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Farblithografie The Snake handsigniert 1971
1971 - Farblithografie, 1971, signiert, Blattgröße: 38 x 26 cm, Motivgröße: 21,5 x 21,5 cm Lindner: US-amerikanischer Maler deutscher Herkunft, sein Werk nimmt die grotesk-karikaturistischen Elemente der Neuen Sachlichkeit der 1920er Jahre auf und verknüpft sie mit der schillernd leuchtenden Farbflächigkeit amerikanischer Werbekunst. Mittels überzeichneten Figurencollagen, roboterähnlichen Halb- und Unterweltcharakteren, deutet Lindner auf Entfremdungstendenzen der fortgeschrittenen Gesellschaft hin und reflektiert Zerfalls- und Krisenmomente des modernen Großstadtlebens. Seine Figuren sind Ausdruck und Allegorie der Absurdität menschlicher Existenz. Schwester Lizzy war für den sieben Jahre jüngeren Richard eine wichtige Person, mit 19 Jahren war sie schon eine berühmte Opernsängerin – in La traviata. 1905 wohnte die Familie in Nürnberg, wo Jüdell Lindner als Handelsvertreter beschäftigt war. Vielleicht beruht Lindners häufige Verwendung von Korsettmotiven auf den Erinnerungen an das Geschäft seiner Mutter. Ab 1922 Kunstgewerbeschule (heute Akademie der Bildenden Künste) in Nürnberg. Er studierte mehrere Jahre Zeichnen, Ölmalerei und Gebrauchsgrafik, Meisterschüler von Professor Max Körner. In dieser Zeit nahm Lindner an verschiedenen Wettbewerben zur Spielzeuggestaltung und Tabakwerbung teil, begann als selbständiger Werbegrafiker, übernahm aber ebenso Arbeiten als Bühnenbildner und Werbekarikaturist. In München nahm er ein Stellenangebot des Verlagshauses Knorr & Hirth an. Bis 1933 arbeitete er als Illustrator für Zeitungen, Zeitschriften und Buch-Publikationen. Neben karikaturistischen Strichzeichnungen, die in Zeitungsanzeigen vielgelesener Münchner Zeitungen abgedruckt wurden, entstanden ganzfarbige Plakate. Kurz nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten emigrierte Lindner, der nicht nur aktives Parteimitglied der Sozialdemokraten war, sondern als Jude auch den Rassendiskriminierungen der Nationalsozialisten ausgesetzt war, nach Paris. Dort befreundete er sich mit einer Gruppe von Intellektuellen um den Journalisten Joseph Bornstein. Mit Ausbruch des Krieges interniert und zu einer Zwangsarbeiterkompanie in der Bretagne zugeteilt. Kam 1941 nach New York, konnte als Zeitschriften- und Buchillustrator weiterarbeiten. Alsbald gelang es ihm, sich als gut bezahlter Werbegraphiker zu etablieren. Er lernte Saul Steinberg kennen, mit dem er sich anfreundete. 1950 reiste er für einige Monate nach Paris, um dort zu malen. Seine Malerei fand im folgenden Jahrzehnt jedoch kaum Beachtung1952 erhielt er für ein Porträt Immanuel Kants eine Auszeichnung und wurde von einem Parfumhersteller für eine einjährige Anstellung als Werbegrafiker gewonnen. Im selben Zeitraum Lehrauftrag am Pratt Institute in Brooklyn an. Nun begannen Studien für sein erstes großes Gemälde: The Meeting (1953) wird eines seiner bekanntesten Bilder. Erste Einzelausstellung 1954 in der Galerie Betty Parsons’. 1956 am Pratt Institute Lehrbeauftragter für Design. 1957 Stellung als Gastkünstler an der Yale University School of Art and Architecture in New Haven (Connecticut). 1959 lernte er Andy Warhol kennen. Zwischen 1962 und 1965 Einzelausstellungen in London und Paris. Exponate waren auch auf einer Ausstellung amerikanischer Künstler im Museum of Modern Art zu sehen: „Americans 63“ zeigte neben Lindners Beiträgen unter anderem Werke von Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, James Rosenquist und Andy Warhol. 1968 Teilnahme 4. documenta Kassel. Eine Museumsretrospektive wurde in Leverkusen, Hannover, Baden-Baden und Berlin gezeigt. Ein Jahr später gab es Lindners erste amerikanische Retrospektive. Sie fand in Berkeley (Kalifornien) und Minneapolis statt. Infos: Wikipedia [Attributes: First Edition; Signed Copy]
      [Bookseller: mip]
Last Found On: 2017-06-09           Check availability:      AbeBooks    

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