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Figurenstudie einer Händlerin mit Kind.
- Bleistift, auf cremefarbenem Velin, links unten monogrammiert „E. C.", rechts unten bezeichnet „. Händlerin". 17,3:14,7 cm, auf Untersatz montiert. In den Ecken oben schräg geschnitten. Elise Crola, Tochter eines Bankiers, wuchs in einem künstlerisch-musisch orientierten Elternhaus auf. Hier verkehrten neben Wissenschaftlern auch Maler und Bildhauer wie W. von Schadow (1788-1862), Chr.D. Rauch (1777-1857), C.J. Begas (1794-1854), C.W. Wach (1787-1845) und ihr Vetter E.J.F. Bendemann (1811-1889), der spätere Direktor der Dresdner Gemäldegalerie. Ihre Eltern förderten die künstlerische Begabung ihrer Tochter – auch Schadow, der sie in jungen Jahre porträtiert hatte („Die Poesie"), empfahl ihren Eltern, das Talent ihrer Tochter zu fördern. So erhielt sie früh Zeichenunterricht durch den Porträt- und Miniaturmaler J.F. Zimmermann (tätig 1796-1838). Im Alter von 18 Jahren heiratete sie den vierzehn Jahre älteren Baron K.H.L. von Weiher; die kinderlose Ehe wurde 1836 auf Drängen ihrer Familie und gegen ihren Willen geschieden. Kurz darauf lernte sie in Berlin den Maler Georg Heinrich Crola (1804-1879) kennen, sie trafen sich wieder in Ilsenburg, wo sie sich bevorzugt aufhielt, und heirateten 1840. Gemeinsam entschied man, in Ilsenburg sesshaft zu werden und erwarb schließlich 1847 ein großes Haus. Obwohl sie fünf Kinder gebar, unternahm sie gemeinsam mit ihrem Mann nicht nur zahlreiche Fahrten nach Berlin, Dresden und auf die Insel Rügen, sondern auch nach Dänemark, Schweden und in die Alpen. Zudem führten sie in Ilsenburg ein reges gesellschaftliches Leben. Zu ihren Künstlerfreunden zählten u.a. P. von Cornelius (1783-1867), L. Richter (1803-1884) und W. von Kügelgen (1802-1867). Elise zeigte zudem ein ausgeprägtes soziales Engagement und wurde zur Wohltäterin der Alten und Armen. Nicht näher zu spezifizierende Beschwerden zwangen sie jedoch zu Reisen, z.B. eine vermutlich anderthalbjährigere Reise gemeinsam mit ihrem Mann 1854 in die Schweiz. Auch zwei längere Aufenthalte in Italien zwecks Erholung sind zu belegen. Ihr künstlerisches Schaffen, sie arbeitete meist mit dem Bleistift, selten in Aquarell, wird von figürlichen Themen, Porträts, Tierdarstellungen, Veduten und Landschaften bestimmt. Daneben betätigte sie sich bildhauerisch (Porträts). Später bemalte sie auch Porzellane und Gebrauchsgegenstände. Im Hüttenmuseum Ilsenburg wurde Ende der 1990er Jahre eine Crola-Stube eingerichtet.
      [Bookseller: Galerie Joseph Fach GmbH]
Last Found On: 2015-10-11           Check availability:      AbeBooks    

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