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Laßt uns Denkmäler bauen. Original-Tuschezeichnung und Vorzeichnung. (Der bekannte Soldat - Salome).
Ohne Ortsangabe, o. J. (wohl 1932).. 2 Blätter mit Original-Zeichnungen (eine koloriert, eine schwarzweiße Tinte). Format ca. 37,5x25 cm.. Veröffentlicht im Simplicissimus, Stuttgart 29.Mai 1932, 27. Jahrgang Nummer 9, Seite 107 (siehe Online-Dokumentation zum Simplicissimus www.simplicissimus.info). Mit Sammlerstempel Ad. Deutelmoser, auf der Rückseite der Tuschezeichnung. Rest eines Klebers am oberen Rand der Tuschezeichnung, beide Blätter etwas gebräunt, die Tuschezeichnung verso lichtrandig, auf Whatman Büttenpapier, beide mit leichteren Knickspuren. - Karl Maximilian Arnold (geb. am 1. April 1883 in Neustadt bei Coburg - gest. am 29. November 1953 in München), Zeichner des Simplicissimus, hatte 1932 schon vorhergesehen wie es mit der Hitlerbande weitergehen würde und zog den Vergleich zu Salome's Einforderung des Kopfes Johannes des Täufers. Die Zeichnung zeigt die nackte Salome mit dem Kopf Hitlers, die den von einem SA-Mann auf einem Tablett servierten Kopf (eines dem damalig optischen antisemitischen Stereotypen eines Juden) streichelt. Rechts im Vordergrund Hitler als trommelnde Puppe, links Hitlers Konterfei auf einer Säule (Der bekannte Soldat) mit 2 kleinwüchsigen Betrachtern. - "Als die Nationalsozialisten 1933 wider Erwarten den Simplicissimus, trotz dessen scharfer Kritik an Hitler in den Jahren zuvor, nicht verboten, sondern fortführten, konnte auch Arnold weiter dort publizieren. Die Mitarbeiter des Simpl hatten sich 1933 förmlich unterworfen. Er selbst räumte ein, dass er zum Widerständler nicht eigne, und lavierte sich durch" (Quelle Wikipedia). Zum Thema Arnold, Simplicissimus und die Nazis erschien in der FAZ ein interessanter Artikel von Andreas Rossmann mit dem Titel: Wie kommt Hitlers Kopf auf die nackte Frau? (www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/karikaturist-karl-arnold-wie-kommt-hitlers-kopf-auf-die-nackte-frau-11024830-p2.html). - Nicht signiert. Nach dem Eignerstempel Ad. Deutelmoser könnte diese Tuschemalerei im Restaurant Osteria Bavaria gehangen haben, ob Ad. Deutelmoser ein Verwandter vom Besitzer Josef Deutelmoser war, können wir nicht nachweisen. In der Linienführung und in einigen Details unterscheidet sich unsere Zeichnung in einigen Details vom Original.
      [Bookseller: Versandantiquariat Riepenhausen]
Last Found On: 2015-03-06           Check availability:      ZVAB    

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