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Bilder der Nacht
Landsberg a.d.W., Verlag von Volger & Klein 1852 - 4 Bll., 104 S. Bedruckte Original-Kartonage. Erste Ausgabe, wie alle Bücher Nürnbergers sehr selten. - Hirschberg 466 - Sammlung Maassen II,3232 - Sammlung Hirschberg S. 167. - Woldemar Nürnberger (Pseudonyme: M. Soiltar oder Solitaire, Hilarius Bierfreund) (1818-1869) stammt aus einer Hugenottenfamilie. "Sein Vater war der preußische Oberpostdirektor Joseph Emil Nürnberger (1779-1848), der neben mathematischen und physikalischen Abhandlungen auch Übersetzungen (Vergil, Tibull, Ovid), Erzählungen sowie einen philosophischen Roman ('Still-Leben', Kempten 1839) publizierte und eine idealistische Lebensauffassung vertrat. Schon während der Gymnasialzeit in Stettin fiel Solitaire durch poetische Versuche auf. 1838-1843 studierte er in Berlin, Leipzig und Halle Medizin (Promotion 1843). Von Einfluß auf sein literarisches Schaffen sind ausgedehnte Reisen - durch Deutschland, Holland, die Schweiz, Italien, Südfrankreich und Nordafrika. 1844 ließ Solitaire sich als Arzt in Landsberg/ Warthe nieder. Fernab des literarischen Betriebs publizierte er in rascher Folge v.a. Novellen, daneben Gedichte, Humoresken, Balladen, ein Lustspiel und einen Roman. - Solitaire steht in der Tradition nachromantischer Weltschmerzdichtung. Die zeitgenössische Kritik schätzte seine Neigung zum Phantastischen, stieß sich jedoch an Bizarrerien des Stils, am Grellen und Schaurigen, am mitunter bis ins Groteske gesteigerten Humor, auch an sozialkritischen Tönen. Solitaire galt als Nachfahre E.T.A. Hoffmanns und Poes. Sein krasses Abweichen von den Darstellungsprinzipien des Poetischen Realismus und ein stark pessimistischer Zug verhinderten eine anhaltende Rezeption." (Killy XI,63). - "In seinen ''Bildern der Nacht' (1852), einer Sammlung von lyrischen und epischen Dichtungen, drückt sich schon seine ganze Eigenthümlichkeit aus, die aber in seinen novellistischen Arbeiten noch viel greller zu Tage tritt. . Er hat das Leben scharf beobachtet, aber doch wesentlich nur die düsteren, wilden und abenteuerlichen Seiten desselben hervorgehoben; er hat Natur und Menschen fast lediglich in jenen Situationen belauscht, wo sie Grauen einflößen. Seine Stoffe sind die socialen Leiden und Gebrechen, die Leidenschaften unter dem Deckmantel der Cultur und gesellschaftlichen Bildung, mit Vorlieben schildert er das Elend der unteren und die Verderbtheit der oberen Classen" (ADB XXIV, 57f.). - Unbeschnitten. - Vorderer Innendeckel mit dem Exlibris "Bibliotheca Hirschbergiana". - Rücken alt überklebt, die ersten und letzten Bll. etwas stärker stockfleckig, sonst nur leicht gebräunt. [Attributes: First Edition; Hard Cover]
      [Bookseller: A la Recherche]
Last Found On: 2017-06-15           Check availability:      ZVAB    

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