de 1617 (BnF). Têtes des feuillets A3-8 réenmargées sur 4mm. Très bel exemplaire, parfaitement relié en maroquin bleu nuit par Emilio Brugalla. Provenance: l&#146;homme d&#146;affaires et grand collectionneur Isidoro Fernandez (1887-1963), avec ses armes dorées sur les plats et deux ex-libris dorés sur cuir.

      [Bookseller: Librairie Hatchuel]
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        DICERIE SACRE DEL CAVALIER MARINO.

      - IN MILANO, Appresso Gio. Batt. Bidelli. 1618. In 12º (13x7,5 cm) com (xxxiii)-268 pags. Encadernação da época inteira de pele com ferros a ouro na lombada. Corte por folhas carminado. Exemplar com vestígios de traça no interior (sem afectar texto) e na lombada com perfurações. Obra sobre música e pintura. [EN] In 12º (13x7,5 cm)with (xxxiii)-268 pags. Binding: contemporary full calf gilt at spine. Papercut redish at edges. Copy with slightly worming (no damageon thetext) and minor holes at spine. Giovani Battista Marino (Naples 1569-1625) considered the greatest representative of Baroque poetry in Italy, called by his name marinista. The Dicerie sacre (1614) is an anthology in the style of a chart of prose (sermons) much appreciated, reunited through various themes of classical literature &#150; as huge sermons that have little to do with religion - applying the metaphors of classical mythology, a specialty mariniana widely imitated during the Baroque. The Dicerie Sacre are divided into three parts: 1. Painting 2. Music, 3. The Sky The subjects are pleasing to the modern reader by the eloquence and the aesthetics of human experience and artistic therein. The lack of studies and modern editions of the works of Marino is a case virtually unique among Italian writers, and considered embarrassing for the Italian culture. [IT] Giovani Battista Marino (Napoli 1569-1625) considerato il massimo rappresentante della poesia barocca in Italia, identificata, dal suo nome, anche come marinismo. Sono notevolissime le Dicerie sacre (1614) sorta di prontuario di prediche, apprezzatissimo e compulsatissimo da tutti i predicatori a venire; nelle singole, smisurate prediche, che in sostanza hanno ben poco da fare con la religione, è applicata fino alle estreme conseguenze la tecnica trascendentale della metafora continuata, una specialità mariniana ampiamente imitata durante il Barocco. Si dividono in tre parti: 1. La pittura; 2. La musica; 3. Il cielo. Piacevoli per il lettore moderno sono le Lettere, documento eloquente della sua esperienza artistica e umana. Imbarazzante l'assenza di una pubblicazione moderna consistente dell'opera di Marino in Italia, caso praticamente unico nel panorama degli scrittori della letteratura italiana. [PT] Giovani Battista Marino (Nápoles 1569-1625) considerado o maior representante da poesia barroca na Itália, denominada pelo seu nome marinista. Os Dicerie sacre (1614) são uma antologia ao estilo de um prontuário de prosas (prédicas) muito apreciadas, compulsadas através de vários temas da literatura clássica - formam sermões enormes que pouco têm a ver com religião - aplicando-se as metáforas da mitologia clássica, uma especialidade mariniana amplamente imitada durante o barroco. Os Dicerie Sacre são divididos em três partes: 1. Pintura 2. A Música, 3. O Céu. Os temas são agradáveis para o leitor moderno pela eloquência e pela estética da experiência humana e artística neles contidos. A ausência de estudos e de edições modernas das obras de Marino é um caso praticamente único entre os escritores italianos; e considerado embaraçante para a cultura italiana. Location/localizacao: 7-A2-E-48

      [Bookseller: Livraria Castro e Silva]
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        Usage du compas de Proportion

      Paris: Michel Daniel, 1618. 1st Edition . Hardcover. Very Good. 8vo - over 7¾ - 9¾" tall. Large 8vo., (4) ff., 1 folding plate, 90 pp., (3) ff.; homemade index in contemporary manuscript on endleaf, followed by 18th-c. ownership inscription. Bound in contemporary marbled calf, gilt spine with raised bands, red morocco title label, covers ruled. Small wormhole repair in gutter margin of initial leaves, affecting partial letters on a few leaves, and into blank margin of plate. Some waterstaining; lower corner of final leaves soiled and worn, corner of endleaf replaced. Very rare first edition of this illustrated work on the proportional compass, probably the first such work published in France, and indisputably the book to popularize use of the instrument in that country. The proportional compass was constructed by Daniel Chorez in 1616, the first known maker of optical instruments in France and an important instrument-maker of the period. It was 16-17 cm. in length and followed the basic design of Galileo&#39;s sector, but was a bit simpler, engraved with four scales-Lines of Equal Parts, Planes, Solids and Chords. Drake alleges that the first edition appeared in the author&#39;s Mémoires Mathématiques, but he is tentative about it because the only basis is a later statement by the author; Drake has not seen this 1616 edition. According to Itard in DSB, the first edition is 1618. (The NUC also records a 1564 Rouen imprint but Drake considers that this is a transposed date of 1654 or 1644.)* Jean Itard in DSB VI.271-2; Drake, tr., Galileo Galilei, Operations of the Geometric and Military Compass pp. 26 & 34.

