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Alpine (Lilienfelder) Skifahr-Technik. Eine Anleitung zum Selbstunterricht. Elfte, methodisch umgearbeitete Auflage mit 30 Vollbildern und einigen Skizzen. Photographische Aufnahmen von Theodor Mark in Scheibbs, Nieder-Österreich.
Berlin, Konrad W.Mecklenburg vormals Richter'scher Verlag, (1908). 8°. 98, (2) Seiten. Softcover - Originale, illustrierte Broschur. Die hier vorliegende Ausgabe wird auf dem antiquarischen Buchmarkt nicht häufig angeboten und ist in diesem sehr guten Zustand von grösster Seltenheit. Ganz kleiner Einriss auf Seite 49. Sonst sehr gut erhalten. Enthält u.a.: Tragen der Skier, Anschnallen, Falscher Stand, Richtiger Stand (Grundstellung), Vorspreizstellung, Schrittstellung, Falsche Schrittstellung, Aufstehen, Gehen: Wenden 1.-5.Phase: Rückspreizstellung, Vorhochspreizen, Zwangsstellung, Stockumsetzen, Bogennachspreizen / Wenden - Fahrstellung, Fahren geradeaus, Stehenbleiben 1.-3.Phase - Stemmstellung, Stemmlage, Schlußstellung / Stehenbleiben, Stemmfahren, Schnellfahren und Hindernisse a. Bodenneigung, b. Schneebeschaffenheit (Schneewörterverzeichnis), c. Fremdkörper / Bogenfahren - Bogen 1.-7.Phase - Schrägfahren, Schrittstellung, Stemmstellung, Zwangsgrätschstellung, andersnamige Stemmstellung und Stockumsetzen, Stemmlage und Stockeinsetzen, Schlußstellung / Bogenfahren, Querfahren, Schenkelsitzbremsen, Absturzhalt, Rettungshalt, Stemmlage rückwärts, Stemmstellung rückwärts, Norwegischer Anhang (Norwegische Technik) : Sprung, Telemarkschwung, Christianiaschwung etc.nnMathias Zdarsky ['zdarski] (* 25. Februar 1856 in Kozichowitz bei Trebitsch; † 20. Juni 1940 in St. Pölten) war einer der ersten Skipioniere und gilt als einer der Begründer der alpinen Skilauftechnik. Außerdem war er als Lehrer, Maler und Bildhauer tätig.nMathias Zdarsky war das zehnte Kind eines Sägemüllers in Kozichowitz. Zdarsky war in der Kindheit auf einem Auge erblindet, maturierte im Jahr 1878 an der Lehrerbildungsanstalt in Brünn und arbeitete bis 1883 als Lehrer. Anschließend studierte er in München und Zürich Malerei, Bildhauerei, aber auch Technik. Während seines Studiums absolvierte er zahlreiche Reisen entlang der Donau sowie nach Bosnien, Italien und Nordafrika, wo er überall auch zahlreiche Skizzen und Bilder anfertigte.nnDer begeisterte Turner interessierte sich unter anderem auch für das Fliegen. Während dieser Zeit des Studiums erwarb er in Lilienfeld eine Landwirtschaft. Angeregt von Fridtjof Nansens Durchquerung Grönlands interessierte er sich, wie viele andere auch, für die Jahrtausende alte nordische Skifahrtechnik. Zdarsky stellte jedoch bald fest, dass sie für den Alpenraum ungeeignet war, weil die damals übliche Rohrbügelbindung dem Fuß zu wenig Halt gab. 1890 entwickelte er die seitenstabile, stark gefederte Lilienfelder Stahlsohlenbindung, die den Ski lenkbar machte, weil die Ferse nicht mehr seitlich abrutschen konnte, zudem verkürzte er den Ski und machte so erstmals das Befahren von Steilhängen und Torläufe möglich. Er patentierte seine Bindung 1896 und sie wurde die Grundlage moderner Skibindungen. Wie bei den altnorwegischen Skifahrtechniken benutzte er nur einen Skistock. Die von Zdarsky entwickelte „Alpine (Lilienfelder) Skifahr-Technik“ („Vorlagestemmschwung“) war die erste alpine Schwungtechnik, weshalb Zdarsky als Begründer des alpinen Skilaufs gilt.nnAuch seine Gegner konnten es nicht vermeiden, seine Bindung zu kopieren und aus seiner Fahrtechnik einzelne Elemente herauszugreifen, um ihre „Pflugtechnik“ zu verbessern.nn1898 gründete Zdarsky den Lilienfelder Skiverein, 1900 den „Internationale Alpen Ski-Verein“ (später umbenannt in „Alpen Ski-Verein“), der mit seinen 1889 Mitgliedern vor dem Ersten Weltkrieg der größte Skiverein Mitteleuropas war. Im Jänner 1905 erfolgte durch Mathias Zdarsky die erste Steilabfahrt. Um die Überlegenheit seiner Skitechnik zu beweisen, lud er sowohl Freunde der norwegischen als auch der von ihm entwickelten Skifahrtechnik zu einer „Vergleichsfahrt“ auf die Breite Ries am Schneeberg ein, bei der sich die Anhänger der norwegischen Technik geschlagen geben mussten. Am 19. März 1905 organisierte er am Muckenkogel bei Lilienfeld unter der Bezeichnung Wettfahrt den ersten Torlauf der Skigeschichte, an welchem sich 24 Teilnehmer beteiligten. Der Kurs ähnelte einem modernen Riesentorlauf. Es wurden sowohl Schnelligkeit, als auch sturzfreies Fahren gewertet. Im Ersten Weltkrieg bildete Zdarsky Gebirgstruppen im Skilauf aus und war als Lawinenexperte tätig. Bei einer Bergung nach einem Lawinenabgang im Niedergailtal erfasste ihn im Februar 1916 eine Nachlawine und er erlitt zahlreiche Knochenbrüche. Zdarsky konnte seine Beweglichkeit jedoch durch eisernen Willen wiederherstellen und noch im Alter von achtzig Jahren schifahren. Die von ihm entwickelte Skifahrtechnik beschrieb er im Buch „Die Lilienfelder Skilauf-Technik“, das 1897 erschien und in gekürzter und veränderter Form bis 1925 in 17 Auflagen veröffentlicht wurde. Er gilt außerdem als Erfinder des Biwaksacks. (Wikipedia)
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Last Found On: 2015-06-17           Check availability:      Direct From Bookseller    

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