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Perspectivae Pictorum atque Architectorum, I. Pars : Quâ facillima ac expeditissima Methodus omne id, quo ad Architecturam attinet, optica ratione delineandi exhibetur, Inventa, designata & primùm edita Romæ à Fr. Andrea Puteo, S. J. (.) Der Mahler und Baumeister Perspectiv / Erster Theil / Worinnen gezeiget wird / wie man auf das allergeschwindest - und leichteste alles / was zur Architektur und Bau-Kunst gehöret / ins Perspektiv bringen solle / Inventiert, gezeichnet und erstlich heraußgegeben in Rom / von dem vortreflichen Andrea Pozzo, der Soc. Jesu Fratre, Anjetzo aber dem ohnvermögenden Kunst-Liebhaber zu Nutz und Dienst verkleinert / und in diesen bequemen Format gebracht / Von Johann Boxbarth, Kupfferstechern in Augspurg. Erst .
Jeremias Wolff, Augsburg 1708 - Titelei, 2 Tafeln, 1 Blatt, Figura 1 - 100, 6 Blatt. Neuer Pappband mit Leder-Rückenschild und marmoriertem Überzugspapier. (Einband minimal berieben, erste 5 Blatt hinterlegt und neu im Buchblock befestigt, fingerfleckig, wenig stockfleckig, kleine Randläsuren, teils restaurierte Einrisse, zwei Textblätter hinterlegt, 4 Blatt mit durchgehendem Fleck, . die letzen 6 Blatt mit stärkeren Randläsuren und Braunfärbung, daher mit transparentem Japanpapier ganzseitig laminiert. Alle Mängel ohne Bild- oder Textverlust) - Andrea Pozzo (auch: Puteus bzw. Pozzi; Trient 1642 - 1709 Wien) war Maler und Architekt, er gehörte als Laienbruder dem Jesuitenorden an, für den er als Freskenmaler und Architekt zahlreiche Kirchen gestaltete. Für die Ordenskirche S. Ignazio in Rom, die keine Kuppel erhalten durfte, malte er 1684 in die Vierung erstmals eine "Scheinkuppel". Diese Trompe-l'oeil-Architektur hat Pozzo berühmt gemacht. Das vorliegende Werk erschien zuerst 1693 in Italien und wurde bald in andere Sprachen übersetzt, es ist eine Einführung in die perspektivische Architekturmalerei mit Erläuterungen ihrer geometrischen Voraussetzungen. Die Tafeln am Ende des ersten Bandes können als Anleitung zum Malen einer Scheinkuppel verstanden werden. Nach der Tafel 52 findet sich ein ungezählter Stich "Die Bau-Kunst-Ordnungen, wie sie aus dem Palladio und Scamozzio genommen sind" mit den entsprechenden Säulenordnungen. Unser Band zeigt deutliche Gebrauchsspuren, aber keine Anstreichungen oder Marginalien, und wird wohl in einer Malerwerkstatt oder Bauhütte benutzt worden sein. Die Schäden wurden fachmännisch und unter größtmöglicher Erhaltung des Originals restauriert, der Band geschmackvoll neu eingebunden. - Neue Deutsche Biographie; Katalog der Ornamentstichsammlung Berlin 4726. 1092 Gramm. [Attributes: Hard Cover]
      [Bookseller: Versandantiquariat Bürck]
Last Found On: 2015-10-21           Check availability:      AbeBooks    

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