      [Bookseller: Martayan Lan, Inc.]
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        L&#39;Histoire des Pays-Bas..Ou Recueil des guerres, et choses memorables advenues tant és dits Pays, qu&#39;és Pays voysins, depuis l&#39;an 1315 iusques à l&#39;an 1612....Traduit de Flamend en Francoys par IDL

      La Haye., Chez Hillebrant Jacobz. wou., 1618. 35 x 24 cms, Titre gravé, sonnet, portrait de de Meteren, privilege, preface, carte à double page par Bertius ; Nova Germania Inferioris. Nombreuses portraits gravés dans le texte, 6 portraits à plein page, 1-720 feuilles, + vie et la mort de Emanuel de Meteren (vi) p., + indice (34) pages. Veau de l&#39;époque. Coins frottés, le dos manque. Faible aux charniers. La carte renforcée aux marges. En bas de la carte manque un coin de 1 sur 5 cms. Livre usagé. déscription concentré époque 1555-1612. KEYWORDS: Belgium Nederland.

      [Bookseller: antiquariaat de rijzende zon]
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        Belgica : l&#39;histoire des Pays-bas d&#39;Emanuel de Meteren : ou, Recueil des guerres, et choses memorables advenues tant es dits pays, qu&#39;es pays voysins, depuis l&#39;an 1315 iusques a l&#39;an 1612 (2 Vols. including books 1-7, 15-23)

      Hague : Chez Hillebrant[z] Jacob[s]z Wou[w] ...,, 1618. Hardcover. Very Good. Hague: Hellebrant Jacobz Wou... 1618. 4to. [4], I-148; 301-507ff. 2 Vols., containing Books 1-7, 15-23. Volume numbers ("Tom. I." and "Tom. III." on spines, but texts and engraved title have no printed volume numbers). 18th century leather, aeg, marbled eps. Corners frayed, some light soiling to covers, bindings and pages very good. Light toning and foxing. Small hole to lower margin of leaf 7. Lower corner torn from leaf 470. The engraved title plate by W. Delff is mounted. Contains 1-page privilege statement, 1-page dedication, and 2-leaf preface. Books 1-7 contain 22 engravings (double-page map of Pays-Bas, engraved title, full-page statue, 5 full-page portraits, and 14 partial-page ports). Books 15-23 contain 19 engraved ports (1 full-page). Numerous large woodcut letters. This is an oversized or heavy book that requires additional postage for international delivery outside of Canada and the US. <br><br>Emanuel van Meteren or Meteeren (1535-1612) was a Flemish historian and Consul for "the Traders of the Low Countries" in London. As a historian Van Meteren was special in that he was not merely a chronicler of the events of his time, but also a powerful and wealthy man who influenced those events. "The first edition of his "Historia Belgica" was published in Latin, at Amsterdam, in 1597. A continuation was written up to the date of Meteren&#39;s death, and a French version came out at the Hague in 1618. Meteren is the author whose evidence is most important for establishing the innocence of Anne Boleyn. (Markham, 1888)." Two captivating volumes, both in content and aesthetics, in very good condition.

      [Bookseller: SequiturBooks]
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        A declaration of the demeanor and carriage of Sir Walter Raleigh, knight, as well his voyage, as in, and sithence his Returne; and of the true motives and inducements which occasioned His Maiestie to proceed in doing iustice upon him, as hath bene done

