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Zwei Briefe: 1 eigenh. Brief mit U. München, 23. VII. 1916. 4. 1 S. - UND: 1 masch. Brief mit eigenh. U.
Groß-4. S. Beide Briefe auf Briefpapier (jeweils gefaltetes Doppelblatt) mit Briefkopf: "K. [Königlich] Bayer. General-Intendanz / der Hoftheater und der / Hofmusik" u. dem königlich bayerischen Wappen: Im Juli 1916 schreibt Bruno Walter mit der Hand: "Sehr geehrter Herr Reiter! / Entschuldigen Sie freundlichst, daß ich erst so spät antworte die ersten Wochen einer neuen Spielzeit sind überaus arbeitsreich. Ich bin sehr gern bereit ihr Werk kennen zu lernen d. h. entweder durch Sie damit bekannt gemacht zu werden oder den Klavierauszug zu studieren. Eile hatte es damit nicht denn auch im günstichsten [sic] Falle - wenn ich vom Wert und Erfolg des Werkes überzeugt wäre - könnte es doch nicht in dieser Spielzeit aufgeführt werden, für die alle Dispositionen bereits getroffen wurden. Ich überlasse also ganz Ihnen, wann und wie Sie mich mit dem Werke bekannt machen wollen und vertröstete Sie inzwischen herzlich als Ihr sehr untertänig ergebener // Bruno Walter". - // - Im Brief vom 11. Mai 1917 entschuldigt sich Bruno Walter für das lange Ausbleiben seiner Antwort: "Ich wollte Ihnen doch nicht schreiben bevor ich zu einer gründlichen Durchsicht Ihres Werkes gekommen war. Dieselbe ist nun erfolgt. Leider aber mit dem negativen Resultat, dass ich Ihnen aufrichtig bekenne, trotz aller persönlichen Sympathie kein wärmeres Interesse für das Kind Ihrer Muse aufbringen zu können." - Bruno Walter gibt sich große Mühe, seinem Wiener Kollegen nicht zu verletzen und entschuldigt sich am Schluss nochmals für "seine Aufrichtigkeit". - Den Klavierauszug sendet er zurück. - // - Laut einem Vermerk in Bleistift von unbek. Hand auf dem zweiten Brief ist der Adressat der österreichische Komponist und Verlagslektor Leopold Reiter (1871-1946). "Reiter war als Korrepetitor an der Wiener Singakademie und später als Lektor beim Musikverlag Universal Edition in Wien tätig. Zu Reiters Kompositionen zählen u. a. eine Deutsche Trauermesse (1924), ein Ave Maria für Frauenchor, Streichorchester und Orgel (1927) sowie ein Königszug für Männerchor und Bläser (1928)" [Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek].
      [Bookseller: Antiquariat Richard Husslein]
Last Found On: 2017-06-09           Check availability:      booklooker.de    

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