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Eigenh. Brief mit U. ("Donizetti").
[Wohl Wien], "1 Giugno" [1843?]. - 2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse und Siegelspur am Gegenblatt verso (Faltbrief). Unveröffentlichter Brief an Carlo Balocchino, der von April 1836 bis zur Revolution von 1848 zusammen mit dem Mailänder Impresario Bartolomeo Merelli das Wiener Hofoperntheater am Kärntnertor leitete, mit Anweisungen für eine bevorstehende Generalprobe, wahrscheinlich für die am 5. Juni 1843 uraufgeführte "Maria di Rohan": "Il ritardo non viene già da parte mia, ne dall' orchestra. Il ritardo è causato dal pochissimo zelo col quale si serve sul palco scenico. Credo pure, che la è cattivissima abitudine quella di concedere che alla prova generale non sien pronti gli attrezzi d'ogni genere. Da queste fatali concessioni ne derivano i disguidi: Le rinnovello a dunque la preghiera di farsi che sabbato mattina tutti gli attrezzi, ma tutti, sieno a mia disposizione. Come maestro di musica non dovrei chieder questo, ma avendo a cuore il bene delle cose, e vedendo l'indolenza di chi deve servire, sono a ciò forzato. - La Sua osservazione sopra i cori e l'orchestra, sarà giusti[ssi]ma, la credo. In tal caso converrà sabbato allora nella mattina radunarsi di nuovo. Le replico la preghiera di dar gli ordini per domattina sulla scena come le scrissi, ed aggiungere l'altro per sabbato mattina con ogni attrezzo necessario. - Quanto a cantanti, ella si serva come le piace. Ne è il padrone. Se avran voce per l'opera nuova cantaranno, se nò, . differiremo. Mr. [Leone] Herz le aveva ben promesso, ma la colpa le replico, non è sua ne mia, ma dell' indolenza nel servizio sulla scena [.]" ("Die Verzögerung kommt weder von meiner Seite noch vom Orchester. Die Verzögerung kommt von dem äußerst geringen Eifer, dessen man sich auf der Bühne bedient. Ich glaube auch, daß dort die sehr schlechte Angewohnheit herrscht, zu erlauben, dass bei der Generalprobe nicht alle Requisiten jeder Art fertig sind. Aus diesen fatalen Zugeständnissen ergeben sich Mißverständnisse: Ich erneuere Ihnen gegenüber folglich die Bitte zu veranlassen, daß Samstagvormittag alle Requisiten, aber alle, zu meiner Verfügung stehen mögen. Als Musikmeister sollte ich nicht darum bitten, aber da mir der gute Verlauf der Dinge am Herzen liegt und ich die Trägheit derer sehe, die zu Diensten stehen sollten, bin ich dazu gezwungen. - Ihre Beobachtung über die Chöre und das Orchester wird ganz richtig sein, und ich glaube sie. In einem solchen Fall wird es nötig sein, sich also Samstagvormittag nochmals zu versammeln. Ich wiederhole Ihnen gegenüber meine Bitte, die Anweisungen für morgen Vormittag auf der Bühne zu geben, wie ich Ihnen geschrieben habe, und das andere für Samstagvormittag hinzuzufügen mit jeder notwendigen Requisite. - Was die Sänger betrifft, bedienen Sie sich ihrer, wie es Ihnen beliebt. Hier sind Sie der Chef. Wenn sie Stimme für die neue Oper haben, werden sie singen, wenn nicht, . verschieben wir. Herr Herz hat Ihnen das wohl versprochen, aber die Schuld, ich wiederhole es Ihnen, liegt weder bei ihm noch bei mir, sondern in der Trägheit des Dienstes auf der Bühne [.]"). - Etwas angestaubt und gebräunt und mit kleinen Randläsuren; beiliegend ein Portrait (Ch. Jacotin, Paris, nach der Kriehuber'schen Lithographie). Nicht bei Zavadini.
      [Bookseller: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH]
Last Found On: 2015-02-22           Check availability:      AbeBooks    

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