      London: Bonham Norton and John Bill, 1618. Rare first edition, first issue, of the defense of James I&#146;s execution of Sir Walter Raleigh, written by Francis Bacon and with (according to Bacon) &#147;very material&#148; additions by the king himself. The work describes the circumstances surrounding Raleigh&#146;s final voyage to America in 1618 with the purpose of locating a fabled gold mine, and includes the text of Raleigh&#146;s commission. In the event, his expedition ended up seizing the island of St. Thomas and killing its Spanish governor, an ostensible act of war against England&#146;s ally. Back in England, Raleigh, who had already been sentenced to death in 1603 on another conviction, was tried by a commission headed by Bacon and executed in October 1618. The English public was appalled: &#147;To sacrifice to a concealed enemy of England the life of the only man in the nation who had a high reputation for valor and military experience was regarded as meanness and indiscretion, and the intimate connections which the king was now entering into with Spain, being universally distasteful, rendered this proof of his complaisance still more invidious and unpopular&#148; (David Hume, History of England). The present volume is the government&#146;s hasty attempt to justify the execution. Bacon, as a member of the council that had sentenced Raleigh, appears to have been the main author. In a letter to a friend he mentioned the work and the king&#146;s input: &#147;We have put the Declaration touching Raleigh to press, with his Majesty&#146;s additions which were very material and fit to proceed from his Majesty&#148; (cf. Pforzheimer, 819). The work is known in at least two issues, a first issue of 63 pages and a second of 68. STC and Pforzheimer originally took the present to be the second issue, but the STC has since revised its opinion based on the research by Starkey, published in his Library article of 1948. * STC 2nd ed. 20652.5; Gibson, Francis Bacon 369c; Starkey, &#147;The printing of a declaration of the demeanor and carriage of Sir Walter Raleigh 1618,&#148; The Library (5th series) 3 (1948), 124-34.. 4to. [16.6 x 11.4 cm], (4), 63, (1) pp., including initial blank signed A in a woodcut tailpiece. Bound in later paneled calf, title stamped on spine, lower portion of spine damaged, slightly worn at extremities. [INTERNAL CONDITION] Generally very good.

      [Bookseller: Martayan Lan, Inc.]
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        Eis ten Platonos theologian, biblia EZ (Greek). In Platonis Theologiam Libri Sex. Per Aemilium Portum... Accessit Marini Neapolitani libellus de Vitá Procli. item Conclusiones LV secundum Proclum; quas olim Romæ Picus Mirandula disputandas exhibuit. nec non Index rerum & verborum locupletissimus.

