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Buch und Bucheinband, eine Werbeschrift
Halle / Saale, 1926. Vollständige Ausgabe in aufwendigem Handeinband aus der Zeit: braunes Ecrase-Ganzleder mit Rückentitel und jeweils drei Zierlinien an beiden Deckelseiten, beides in Blindprägung, Format 19,5 x 28 cm, Ganzgoldschnitt, handgestochenes Kopfband, (handgefertigtes) hellblaues Kleisterpapier als Vorsatz, gewebeverstärkteund büttenpapierbezogen Kassette. Vorgebunden vor Titel eine Seite vom original Schutzumschlag (oder Einband) mit dem Logo \"WBG\". - Berühmte Veröffentlichung zur Ausstellung\" Künstlerische Bucheinbände der Werkstätten Burg Giebichenstein Halle/Saale Kunstgewerbeschule\" vom 14.März bis April 1926. Aus dem Inhalt: \"Graf Kuno von Hardenberg, Das Buch und sein Gewand / Nador Por: Ist das Buchbinderhandwerk eine geistige Tätigkeit? / Otto Pfaff: Historisches und Technisches zum Bucheinband (Entstehung der Buchform im Altertum und ihre Entwicklung bis zur frühchristlichen Zeit, der frühmittelalterliche Bucheinband bis zur Gegenwart) / G.A.E. Bogeng: Der Liebhabereinband / Otto Pfaff: Allerlei Wissenswerte für den Bücherfreund und den, der es werden will (Pergament- und Lederkunde, Papierfabrikation, Über das Öffnen gebundener Bücher und ihre pflegleichte Behandlung) / Victor Gudenberg: Tradition und neues Schaffen / Otto Pfaff: Welche Aufgaben sind heute bei einem künstlerischen Bucheinband zu lösen?\" - Mit zwölf Foto-Abbildungen auf den Tafeln I - XII (Kunstdruckpapier) von Art deco Handeinbänden. - Vorliegendes Werk ist gedruckt ua. auf Kunstdruckpapier der Dresdener Chromo- und Kunstdruck-Papierfabrik Krause & Baumann, gedruckt in Didot-Antiqua. - Wohlerhaltene Luxusausgabe der (unnumerierten) Ausgabe auf Zerkall-Bütten, Kassette mit Gewebe-Streifen instandgesetzt an drei Stellen, neueres Papierrückenschild dort. \"Warum handgebunden? - Die wesentlichsten Vorzüge des guten Handbandes sind: Die einzelnen Druckbögen werden mit der Hand nach dem Schriftspiegel gefalzt. Die Bogenränder werden dadurch zwar ungleich, aber das Satzbild steht gerade. Um infolge der ungleichen Ränder ein späteres zu starkes Beschneiden mit der Maschine zu vermeiden, werden die Bogen einzeln, vorne und unten, mit der Pappschere auf ein Mittelmaß rauh beschnitten. Dadurch wird der Druckrand weitestgehend geschont. Als erste und letzte Lage wird dem Buche zum Schutze eine leere Papierlage hinzugefügt, welche mit einem feinen Leinen- oder echten Japanpapierfalz versehen ist. Geheftet wird der Handband nach sorgfältiger Auswahl des Heftzwirnes auf echten erhabenen oder aufgedrehten flachen Bünden und auf Pergamentriemchen (welche beim Pergamentbande durch den Rücken gezogen werden). Bei Dünndruckpapier werden die Lagen zum Heften leicht vorgeritzt. Ein Einsägen oder gar Einraspeln der Bünde findet nicht statt. Oben wird das Buch beschnitten und erhält nicht nur der Schönheit willen Goldschnitt, sondern diese feine Metallschicht schützt vielmehr die dem Lichte und Staub am meisten ausgesetzte Schnittfläche vor deren schädlichen Einflüssen. Die Deckel werden in einem tiefen Falz angesetzt, mit den Bünden nach außen. Ein Herausreißen aus der Decke ist somit nur unter Zuhilfenahme von Werkzeug möglich. Zum Kapital wird kein schlappes maschinengewebtes Bändchen verwendet, sondern das Kapital wird von Hand mit dem Buchblock umstochen, gibt dadurch dem Rücken einen festen Abschluß und bietet zugleich dem späteren Ledereinschlag (\"Häubchen\") die Unterlage. Als Einbandmaterial kommen sumachgares, lichtechtes Saffian, Kalbleder, vereinzelt auch Rindsleder, ferner naturelles und weißes Schweinsleder sowie Kalbspergament zur Verwendung. Ein mit der Hand hergestelltes, dazupassendes Überzugpapier sowie Handvergoldung oder Blinddruck am Rücken ergänzen das Werk nach außen. Ein solcher Einband entspricht allen Anforderungen, die an einen Gebrauchsband gestellt werden können.\" Aus einem alten Prospekt von Richard Hönn, ehemals Handbinderei des Verlages Albert Langen,München. - Exemplar in sehr guter Erhaltung: einige Seiten minimal stockfleckig, Einband kaum sichtbar berieben, Deckel ganz leicht gebogen, sonst tadellos - Buchbinderei, Buchbinden, Luxusausgabe, Deutschland, Weimarer Republik, Kunstbuchbinder, Kunstbuchbinderei, Lederband, Lederhandband, Lederausgabe, illustrierte Bücher Versand D: 5,90 EUR Buchbinderei, Buchbinden, Luxusausgabe, Deutschland, Weimarer Republik, Kunstbuchbinder, Kunstbuchbinderei, Lederband, Lederhandband, Lederausgabe, illustrierte Bücher
      [Bookseller: Galerie für gegenständliche Kunst]
Last Found On: 2017-06-15           Check availability:      buchfreund.de    

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