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Tournefort, Reise in die Levante, Raspe 1776/7, 3 Bde.,selten
Tournefort J.Pitton de, 1656-170 - Tournefort, J. Pitton de. Beschreibung einer auf königlichen Befehl unternommenen Reise nach der Levante. Aus dem Französischen übersetzt (von G. W. Panzer). 3 Bde. Nürnberg, Raspe, 1776-1777. (19,5:12,5 cm). Mit 1 gest. Titelvign. u. 141 (statt 142; 6 gefalt.) Kupfertaf. Marmor. Ldr. d. Zt. mit 2 Rsch. u. reicher Rvg.; etwas berieben, untere Ecken bestoßen, Rücken von Bd. 1 u. 3 am Schwanz mit kl. Wurmlöchern. Nissen, ZBI 4155; Chatzipanagioti-S. 1155 (141 Taf.); Ekkekaki I, 315 (Bd. 2); Fromm 25652; vgl. Blackmer 1318, Lipperheide Kc 1 u. Cox I, 221 (alle französ. bzw. englische Ausgaben). - Erste deutsche Ausgabe. Bericht über eine im Auftrag Ludwigs XIV. unternommene Reise, die den Autor über die griechischen Inseln und Konstantinopel nach Armenien und Persien führte. Als Botaniker richtete Tournefort sein besonderes Augenmerk auf die Pflanzenwelt, jedoch sind auch zahlreiche Bemerkungen zu Geschichte, Geographie, Ethnologie etc. der besuchten Länder enthalten. Die Tafeln zeigen hauptsächlich Pflanzen, Ansichten und Karten, ferner Geräte, Tiere, Trachten, antike Bauwerke u. a. Unter den Ansichten Candia, Gallipolis, Tiflis, Trapezunt, Tripolis und Smyrna, ferner zahlreiche Karten griechischer Inseln. "Das Werk (zeichnet sich) durch Umfang und Genauigkeit aus und nahm daher die Stelle eines Referenzwerkes für die späteren Reisenden bis zum 19. Jahrhundert ein" (Ch.-S. S. 608). - Tlw. etwas stockfleckig, erste 6 Bll. in Bd. 1 mit kl. Wurmgang im Bundsteg. Gefalt. Taf. mit Ansicht der Grotte zu Antiparos mit langem Einriß. Wie häufig ohne die offenbar nicht allen Exemplaren beigegebene Taf. 38 in Bd. 2 (so auch Chatzipaganioti-S.); eine Buchbinderanweisung existiert nur für Bd. 3. Joseph Pitton de Tournefort (* 5. Juni 1656 in Aix-en-Provence; † 28. Dezember 1708 in Paris) war ein französischer Botaniker und Forschungsreisender. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Tourn." Joseph Pitton de Tournefort wurde am 5. Juni 1656 in Aix-en-Provence geboren und am 13. Juni 1656 in der Kathedrale Saint-Sauveur von Aix-en-Provence getauft. Er entstammte einer Familie des niederen französischen Adels, die in Aix ein kleines Anwesen besaß. Seine Eltern waren Pierre Pitton Écuyer Seigneur de Tournefort und Aimare de Fagoue. Er hatte noch zwei Schwestern, Anne (* 1654) und Magdeleine (* 1659). Seine erste Ausbildung erhielt Tournefort am Jesuitenkolleg in Aix. Er sollte nach dem Willen seines Vaters zu einem Geistlichen ausgebildet werden, zeigte jedoch für das Studium der klassischen Sprachen und der Theologie wenig Interesse. Heimlich studierte er die Philosophie von René Descartes und begeisterte sich frühzeitig für Botanik. Als 1677 sein Vater starb, konnte sich Tournefort ganz der Botanik zuwenden. Er unternahm eine Exkursion in die Berge von Dauphiné und Savoyen, bei der er eine Vielzahl von Pflanzen sammelte, die die Grundlage für sein Herbarium bildete. 1679 ging er für fast zwei Jahre nach Montpellier, wo er anatomische und medizinische Kurse, aber auch die botanischen Vorlesungen von Pierre Magnol besuchte. Anschließend führte ihn eine weitere Exkursion in die Pyrenäen in Katalonien, in denen seit Charles de l’Écluse kein Botaniker mehr Pflanzen gesammelt hatte. Ende 1681 kehrte er nach Aix zurück, um seine gesammelten Pflanzen zu ordnen und zu klassifizieren. Tournefort, dessen guter Ruf als Botaniker sich in Frankreich verbreitet hatte, wurde 1683 von Guy-Crescent Fagon nach Paris eingeladen und übernahm die Nachfolge Fagons auf dem Lehrstuhl für Botanik am Jardin du Roi. Trotz seiner Lehrverpflichtungen setzte er seine ausgedehnte Reisetätigkeit fort. In Spanien botanisierte er in Andalusien und anschließend in Portugal. Kurz darauf besuchte er England und die Niederlande, wo ihn Paul Hermann für die Universität in Leiden zu gewinnen versuchte. Am 21. November 1691 wurde er Mitglied der französischen Akademie der Wissenschaften. 1694 erschien mit Éléments de botanique, ou methode pour connoître les plantes s [Attributes: First Edition; Hard Cover]
      [Bookseller: Hammelburger Antiquariat]
Last Found On: 2015-10-11           Check availability:      AbeBooks    

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