      Hamburg, Et prostant Francofurti, Apud Rulandios, 1618. Folio. Lovely contemporary full calf binding with 6 raised bands to gilt spine. Double gilt line-borders to boards. Small paper label to foot of spine. Minor wear to extremities. Inner hinge a bit weak. Old engraved book-plate to inside of front board, and a small later bookplate underneath (Dampierre). Even browning throughout. A very nice copy. Woodcut printer's device to title-page. Woodcut head- and tail-pieces. Woodcut initials. Text in Greek and Latin parallell-columns. Some leaves uncut. (36), 526 pp.. Very rare first edition of Proclus' groundbreaking main work, "Plato's Theology", being the editio princeps of both the original Greek text and the Latin translation, together with the editio princeps of the original Greek text of his seminal "Elements of Theology". "Plato's Theology" constitutes Proclus' main extant work and is one of the most important works of Neoplatonism (second in importance only to Plotinus' Enneads); together with his "Elements of Theology", it is his most systematic philosophical work and it provides us with the ultimate exposition of his own system, which is the epitome of Neoplatonism. It constitutes a concise summa of the Neoplatonic system in its fully developed form and thereby also represents the culmination of the final stage of Greek culture. The present publication, which represents one of the single most important productions in the history of Neoplatonism, is edited by Aemilius Portus. Apart from the first - and up until recent times only - printing of the original Greek text of "Plato's Theology" and the first printing of the first Latin translation of it, as well as the first printing of the original Greek text of the "Elements of Theology", the present edition also contains the second printing of the first Latin translation (by Patricius) of Proclus' "Elements of Theology" (originally printed separately in 1583), Marinus Neapolis' highly important biography of Proclus (presumably second time printed; it was first published with the works of Marcus Aurelius in 1559, and the first separate printing of it was in 1700), which is our main source of information on Proclus' life, and Giovanni Pico della Mirandola's "Conclusiones LV secundum Proclum". " "Six Books on Plato's Theology". A most divine work, in which the philosopher collects into a system the theology dispersed in the writings of Plato, and establishes it by invincible demonstrations. He deduces, in a beautiful and connected series, all the divine orders, from the retreats of ineffable unity; every where connects them by proper mediums, and, after leading us through the long gradation of principles, brings us back again to the original from whence they flowed, and to which they constantly tend. The whole is uncommonly profound and abstruse; and it was not before the third reading that I could fathom the depth it contains... The Greek and Latin edition of this valuable work, was published at Hamburgh, by Æmilius Portus, 1618, folio." ("The Philosophical and Mathematical Commentaries of Proclus...", 1791). " "Theological Institutions"; or, as it may be called, "the Elements of Theology". This admirable work contains two hundred and ten propositions, disposed in a scientific order, and supported by the firmest demonstrations. They begin from super-essential unity, and proceed gradually through all the beautiful and wonderful progressions of divine causes, ending in the self-moving energies of soul. They possess all the accuracy of Euclid, and all the subtilty and sublimity necessary to a knowledge of the most profound theology; and may be considered as bearing the same relation to the Pythagoric and Platonic wisdom, as Euclid's Elements, to the abstruse geometry. Patricius, the first Latin translator of this divine work, seems to have been very sensible of the truth of his observation: for he every where carefully distinguishes the propositions from their demonstrations... his edition was published at Ferraria, 1583. quarto, under the title of Theological Elements. The Greek and Latin edition, is subjoined to Proclus's six books on Plato's Theology, Hamburgh, 1618. Folio." ("The Philosophical and Mathematical Commentaries of Proclus...", 1791).Especially through his "Plato's Theology", in which he develops his theology on the basis of Plato's metaphysics, and his "Elements of Theology", which represents an earlier stage towards the development of his own system, but also through his highly important commentaries of several of Plato's dialogues and on Euclid's Elements, Proclus, together with Plotinus the most important of the Neoplatonists, had an enormous influence on some of the greatest thinkers if the ages to come: Pseudo-Dionysius, Ficino, Pico, Agrippa, Bruno, Cusa, Kepler, Newton, etc., etc. Early printings of the philosophical works of the great Greek Neoplatonist Proclus (410-85) (often considered the last great Neoplatonist) are of the utmost scarcity. His greatest contribution lies in his two great works "Plato's Theology" and "Theological Elements". In these works he developed one of the most elaborate, precise and convincing systems of Neoplatonism, and through them his influence on Medieval, and later also Renaissance, thought was immense. Neoplatonism is a term invented in the 18th century for a school of religious and mystical philosophy, which was founded in the third century and dominated down to the end of Antiquity in the sixth century, when the Emperor Justinian closed the Neoplatonic Academy (529). Neoplatonic teaching revolved around a renewed study of the teachings of Plato that were now combined with the doctrines of other schools of Greek philosophy. The school called itself Platonic, but modern historians named it "Neoplatonic" in order to emphasize its differences from Plato. Plato's dialogues were the main philosophical authority, but Plotinus, Ammnius, Proclus, and the other Neoplatonists attempted to fit all of Plato's scattered doctrines into a coherent system and to incorporate other Stoic and Aristotelian ideas into this, thus creating a comprehensive synthesis of Greek thought. As such Neoplatonism came to dominate the final phase of ancient philosophy and bequeathed its heritage to subsequent ages. Neoplatonism must be considered the only really original product of Greek philosophy in this period, and after having been neglected during the Middle Ages, this original philosophical direction was re-discovered in the Renaissance, the philosophy of which came to be hugely dominated by it. "In Proclus, one of the last heads of the Athenian school, Neoplatonism attains its most systematic and even schematic perfection. In his "Elements of Theology" and "Platonic Theology" all things and their mutual relations are neatly defined and deduced in their