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Sonata seconda / di Violino e Basso". Eigenh. Musikmanuskript mit U.
[Madrid, vor 1782]. - Titel, 10 SS. Geheftet. Qu.-Folio. Die verschollene Urschrift von Brunettis zweiter Violinsonate für seinen Schüler, Carlos Fürst von Asturien (und später König Karl IV. von Spanien): drei Sätze "Largo cantabile", "Andantino con grazia" und "Allegretto e non troppo". Unter dem Titel die Zueignung: "Fatta esspresamente per l'uso del Sere.mo Sig.r Principe di Asturias (e non altro) / Composta / Da Gaetano Brunetti"; die folgende Datierung "nell' anno ." unleserlich mit Wasser getilgt (die ersten beiden Worte unter UV-Licht rekonstruierbar). Eine Abschrift war im Archivio General del Palacio Real in Madrid bekannt (Sammelhandschrift der Prinzensonaten, Signatur Leg. 1617, Cat. 1606). - "Brunetti, zwei Jahrhunderte hindurch unverdient vernachlässigt, war einer der ungewöhnlichsten und fortschrittlichsten Komponisten seiner Zeit. Seine Musik lebt vom Kontrast. Am deutlichsten tritt dieser Zug in Brunettis sensibler Neigung zu schnellen Stimmungsumschwüngen in Erscheinung [.] Die meisten seiner Violinsonaten con basso schrieb Brunetti für seinen Schüler Carlos IV., der sie vermutlich im Verlauf seiner Studien aufgeführt hat. Die Violinstimmen sind kunstvoll und schwierig und können nicht für einen Anfänger gedacht sein. [.] Der Bass ist stets eine aktive, selbständige Stimme, die nur bisweilen die Violine imitiert. Fast alle Sonaten haben die Satzfolge schnell-langsam-schnell mit der Sonatenform im ersten Satz. Die frühen Sätze nähern sich in der Struktur manchmal den zweiteiligen Sonaten von D. Scarlatti, aber in den späteren Sätzen erweitert Brunetti die Durchführungsteile, so daß die Dreiteiligkeit klarer hervortritt" (MGG). Der wahrscheinlich in Livorno ausgebildete Brunetti kam spätestens 1762 an den Hof zu Madrid. 1767 wurde er als Violinist in die Kgl. Kapelle aufgenommen, deren Mitglied er sein Leben lang blieb. Im gleichen Jahr wurde er vom König zum Violinlehrer und Musikmeister seines Sohns, des nachmaligen Königs Karl IV. ernannt. Brunettis früheste Kompositionen für den Hof datieren aus dieser Zeit. Sein Schüler erwies sich auch nach seiner Thronbesteigung Ende 1788 als großer Musikfreund und unterhielt mit den "músicos de la real cámera" ein dreiköpfiges Ensemble, zu welchem Brunetti zählte und das zu seinem eigenen Vergnügen zu spielen hatte; gelegentlich wirkte der König selbst bei Aufführungen mit. 1795 rief Karl IV. das Kgl. Kammerorchester ins Leben und ernannte Brunetti zu dessen Leiter. "The King's interest in art (as Goya's patron), his accomplishments as a violinist and his insatiable appetite for new works provided a stimulating cultural atmosphere in which Brunetti flourished [.] "Brunetti's music has remained virtually unknown since the 18th century; very little was published during his lifetime, and only a few pieces are available in modern editions [.] Brunetti's consistently graceful melodic lines are built from a single small motif, providing the cohesive structural element of the whole movement" (New Grove). - Durchgehender Braunfleck von Feuchtigkeitseinwirkung (zu Beginn stärker), sonst sauber und wohlerhalten. Sehr selten: seit 1950 ist ein einziges Musikmanuskript von Brunettis Hand auf dem Markt bekannt ("Introito a 4", 7 Seiten, unvollendet, 1981 bei Christie's an Otto Haas zugeschlagen). Labrador 43. Peris/Lolo, Catálogo del Archivio de Música del Palacio Real de Madrid 349. Vgl. New Grove III, 387f. Vgl. MGG XV, 1151. [Attributes: Soft Cover]
      [Bookseller: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH]
Last Found On: 2015-02-22           Check availability:      AbeBooks    

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