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Einstands-Vertrag. Zwischen J. W. Engler aus Laufen (Amt Müllheim) und L. Hößler aus Thannheim Amt Donaueschingen im Jahre 1852 über 450 Gulden.
Müllheim und Donaueschingen, Bezirksämter, 1852 ca. 33 (H) x 21 cm. Ausgefüllter und amtlich beglaubigter Original-Einstands-Vertrag (Doppelbogen SS. 1 u. 2 bedruckt und ausgefüllt) zwischen dem zur Conscription 1852 gehörenden Rekruten im 6. Bat. Johann Wilhelm Engler aus Laufen Amt Müllheim und Lorenz Hößler aus Thannheim Amt Donaueschingen, welcher durch Beschluß des Badischen Kriegsministeriums ... in die Einsteherliste aufgenommen worden ist. 1 / Der Einsteher übernimmt die Verpflichtung, die Militärdienstzeit des Einstellers ... vom 1. April 1852 bis zum 1. April 1858 (!) unter den durch Gesetze und Verordnungen vorgeschriebenen Bedingungen getreulich auszudienen. / 2 / Der Einsteller hat dafür dem Einsteher den Betrag von 450 Gulden zu bezahlen ... 4 / Die durch diesen Vertrag entstehenden Kosten hat der Einsteller allein zu tragen ... - Mit vollständiger Unterschrift des Einstellers, beglaubigt mit Unterschrift und Dienst-Siegel des Bezirksamtes Müllheim (27.4.1852), desgleichen der Einsteher, beglaubigt Donaueschingen (13.4.1852). - Vertrag mehrfach gefaltet, angerändert und fingerfleckig, aber ohne Einrisse, noch passabel erhalten. - Dazu: Original 'Quittung über Einstands-Capital' (ca. 33,5 cm x 21 cm) vorgedruckt und ausgefüllt über 450 Gulden, mit Datum vom 22. Mai 1852 quittiert von der Großherzoglich Bad. Amortisations-Casse, mit Blind-Prägestempel (Stempel-Papier) als Brief versandt mit R2 Carlsruhe (undeutlich abgeschlagen) und Bahnpoststempel (rs.) vom 25. Mai 52 sowie handschriftlich 6 Kr. Porto an J. W. Engler. - Brieffalzung, Prägestempel durch Öffnung verletzt Quittung an Ober- und Unterkante angerändert, mit kl. Einrissen seitl. Einriß am waagrechten Mittenfalz. - Dazu: Vorgedruckte Empfangsbescheinigung über 1 Gulden 12 Kr (ca.16,5 (H) x 21 cm), welche der Einsteller als Schreibgebühr bezahlt hat quittiert vom Kriegsministerium. - Mehrfach gefaltet, sonst gut erhalten. - Dazu: Vorgedruckter Forderungszettel des Großh. Kriegs-Ministeriums (ca. 11 x 17 cm) an J. W. Engler betreffend Einstellung an Sporteln 2 Gulden 41 Kr., sowie Bestätigung des Empfangs durch den Sporteleinnehmer (21. Juni 1852). - Gute Erhaltung. - Dazu: Postschein (ca. 16,5 x 10,5 cm) über den Empfang einer Geldsendung über 440 Gulden an die Großherzogl. Amortisations-Casse in Carlsruhe, ausgestellt von der Großh. Bad. Post in Sulzburg, dat. 17. Mai 1852, Franko und Scheingebühr 47 Kr. - Postschein unten links etwas unegal abgeschnitten. - Dazu: Postschein (ca. 16,5 x 10,5 cm) über den Empfang einer Geldsendung über 10 Gulden an das Großherzogl. Commando des 6. Infant. Bat. in Constanz, ausgestellt von der Großh. Bad. Post in Sulzburg, dat. 17. Mai 1852, Franko und Scheingebühr 14 Kr. - Postschein gut erhalten. - Vertrag und die den Vertrag dokumentierenden dazugehörigen Quittungen in dieser Komplettierung sehr selten!
      [Bookseller: Antiquariat Faust2000]
Last Found On: 2017-06-15           Check availability:      booklooker.de    

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