proper place and order; and the concepts of Aristotle's logic and metaphysics, divested of their specific and concrete reference, are used as elements of a highly abstract and comprehensive ontology. As a commentator, Proclus applied this neat and scholastic system to some of Plato's dialogues, just as other members of the school applied it to Aristotle. And as the leading philosophy of the period, Neoplatonism supplied practically all later Greek Church Fathers and theologians with their philosophical terms and concepts..." (Kristeller, Renaissance Thought and its Sources, p. 53).During the Renaissance a special and profound interest in the teachings of Neoplatonism emerged. The earliest editions of the original Greek texts of the works of Plato and of the Neoplatonists, as well as the Latin translations of them, made the texts available to Western readers and are thus of immense importance to the history of Platonism, Neoplatonism, and Western thought in general."Proclus was the last great representative of the philosophical movement now called Neoplatonism. The first notable exponent of this Hellenistic form of Platonism was Plotinus, from whom the doctrine had been transmitted, through Porphyry and Iamblichus, to Plutarch and Syrianus, Proclus' teachers at Athens. During these two centuries Neoplatonism had taken on a more pronounced religious coloration and had acquired a tincture of the Eastern predilection for magic, or "Theurgy", as Iamblichus called it; on the other hand, its logical structure had turned increasingly to scholarly examination and exposition of the writings of Plato and Aristotle. Proclus had an extraordinarily acute and orderly mind. Because of his religious temperament he enthusiastically espoused Neoplatonism and devoted his talents and energies to perfecting it by systematizing and extending the views of his predecessors, strengthening their logical structure, and showing in detail their derivation from the teaching of Plato, who was taken as the source of final authority. But Proclus was more than a systematic metaphysician. He had a broad interest in all products of Greek culture, in religion, literature, science, and philosophy. Many of his writings have been lost, but those remaining constitute a priceless source of information regarding this last stage of Greek culture; and because of their underlying philosophy they embody an impressive restatement of Greek rationalism in its last confrontation with Christian thought.The goal of philosophy, according to the Neoplatonists, was to attain a vision of and contact with the transcendent and ineffable One, the principle from which all things proceed and to which they all, according to their several natures and capacities, endeavour to return. But this synthesizing insight was to be attained only by the hard labour of thought. Proclus believed that a prerequisite to the study of philosophy was a thorough grounding in logic, mathematics, and natural science.[...]Proclus' most systematic philosophical work is his "Elements of Theology", which presented in geometrical form, in a series of propositions, each supported by its proof, the successive grades of being that proceed from the superexistent and ineffable One downward to the levels of life and soul. The treatise "Platonic Theology", probably a later work, presented this hierarchy of divine principles as they were revealed in Plato's dialogues." (Glenn R. Morrow in: D.S.B.). "To the lovers of the wisdom of the Greeks, any remains of the writings of Proclus will always be invaluable, as he was a man who, for the variety of his powers, the beauty of his diction, the magnificence of his conceptions, and his luminous development of the abstruse dogmas of the ancients, is unrivalled among the disciples of Plato." (Taylor, The Fragments that Remain of the Lost Writings of Proclus, San Diego-reprint, 1988). "Proclus' most systematic philosophical works are his "Elements of Theology" and a later treatise on "Platonic Theology". The texts of both have survived. The former, like the much later "Ethics" of Spinoza, presents the elements in geometrical fashion, in a series of propositions each supported by its proof. The "Platonic Theology", likewise, despite its title, is an exposition of Proclus' own system, which of course he regarded as Platonic." (Morrow, Euclid's Elements, p. XVIII). "Proclus of Athens (*412-485 C.E.) was the most authoritative philosopher of late antiquity and played a crucial role in the transmission of Platonic philosophy from antiquity to the Middle Ages. For almost fifty years, he was head or 'successor'(diadochos, sc. of Plato) of the Platonic'Academy' in Athens. Being an exceptionally productive writer, he composed commentaries on Aristotle, Euclid and Plato, systematic treatises in all disciplines of philosophy as it was at that time (metaphysics and theology, physics, astronomy, mathematics, ethics) and exegetical works on traditions of religious wisdom (Orphism and Chaldaean Oracles). Proclus had a lasting influence on the development of the late Neoplatonic schools not only in Athens, but also in Alexandria, where his student Ammonius became the head of the school. In a culture dominated by Christianity, the Neoplatonic philosophers had to defend the superiority of the Hellenic traditions of wisdom. Continuing a movement that was inaugurated by Iamblichus (4th c.) and the charismatic figure of emperor Julian, and following the teaching of Syrianus, Proclus was eager to demonstrate the harmony of the ancient religious revelations (the mythologies of Homer and Hesiod, the Orphic theogonies and the Chaldaean Oracles) and to integrate them in the philosophical tradition of Pythagoras and Plato. Towards this end, his "Platonic Theology" offers a magisterial summa of pagan Hellenic theology." (SEP)"Proclus' thought indirectly exercised considerable influence in the early middle ages through the writings of the so-called Dionysius the Areopagite, whose teachings were a thinly disguised version of Proclus' doctrines. With the revival of learning in the fifteenth century and the desire of Renaissance thinkers to throw off the yoke of medieval Aristotelianism, Proclus' Platonism had great vogue in the Florentine Academy and strongly influenced Nicholas de Cusa and Johannes Kepler. Modern criticism has tended, rather hastily, to discredit his interpretation of Plato; and with the decline of interest in speculative philosophy, his writings have fallen into neglect. But it is fair to say that the wealth of learning and insight in his works does not deserve to be neglected, and that the constructive philosophy they contain still awaits adequate appraisal and appreciation by modern philosophers." (Glenn R. Morrow, in: D.S.B.). Brunet IV:895; Graesse V: 453

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