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Mappe mit 8 Farblichtdrucken (abstrakte Farbkompositionen).
Ohne Ort, Verlag und Jahr (gedruckt von Lucas, Filderstadt). - Je 43 x 56 cm. 7 der Bl. (1 Blatt gering kleiner) und lose Schutzblätter aus Seidenpapier. In OUmschlag mit einem Beiblatt mit einem Portrait und Texten des Künstlers. Seidenpapierblätter teils etwas knittrig, sonst tadellos. 7 der 8 Blätter numeriert, signiert, datiert 1990 (1) bzw 1992 (6) und jeweils eines von 150 (6 Blatt) bzw. 200 (1 Blatt) Exemplaren. Alle Blatt unbetitelt und eines auch ohne Auflagenbezeichnung, Datierung und Signatur, aber alle 8 Blatt mit Blindstempel des Druckers im Unterrand. Die Mappe wohl im Eigenverlag des Künstlers herausgegeben, ich konnte im Handel drei Mappenwerke de Brés nachweisen (1992 und 94) deren Inhalt aber nur teilweise mit vorliegender Mappe übereinstimmt. In hervorragender Druckqualität (Handabzüge!) im schwierigen und teuren Verfahren des Farblichtdrucks hergestellt, zu dessen Erlernung und perfekten Beherrschung ein Drucker ein halbes Leben benötigte und das als die Königin des polygraphischen Handwerks galt. Die inzwischen nicht mehr existierende, traditionsreiche Lichtdruckerei Lucas in Filderstadt, war weltweit die letzte ihre Art (ich hatte vor Jahren selbst noch das Glück dort an einer fachkundigen Führung teilnehmen zu können). Der Farbenlichtdruck wurde hauptsächlich im Bereich hochwertiger Kunstreproduktion eingesetzt. Bei absoluter Farbtreue und Farbechtheit konnten mit bis zu 12 Farben (jede ein einzelner Druckvorgang!) wie mit keiner anderen Drucktechnik überaus differenzierte und fein abgestimmte Farbwerte wiedergegeben werden, die auch nach Jahrzehnten nicht verblassen. Auch für Bleistiftzeichnungen und Aquarelle eignete sich das Verfahren hervorragend und die Ergebnisse sind von den Originalen kaum zu unterscheiden (siehe zur ausführlichen Verfahrensbeschreibung die Website von Thomas Weisenberger Fine arts, aus der ich hier teilweise frei zitiere). De Bré, der auch als Maler des Lichts bezeichnet wurde, war gelernter Dekorateur und bildete sich in Abend- und Wochenendkursen an der Stuttgarter Kunstgewerbeschule und -akademie in Innenarchitektur, Graphik und Textildesign weiter. U.a bei Max Ackermann, wo er Hölzels Farbenlehre kennenlernte und mit den Ideen des Bauhauses in Berührung kam. In den 20er-Jahren machte er sich als Designer selbstständig und entwarf während der NS-Zeit in Berlin Plakate für Goebbels Propagandaministerium. Nach Kriegsdienst- und -gefangenschaft schuf er neben Arbeiten im Designbereich ein abstraktes und umfangreiches malerisches, graphisches und plastisches Werk. Werke des Künstlers befinden sich in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen. Literatur: Nagel, Schwäbisches Künstlerlexikon, S. 79. Sprache: de [Attributes: Signed Copy; Hard Cover]
      [Bookseller: Antiquariat Les-art]
Last Found On: 2017-06-09           Check availability:      ZVAB    

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